Krieg gegen die Miliz "IS" - Gründe und Folgen

dkR

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streicher schrieb:
Einige von euch haben es sicher schon gelesen. Die IS scheint bei ihren Aggressionen Chemiewaffen einzusetzen. Die erbeuteten Waffen stammen zum Teil aus der Zeit, als Rumsfeld und Hussein sich noch die Hand gaben: in den USA entwickelt, in Europa hergestellt und im Irak abgefüllt - vor dem Jahr 1991. Diese fielen allerdings nicht unter den Vorwand des Einmarsches der "Koalition der Willigen" im Jahre 2003.
Aeh…

Nachdem sich die Welt 15 Jahre lang beoemmelt hat, wie arschlochig die Amis waren, wegen nicht existenter Chemiewaffen im Irak einzumarschieren stellt sich raus: Die hatten recht?
 

vonderOder

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dkR schrieb:
streicher schrieb:
Einige von euch haben es sicher schon gelesen. Die IS scheint bei ihren Aggressionen Chemiewaffen einzusetzen. Die erbeuteten Waffen stammen zum Teil aus der Zeit, als Rumsfeld und Hussein sich noch die Hand gaben: in den USA entwickelt, in Europa hergestellt und im Irak abgefüllt - vor dem Jahr 1991. Diese fielen allerdings nicht unter den Vorwand des Einmarsches der "Koalition der Willigen" im Jahre 2003.
Aeh…
Nachdem sich die Welt 15 Jahre lang beoemmelt hat, wie arschlochig die Amis waren, wegen nicht existenter Chemiewaffen im Irak einzumarschieren stellt sich raus: Die hatten recht?
Was bei noch geschrieben steht, solltest Du aber nicht außer acht lassen:
Die USA hatten ihren Krieg gegen den Irak unter anderem mit der Bedrohung durch irakische Chemiewaffen begründet. Im Februar 2003 führte der damalige US-Außenminister Colin Powell mit Hilfe einer Multimediashow vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen aus, wie umfangreich das irakische Arsenal an Massenvernichtungswaffen sei. Später kam heraus, dass der gesamte Vortrag eine Täuschung war. Powell entschuldigte sich 2005 dafür.

Die Lüge von 2003 war einer der Gründe, warum die USA die tatsächlich vorhandenen Chemiewaffen verheimlichten: Die gefundenen Waffen waren viel zu alt, um die Behauptungen der Regierung des damaligen Präsidenten George W. Bush untermauern zu können. Schlimmer noch: Zumindest ein Teil der Munition, an der US-Soldaten sich verletzt hatten, war offensichtlich in den USA entwickelt, in Europa hergestellt und im Irak in Anlagen abgefüllt worden, die westliche Firmen gebaut hatten. Zu dieser Zeit galt der irakische Machthaber Saddam Hussein im Westen noch nicht als skrupelloser Diktator, sondern als Partner.
Jemanden etwas liefern, und dann, als man ihn dann aus irgendwelchen Gründen für Böse erklärt hat, schreien "Haltet das Schwein", ist natürlich eine beliebte Methode um "Verbrecher" zu überführen.

"Haltet den Dieb" schreien und sich selber die Taschen vollstecken. Da sollte man sich wirklich Fragen wer der Verbrecher ist.
 

haruc

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Ich versteh gar nicht warum plötzlich wieder die alten Senfgasgranaten aus der Prä1991-Ära für solches Aufsehen sorgen. So weit ich mich erinnere waren die Funde bereits vor fast 10 Jahren bekannt. Ich hatte eigentlich angenommen, dass die Öffentlichkeit und die Presse nicht SO schnell vergisst. Vor allem nicht bei einem solchen Thema.
 

vonderOder

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Über das von dem jordanischen Journalisten Fuad Hussein veröffentlichten Buch "Al-Sarkawi - die zweite Generation der Qaida", in dem dieser von und über Strategieplänen der Terrororganisation Osama bin Ladens, "von Al-Qaidas Agenda 2020!" schreibt, berichtete der in einem Artikel von Yassin Musharbash 2005.

