Welche Evidenzen habt ihr, dass Gott NICHT existiert ?

holo

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the_midget schrieb:
Meine Gegenthese ist: Die Naturkonstanten lassen sich nicht frei wählen wenn man ein stabiles Universum wie das unsere betreiben will. Die Naturkonstanten müssen den Wert haben, den Sie haben, um ein stabiles Universum zu ermöglichen. Wären Sie anders, gäbe es uns nicht. Für unser Universum ist die Wahrscheinlichkeit genau diese Naturkonstanten zu bilden also 1.
Ich würde das um etwas Entscheidendes einschränken:
Dass die Naturkonstanten nicht ein stabiles Universum betreiben.
Dazu fliegt mir zuviel umher und verschwindet zuviel in schwarzen Löchern ... und wissen wir einfach noch zu wenig, meine ich.

Gruß
Holo
 

the_midget

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holo schrieb:
Ich würde das um etwas Entscheidendes einschränken:
Dass die Naturkonstanten nicht ein stabiles Universum betreiben.
Dazu fliegt mir zuviel umher und verschwindet zuviel in schwarzen Löchern ... und wissen wir einfach noch zu wenig, meine ich.

Da hast du absolut recht. Man müsste eigentlich sagen lange genug stabil genug, um sowas wie unsere Existenz zu ermöglichen.


gruß

midget
 

holo

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the_midget schrieb:
holo schrieb:
Ich würde das um etwas Entscheidendes einschränken:
Dass die Naturkonstanten nicht ein stabiles Universum betreiben.
Dazu fliegt mir zuviel umher und verschwindet zuviel in schwarzen Löchern ... und wissen wir einfach noch zu wenig, meine ich.

Da hast du absolut recht. Man müsste eigentlich sagen lange genug stabil genug, um sowas wie unsere Existenz zu ermöglichen.


gruß

midget
Vielleicht ist es genau deshalb ein Segen, wenn man an einen Gott glaubt. Er lässt nicht sehen, dass das alles mal vor die Hunde gehen wird :D

Gruß
Holo
 

agentP

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Ich stelle deswegen meine Anfangsfrage ein bisschen anders. Welche Evidenzen gibt es, die dich zum Schluss kommen lassen, dass es wahrscheinlicher ist, dass Gott ( ich beziehe mich auf den Gott der Bibel ) nicht existiert, als dass er existiert ? Worauf begruendest du als Skeptiker/Atheist deinen Nicht-glauben an eine hoehere Macht/Gott ?

Ich begründe das damit, dass mir die Zeit fehlt an alles zu glauben, wofür ich keine Evidenz habe. Keine Evidenz habe ich z.B. auch für den Weihnachtsmann, den Osterhasen, meinen Freund Harvey oder das Fliegende Spaghettimonster. Allein eine solche Liste komplett zu erstellen würde vermutlich eine Unendlichkeit erfordern. Leider habe ich Familie und einen Job. :lol:
 

Hans_Maulwurf

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Abhir888 schrieb:
... Welche Evidenzen gibt es, die dich zum Schluss kommen lassen, dass es wahrscheinlicher ist, dass Gott ( ich beziehe mich auf den Gott der Bibel ) nicht existiert, als dass er existiert ? Worauf begruendest du als Skeptiker/Atheist deinen Nicht-glauben an eine hoehere Macht/Gott ?

Die Frage ist nur sinnvoll wenn an einen göttlichen Ursprung der Bibel glaubt, dies fällt mir relativ schwer da sie voller Wiedersprüche und Unwahrheiten steckt.
Gerade das alte Testament ist für mich ein Sammelsurium von Geschichten die zu ihrer Entstehungszeit einen gewissen Wert gehabt haben heute jedoch ein ordentliches Mass an Interpretation benötigen um überhaupt Sinn zu ergeben.


Etwas OT, aber ist für dich jeder der nicht an den abrahamitischem Gott glaubt ein Atheist ?
 

Ein_Liberaler

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Abhir888 schrieb:
Ein_Liberaler schrieb:
Außergewöhnliche Behauptungen verlangen außergewöhnliche Belege.

Wenn Du sagst, Du hättest ein Schweizer Offiziermesser in der Tasche - glaube ich Dir.

Wenn Du sagst, Du wärst Schweizer Offizier - fühle ich Dir auf den Zahn.

