Rätsel um Explosion in Nord Korea

general

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Offiziell ists ja wirklich nur die Sprengung eines Berges für ein gewaltiges Wasserkraftprojekt. Nur stellt sich wirklich die Frage, mit was die den Berg gesprengt habn könnten. Ausserdem, soviel ich weiss, braucht man doch für Wasserkraft Berge und Täler, die Täler füllt man mit Wasser, vorne baut man eine Mauer und dann lässt man die Schwerkraft für sich arbeiten... Berge mussten afaik dafür noch nie gesprengt werden.

Ein geheimer Einmarsch der USA halte ich unwarscheinlich. Obwohl, wenns in die Hose ging, wären wohl beide Parteien froh wenn nix an die Öffentlichkeit gelangen würde.

Dann warten wir mal auf die Bilder und die Aufzeichnungen der Schockwellen möcht ich auch sehen.

Was offiziell erzählt wird, dürfen wir imho auf jeden Fall mal als falsch einstufen...
 

trashy

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ich muß mich Gilgamesh anschließen, unsere Welt ist so verdrahtet und überwacht, eine offensichtlich solch-gewaltige Explosion MUß irgendwie (Seismographen) registriert worden sein ... warum keine Meldungen hierüber?

Ich finde die Tatsache das die Explosion an dem 56. Jahrestag stattgefunden hat, weißt meines erachtens schon auf einen symbolträchtigen Akt hin - seis eine Explosion einer Atombombe (Test), um die Macht des nordkoreanischen Volkes zu demonstrieren oder auch die komplette Sprengung eines Berges um ein Wasserkraftwerk zu bauen.

Aber da sich diese Explosion in einem Gebiet ereignet hat, die zum einen das Grenzgebiet zu China ist und zum anderen Unmengen von Waffensilos beherbergt, dieser Umstand gibt einem schon zu denken.
 

woelffchen

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also einen Berg mit einer riesigen Explosinon in die Luft zu jagen ?
Halt das auch für unwahrscheinlich bzw. nicht effektiv. Viele kleine Explosionen wären doch wirksamer, den Schutt wegräumen, wieder sprengen usw.
Wenn es eine A-Bombe war, wird ja der Fall-Out um den Planeten ziehen, und denn kann man dann ja auch messen.....
Bin auch auf die Fotos gespannt ...... ob wir die je zu Gesicht bekommen ????
 

Munich

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Danie schrieb:
Munich schrieb:
ich tippe darauf das sie den Berg mit ner Fusionsbombe pulverisiert haben!
Glaubst du wirklich das Nordkorea über diese Technologie verfügt?

Mit was willst du sonst einen ganzen Berg auf einmal sprengen?????? Mit Dynamit sicher nicht! Gut ich weiß nicht wie groß der Berg war, aber wenn wirklich ein Staudamm entstehen soll, muss der Berg mind. 1 km Hoch gewesen sein.

Du kannst keinen Berg aufeinmal sprengen, ausser du hast einen extrem starken Sprengkörper, und wie wir ja alle gelernt haben, ist eine Wasserstoffbombe (Fusionsbombe) das stärkste was es gibt in dieser Beziehung. Woei ich denke ne starke A-Bombe würde auch reichen

Munich
^°~
 

forcemagick

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Munich schrieb:
A-Bombe würde auch reichen

Munich
^°~

hach dieser liebe führer ist schon ein teufelskerl... weil in seinem schönen land nachts das licht ausgeht hat er dafür gesorgt dass das wasser leuchtet ... da kann man einfach ( wenn man sich nicht vorher die haxen bricht in die küche gehen und das wasser aufdrehen und schon schimmerts schön bläulich ;)

nein vergesst das ... ist ja alles nur bitter ironie....

;)
 

Danie

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Munich schrieb:
und wie wir ja alle gelernt haben, ist eine Wasserstoffbombe (Fusionsbombe) das stärkste was es gibt in dieser Beziehung.
Vor zwei Tagen wusstest du nicht mal das man für eine H-Bombe heute auch noch eine A-Bombe braucht.
Und jetzt tippst du darauf das eben so eine Bombe nötig wäre
um einen Berg zu sprengen der mindestens 1 Km hoch sein muss da es sich ja warscheinlich um ein Staudammprojekt handelt.
Im Moment erscheint es mir so als ob alles möglich wäre, vom Waffentest bis zu pulverisierung eines ganzen Berges duch eine Fusionsbombe.
Vielleicht war es ja auch ganz harmlos und es wurde nur ein kleinerer Teil gesprengt und aufgeblasen:
"Tja liebes Volk, euer fortschrittlicher Diktator hat euch zu liebe das unmögliche möglich genacht und einen riesigen Berg ..."
Das sind doch im Moment alles nur sehr wage Vermutungen die sich teilweise ganz gut anhören.
 

Gilgamesh

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Ich bleibe zunächst beim Atomtest!
Man achte auch auf die Stellungnahme Nord-Koreas, die mit etwas Witz und Genugtuung verbreitet wurden:

"...man habe einen ganzen Berg weggesprengt!!!"