Da wird von einem Strategie-Papier von al-Qaida, einem 7-Schritte-Plan, der "Sieben Phasen bis zum Kalifat" genannt wird, in dem man sich das Ziel vorgibt, bis zum Jahr 2020 die Weltherrschaft an sich zureißen.
- Die erste Phase, "das Aufwachen" genannt, ist demnach bereits abgeschlossen; sie soll von 2000 bis 2003 gedauert haben, genauer gesagt von den Vorbereitungen der Anschläge vom 11. September 2001 in New York und Washington bis zum Fall Bagdads 2003. Das Ziel der Anschläge soll es gewesen sein, die USA zu Kriegen in der islamischen Welt zu provozieren, um die Muslime "aufzuwecken".

- Die zweite Phase, "das Augenöffnen", bis 2006, in dieser Zeit, werde die "islamische Gemeinschaft" sich der westlichen Verschwörung bewusst.

- Die dritte Phase wird mit "Das Aufstehen und Auf-zwei-Beine-Stellen" bezeichnet. Konzentration auf Syrien und dem Irak.

- In der vierten Phase, zwischen 2010 und 2013, ging es dar,um den den Sturz der verhassten arabischen Regierungen zu erreichen.

- Die fünften Phase, zwischen 2013 und 2016, soll gelingen, einen islamischen Staat auszurufen - und zwar ein Kalifat.

- Die sechste Phase, beginnend 2016, sieht die "totale Konfrontation" vor. Unmittelbar nach Ausrufung des Kalifats werde die "islamische Armee" die von Osama Bin Laden oft vorhergesagte "Schlacht zwischen Glauben und Unglauben" anzetteln.

- Die siebte Phase, folgt mit "endgültiger Sieg". Das Kalifat wird Bestand haben - weil die restliche Welt angesichts der Kampfbereitschaft von "anderthalb Milliarden Muslimen" klein beigeben wird. Im Jahr 2020 soll auch diese Phase abgeschlossen sein, wobei der Krieg nicht länger als zwei Jahre dauern soll.[/b]
Bis zur Phase Fünf hat ja nun alles mehr oder weniger geklappt. Bleibt nur zu hoffen, dass diesem Spuk nun ganz ganz schnell ein Ende bereitet wird, ehe diese den "Friede" verkündenden Mörder noch mehr Unheil anrichten.

Muslime grüßen sich mit "Al-salâmu °alaikum" - der Friede Allahs sei von oben herab auf euch. Der Islam schafft Frieden mit Allah, Frieden im Herzen der Muslime und Frieden unter den Menschen, wenn sie Muslime werden.
Islam bedeuten nicht Frieden mit allen Menschen sondern Kampf; Kampf gegen jehne die sich nicht Allah unterwerfen. Denn diese, die sich Allah nicht unterwerfen, sind Feinde das Islam.
Islam bedeutet, sich Allah zu unterwerfen.
 

Angel of Seven

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vonderOder schrieb:
Islam bedeuten nicht Frieden mit allen Menschen sondern Kampf; Kampf gegen jehne die sich nicht Allah unterwerfen. Denn diese, die sich Allah nicht unterwerfen, sind Feinde das Islam.
Islam bedeutet, sich Allah zu unterwerfen.
Dann Frage ich mich warum die Isis vorwiegend Muslime umbringt?

Das ist eine Mörder/Banditenbande die keinen Bestand haben wird.
Ehrlich gesagt erinnern die mich an die Orks aus "Herr der Ringe".... :lol:
Wenn es nicht so traurig wäre.

Wie soll ein Haufen verblendeter Idioten einen funktionierenden Staat bilden?

Die Greultaten werden sich ins Bewußsein der Menscheit einprägen.
Religion ist immer das genaue Gegenteil.
Die widersprüchlichen Aussagen im Koran werden gnadenlos mißbraucht. Aber obwohl die Aussagen der Bibel weit weniger widersprüchlich sind, wurden ähnliche Massaker durchgeführt. Allerdings war das im 13. Jahrhundert, das Christentum hat sich weiterentwickelt der Islam ist nach der Blütezeit der Toleranz und Wissenschaft um 760 n C zerfallen.
Alles was die erreichen ist das jetzt die Lebensbedingungen von "normalen" Muslimen in der übrigen Welt sich extrem verschlechtern....