Wenn Du sagst, Du hättest einen Panzer in der Garage - verlange ich einen Beweis.

Und wenn Du sagst, Du hättest einen echten, lebenden Drachen in der Garage - dann glaube ich Dir kein Wort.

Dass der zufall das Universum " ins leben gerufen hat " ( der zufall kann ja nichts tun , denn zufall ist letztendlich nichts ) , ist eine aussergewoehnlichere Behauptung, als dass Gott das Universum schuf.

Inwiefern ist das eine außergewöhnlichere Behauptung?

Nimmst Du an, das sei mein Glaube? Da muß ich Dich enttäuschen, ich weiß nicht, wie das Universum entstanden ist. Fertig.
 

Abhir888

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holo schrieb:
Dass die Naturkonstanten nicht ein stabiles Universum betreiben.
Dazu fliegt mir zuviel umher und verschwindet zuviel in schwarzen Löchern ... und wissen wir einfach noch zu wenig, meine ich.

Gruß
Holo

ich meine, dass wir genug wissen, um genau zur gegenteiligen Konklusion zu kommen :

zb. hier :

http://elshamah.heavenforum.com/ast...tuning-of-our-earth-and-solar-system-t180.htm

Unique stabilization of the inner solar system

A recent study reveals some unusual design in our solar system. With the continuing growth in the capabilities and sophistication of computer systems, scientists are gaining the ability to model the dynamics of the Solar System and ask "what if" questions regarding the presence and size of planets. The presence of Jupiter is required to allow advanced life to exist on the Earth (see below). However, Jupiter's large mass (along with the other gas giants) has a profound destabilizing effect upon the inner planets. In the absence of the Earth-moon system, the orbital period of Jupiter sets up what is called resonance over the period of 8 million years. This resonance causes the orbits of Venus and Mercury to become highly eccentric, so much so, that eventually the orbits become close enough so that there would be a "strong Mercury-Venus encounter." Such an encounter would certainly lead to the ejection of Mercury from the Solar System, and an alteration of the orbit of Venus. In doing the simulations, the scientists learned that the stabilizing effect of the Earth-moon requires a planet with at least the mass of Mars and within 10% of the distance of the Earth from the Sun. The authors of the study used the term "design" twice in the conclusion of their study:

Our basic finding is nevertheless an indication of the need for some sort of rudimentary "design" in the solar system to ensure long-term stability. One possible aspect of such "design" is that long-term stability may require that terrestrial orbits require a degree of irregularity to "stir" certain resonances enough so that such resonances cannot persist. (Innanen, Kimmo, S. Mikkola, and P. Wiegert. 1998. The earth-moon system and the dynamical stability of the inner solar system. The Astronomical Journal 116: 2055-2057.)

holo schrieb:
Vielleicht ist es genau deshalb ein Segen, wenn man an einen Gott glaubt. Er lässt nicht sehen, dass das alles mal vor die Hunde gehen wird :D

Gruß
Holo

denk ich nicht. Die Bibel sagt mit vielen Einzelheiten voraus, was auf uns zukommt ( Welteinheitsregiertung, Antichrist, totale Kontrolle der Weltbevoelkerung ) , und letztendlich, die vollkommene Zerstoerung durch Verbrennen dieser Erde, und das Ende des Universums. Die Bibel ist eigentlich sehr krude, sie verschoent nichts. Sie beschreibt die Realitaet sehr sachlich.

agentP schrieb:
Ich begründe das damit, dass mir die Zeit fehlt an alles zu glauben, wofür ich keine Evidenz habe. Keine Evidenz habe ich z.B. auch für den Weihnachtsmann, den Osterhasen, meinen Freund Harvey oder das Fliegende Spaghettimonster. Allein eine solche Liste komplett zu erstellen würde vermutlich eine Unendlichkeit erfordern. Leider habe ich Familie und einen Job. :lol:

Du hast jedoch scheinbar genug Zeit, um diesen Thread zu lesen , und dir ueber das gesagte gedanken zu machen. Aber es ist schon ein zeichen der Zeit. Fuer alles hat man Zeit. Nur fuer den Schoepfer nicht, denjenigen, dem man seine Existenz verdanken sollte. Hast du dir schon mal darueber gedanken gemacht, was dein leben ueberhaupt fuer einen Sinn hat ?

