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Gott gefunden?

Dieses Thema im Forum "Religion und Glauben" wurde erstellt von haruc, 20. Januar 2013.

  1. haruc

    haruc Ehrenmitglied

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    @ albertpike:

    mal davon abgesehen, dass ich den Sinn deines Posts in diesem Thema nicht richtig einordnen kann... es gibt millionen von Sonnen. Und ausgerechnet die Sonne, die gerade zufällig bei uns um die Ecke ist, soll die einzige "hyperintelligente gasförmige Struktur" im Universum sein? Eher unwahrscheinlich.

    Abgesehen davon konnte man bisher keinen Beweis dafür erbringen, dass unbelebte Materie von sich aus ebenfalls zu kognitiven Leistungen fähig ist. Im Gegenzug kann man jeden Tag tausendmal den Gegenbeweis erbringen. Frage zb. mal deine Wand (die ist auch nur kaltes Gas).
     
  2. albertpike

    albertpike Geselle

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    Hallo geehrter haruc,

    unsere Betrachtungsweise ist diesbezüglich völlig falsch. Wenn man die breiiege weiß-graue Gehirnmasse betrachtet, ist man mehr als verblüfft, daß sie in der Lage ist abstrakt zu denken, Poesie und Opern zu schreiben und unvorstellbar komplizierte mathematische Gleichungen zu lösen.

    Wir sind noch nicht wissenschaftlich ausreichend reif, um andere Formen der Intelligenzen als unsere, biologische, zu begreifen. Eine renomierte US-Astrophysikerin ist von der Komplexität unserer Sonne begeistert. Sie hatte festgestellt, daß die milionenfachen Wirbelstürme, die auf der Oberfläche der Sonne wüten, einer bis jetzt nicht bemerkten Regelmäßigkeit zu entsprechen scheinen, die wir erst zu verstehen beginnen.
    Also doch eine Regelmäßigkeit in der scheinbar chaotischen Aktivität unseres Sterns ?

    mit freundliche Grüßen
    AP
     
  3. agentP

    agentP Forenlegende

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    Die Feststellung, dass unsere Welt zu komplex ist, um sie mit den derzeitgen Möglichkeiten unseres Verstandes zu erklären, beweist keineswegs schlüssig, dass es eine höhere Macht geben muss.
    Dazu kommt noch, dass nicht jeder ein Fachmann ist: Ein Neurobiologe wundert sich über die Leistungen der "breiigen grauen Maße" mit Sicherheit immer noch, aber bestimmt schon sehr viel weniger, als ein albertpike oder ein agentP.

    Mit einem Begriff wie Chaos wäre ich ohnehin vorsichtig, denn in der Regel bedeutet aim Alltag "chaotisch" nichts anderes als "zu komplex": Wir können einen Sandsturm chaotisch nennen, im Prinzip folgt aber jedes einzelne Staubkorn schlicht konkreten physikalischen Gesetzen. Da brauche ich keinen Staubteufel, Sanddämon oder Gott, um das Phänomen zu erklären, bloß weil ich mit meinen Sinnen keine erkennbaren Muster oder Regelmässigkeiten darin erkenne.

    Ich wäre von einem höheren (womöglich gar allmächtigen) Wesen übrigens sehr enttäuscht, wenn es tatsächlich in so menschlichen Kategorien wie "regelmässig", "unregelmässig", "chaotisch", "geordnet", "symmetrisch", "asymmetrisch" denken würde.
     
  4. haruc

    haruc Ehrenmitglied

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    Allerhöchstens geehrter Herr Albert Pike,

    Ich persönlich bin davon überzeugt, dass hinter Allem eine Regelmäßigkeit steckt. Wenn uns etwas willkürlich erscheint, dann sind wir nur mit den Zusammenhängen nicht ausreichend vertraut, oder der Betrachtungsraum (ob zeitlich oder räumlich) ist zu klein. Natürlich gibt es auch Regelmäßigkeiten, bei denen so viele Faktoren eine Rolle spielen, dass sie für uns zwangsläufig "chaotisch" sind... Beispiel: Ziehung der Lottozahlen. Aber die Kugeln bewegen sich dennoch nicht willkürlich. Allein die Tatsache, dass die Abprallwinkel von 49 Kugeln schon recht kompliziert zu berechnen sind (da ja die Kugeloberfläche näherungsweise aus unendlich vielen Ebenen besteht) macht es schwer, dahinter eine Regel zu entdecken. Aber sie ist da.

