Ist der Islam satirefähig?

Simple Man

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Mit Verlaub, aber ignoriert der Beitrag nicht liberale Strömungen im Islam, wie sie zum Beispiel durch Manji und Meddeb oder auch die Ankaraner Schule repräsentiert werden?

Eine Reihe von kapitalistischen Entwicklungen gehen auf den Orient zurück, so der bargeldlose Zahlungsverkehr, Devisengeschäfte uvm.
Das wird zwar gerne behauptet, doch bereits vor dem Hawala des 13. Jahrhunderts gab es bargeldlose Verrechnungen, sprich: Formen des bargeldlosen Verkehrs ...
 

vonderOder

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Giacomo_S schrieb:
Die islamische Kultur ist am Ende.
Die islamische Kultur ist mehr die islamische Religion. diese Relgion ist zwar nicht am Ende, aber da haben wohl einige religiöse Hardliner vor irgend etwas Angst. wie in längst vergangenen Zeiten auch die Oberen der christlichen Kirche.

Hamed Abdel-Samad
"Der Koran ist ein wunderbares Buch für das siebte Jahrhundert, im 21. Jahrhundert hat er nichts mehr zu suchen."
 

Giacomo_S

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Simple Man schrieb:
Mit Verlaub, aber ignoriert der Beitrag nicht liberale Strömungen im Islam, wie sie zum Beispiel durch Manji und Meddeb oder auch die Ankaraner Schule repräsentiert werden?

Es mag liberale Strömungen geben - sie sehen sich aber einer gleich einer ganzen Reihe von Problemen ausgesetzt:

- In der islamischen Welt selbst sieht sich oft jeder, der einen gemäßigten Islam propagiert, gleich massiven Gewaltandrohungen und -ausführungen ausgesetzt. Konvertiten im Westen sind oft gerade die 105%-igen.

- Die im Westen gern geführte Aussage "die Fundamentalisten missbrauchen den Islam" ist in meinen Augen wohlwollend, leider aber völlig falsch. Die Fundamentalisten nehmen den Islam ernst, und zwar so, wie er im Mittelalter auch gemeint war.
Es gilt der Grundsatz, das bei Widersprüchen im Koran die jüngeren Aussagen die älteren widerlegen. In der Anfangszeit des Islams musste sich Mohammed, da noch nicht mächtig genug, mit seinen Gegnern arrangieren und entsprechend tolerant sind seine Aussagen. Später war er Feldherr, Krieger, Potentat und entsprechend aggressiv werden die Texte gegenüber "den Ungläubigen". Nimmt man den Koran ernst, dann kann das letzte Ziel nur sein, das die islamische Welt sich solange bemüht bis die ganze Welt muslimisch ist. Wenn es sein muss, mit Krieg, und das versuchen islamistische Terroristen.

- Das Christentum begann sein Wirken als verfolgte Religion, und das über Jahrhunderte. Religion war daher von Anfang an Privatsache, und auch wenn die katholische Kirche immer versucht hat, politische Macht auszuüben, galt und gilt eine grundsetzliche Trennung von Religion und Staat.
Der Islam hat bereits als politische Bewegung begonnen und gilt nach eigenem Verständnis als allumfassend. Eine Trennung von Religion und Staat kann es daher nicht geben.

- Das islamische Gesellschaftsmodell orientiert sich am Wirken Mohammeds. An der Spitze soll sich ein Idividuum befinden, das sich soweit spirituell und moralisch verfeinert hat und welches die Führung aller übernimmt. Dies ist bereits im Kern der Weg in eine Diktatur.

vonderOder schrieb:
Die islamische Kultur ist mehr die islamische Religion. diese Relgion ist zwar nicht am Ende, aber da haben wohl einige religiöse Hardliner vor irgend etwas Angst. wie in längst vergangenen Zeiten auch die Oberen der christlichen Kirche.

Ähnliches kann man immer dann beobachten, wenn es den Menschen dreckig geht. Man beruft sich entweder auf den Staat, auf eine glorreiche Geschichte oder eben auf die Religion. Die islamische Welt ist der Verlierer der Globalisierung, andere Staaten, einst die Sorgenkinder der Welt, ziehen mit großen Schritten an ihnen vorbei (Asien, Südamerika). Die Identität im Nationalstaat ist in der islamischen Welt schwach ausgeprägt, oft gar suspekt.