Hans_Maulwurf schrieb:
Die Frage ist nur sinnvoll wenn an einen göttlichen Ursprung der Bibel glaubt, dies fällt mir relativ schwer da sie voller Wiedersprüche und Unwahrheiten steckt.

Hast du die Bibel schon einmal GANZ gelesen ? Hast du schon mal versucht, die scheinbaren Wiedersprueche zu verstehen ? Ich verneine nicht, dass es passagen geben mag, die schwierig zu verstehen sind. Aber die allermeisten passagen lassen sich erklaeren, wenn man sich die Zeit nimmt, die stellen zu untersuchen. Heute ist dies insbesondere mit dem Internet kein problem. Von was fuer Unwahrheiten sprichst du ? Solche vorwuerde gibt es seit eh und jeh. Die Tendenz ist jedoch, dass Namen , die bislang nur in der Bibel vorkamen, und deswegen angezweifelt wurden, bestaetigt werden, durch die rezenten archaeologischen Ausgrabungen. Zb. Pontius Pilatus, und Herodes Agrippa:

http://elshamah.heavenforum.com/bib...icity-of-pontius-pilatus-agrippa-etc-t190.htm


Hans_Maulwurf schrieb:
Gerade das alte Testament ist für mich ein Sammelsurium von Geschichten die zu ihrer Entstehungszeit einen gewissen Wert gehabt haben heute jedoch ein ordentliches Mass an Interpretation benötigen um überhaupt Sinn zu ergeben.

zum Beispiel ?

Hans_Maulwurf schrieb:
Etwas OT, aber ist für dich jeder der nicht an den abrahamitischem Gott glaubt ein Atheist ?

selbstverstaendlich nicht.

Ein_Liberaler schrieb:
Nimmst Du an, das sei mein Glaube? Da muß ich Dich enttäuschen, ich weiß nicht, wie das Universum entstanden ist. Fertig.

Und das ist eine Antwort, die dich befriedigt ? Sie mag fuer dich o.k. sein. Fuer mich waere sie es nicht. Ich ziehe es vor, an einen Gott zu glauben, der schon vor tausenden von Jahren so beschrieben wurde, wie es voellig vereinbar ist mit den Eigenschaften, die ein Gott haben muesste, um in Einklang zu stehen mit den gefundenen naturwissenschaftlichen Gegebenheiten. Gott als Ursprung alles seienden scheint mir nach wie vor die beste Erklaerung fuer alles erschaffene zu sein. Das Universum existiert, hatte also eine Ursache. Dar Universum ist fein abgestimmt, getunt, hatte also einen Tuner. Leben existiert, und alles Leben setzt vorheriges Leben als Ursprung voraus, also Gott. Wir haben ein angeborenes, in unser Herz geschriebenes gewissen. Also ein perfekter Moralgeber : Gott. Alle Voelker haben einen glauben an Gott. All dies laesst sich mit der Existenz Gottes am besten erklaeren... 8)

Anm. Admin:
5 aufeinanderfolgende Posts zusammengefasst
Mr. Anderson
 

holo

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Abhir888 schrieb:
holo schrieb:
Dass die Naturkonstanten nicht ein stabiles Universum betreiben.
Dazu fliegt mir zuviel umher und verschwindet zuviel in schwarzen Löchern ... und wissen wir einfach noch zu wenig, meine ich.

Gruß
Holo

ich meine, dass wir genug wissen, um genau zur gegenteiligen Konklusion zu kommen :

zb. hier :

http://elshamah.heavenforum.com/ast...tuning-of-our-earth-and-solar-system-t180.htm
Wenn für dich das Wissen von 1998 genug ist ... okay.
Mir reicht das lange nicht.
Es ist eine sehr kurzsichtige Abhandlung ... du zitiertest dazu ein paar Planetenaufzählungen.

Dir ist schon klar, dass der Mond ein Stück von uns ist?

Dir ist schon klar, dass wir hier ohne den Mond nicht leben könnten?

Dir ist schon klar, dass der Mond nicht stabil um die Erde kreist?

Dir ist schon klar, dass der Mars gerade Masse en masse verliert?

Weisst du eigentlich, wo unser "kleines" Sonnensystem genau zum Ende gelangt?
Qualifiziere dich, indem du diese, eine Frage (gezwungenermaßen etwas ausfühlicher) selbst beantwortest, statt diesen unvollkommenen Kram zu zitieren.
Es wird dauern ... lass´ dir Zeit.

