Apple... einfach so

DrJones

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Erst das überall hinläänglich diskutierte Antennenproblem mit dem neuen iPhone
und nur verzögert sich also die weiße
Variante des iPhones auch noch.
Gizmodo - Weißes iPhone kommt später

Ist es eigentlich nur die mediale Aufmerksamkeit
die solche Patzer ans Licht bringt oder eher die Tatsache das Apple eben oft keine Standardsachen
herstellt und daher eben ein wenig komplizierter sind?!

Vielleicht will Apple auch gleich das Antennenproblem
beim weißen iPhone ausmerzen?
 

saschay2k

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Schöner Artikel (Ausschnitt):

Oft ein Biss in den sauren Apfel
Trotz schwerer Probleme mit Antenne und Datenschutz macht Apple Rekordumsätze. Die Käufer scheinen dem Konzern alles zu verzeihen.

Sie kauften ein teures Gerät, obwohl alle Welt warnt, dass es nicht sauber funktioniert. Empfangsaussetzer lädieren das Image des iPhone 4, der Konzern reagiert barsch, selbst die Apple-Aktie gerät unter Druck – doch die Fans kauften und kauften. Millionen haben bereits in den sauren Apfel gebissen: Und am Ende stand der kalifornische IT-Riese noch viel besser als vorher da.
http://www.mopo.de/2010/20100724/deutschland-welt/panorama/oft_ein_biss_in_den_sauren_apfel.html
 

dkR

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4g!
Mit dem 3gs kann man sich doch nicht mehr blicken lassen. :-%:
 

Winston_Smith

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Jaaaaa, ok. Das 4er ist stylischer, aber halt auch viel teurer. Ich könnte relativ günstig an das 3er kommen oder halt viel fürs 4er zahlen. Ist das 4er also nur stylischer, hat bessere Auflösung und ist schneller?

ws
 

LStrike

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Dito, bin Android Anhänger.

Muss es überhaupt ein iPhone sein? Gibt doch so viel alternativen.
 

Lazarus

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HALLO!!!! :plemplem:

Es gibt natürlich keine Alternative zum iPhone!!!!!

:tss:
 

saschay2k

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Steve Jobs sagt auch, dass es keine Alternative zum iPhone gibt.

Facetime ist absolut genial. Das N95 meiner Frau und mein Tytn II von HTC können das zwar schon seit 2 Jahren - sogar übers Telefonnetz - , aber es sind eben keine iPhones.

... und Porno brauch ich auch net!
 
G

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Apple patentiert das Spy-Phone

Mitschnitte von Gesprächen, Protokolle aller Eingaben - so stellen sich Apple-Mitarbeiter Diebstahlschutz vor. Das Firmenpatent für ein Sicherheitssystem beschreibt die Totalüberwachung verdächtiger Nutzer. Wer als Dieb angesehen und überwacht wird, bestimmt die Software.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,713258,00.html
 

LStrike

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Apple patentiert das Spy-Phone
es ist schon witzig, was Apple da in letzter zeit so treibt.

Erst erfährt man nicht mal wann und warum sein Programm aus dem App-Store gelöscht wird oder ob es überhaupt zugelassen wird, dann spioniert Apple all seine Nutzer aus indem es ortsbezogene Daten sammelt, tja und nun lässt man sich das noch patentieren.

Ein wirklich gerissenes Unternehmen ;)
 

saschay2k

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Momentan ist der Dienst Google Street View in aller Munde. Alle Welt schreit jetzt nach Datenschutz, weil sie Angst davor hat, dass irgendwelche Kleinkriminellen die Fotos ihrer Strassenzüge, hinweg über die Hecken der Kleinbürgerlichkeit, für die Planung und Ausführung Ihrer Vorstadtraubzüge nutzen könnten. Gleichzeit hat Familienvater XYZ Angst, beim Verlassen des Sexshops um die Ecke fotografiert zu werden und nicht verfremdet worden zu sein. Währenddessen stellt Frau XYZ aus dem Haus hinter der Hecke der Kleinbürgerlichkeit arglos die süssen Babyphotos ihres 18 Monate alten Sohnes mit Nennung der entsprechenden KITA, die ihr Sohn besucht, bei Facebook ein, wobei die Privatsphären Einstellungen ihre Accounts löchrig sind wie ein Schweizer Käse. Später am Abend schreibt Herr XYZ noch in einem Forum bei XING, wie Unzufrieden er doch mit seinem unfähigen Chef ist.

Datenschutztechnisch herrscht in heutigen Zeiten eine unerträgliche, auf Halbwissen basierende Bigotterie. Während wir uns von Google Street View bedroht fühlen und dafür mächtig Kampagne machen, stellen wir selber freiwillig intimste Daten ins Netz und liefern unzähligen Päderasten Wichsvorlagen, indem wir vollkommen unreflektiert Photos unserer Kinder bei sozialen Netzwerken wie “Facebook” oder “StudiVz” einstellen, ohne uns Gedanken darüber zu machen, wer auf diese Daten zugreifen kann.

