Gesetz gegen Ehebruch in Türkei geplant

streicher

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Das Gesetz gegen Ehebruch war in der Türkei bis 1996 in Kraft und wurde nach Protesten zurückgezogen, da es insbesondere gegen Frauen Anwendung fand. In europäischen Reihen stösst diese Gesetzesinitiative auf deutliche Kritik und bringt möglicherweise die Türkei auf Distanz zu einem EU-Beitritt.
Die Wiedereinführung des Ehebruch-Gesetzes begründete Erdogan mit der "Heiligkeit der Familie. Wenn die Familie geschwächt ist, zerstört das auch das Land."
Komischerweise zerstören sich die EU-Staaten nicht selbst, obwohl der Seitensprung nicht politisch verfolgt wird.
Empörung über geplantes Gesetz gegen Ehebruch
 

Tigerspucke

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es ist vielleicht etwas zynisch

aber da der Islam ca 500- 600 Jahre jünger ist als das Christentum möchte ich einwerfen das die vielleicht noch üben.
In unserer mitteleuropäischen Hemissphäre war es vor diesem Zeitraum auch nicht anders..oder nicht wesentlich.
es ist eben nur frappierend das sich manche Länder, " Kulturkreise " sich mit solcher vorsintflutlicher Dogmatik auseinandersetzen, wärend andere sich anschicken, und beginnen den Weltraum zu erobern.
Sollte Religion nicht dann vielleicht doch " Opium" fürs Volk" sein?
 

streicher

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Re: es ist vielleicht etwas zynisch

Tigerspucke schrieb:
es ist eben nur frappierend das sich manche Länder, " Kulturkreise " sich mit solcher vorsintflutlicher Dogmatik auseinandersetzen, wärend andere sich anschicken, und beginnen den Weltraum zu erobern.
Sollte Religion nicht dann vielleicht doch " Opium" fürs Volk" sein?
Welche Länder und welche Kulturkreise, das ist auch eine Frage...
Fundamentalistische Vorstösse gibt es auch in den "aufgeklärten" Ländern, wie jüngst in Italien: dort wollte die Regierung die Schöpfungslehre wieder in den Schulen einführen. Auf internatinaler Ebene will die Regierung der USA sexuelle Abstinenz als Wundermittel gegen AIDS predigen. Dort stellen sich religiöse Rechte gegen das Recht auf Familienplanung. Das Ende der Aufklärung - der internationale Widerstand gegen das Recht auf Familienplanung.
Es ist ein bemerkenswerter Hang mancher Operhäupter, das Volk in Fundamentalismen zu manövrieren. Man beruft sich auf Bücher, die dereinst verfasst worden sind, als viel Bevölkerung noch nicht lesen konnte.
Aber zurück zu der Türkei. Besonders Frauen sind Opfer des Gesetzes gegen Ehebruch, dass bis 1996 intakt war, geworden. Warum nur? Hing es vielleicht mit "Gewalt in der Ehe" zusammen und die Frauen versuchten, ihr zu entfliehen? Ihnen soll also der Fluchtweg abgeschnitten werden und gleichzeitig wird sogar das Verbrechen in der Ehe beschützt. Na, hoffentlich wird wieder fleissig protestiert.
 

Gilgamesh

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Hmmm??! Also ich sehe darin nichts fundamentalistisches.

Warum regen sich denn soviele auf? Sind das alles potentielle Ehebrecher?
Wer keinen Ehebruch vollzieht, der hat doch auch nichts zu befürchten!
Also wäre mir das Gesetzt persönlich egal!!!!

Zudem denke ich, dass die Türkei zu schnell verwestlicht und sich um den Werteverfall im eigenen Lande sorgen macht, bzw die äteren Wähler und Wählerinnen sorgen sich um den Werteverfall unter der jungen Generation.

Das sind jedoch die Nebenwirkungen moderner Gesellschaften und hier muß anstelle politischer Order mehr in Aufklärung und moderner Erziehung investiert werden.

Innergesetzliche Verbote dienen der Türkei ebensowenig, wie lauthalse Ermahnungen seitens der EU!

Wie auch immer, der Westen verabschiedet Gesetze über Kopftücher und die Türkei über den Druck in der Hose....!


:arrow: Gilgamesh
 

Paran

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@ Gilga

Welche Werte meinst du denn? Frauen ungestraft schlagen, Völkermorde leugnen, Kurden unterdrücken ... ?
 

Gilgamesh

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Paran schrieb:
@ Gilga

Welche Werte meinst du denn? Frauen ungestraft schlagen, Völkermorde leugnen, Kurden unterdrücken ... ?
Ich meine die Werte, die manche Türken hier an den Tag legen, weil hier in Deutschland diese Werte fehlen! Oh! Tschuldigung, Deutschland ist doch das Maß aller Dinge, die Leitkultur überhaupt!