    Umgekehrt erscheint manches aus der Distanz ungeordnet und chaotisch, aber je näher man an das Phänomen heran tritt, umso deutlicher erkennt man die einzelnen Wirkmechanismen und Strukturen.

    Nichts ist auf Dauer unerklärbar.


    Aber bedeutet Regelmäßigkeit Intelligenz? Gerade in der scheinbaren Unregelmäßigkeit müsste man doch eine Art von analytischem Bewusstsein vermuten! Hinter Ebbe und Flut steckt auch eine Regelmäßigkeit. Aber deswegen sind weder das Meerwasser noch der Mond "intelligent".
    Selbst hinter "El Nino" steckt eine Regelmäßigkeit... eben nur eine, die längerfristig und leicht variabel ist. Aber Regelmäßig. Insofern ist die Regelmäßigkeit von bestimmten Erscheinungen auf der Sonne an sich kein Beweis für eine wie auch immer geartete Intelligenz der Sonne.

    Klar, es läuft im Endeffekt darauf hinaus, was wir als "Intelligenz" definieren. Wenn wir sagen, dass das "intelligent" ist, was auf äußere Stimuli reagiert, dann sind selbst Bäume Intelligent, weil sie umfallen, wenn man den Stamm lang genug mit einer Axt bearbeitet. Und Steine, weil sie zerspringen, wenn man mit dem Hammer drauf haut.
    Aber damit würde man den Intelligenzbegriff auf die komplette Physik ausdehnen - wodurch er wertlos würde.

    Nein, Intelligenz ist eine höhere - überphysikalische - Ebene. Man könnte mit Hinblick auf die Intelligenz der belebten Natur, also der Lebewesen, von einer "Ebene der Informatik" sprechen, wenn man so möchte. Unsere breiig-graue Gehirnmasse verblüfft nur, so lange man sie als nicht anderes, als einen grauen Brei ansieht... Für einen grauen Brei ist sie in der Tat ziemlich erstaunlich. Aber wenn man näher heranrückt, die kleineren Strukturen betrachtet, dann sieht man, dass da alles gewissen Bahnen und Gesetzen folgt... Ein Wechselspiel von Physik und Chemie im weitesten Sinne. Hochkomplex aber nicht willkürlich, sondern erklärbar. Es macht nichts, dass wir nach 100 Jahren Hirnforschung noch nicht alles bis ins Detail wissen - schließlich hatte dieser famose Apparat milliarden Jahre Zeit, sich zu entwickeln.
     
  5. Angel of Seven

    Angel of Seven Ehrenmitglied

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    Ist mir ein Rätsel... immer wenn es um Betrachtungsweisen von "Gott" geht, so wird immer gleich "Willkürlichkeit" oder gar ein Verstoß gegen die Naturgesetze ins Spiel gebracht.
    Warum geht man nicht selbstverständlich davon aus dass wenn es einen Gott gibt "er" natürlich nicht gegen die Regeln der Natur handelt.
    Natürlich ist vom Prinzip her alles erklärbar, allerdings stehen wir noch ganz am Anfang. Stichwort: dunkele Materie.....
     
  6. Gammel

    Gammel Großmeister

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    Nur einige stehen noch ganz ganz am Anfang, Stichwort: Gottesglaube. Die Anderen haben sich schon weiterentwickelt. Stichwort: Forschung und Wissenschaft...
     
  7. haruc

    haruc Ehrenmitglied

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    Wozu braucht man dann noch einen "Gott"?

    Vor allem: Wenn selbst Gott sich an Naturgesetze halten muss, wie kann er dann noch der Höchste sein? Damit werden grundlegende Prinzipien und Spielregeln aller Dinge, die existieren, über Gott erhoben. Gleichzeitig verliert Gott damit auch seine Funktion und Legitimation. Was erklärt das Gedankenmodell "Gott" denn noch, wenn er nicht in der Lage ist, die Naturgesetze zu überwinden? Hinter jeder Erscheinung stehen empirisch greifbare Prozesse und Strukturen, und wenn wir diese Prozesse und Strukturen nicht erkennen, dann liegt das nur daran, dass wir noch nicht das geeignete Instrumentarium dazu haben. Indem man "Gott" eine naturgesetzliche Logik zugesteht, setzt man Gott der Erforschbarkeit aus. Aber auch wieder nicht, denn was genau soll Gott denn sein? Entweder ist Gott an Naturgesetze gebunden, dann ist er real und greifbar. Oder Gott ist undefinierbar und ungreifbar, dann kann er nicht an Naturgesetze gebunden sein.

