Nie gestellte Frage

HunabKu

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Nachdem die Bankenrettung jetzt schon einige Zeit am Laufen ist und sich auch viele Menschen darüber ärgern und sich aufregen, würde mich aber auch mal eine ganz bestimmte grundsätzliche Frage in diesem Zusammenhang interessieren:

WOHER KOMMT EIGENTLICH DIESES GANZE GELD (500 Milliarden Euro) ???

Gibt es irgendjemanden, der uns genau erklären kann, woher und wie unser Staat über Nacht in der Lage war, eine solche Summe zur Verfügung zu stellen?

Gestern erst hörte ich im Radio, dass es eigentlich zur Zeit nicht möglich sei, den Kinderfreibetrag aufzustocken und das Kindergeld zu erhöhen.

WIE PASSEN DIESE UNTERSCHIEDE ZUSAMMEN frage ich mich. Fällt denn niemandem auf, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugehen kann.
Was glaubt ihr, ist es nicht interessant mal darüber nachzudenken?



HunabKu
 

Malakim

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HunabKu schrieb:
Gibt es irgendjemanden, der uns genau erklären kann, woher und wie unser Staat über Nacht in der Lage war, eine solche Summe zur Verfügung zu stellen?
Wurde diese Summe denn überwiesen? In Bar rübergeschoben? Wie stellst Du Dir das vor?
 

Simple Man

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Herrje, das sind zum großen Teil (knapp 400 Mrd.) Bürgschaften ... da ist kein Geld geflossen, das würde erst geschehen, wenn die Banken ihre Verbindlichkeiten etc. nicht mehr bedienen könnten ...
 

Aphorismus

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So'n bisschen verstehe ich durchaus, was HunabKu meint. Wenn wir ohnehin eine Staatsverschuldung von 1,5 Trillionen Euro haben, wieso stecken wir dann nicht jetzt sofort 20 Milliarden in den Bildungssektor, 5 Milliarden in das Gesundheitssystem und 10 Milliarden in erneuerbare Energietechnologien? Ich würde das sofort machen. Wies es so schön heißt, würde das den Kohl auch nicht mehr fett machen. Und wenn das greift, können wir das auch in dreißig Jahren locker zurückzahlen. Wenn wir jetzt allerdings den Bildungssektor, das Gesundheitssystem und die Chance Marktführer in Sachen erneuerbare Energien zu werden versaubeuteln, dann ist vollkommen egal wie ausgeglichen der Haushalt in dreißig Jahren ist, wir werden trotzdem doof da stehen. Dieses Gelaber davon, künftige Generationen schonen zu wollen und deswegen nichts investieren zu können halte ich für ziemlichen Schwachsinn. Das sind letztendlich alles rein virtuelle Werte, Zahlen auf Papier eben, die mit der Realität kaum etwas zu tun haben. Ganz im Gegensatz zu Bildung, Gesundheit und Energieautonomie, die sehr greifbar sind. Verrate mir doch mal bitte einer die greifbaren Konsequenzen davon, wenn wir statt der derzeitigen Staatsverschuldung von ca. 1.622.604.822.420 auf Grund der von mir vorgeschlagenen Investitionen in die Zukunft 1.657.604.822.420 Staatsverschuldung hätten. Von so Blödsinn wie der Abwrack-Prämie, für die man mal eben so mir nichts, dir nichts, fünf Milliarden über hat, gar nicht erst zu sprechen...
 

Malakim

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Die Frage ist wie groß sind die Freiheiten dies was Du vorschlägst zu tun.

Schon in einer Firma wie meiner ist es undurchsichtig wofür Geld locker gemacht werden KANN und wofür nicht. Ich kenne hier nich alle Randbedingungen, Geldtöpfe, Überwachungsmechanismen usw.

Recht hast Du allemal ... nur wer oder was ist schuld das es nicht so gemacht wird ... das weiß ich nicht.
 

agentP

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Von so Blödsinn wie der Abwrack-Prämie, für die man mal eben so mir nichts, dir nichts, fünf Milliarden über hat, gar nicht erst zu sprechen...
Bitte das Stadtschloß nicht vergessen!
 

Aphorismus

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Habe den Satz eben noch reineditiert:

Verrate mir doch mal bitte einer die greifbaren Konsequenzen davon, wenn wir statt der derzeitigen Staatsverschuldung von ca. 1.622.604.822.420 auf Grund der von mir vorgeschlagenen Investitionen in die Zukunft 1.657.604.822.420 Staatsverschuldung hätten.
Kann das irgendjemand?

Gerade gesehen dass wir schon bei 1,74 Trillionen Euro Schulden sind. Dann eben das gleiche Beispiel mit dem Unterschied zwischen 1,741 Trillionen und 1,776 Trillionen. :roll:
 

NoToM

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Weiss jemand, wie viel andere Länder Deutschland schulden?