Dann wären noch die Erklärungsversuche der anderen:
Erst war es eine Explosion, dann vielleicht doch nicht und nur ein Waldbrand, so Südkorea, dann nun doch eine Explosion...!
Verzweifelt Versuche einer Verschleierung!?!?!

Man auchte auch auf die Reaktion von Kerry in den USA:
Bush habe in der Nord-Korea-Sache versagt!
Hier könnte man gedanklich Querverbindungen zur Bestätigung eines Atomtests sehen.

Dann hätte Russland noch ein Interesse daran, dem Westen durch Strategische Zusammenarbeit mit Korea das Leben zu erschwehren, vor allem so Kurz nach der Geiselnahme in der Schule! Womöglich war es eine russische H-Bombe???!

Dann noch die Europäische Reaktion, die plötzliche Härte gegenüber dem Iran! Nun ist man sehr besorgt darüber, dass der Iran ebenso eine Waffe bauen oder haben könnte, zumal die Russen den Iran doch hierbei unterstützen?!?!?!?

Und nicht zu vergessen, die entspannte Ruhe zu diesem Thema aus Russland und China...! Die scheinen da nicht so besorgt zu sein!

Alles Indizien dafür, dass es doch ein Atomtest war!
Zudem verdeckt man das Ganze, um keine schlafenden Hunde zu wecken!

:arrow: Gilgamesh
 

Munich

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agentp schrieb:
In vielen Unis stehen doch Richterskalen
Aua ! Aua ! Aua !

aber wenn wirklich ein Staudamm entstehen soll, muss der Berg mind. 1 km Hoch gewesen sein.
Kannst Du mir mal erklären, wie man auf so etwas kommt ?

Doch!

Ich weiß zb. das in einer der 3 Münchner Unis eine steht, nur nicht genau in welcher :roll:

Du glaubst garnicht wer alles son Ding hat! Ist nix besonderes...

Munich
^°~
 

agentP

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Ehrlich ? Die haben dann bestimmt bestimmt auch so ein Celsius rumstehen um die Temperatur zu messen, oder ?
Scherz beiseite: Richterskala nennt man die Methode mit der gewöhnlich die Stärke von Erdbeben festgestellt wird. Methoden hat man selten rumstehen. Ich nehme an was Du meinst ist ein Seismograph.
Wie heisst eigentlich die dritte Münchner Uni ? Zu meiner Zeit gab´s nur die LMU und die TU.
 

Leontral

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Hi,

ich denke, dass es auch möglich ist einen Berg mit konventionellen Sprengstoffen zu sprengen. Jedoch glaube ich im Zusammenhang....und Gilgamesh hat das alles sehr logisch kombiniert....nicht an Zufall.

Ich denke es handelt sich tatsächlich um eine Atomdetonation. Wenn dies wahr ist, dürfte jedem hier klar sein, was dies bedeuten könnte.

Ich mag mir nicht ausdenken, was solche Waffen in Händen grössenwahnsinniger auslösen können.

Die Debatte über den Iran hat seinen Höhepunkt noch garnicht erreicht, schon hat ein anderer sog. Schurkenstaat eine A-Bombe oder zwei oder drei...

Wie wird denn nun Amerika reagieren.....die Wahlen stehen an....mit einem solchen Desaster in der Regierungszeit wird Bush wohl kaum Präsident. Oder ist dies alles wohl inszeniert, um eben einen Krieg gegen Nordkorea zu provozieren nur um wenn Krieg ist die Wahlen auszusetzen, was vor kurzem ja auch in den amerikanischen Medien angesprochen wurde.

Es ist wirklich zum Haareraufen, wie idiotisch banal diese Typen mit uns umgehen....jedem dürfte mittlerweile klar sein, dass diese Typen da oben alle in einen Topf passen....wer weiss ob nicht alle ausgemacht haben..."Jetzt machen wir mal das was bei Nostradamus steht....nur mal so zum Scherz....damit sich die Auflage besser verkauft"

Mit Sarkastischen Grüssen
Leo
 

DrJones

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Ich glaube inzwischen nicht mehr das es ne A-Bombe war.

Über die erde verteilt gibt es ne Menge Seismographen,
die zu Netzwerken zusammengeschlossen sind.
(die amis haben sogar ihr eigenes Netzwerk an Seismographen)
die genau auf solche Events wie A-Bombenexplosionen warten.
Außerdem gibt es anscheinend ne ganze Menge seltsamer Isotope
die bei der Explsion einer A Bombe entstehen und in der Atmosphäre
nachweisbar. und auch dafür gibts extra Teams und Informationsnetzwerke
Und nix und niemand hat darauf angeschlagen.

Ich finds trotzdem verdächtig das die Explosion ganz in der
Nähe eines Raketensilos stattfand :roll:
 

Munich

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agentp schrieb:
Ehrlich ? Die haben dann bestimmt bestimmt auch so ein Celsius rumstehen um die Temperatur zu messen, oder ?
Scherz beiseite: Richterskala nennt man die Methode mit der gewöhnlich die Stärke von Erdbeben festgestellt wird. Methoden hat man selten rumstehen. Ich nehme an was Du meinst ist ein Seismograph.
Wie heisst eigentlich die dritte Münchner Uni ? Zu meiner Zeit gab´s nur die LMU und die TU.