    Daher: Gott an sich muss irrational und unfassbar bleiben.

    Jedes neu entdeckte Phänomen stellt zuerst mal Fragen und Rätsel auf. Aber irgendwann wird es erklärbar... vielleicht müssen im Laufe der Erklärung ein paar Gesetze und Regeln abgeändert oder erweitert werden. Aber es geht in der Wissenschaft ja auch gar nicht darum, die universelle Gültigkeit von irgendwelchen liebgewonnenen Regeln zu bestätigen, sondern darum, durch Beobachtung ein Regelwerk zu erstellen, das alle Phänomene zuverlässig erklärt.

    Bis vor 30 Jahren hat man ja auch sog. "Monsterwellen" als Seemannsgarn abgetan und sogar mathematisch nachgewiesen, dass es Monsterwellen gar nicht geben kann. Bis man dann welche empirisch nachweisen konnte. Folglich hat man die neuen Erkenntnisse adaptiert und kann heute auch "Monsterwellen" berechnen.
     
  8. Angel of Seven

    Angel of Seven Ehrenmitglied

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    Und wiederum einige sind so arrogant zu glauben, dass sie etwas wüßten weil sie mal gerade 5% der bekannten Materie erforschen, wissen aber nichts....
     
  9. Gammel

    Gammel Großmeister

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    Und die anderen haben noch nicht einmal diese 5% verstanden. Und sie versuchen es auch noch nicht einmal.

    Dank dieses nicht vorhandenen Wissens der Arroganten darfst du gerade meine Gedanken teilen. Es war nicht Gott der meine Worte zu dir trug, sondern die Früchte von Wissenschaft und Forschung.

    Aber ist es nicht vielleicht ein bissl arrogant die gesammelte Wissensleistung der Menschheit zu verneinen, nur weil man sich ja persönlich von Gott dazu berufen fühlt? Ach, ich vergass: was von Gott kommt, kann ja gar nicht arrogant sein.
     
  10. Angel of Seven

    Angel of Seven Ehrenmitglied

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    Ach so...und die Wissenschaftskanonen haben natürlich die 5% vollkommen verstanden, spirituelle Menschen haben überhaupt keine Ahnung davon, weil das in deinen Augen nicht möglich ist, dass Menschen die an Gott glauben auch die Wissenschaft und Forschung akzeptieren und verstehen....



    Danke das ich deine edlen Gedanken dank der Wissenschaft teilen darf, Graf Gammel... wenn es in einer Kneipe gewesen wäre hätte ich Probleme mit dieser Theorie..

    Denn das wäre im Mittelalter genauso möglich gewesen, es kommt nicht auf die Übertragungsart an, sondern das Du den Willen aufgebracht hast, deine zweifelhafte Botschaft an den Mann zu bringen. Ohne deinen persönlichen Willen, gepaart mit mentaler Energie wäre es in keinen denkbaren System möglich gewesen sich mitzuteiilen, egal wie die Kommunikationsmöglichkeiten wären.
    Anscheinend betrachtest du "Gott" als eine fiktive Person die für Gläubige alles auf wundersame Weise erledigt (weil die alle doof sind und nicht an Wissenschaft glauben) weil du dich in keinster Weise mit Religionswissenschaften beschäftigt hast.
    Nein... noch nichtmals das hast du, redest in einen Religionsthread oberschlau daher und verletzt alle Regeln der Wissenschaft.


    Siehst du, das sind so Sachen die du nach hunderten von Beiträgen immer noch nicht raffst. Man projizierst seine falschen Thesen in andere Forumsteilnehmer hinein und meint, dass es keiner merkt weil man ja der Oberschlaue ist. :zwinker:

    Der obige Text hat nicht das geringste mit mir zu tun. Ich habe weder die Wissensleistung der Menschheit verneint, noch fühle ich mich von Gott berufen dieses zu tun.

    Du verstehst es nicht, du hast ein Problem mit Gott, Gammel, nicht ich.
    Du hast deinen eigenen Horizont in Ketten gelegt und wirfst den anderen, die das nicht getan haben vor, das sie deinen Horizont nicht begreifen könnten, weil sie sich Jenseits davon frei bewegen können...
    Der Zoobesucher kann das Schicksal der Schimpansen nicht begreifen, es sei denn, er würde sich auch in den Käfig begeben.... :D
     
  11. Gammel

    Gammel Großmeister

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    Doch, hast du.
     
