Globale Einführung einer 2-Kind-Politik dringend notwendig

Glaurung

Meister
Mitglied seit
4. September 2002
Beiträge
405
Weltweite Fruchtbarkeit Frauen haben noch 2,6 Kinder


...Besonders dramatisch ist der Rückgang von 5,6 Kindern auf 2,5 in den weniger entwickelten Ländern, in den Industrieländern ist er mit einem Rückgang von 2,3 auf 1,6 nicht ganz so einschneidend. Armut geht nach wie vor mit der größten Kinderschar einher: In den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt sank die Geburtenzahl von 6,3 auf 4,4...

Soviel also dazu
 

Rivale-von-Nogar

Großmeister
Mitglied seit
26. April 2006
Beiträge
523
Aha also von 6,3 auf 4,4. Weil ja 4,4 ja sowas von wenig ist oder was?

2,0 oder weniger sollte das Ziel sein. Die Entwicklungsländer machen ja den größten Teil der Erdbevölkerung aus und die sind wie gesagt das Hauptproblem.

Die wenigen Länder, bei denen die Geburtenrate von Haus unter 2,0 liegt, die fallen ja gar nicht ins Gewicht.
 

antimagnet

Forenlegende
Mitglied seit
10. April 2002
Beiträge
9.676
naja, sie fallen zumindest so ins gewicht, dass weltweit ein schnitt von 2,6 kindern rauskommt.

und da der schnitt vor 35 jahren noch bei 4,7 kindern lag, kann man ganz bequem ausrechnen, dass in exakt 10 jahren das ziel von 2,0 erreicht sein wird - ganz ohne gesetz.
 

Ein_Liberaler

Forenlegende
Mitglied seit
14. September 2003
Beiträge
9.777
Ein Gesetz, das im übrigen tyrannisch, grausam, ganz und gar menschenrechtswidrig und kein bißchen grundgesetzkonform wäre.
 

Rivale-von-Nogar

Großmeister
Mitglied seit
26. April 2006
Beiträge
523
Ihr rechnet ja das alles vollkommen falsch. Ihr könnt ja nicht einfach hergehen und sagen: „4,7 ist mehr als 2,6“. Bei den 2,6 muß man ja von der neuen Bevölkerungsmasse ausgehen, die in dieser Zeit hinzugekommen sind. Mit den Schulden ist es ja das gleiche.

Wenn jemand z.B. 10000 €uro Schulden hat und 4,7 % Zinsen zahlen muß und diese Schulden sich irgendwann auf über 20000 €uro anhäufen und bis dahin die Zinsen auf 2,6 % gesunken sind, dann ist die jährliche Schuldenbelastung trotzdem höher geworden, obwohl der Zinssatz niedriger geworden ist. :wink:
 

Simple Man

Forenlegende
Mitglied seit
4. November 2004
Beiträge
8.450
Na, dann sag doch mal, wie sich die Sterblichkeitsrate entwickelt hat ... denn bei deinem Schuldenbeispiel vergisst du ja auch die Tilgung ...

Zudem: was sollte denn dann deine 2-Kind-Politik bringen? Das alberne Schuldenbeispiel würde ja dann immer noch gelten ...
 

Rivale-von-Nogar

Großmeister
Mitglied seit
26. April 2006
Beiträge
523
Simple Man schrieb:
Zudem: was sollte denn dann deine 2-Kind-Politik bringen?
Weil dann die Erdbevölkerung zurückgehen würde, da nicht jeder Kinder haben will. Mir geht es ja darum, dass die Erdbevölkerung zurückgeht und nicht darum, dass der Erdbevölkerungszuwachs in der selben Geschwindigkeit explodiert wie bisher.
 

Simple Man

Forenlegende
Mitglied seit
4. November 2004
Beiträge
8.450
Wenn es sich aber eh zu den 2 Kindern und weniger hin entwickelt, macht das doch gar keinen Unterschied ... und wie ist denn jetzt die Sterblichkeitsrate?
 

antimagnet

Forenlegende
Mitglied seit
10. April 2002
Beiträge
9.676
Rivale-von-Nogar schrieb:
Ihr rechnet ja das alles vollkommen falsch. Ihr könnt ja nicht einfach hergehen und sagen: „4,7 ist mehr als 2,6“. Bei den 2,6 muß man ja von der neuen Bevölkerungsmasse ausgehen, die in dieser Zeit hinzugekommen sind. Mit den Schulden ist es ja das gleiche.

Wenn jemand z.B. 10000 €uro Schulden hat und 4,7 % Zinsen zahlen muß und diese Schulden sich irgendwann auf über 20000 €uro anhäufen und bis dahin die Zinsen auf 2,6 % gesunken sind, dann ist die jährliche Schuldenbelastung trotzdem höher geworden, obwohl der Zinssatz niedriger geworden ist. :wink:
hat hier irgendjemand behauptet, dass die weltbevölkerung weniger würde, nur weil die fruchtbarkeitsziffer sinkt? solange die über 2 ist, so circa, sinkt da nichts...
 

