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Schwere Krawalle in Griechenland

Dieses Thema im Forum "Krisen, Kriege und Sanktionen" wurde erstellt von Simple Man, 8. Dezember 2008.

  1. HunabKu

    HunabKu Erleuchteter

    Beiträge:
    1.049
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    22. Mai 2009
    Nein. Es geht um die Tatsachen, dass, sobald sich rausstellt, dass jemand nicht studiert hat (bezogen auf hier), er sich auch nicht das Recht herausnehmen "darf", sich zu gewissen Dingen, die man ja während eines Studiums ganz genau und richtig vermittelt bekommt zu äußern. Ich bekam hier shcon so oft durch die Blume gesagt: Du warst auf keiner UNI, also halte dich besser raus, hast eh keine Ahnung. Und genau deswegen kann ich gewisse Leute hier auch nicht all zu ernst nehmen. Mit einer solchen Einstellung andere gegenüber ist es nicht möglich vernünftig zu reden. Sorry


    HunabKu
     
  2. Ein_Liberaler

    Ein_Liberaler Forenlegende

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    9.777
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    Du äußerst Dich immer wieder sehr abfällig über universitäre Bildung. Dazu hast Du, da Du nichts davon verstehst, kein Recht. Beleidigend ist es außerdem. Soweit es um Sachthemen geht, ist es allein Deine arrogante Rechthaberei, die eine Diskussion unmöglich macht.
     
  3. Shishachilla

    Shishachilla Ehrenmitglied

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    4.306
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    10. April 2002
    Ort:
    Oh Discordia!!!!
    Weil Leute wie wir (ich kenne die meisten Stammuser an Board seit vielen Jahren und schließe die einfach mal mit ein) eben nicht so schwarz-weiß denken wie du es hier zumindest zeigst. Fast jeder hat eine Meinung zu fast allem was hier an Board angesprochen wird. Aber wenn klar wird, dass sich der eine deutlich mehr mit einem Thema beschäftigt hat, und gut und sachlich argumentieren kann, dann löst man nunmal ab und an auch den Klammergriff um die eigene Einstellung und überdenkt, ob das Gegenüber nicht vielleicht doch ein wenig mehr im Recht ist, bzw. die sinnvollere Einstellung zu einem Thema hat.
    Gut, kann ja sein, dann liegen alle andern wieder falsch. OK.
    Ja, das haste dir jetzt schön zurecht gedreht. Pass mal auf, bist du allen Ernstes der Meinung, du hättest dich mehr mit dem Thema Politik und Geschichte auseinander gesetzt als deine Bekannte, die das jahrelang studiert hat?
    Wenn ja, schön und gut. Kann ja auch sein. Und deshalb schrieb ich "augenscheinlich". Und dass ihre Antwort keinen Beweis für ihren Bildungsstand liefert ist auch klar. Weiß gar nicht wie du jetzt auf die Idee kommst. Und kein Mensch hat behauptet, dass jemand der nicht studiert hat ungebildet ist. Hat nie jemand behauptet, hast du dir aber schön zurecht gedreht. Niemand hier stellt das so dar, verstanden?
    Au man, unglaublich. Du schiebst dich doch durch solche Aussagen selbst ins Aus, merkst das nicht? Und dein Verstricken von Bildung und Intellekt untermauert das noch.
    Naja, ich glaube es ist an der Zeit wieder zum eigentlichen Thema zu kommen.
     
  4. HunabKu

    HunabKu Erleuchteter

    Beiträge:
    1.049
    Registriert seit:
    22. Mai 2009
    Selbstverständlich "weißt" du das nicht. Ist mir schon klar.
    Niemand sagt das direkt mit Worten, stimmt. Es wird einem aber ganz gern versucht zu verdeutlichen. Oft genug wurde das im Laufe der zeit dem einen oder anderen so dargestellt. Wieder ein Beispiel dafür, dass einem hier eine "gestörte Wahrnhemung" vorgehalten wird.

    Die sinnvollere Einstellung zum Thema hat man nicht automatisch, nur weil man diese mit noch einigen anderen teilt. Niemals habe ich behauptet, ich hätte Recht mit alledem was ich schreibe. Ich bekomme nur sehr gern unterstellt, ich würde das tun. Ständig wird mir vorgeworfen, ich würde das was ich sage als Faktum hinstellen. Ich übertreibe nur gern und das absichtlich. Dies ist aber nicht gleichzusetzen mit der Behauptung ich würde darauf bestehen Recht zu haben. Einige sehen es nur ganz gern so. Auf die Art ist es einfacher, gegen das was ich schreibe zu feuern. So muss man sich um das Gesagte selbst keine weiteren Gedanken machen.

    Diese bekannte, von der ich schrieb ist erstens 10 Jahre jünger als ich, zweitens hat sie sich ausschließlich während ihres Studiums mit diesen Theman beschäftigt. Ihr Hauptaugenmerk lag auf dem Fach Geschichte. Ich hingegen beschäftige mich bereits seit über 20 Jahren intensiv mit Politik, habe einiges kommen und gehen sehen und ich denke ich weiß, wie ich das eine oder andere zu verstehen habe und bin auch in der Lage, meine Schlussfolgerungen daraus zu ziehen. Logisches Kombinieren spielt da nämlich eine nicht unerhebliche Rolle. meine Bekannte interessiert sich privat nur sehr bedingt für Politik. Ich denke sie hat bereits sogar das meiste vergessen, was sie während ihres Studiums vermittelt bekam.

