Globale Einführung einer 2-Kind-Politik dringend notwendig

MartinT

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Das Militär hat immer für alles Pläne...
irgendwie müssen die sich ja die Zeit vertreiben... :roll:
 

Rivale-von-Nogar

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Glaurung schrieb:
Also Fakt ist doch, das sich sowas niemals durchsetzen lässt. Wie schon vorher angesprochen, wer soll sowas denn in Ländern wie dem Kongo, oder Somalia überprüfen geschweige denn durchsetzen?

Ja höchstwahrscheinlich wird sich sowas nicht durchsetzen lassen, denn wenn hier schon die meisten denn ernst der Lage nicht begreifen, wie sollen es dann die ganzen analphabeten in der dritten Welt begreifen?

MartinT schrieb:
wie soll den bitte die Milliarden Menschen in den Entwicklungsländern, ganz zu schweigen von der 3. Welt auf westlichen Lebensstandart kommen
Das Wohlstandsniveau was "der Westen" jetzt hat, werden diese niemals erreichen auch China nicht und auch selbst werden wir es nicht mehr lange haben.

Ja in dem Punkt stimme ich mit dir überein. Den westlichen Lebensstandart werden die meisten nie erreichen, weil der Welt wie schon gesagt, vorher die Rohstoffe ausgehen werden und somit auch der westliche Lebensstandart sinken wird.

MartinT schrieb:
Das hat aber nichts mit Rohstoffknappheit oder Überbevölkerung zutun, sondern mit der Grunddynamik der Weltwirtschaft.

dass die heutige Weltwirtschaftskrise auf Rohstoffmangel zurückzuführen ist, dass habe ich ja auch nie behauptet. Man sollte dieses Gesetz Global einführen, damit das Problem Rohstoffknappheit nicht noch zusätzlich zu den bereits bestehenden Problemen (Weltwirtschaftskrise, Nahostkonflikt u.s.w.) hinzu kommt.

MartinT schrieb:
Es ist vollkommen naiv zu glauben, die nächsten 20 Jahren würden wirtschaftlich genauso verlaufen wie die letzten 20 Jahre.
Der Kapitalismus, um mal etwas abzuschweifen, ist eine extrem leistungsstarke Dampfmaschine, aber mit einem furchtbaren Wirkungsgrad und Dampf ging letzter Zeit sehr viel verloren...
:geifer:

Auch in dem Punkt habe ich auch nie etwas anderes behauptet. Du darfst nicht einfach „Bevölkerungsentwicklung“ und „wirtschaftliche Entwicklung“ miteinander vermischen. Ich bin der Meinung, dass es auch weiterhin steil nach oben geht, was die Bevölkerungsentwicklung anbelangt, was natürlich nicht zwangsläufig heissen muß, das ich im Punkt „wirtschaftliche Entwicklung“ genauso denke. Im Gegenteil. Ich war sogar einer der ersten, der die Probleme in Weltwirtschaftlicher Hinsicht erkannt hat. Bereits im Jahre 2007 habe ich euch im thread 1929 - Ein Spaziergang prophezeit, dass uns eine Rezession bevor stehen wird. Damals hatte mir auch kein Mensch geglaubt, nur weil ich es zu einer Zeit geschrieben habe, wo die Wirtschaft noch weiter gewachsen ist. Als ein Jahr später die Weltwirtschaftskrise dann tatsächlich vor der Tür stand, mussten es die meisten mehr oder weniger glauben.

Wenn ich in einem Wirtshaus diese Worte sagen würde, hätte ich ernsthafte Probleme nachzuweisen, dass ich bereits im Jahre 2007 von einer Rezession gesprochen habe, weil sich niemand erinnern könnte, was wer vor 3 Jahren alles gesagt hat. Aber hier könnt ihr z.b. im thread 1929 - Ein Spaziergang auf das Datum schauen.
 