Rivale-von-Nogar

Großmeister
Mitglied seit
26. April 2006
Beiträge
523
Simple Man schrieb:
Wenn es sich aber eh zu den 2 Kindern und weniger hin entwickelt, macht das doch gar keinen Unterschied
wie schon gesagt...

Rivale-von-Nogar schrieb:
Ja natürlich wird die Bevölkerunszahl wachsen. Denn wenns nicht so wäre, dürfte ja kein Menschen ein Problem damit haben, dass man dieses Gesetz einführen will.

Es sei denn, die Behauptung, dass die Bevölkerung irgendwann von selbst zurück geht, ist nur eine Lüge ( Ausrede ) für all diejenigen, die von Haus aus dagegen sind, dass die Weltbevölkerung abnimmt oder zumindest gleich bleibt. :wink:
Wenn dann muß ich mich permanent wiederholen

Simple Man schrieb:
... und wie ist denn jetzt die Sterblichkeitsrate?
dazu kann ich nur sagen...

Rivale-von-Nogar schrieb:
In den letzten 15 Jahren hätten allein in Afrika 10 Hitler´s ihr unwesen treiben müssen, damit dort die Bevölkerung zumindest gleich bleibt. Nur mal ein weiteres Beispiel, um euch klar zu machen, wie unberechenbar diese Bevölkerungsexplosion eigentlich wirklich ist.
Soviel zum Thema „Sterblichkeitsrate“

antimagnet schrieb:
solange die über 2 ist, so circa, sinkt da nichts...
Ja eben, dass ist es ja, dass ihr das alles auf die leichte Schulter nehmt, dass die Erdbevölkerung nicht sinkt, sondern genauso explodiert wie bisher.
 

antimagnet

Forenlegende
Mitglied seit
10. April 2002
Beiträge
9.676
Rivale-von-Nogar schrieb:
Ja eben, dass ist es ja, dass ihr das alles auf die leichte Schulter nehmt, dass die Erdbevölkerung nicht sinkt, sondern genauso explodiert wie bisher.

nö, sie explodiert immer langsamer.
 

Simple Man

Forenlegende
Mitglied seit
4. November 2004
Beiträge
8.450
Halten wir also fest: du weißt nicht, wie sich die Sterblichkeitsrate entwickelt, ignorierst es mehr oder weniger, dass die Fertilitäts- und Geburtenrate rückläufig sind, lehnst auch eine Untersuchung bzw. Diskussion der Korrelation zwischen steigendem Wohlstand und sinkenden Geburtenraten ab - und meinst trotzdem, dass deine unrealistische, unausgegorene, diktatorische Idee sinnvoll wäre ... und zwar auf Grundlage von ... ja, was nochmal? :gruebel:
 

Rivale-von-Nogar

Großmeister
Mitglied seit
26. April 2006
Beiträge
523
antimagnet schrieb:
nö, sie explodiert immer langsamer.
Prozentual zur jetzigen Erdbevölkerung, aber nicht Pauschal. An den Schuldenbeispiel habe ich es doch klar und deutlich erklärt, dass ein niedrigerer Prozentsatz ( b.z.w. Geburtenrate ) nicht Zwangsläufig bedeuten muß, dass sich die Situation verbessert hat.

Simple Man schrieb:
Halten wir also fest: du weißt nicht, wie sich die Sterblichkeitsrate entwickelt,
Ich habe doch dieses Beispiel mit den 10 Hitlers jetzt oft genug genannt. Es ist ja nicht so, dass ich mir einen Krieg, der ein 10mal so hohes Opferpotential fordern würde als der 2.Weltkrieg, wünschen würde. Ich will damit nur sagen, dass selbst ein Vernichtungskrieg in dieser Größenordnung an der jetzigen Bevölkerungsexplosion überhaupt nichts ändern würde.
...und aufgrund dieser Tatsache sehe ich nicht den geringsten Grund, warum man das Thema „Sterblichkeitsrate“ jetzt noch besser vertiefen sollte.

Simple Man schrieb:
ignorierst es mehr oder weniger, dass die Fertilitäts- und Geburtenrate rückläufig sind, lehnst auch eine Untersuchung bzw. Diskussion der Korrelation zwischen steigendem Wohlstand und sinkenden Geburtenraten ab - und meinst trotzdem, dass deine unrealistische, unausgegorene, diktatorische Idee sinnvoll wäre
Warum sollte ich eine Diskussion ablehnen? Wir diskutieren ja schon die ganze Zeit darüber und nur weil ein neues wirklich wichtiges Gesetz künftig auf der ganzen Welt gelten soll, kann man deshalb noch lange nicht von einer diktatorische Idee sprechen. Man wird z.B. auch überall auf der Welt bestraft ( oder zumindest in den meisten Staaten ) wenn man mit 180km/h durch eine Ortschaft fährt. Nach deiner Logik müßte ja dann die Strassenverkehrsordnung auch ein diktatorisches Element darstellen, da ja Verordnungen im Strassenbereich auch überall auf der Welt exestieren.
 