Die Idee des "Gottesstaates" ist so etwas von absurd und bis jetzt immer kläglich gescheitert... siehe IRAN usw.
Im Grunde ist es ein Problem jeder primitiven Kultur. Man bildet sich einen Gott der angeblich dieses und Jenes will und befiehlt.. natürlich befiehlt er das was die Banditen/Terrorristen sich wünschen.... Wer fällt darauf noch rein? Nur Vollidioten die eh keine gesunde Lebensperspektive haben und Verbrecher, die Spaß daran haben...

:?

Edit: Strategisch gesehen besitzen die USA (den nur um die geht es) so ein großes Waffenarsenal, dass die diese ganze Region in ein paar Tagen auslöschen können, wen es ernst wird... und das würden sie tun...
 

Ein_Liberaler

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Ach nun ja... Unsere Zeitungen haben sich so lange im Jubel darüber, daß ein paar dschihadistische Partisanen in Afghanistan die Sowjetunion zu Fall gebracht und den Lauf der Geschichte geändert haben, überschlagen, bis bin Laden es selbst geglaubt und versucht hat, den Stunt noch einmal durchzuziehen, diesmal mit den USA. Trottel.
 

Rhy

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Ein_Liberaler schrieb:
Unsere Zeitungen haben sich so lange im Jubel darüber, daß ein paar dschihadistische Partisanen in Afghanistan die Sowjetunion zu Fall gebracht und den Lauf der Geschichte geändert haben, überschlagen, bis bin Laden es selbst geglaubt und versucht hat, den Stunt noch einmal durchzuziehen, diesmal mit den USA. Trottel.
Afghanistan ist ein Sonderfall, dort haben sich durch die Geschichte hin auch andere Leute die Zähne ausgebissen.
Angel of Seven schrieb:
Die Idee des "Gottesstaates" ist so etwas von absurd und bis jetzt immer kläglich gescheitert...
Ob die Idee des Gottesstaates tatsächlich so absurd ist - da bin ich mir nicht sicher.
Zumindest wenn man bedenkt das sämtliche Staatsformen die gerade existieren doch schon auf sehr alte Ideen zurückgehen.
Alle in Zeiten entstanden die mit der Welt von heute nur wenig gemeinsam haben.
Wenn man es von daher betrachtet hat auch die Demokratie absurde Züge.
Die ISIS ist allerdings wirklich nur auf grauenhafte weise destruktiv.
Dennoch schickt der Westen keinen Sheriff, oder klärt das wie am
guten alten O.K. Corall.
Und auch die weniger hartleibigen Islamischen Staaten denen die ISIS kaum gefallen dürfte
reagieren merkwürdig phlegmatisch.
Alle Welt scheint sich drauf zu verlassen das irgendjemand das Kind schon schaukeln wird.
Fragt sich nur wer?
 

vonderOder

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Angel of Seven schrieb:
vonderOder schrieb:
Islam bedeuten nicht Frieden mit allen Menschen sondern Kampf; Kampf gegen jehne die sich nicht Allah unterwerfen. Denn diese, die sich Allah nicht unterwerfen, sind Feinde das Islam.
Islam bedeutet, sich Allah zu unterwerfen.
Dann Frage ich mich warum die Isis vorwiegend Muslime umbringt?
Die
versucht das Was Schiiten und Sunniten trennt zu erklären.

Die Sunniten meinen das Kalifat soll die islamischen Gemeinschaft leiten, die Schiiten das Imamat.


Angel of Seven schrieb:
Die Greultaten werden sich ins Bewußsein der Menscheit einprägen.
Ich habe eher die Befürchtung, das wenn es geschafft dem Morden dort Einhalt zugebieten, dass sich dann der Kampf der westlichen Welt gegen die Mörderbande die für einen 'Islamischen Staat" unter "Kalif Ibrahim" mordent durch die Lande zieht, sich bei Muslimen als ein Kampf der westlichen Welt, ein Kampf der "Ungläubigen" und der "Schriftbesitzer" gegen den Islam, den wahren Glauben, und gegen Allah, in irgendeinen Winkel ihres Gehin einbrennt und dann dort ruht bis wieder jemand meint, dass die Zeit wieder reif ist zum Kampf gegen die Ungläubigen.

