Weniger Plastik Wagen oder wie man Müll wirklich los wird

gaia

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.
Wir kaufen auch gerne mal gebraucht, wenn es die Ware in guter Qualität gibt, oder leihen und verleihen. Spart echt Geld.
Bei uns hat übrigens ein Café um die Ecke aufgemacht, dass gleichzeitig ein Buchladen ist. Tolle Idee. Das Konzept will ich demnächst mal von Innen bewundern.
Ich mcah mir halt Sorgen um die unabhängigen Buchläden- also nicht Pustet und Co.
Bei uns gibt den Bücherwurm, ein Familienbetrieb, der gerade dabei ist, einen weiteren Laden in der Max- Straße aufzumachen und hierzu in Umfrage online und am Telefon( da hab ich mitgemacht :) ) durchgeführt hat. Da ging darum, wi dr Buchladn dr Zukunft ausschauen sollte. Und unter anderem eben um den Gedanken einer Lese und Musikhörecke, die ich sehr gut finden würde. Gerade in der Maxstraße-und um gebrauchte Bücher u.v.m...
Die Maxstraße hier ist ja ein Problemkind und soll regional, grün und erholsam werdn. Auch darüber wird sich freilich aufgregt.
Manch einer hier orientiert sich auch etwa zu sehr an München.
 

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So fürs Stadtbild sind weniger Autos auch irgendwie schöner.
Streit gibts hier gerade wegn versch. neuer Parkhäuser, deren Platzierung, ner neuen Brücke und einem neuen Autobahntunnel.
Und einer Stromtrasse.
Es ist einfach eng. In München gibt es Projekte, die auf autofrei abzielen. Wohnen ohne Auto in München. Es werden in Zukunft wohl mehr solche Quartiere entstehen.
Es stimmt: für den motorisierten Individualverkehr braucht man viel Platz und wird viel Fläche versiegelt. Im Schnitt werden die Fahrzeuge auch größer. Und da steht jede Stadt vor den gleichen, und doch auch eigenen, Herausforderungen. In Berlin zum Beispiel sind die Straßen seit langem beeindruckend breit. Aber der Anteil an Autobesitzern ist dort vergleichbar gering. Ich weiß nicht, wie es in München ist, ob zum Beispiel der Anteil an Autobesitzern zurückgeht. München setzt seit Jahr auf Untertunnelung beim Mittleren Ring. Und auch Parkhäuser mussten schon gehen für andere Zwecke.
Bei uns gibt den Bücherwurm, ein Familienbetrieb, der gerade dabei ist, einen weiteren Laden in der Max- Straße aufzumachen und hierzu in Umfrage online und am Telefon( da hab ich mitgemacht :) ) durchgeführt hat. Da ging darum, wi dr Buchladn dr Zukunft ausschauen sollte. Und unter anderem eben um den Gedanken einer Lese und Musikhörecke, die ich sehr gut finden würde. Gerade in der Maxstraße-und um gebrauchte Bücher u.v.m...
Das war der große Wurf von Hugendubel: Leseecken im Laden. Die Buchläden sind auch in München reihenweise eingegangen, natürlich insbesondere die kleinen. Aber es wurden doch neue aus dem Boden gestampft, die neuen Konzepten nachgehen. Der große Hype ist die Onlinebestellung oder auch das digitale Laden, was den Läden zu schaffen macht. Da müssen die Läden mitschwimmen oder mit neuen Ideen kommen. Insgesamt halte ich einen individuelleren Laden durchaus als Bereicherung - es bringt ja auch Leben in den Stadtteil.
Die Maxstraße hier ist ja ein Problemkind und soll regional, grün und erholsam werdn. Auch darüber wird sich freilich aufgregt.
Manch einer hier orientiert sich auch etwa zu sehr an München.
Nicht bei allem sollte man sich an München orientieren. Manches funzt auch nicht gleichermaßen in einer anderen Stadt, und warum auch, hat doch jede Stadt ihren eigenen Charakter. Besonders an den Preisen in München sollte man sich nicht orientieren. :-/

Ontop: Das habe ich auch bis jetzt noch nicht gehört - in Berlin gibt es ein Restaurant mit Kompostiermaschine, Zero Waste ist das Recycling 2.0.
 