Gruß
Holo
 

Abhir888

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holo schrieb:
Abhir888 schrieb:
holo schrieb:
Dass die Naturkonstanten nicht ein stabiles Universum betreiben.
Dazu fliegt mir zuviel umher und verschwindet zuviel in schwarzen Löchern ... und wissen wir einfach noch zu wenig, meine ich.

Gruß
Holo

ich meine, dass wir genug wissen, um genau zur gegenteiligen Konklusion zu kommen :

zb. hier :

http://elshamah.heavenforum.com/ast...tuning-of-our-earth-and-solar-system-t180.htm
Wenn für dich das Wissen von 1998 genug ist ... okay.
Mir reicht das lange nicht.
Es ist eine sehr kurzsichtige Abhandlung ... du zitiertest dazu ein paar Planetenaufzählungen.

Dir ist schon klar, dass der Mond ein Stück von uns ist?

Dir ist schon klar, dass wir hier ohne den Mond nicht leben könnten?

Dir ist schon klar, dass der Mond nicht stabil um die Erde kreist?

Dir ist schon klar, dass der Mars gerade Masse en masse verliert?

Weisst du eigentlich, wo unser "kleines" Sonnensystem genau zum Ende gelangt?
Qualifiziere dich, indem du diese, eine Frage (gezwungenermaßen etwas ausfühlicher) selbst beantwortest, statt diesen unvollkommenen Kram zu zitieren.
Es wird dauern ... lass´ dir Zeit.

Gruß
Holo

http://www.aus-biblischer-sicht.de/anfang/wunder.html?gclid=CKDHg6-slJ0CFVRM5QodwDgT8A


Das System Erde-Sonne

Auch wenn wir über die Erde nachdenken und das System Erde-Sonne erkennen wir wie fein und exakt alles aufeinander abgestimmt ist, damit Leben überhaupt möglich wird. So dürfte die Erde keinen anderen Abstand zur Sonne haben, da es sonst zu heiß oder zu kalt wäre. Durch Computersimulation hat man herausgefunden, dass die Neigung der Erdachse von 23,5°, die optimale Neigung ist für das Leben. Diese Neigung muss aber stabilisiert werden, und diese Aufgabe übernimmt der Mond. Der Mond ist für die Erde unwahrscheinlich groß, er hat ein Rotationsmoment, das größer ist als das der Erde. Das ist eine ganz besondere Eigenschaft, aber genau die ist nötig, damit die Neigung der Erde stabilisiert werden kann. Als nächstes ist die Masse der Erde ist genau so abgestimmt, dass sie die Atmosphäre halten kann, der Mond ist zu klein, er hat keine Atmosphäre. Wie man sieht sind es sehr sehr viele von Parametern, die wir aufzählen können, die alle einen lauten Schrei haben, nicht nur die Zelle, alles schreit förmlich nach diesem Schöpfer.

interessant ist auch der Artikel bei Welt Online :

http://www.welt.de/print-welt/article599295/Den_Naturkonstanten_verdanken_wir_unser_Leben.html
 

NoToM

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Abhir888 schrieb:
Worauf begruendest du als Skeptiker/Atheist deinen Nicht-glauben an eine hoehere Macht/Gott ?

Hallo,
Ich zähle mich eher zu den Skeptikern/Agnostikern/Ignostikern.
Mein Problem ist, dass die Gottes-These keine meiner Fragen wirklich beantwortet, ganz egal welche Sichtweise ich auch annehme. Es wirft nur immer mehr Fragen auf. Somit befürchte ich, dass die Fragen selbst, welche uns ständig zu plagen scheinen und zu Thesen wie "Gott" oder "BigBang" führen, vielleicht einfach falsch oder zumindest bei weitem nicht so wichtig sind, wie viele meinen zu Glauben.
Jedoch kann ich mir gut vorstellen, dass solche Thesen das Leben oder zumindest die Orientierung oder die Ausrichtung darin erleichtern, in ihrer Funktion als Wegweiser oder Leitplanken.
Ich bin überzeugt, dass in der Bibel wie auch im Koran oder anderen religiösen Leitfaden zwar nicht nur, aber auch viel schlaues drin steht, ganz egal, ob die entprechenden Götter existieren oder nicht.