Irgendwie schulden ja alle allen etwas...

Das Problem wär übrigens schnell gelöst, wenn jeder in D seine Schulden in Höhe von 21000 Euro zurückzahlen würde... :wink:


Staat (ausgewählte) Staatlicher Schuldenstand im Verhältnis zum nominalen BIP 2008: (Quelle Wiki)

(Schuldenstandsquote)
Japan 182,8 %
Italien 103,2 %
Griechenland 92,4 %
Belgien 81,9 %
USA 65,6 %
Eurozone 65,2 %
Frankreich 64,4 %
Deutschland 63,1 %
Europäische Union 58,9 %
Österreich 57,7 %
Vereinigtes Königreich 45,6 %
Schweiz 43.7 % (2007)[6]
Niederlande 42,4 %
Schweden 35,5 %
Spanien 35,3 %
Irland 26,9 %
Luxemburg 7,4 %
Estland 3,4 %


Nochmal die Frage, wem Schulden denn all diese Länder so viel? Sich selbst? Anderen Ländern? Privaten? Den Illuminaten? Den Freimaurern? Einer Sekte? :illu:
 

Malakim

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diese Schulden sind an der Zukunft gemacht worden. Es sind Werte von denen versprochen wurde das sie geschöpft werden.

:kerze:

... oder irre ich da?
 

HunabKu

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ok, 1,7 Billionen...aber das ist wohl weniger verherend. Glaubst du, das können wir jemals wieder abbauen? Ich denke nein. Der Tag wird kommen, an dem Deutschland seine Pleite offen zugeben muss....

Sag mal, HunabKu, weißt Du eigentlich, was eine Bürgschaft ist?
Ja lieber Liberaler, das weiß ich.
Dass der Staat für die Banken "nur" bürgt, ist mir bewusst. Nun ist es ja nicht völlig unmöglich, dass der Fall der Fälle eintritt (eingetreten wäre oder noch wird), dann müsste der Bürge, in dem Fall der Staat (der Steuerzahler, WIR) dafür gerade stehen. In einem solchen Fall MÜSSTE dieses Geld sofort zur Verfügung stehen, wie versprochen. Der Steuerzahler hätte aber bis dato überhaupt nicht so viele Steuern gezahlt wie da gebraucht würde.... Und genau dahin zielte meine Frage. Woher würde das Geld denn dann kommen? (bitte keine Ausreden, von wegen, "Das wird sicher so nicht passieren"...)

... da ist kein Geld geflossen, das würde erst geschehen, wenn die Banken ihre Verbindlichkeiten etc. nicht mehr bedienen könnten ...
Wie war das im Fall der Hypo Real Estate? So viel Geld kann ich mir nicht mal bildlich vorstellen wie da geflossen ist.
Was man hätte mit diesem Geld alles sinnvolles anstellen können...Junge Junge....
Statt dessen hat man es denen in den Rachen gechoben um so die Gelder der Reichen zu schützen (unter dem Deckmantel der Einlagensicherung des kleinen Mannes) Würde das Geld nicht woanders eher benötigt? Das Unvermeidliche mithilf von Milliarden nur nach hinten zu verschieben ist nicht schlau.
Und was mich noch wundert... da musste nicht lange diskutiert werden. Wenn es um uns geht, wird hin und her diskutiert und letztlich doch nichts beschlossen. In diesem Fall allerdings ging das von jetzt auf gleich. Ist es nicht erstaunlich, wie schnell man handeln kann wenn es um einen selber, bzw um die für die man die Lobby bildet geht?

Ich hoffe ihr begreift jetzt den Kern meiner Frage...?



HunabKu
 

Simple Man

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HunabKu schrieb:
Und genau dahin zielte meine Frage. Woher würde das Geld denn dann kommen?
Neue Staatsverschuldung ... und was an der Aussage "Das wird sicher so nicht passieren" eine Ausrede sein soll, weiß ich nicht ... du scheinst ja davon auszugehen, dass sofort alle Kreditinstitute gleichzeitig ihre Verbindlichkeiten nicht mehr bedienen können ... :roll:

Wie war das im Fall der Hypo Real Estate? So viel Geld kann ich mir nicht mal bildlich vorstellen wie da geflossen ist.
Ja? Wieviel war es denn?