gaia

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Es ist einfach eng. In München gibt es Projekte, die auf autofrei abzielen. Wohnen ohne Auto in München. Es werden in Zukunft wohl mehr solche Quartiere entstehen.
Es stimmt: für den motorisierten Individualverkehr braucht man viel Platz und wird viel Fläche versiegelt. Im Schnitt werden die Fahrzeuge auch größer. Und da steht jede Stadt vor den gleichen, und doch auch eigenen, Herausforderungen. In Berlin zum Beispiel sind die Straßen seit langem beeindruckend breit. Aber der Anteil an Autobesitzern ist dort vergleichbar gering. Ich weiß nicht, wie es in München ist, ob zum Beispiel der Anteil an Autobesitzern zurückgeht.
Das ist ne gute Idee, finde ich. Das ist ja eine bewusste entscheidung, da hin zu ziehen.
Wir sind ja fleißig am Wachsen Teile der Regensburger Innenstadt sind Weltkuturerbe und als Gsamtheit erhaltenswert.
Selbst wenn man eine Straße vor der Stadt breiter macht oder einn nun Tunnel baut, lösen sich die Autos ja nicht in der Stadt in Luft aus.
FfF( *duck*) formuliert sich da klar. Das sid hir ja durchaus Studenten und ältere Schüler...Ich hoffe man kann das lesen( sonst kopier ich das eben rüber:

Hier

Wobei ich es auch als Ziel sehen würden, den Verkehr außerhalb enden zu lassen. Sowit es eben möglich ist. Also schon Parkmöglichkitn- aber nicht in der Stadt.
München setzt seit Jahr auf Untertunnelung beim Mittleren Ring. Und auch Parkhäuser mussten schon gehen für andere Zwecke.
Ich weiß gar nicht, ob das ginge. Zu klein der Altstadtkern und Donau und Regen sind auch noch im Weg.

Das war der große Wurf von Hugendubel: Leseecken im Laden. Die Buchläden sind auch in München reihenweise eingegangen, natürlich insbesondere die kleinen. Aber es wurden doch neue aus dem Boden gestampft, die neuen Konzepten nachgehen. Der große Hype ist die Onlinebestellung oder auch das digitale Laden, was den Läden zu schaffen macht. Da müssen die Läden mitschwimmen oder mit neuen Ideen kommen. Insgesamt halte ich einen individuelleren Laden durchaus als Bereicherung - es bringt ja auch Leben in den Stadtteil.
Ich mag die Ketten halt nicht unterstützen. Lieber sind mir die Läden, bei denen man mal eine Zeit mit dem Inhaber ratschen kann.
Das ist das Maxstraßen Projekt
https://www.facebook.com/RettetUnsereMaxstrasse/

Nicht bei allem sollte man sich an München orientieren. Manches funzt auch nicht gleichermaßen in einer anderen Stadt, und warum auch, hat doch jede Stadt ihren eigenen Charakter. Besonders an den Preisen in München sollte man sich nicht orientieren. :-/
Da spinnen unsere Politiker- denken zu groß, anstelle ein bisserl bescheidn zu bleiben. Aktuell durch ein vergoldtes Fischfiletfür 180000! Ähm die künstlerische Darstellung ins Wallers:
:?!?:


Ontop: Das habe ich auch bis jetzt noch nicht gehört - in Berlin gibt es ein Restaurant mit Kompostiermaschine, Zero Waste ist das Recycling 2.0.
erlebnisgastronomie, der besonderen Art.
 