MartinT

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Aber wovon sollen den die hinzugekommenen Milliarden leben?
Um Missverständnisse zu vermeiden, ich denke durchaus das genug Ressourcen für 10 Milliarden da sind, aber eben nicht wenn man alles dem Markt überlässt :p

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Es gibt Leute die haben am 15. August 1971 den Beginn einer Zeit der Krisen gesehen und verstärkt mit dem Zusammenbruch des Ostblocks auch eine tiefe Krise der Weltwirtschaft prognostiziert. Aber natürlich ist der genaue Zeitpunkt schwieriger ;)
manche merken halt erst das sie fallen, wenn sie schon aufgeschlagen sind :mrgreen:
 

Ein_Liberaler

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Ja klar, Zentralverwaltungswirtschaft ist ja so viel effizienter. Deshalb hatten im Warschauer Pakt ja auch alle zu essen und verfetteten derart, daß sie den Kalten Krieg gegen die hellwachen, ausgehungerten NATO-Leute, die vor Hunger nicht einschlafen konnten, glatt verpennten und widerstandslos überollt wurden.
 

MartinT

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ohhhh, juhu das Buhmann-Spiel!
das ist immer lustig, ähhmm warte...
und aufgrund der Effektivität der Marktwirtschaft hungert keiner mehr auf der Welt und ist Bildung und medizinische Versorgung überall Standard :rofl:
 

Ein_Liberaler

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Du kannst Dir natürlich die Augendeckel von innen mit Szenen im Stil des sozialistischen Realismus oder der Kapitalismusanklage bemalen und so durchs Leben gehen, wenn Du willst. Klar.
 

agentP

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Das versuche ich seit Jahren zu verstehen, daher lege ich meine bisherigen Eindrück mal hier als Notiz ab, damit ich sie bei Bedarf wiederfinde:

1.) Da wo die Zentralwirtschaft versagt hat, lag das daran, dass man die richtige Idee falsch angewandt hat. Das System ist aber an sich das Richtige oder alle bekannten Fälle sind nur Ausnahmen die die Regel bestätigen. Sozialistische Staaten haben auch nie den Wohlstand anderer Staaten gefährdet.
2.) Da wo die Marktwirtschaft Wohlstand gebracht hat, hat sie den nur auf Kosten anderer gebracht, weil das System grundsätzlich das Falsche ist.
3.) Sozialismus gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen, man müsste nur endlich die richtige finden. Diese ist je nach Vertreter entweder eine völlig Neue, noch zu entwickelnde, die wir bisher dummerweise nur noch nicht kennen oder eine reine Lehre nach Marx, Engels, Mao (persönlichen Favoriten ankreuzen) die halt bisher einfach noch nie konsequent genug durchgezogen wurde.
4.) Unterschiede zwischen einem komplett marktradikalen System bis hin zu einer Marktwirtschaft mit ausgeprägten Sozialsystem gibt es nicht. Kapitalismus ist immer Kapitalismus. Schluß.
5.) Das Problem sind die Menschen. Für einen funktionierenden Sozialismus müssten die Menschen sich ändern und diverse negative Charaktereigenschaften ändern z.B. weniger egoistisch und gierig sein. Das System passt, die Menschen sind falsch.
6.) Kapitalismus würde hingegen auch mit altruistischen, gierfreien Menschen nicht funktionieren, weil er halt Kapitalismus ist. Die Erklärung warum man mit den perfekten Wunschmenschen nicht eigentlich jedes System erfolgreich gestalten könnte und warum ich mir lieber Menschen wünschen soll, die offenbar trotzdem einen starken Zentralstaat benötigen, als welche, die auch auf einem freien Markt in gegenseitiger Unterstützung klarkommen, bliebe noch zu klären.
 

MartinT

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1.) Zentralwirtschaft oder Marktwirtschaft beide scheitern unvermeidlich über kurz oder lang ohne Demokratie
2.)ja, auch wenn die Begründung eher was mit Wettbewerb zutun hat.
3.) Nach Meinung von DKP, MLPD, LINKE und anderen gab es Sozialismus
4.) sehe ich nicht so
5.) Mensch bleibt immer Mensch
6.) ich mag weder Menschen die sich einen "starken Zentralstaat" wünschen, noch jene die gerne auf einem "freien Markt in gegenseitiger Unterstützung klarkommen"

@ Liberaler: nö danke ich steh nicht auf die LINKE :rofl:
 

Ein_Liberaler

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Zentralverwaltungswirtschaft scheitert auch mit Demokratie, genauer gesagt immer.