Der Islam ist nicht nur eine Religion, nein, er ist eine Weltanschauung.
Ein Islam ohne Sharia kann und wird es nicht geben, denn die Sharia ist das Gesetz. Islam heißt Unterwerfung. Gehorsamkeit und Gefolgschaft gegenüber dem Vorbild Mohammed ist oberstes Gebot.
Muslime kämpfen gegen unsere Lebensart, und wenn wir uns Allha nicht beugen, dann auch gegen uns. Denn es gibt keinen moderaten Islam.

Der Islam ist weder Demokratie noch Freiheit!
Der Islam ist Diktatur - eine religiöse Diktatur die nach der Weltherrschaft strebt.



Wie sagte der türkischen Ministerpäsidenten Recep Tayyip Erdogan über den Begriff "moderater Islam", der im Westen oft zur Beschreibung seiner Partei AKP benutzt wird:
Diese Bezeichnungen sind sehr hässlich, es ist anstößig und eine Beleidigung unserer Religion. Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich.
Am 6. Dezember 1997 zitierte Recep Tayyip Erdogan den türkischen Dichter Ziya Gökalp mit folgenden Zeilen:
"Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten."
"Gott sei Dank sind wir Anhänger der Scharia."
sagte Recep Tayyip Erdogan 1994 in einem Interview mit der Zeitung Milliyet.

Vielleicht meinte Recep Tayyip Erdogan den Islam und die Sharia als mit dem Ausspruch
"Wir müssen die europäische Kultur mit der türkischen impfen."
die Euro-Türken-Konferenz 2010 eröffnete, zu der türkischstämmige Politiker geladen waren .
 

Angel of Seven

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Rhy schrieb:
Ob die Idee des Gottesstaates tatsächlich so absurd ist - da bin ich mir nicht sicher.
Zumidestens ist an so einem Staat kein Gott beteiligt...das kann ich dir versichern...

Zumindest wenn man bedenkt das sämtliche Staatsformen die gerade existieren doch schon auf sehr alte Ideen zurückgehen.
Alle in Zeiten entstanden die mit der Welt von heute nur wenig gemeinsam haben.
Wenn man es von daher betrachtet hat auch die Demokratie absurde Züge.
Ist schon richtig...aber die alten Ideen sind nicht Mord und Totschlag...

Die ISIS ist allerdings wirklich nur auf grauenhafte weise destruktiv.
Dennoch schickt der Westen keinen Sheriff, oder klärt das wie am
guten alten O.K. Corall.
Und auch die weniger hartleibigen Islamischen Staaten denen die ISIS kaum gefallen dürfte
reagieren merkwürdig phlegmatisch.
Alle Welt scheint sich drauf zu verlassen das irgendjemand das Kind schon schaukeln wird.
Fragt sich nur wer?
:? :?

Die USA...das sagte ich schon bereits...

vonderOder schrieb:
Angel of Seven schrieb:
vonderOder schrieb:
Islam bedeuten nicht Frieden mit allen Menschen sondern Kampf; Kampf gegen jehne die sich nicht Allah unterwerfen. Denn diese, die sich Allah nicht unterwerfen, sind Feinde das Islam.
Islam bedeutet, sich Allah zu unterwerfen.
Dann Frage ich mich warum die Isis vorwiegend Muslime umbringt?
Die
versucht das Was Schiiten und Sunniten trennt zu erklären.

Die Sunniten meinen das Kalifat soll die islamischen Gemeinschaft leiten, die Schiiten das Imamat.
Von der Oder....du brauchst mich nicht aufklären...ich bin mir dieser Dinge vollkommen bewußt....

Ich habe eher die Befürchtung, das wenn es geschafft dem Morden dort Einhalt zugebieten, dass sich dann der Kampf der westlichen Welt gegen die Mörderbande die für einen 'Islamischen Staat" unter "Kalif Ibrahim" mordent durch die Lande zieht, sich bei Muslimen als ein Kampf der westlichen Welt, ein Kampf der "Ungläubigen" und der "Schriftbesitzer" gegen den Islam, den wahren Glauben, und gegen Allah, in irgendeinen Winkel ihres Gehin einbrennt und dann dort ruht bis wieder jemand meint, dass die Zeit wieder reif ist zum Kampf gegen die Ungläubigen.
Da irrst du dich... es betrifft längst nicht nur die "westliche Welt". China wird auch nicht mehr lange stillhalten und Russland ist eh gefordert wegen Syrien. Und die arabischen Staaten können sich auch nicht mehr verstecken...