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Wir sind ja fleißig am Wachsen Teile der Regensburger Innenstadt sind Weltkuturerbe und als Gsamtheit erhaltenswert.
Selbst wenn man eine Straße vor der Stadt breiter macht oder einn nun Tunnel baut, lösen sich die Autos ja nicht in der Stadt in Luft aus.
Ist ja auch eine sehr sehenswerte Stadt - ich war schon öfter dort. Die Altstadt beeindruckt sehr.
Wachstum - das ist eine riesige Herausforderung. Und in Regensburg ist auch nicht gerade viel Platz. In München wird es auch enger, es wird aufgestockt, Leerflächen werden bebaut. Schicksal einer Boomtown.
Wobei ich es auch als Ziel sehen würden, den Verkehr außerhalb enden zu lassen. Sowit es eben möglich ist.
Es gibt auch die Beispiele von Städten, die verödet sind, als die Innenstadt als Fußgängerzone ausgewiesen wurde. Der Lieferverkehr tat sich schwer. Riesige Einkaufszentren wurden außerhalb der Innenstadt gebaut, meist am Stadtrand. Dann fuhren die Leute eben dorthin. Sicherlich hatte man in der Planung damit nicht gerechnet, aber es geschah. In München ist die autofreie Innenstadt schon seit Jahrzehnten im Gespräch. Ganz allmählich jedoch wird Straße für Straße umgewidmet. Und es scheint, dass von Jahr zu Jahr mehr los ist in der Innenstadt.
Ich mag die Ketten halt nicht unterstützen. Lieber sind mir die Läden, bei denen man mal eine Zeit mit dem Inhaber ratschen kann.
Das ist das Maxstraßen Projekt
https://www.facebook.com/RettetUnsereMaxstrasse/
Verstehe ich. In den vergangenen Jahrzehnten ist der Einkauf unpersönlicher geworden. Es gibt nun einen Gegenruck. Dabei kann es allerdings sein, dass es doch andere Straßen oder Viertel sind, in denen eine persönlichere Ladenstruktur Schule macht als die klassische Einkaufsstraße, die man von früher kennt. Oder sie erfindet sich neu.
Ich weiß gar nicht, ob das ginge. Zu klein der Altstadtkern und Donau und Regen sind auch noch im Weg.
Untertunnelung - es ist auch nicht unbedingt nötig. In München wurden trotzdem Straßen oberhalb des Tunnels weitergeführt, sozusagen wurde in der Gesamtrechnung der Raum für den motorisierten Verkehr, aber auch für Radfahrer und Fußgänger erhöht, eben auf zwei Stockwerken, wobei oberirdisch hier und da auch Raum geschaffen wurde, der zum Beispiel in der Mitte einen Touch eines Parks hat. Park kann man es aber, finde ich, noch nicht nennen.
Da spinnen unsere Politiker- denken zu groß, anstelle ein bisserl bescheidn zu bleiben. Aktuell durch ein vergoldtes Fischfiletfür 180000! Ähm die künstlerische Darstellung ins Wallers:
:?!?:
Manchmal kann man schon stutzig werden. Nicht jede Kunst macht eine Betontreppe schöner. Vielleicht findet man hier und da auch einen Ausweg aus einer so abstrakten Kunst. Man könnte ja auch etwas hinstellen, das man mit Pflanzen zieren könnte. Zum Beispiel.
 

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Ist ja auch eine sehr sehenswerte Stadt - ich war schon öfter dort. Die Altstadt beeindruckt sehr.
Wachstum - das ist eine riesige Herausforderung. Und in Regensburg ist auch nicht gerade viel Platz. In München wird es auch enger, es wird aufgestockt, Leerflächen werden bebaut. Schicksal einer Boomtown.
Danke sehr! Abends ist die Altstadt inzwischen aber leider Partymeile- und wir habn in Drogenproblem.
München ist aber auch super schön, wir haben da letzten Winter einen erweiterten Stadtbummel gemacht. Auch durch den Garten.
es gibt aber auch die Bereiche um den Bahnhof, die ich ziemlich erschreckend finde sich hier abr wohl auch ausbreiten werden, wenn man nicht aufpasst.
Um die Frage ob wir den Boomtownstatus verloren haben und warum, gibt aktuell einige Diskussionen. Manch einer würde das gerne auf FfF und/ oder die Flüchtlinge schieben.
Es gibt auch die Beispiele von Städten, die verödet sind, als die Innenstadt als Fußgängerzone ausgewiesen wurde. Der Lieferverkehr tat sich schwer. Riesige Einkaufszentren wurden außerhalb der Innenstadt gebaut, meist am Stadtrand. Dann fuhren die Leute eben dorthin. Sicherlich hatte man in der Planung damit nicht gerechnet, aber es geschah. In München ist die autofreie Innenstadt schon seit Jahrzehnten im Gespräch. Ganz allmählich jedoch wird Straße für Straße umgewidmet. Und es scheint, dass von Jahr zu Jahr mehr los ist in der Innenstadt.
Daher würde mir wünschen, die Fußgängerzone von Autos zu befreien( ausgnommen Liefrverkehr bis zu ner bestimmtn Uhrzeit). Was den Rest der stark betroffenen Straßen angeht: soweit es möglich ist.
https://www.regensburg-digital.de/vom-altstadt-straesslein-zur-hauptverkehrsachse/30092019/
Man hat halt mehr Lust auf Innenstadt, wenn der Bummel entspannt ist.
Verstehe ich. In den vergangenen Jahrzehnten ist der Einkauf unpersönlicher geworden. Es gibt nun einen Gegenruck. Dabei kann es allerdings sein, dass es doch andere Straßen oder Viertel sind, in denen eine persönlichere Ladenstruktur Schule macht als die klassische Einkaufsstraße, die man von früher kennt. Oder sie erfindet sich neu.
Ja, ein neues einkaufserlebnis. ein Hauch von Luxus, der bezahlbar ist.( und kein Ramsch, wie die in euro Läden)
Manchmal kann man schon stutzig werden. Nicht jede Kunst macht eine Betontreppe schöner. Vielleicht findet man hier und da auch einen Ausweg aus einer so abstrakten Kunst. Man könnte ja auch etwas hinstellen, das man mit Pflanzen zieren könnte. Zum Beispiel.
Genau. Das ist ja mit Blattgold überzogen, was ich angsichts dessen wie schlecht es vielen Menschen geht nur dekadent finde.
Die Städte sollten sich auch um die sozialen Problem kümmern....
 