Selbst der offensichtliche Reichtum der Ölstaaten kann über die Unfähigkeit der islamischen Gesellschaft, im globalen Kapitalismus Fuß zu fassen, nicht hinwegtäuschen. Denn die Luxushotels der Saudis sind im Grunde auch nichts anderes als moderne Versionen von Palästen aus 1001er Nacht. Sie sind fern von jeder sinnvollen Auslastung, und die Zeiträume, die trotz aberwitzigster Preise bis zu ihrer Amortisierung vergehen werden, spotten jedem Gedanken von Wirtschaftlichkeit. Die künstlichen Immobilieninseln glänzen vor allem durch Leerstand - wenn man von Boris Becker einmal absieht, der einmal im Jahr ein paar Tage da ist. Weil man ihm ein Haus gescheckt hat, damit man zu Werbezwecken sagen kann: Der wohnt auch hier.
Allerdings muss selbst ein BB damit leben, das man seine Kacke einfach in die Wüste leitet, denn über eine vernünftige Kanalisation verfügt Dubai nicht.

Es bleibt der Weg übrig, der sich immer anbietet, wenn man seine eigenen Fehler nicht einsehen will: Dann sind immer alle anderen schuld, und sei es eben die ganze restliche Welt.
 

zigzag

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Nimmt man den Koran ernst, dann kann das letzte Ziel nur sein, das die islamische Welt sich solange bemüht bis die ganze Welt muslimisch ist. Wenn es sein muss, mit Krieg.

genau wie in der christlichen relligion


Nach christlichem Selbstverständnis ist die Bibel das Werk göttlich inspirierter, dennoch aber fehlbarer Menschen. Daher ist auch die Bibel fehlerhaft und muss jederzeit neu interpretiert werden.

erzähl das mal den katholiken

ich sags euch das ist alles dasselbe,
relligion hatt mit all dem wenig zu tun im glauben geht es um nächstenliebe, verständniss etc.
alles andere ist nur quatsch und der versuch menschen für seine seite zu gewinnen und meißt um ganz irdische vorteile darraus zu ziehen.
im grunde ist das gotteslästerung von beiden seiten!!!!

zur satire,
jaaaa, das ist halt son ding aber eigentlich einfach,
wenn jemandem was wichtig ist dann macht man darrüber eigentlich keine witze und fertig....
wenn ich mich die ganze zeit über das fatte kind und seine essgewohnheiten lustigmache muss ich mich nicht wundern wenn das mal vom dach springt oder um sich schlägt.(da mag ich noch so im recht sein)

das zauberwort heisst feingefühl...
aber da ausländer mittlerweile sowas wie der "feind" sind muss man ihnen gegenüber kein feingefühl beweisen und regen se sich auf dann werden sie halt als barbaren beschimpft.

es ist ja richtig das man kritik fähig sein sollte etc. aber wenn ich merke das mein gegenüber da etwas sensibel ist dann liegt es an mir einen intiligenten weg zu finden um brücken zu schlagen/auf probleme aufmersam zu machen.

und vergessen wir nicht das hier so ziemlich jeder die schule besucht hatt und sich frei seine meinung hatt bilden könn... also ich kann von EUCH/UNS etwas mehr erwarten als leute die seid jahrzenten in einem kriegsgebiet unter einem totalitärem system leben, in sachen über den tellerrand schauen und brückenbauen.

aber was tun wir, wir stimmen sarrazin zu.... das ist doch alles blödsinnig
 

zigzag

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ach und der islam ist am ende??
das gleiche könnte man auch übers christentum sagen

fakt ist das grad fanatische auslegungen beider grupierungen imensen zulauf haben.
ERSCHRECKEND aber wahr.

ist halt so, in kriesenzeiten

dieses von einander abgrenzen, wir sind besser als die anderen
das passiert auf der ganzen welt und anstatt was dagegen zu tun kippen wir öl ins feuer
 

Giacomo_S

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@ zigzag

Zunächst mal vorab: Es gehört zu den Gepflogenheiten dieses Forums, Beiträge von anderen mittels der "Quote" - Funktion zu zitieren.

Die Katholiken sind das falsche Beispiel. Denn gerade bei denen ist, im Unterschied zu den Protestanten, vieles oft verhandelbar. Solange die Form gewahrt wird oder das Ritual.
Missionieren tut das Christentum bis heute, aber das heutzutage noch Kriege in seinem Namen geführt werden, wäre mir neu - ich bitte um Gegenbeispiele (aber bitte nicht mit den Kreuzügen des 13. Jhs kommen).
Dem Islam steht es in allen christlichen Ländern frei, zu missionieren. Umgekehrt ist das in allen islamischen Ländern verboten (warum nur ? Wenn die Religion so toll ist, wird ihr doch keiner weglaufen ...). Muslime stellen sich dauernd als die Opfer ihrer Religion dar - tatsächlich sind die meisten Menschen auf dieser Welt, die wegen ihrer Religion verfolgt werden: Christen. Und von den 10 Staaten, die Christen am massivsten verfolgen, befinden sich allein vier islamische Länder - auf den ersten fünf Plätzen !