Der Islam ist nicht nur eine Religion, nein, er ist eine Weltanschauung.
Ein Islam ohne Sharia kann und wird es nicht geben, denn die Sharia ist das Gesetz. Islam heißt Unterwerfung. Gehorsamkeit und Gefolgschaft gegenüber dem Vorbild Mohammed ist oberstes Gebot.
Muslime kämpfen gegen unsere Lebensart, und wenn wir uns Allha nicht beugen, dann auch gegen uns. Denn es gibt keinen moderaten Islam.
Natürlich gibt es einen moderaten Islam. Was ist mit dem Sufismus?
Im Endeffekt liegt es an den Menschen, und die sind einfach nich alle radikal.





Der Islam ist weder Demokratie noch Freiheit!
Der Islam ist Diktatur - eine religiöse Diktatur die nach der Weltherrschaft strebt.
Nein...einige wenige Muslime sehen das sicher so. Obwohl Erdogan und CO... nach einer Diktatur streben...aber nicht nach der Weltherrschaft...
 

dkR

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Also hat der Islam wieder mal nichts mit dem Islam zu tun.

Angel of Seven schrieb:
Nein...einige wenige Muslime sehen das sicher so.
Ja, die nicht saekulaeren.
Das ist doch eine Binsenweisheit. Je saekulaerer die Menschen umso weniger religiös fanatisch ist er (per Definitionen) - das macht aber seine Religion nicht friedlicher ganz im Gegenteil.
 

vonderOder

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Angel of Seven schrieb:
Natürlich gibt es einen moderaten Islam. Was ist mit dem Sufismus?
Für viele Moslems sind die Sufis eine Sekte, die den Koran für sich auslegen, also nicht nach islamischem Glauben das Wort Gottes leben.
Die Sufis verehren historische Persönlichkeiten oder Heilige, die auf dem Gelände der Moscheen bestattet wurden.
Nach der strengen Auslegung des Islam ist dies Gotteslästerung und unislamisch.
Sufis lehnen die Sharia nicht ab.

Der Islam ist weder Demokratie noch Freiheit! Islam heißt Unterwerfung.
Islam ist Diktatur - eine religiöse Diktatur die nach der Weltherrschaft strebt und die Sharia ist ihr Gesetzbuch.
Das wissen auch all die, die uns was anderes erzählen.
 

Ein_Liberaler

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Es gbt verschiedene Islame. Einige sind theoretisch konstruiert und werden uns jeweils als der einzig wahre Islam verkauft. Dazu gehört der Abendlands-Untergangs-Islam, der seine Fans genauso unter den ISIS-Leuten hat wie unter den selbsternannten Verteidigern Europas gegen fremde Einflüsse, aber auch der Al-Andalus-Fanboy-Islam, der überhaupt nur in der Fantasie europäischer Späthippies existiert. Und es gibt die gelebten Islame. Die gelebten Isame sind jeweils die Kompromisse, die die Religion mit der Lebenswirklichkeit eingegangen ist, weil die meisten Menschen, insbesondere Erwachsene, noch ein Leben jenseits der Diskussion und Befolgung obskurer Regeln aus der späten Eisenzeit haben.

Leider hat der Islam die Sache mit den Klöstern nicht übernommen, die waren eine prima Einrichtung für Leute, die sich mehr und intensiver als der Durchschnitt spirituellen Fragen widmen wollten.
 
G

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vonderOder schrieb:
Der Islam ist weder Demokratie noch Freiheit! Islam heißt Unterwerfung.
Islam ist Diktatur - eine religiöse Diktatur die nach der Weltherrschaft strebt und die Sharia ist ihr Gesetzbuch.
.
Der Islam ist nur da "moderat" wo er nicht an der Macht ist.
 