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Um die Frage ob wir den Boomtownstatus verloren haben und warum, gibt aktuell einige Diskussionen. Manch einer würde das gerne auf FfF und/ oder die Flüchtlinge schieben.
Auf FfF? Das macht doch keinen Sinn. Wie soll das denn Auswirkungen auf die Attraktivität einer Stadt haben? Dass will also hergeleitet mal sein...
Man hat halt mehr Lust auf Innenstadt, wenn der Bummel entspannt ist.
Ja, deswegen mag ich, ehrlich gesagt, lieber die Seitengassen.
Genau. Das ist ja mit Blattgold überzogen, was ich angsichts dessen wie schlecht es vielen Menschen geht nur dekadent finde.
Die Städte sollten sich auch um die sozialen Problem kümmern....
D'accord.
 

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Auf FfF? Das macht doch keinen Sinn. Wie soll das denn Auswirkungen auf die Attraktivität einer Stadt haben? Dass will also hergeleitet mal sein...
Mit Attraktiviät min ich nicht nur das Aussehen sondern auch die Anziehungskraft, für Firmen zB oder Leute die Geld einbringen. FfF gibt man eben gern die Schuld an allen vermeintlich negativen Verändrungen. Contintal hat Probleme: FfF ist Schuld, man kann zukünftig nicht mehr bequem mit dem Auto überall hinfahren: FfF ist Schuld.... Regensburg boomt (mutmmaßlich)nicht mehr so:FfF und die, die dahinter stecken sollen sind Schuld.
deswegen mag ich, ehrlich gesagt, lieber die Seitengassen
Ich liebe die engen Gässchen hier auch :)
 

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FfF gibt man eben gern die Schuld an allen vermeintlich negativen Verändrungen. Contintal hat Probleme: FfF ist Schuld, man kann zukünftig nicht mehr bequem mit dem Auto überall hinfahren: FfF ist Schuld.... Regensburg boomt (mutmmaßlich)nicht mehr so:FfF und die, die dahinter stecken sollen sind Schuld.
Ja, stimmt. Es gibt durchaus nicht wenige, die sich sehr auf FfF eingeschossen haben. Nicht ganz homogen ist die Bewegung, aber durchaus wirkungsmächtig.

Heute haben wir übrigens das Café besucht, welches gleichzeitig Buchhandlung ist. Selbst hergestellter Kuchen, Frühstück gibt es dort auch, Mittagstisch, wohnliche Atmosphäre - in dem Sinne ziemlich nett. Allerdings stellt es keineswegs klassisch einen Zugang zu allen Büchern her, die man sonst in einer Buchhandlung erwartet. Selbst versteht es sich als "Café für persönliches Wachstum", dementsprechend ist die Buchauswahl. Vorträge und Events sind dort auch geboten bzw. möglich.

Sehr stark wurde es wohl durch Crowdfunding finanziert.
 

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Ja, stimmt. Es gibt durchaus nicht wenige, die sich sehr auf FfF eingeschossen haben. Nicht ganz homogen ist die Bewegung, aber durchaus wirkungsmächtig.