Markttwirtschaft scheitert wahrscheinlich auch ohne Rechtsstaat.
 
G

Guest

Guest
agentP schrieb:
Das versuche ich seit Jahren zu verstehen, daher lege ich meine bisherigen Eindrück mal hier als Notiz ab, damit ich sie bei Bedarf wiederfinde....

Verdammt. Ich bin immer öfter Deiner Meinung.
Warscheinlich sollte ich anfangen mir Sorgen zu machen.

8O 8O 8O


...und wage es nicht, jetzt das zu schereiben, vom dem ich denke, daß du es jetzt schreiben willst. :wink:

Ein_Liberaler schrieb:
Zentralverwaltungswirtschaft scheitert auch mit Demokratie, genauer gesagt immer.

Markttwirtschaft scheitert wahrscheinlich auch ohne Rechtsstaat.

Alle Systeme scheitern am Menschen. :derweise:
 

Rivale-von-Nogar

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MartinT schrieb:
Aber wovon sollen den die hinzugekommenen Milliarden leben?
Um Missverständnisse zu vermeiden, ich denke durchaus das genug Ressourcen für 10 Milliarden da sind, aber eben nicht wenn man alles dem Markt überlässt :p

Also da gehe ich doch mal schwer davon aus, dass sich die meisten Menschen 1000mal eher für die 2-Kind-Politik entscheiden würden und ihre jeweiligen bereits bestehenden Regierungsformen beibehalten, bevor man sich für eine kommunistische Weltherrschaft entscheiden würde. :D

Und wenn wir erst mal 10 Milliarden sind und du würdes merken, dass es angeblich immer noch ausreicht, was würdest dann machen? Abwarten bis wir 20 Milliarden sind? b.z.w. solange bis du irgendwann sagst: „Hoppla es geht ja doch nicht mehr“? Dann ist es nämlich zu spät. Das Gesetz muß also vorher beschlossen werden. Besser Gestern als Morgen.

Und was den Kommunismus anbelangt, so denke ich auch, dass der Mensch selbst dran Schuld ist, dass die Zentrale Verwaltungswirtschaft nicht funktioniert, aber auch alle anderen Wirtschaftssysteme früher oder später genauso scheitern.

Es ist immer das Gleiche,

- wenn die Reichen steuerlich extrem entlastet und die Gebildeten extrem bevorzugt werden, scheitert das System füher oder später durch die Armen und Ungebildeten.
- wenn die Reichen steuerlich extrem belastet und die Gebildeten extrem bevorzugt werden, scheitert das System füher oder später durch die Reichen und Ungebildeten.
- wenn die Reichen steuerlich extrem entlastet und die Gebildeten nur geringfügig bevorzugt werden, scheitert das System füher oder später durch die Armen und Gebildeten.
- wenn die Reichen steuerlich extrem belastet und die Gebildeten nur geringfügig bevorzugt werden, scheitert das System füher oder später durch die Reichen und Gebildeten u.s.w.

und dann kommt noch hinzu, ob jemand faul oder fleißig ist u.s.w.

und wenn man es allen Geschellschaftsschichten recht machen will, fühlen sich alle Hardliner aus allen Geschellschaftsschichten benachteiligt und es funktioniert wieder nicht. Die 2-Kind-Politik ist da das beste Beispiel. Für die gesamte Menschheit wäre es das Beste, aber ( fast ) kein Mensch will was davon wissen.
 

MartinT

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erstaunlich wie gleich alle von "nicht alles dem Markt überlassen" zu Kommunismus, Zentralwirtschaft und anderem kommen ^^
dabei gibts doch noch sovieles dazwischen :D

Kann ich mir übrigens auch nicht vorstellen, dass du die Menschen in der 3. Welt davon überzeugen kannst, so arm zu bleiben und dann auch noch auf ihre Einkommenssteigerungsmöglichkeit (Kinder machen) zuverzichten. Da verfallen sie wirklich eher 1000mal in "kommunistische Weltherrschafts"träume gepaart mit religö. und chauvin. Extremismus und metzeln jeden nieder der etwas besitzt. sprich das was wir schon beobachten durften in Afrika oder Indochina

wenn du davon ausgehst, dass die polit. Verhältnisse so bleiben, dann ist sicherlich dieses Gesetzt notwendig, aber eben auch gleichzeitig unmöglich

mir ist das ganze eh alles viel zu abstrakt ^^ sry
mich interessiert einfach nicht die Bevölkerungsentwicklung der nächsten 50 Jahre, mir reicht die polit. Entwicklung der nächsten 10 ;)
 