Aber weg mit dem Gesetz, viele Türken freuen sich schon auf die tollerante deutsche Gesellschaftsform, die einige hier schon seit jahren praktizieren:

Das Begehren verheirateter Türken gegen junge deutsche Töchter und deren Mütter und aufregende Nächte in deutschen Schlafzimmern. Das Beleidigen der Ehemänner nach dem Seitensprung mit deutschen Ehefrauen. Das verheiratetbleiben mit einer Türkin und gleichzeitig hier nette deutsche Blondinen (in Plural) vernaschen und die Werte der Deutsch-Europäischen Freiheiten genießen! Unmengen junge deutsche Töchter begatten und letzendlich doch eine fromme Türkin heiraten.

Und? Du würdest Dir also nicht wünschen, solche Leute anzeigen zu können? Somit tollerierst Du, dass jeder verheiratete, ob Deutscher oder Türke, sich erlauben kann, Deine Schwester, Freundin, Frau, Mutter vollzutexten, um an ihnen den Ehebruch zu vollziehen!?

Sind das die Werte, die Du vertritts Paran? Also, ich hätte schon gerne, dass mancher Türke erstmal gezügelt werden sollte, bis die türkische Gesellschaft in vielen Jahren reif ist, um mit dieser plötzlich eingebrochenen und erfreulichen Freiheit umgehen zu können.

Denn in der Heimat gehört sich das nicht, nimmt jedoch auch schon zu, was man als Werteverfall bezeichnen kann!!! Die Leute sind es nicht gewohnt und bis auch in der Türkei jemand ganz offen bei seiner Freundin im Bett und dass noch im Elternhaus schlafen kann,wird wohl noch einige Zeit vergehen. Aber eine in der Regel fromme Gesellschaft, sollte man keiner radikalen Realitätsänderungen aussetzen.Stück für Stück und viel Vorsicht bei den Werten!

Und nicht alles westliche als Maß der Dinge nehmen. Besser wäre es doch, wenn der Westen auch mal etwas aus dem Osten lernen könnte, z.B. das fromme Leben...!?!?!?


:arrow: Gilgamesh
 

antimagnet

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frommes leben ist aber nun mal keine staatsangelegenheit.

was hat das den staatsanwalt anzugehen, wo du dein` lümmel reinstecks, gilga? wie kann er feststellen, wer schuld am ehebruch ist? und wieso muss ich dauernd gähnen?
 

sillyLilly

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Das Begehren verheirateter Türken gegen junge deutsche Töchter und deren Mütter und aufregende Nächte in deutschen Schlafzimmern. Das Beleidigen der Ehemänner nach dem Seitensprung mit deutschen Ehefrauen. Das verheiratetbleiben mit einer Türkin und gleichzeitig hier nette deutsche Blondinen (in Plural) vernaschen und die Werte der Deutsch-Europäischen Freiheiten genießen! Unmengen junge deutsche Töchter begatten und letzendlich doch eine fromme Türkin heiraten.
Den ganzen Streß mit den vielen Frauen kann er sich ja dann sparen.
Er kann ja seine Frau, wenn das Gesetz wieder in Kraft tritt, wegen Ehebruch anzeigen und hat dann die Freiheit, weil er sie los ist.


Dieses Gesetz ist meines wissens nach vor allem deswegen gekippt worden, weil Frauen darunter leiden mußten, wenn ein Mann ihrer überdrüssig war.

Namaste
Lilly
 

Franziskaner

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Gilga, mach dich mal locker...

Also, wie SillyLilly schon sagte, in der Vergangenheit waren es fast ausschliesslich Frauen, die unter dem Ehebruchgesetz zu leiden hatten. Und was ich so in der Türkei mitbekommen habe, sind es aber komischerweise fast nur Männer, die eifrig fremdvögeln...

Diesen Widerspruch nun wieder in Gesetzesform zu giessen, heisst doch nix anderes, als Unrecht per Dekret wieder in Recht zu verwandeln. Dazu würde ich auch in Deutschland ein kräftiges "Nein Danke!" in die Runde rufen.

Aber ich denke mal, das wird sich von selbst erledigen, nachdem der Türkei ja jetzt schon von mehreren EU-Kommissaren deutlich gemacht wurde, das Gesetze oder sonstige Schritte die zu einer Islamisierung führen, nicht unbedingt förderlich für den EU-Beitritt sind...
 

