Eva Herman und die Nazis

Ein_Liberaler

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Ich würde Frau Herman wahrscheinlich eine größere Nähe zu den Nazis bescheinigen als Du, wenn ich mich mit ihren Ansichten auseinandersetzen wollte, was ich für Zeitverschwendung halte.

Scheuklappe attestiere ich Dir, weil Du nicht einmal bereit bist, meine Interpretation in Erwägung zu ziehen und Dich hinter dem Nichtargument von den zwei Germanisten verschanzt.

Übrigens, wer sind Schreinemakers und Berger? Wenn die gehen wollen, sollen sie doch. Jemanden erst einzuladen und dann rauszuwerfen, nicht weil er sich irgendwie daneben benommen hätte, sondern weil er sich nicht wie geplant vorführen läßt, finde ich jedenfalls unter aller Sau. Außergewöhnlich schlechtes Benehmen.
 

Aphorismus

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Ein_Liberaler schrieb:
Scheuklappe attestiere ich Dir, weil Du nicht einmal bereit bist, meine Interpretation in Erwägung zu ziehen und Dich hinter dem Nichtargument von den zwei Germanisten verschanzt.

Du hast überhaupt keine eigenständige Interpretation von dem, was sie gesagt hat, gepostet. Du hast lediglich das wiederholt, was sie in Bezug auf ihr Statement und wie es gemeint war, gesagt hat. Und das ist leider Gottes nichts als Blödsinn. Außerdem "verschanze" (erinnerst du dich daran, wie dieses Militärjargon auf mich wirkt?) ich mich nicht hinter "dem Nichtargument" (was ist das, ein "Nichtargument"?) von zwei Germanisten, sondern habe ausführlichst dargestellt, weshalb ihre Aussage ohne jeden Zweifel ein Lob an den Werten der Nazi-Zeit war.

Dass ich das vorher mit Fachleuten durchgesprochen habe, um den grammatikalischen Bezug zu klären, und beide es absolut unzweifelhaft fanden, dass sie in ihrer Aussage tatsächlich die Werte der Nazis gelobt hat, ist doch nur fair ihr gegenüber. Was dich daran stört, verstehe wer will - ich jedenfalls nicht.

Hast du eigentlich meinen letzten Post ganz gelesen? Ich war noch dabei zu editieren, vielleicht solltest du nochmal zurückblättern.

Ein_Liberaler schrieb:
Übrigens, wer sind Schreinemakers und Berger? Wenn die gehen wollen, sollen sie doch. Jemanden erst einzuladen und dann rauszuwerfen, nicht weil er sich irgendwie daneben benommen hätte, sondern weil er sich nicht wie geplant vorführen läßt, finde ich jedenfalls unter aller Sau. Außergewöhnlich schlechtes Benehmen.

Du hast die Sendung doch gar nicht gesehen, was maßt du dir an darüber zu urteilen, weswegen sie gebeten worden ist, zu gehen? Du redest über Dinge, von denen du nichts verstehst. Das ist einmal besagte Sendung, zum anderen, ganz offenbar, deutsche Grammatik. Ich beende an dieser Stelle die Diskussion mit dir, bis du wieder auf ein normales Niveau zurückkommst. Lächerlich!
 

Hosea

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Hatte ich gestern in der Bild gesehen, na das sie auch "gefeiert" wurde:

Tosender Applaus, 700 jubelnde Menschen und eine lächelnde Eva Herman
http://www.kreuz.net/article.5999.html

"Gut" ist was Kreuznet anmerkt :

Die Gegner der Meinungsfreiheit in Deutschland haben sie mit Berufsverbot belegt. Doch von den Katholiken wird sie gefeiert.
Gegner der Meinugsfreiheit?? Ich sehe das genauso wie der Agent zumal ich ja noch meine wäre sie nicht beim Ndr beschäftigt gewesen, wäre sie garnicht in der Lage versetzt solche Bücher indem Maße zu vertreiben. Wenn es keinen Maulkorb gibt, wo sonst als bei den Katholiken :twisted:

Aber ich wollte eigentlich auf ihr Engagement fur das Familiennetzwerk bzw Familie e.V hinaus.
Maria Steuer sieht den Verein als moderne Bewegung, denn der Verein orientiere sich an den Ergebnissen der Bindungsforschung und Gehirnforschung und stelle dabei besonders Kindeswohl im Mittelpunkt.