vonderOder

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Hans Peter Raddatz in „Internationalen Enzyklopädie des Islam“
“In keiner anderen Religion findet sich die geheiligte Legitimation von Gewalt als Wille Gottes gegenüber Andersgläubigen, wie sie der Islam als integralen Bestandteil seiner Ideologie im Koran kodifiziert und in der historischen Praxis bestätigt hat. Nicht zuletzt findet sich kein Religionsstifter, dessen Vorbildwirkung sich wie bei Mohammed nicht nur auf die Kriegsführung, sondern auch auf die Liquidierung von Gegnern durch Auftragsmord erstreckte.”
Ayatholla Chamenei, oberster geistlicher und weltlicher Führer der iranischen Schiiten, sagte:
„Die Christen und Juden sagen: ·Du sollst nicht töten!‘ Wir aber sagen, dass das Töten einem Gebet gleichkommt, wenn es nötig ist. Täuschung, Hinterlist, Verschwörung, Betrug, Stehlen und Töten sind nichts anderes als Mittel für die Sache Allahs!”
Nicht nur im Jahre 629, sondern auch heute gilt:
Die Worte des Koran wurden, nach islamischem Glauben, Mohammed als die direkten Worte Allahs vom Erzengel Gabriel eingeflüstert. Daher spricht Allah spricht durch die Worte die im Koran geschrieben stehen unmittelbar und direkt zu den Gläubigen. Deshalb ist der Koran auch unangreifbar gegenüber jeder Kritik, und immun gegenüber Änderungen der Gesellschaft. Jede Kritik, auch nur an einem einzigen Wort im Koran, wird als nichts anderes als Gotteslästerung gesehen, und muss mit dem Tode des Zweiflers oder/und Kritikers bestraft werden. Gleiches gilt auch für Kritik an Mohammed und dessen Äußerungen, Taten und Verhalten.

Der Islam war weder 629 gemäßigt, noch ist er es in der heutigen Zeit, und wird es auch zukünftig nicht sein.

Soviel zum moderaten, gemäßigten Islam.
Die Muslime wissen dieses und halten sich daran.
Nur uns will man was anderes einflüstern und glaubend machen.
 

Angel of Seven

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dkR schrieb:
Ja, die nicht saekulaeren.
Das ist doch eine Binsenweisheit. Je saekulaerer die Menschen umso weniger religiös fanatisch ist er (per Definitionen) - das macht aber seine Religion nicht friedlicher ganz im Gegenteil.
Ich sag es mal anders: "Der Islam ist nicht die einzige Ursache die zu so einem Disaster geführt hat"
Verstehst du mich jetzt?

vonderOder schrieb:
Angel of Seven schrieb:
Natürlich gibt es einen moderaten Islam. Was ist mit dem Sufismus?
Für viele Moslems sind die Sufis eine Sekte, die den Koran für sich auslegen, also nicht nach islamischem Glauben das Wort Gottes leben.
Die Sufis verehren historische Persönlichkeiten oder Heilige, die auf dem Gelände der Moscheen bestattet wurden.
Und sind total friedlich...hast du vergessen


Nach der strengen Auslegung des Islam ist dies Gotteslästerung und unislamisch.
Sufis lehnen die Sharia nicht ab.
Ich sagte doch nur das es viele Muslime gibt die nicht nach dieser strengen Auslegung "denken"...also der moderate Islam...und das war nur ein Beispiel.. Das kann man nicht abstreiten...
Für eine Wahrheitsfindung sind deine Denkmuster nicht wirklich geeignet.
Du blendest Teile der Realität aus...

Das wissen auch all die, die uns was anderes erzählen.
Also gehöre ich in deinen Augen auch dazu?
Ich mach das sicherlich aus böser Absicht dir was anderes zu erzählen....
:lol:


vonderOder schrieb:
Der Islam war weder 629 gemäßigt, noch ist er es in der heutigen Zeit, und wird es auch zukünftig nicht sein.

Angel of Seven schrieb:
Blütezeit der Toleranz und Wissenschaft um 760 n C
Google mal ein bißchen...
 

Rhy

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Angel of Seven schrieb:
vonderOder schrieb:
Der Islam war weder 629 gemäßigt, noch ist er es in der heutigen Zeit, und wird es auch zukünftig nicht sein.