Braucht man tatsächlich eine solche These um ein zufriedenes Leben zu führen? Ich denke, nicht zwingend.
Wäre die Erde ein besserer Ort, wenn jeder tief gläubig wäre und alle an das Selbe glauben würden? Vielleicht...jedoch in meinen Augen eine absolut unrealistischen und naive Vorstellung.
 

Hans_Maulwurf

Großmeister
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Abhir888 schrieb:
...Von was fuer Unwahrheiten sprichst du ? Solche vorwuerde gibt es seit eh und jeh. Die Tendenz ist jedoch, dass Namen , die bislang nur in der Bibel vorkamen, und deswegen angezweifelt wurden, bestaetigt werden, durch die rezenten archaeologischen Ausgrabungen. Zb. Pontius Pilatus, und Herodes Agrippa:

Naja einen König David scheint es nie gegeben zu haben, meines Erachtens nach nicht die unwichtigste Person im AT.

Die Logik und der Wahrheitsgehalt die hinter der Story mit der Arche Noah steckt hätt ich dann doch gerne erklärt bekommen, gern auch als Link.:zwinker:

Hans_Maulwurf schrieb:
Gerade das alte Testament ist für mich ein Sammelsurium von Geschichten die zu ihrer Entstehungszeit einen gewissen Wert gehabt haben heute jedoch ein ordentliches Mass an Interpretation benötigen um überhaupt Sinn zu ergeben.
zum Beispiel ?

Das Buch Hesekiel liest sich ja doch wie ein Roman von William S. Burroughs und die Interpretation von von Däniken ist bei weitem nicht die absurdeste die ich bislang gelesen hab.

Auch ist mir ausser Onan kein weiterer Fall bekannt wo jemand beim coitus interruptus vom Blitz erschlagen wurde.

Und die Geschichte mit der Sintflut hatte ich schon ist aber von Vorn bis Hinten Unfug .
 

Abhir888

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NoToM schrieb:
Braucht man tatsächlich eine solche These um ein zufriedenes Leben zu führen? Ich denke, nicht zwingend.
.

Deine Frage ist ichbezogen. Dh. du stellst alles um dich herum in relation zu dir, oder wie die Dinge DIR dienen koennen. DU bist das Zentrum deines Universums. Das nenne ich Egozentrisch. Dies ist normal, wenn Gott als Zentrum des eigenen Lebens ausgeschlossen wird, wenn das leben nicht zu IHM bezogen gelebt wird. Du laesst dich von eigenen Neigungen und vorstellungen und geluesten leiten. Deine Autonomie laesst es nicht zu, dass Gott dich leitet. Damit schießt du am Ziel – am ewigen Leben aus und mit Gott – vorbei (das meint das Wort "Sünde" in der Bibel). Du lebst getrennt von Gott und damit von der Quelle des Lebens. Das bedeutet, daß du vom wirklichen, sinnerfüllten Leben ewig getrennt bist. Die Bibel bezeichnet diesen Zustand als "verloren". Keine Religiosität und keine Anständigkeit kann diese Kluft zwischen dir und Gott überbrücken.
 
G

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Guest
Weil es in der ganzen Big Bang Diskussion etwas untergegangen ist:

Abhir888 schrieb:
Jahwe war der Volksgott Israels, und die Kulte der benachbarten Voelker waren ein schweres Problem. Gerade wegen dem Goetzenkult wurde das Volk Israel 70 Jahre lang in die Verbannung nach Babylon geschickt. ---- sodass nur durch ein uebernatuerliches Handeln Gottes durch Elia den glauben an den Gott der Bibel nicht ganz zugrunde ging.

Falsch, falsch und falsch.

Jahwe war zunächst einer der Götter der Sumerer, damals hat er sich noch En-Lil genannt (wo er sich mit seinem Bruder En-Ki verkracht hat). Der Knabe ist mit Abraham nach Ägypten gekommen, von wo ihn Moses ihn wieder mitgebracht hat. (in a nutshell)
Damals firmierte er schon unter der protohäbräischen Übersetzung seines sumerischen Namens Eloh (der Erhöhte) oder alternativ mit seinem militärischen Titel "Herr der Heerscharen" (Adonai Zebaoth).

Das Volk des Südreiches (Juda) ist mitnichten in die Verbannung geschickt worden.
Sondern sie haben den Krieg gegen den babylonischen König Nebukadnezar II 598 BC verloren.