Rivale-von-Nogar

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MartinT schrieb:
mich interessiert einfach nicht die Bevölkerungsentwicklung der nächsten 50 Jahre, mir reicht die polit. Entwicklung der nächsten 10 ;)

Kann das sein, dass du davon ausgehst, dass du in 50 Jahren nicht mehr lebst?

Kein Mensch interessiert sich für zukünftigen Probleme, weil jeder sich einredet „Ich erlebe das alles sowieso nicht mehr“.
 

agentP

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Andere Menschen hingegen schlagen Lösungen für Probleme vor, die wir in 50 Jahren haben werden, obwohl kaum abzuschätzen ist welche das sein werden. Die Liste der Probleme von denen man vor 50 Jahren dachte, dass wir sie haben werden ist vermutlich ungefähr genauso lang, wie die Liste der Probleme, die wir heute haben und die vor 50 Jahren keiner vorhergesehen hat.
 

MartinT

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Ganz genau
ich bin kein Prophet oder Wahrsager und deswegen macht es für mich keinen Sinn so weit zu denken, vor allem weil ich eben davon ausgehe, dass sich in den nächsten 10 einiges ändern wird. Meine eigene Lebenserwartung spielt bei meinen Gedanken überhaupt keine Rolle, wenns danach geht würde ich bis morgen denken ;) wenn überhaupt...
rein biologisch stehen meine Chanchen gut, dass ich ihn 50 Jahren noch lebe :p
 

Rivale-von-Nogar

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Ich bitte euch, man muß doch Wirklich kein Prophet sein, um die Tatsache zu erkennen, dass uns in 50 Jahren ( oder sogar schon früher ) das absolute Chaos bevor steht, wenn wir nicht bald etwas unternehmen. In den letzten 15 Jahren hätten allein in Afrika 10 Hitler´s ihr unwesen treiben müssen, damit dort die Bevölkerung zumindest gleich bleibt. Nur mal ein weiteres Beispiel, um euch klar zu machen, wie unberechenbar diese Bevölkerungsexplosion eigentlich wirklich ist.
 

MartinT

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Und woher weißt du das in den nächsten 15 Jahren keine 20 Hitlers auftauchen und sich somit das Problem erledigt hat? :p
 

InsularMind

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Ich schätze mal, dass die Veränderungen, die im Anrollen inbegriffen sind, dafür von allein sorgen werden, dass sich die Zahl der Menschen zwangsläufig stark verringert. Schon wenn halb Afrika durch die Vertrocknung anfängt, in Europa wohnen zu gehen, oder ähnliches.
Man kennt die Menschen. Wenn es Not gibt, agieren sie ähnlich wie Ratten, werden gegen einander aggressiver. Ich kann mir sogar vorstellen, dass die Menschen sich gegenseitig jagen und essen werden. Mit Klima-Katastrophe oder auch ohne.

Gut, klingt vielleicht unfreundlich und wenig lieblich. So ist das Leben.
 

Rivale-von-Nogar

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MartinT schrieb:
Und woher weißt du das in den nächsten 15 Jahren keine 20 Hitlers auftauchen und sich somit das Problem erledigt hat? :p

und wenn dem so wäre? Was wäre denn dann schon? Dann würde die Erdbevölkerung leicht zurück gehen und kurze Zeit später hätten wir dann das selbe Problem. Bei der 2-Kind-Politik würde die Erdbevölkerung dauerhaft leicht zurück gehen und das auf völlig FRIEDLICHE Weise.

InsularMind schrieb:
Wenn es Not gibt, agieren sie ähnlich wie Ratten, werden gegen einander aggressiver.

Richtig und genau darum sollte man dieses Gesetz einführen um diesen Prozess entgegenzuwirken.
 

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