Angel of Seven schrieb:
Blütezeit der Toleranz und Wissenschaft um 760 n C
Google mal ein bißchen...
Ob der Islam 629 oder irgendwann gemäßigt war weiß ich nicht.
Aber das mit der Blütezeit der Toleranz und Wissenschaft um 760 n C
im Islam war doch bestenfalls ein schmücken mit falschen Federn.
Dem Islam ist hoch anzurechnen das er die Werte und das Wissen der Antike über dieses in Europa düstere Zeitalter hinweggerettet hat.
Mehr als den Konservator hat der Islam in dieser Hinsicht aber nicht gespielt, schlimmer noch - die Weltanschaung der Islamischen Gesellschaften scheint durch das antike Gedankengut in keiner Weise angekränkelt worden zu sein.
Zumindest kann ich auch heute nichts im Islam erkennen, was über
die alten Methoden hinausgeht.
Wie man bemerken muß mit fatalen Folgen für die Welt.
 

Ein_Liberaler

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Dem Islam ist hoch anzurechnen das er die Werte und das Wissen der Antike über dieses in Europa düstere Zeitalter hinweggerettet hat.
Hat er doch nicht. Überall in der zivilisierten Welt sind antike Schriften erhalten geblieben, in den oströmischen Gebieten, wo nie Barbaren die Verwaltung übernommen hatten und die nicht in verheerenden Bürgerkriegen zurückerobert werden mußten, entsprechend mehr. Als die westeuropäischen Gelehrten dann systematisch Schriften gesammelt haben, fanden sie einige eben nur noch in denjenigen Bibliotheken, die dem Islam in die Hände gefallen waren. Wahrscheinlich hätten sie sie auch in Konstantinopel bekommen, aber warum nicht auch in Cordoba suchen? Und von den "Werten" wollen wir mal ganz schweigen.
 

Angel of Seven

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Rhy schrieb:
Ob der Islam 629 oder irgendwann gemäßigt war weiß ich nicht.
Aber das mit der Blütezeit der Toleranz und Wissenschaft um 760 n C
im Islam war doch bestenfalls ein schmücken mit falschen Federn.
Dem Islam ist hoch anzurechnen das er die Werte und das Wissen der Antike über dieses in Europa düstere Zeitalter hinweggerettet hat.
Mehr als den Konservator hat der Islam in dieser Hinsicht aber nicht gespielt, schlimmer noch - die Weltanschaung der Islamischen Gesellschaften scheint durch das antike Gedankengut in keiner Weise angekränkelt worden zu sein.
Zumindest kann ich auch heute nichts im Islam erkennen, was über
die alten Methoden hinausgeht.
Wie man bemerken muß mit fatalen Folgen für die Welt.
Nun erstmal war oder ist das kein "schmücken mit falschen Federn".

Die führende Stellung in den Wissenschaften ist noch heute an der arabischen Vorsilbe al- bei grundlegenden Fachbegriffen wie Algebra, Alchemie, Alkohol und Alkalien erkennbar. Die bekanntesten Wissenschaftler waren in folgenden Gebieten tätig:
usw...

http://de.wikipedia.org/wiki/Blütezeit_des_Islam
Das bedeutet das es nicht um die antiken Erkenntnisse ging die der Islam (oder besser die arabische Weltanschaung) sich unterm Nagel gerissen haben, sondern die haben wirklich neue Erkenntnisse nach vorne gebracht....

Zudem möchte ich hier nicht als der einzige "Islamversteher" gelten.
Ich sehe den "Islam" als Religion sehr problematisch.
Aber auch positive Tatsachen sollte man sich nicht wegdenken, auch wenn man "dagegen ist". Erst recht sollte man das dann nicht...unser wackeliges Türmchen der angeblichen Erkenntnis ist ziemlich zerbrechlich wenn man offensichtliche Realitäten aus emotionalen Ablehnungsgründen nicht anerkennen mag....
:kerze:
 

Ein_Liberaler

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Ja, es geht darum, dem Islam ein bißchen zu schmeicheln, damit er sich nicht so zurückgesetzt fühlt. Größtenteils waren das Zooastrier, Juden und Christen, die Arabisch schrieben. Die stellten ja nicht nur die Gelehrten, sondern auch die Verwaltungsbeamten. Imho ist das ein klarer Hinweis darauf, daß die arabische "Eroberung" im wesentlichen eine Übernahme der Staatsgewalt durch Söldnertruppen war, wie die germanische "Eroberung" im Westteil des Reiches auch.
 
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