Heute haben wir übrigens das Café besucht, welches gleichzeitig Buchhandlung ist. Selbst hergestellter Kuchen, Frühstück gibt es dort auch, Mittagstisch, wohnliche Atmosphäre - in dem Sinne ziemlich nett. Allerdings stellt es keineswegs klassisch einen Zugang zu allen Büchern her, die man sonst in einer Buchhandlung erwartet. Selbst versteht es sich als "Café für persönliches Wachstum", dementsprechend ist die Buchauswahl. Vorträge und Events sind dort auch geboten bzw. möglich.

Sehr stark wurde es wohl durch Crowdfunding finanziert.
:) eben gelesen:
Regensburg.Bislang sprach sich die Stadt strikt dagegen aus, die Böllerei zu Silvester schärfer zu reglementieren. Inzwischen hat sie diese Position aufgegeben. Nun sagt Stadtsprecherin Juliane von Roenne-Styra zur Frage, ob Regensburg ein Feuerwerks-Verbot in der Innenstadt plane: „Der Wille ist da. Das Thema bewegt die Stadtspitze und die Verantwortlichen überlegen, welchen Hebel man bewegen kann.“
Aufregung! Kaum einer scheint Innenstadt gelesen zu haben. Und auch: Das habn wir alls Grta un Ff zu vrdankn durft auch nicht fehlen.
Stimmt, die einzelnen FfF Gruppen arbeiten unterschiedlich und haben ja auch ihre eigenen Projekte. In München, so ls ich war whl nach dm Streik, Kleidertausch angekündigt, was auch widr falsch war. Ich find halt,da wiird schon oft shr unfair "argumtirt" bzw übersehen was sonst so passiert.( die Pflanzen ja auch wirkliche Bäume, man kann halt nur nicht einfach wild drauf loslegen).
E.R ist als Gruppierung womöglich kritischer zu sehen.
Das Cafe' klingt interessant, aber wohl nur für ein bestimmtes Klientel.
Der Bücherwurm bietet auch Veranstaltungen und Lesungen an. Ist aber dann doch eher Buchhandel.
 

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Aufregung! Kaum einer scheint Innenstadt gelesen zu haben. Und auch: Das habn wir alls Grta un Ff zu vrdankn durft auch nicht fehlen.
Das Böllern zu verbieten, ist kein neuer Gedanke - den Gedanken habe nicht wenige. Außerdem gibt es auch Staaten, die es ganz anders handhaben, zum Beispiel Frankreich.
(Nein, so viel Einfluss hat Greta auch wieder nicht.)
Man verkennt, wer sich gegen den Müll einsetzt. Greta ist in erster Linie eine Klimaaktivistin. Oder prangert sie auch den Berg an Plastikmüll in den Flüssen und den Ozeanen an?
In München, so ls ich war whl nach dm Streik, Kleidertausch angekündigt, was auch widr falsch war. Ich find halt,da wiird schon oft shr unfair "argumtirt" bzw übersehen was sonst so passiert.
Kleidertausch gab es schon ohne FfF. Aber es stimmt schon: FfF hat Umweltthemen, insbesondere die Klimadebatte, auf den Tisch gezerrt. Aber in den Anfängen wurde auch festgestellt, dass bei diesen Demos viel Müll produziert wurde. Das wurde auch angeprangert. So kamen auf anderen Wegen, auch die der Öffentlichkeit, noch ganz andere Umweltthemen zwingend zur Diskussion (die aber eigentlich auch nicht waren). Müllvermeidung, Zero Waste - das sind Züge, auf die FfF aufspringen kann.
Das Cafe' klingt interessant, aber wohl nur für ein bestimmtes Klientel.
Der Bücherwurm bietet auch Veranstaltungen und Lesungen an. Ist aber dann doch eher Buchhandel.
Interessant ist ein Vortrag, der angeboten wird - und das ist auch gerade "hip" (oder mehr als "hip"?): über "Entrümpelung", "Ausmisten" - auf Englisch: Decluttering. Weniger Besitz, Minimalismus, Ordnung, mit dem Ziel, weniger Arbeit zu haben. Es kann mit weniger Müll zu tun haben, muss aber nicht. Mit der "Anleitung zum Ausmisten" kann derzeit Geld gemacht werden...
 

Giacomo_S

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Ontop: Das habe ich auch bis jetzt noch nicht gehört - in Berlin gibt es ein Restaurant mit Kompostiermaschine, Zero Waste ist das Recycling 2.0.
Honi soit quit mal y pense.
Wir - der Orden für den ich arbeite - kompostieren auch selbst. Es ist allerdings mehr der Tatsache geschuldet, dass angesichts der Tatsache, dass wir aussortierte Lebensmittel einziehen, viel aussortieren müssen und die Entsorgungskosten anderenfalls schlicht nicht mehr bezahlbar wären.