  12. Angel of Seven

    Angel of Seven Ehrenmitglied

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    So ein Schwachsinn... selbst wenn nur 1% der bekannten Materie sicher erforscht wäre, so erkenne ich die wirklich bemerkenswerte Wissenschaftsleistung natürlich an. Es ist nur so, das alles darum so unendlich riesig ist, dass wir wirklich nur am Anfang stehen.
    Wir haben noch keinen einfachen Planeten aus einen anderen Sonnensytem überhaupt gesehen! Die unbekannte Materie macht 95% des Universums aus und keiner weiß was es überhaupt ist.
    Und trotzdem scheint das bisschen Wissen auszureichen um felsenfest zu behaupten das es nichts geistiges/seelisches/Spirituelles überhaupt geben kann... in welchen gearteten Universen auch immer...
    Das hat mit Wissenschaft nichts zu tun, das ist eine Weltanschauung, ein Lebensstil, jaaa... ein blinder, törichter Glaube

    Jede Kultur/Generation dachte das sie am Zenit der Forschung wäre und das da nicht mehr viel Neues kommen könnte.
    Ein riesiger Irrtum ....
     
  13. Angel of Seven

    Angel of Seven Ehrenmitglied

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    Tja...diese Frage ensteht wenn man bestimmten falschen Vorstellungen aus längst vergangen Jahrtausenden hinterherhängt... dort musste Gott selbstverständlich über den Naturgesetzen stehen, willkürlich das tun was er wollte, Opferungen um so einen Gott gnädig zu stimmen... kurz gefasst: die damaligen Völker haben ihre personifizierten Vorstellungen von einer Überperson die ihr leben bestimmt "Gott" genannt oder besser mit Gott verwechselt... weil sie so gut wie nichts über die Faktoren die ihr Leben bestimmten wussten.


    Eine falsche Denkweise um an die Sache heranzugehen. Deine Grundpfeiler um diese Frage zu bentworten beruht auf Disharmonie und typische menschliche Egosichtweise.
    Wenn man mit Harmonie an die Sache herangeht wird einem klar das alles im Einklang ist. Naturgesetze müssen bestehen um die Welt aufrecht zu erhalten, und die Schöpfung steht im Einklang dazu. Ein Schöpfer steht im Einklang zu seiner Schöpfung und muss nicht "darüber" stehen. Das Göttliche läßt sich nicht mit einer typisch menschlichen Denkweise von Oben und unten beschreiben, geschweige denn erklären... wie primitiv ist das denn?



    Ja.... und heute tut man unerklärliche Phänomene und eine geistige Welt als Seemansgarn ab. Mathematisch hat man nichts nachgewiesen das es soetwas nicht geben kann und trotzdem geht man davon aus das es so etwas nicht gibt. Bis mann dann alles empirisch nachweisen kann, kann es zehntausend Jahre oder noch länger dauern. Gott und das Universum wird das wohl nicht groß jucken das Menschen nicht in der Lage sind sich etwas anderes größeres vorzustellen das nicht personifiziert werden kann. Zum Glück sind ja nicht alle Wesen im Universum so eingeschränkt und verbohrt, so das die Dummen von ihnen lernen können. :lol:
     
  14. Gammel

    Gammel Großmeister

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    Du widersprichst dir doch laufend selbst. Wenn du die bemerkenswerte Wissenschaftsleistung anerkennst, dann kannst du nicht im nächsten Satz behaupten wir würden noch am Anfang stehen.
     
  15. Zerch

    Zerch Ehrenmitglied

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    Angel of Seven widerspricht sich keineswegs wenn man die Dimensionierung der Verhältnisse bedenkt.
    Die Menschen haben selbst ohne Raumfahrtprogramm wirklich bemerkenswerte Dinge geleistet , welchen zumindest hier auf dem Planeten kein anderes Säugetier nachkam.(ob das jetzt positiv oder negativ ist kann und will ich als Mensch nicht beurteilen).
    Mit der Raumfahrt einhergehenden bewusstwerdung der immensen Größe des Weltalls sind wir in gewisser Weise eine Stufe aufgestiegen und stehen sprichwörtlich wieder am Anfang. -Am Anfang der Erforschung eines noch größeren Lebensraumes , und wir haben schon eine Ewigkeit gebraucht um die Oberfläche der Erde zu erforschen und zu kartographieren.

    Deshalb konnte ein kleiner Schritt für einen Menschen symbolisch auch einen Sprung für die Menschheit bedeuten , als Neil Armstrong aus seiner Kapsel ausstieg.(Wo auch immer diese sich befand , wenn nicht auf dem Mond).
    Gemessen am Universum war dieser Sprung nur ein kleiner Schritt , usw.
     