Nur Teile der Oberschicht und teile der Leviten wurden von Nebukadnezar - wie damals üblich - ins EXIL mitgenommen - der Rest blieb wo er war. Das ist ein erheblicher Unterschied.

Nach der Eroberung des babylonischen Reiches erlaubte der Perserkönig Kyros II. ab 539 v. Chr. die Rückkehr einzelner Personengruppen in ihre Heimat jenseits des Tigris. Allerdings gibt es im Kyrosedikts keine Hinweise auf die Gruppe der Israeliten. Die meisten waren bereits völlig assimiliert., hatten Führungspositionen in der Regierung inne oder führten Bankhäuser. Wenn überhaupt ist eine kleine Gruppe zurückgekehrt. Dafür gibt es bisher allerdings keinen wissenschaftlichen Beweis.

Der Tischbiter Elliah und irgend ein Gott hatten damit nichts zu tun.
Nicht "das jüdische Volk" diente dem Baal von Tyrus - genannt Melechart(Stadt-König), Sohn des Eloh/Yahwe, sondern das Volk des Nordreiches.

Dieses Nordreich war zu dem Zeitpunkt des Sieges von Nebukadnezar über das Südreich längst zerschlagen und voller Assyrer.

@Maulwurf

Na ja, die "Sintflut" hat´s schon gegeben, deshalb konnte Wooley in den 20er Jahren ja auch all die unversehrten Keilschrift Tafeln unter einer - mehrere Meter dicken Lehmschicht ausgraben.
Allerdings war das ganze keine Weltweite, sondern ein regionale Überschwemmung und auch die zeitliche Einordnung in der Bibel ist falsch. Eigentlich müsste die Sintflutstorry vor Adam und Eva kommen.
 

agentP

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Fuer alles hat man Zeit. Nur fuer den Schoepfer nicht, denjenigen, dem man seine Existenz verdanken sollte.
Das ist Paradox: Da ich nicht an einen Schöpfer glaube, gibt es auch keinen Grund mir besonders Gedanken über ihn zu machen.

Hast du dir schon mal darueber gedanken gemacht, was dein leben ueberhaupt fuer einen Sinn hat ?
Nicht nur das: Ich habe für mich sogar selber beschlossen, was mein Leben für einen Sinn hat, daher weiss ich es sogar ganz genau. Dazu habe ich aber keinen Glauben und keinen Schöpfer gebraucht. Vermutlich. Jedenfalls hat er nicht explizit zu mir gesprochen und mich darauf hingewiesen, dass er mir das eingeflüstert hat.
Ich hoffe du erwartest jetzt nicht, dass ich derart Privates im www ausbreite.
 

Gammel

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Abhir888 schrieb:
Lee Smolin hat unter der Voraussetzung, dass sich die Naturkonstanten mehr oder
weniger frei wählen lassen, berechnet, mit welcher Wahrscheinlichkeit unser Universum existieren würde, und er kommt auf den irrwitzig kleinen Wert von
1:10 229 . Ehe Sie sich diese Zahl vorzustellen versuchen, schlage ich Ihnen vor, sich zunächst die ungefähre Anzahl aller Protonen im beobachtbaren Universum vorzustellen: Ich nehme an, Sie scheitern schon bei diesen läppischen 10 80 Stück. Die Wahrscheinlichkeit im Lotto zu gewinnen liegt übrigens bei 1:13 983 816, ist also deutlich besser als 1:108

ein weiteres beispiel :


2) Neutronen, Protonen und Elektronen haben genau die richtige Größe für die Kern- und Atomphysik (Quantenphysik):

Das Neutron ist nur geringfügig schwerer als das Proton, etwa um zwei Tausendstel. Das Elektron ist achthundert mal leichter als das Proton, doch rätselhafterweise entspricht die Elektronenmasse ziemlich genau der Differenz, um die ein Neutron mehr Masse hat als ein Proton. Ohne diese Massendifferenz wäre es unmöglich, dass Atomkerne zusammengehalten werden und stabile Kerne bilden. Ohne stabile Kerne würde die Welt, wie wir sie kennen, nicht bestehen.

Das sind doch wirklich echt albernde Argumente.

'Naturkonstanten' sind doch nur Elemente unser Theorien von dem Universum. Wen wundert es, wenn unsere Theorien nicht mehr zutreffen, wenn wir die falschen Konstanten wählen.