Das ist mal ein "Anspruch" unser Verein orientiert sich an der Gehirnforschung. :O_O:

klick (cut)

Das "Deutsche Familiennetzwerk" besteht aus rund 60 Gruppierungen, die fast alle einem konservativ-christlich geprägten Familienbild verpflichtet sind. Auch Lebensschützer sind darunter. Ferner die politisch rechts außen angesiedelte "Staats- und Wirtschaftspolitische Gesellschaft" Hamburg. Teil des Netzwerks sind aber auch die "Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer" (ASU) und der einstmals im Dunstkreis der Frauenbewegung als "Deutsche Hausfrauengewerkschaft" gegründete "Verband der Familienfrauen und -männer". Träger des "Familiennetzwerks" ist der "Familien e. V.", eine "Initiative für Mütter", die nach eigenen Angaben aus etwa 250 Beitrag zahlenden Mitgliedern besteht.
http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&dig=2007/04/27/a0089

Lg Hosea
 

Ein_Liberaler

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Natürlich habe ich eine eigenständige Interpretation geliefert. Nämlich die, daß sich Herman eventuell nicht auf die Politik der Nazis bezogen hat, sondern auf die Werte, die in der Gesellschaft während der Naziherrschaft trotz der Nazis noch in Ordnung waren.

Ihre Verteidigungsreden kann ich deshalb nicht wiederholt haben, weil ich sie nicht kenne.

"Verschanzen" ist kein Militärjargon. War es mal. Heute ist es in die Umgangssprache eingegangen und wird vom Militär nicht mehr gebraucht. Wie Tornister, oder Granatwerfer.

Was mich daran stört? Daß Du auf einem Gebiet, daß kein besonderes Fachwissen erfordert, eine Expertenmeinung zuziehst, statt Argumenten.

Und: Wa Frau Herman gemeint haben könnte, ist mir sowas von egal.

Du hast die Sendung doch gar nicht gesehen, was maßt du dir an darüber zu urteilen, weswegen sie gebeten worden ist, zu gehen?

Weil das in der Presse breitgetreten ist und ich es wüßte, wenn sie auf den Boden gespuckt oder Frau Schreinemakers an den Haaren gezogen hätte.


In der Tat, ja.
 

Aphorismus

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Ein_Liberaler schrieb:
Natürlich habe ich eine eigenständige Interpretation geliefert. Nämlich die, daß sich Herman eventuell nicht auf die Politik der Nazis bezogen hat, sondern auf die Werte, die in der Gesellschaft während der Naziherrschaft trotz der Nazis noch in Ordnung waren.

Das hat sie aber nicht gesagt. Wo liest du denn das "trotz" in die Aussagen hinein? Wenn sie das so gemeint hat, wieso bringt sie dann das Autobahn-Argument?

Wenn du nicht einsehen willst, dass sie es leider anders gemeint hat, als du es gerne hättest, wäre es für dich vielleicht sinnvoll mal in Erwägung zu ziehen, dir den grammatikalischen Bezug von jemandem, dessen Sachkenntnis du vertraust, erklären zu lassen.

Du machst den Fehler, nicht zu erkennen, dass sie zwar das, was du da hineininterpretiert hast, gemeint, nicht aber gesagt hat.

Das ist dumm.

Die Behauptung, ich hätte keine Argumente gebracht, ist absoluter Unfug. Wenn du zu ... bist, um meinen Post, in dem ich die grammatikalischen und logischen Bezüge in extensio erkläre, zu lesen, zur Kenntnis zu nehmen und zu verstehen, dann liegt das nicht an mir. Mit dem Vorwurf, dass ich keine Argumente gebracht hätte, disqualifizierst du dich selber.

