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Globale Erderwärmung; stärker als erwartet!

Dieses Thema im Forum "Technik, Forschung und Entwicklung" wurde erstellt von WolArn, 1. Oktober 2005.

  1. dkR

    dkR Forenlegende

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    Wir hatten das doch schon mehrmals.

    Es gibt gibt keine nachvollziehbaren Zahlen, ergo gibt es auch keine belastbare Risikoabschätzung, ergo ist die ganze Diskussion über langfristige Folgen erhöhter Strahlenbelastung völlig sinnlos.
    Zumindest in der medizinischen Fachliteratur findet sich (finde ich) kein signifikante Erhöhung der Krebsfälle nach Tchernobyl.
     
  2. Angel of Seven

    Angel of Seven Ehrenmitglied

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    Prima! Dann frage ich mich warum überhaupt 80.000 Menschen aus den naheliegenden Gebieten von Fukushima evakuiert wurden und 200.000 aus Tschernobyl. Obwohl Evakuierung eigentlich der falsche Begriff ist, die haben ja für immer ihre Heimat verloren.
    Und das sich in der Fachliteratur nichts findet liegt wohl eher an der Informationspolitik bzw Verschleierungstaktik der ukrainischen Verantwortlichen. Keine verlässlichen Zahlen, keine verlässliche Statistik.
    Zudem ist es eindeutig bewiesen das eine erhöhte Strahlung auf Dauer sehr wohl die Krebsrate beachtlich ansteigen lässt.....

    Aber die hanebüchene Anfangsbehauptung war ja:


    :lol:
     
  3. dkR

    dkR Forenlegende

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    Das hatten wir doch auch alles schon.
    Aus dem gleichen Grund, aus dem hunderttausend "Dioxineier" vernichtet und zehntausende Vögel umgebracht werden, weil einer falsch hustet.
    Vorsicht ist besser als Nachsicht und kein Politiker möchte sich nachsagen lassen, nichts getan zu haben. Besonders beim gefühlt kritischen Thema Atomkraft. Drei Kernschmelzen und kein einziger Toter, klar muß man sich da in die "unabsehbaren Folgen" retten, die belegten Folgen geben ja propagandistisch nichts her.
    Das Argument funktioniert in beide Richtungen. Keine Anti-Atombewegung kann es riskieren, dass Strahlung weitgehend völlig harmlos ist, da stehen wahrscheinlich mehr Existenzen auf dem Spiel als in der AKW-Industrie - von Weltbildern und Egos garnicht zu reden.
    Daher arbeitet man lieber mit frei erfundenen gigantischen Zahlen als mit den offiziellen. Wer ist jetzt besser? Ich hab dich auch schon mehrmals nach wissenschaftlichen Artikeln dazu gefragt, bekommen habe ich keine.
    Ja, in absoluten Zahlen ist das allerdings weit weniger beeindruckend. Daher finden die sich auch so schwer. Eine Risikoerhöhung z.B. für wunderbar therapierbaren Schilddrüsenkrebs von 0,0001% auf 0,0005% ist zwar ein Anstieg von 500%, aber irgendwie doch albern, bzw. geht im Grundrauschen unter.
    Den belegten Zahlen nach hat er da leider völlig recht. und mit "mehr" sind mehrere Größenordnungen gemeint.
    Aber eigentlich ist das auch völlig egal, Deutschland möchte alle AKWs abschalten und steht damit sehr, sehr alleine da.
     
  4. Guest

    Guest Guest

    Ich hoffe mal das die Gebiete evakuiert wurden und nicht die Menschen, das würde ihnen noch weniger bekommen als die mögliche Strahlung.
     
  5. hives

    hives Ehrenmitglied

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    http://www.duden.de/rechtschreibung/evakuieren

    Aber schön, dass wir uns endlich mal über diesen wichtigen Punkt ausgetauscht haben.
     
  6. Angel of Seven

    Angel of Seven Ehrenmitglied

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    Ich verstehe... die vielen Toten von Tschernobyl sind gar nicht tot weil es in deinen Augen keine aussagekräftige Studie gibt. Die ganzen Mißgeburten die nach dem Atomunfall auftraten, sind in wirklichkeit kerngesund. Und eine erhöhte Krebsrate gibts auch nicht!

    Bitte dkr... gehe in die Politik! Am besten zur FDP, wenn du da nicht längst Mitglied bist.... :D
     
  7. dkR

    dkR Forenlegende

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    Scho recht
     
  8. Angel of Seven

    Angel of Seven Ehrenmitglied

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    Aussagen darüber wer angeblich nicht tot ist, sind genauso aussagekräftig.

    Ich habe doch geschrieben das es aufgrund der sowejtischen Verschleierungstaktik keine genauen Zahlen gibt.

    PS: Sorry... zu spät deine Edits. Mein Text war schon fertig...
    Glaub es oder nicht. Aber selbst wenn nur ein Zehntel der Opferzahlen realistisch wären, ist der Vergleich mit den Unfallopfern der Wasserkraft geradezu lächerlich.

    Wieviele Wasserkraft- und Biogasanlagentote gibt es denn genau?
    Gibt es überhaupt genaue wissenschaftliche Studien darüber? :D

    Lass es ... brauchst dich nicht totgoogeln, der Vergleich an sich ist einfach nur albern...
     