In der Mathematik ist Pi eine Konstante...und OHHH Wunder, wenn ich an Pi nur ein bisschen drehe, dann bricht die ganze Mathematik zusammen! Die Wahrscheinlichkeit, dass wenn ich Pi zufällig wähle die Mathematik noch funktioniert, ist Null.

UND was beweist uns das ?
NICHTS!

PI ist eben PI.

Die Aussage, dass ich an Naturkonstanten nicht einfach drehen kann, ohne das was schief geht, ist in erster Nährung KEINE Aussage über unser Universum, sondern nur über die 'Robustheit' unser Theorien.

Um daraus eine Aussage zu machen, muss ich wirklich 'glauben' das Universen einfach so 'BLOB' aus dem nichts entstehen mit gewürfelten Naturkonstanten! UNSINN!!!
 

Abhir888

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Hans_Maulwurf schrieb:
Abhir888 schrieb:
Naja einen König David scheint es nie gegeben zu haben, meines Erachtens nach nicht die unwichtigste Person im AT.

da scheinst du schlecht informiert zu sein :

http://www.efg-hohenstaufenstr.de/downloads/bibel/bibel_und_archaeologie.html

der Mythos um König David zerbrach als ein Forscherteam 1993 unter Leitung eines der größten lebenden Archäologen Israels - Prof. Avraham Biran - in Norden Israels eine fast 3000 Jahre alte Basalt-Stele (Gedenkstein) entdeckte mit der Inschrift "Haus Davids".

hier stand ein copy&paste-text. zu finden unter oben angegeben link. ich bitte darum, zitate zukünftig als solche kenntlich zu machen.
antimagnet
mod


die inschrift kann man hier sehen :

http://www.bible-history.com/archaeology/israel/house-of-david-inscription.html

Hans_Maulwurf schrieb:
Und die Geschichte mit der Sintflut hatte ich schon ist aber von Vorn bis Hinten Unfug .

das ist ein thema fuer sich. Wenn es dich interessiert, machste nen neuen Titel auf, und wir befassen uns exklusiv mit der Sintflut. Die Evidenzen sind viel erdrueckender und zahlreicher, als du dir das vorstellst.
 

holo

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Abhir888 schrieb:
holo schrieb:
Abhir888 schrieb:
holo schrieb:
Dass die Naturkonstanten nicht ein stabiles Universum betreiben.
Dazu fliegt mir zuviel umher und verschwindet zuviel in schwarzen Löchern ... und wissen wir einfach noch zu wenig, meine ich.

Gruß
Holo

ich meine, dass wir genug wissen, um genau zur gegenteiligen Konklusion zu kommen :

zb. hier :

http://elshamah.heavenforum.com/ast...tuning-of-our-earth-and-solar-system-t180.htm
Wenn für dich das Wissen von 1998 genug ist ... okay.
Mir reicht das lange nicht.
Es ist eine sehr kurzsichtige Abhandlung ... du zitiertest dazu ein paar Planetenaufzählungen.

Dir ist schon klar, dass der Mond ein Stück von uns ist?

Dir ist schon klar, dass wir hier ohne den Mond nicht leben könnten?

Dir ist schon klar, dass der Mond nicht stabil um die Erde kreist?

Dir ist schon klar, dass der Mars gerade Masse en masse verliert?

Weisst du eigentlich, wo unser "kleines" Sonnensystem genau zum Ende gelangt?
Qualifiziere dich, indem du diese, eine Frage (gezwungenermaßen etwas ausfühlicher) selbst beantwortest, statt diesen unvollkommenen Kram zu zitieren.
Es wird dauern ... lass´ dir Zeit.

Gruß
Holo

http://www.aus-biblischer-sicht.de/anfang/wunder.html?gclid=CKDHg6-slJ0CFVRM5QodwDgT8A

(...)
Das weiß ich doch alles schon.
Ich meinte die Frage, die ich im Zitat fett hervor gehoben habe:

Weisst du eigentlich, wo unser "kleines" Sonnensystem genau zum Ende gelangt?

Gruß
Holo
 

holo

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Abhir888 schrieb:
Deine Frage ist ichbezogen. Dh. du stellst alles um dich herum in relation zu dir, oder wie die Dinge DIR dienen koennen. DU bist das Zentrum deines Universums. Das nenne ich Egozentrisch.(...)
Ich nenne das auch so ;)
Hier sind wir wieder bei der höchst individuellen Wahrnehmung.