Gilgamesh

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Hey...ich bin locker...! :D
Ich habe das nur so radikal formuliert, weil Paran mich geärgert hat und ich wußte, wie ich ihn zu ärgern habe! :twisted:

Ist aber schon richtig, das Gesetz muß weg. Der Staat hat im Bett nichts verloren. Das sollen die Ehepartner unter sich ausmachen und deutsche Männer sollten sich nicht ärgern, wenn ihre Frauen mit Türken fremdgehen..., allerdings muß ich betonen, dass es auch andersrum passiert. Türkische Frauen mit deutschen Männern und fremdgehende türkische Frauen mit türkischen Männern.. :roll: :roll: :roll: Ich war unschuldig, ehrenwort... :oops: :oops: :oops: 8)

:arrow: Gilgamesh
 

fumarat

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...das Gesetze oder sonstige Schritte die zu einer Islamisierung führen...
Kann man es bitte unterlassen eine solch lächerliche Gesetzgebung als Islamisierung zu deuten? Ähnliche Ideen gibt es in konservativen Kreisen der USA und anderswo zuhauf.

Der Staat hat im Bett nichts verloren.
O.k., aber dann bitte generell, sprich Abschaffung der staatlichen Eheschließung und somit der gesamten Scheidungsjustiz!

Was daran so abstoßend sein soll, dass ein Mann oder eine Frau das Recht hat seinen Partner bei Ehebruch (=Bruch/Vertragsverletzung des Ehevertrages) anzuzeigen erscheint mir zugegebendermaßen schleierhaft. Ist in Dtl. wohl auch so?! Der Unterschied scheint mir nur zu sein, dass die Türkei hier eine Gefängsnisstrafe für angemessen hält.


Grüße fumarat
 

sillyLilly

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Der Unterschied scheint mir nur zu sein, dass die Türkei hier eine Gefängsnisstrafe für angemessen hält.
Ehebruch ist meines Wissens in Deutschland kein Straftatbestand.
Deswegen kann man seinen Ehepartner auch nicht anzeigen.

Ein "kleiner" Unterschied ist meines Wissens nach auch die Beweisführung in solchen Verfahren gewesen.
Komisch das viel mehr Männer ihre Frau anzeigten, als es das Gesetz noch gab. Ich bezweifle das es daran lag, dass in der Mehrzahl Frauen fremdgingen.

Einmal waren Frauen wohl wesentlich abhängiger vom Mann, als das sie es sich leisten konnten ihn einknasten zu lassen.
Außerdem schien es mir in der Durchführung so, als wäre es doch eher ein "Männergesetz" Frauen mußten ihre Unschuld beweisen ...
Und nicht der Anzeigende die Schuld des anderen.
Ich weiß nicht wie in Fällen verfahren wurde, wenn ein Mann angezeigt wurde.

Namaste
Lilly
 

Danie

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fumarat schrieb:
Was daran so abstoßend sein soll, dass ein Mann oder eine Frau das Recht hat seinen Partner bei Ehebruch (=Bruch/Vertragsverletzung des Ehevertrages)
Nicht jedes Paar das heirated, schließt einen Ehevertrag.
Im Ehevertrag werden normalerweise auch weniger Dinge wie fremd gehen geregelt sonder eher die Güter und Besitzverteilung wärend der Ehe bzw. nach einer möglichen trennung.
 

fumarat

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Bin kein Rechtsanwalt, deshalb sorry für mein fehlerhaftes Vokabular.

Ich meinte, und da bin auch nicht wirklich sicher, dass in Deutschland Ehebruch wohl auch als Vertragsbruch im Rahmen einer Scheidung angenommen wird, der deutsche Staat also sehrwohl unter die Decken der Deutschen schaut.

Zwar ist dies selbst kein Strafbestand, jedoch im Rahmen von Schuldaufklärung innerhalb eines Scheidungsprozesses und den daraus folgenden gerichtlichen Entscheidungsprozessen (Alimente, Wohnungszuspruch,...) sicherlich von Relevanz? Oder etwa nicht?


Und was die Türkei anbelangt. Es ist wohl sicher naheliegend, dass keine Frau ihren Mann (oder eben umgekehrt) aus Jux und Tollerei in den Knast bringt, um ihn danach wieder abzuholen und die Ehegemeinschaft fortzuführen..., sondern auch hier wird dies lediglich im Rahmen einer Scheidung passieren. Deshalb kam ich zur Schlußfolgerung der Unterschied bestünde hier lediglich darin, dass man den Ehepartner zusätzlich noch hinter Gitter bringen kann und diese ganze Sache auf mich nur fürchterlich aufgebauscht wirkt. Aber vielleicht irre ich mich ja auch.


Dass einige in diesem Thread eine solche Gesetzgebung als Islamisierung deuten halte ich für unangebracht und falsch.

Grüße fumarat
 

sillyLilly

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es gibt aber auch reiche leute die soetwas im ehevertrag regeln ....
die können ihren Partner dann auch anzeigen, wegen Vertragsbruch.
Meist ist dann in dem Vertrag auch festgelegt, welche Summe für einen seitensprung zu zahlen ist.