Aphorismus schrieb:
Den Nachweis kann man auf grammatikalischer und logischer Ebene leicht führen - und das trotz der absolut mangelhaften grammatikalischen Struktur ihrer Aussage. Der letzte Teil des Satzes ist hierbei relevant:

"...es war 'ne grausame Zeit, das war ein völlig, hochgefährlicher Politiker, der das deutsche Volk ins Verderben geführt hat, das wissen wir alle, aber es ist damals eben auch das, was gut war, und das sind Werte, das sind Kinder, das sind Mütter, das sind Familien, das ist Zusammenhalt - das wurde abgeschafft."

Frau Herman behauptet, dass sich das von mir hervorgehobene Wort "damals" nicht etwa auf die Nazi-Zeit bezöge, sondern statt dessen auf die Zeit vor Nationalsozialismus und den 68ern. Das sagte sie bei "Kerner". Das ist aber schlichtweg nicht richtig. Den Regeln der deutschen Grammatik folgend bezieht sich dieses "damals" automatisch auf den direkt vorher stehenden Teil des Satzes. Und da spricht sie nun einmal nicht von der Weimarer Republik, dem Kaiserreich oder dem Mittelalter, sondern von der NS-Zeit.

Letzte Zweifel über den logischen, im Gegensatz zum grammatikalischen Bezug, räumt die Einleitung des zweiten Teils durch das Wort "aber" aus. Indem Frau Herman sagt, dass es "eine grausame Zeit" war, "aber" eben auch einige Dinge - Werte, Kinder, Zusammenhalt - gut waren, ist völlig klar, dass hier nicht nur ein grammatikalischer, sondern auch ein logischer Bezug besteht.

Es würde einfach keinen Sinn machen, zu sagen, Hitler wäre ein "hochgefährlicher Politiker" gewesen und die NS-Zeit "eine grausame Zeit" gewesen, aber vor der Hitler-Zeit habe es gute Werte gegeben. Diese Gegenüberstellung macht schlichtweg keinen Sinn. Sowohl grammatikalisch als auch logisch ist vollkommen klar, dass Frau Herman hier die vermeintlichen guten und die schlechten Aspekte der Nazi-Zeit gegeneinander abwiegt.

Das sind also keine Argumente, ja? Weißt du was? Vergiß es. Das ist dermaßen niveaulos, was du hier abziehst und langsam färbt das auf mich ab. Ich habe keine Lust, mich wegen dir aufzuregen und mich mit einem solchem Dummfug auf's selbe Level zu begeben.

Der Skandal ist, dass sie sich nicht einmal dazu herablässt, anzuerkennen, dass ihre Aussage mindestens missverständlich ist. Wie gesagt, faktisch lässt ihre Aussage nur eine Interpretation zu, und diese besteht in einem Lob an Werten der Nazi-Zeit. In Bezug auf die Sturheit, mit der dieser Fakt nicht anerkannt wird, sind sie und du auf einem Niveau.

Welche Zeitungen liest du eigentlich? Das müssen erzkonservative Blätter sein, deren Schreiberlinge a) keine Ahnung von der deutschen Grammatik haben und b) aus ideologischer Verbohrtheit und falsch verstandener, konservativer Solidarität die dummen Äußerungen Frau Hermans in Schutz nehmen.
 

Ein_Liberaler

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Eva Hermann schrieb:
Und wir müssen vor allem das Bild der Mutter in Deutschland auch wieder wertschätzen lernen, das leider ja mit dem Nationalsozialismus und der darauf folgenden 68er Bewegung abgeschafft wurde. Mit den 68er wurde damals praktisch alles das alles, was wir an Werten hatten, es war ‘ne grausame Zeit, das war ein völlig durchgeknallter, hochgefährlicher Politiker, der das deutsche Volk ins Verderben geführt hat, das wissen wir alle, aber es ist damals eben auch das, was gut war, und das sind Werte, das sind Kinder, das sind Mütter, das sind Familien, das ist Zusammenhalt - das wurde abgeschafft. Es durfte nichts mehr stehen bleiben….


Sie sagt nicht, daß diese Werte von der Naziregierung hochgehalten oder gefördert wurden. Sie sagt überhaupt nicht, wer diese Werte hochgehalten hat.

Ich interpretiere nichts rein. Wenn ich was reininterpretieren soll, dann komme ich zu dem Schluß, daß sie meint, an den Nazis wäre nicht alles schlecht gewesen, zum Beispiel die Familienpolitik. Zu dem Schluß, daß, was sie denkt, viel schlimmer ist, als was sie sagt.