Offensichtlich hört unser Bewusstsein für Datenschutz aber gleichzeitig in dem Moment auf, in dem wir uns selbstbestimmt fühlen - und Google hat die Frechheit besessen, uns nicht zu fragen, bevor sie mit ihren Knipskarren an unseren kleinbürgerlichen Hecken vorbeigefahren sind.

Besser man macht es wie Apple: hier kaufen die Leute sich demnächst - ganz selbstbestimmt - ein sauteures Lifestyle Produkt, genannt iPhone, und geben dem Konzern gleichzeitig die Erlaubnis sie bis in Schlaf hinein zu überwachen. Mit seiner Kamera, dem GPS-Chip, dem Beschleunigungssensor und nicht zuletzt dem Mikrofon ist das iPhone die eierlegende Wollmichsau unter den Big Brother-Produkten. Klar das können auch andere Handys - aber wenn deren Hersteller solche Überwachungs- und Allmachtsphantasien wie Apple hätten, dann wäre die Datenschutzkacke MÄCHTIG am Dampfen.
 

LStrike

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Sehr schön gesagt saschay2k.

Google ist halt momentan die böse Macht von Nebenan. Das was die gute Frau Aigner da macht ist purer Populismus und Aktionismus.

Es ist richtig, dass sich die Politik mit solchen Themen, wie Google Street View, Facebook und Co beschäftigen sollte, aber nicht auf die Art und Weise wie es gerade, beziehungsweise in den letzten Wochen passiert ist.

Aber so ist das, irgendeiner muss ja der Böse sein. Erst war es Microsoft, jetzt ist es Google, morgen irgendwer anders.
 

Simple Man

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Ja, aber Moment ... während ich bei sozialen Netzwerken selber bestimmt, was veröffentlicht wird und was nicht, passiert das bei Google Streetview eben ungefragt ... das könnte ein Knackpunkt sein ... ich weiß nicht, ob man das als Bigotterie bezeichnen kann? Viel mehr scheint es mir bigott zu sein, dass wir zwar solcherlei Dienste möglichst kostenfrei nutzen wollen, aber gleichzeitig Google beim Aufbau solcher Dienste einschränken wollen ... wobei das ja auch von den Alterskohorten abhängt, denke ich: ältere Mitbürger haben da evtl. ein diffuses Unbehagen, das die jüngeren Nutzer evtl. nicht haben ... allerdings gab es doch vor einiger Zeit eine Studie, die zeigte, dass die Menschen ihre persönlichen Informationen gar nicht als - pekuniären - Wert an sich wahrnehmen ... d.h. sie gewichten ihn nicht mit Geld, obwohl ganze Branchen eben von solchen Informationen leben ...

Aber gerade im Bereich Google Streetview ist das Argument der Privatsphäre, wie auch in einem schönen Artikel im aktuellen SPIEGEL angemerkt, reichlich albern: da geht es darum, dass Fassaden von Häusern fotografiert werden ... Fassaden, also die sichtbare Außenhaut eines Gebäudes ... *ähh* ... da ist imhO das Argument der Privatsphäre irgendwie deplatziert ... ^^
 

Winston_Smith

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Google hat die Frechheit besessen, uns nicht zu fragen, bevor sie mit ihren Knipskarren an unseren kleinbürgerlichen Hecken vorbeigefahren sind
Ach gottchen. Täglich fahren an meinem Haus 100te Autos vorbei und jeder kann auf meine Fassade sehen. Dazu dann noch Spaziergänger, Pizzaboten, Zeitungsjungen, Postboten und Nachbarn uswusf.

Es ist erschreckend, über wie wenig Netzkompetenz Teile unserer Politik und der Medien verfügen.

ws
 
G

Guest

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OHMYGAWD! :don:

Das Hauptproblem der Deutschen mit SV scheint zu sein, daß sie ständig, von der Straße aus sichtbar und nackt im Garten liegen.

Sky du Mont (63): "Wir wollen unser Haus auf jeden Fall schwärzen lassen. 'Street View’ fördert Kriminalität. Und wir möchten nicht, dass jemand unsere Kinder beim Spielen im Garten sieht."
So viel Schwachsinn hätte ich dem gar nicht zugetraut.

Daß "geschwärzte" (LOL) Häuser erst recht Aufmerksamkeit anziehen, weil die Bewohner offensichtlich was zu verbergen haben, was man schon von der Straße aus sieht, darauf kommt offensichtlich keiner.

Dieses Land verblödet zusehens.

Aber darüber regt sich keiner auf: http://www.youtube.com/watch?v=DGCd0KPJcMs&feature=player_embedded#!
 
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