Andere Länder haben ihre Krisen auch überwunden (Südamerika, China, Indien). Bei islamischen Ländern sehe ich dazu nicht einmal einen Ansatz. Die reden ja heute noch von den Kreuzrittern (plusminus 800 Jahre).
Dieses ganze Stolzheitsgehabe wird das nicht ändern (denn "Dummheit und Stolz wachsen auf einem Holz").
 

Giacomo_S

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Der Islam ist wie eine Droge

SPIEGEL: Sie prophezeien den "Untergang der islamischen Welt". Dabei ist der Islam die am schnellsten wachsende Religion, vor allem Europa fürchtet sich vor Überfremdung.

Abdel-Samad: Zahlen sagen wenig - es gibt 1,4 Milliarden Muslime, na und? Entscheidend ist: In fast allen Ländern mit einer muslimischen Mehrheit sehen wir einen zivilisatorischen Rückschritt, eine Erstarrung aller Lebensformen. Der Islam hat keine überzeugenden Antworten auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, er befindet sich im geistigen, moralischen und kulturellen Niedergang - eine todgeweihte Religion, ohne Selbstbewusstsein und ohne Handlungsoptionen.
 

zigzag

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ach dir ist neu das im christlichen namen kriege geführt werde,
bitte koregier mich wenn ich falsch liege....

aber leistet nich jeder soldat einen eid der auf christlichen glauben basiert?
und representiert dieser soldat nicht die westlich christliche welt??

sind wir nich da drüben um den zu zeigen wie man richtig zu leben hatt??


kuck mal nach amerika, die meisten die den krieg unterstützen sind christlich radikale


genau wie moslems die hass und gewalt propagieren sind christen die das gleiche tun alles heuchler!!
 

Atlan

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aber leistet nich jeder soldat einen eid der auf christlichen glauben basiert?

NEIN!

und representiert dieser soldat nicht die westlich christliche welt??

erst recht nicht!

sind wir nich da drüben um den zu zeigen wie man richtig zu leben hatt??

das ist übrigens eine der großen Fragen... Was steht höher? Menschenrechte? Kultur? Religion? Wer die beantworten kann, würde uns allen viel ersparen...
 

Giacomo_S

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zigzag schrieb:
ach dir ist neu das im christlichen namen kriege geführt werde,
bitte koregier mich wenn ich falsch liege....

Ich zitiere mich selbst noch ein mal:

... aber das heutzutage noch Kriege in seinem Namen geführt werden, wäre mir neu - ich bitte um Gegenbeispiele (aber bitte nicht mit den Kreuzügen des 13. Jhs kommen).

zigzag schrieb:
aber leistet nich jeder soldat einen eid der auf christlichen glauben basiert?

Der religiöse Zusatz von Eidesformeln "... so wahr mir Gott helfe" ist freiwillig und nicht durch die Eidesformel vorgeschrieben. Ob er (ausschließlich) auf dem christlichen Glauben basiert möchte ich hier zumindest anzweifeln.
Dennoch sind es dadurch noch keine religiös geführten Kriege.

zigzag schrieb:
und representiert dieser soldat nicht die westlich christliche welt??

Die westliche Welt, aber nicht das Christentum.
Auf sowas kann nur ein Muslim kommen, der alles über den Glauben definieren muss.
 

zigzag

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Ich schwöre der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen (... so wahr mir Gott helfe )."

auch wenn das"so wahr mir gott helfe" optional "geworden ist" zeugts ja von der nähe zur relligion.
die gesetze der "bundesrepublik deutschland" basieren auf christlichem glauben!!


frag mal die irakis was son soldat für sie representiert

nix steht höher als das andere....
aber wenn du mir jetz erzählen willst das wir da sind um die menschenrechte zu wahren, ist das quatsch... (was mit russland, warum sagt man da nix)
wir sind wegen den amis da und die amis sind wegen des öls da...
übrigens kennst du wahrscheinlich die geschichten um saddam und seine beziehungen zur usa....

am höchsten steht der gewinn, der profit und das ists, wie es auf keinen fall sein sollte...
und wundern warums die uns nicht mit beifall begrüßen müssen wir uns nicht
 

Atlan

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Wie du richtig festgestellt hast, ist der erste Teil optional.

Und die Gesetze basieren nicht auf christlichen Glauben, sondern auf den Geist der Aufklärung. Religiöse versuchen immer wieder diese Tatsache unter den Tisch zu kehren.

Und was ein Iraki in seiner indoktrinierten eingeschränkten Sichtweise denkt, hat leider negative Auswirkung.

Achja, und immer wieder die alte Leier... Schön immer auf die Fehler der anderen zeigen, wenn man selbst unfähig ist Kritik zu ertragen.