Ja, meinte 'nen Seismographen. :roll:

BwU, wobei die Uni in Freising auch ne außenstelle der TU ist, könnte man aber auch als eigene Uni sehen!

Einigen wir uns auf 3,5 Unis, ok???

Munich
°^~
 

Pfeifenkopf

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Nun, wir werden es bald genau wissen. Heute besucht eine britische Delegation, die sich im Lande aufhält, den Schauplatz. Ich schliesse einen Atombombentest aber aus. Nordkorea hat ein Drittel der Fläche Deutschlands und über 20 Millionen Einwohner, ausserdem ist die chinesische Grenze nur 20km vom Ort des Geschehens entfernt. Ein oberirdischer Atombombentest wäre absoluter Wahnsinn und es gäbe - wenn es denn eine Drohgebärde gewesen wäre - keinen Grund, den Test zu verschweigen. Theoretisch kann die Erklärung mit der Bergsprengung durchaus stimmen, ich tippe allerdings auf einen Unfall oder Sabotageakt in einer militärischen Einrichtung. Wenn man die Delegation nicht zu nahe ranlässt kann man das Resultat bestimmt als gesprengten Berg verkaufen.

russland.ru schrieb:
Die vor einigen Tagen in Nordkorea vorgenommene starke Detonation, die eine Beunruhigung in Südkorea und in anderen Ländern ausgelöst hat, kann theoretisch auf die Durchführung von Sprengarbeiten am Bauplatz eines Wasserkraftwerkes zurückgeführt werden. Das teilte Sergej Paremud, Chefingenieur des Instituts "Gidroprojekt", der RIA Nowosti mit.

Zugleich sagte der Spezialist, dass er zur Zeit keine Information über den Bau von irgendwelchen großen Wasserkraftwerken in diesem Land hat. Seiner Meinung nach sind Detonationen einer solchen Stärke beim Bau von Wärme- oder Kernkraftwerken kaum wahrscheinlich.

Der "Gidroprojekt"-Chefingenieur sagte auch, dass das Institut während der Arbeit Detonationen mit einer Stärke von Hunderten Tonnen vorgenommen hatte. Aber eine solche Stärke wie in Nordkorea hat er niemals erlebt. [..]

Die Meldungen der südkoreanischen und anderer ausländischer Massenmedien über die Detonation in der KDVR am 9. September erschienen am vergangenen Sonntag, dem 12. September. Als Anlass dazu diente eine Analyse von Aufnahmen aus dem Kosmos, die mit Hilfe von Spionage-Satelliten gemacht worden waren. Darauf war, wie behauptet, eine pilzförmige Wolke mit einem Durchmesser von 3500 bis 4000 Metern in der nordkoreanischen Provinz Yanggangdo zu sehen. Nach Meinung von Seouler Experten machte die Stärke einer solchen Detonation über eine Kilotonne im Trotyläquivalent aus.

Quelle
Interessant ist auch, dass die Amerikaner in Südkorea immer verhasster werden, während sie gleichzeitig im Zuge von "Truppenumstrukturierungen" massenweise High-Tech-Waffen ins Land transportieren. Die Nordkoreaner erheben sehr konkrete Vorwürfe hinsichtlich der Vorbereitung eines Angriffs der USA:
18.8.: "U.S. "Operation Plan 5027-04" under Fire"
11.9.: "KCNA Blasts U.S. Arms Buildup"

Einen interessanten Einblick in die Realität Nordkoreas bieten die Reiseberichte der Schriftstellerin Luise Rinser, die Anfang der Achtziger mehrmals dort war. Sie berichtet offen aber kritisch über teilweise sehr skurrile Verhältnisse (das Vorwort stammt von den DKPlern, die die Website betreiben):
Auszüge aus dem Buch "Nordkoreanisches Reisetagebuch"
 

Don

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1/3 Deutschland und potienell Oberflächentests? *lach*

Aber ich habe ja unrecht gehabt.......




mfg Don
 

Ein_Liberaler

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Pfeifenkopf schrieb:
Einen interessanten Einblick in die Realität Nordkoreas bieten die Reiseberichte der Schriftstellerin Luise Rinser, die Anfang der Achtziger mehrmals dort war. Sie berichtet offen aber kritisch über teilweise sehr skurrile Verhältnisse (das Vorwort stammt von den DKPlern, die die Website betreiben)

Ich bin mir unschlüssig, ob ich mich angesichts dieser Hagiographie der Tyrannis totlachen oder in einem fort übergeben soll...
 

forcemagick

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Ein_Liberaler schrieb:
Ich bin mir unschlüssig, ob ich mich angesichts dieser Hagiographie der Tyrannis totlachen oder in einem fort übergeben soll...

in einem fort übergeben führt dazu, dass es dir schnell fürchterlich schlecht geht... dann kannst am ende hier nicht mehr schreiben und mit wem soll ich mich dann streiten?

also lach kräftig sarkastisch aber nicht zu sehr...

;)
 

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