Dabei beziehe ich mich auch auf spätere Aussagen von ihr, die ich viel bedenkliher finde als diese, um die es immer wieder geht.

Ich lese die FAZ und die Rheinische Post. Zum Thema außerdem, was ich heute so Internet gefunden habe.

Aber wie kommst Du auf die Idee, ich würde mich in der Beurteilung von Frau Hermans Aussage von der Presse lenken lassen? Daß sie sich in Kerners Show nicht ungebührlich aufgeführt hat, entnehme ich der Presse, und Zitate, nichts weiter.

Die Entschuldigerei, wie gesagt, bin ich leid. Vielleicht sollten sich diejenigen entschuldigen, die Frau Herman Nähe zum Nationalsozialismus unterstellt haben, wenn die so unzweifelhaft nicht besteht, wie Du sagst.

Mit Verlaub, Du gehst mal wieder los wie der Stier aufs rote Tuch.
 

JimmyBond

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aphorismus schrieb:
Sehe ich überhaupt nicht so. Sie hätte nur ein Mal sagen müssen, dass ihr die Missverständlichkeit ihrer Äußerungen leid tut.

wieso soll es ihr leid tun, wenn sie in ihren augen nichts falsch gemacht hat? sie hatte mehrfach klar und deutlich gesagt, dass sie sich vom damaligen nationalsozialismus und der heutigen rechten szene distanziert. und immer wieder hackten die spassvoegel weiter danach, als wollten die etwas erzwingen.

Blödsinn. Nicht ihre Zitate wurden mit der Nazi-Zeit verglichen, sondern ihre Wortwahl war so abstrus, dass diese an die Nazi-Zeit erinnert hat. Dafür wurde sie unter anderem kritisiert, Kerner hat versucht es ihr zu erklären, sie hat auf Stur geschaltet. Pech gehabt.

jedes wortlaut oder zitat kann man mit einer fruehren dunklen aera herauspicken, vergleichen und den redner so zum buhmann machen.

Unsäglicher Blödsinn. Das hat mit Meinungsfreiheit nicht das geringste zu tun. Siehe agentps Post.

weis ich und so meint ich das auch mit dem unterschied zwischen papier und der realitaet. herman wurde nur eingeladen, um diskriditiert zu werden. sie liess sich nicht ihre meinung nehmen und wurde rausgeworfen.
 

Hosea

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Ich verstehe es ehrlich gesagt überhaupt nicht, wenn sie meinetwegen die Stärkung der Familie der Familienwerte anstrebt etc, brauch sie überhaupt nicht so weit ausholen.Was immer sie auch sagen wollte und über das Familiennetzwerk denke ich auch nichts Tolles.
Hätte sie besser gesagt früher am Lagerfeuer sind wir auch enger zusammengerückt und fertig.

Lg Hosea
 

Simple Man

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Also ich persönlich glaube nicht, dass sie nur eingeladen wurde um diskreditiert zu werden; sie hat ja nun mehr als eine Gelegenheit bekommen sich zu erklären, zog es aber scheinbar vor auszuweichen. Ob das einfach aus Unfähigkeit bzw. Dummheit oder aus falschem Stolz oder möglicherweise gar aus einem gewissen Kalkül heraus erfolgte, vermag ich nicht zu beurteilen.

Wobei man dem ganzen Hick-Hack mit der anderen von ihr getätigten Aussage auch ein Ende hätte bereiten können:

"Was ich zum Ausdruck bringen wollte, war, dass Werte, die ja auch vor dem Dritten Reich existiert haben, wie Familie, Kinder und das Mutterdasein, die auch im Dritten Reich gefördert wurden, anschließend durch die 68er abgeschafft wurden. Vieles, was in dieser Zeit hochgehalten wurde, wurde danach abgeschafft."

:roll:
 

Hosea

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die auch im Dritten Reich gefördert wurden

Ich weiß garnicht wie man Förderung in dem Wortsinne und drittes Reich auch nur annähernd zusammenbringen kann??

anschließend durch die 68er abgeschafft wurden.