Übrigens, für mich stehen die Menschenrechte ganz oben. Mit allen Konsequenzen.
 

zigzag

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Den Begriff „westlich“ assoziiert man meistens mit der kulturellen Tradition, die ihre Ursprünge in der griechischen Philosophie und der christlichen Religion hat

quelle:wiki
 

zigzag

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Das Grundgesetz beginnt zwar nicht – wie die
Verfassungen einiger anderer europäischer Länder
– mit einer Invocatio, wohl aber mit einer
Nominatio Dei, wenn es dort heißt, das Deutsche
Volk habe sich diese Verfassung „im Bewußtsein
seiner Verantwortung vor Gott und den
Menschen gegeben“. Ähnliche Formeln finden
sich in einer Reihe von Landesverfassungen. Daß
es sich hier nicht nur um Relikte verblaßter
Volkskirchlichkeit handelt, zeigt sich daran, daß
die Einfügung des Gottesbezugs in die niedersächsische
Verfassung von 1993 mit einem
Volksbegehren erzwungen wurde und daß auch
zwei neue Bundesländer (Sachsen-Anhalt, Thüringen)
ihn in ihren Verfassungspräambeln enthalten.
Auch die Erziehungsziele sind in einigen
Landesverfassungen nicht säkular verengt, sondern
schließen Ehrfurcht vor Gott und christliche
Nächstenliebe ein.

Quelle:
http://www.herbert-quandt-stiftung....55&PHPSESSID=579d018ec2a394bacd07237167327755
dkR, Mod
 

Angel of Seven

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vonderOder

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DrJones schrieb:
Wie schon seit einigen Tagen hier und da zu lesen kündigt der amerikanische Pastor Terry Jones am 11. September
öffentlich einen Koran zu verbrennen.
Muslimen aller Welt steigt also mal wieder die Zornesröte in Gesicht
und man darf abwarten wie weit es diesmal geht.
Ausländische Politiker und Staatsoberhäupter bitten dies zu unterlassen, ebenso wie amerikanische Politiker um Einsicht
bitten und darauf hoffen, das man davon absieht den Koran
zu verbrennen.
Was meint ihr dazu?
Bibel in Deutschland verbrannt: Der große Protest blieb aus
Rückblick: Der Hessische Rundfunk (HR) ließ vor drei Jahren für die Sendung „Hardliner des Herrn“ über christliche Fundamentalisten eine Bibel verbrennen.
Film-Autor Tilman Jens sagte damals zur "Bild"-Zeitung "Es geht darum, die Bibel als drohendes, als Angst machendes Instrument und gleichzeitig als Feuerschwert Gottes darzustellen."
Alois Theisen, Fernseh-Chefredakteur des Hessischen Rundfunks, erklärte damals in "Bild": "Ich bin verantwortlich. Die brennende Bibel war ein ganz zugespitztes stilistisches Mittel, um im Film die einzelnen Teile zu trennen. Dazu stehe ich."

Schon 2007 gab es Protest gegen die Bibel-Verbrennung. Nur blieb der im Gegensatz zur aktuellen Koran-Debatte eher vereinzelt.
CDU/CSU-Fraktionsvize Wolfgang Bosbach meinte damals in in fast schon prophetischer Weitsicht: „Was wäre wohl in Deutschland los, wenn die ARD einen brennenden Koran gezeigt hätte?“

Jetzt ist sie da, die Debatte über den brennenden Koran. Bei der Verleihung eines Medienpreises an den Mohammed-Karikaturisten Kurt Westergaard am Mittwoch in Potsdam sagte Kanzlerin Angela Merkel: "Wenn ein fundamentalistischer, evangelikaler Pastor in Amerika am 11. September den Koran verbrennen will, so finde ich das schlicht respektlos, sogar abstoßend und einfach falsch."
Als aber vor drei Jahren im deutschen TV eine Bibel, das heilige Buch der Christen, verbrannt wurde schwieg die Vorsitzende der Christlich Demokratischen Union.
 

Giacomo_S

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Um es einmal bildhaft zu sagen:

Was stört es die Eiche, wenn die Sau sich an ihr scheuert ?

Will sagen: Wenn der Islam die erhabene Religion und Lebensgemeinschaft wäre, als die sie sich darstellt, könnte es ihr schnurz sein, ob irgendein weltferner Hinterwäldler am Arsch der Welt Papier verbrennt, oder nicht.
Es sollte für Religionsgemeinschaften wirklich wichtigere Streifragen geben.

Erinnern wir uns:
Nicht das Papier ist das entscheidende Merkmal eines Buches, sondern sein Inhalt. Nicht die Worte ergeben die Botschaft, sondern deren Sinn und ihre Interpretation.
Den Gläubigen wäre besser damit gedient, sich darüber Gedanken zu machen und sich über den Murx der Dogmatiker aufzuregen. Denn die machen einzelne Worte zu Dogmen und aus dem Zusammenhang gerissene Sätze zu Glaubensmonumenten.
 

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