Statt dessen hat man es denen in den Rachen gechoben um so die Gelder der Reichen zu schützen
Ja, genau, das wird es gewesen sein, mal wieder der Schutz der Reichen ... :roll: ... nicht, um den Pfandbriefmarkt zu schützen, über den sich auch Bund und Länder finanzieren ... nicht um einen kompletten Zusammenbruch ganzer Versicherungen (und deren Leistungen, von denen auch der "kleine Mann" abhängt) zu verhindern ... auch nicht, um die Pleite ganzer Banken zu verhindern, auf denen zahlreiche Einlagen liegen ... HunabKu hat es mal wieder durchschaut ... :king:
 

Trasher

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Ich finde es verheerend, wenn ein Staat so auf Pump lebt, dass er immer mehr neue Schulden machen muss, nur um die Zinseszinsen der bereits bestehenden Schulden tilgen zu können. An solch einer nicht mehr normalisierbaren Haushaltsführung zerbrechen Privathaushalte wie auch der Staat früher oder später.
Ich denke, in Deutschland ließen sich durch wirklich mutige Reformen Summen freisetzen, die nötige Investitionen auch ohne Neuverschuldung möglich machen würden. Dabei werden immer auch Leute unmittelbar verlieren, weshalb es wahrscheinlich wesentlich bequemer ist, einfach neue Schulden aufzunehmen und die Probleme in die Zukunft zu verschieben.

Hat sich eigentlich schon etwas an der Zocker-Mentalität der Investmentbanker geändert? Ansonsten ist die Bürgschaft des Staates doch auch nur eine symptomatische Beruhigungspille, die sich schnell wieder auflöst?!
 

Bond

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Unser Geld ist in diesem Sinne kein wirkliches Geld mehr, sondern lediglich ein politisches Versprechen auf Einlösung.

Heutiges Geld ist ein erweitertes Schuldversprechen auf den Kredit eines anderen.

Dazu muss man wissen wie eigentlich Geld entsteht. Es entsteht einzig durch Kreditvergabe und verschwindet mit der Kredittilgung wieder. Der Haken an der Sache ist, dass das Geld für die Zinsen nicht in dem Kredit vorhanden ist, aber woher soll denn das Geld für die Zinsen kommen? Genau, es kommt nirgend wo her, um die Zinsen zu bezahlen, braucht man einen neuen Kredit.
Das wäre die verkürzte akademische Antwort, die zwar richtig, aber trotzdem falsch ist.

Das Geld und Finanzsystem ist weltweit verzahnt, mit zig Mio Marktteilnehmern, des einen Schulden sind des anderen Vermögen, ganz verkürzt könnte man mit extremen Schulden auch gleichzeitig extrem reich sein/werden, wenn man es investiert und nicht für sich selber verbraucht.

Ein Beispiel für eine Investition: Ein Fass Bier a 100 Ltr. kostet ab Brauerei ca. 100,-€, auf dem Oktoberfest verkauft man den 1 Ltr. nun für 7,75,-€, macht mit Trinkgeld und Abzug der Negativkosten noch so ca. 5,-€ pro Ltr., also 100 Ltr. Fass = 500,-€ = 500% Profit. So generiert 1 Fass 5 neue Fässer...usw.

Das nun Leute für 1 Ltr. Bier 7,75,-€ zahlen ist ein Phänomen, denn der Wucher ist mehr als offentsichtlich, aber gesetzlich geduldet und damit legal.
 

Ein_Liberaler

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Kredite werden letztlich mit Gütern getilgt, d.h. der Kreditgeber kauft sich was von seinem Profit. Es wird immer so getan, als könne der Kreditgeber von Luft und Liebe leben und würde sein Geld, statt es auszugeben, immer wieder verleihen. Das ist nicht so.
 

HunabKu

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@simple man
Neue Staatsverschuldung ... und was an der Aussage "Das wird sicher so nicht passieren" eine Ausrede sein soll, weiß ich nicht ... du scheinst ja davon auszugehen, dass sofort alle Kreditinstitute gleichzeitig ihre Verbindlichkeiten nicht mehr bedienen können
Nicht gleichzeitig aber so eine nach der anderen könnte durchaus pasieren (schließlich ist vor 2 Wochen die 92. Bank in den USA Pleite gegangen. Bei den ersten paar Mal wurde noch ein riesen Bramborium darum gemacht. Mittlerweile sieht man soclhe Nachrichten nur noch auf Laufbändern, u.a. bei NTV.
Warum um alles in der Welt hältst du das bei uns für so völlig ausgeschlossen? Un noch was zum Thema "Neue Staatsverschuldung": Auch DAS Geld muss ja 1. irgendwo herkommen...und 2. wie oft wollen wir noch einen auf Neue Staatsverschuldung machen...? Klngt fast so als fändest du das gut...?!
(letztlich werden die Druckerpressen angeworfen und die Geldmenge erhöht, so wird´s im Notfall kommen).