Unkompliziert ist das im Alltag alles nicht, insbesondere dann nicht, wenn man häufig wechselnde Mitarbeiter hat. Regelmäßig stelle ich mich vor meine Mitarbeiter und erkläre, was in den Kompost darf und was nicht. Manches ist nicht ohne weiteres einleuchtend, daher darf ich es immer wieder erklären. Das ist nicht nur ermüdend, man erwirbt auf Dauer auch den Ruf eines Erbsenzählers.

Zumal auch deshalb, weil der Kompost nicht der einzige zu trennende Müll ist.
Irgendwann bin ich es auch leid zu erklären, dass Tetrapack kein Plastikmüll ist und Papierservietten kein Papier.
Erschwerend kommt hinzu, dass in der Gastronomie viele Mitarbeiter, gerade im Entsorgungsbereich, eher einfach gestrickt sind oder aus Ländern kommen, in denen Mülltrennung oder auch nur Entsorgung keinerlei Bedeutung hat.

Die Kompostierung ist dann am Ende letztlich auch nichts anderes als ein Gemüse-Verrotthaufen. Eine bessere Kompostierung würde Belüftung und Drainage erfordern - das gab es mal, aber die Stadt hat es dann wieder verboten. Und zwar deshalb weil man nicht ausschließen konnte, dass Sickerwasser daraus in den Auermühlbach gelangt.
So aber ist das ein Stinkhaufen, der hin- und wieder mit einem Bagger umgewälzt und gekalkt wird - dann kann es schon einmal tagelang, vor allem im Sommer, ziemlich stinken. Und nicht nur für uns, sondern auch für die ganze Nachbarschaft. Die sind uns zwar wohlgesonnen und sagen auch nichts, meinereiner würde denen das aber gern ersparen.

IMHO ist das nur eine Scheinlösung, eigentlich keine echte Kompostierung, es fault mehr (und manchmal nicht einmal das). Verwendung findet der Kompost sowieso nicht, wofür auch? Wir bauen nichts an.
Und selbst wenn, dann wäre das fragwürdig. Denn wir bekommen auch viel Zierblumen, die auch in der Kompostierung landen, und die sind bekanntlich ziemlich verpestet.
 

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Das Böllern zu verbieten, ist kein neuer Gedanke - den Gedanken habe nicht wenige.
es wird ja sowieso mehrmals im Jahr geböllert, nicht nur Silvester. Und in der Innenstadt find ichs auch aus Sicherheitsgründen richtig. FfF hat nur sowas wie Nachdenklichkeit bei vielen ausgelöst. Perfektion zu erwarten finde ich irgendwie ziemlich kindisch.
Was den Müll anght, so gabs da wohl tatsächlich auch Fakebilder, bzw werden jetzt wohl auch mal Ansagen gemacht an den Müll zu denken.
Kompost:
Wir haben jetzt eine Biotonne. Man muss da stets aufpassen, sie im richtigen Winkel zum Wind zu öffnen.:D
Meinen Biomüll habe ich bisher einer luftdichten Box im Kühlschrank.:confused:
 

Giacomo_S

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Was die Produktion von Müll angeht, ist "Bio" oft noch schlimmer.
Bei uns kommt z.B. auch viel aussortierte Ware aus einer Kette von Bioläden an. Und gerade die sch... sich da auch nichts.

Einfach deshalb, weil deren Waren erheblich teurer sind als die konventionellen Waren.
Konventionelles Fleisch ist i.d.R. in Verpackungsgrößen von min. 500g verpackt, Wurst dann ab 200g. Die Bio-Pendants haben dann aber nur 200-300g, Wurst dann oft nur 80g.
Der Grund dafür ist, so vermute ich, dass anderenfalls die Bioware zu teuer wäre, als dass der Kunde sie noch kaufen würde (meist min. das 2-3fache!). Oder der typische Biokunde alleinstehend oder nur zu zweit ist (welche Familie kann sich denn so teures Fleisch auch schon leisten? NB: Die Qualität ist gut).

An der aussortierten Ware, die ich dann ggf. verarbeite, sehe ich dann die Verpackungsberge, die diese "Bio"-Lieferanten da so produzieren: Nämlich mindestens das Doppelte, wenn nicht das Dreifache an Plastikmüll.