  9. dkR

    dkR Forenlegende

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  10. Angel of Seven

    Angel of Seven Ehrenmitglied

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    Aber der wurde wohl nicht zur Energieerzeugung gebaut:

    Aber hast ja recht, Talsperren und Staudämme haben viele Opfer verursacht.
    Diese Großprojekte in China sind min. genauso gefährlich wie Atomkraftwerke.
     
  11. haruc

    haruc Ehrenmitglied

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    Die Meeresspiegel steigen - das ist ein Faktum. Und durch erhöhte Temperaturen lässt sich auch ein Teil des Anstiegs erklären - aber eben nicht alles. Zumindest wenn man diesem Artikel glauben schenkt, wonach japanische Wissenschaftler jetzt das Rätsel um die Differenz zwischen beobachtetem Anstieg und durch Klimawandel maximal möglichem Anstieg gelöst haben wollen:

    http://www.focus.de/wissen/natur/ge...t-der-meeresspiegel-so-rasant_aid_755661.html

    Es handelt sich dabei zwar nicht direkt um Globale Erwärmung, aber um ein bedrohliches Symptom davon, das scheinbar auch noch eine andere Ursache hat.

    Tut sich da jetzt eine neue Front auf? Werden wir bald "umweltverträgliche Wasserquellen" anzapfen müssen? Ich meine 0,7mm Anstieg pro Jahr, verursacht nur durch den Grundwasserverbrauch ist schon eine Menge.
     
  12. Telepathetic

    Telepathetic Großmeister

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    Gegeben, dass der Lebensstandard der Menschen in den Industrienationen tatsächlich schuld ist am Klimawandel und dieser tatsächlich irgendwann bedrohlich werden würde, bin ich nach wie vor der Meinung, dass die Konsequenz daraus zwar zum einen die Suche nach klimaverträglicheren Energiequellen ist, zum anderen aber auch die Reduzierung des Energieverbrauches beinhaltet.
     
  13. Mother_Shabubu

    Mother_Shabubu Ehrenmitglied

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    Das Problem, sofern die Annahme stimmt, wird eher sein, daß die Grundwasserspeicher irgendwann leer sind, wenn kein Wasser nachfließt.
     
  14. Helika

    Helika Meister

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    Das aufgrund der massiven Grundwassernutzung die Meeresspiegel aufsteigen, mag mir (mit den gegebenen Informationen) nicht einleuchten, bzw. ich zweifle an, dass die Unterirdischen Speicher sich nicht in einem absehbaren zyklischen Zeitrahmen wieder füllen würden.

    Was mir da mehr fehlt, ist die Betrachtung, wie sich denn die Dichte des Wassers in Abhängigkeit der weltweit gestiegenen Temperatur verändert hat? War da nicht was, mit Dichteanomalie bei ca. 4°C und der Ausdehnung unter höheren Temperaturen? Lässt sich damit ev. die fehlenden 0,7 mm/Jahr erklären? Es wird wärmer, die Dichte des Wassers sinkt?
     
  15. haruc

    haruc Ehrenmitglied

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    Hallo Helika,

    der mittlere Absatz des verlinkten Focus-Artikel bietet folgenden Inhalt:


    Ist also schon in die Rechnung mit einbezogen.[/u]
     
  16. Guest

    Guest Guest

  17. Telepathetic

    Telepathetic Großmeister

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    Verstehe ich auch nicht. In dem Artikel steht:
    Klingt für mich so, als würde die gesamte Menge an genutztem Grundwasser weltweit in die Ozeane gelangen. Aber genutztes Grundwasser wird doch nicht hunderte von Kilometer durch die Lande zu den Meeren transportiert. Weiterhin erweckt der Artikel den Eindruck, als wären die Grundwasserspeicher von einer Seite undurchdringlich abgeschlossen. Wasser kann nur raus, aber nicht rein. Wikipedia zum Thema Grundwasser:
    und
    Also nicht undurchdringlich abgeschlossen. Das Problem würde also höchstens sein, dass zuviel Grundwasser abgezogen wird und neues Grundwasser nicht schnell genug nachkommen kann.
     
  18. haruc

    haruc Ehrenmitglied

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    So dachte ich mir das auch.


    Naja, aber wo gelangt dein verbrauchtes Wasser hin? Zunächst mal über Abwasserleitungen in eine Kläranlage. Dort wird das Wasser aufbereitet und in der Regel dann in irgendwelche Gewässer abgeleitet - idealerweise fließende Gewässer. Und alle fließenden Oberflächengewässer haben es so an sich, dass sie früher oder später, direkt oder indirekt, ins Meer münden. So legt zum Beispiel mein Spülwasser, nachdem es in der örtlichen Kläranlage aufbereitet wurde, geschätzt 800 Kilometer zurück (durch Saar, Mosel, Rhein), bis es bei Rotterdamm in die Nordsee fließt.
     
  19. Guest

    Guest Guest

  20. Helika

    Helika Meister

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    Hoppla, hatte ich überlesen, danke für die Info!


    Muss zugeben, die Sache mit dem Grundwasserspiegel erscheint mir noch immer unwahrscheinlich, dazu hätte ich gerne mehr Infos. Einige Entwicklungen sprechen schon dafür (bzw. manches ist schon bewiesen), dass die Menschheit ihre Grundwasservorräte zu sehr angreift. Ich würde nur ohne weiterführende Daten dazu nicht glauben, dass dies in den Ozeanen landet...