  16. Gammel

    Gammel Großmeister

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    Auch nach einem kleinen Schritt befinde ich mich nicht mehr am Anfang.

    Es geht hier darum, dass Angel of Seven gezielt die Leistung und den Erfolg der Wissenschaft kleinredet, mit dem Ziel ihren eigenen unwissenschaftlichen Unsinn auf die selbe Stufe stellen zu können.

    Das ist genau die standard Argumentationslinie der Kreationisten, wie sich die fanatischen Gotteskrieger ja neuerdings nennen.

    Im Vergleich mit dem primitiven Weltbild dieser Kreationisten könnte ich dann ja mit recht behaupten, dass die moderne Wissenschaft "sprichwörtlich" der Weisheit letzter Schluss ist.
     
  17. albertpike

    albertpike Geselle

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    Meines rein persönlichen Erachtens soll der Gott möglicherweise in unserer Sonne gesucht werden. Keineswegs bin ich ein Sonnenkultanbeter, im Gegenteil. Seit Jahrtuasenden verehren die Menschen mehr oder weniger unbewußt unsere Sonne. Ein Zufall oder doch eine innerliche Versuchung ?
    Warum betrachten wir unseren Stern ausschließlich als eine thermonukleare Gaskugel ? Vielleicht liegen wir falsch ? Vielleicht ist die Sonne eine uns völlig unvorstellbare Form von Hyperintelligenz ? Die Anziehungskraft des Wunders in Fatima anno 1917 ist nach wie vor ausschlaggebend. Seltsamerweise den Zuschauern dieses Spektakels zufolge hatte die Sonne diese Wunder am Himmel vollbracht.

    Albert Pike
     
  18. haruc

    haruc Ehrenmitglied

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    Die Sonne spielt in vielen religiösen Anschauungen deswegen eine Rolle, weil die Menschen recht früh festgestellt haben, dass die Sonne das Leben auf der Erde ermöglicht: Sie spendet Wärme, Licht, Wohlbehagen, vertreibt die "bösen Geister der Nacht".. Klar, dass man da anfängt, irgendwas göttliches hinein zu projezieren.

    Mit der gleichen Berechtigung könnte man Gott in den Wolken suchen. Oder in Flüssen... Alles wichtig für das Leben auf der Erde. Die Leute waren damals ja nicht dumm, die haben durchaus die Zusammenhänge erkannt. Aber eklären konnten sie es sich halt nur dadurch, dass Götter oder göttliche Wesen darin wohnen.

    Ich persönlich glaube, dass das Erfinden von Religion mit der Lebensweise des Menschen zusammenhängt: Zu Jäger-und-Sammler-Zeiten konnte man, wenns mit der Nahrungsmittelbeschaffung nicht so klappte, einfach wo anders hin ziehen. Deswegen gibts auch so gut wie keine Hinweise auf religiöse Praktiken aus dieser Zeit, wenn man mal von Grabbeigaben absieht.
    Als die Menschen aber zu Viehhaltern und Bauern wurden, spielten plötzlich Sonne und Regen eine ganz wichtige Rolle im täglichen Überleben. Da man aber keinen wirklichen Einfluss darauf hatte, behalf man sich mit einem psychologischen Trick: Die Sonne und weitere Naturerscheinungen sind göttliche Wesen, und wenn wir sie uns mild stimmen (durch Gebete, Opfer, Gottesdienste usw), dann helfen die Götter uns. Damit war wenigstens das Gefühl der Hilflosigkeit und des Ausgeliefertseins etwas gemildert.

    Das heißt aber noch lange nicht, dass deswegen tatsächlich die Sonne ein Gott ist. Genau so wenig sind die Wollmäuse unter meinem Bett ein schreckliches Monster, das mir nachts die Zehen abbeißt. (Auch wenn ich mir das so vorstelle und ganz doll dran glaube).