Abhir888 schrieb:
(...)Dies ist normal, wenn Gott als Zentrum des eigenen Lebens ausgeschlossen wird, wenn das leben nicht zu IHM bezogen gelebt wird. Du laesst dich von eigenen Neigungen und vorstellungen und geluesten leiten. Deine Autonomie laesst es nicht zu, dass Gott dich leitet. (...)
Na, dann hätte dieser Gott aber mächtig geschlampt ... oder er ist keine Jungfrau.
Kommt mit der Rippe aus Adam an ... und dann noch die blöde Schlange im Garten Eden (war doch `ne Schlange, oder?) ...
Verpasst denen nicht nur ein primäres Geschlechtsteil ... nee ... bei Frauen packt er auch noch Busen dazu.
Nicht besonders clever, wenn sich der arme Adam nicht verführen lassen soll.
Das hätte er sich doch mal überlegen können, bevor er ein autonomes Geschöpf in die Welt setzte.

Abhir888 schrieb:
(...)Damit schießt du am Ziel – am ewigen Leben aus und mit Gott – vorbei (das meint das Wort "Sünde" in der Bibel). Du lebst getrennt von Gott und damit von der Quelle des Lebens. Das bedeutet, daß du vom wirklichen, sinnerfüllten Leben ewig getrennt bist. Die Bibel bezeichnet diesen Zustand als "verloren". Keine Religiosität und keine Anständigkeit kann diese Kluft zwischen dir und Gott überbrücken.
Ich denke, ich möchte jetzt nicht wirklich wissen, was ein sinnerfülltes Leben ist ... wird mir sehr wahrscheinlich nicht gefallen. Und sehr wahrscheinlich nicht nur mir :uuups:

Gruß
Holo
 

Ein_Liberaler

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Abhir888 schrieb:
Ein_Liberaler schrieb:
Nimmst Du an, das sei mein Glaube? Da muß ich Dich enttäuschen, ich weiß nicht, wie das Universum entstanden ist. Fertig.

Und das ist eine Antwort, die dich befriedigt ?

Einerseits ja, man kann ja nicht alles wissen. (Man kann sich aber ganz prima in Scheinwissen flüchten.) Andererseits nein, deswegen bin ich ja froh, daß daran geforscht wird.


Sie mag fuer dich o.k. sein. Fuer mich waere sie es nicht. Ich ziehe es vor, an einen Gott zu glauben,

Ja okay, bitte, warum nicht? Mach das doch. Mir ist diese Gott-Hypothese zu schlecht unterfüttert.

der schon vor tausenden von Jahren so beschrieben wurde, wie es voellig vereinbar ist mit den Eigenschaften, die ein Gott haben muesste, um in Einklang zu stehen mit den gefundenen naturwissenschaftlichen Gegebenheiten. Gott als Ursprung alles seienden scheint mir nach wie vor die beste Erklaerung fuer alles erschaffene zu sein.

Also für mich ist das ein Hauptmanko der Gott-Hypothese: Sie erklärt gar nichts. Ob ich ein Universum mit bestimmten Naturgesetzen als gegeben annehme oder ein allmächtiges Wesen, das dieses Universum aus dem Nichts erschafft, was macht das für einen Unterschied? Es wird nur eine Zwischenstufe eingeschaltet, die alles komplizierter macht und nichts erklärt. Sollte dieser "Gott" etwa weniger komplex sein als seine Schöpfung? Wer hat ihn erschaffen?

Das Universum existiert, hatte also eine Ursache. Dar Universum ist fein abgestimmt, getunt, hatte also einen Tuner.

Ich verweise auf staatenbildende Insekten, die Gemeinschaftsaufgaben erledigen und beeindruckende Bauwerke schaffen, ohne daß ein Planer oder auch nur eine Intelligenz dahinterstünde.

Leben existiert, und alles Leben setzt vorheriges Leben als Ursprung voraus, also Gott. Wir haben ein angeborenes, in unser Herz geschriebenes gewissen. Also ein perfekter Moralgeber : Gott. Alle Voelker haben einen glauben an Gott. All dies laesst sich mit der Existenz Gottes am besten erklaeren... 8)

Herrje, es glauben doch nicht alle Völker an denselben Gott.

Aber das führt zu weit, ich weiß gar nicht, wieso ich mich hier rechtfertigen soll.
 

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