Simple Man schrieb:
Und was Macs angeht: ich durfte mir hin und wieder auch von Mac-Usern anhören, wie "doof" ich doch sei, noch Windows zu nutzen ... ähh, sorry, aber das läuft bei mir schnell, sicher und ich kann Peripherie-Geräte anschließen ohne vorher überprüfen zu müssen, ob es dafür auch Treiber für mein Betriebssystem gibt ... es liegt doch eh immer am User selber ... :egal:
Ja, viele Mac-User sind überheblich
Persönlich verwende ich vorwiegend Macs, aber auch PCs seit mehr als 15 Jahren. Der Mac Pro, den ich zuletzt für eine Werbeagentur aufgestellt habe, war teuer - allerdings ist ein PC mit einer vergleichbaren Hardware-Leistung mit 8 Prozessoren, Speicher, u.v.m. auch nicht billiger.
Der Arbeitsplatz, an dem vor allem Renderings mit hohen (Druck-) Auflösungen produziert wurden, hat davon deutlich profitiert: Er war 16x schneller als der Rechner, der dort vorher stand.
Den habe ich geerbt, der ist mittlerweile 6 (?) Jahre alt - und versetzt mich dennoch noch in die Lage, mit fast neuer Software (Photoshop CS z.B.) noch professionell Daten mit hoher Auflösung für Print zu bearbeiten.
Ich finde, mehr kann man von einem Rechner nicht verlangen, zumal dieser in dem Zeitraum auslastend betrieben wurde.
Die PCs, die in der Agentur u.a. von Kontaktern benutzt wurden, waren etwas günstiger, gaben aber nach rund 4 Jahren i.d.R. auch den Geist auf.
Die "alten" Macs wurden meist weiter betrieben, als Grafik-Praktikanten-Rechner, Drucker-Server usw. Besagter Mac war der erste, der aufgrund der reinen Anzahl "überflüssig" wurde.
Schwierigkeiten mit Peripherie-Geräten sehe ich eher nicht. Eher ein Plug & Play (anstatt Plug & Play the next five days), wo man bei PCs auch schon mal seinen Spaß haben kann. Mit typischen USB-Geräten habe ich bisher nie Probleme gehabt.
Sicher ist das aufwändigere Betriebssystem mit Leistungseinbußen erkauft. Anderseits ist, z.B. im Berufsleben, der typische User eher keiner, der seinen Rechner unbedingt auftakten oder einen Fuchsschwanz dran hängen will. Er gewinnt dafür Zeit durch ein intuitiveres Bedienen mit einer benutzerfreundlicherer Oberfläche und will sich mit dem, was unter Haube liegt, meist nicht auseinandersetzen. Daher sind die Macs auch bei Grafikern beliebt. Denn die sind eher keine Nerds, sondern wollen an den Dingern eher eines: Flüssig arbeiten.