    Warum also soll die Sonne nicht mehr, als eine thermonukleare Gaskugel sein? Nun, warum sollte sie mehr sein? Warum ausgerechnet "unsere" Sonne, und nicht die millionen anderen Sonnen, die es noch so gibt? Die die Theorie, dass die Sonne eine hyperintelligente Gaswolke ist, gibts genau null Hinweise, wenn man mal von ein paar tausend Jahren Volksaberglauben absieht. Aber viele Leute hielten ja auch bis vor 200 Jahren noch Blitze für die Rache Gottes, ein Bauer, dessen Ernte verhagelt wurde, war nicht fromm genug, und Vulkanausbrüche waren Zeichen für die Nahende apokalypse. Meine Oma glaubt noch heute daran, dass man über Sylvester keine Wäsche aufhängen darf. Bei manchen Airlines folgt auf die Sitzreihe 12 direkt die 14...
    Bloß weil Leute an irgendwas glauben (und das teilweise ziemlich überzeugt), heißt das noch lange nicht, dass da irgendwas dran sein muss. Klar, man kann nun argumentieren, dass, sobald man sich etwas denkt, das, was man denkt, auf einer Metabene subjektiv und individuell wahr ist. Aber über den Einzelnen hinaus kann das keine Bedeutung haben.

    Und zum Wunder von Fatima gibts mehrere Erklärungen, die überzeugender sind, als die "Sonnengott-Wunder-Theorie". Allein schon deswegen, weil das Herumwackeln der Sonne nur in einem ziemlich kleinen Gebiet beobachtet wurde, nicht aber im Rest der Welt.

    Wenn ein paar zehntausend Leute in Erwartung eines Sonnenwunders sich irgendwo versammeln, und danach behaupten, ein wunder gesehen zu haben, mehrere hundert Millionen Menschen gleichzeitig aber nichts Außergewöhnliches bemerkt haben... wie groß ist dann die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei dem "Wunder" um ein lokales Ereignis handelt, das wahrscheinlich ganz andere Ursachen hat als die relative Änderung der Position der Sonne zur Erde?
     
  19. albertpike

    albertpike Geselle

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    Geehrter haruc,

    grundsätzlich haben Sie vollkommen recht :shy: , bis auf Ihre ziemlich inkorrekte Angabe über das Wunder zu Fatima. Dort haben sich tausende von Menschen aus ganz Partugal u.Spanien, darunter auch hoch gebildete Wissenschaftler versammelt, um diesem Spektakel beizuwohnen. Es hat sich zum allgemeinen Staunen herausgestellt, daß die Sonne sich äußerst seltsam verhalten hatte, bis auf die spürbaren Infrarotwirkung der Sonnenstrahlung.
    Auch in der Mitte des 16.Jahrhunderts haben tausende Einwohner der Stadt Nürnberg ein seltsames Sonnenpektakel am Himmel mit Furcht und Angst verfolgt. Es hatte ein himmlischer Krieg am hellen Tag stattgefunden, die UFO-und kreuzähnlichen Objekte haben sich gegenseitig bekämpft und zerstört. All das drehte sich enbenfalls um die Sonne herum. Der Sonne wurde in den Nürberger Annalen die zentrale Rolle bei diesem geheimnisvollen Spektakel zugeschrieben.

    Fazit : Sehen wir uns genauer der Vergrößerung unseres Sterns an :quelle: . Man hat den Eindruck, daß er in gewisser Art und Weise zu "leben" scheint, seine Oberfläche ist in ständiger Bewegung mit zigtausenden anascheinend chaotischen Wirbelstürmen. "Denkt" die Sonne auf diese Art und Weise ? Bestrahlt sie uns mit ihren Gedanken ? :?!?: Oder ist das nur rein thermonukleare Verfahrensweise ?

    Albert Pike
     
  20. Angel of Seven

    Angel of Seven Ehrenmitglied

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    Interessante Sichtweise.... z.B ein Kindergartenkind steht nach den ersten Lebensjahren also nicht am Anfang? Ein Steinzeitmensch nach Entdeckung des Feuers auch nicht... oder wie?


    So ein Quark... du hast einen beschränkten Horizont und kannst dir die Menschheit samt Wissenschaft nichtmals 100 oder 1000 Jahre weiter vorstellen. Nur tausend Jahre Weiterentwicklung unserer Zivilisation, ein Wimpernschlag angesichts der 4,5 Milliarden die die Erde bis zu ihrer heutigen Entwicklung benötigt hat. Was dann alles möglich sein könnte....!


    Du bist fanatisch, und nenne Leute die dir widersprechen nicht leichtfertig Kreatonisten. Das ist geradezu lächerlich und beleidigend wenn man über dunkele Materie und riesige Zeiträume im Universum schreibt und dann als Kreatonist bezeichnet wird.


    Im Vergleich mit dem primitiven Weltbild der Kreationisten kann jeder Fachidiot behaupten das er die Weisheit besitzen würde...