Aber auch konventionelle Produzenten haben in den letzten Jahren fragwürdiges Zeug auf den Markt gebracht. "Der kleine Bauer", ein Joghurt der Fa. Bauer mit 100g. Muss man so einen Plastik-Wahnsinn haben? Ich find's widerlich.
 

gaia

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Ist mir auch schon aufgefallen. Btw deckt "Bio" halt nur einen Teil der Produktion ab. Futter/ Düngung. Das reicht dann fürs eU Bio Label.
edeka bietet inzwischen immer mehr "Demeter" an. Ich muss mal beobachten, wie das da mit der Verpackung ist.Statt dr Tütn haben sie ja jetzt Netze. Will man sich so ernähren hilft wohl nur noch FdH. ( und sag das mal nem Bauarbeiter)
Das Problem ist auch, dass zB die Metzgeriverkäufr an der Theke(edeka), keine Ahnung haben, was Haltungsformn von Tieren angeht. Im Discounter hingegen ist das bei der Frischfleischware gekennzeichnet. Aber von Plastik umhüllt.
Die Jogurt Vielfalt nervt mich langsam etwas. Braucht man denn wirklich jd auch nur erdnklich Sorte? Also Käskuchen/Stachelbeer/ Mohn usw...
Und das dann noch am Besten in verschiedenen Größen?
Ich finde eigentlich man sollte sich darauf besinnen wenigr anzubieten, dafür aber auf Qualität, Herkunft und Verpackung achten.
Außerdem bräuchte ich Plastik weder um Paprika noch um Weintrauben, noch um grünn Salat oder Champignons. Ich verstehe den Sinn auch nicht. Warum kostet offene Ware soviel mehr?
 

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Einfach deshalb, weil deren Waren erheblich teurer sind als die konventionellen Waren.
Konventionelles Fleisch ist i.d.R. in Verpackungsgrößen von min. 500g verpackt, Wurst dann ab 200g. Die Bio-Pendants haben dann aber nur 200-300g, Wurst dann oft nur 80g.
Ja, dann wiegt die Verpackung fast schon mehr als die Ware. Halte ich auch für sehr unsinnig. Ich weiß jetzt nicht, wie es der Basic macht - ich kaufe normalerweise keine Wurst. Sie haben eine Theke - da kann man sicher auch mit einer Frischebox hingehen. Basic hat ja auch eine verpackungsfreie Abteilung. Allerdings stimmt es auch, das die Ware dort zum großen Teil hochpreisiger sind, aber meist auch in ziemlich guter Qualität.
 

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Schlechte Nachricht: eine Abschaffung der Einwegtüten und das Angebot der stabileren Mehrwegtüten ist nicht der Garant dafür, dass weniger Plastik durch Tüten verbraucht wird. Der Haken: viele Verbraucher schmeißen die Mehrwegtüten nach einmaligen Gebrauch in den Müll. Sind sie nicht teuer genug? Ist die Gleichgültigkeit zu groß?
 

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Wiederum keine gute Nachricht: während man hier und da versucht, den Plastikverbrauch einzudämmen, setzen die Öl-Konzerne voll auf das Geschäft mit Plastik. Davon berichtete der Stern - Die Ölkonzerne wollen die Produktion noch massiv erhöhen - und Schuld ist das Fracking.
Daraus:
Wie wichtig die Konzerne den Markt empfinden, zeigt das Investitionsvolumen: Mehr als 200 Milliarden Dollar steckten die Erdölkonzerne alleine in den USA zwischen 2010 und 2018 in 333 Plastik- und Chemiefabriken, Ausbauten vorhandener Anlagen und Infrastruktur wie Pipelines. Shell baute etwa für sechs Milliarden Dollar eine neue Anlage in der Nähe von Pittsbourgh, die bald bis zu 1,6 Millionen Tonnen Plastik im Jahr herstellen soll.
Weiter:
Die Prognosen zum Wachstum der Branche dürften Plastikfeinde erschrecken. "Trotz der Gegenmaßnahmen legt Plastik kräftig zu", erklärt Peter Levi, der für die Internationale Energieagentur einen Bericht zur Petrochemie vorgelegt hat. Jährlich wächst die weltweite Plastik-Produktion dem Bericht zufolge um vier Prozent, in den nächsten 20 Jahren soll sie sich verdoppeln.
 
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