Willkommen bei Ask1.org

Hier diskutieren mehr als 10.000 User die verschiedensten Themen!
Register Now

Allah oder der Gott der Juden?

Dieses Thema im Forum "Religion und Glauben" wurde erstellt von albi2000, 21. April 2013.

  1. albi2000

    albi2000 Lehrling

    Beiträge:
    30
    Registriert seit:
    10. Juni 2007
    :don: :don: :don:

    "Allah ist der einzig wahre Gott, er hat seinen Propheten Mohammed gesandt um uns zu lehren. Alle die diesem nicht gehorchen, werden in die Hölle kommen." (frei nach Pierre Vogel, Muslimprediger.)
    Allah hat auch nichts dagegen, dass ihm jedes Jahr in Mekka ein paar Millionen Schafe und Rinder geopfert werden. Muslime können sich auch bis zu 4 Frauen
    nehmen.
    Doch der Gott der Juden befiehlt diese Ehebrecher zu töten. Er ist auch nicht zufrieden mit Schafen, er verlangt Menschenopfer: "Deinen ersten Sohn sollst du mir geben" (2. Buch Mose 22,28) :

    Er will auch nichts wissen von einem gekreuzigten Jesus,: «Verflucht ist jeder, der am Holz hängt», (Mose 21,23)

    Schon da ist hier deutlich zu erkennen, dass ein Gott dem anderen widerspricht, welches ist wohl der richtige? Dann kommen noch andere dazu, wie Krishna, Buddha und so weiter, auch diese lehren alle wieder etwas ganz anderes

    Hier noch ein einziger Bibelvers, der doch niemand richtig übersetzen kann.

    "Aber das Volk drinnen führte er heraus und legte sie unter eiserne Sägen und Zacken und eiserne Keile und verbrannte sie in Ziegelöfen. So tat er allen Städten der Kinder Ammon. Da kehrte David und alles Volk wieder gen Jerusalem." (Lutherbibel von 1912 2. Samuel 12,31)

    Die Zeugen Jehovas dachten, so was kann man doch den Leute nicht verkaufen, und haben das anders übersetzt: "Und er führte aus der Stadt viel Beute weg. 31Aber das Volk darin führte er heraus und stellte sie als Fronarbeiter an die Sägen, die eisernen Pickel und an die eisernen Äxte und ließ sie an den Ziegelöfen arbeiten".

    Und noch eine von DaBhaR-Übersetzung, die auch niemand versteht:

    S12.31 uAber ` das Volk, welches in ihr,
    machte er hinausgehen
    und legte die Stadt imit der Säge
    und imit •den •eisernenº Mahlscheiben
    und imit •den •eisernenº Abtrennern1 in Schutt
    und machte •die˜ des Volks <1e: Werkzeugen.>
    •igebiets der •MiLKo´N2 hinübergehen3;
    und ebenso <2QR: des Ziegelofens.>
    tat er allen Städten der Söhne ÃMO´Ns. <1W20.3>
    Und › DaWi´D und all das Volk
    ‹kehrtenº ‹zurück gen JöRUSchaLa´iM.
    <3e: vmtl. über den JaRDe´N in Gefangenschaft.>

    Und das soll Gottes unverfälschtes Wort sein, niemand weiss, wer es richtig übersetzen konnte.
     
  2. Telepathetic

    Telepathetic Großmeister

    Beiträge:
    704
    Registriert seit:
    16. Oktober 2010
    Gott verlangt gewiß keine Menschenopfer. Zu bestimmten Anlässen hat's Tieropfer oder andere Opfer wie Wein, Korn, Öl und Weihrauch gegeben. Gott hatte aber schon damals wenig Interesse am Opfer an sich, sondern daran, dass das höchste Gebot (Liebe) umgesetzt wird.

    Quelle: http://www.hagalil.com/judentum/rabbi/090312.htm


    Die Stelle "Verflucht ist jeder, der am Holz hängt" bezieht sich mMn nicht auf Jesus, sondern allgemein auf Gebräuche der damaligen Juden im Umgang mit zum Tode Verurteilten:
    http://www.bibelkritik.ch/jesus/f11.htm
     
  3. Benkei

    Benkei Großmeister

    Beiträge:
    535
    Registriert seit:
    10. September 2004
    Ort:
    Platos Höhle
    Namaste!

    Unkritische, wortgetreue Buchgläubigkeit ist aller Laster Anfang!

    Was alle Religionen gemeinsam haben ist eine gewisse Grundmoral, welche sich meist auch in den heimischen Gesetzestexten wiederfindet (Nicht töten, nicht stehlen, nicht lügen, kein missbräuchliches Sexualverhalten/Ehebruch).

    Ansonsten gehören alle Texte einer Prüfung mit gesundem Menschenverstand unterzogen.
    Jeder Text ist von Menschen geschrieben, so oder so.

    Ich empfehle, den Paulus-Satz "Drum prüft aber alles; und das Gute behaltet!" auf alles, insbesondere Heilige Texte anzuwenden.
    Wer es etwas genauer haben will, dem sei Gautama Buddhas Rede an die Kalamer ans Herz gelegt:
    "Geht Kálámer, nicht nach Hörensagen, nicht nach Überlieferungen, nicht nach Tagesmeinungen, nicht nach der Autorität heiliger Schriften, nicht nach bloßen Vernunftgründen und logischen Schlüssen, nicht nach erdachten Theorien und bevorzugten Meinungen, nicht nach dem Eindruck persönlicher Vorzüge, nicht nach der Autorität eines Meisters!

    Wenn ihr aber, Kálámer, selber erkennt: „Diese Dinge sind heilsam, sind untadelig, werden von Verständigen gepriesen, und, wenn ausgeführt und unternommen, führen sie zu Segen und Wohl“, dann o Kálámer, möget ihr sie zu eigen machen.
    "

    < gasshô >

    Benkei