Ansonsten sehe ich die logik auch nicht so ganz.
Wenn jetzt ein Ehepaar keine Lust mehr hat miteinander Sex zu haben ... aber durchaus miteinander das Leben teilen will?
Ist zwar nicht so mein Ding ... aber habe durchaus schon leute kennengelernt die das anders sehen mit dem fremdgehen. Wo ist dann der Vertragsbruch?

Das der Staat Lebengemeinschaften fördert mit Steuervorteilen, finde ich richtig und hat für mich nichts damit zu tun. Sonst wären Familien ja noch mehr in den Arsch gekniffen.
(das andere Lebensgemeinschaften nicht so gefördert werden, ist mE ungerecht ... aber ein anderes Thema)

Namaste
Lilly
 

sillyLilly

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Zwar ist dies selbst kein Strafbestand, jedoch im Rahmen von Schuldaufklärung innerhalb eines Scheidungsprozesses und den daraus folgenden gerichtlichen Entscheidungsprozessen (Alimente, Wohnungszuspruch,...) sicherlich von Relevanz? Oder etwa nicht?
Meines Wissens nach gibt es das bei Scheidungen in Deutschland nicht mehr.
War aber früher mal so ... Wenn z.b. eine Frau fremdgegangen war, hat sich das auf die Unterhaltansprüche negativ ausgewirkt.
Soweit ich weiß ist das aber schon lange abgeschafft. Ist ja auch quatsch und hat nur zu Schlammschlachten geführt um den Unterhalt runterzudrücken.

Namaste
Lilly

edit:
Das mit der Islamisierung stimme ich dir eigentlich zu. Denn ich würde es nicht als speziell Islamisch deuten.
Aber irgendwie kommt es einem als Deutscher schon so vor. Weil man von hier den Eindruck hat, dass damit die religiösen Werte geschützt werden sollen. Ehebruch ist ja mehr im religiösen Sinne etwas sträfliches. Da wir versuchen religion vom Staat zu trennen ... und es durchaus Moslems gibt die die Religion mit dem Staat verquickt hätten. Scheint es deswegen islamisch ....
Hört sich vielleicht etwas konfus an ... ich hoffe du verstehst trotzdem was ich meine.
 

Danie

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sillyLilly schrieb:
es gibt aber auch reiche leute die soetwas im ehevertrag regeln ....
die können ihren Partner dann auch anzeigen, wegen Vertragsbruch.
Meist ist dann in dem Vertrag auch festgelegt, welche Summe für einen seitensprung zu zahlen ist.
Da fallen mir spontan Michael Douglas und Catherine Ceater Jones ein.
 

Franziskaner

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fumarat schrieb:
Ich meinte, und da bin auch nicht wirklich sicher, dass in Deutschland Ehebruch wohl auch als Vertragsbruch im Rahmen einer Scheidung angenommen wird, der deutsche Staat also sehrwohl unter die Decken der Deutschen schaut.
Da liegst du falsch, die Schuldfrage wird bei Scheidungen seit den 70er Jahren nicht mehr berücksichtigt. Zur Festlegung von Unterhaltszahlungen werden nur die wirtschaftlichen Verhältnisse berücksichtigt.

Deshalb kam ich zur Schlußfolgerung der Unterschied bestünde hier lediglich darin, dass man den Ehepartner zusätzlich noch hinter Gitter bringen kann und diese ganze Sache auf mich nur fürchterlich aufgebauscht wirkt. Aber vielleicht irre ich mich ja auch.
s.o.

Ausserdem ist es wohl kein Aufbauschen, wenn man gegen archaische Rechtssprechung ist, die einen Menschen quasi körperlich zum Eigentum eines anderen erklären will.

Dass einige in diesem Thread eine solche Gesetzgebung als Islamisierung deuten halte ich für unangebracht und falsch.
Nicht einige, sondern ich. Wenn wir über ein entsprechendes Gesetz in den USA reden würden, hätte ich den Begriff "christliche Fundamentalisierung" benutzt. Adäquat wird hierzulande für entsprechende Bewegungen das Wort "Islamisierung" verwendet. Da dieses Wort - zumindest nach derzeitigem Stand der Rechtssprechung - in Deutschland weder strafbar noch sonst bedenklich ist, behalte ich mir dessen Verwendung jetzt einfach mal vor. Im übrigen kommt der Begriff "Islamisierung" weder ursprünglich noch im derzeit diskutierten Zusammenhang von mir. Insofern bin ich als rein wiedergebender Part für dich in dieser Frage der falsche Ansprechpartner.
 

fumarat

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Ok, das war dann wohl ein Informationsdefizit meinerseits.

@Franziskaner: Ich bezog mich eigentlich weniger auf dich als auf Tigerspucke, aber egal.

Nun, es geht halt wieder mal um den üblichen Konservativismus, nicht mein Ding und tschüß.


Grüße fumarat
 
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