Die Hippies sind schuld? Die 68er Bewegung, "schuf"" sich doch aus dem Vietnamkrieg, bzw Ansturm gegen Autorität..was ja nix falsches ist, oder?

Lg Hosea
 

maik79

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fakt: eva herman ist kein nazi, distanziert sich davon und will auch mit der npd nix zu tun haben.

wo liegt jetzt das problem? darf man also nicht darüber reden, was gut war zu der zeit 60 jahre danach? frei meinungsäußerung, aber bitte nur das was wir erlauben. LOL
 

Hosea

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maik79 schrieb:

was gut war zu der zeit

Na dann bin ich mal gespannt, was denn gut war zu dieser Zeit?

eva herman ist kein nazi, distanziert sich davon und will auch mit der npd nix zu tun haben.

Nicht jeder Nazi ist in der Npd, wahre Distanz wäre es, wenn sie sowas in eine Argumentation garnicht einbindet.
Nicht wir, ihr Arbeitgeber, jeder kleine Angestellte muß auch fragen ob er bei Mc donald die Abendschicht übernehmen kann/darf. Ihre Populärität stütz sich ja auf die Plattform die ihr der Sender zur Verfügung stellt, sie hat ja auch kein Berusverbot wie Kreuz.net schreibt, sie ist von ihrem gegenwärtigen Arbeitgeber entlassen worden.

Lg Hosea
 

antimagnet

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was war denn gut zu der zeit?

die familiären werte waren es nicht, wie wir hier gelernt haben. die familiären werte der nazis waren frauen als soldatengebärmaschinen und der zusammenhalt war rassistisch legitimiert. die familiären werte der bevölkerung gab es scheint's trotz der nazis, also mithin schon davor.

das mit der freien meinungsäußerung scheint wohl etwas problematisch zu sein. gemeint ist, dass der staat einem nicht den mund verbietet. die chefs von medienanstalten können das natürlich. sonst könnt ich mich ja bei der bild einklagen, die sollen gefälligst meine meinung drucken, schließlich haben wir ja meinungsfreiheit.

und tschuldi für das schlechte deutsch. das war führer auch mal besser, ob jetzt wegen oder trotz der nazis... :wink:
 

dkR

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Schön, dass wir man hierzulande so differenziert mit der Vergangenheit umgehen kann und darf. :top:
 

Ein_Liberaler

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Das Jagdgesetz, das Göring eingeführt hat, ist ziemlich gut. Sonst fällt mir im Moment nichts ein.
 

Winston_Smith

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Hallo?! Wir reden hier von einer hochgelobten Journalistin und nicht von irgendeinem Stammtischbruder, der es einfach nicht besser weiß und von "der-manchmal-gar-nich-so-schlimmen-Zeit" schwafelt.

Spätestens nachdem sich der Historiker zu Wort gemeldet hat, hätte Frau Herman einsehen müssen, was für einen Dünnsinn sie erzählt.

Also: Selber Schuld, Frau Herman.

ws
 

haruc

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Ich habs heut auf der Arbeit im Radio gehört... Aber als dann aber das "Aber die haben doch autobahnen gebaut" argument kam, musst ich weg, sonst hättich mir vor der versammelten Mannschaft in die Hose gemacht vor lachen. Fairerweise muss man sagen, dass die Autobahnen von damals militärisch kaum zu nutzen waren, da man zu dem zeitpunkt, als sie geplant und gebaut wurden, nicht mit einkalkulierte, dass es dereinst notwendig sein wird, 70-Tonnen Panzer zu verlegen. WAs nicht heißt, dass es keine brücken gab, die es ausgehalten hätten. Schließlich wurden sogar U-Boote etc via Autobahn verlegt.


Ja das Saarländische Staatstheater wurde auch 1936 als "dank" für die Abstimmung 35 gebaut. Ein sehr schönes Bauwerk an sich. Wäre schade wenn es nicht da wäre. Aber besser macht es die Zeit auch nicht.
 

DrJones

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Hier noch ein anderer Link der die absurden Theorien zu Rasse und Zucht
im 3. Reich illustriert. Ist zwar nicht exakt das Thema des Threads,
passt aber irgendwie doch.


link
 
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