    Sehe ich ähnlich


    HunabKu
     
  5. Zerch

    Zerch Ehrenmitglied

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    Es müsste jedem selbstständig denkendem Wesen zunehmend auffallen , dass irgendwo etwas aus den Fugen geraten ist , nämlich an allen Ecken und Enden , und besonders was wichtige Lebensgrundlagen angeht.

    Wenn irgendwo Krawalle ausbrechen ist das nur logisch. Ausser in Kriegszeiten wurden niemals so schnell Reformen durchgepeitscht wie heutzutage , ...achja ich vergass , wir sind ja im Krieg gegen den Terror , und wir alle sind potenzielle Terroristen. Und dann sind da ja noch unsere Truppen auf Friedensmission in Afghanistan , welche Gemüse pflanzen , Häuser bauen , mit Demokratie , Freiheit und Nächstenliebe nur so umsich sprühen.Und auf irgendwelchen LAN-Parties werden Menschen getötet.

    -Ich vergass wohl was geschieht wenn ich den Konsens der Medientrommeln wörtlich nehme und aneinander Reihe.
     
  6. agentP

    agentP Forenlegende

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    Was ist denn das wieder für eine Aussage? Kannst du das mal auf empirische Beine stellen oder ist das lediglich ein Zerchsches Bauchgefühl? Wie war den die durchschnittliche Reformpeitschgeschwindigkeit so in den letzten Jahrzehnten im Vergleich zu heute?
    Ich persönlich bin in den 60ern geboren und erinnere mich rein subjektiv an Zeiten, die rein subjektiv locker genauso turbulente Umbruchphasen waren, wie die heute. Die Themen mögen sich ändern, aber meinetwegen die 80er mit dem Wettrüsten und dann schliesslich dem Zusammenbruch ganzer Systeme kommen mir zumindest nicht unturbulenter und von weniger Veränderungen geprägt vor, als die jetzige Zeit.
     
  7. Zerch

    Zerch Ehrenmitglied

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    Der kalte Krieg war , obwohl ebenfalls mit Ängsten verbunden , eine ganz andere Situation.Heutzutage sind noch viel mehr Ängste hinzugekommen.
    Man sieht ja was aus den sog. 68ern so geworden ist. Die ersten rebellischen Wohlstandskinder , die später dann doch lieber in der Wirtschaft Karriere machten , als auf Demos rumzuhängen.

    "zerchsches Bauchgefühl" - das klingt wie "Wie ist ihr Herzalter". Die Werbung erfindet schon genug bescheuerte Begriffe.

    Eine solch grundlegnde Reform , wie z.B. der Lissabon-Vertrag , der einfach nur durchgeboxt wurde , ist seit 1949 nicht mehr geschehen.

    Und zudem schien es während der Krise ein wichtiges zu sein das Rauchverbot durchzusetzen , Genpflanzen freizugeben , um Beispiele zu nennen.
    Es geht um die Grundlage und die Freiheit der Menschen , was eine unbestimmte Zukunft hat.
     
  8. Angel of Seven

    Angel of Seven Ehrenmitglied

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    Heaven, Earth and Hell
     
  9. Zerch

    Zerch Ehrenmitglied

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    Es ist nur eine Frage der Zeit , bis wir am Ende sind. Wir sind jedenfalls auf dem besten Weg.
    Bisher ist ja erst den schwächeren Ländern die Luft ausgegangen.
    Unsere ruinöse Lage lässt nunmal nichts anderes als Ruin zu.....egal wie lange es noch hinausgezögert werden kann , es wird sich nur noch schlimmer entspannen müssen.
     
  10. agentP

    agentP Forenlegende

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    Sehe ich anders. Die Ostverträge, die SALT-Abkommen, die Wiedervereinigung, diverse Verträge zur EU und EG, die Währungsunion...
    waren nach meinem Dafürhalten mindestens genauso grundlegend und ich wüsste auch nicht, was da weniger "geboxt" worden wäre. alles sicher eine rein subjektive Einschätzung, aber daraus mache ich auch kein Hehl.

    Och ich kenne eine Menge Leute aus meiner Generation, die sagen, dass sie sich während der Thatcher-Reagan Ära im Kalten Krieg deutlich bedrohter fühlten als heute.
     
  11. Zerch

    Zerch Ehrenmitglied

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    10. April 2002
    Der kalte Krieg mit seiner Hemisphärenpolitik ist zwar nicht mehr , aber die atomare Bedrohung ist nach wie vor vorhanden.
    Heute sorgen die Gentechnik , Cybertechnologie , die zunehmende Grundlagenvernichtung und viel anderer Kram für zusätzliche Ängste.

    Das Bedrohungsszenario ist gewaltig gewachsen , und die Menschen haben sich zwischenzeitlich an einiges gewöhnt.