antimagnet

Forenlegende
Mitglied seit
10. April 2002
Beiträge
9.676
Rivale-von-Nogar schrieb:
Prozentual zur jetzigen Erdbevölkerung, aber nicht Pauschal. An den Schuldenbeispiel habe ich es doch klar und deutlich erklärt, dass ein niedrigerer Prozentsatz ( b.z.w. Geburtenrate ) nicht Zwangsläufig bedeuten muß, dass sich die Situation verbessert hat.
ich habe auch nichts davon geschrieben, dass sich die situation in 10 jahren verbessert hat. in 10 jahren ist das von dir genannte ziel von zwei kindern pro frau erreicht. und das ganz ohne gesetz. das ist alles.


nachtrag:
hier gibt es übrigens ne ganz nett animierte interaktive grafik zur fertilitätsrate.
und hier das wachstum der weltbevölkerung.
 

Rivale-von-Nogar

Großmeister
Mitglied seit
26. April 2006
Beiträge
523
Bei dem ersten Link sieht man in der Tat die Fertilitätsrate, die wie gesagt in den meisten Erdteilen viel zu hoch ist und der zweite Link funktioniert nicht, aber egal

Denn eines verstehe ich sowieso nicht, denn auf der einen Seite versucht ihr mir weis zu machen, dass sich die Globale Fertilitätsrate irgendwann von selbst auf unter 2,0 einpegelt und auf der anderen Seite seid ihr gegen dieses Gesetz.

Wo ist jetzt da der Unterschied? Denn wenn sich euerer Meinung nach die Fertilitätsrate auch ohne dieses Gesetz irdendwann sowieso unter 2,0 einpegeln würde, dann könnte man ja in dem Sinne auch nicht mehr von einem „ZWANG“ sprechen, wenn dieses Gesetz trotzdem exestieren würde.
 

Ein_Liberaler

Forenlegende
Mitglied seit
14. September 2003
Beiträge
9.777
Ist Dir der Unterschied zwischen Durchschnittswerten und Obergrenzen für jeden Einzelnen wirklich nicht klar?
 

Rivale-von-Nogar

Großmeister
Mitglied seit
26. April 2006
Beiträge
523
Wenn eine Frau 3 Kinder bekommt und eine andere Frau nur ein Kind u.s.w. dann ist 2 der durchschnitt, das ist mir schon klar. Wenn aber diejenigen, die mehr als 2 Kinder haben wollen, nicht mehr Kinder bekommen dürfen, dann ist die Fertilitätsrate unter 2,0 , weil wie gesagt nicht jeder Kinder haben will.

Die Erdbevölkerung soll ja abnehmen und nicht gleich bleiben. Darum geht es doch
 

antimagnet

Forenlegende
Mitglied seit
10. April 2002
Beiträge
9.676
ist dir klar, wen du mit diesem gesetz triffst? die ärmsten der armen, und zwar so empfindlich, dass sie's nicht überleben werden. dein gesetz ist ein genozid an der afrikanischen bevölkerung.
 

Ein_Liberaler

Forenlegende
Mitglied seit
14. September 2003
Beiträge
9.777
Denn wenn sich euerer Meinung nach die Fertilitätsrate auch ohne dieses Gesetz irdendwann sowieso unter 2,0 einpegeln würde, dann könnte man ja in dem Sinne auch nicht mehr von einem „ZWANG“ sprechen, wenn dieses Gesetz trotzdem exestieren würde.
Doch, könnte man. Müßte man. Weil sich der Durchschnitt daraus ergibt, daß der eine gar keine Kinder hat und der andere drei oder vier. Und diesem anderen willst Du das verbieten.
 

Rivale-von-Nogar

Großmeister
Mitglied seit
26. April 2006
Beiträge
523
antimagnet schrieb:
ist dir klar, wen du mit diesem gesetz triffst? die ärmsten der armen, und zwar so empfindlich, dass sie's nicht überleben werden. dein gesetz ist ein genozid an der afrikanischen bevölkerung.
Wenn wir nicht bald etwas gegen diese Erdbevölkerungsexplosion unternehmen, dann wird es früher oder später zum Endkampf um die letzten Ressourcen kommen, der möglicherweise in einer nuklearen eskalation endet.

Und du hast echt keine anderen Sorgen, als dir Gedanken über die Afrikanische Altersversorgung zu machen? Mir persönlich wäre ja eine nicht gesicherte Altersversorgung 1000mal lieber, als einen noch nie dagewesenen Vernichtungskrieg zu erleben und genau darum wäre dieses Gesetz so wichtig. Weil einige Afrikaner, einige hier im Forum u.s.w. das eigentliche Problem nicht erkennen oder nicht erkennen wollen.

Ein_Liberaler schrieb:
Doch, könnte man. Müßte man. Weil sich der Durchschnitt daraus ergibt, daß der eine gar keine Kinder hat und der andere drei oder vier. Und diesem anderen willst Du das verbieten.
Ja das stimmt. Nach der Logik von Simple Man, antimagnet u.s.w. ist ja dieses Gesetz angeblich überflüssig und nicht nach der meinigen.
 
Oben