Thema HRE
Ja? Wieviel war es denn?
Nun, einmal 42 Milliarden und ein weiteres Mal 50 Milliarden. Sind bei mir 92 Milliarden.
Findest du nicht, dass das genug ist und dass das Geld woanders viel dringender benötig würde? Es ist unheimlich traurig, dass wir die Sicherheit unseres Geldes vor alles andere stellen.
Ja, genau, das wird es gewesen sein, mal wieder der Schutz der Reichen ... ... HunabKu hat es mal wieder durchschaut ...
Wie ich sehe, hast du es verstanden :wink: manchmal kann ich mir gewisse Bemerkungen einfach nicht verkneifen, sorry

@Liberaler
Kredite werden letztlich mit Gütern getilgt, d.h. der Kreditgeber kauft sich was von seinem Profit.
Kreditgeber verleihen ihre "Gewinne", sie leben in erster Linie von Zinsen. Unser ganzes Geldsystem basiert auf / lebt von Zinsen. Gut, sie haben noch jede Menge Gold gelagert, haben Immobilien usw.. Der Hauptgewinn wird aber mit dem Zinssystem gemacht. Die Menschen wissen das. Die zeiten der völligen Verblödung des Volkes gehen so langsam zu Ende, nur mal zur Information.


HunabKu
 

Simple Man

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schließlich ist vor 2 Wochen die 92. Bank in den USA Pleite gegangen.
Hast du eine Ahnung, wie das Finanz- und Bankensystem in den USA aufgebaut ist? Hast du eine Ahnung, wie das deutsche, das europäische Bankensystem aufgebaut ist? Weißt du, wo Gemeinsamkeiten und wo Unterschiede existieren?

Warum um alles in der Welt hältst du das bei uns für so völlig ausgeschlossen?
Ich schrieb nirgendwo, dass ich es für "völlig" ausgeschlossen halte ... aber auch nicht unbedingt für "sehr wahrscheinlich" ...

Klngt fast so als fändest du das gut...?!
Neue Staatsverschuldung? Nö, höchstens bedingt ... und zunächst mal besser als die Alternative, die sich bieten würde ...

HunabKu schrieb:
Nun, einmal 42 Milliarden und ein weiteres Mal 50 Milliarden. Sind bei mir 92 Milliarden.
Und wir stellen fest, HunabKu weiß scheinbar wirklich nicht, was Bürgschaften und Garantien sind ... :roll:
(Manchmal kann ich mir gewisse Bemerkungen einfach nicht verkneifen.)
HunabKu, wieviel von diesen 92 Milliarden wurden quasi an die HRE "überwiesen", wieviel davon sind Bürgschaften/Kreditgarantien?

Es ist unheimlich traurig, dass wir die Sicherheit unseres Geldes vor alles andere stellen.
Tun "wir" nicht ... wie kommst du darauf?
 

Zerch

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Ein_Liberaler schrieb:
Du unterscheidest die Gewinne der Kreditgeber von den erhaltenen Zinsen?
Was ist das für eine Frage ? So wie ich HunabKu verstanden habe , unterscheidet er nicht zwischen Kreditgeber und Zinsen , sondern bezeichnet die durch die Zinsen anfallenden Phantombeträge als den Gewinn dieser Kreditgeber.
Die Beträge sind zwar nicht als Realgeld vorhanden , doch als Buchgeld. Und verzeichnetes Buchgeld hat Anspruch auf Realgeld , welches aber zu dem Zeitpunkt gar nicht vorhanden ist und nachgedruckt werden muß - die klassische Geldmengenvermehrung.

Nun hat sich die Geldmenge im Verhältnis zu der Warenmenge vermehrt , ohne dass dabei echte Werte(z.B in Form von Waren) geschaffen wurden.
Um dem zu entgegnen müssen daher alle anderen für den Schattenspieler , der nur Scheinwerte in den Topf geworfen hat , echte Werte schaffen. Das bedeutet ständiger Zwang zum Wirtschaftswachstum damit mehr für weniger produziert werden kann. Zu guter Letzt werden die Löhne gekürzt bis gar nichts mehr geht. Am Ende müsste für die kreditgebende und Zinsanspruch erhebende Elite zwangsgearbeitet werden.

Das Problem ist dass der betroffene Arbeiter nie mehr auf einen grünen Zweig kommt , er ist eigentlich nur noch ein Modul geworden um die Wirtschaft der Mächtigen zu stützen.
Im Endeffekt kann man sagen dass wir mit der Schaffung realer Werte nicht mehr hinterherkommen , so sehr diese Scheinwerte ständig neuen Anspruch auf Realwerte erschaffen.

Am besten für die Menschen wäre , wenn die Schulden der Staatssysteme bei den Banken ohne erwartete Gegenleistung einfach aufgelöst werden würden , denn die Gegenleistungen wurden durch diese Schuldenreiterei schon mehr als im ursprünglich erforderlichem Umfang abbezahlt.

Entweder geben die sowieso mächtigsten Betrüger nach und haben etwas für die Menschen übrig , oder sie beharren auf ihre Ansprüche und fangen nach der Entladung der entstandenen Spannungen (meist in Form von Krieg) einfach neu an.

Es wiederholt sich alles.......Willkommen im Faschismus
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