Evolutionstheorie - die Lüge des Materialismus

fumarat

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Mal ehrlich? Glaubt Ihr die Geschichte, daß irgendwann vor Jahrmilliarden aus einer Art Ursuppe eine Zelle entstanden ist, aus der sich dann das ganze Leben, so wie wir es heute kennen, entwickelt hat? Ist das alles hier nur eine minimale Möglichkeit aus einer unendlichen mahtematischen Wahrscheinlicheitsreihe? Sind wir ein Produkt des Zufalls?

Ein bekannter Biologe (kann mich leider nicht an seinen Namen erinnern) meinte mal dazu:
Es gibt kaum eine Theorie unserer Zeit die so dogmatisch im Raum steht wie die Evolutionsthoerie. Wer sie nur ansatzweise anzweifelt verläßt den Club der modernen Naturwissenschaftler. Doch gibt es keine Theorie die so wackelig bewiesen ist wie eben diese."
Eure Meinung!
 

Nabelschnur

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Ich persönlich glaube auch eher an eine etwas "unorthodoxere" Erklärung.

Malcom Godwin hat einmal gesagt: Die Wahrheit hat sich immer als einsame Sache erwiesen und ist selten der Mehrheit gefolgt.
 

MadCow

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ich glaube daran, es war ja nicht nur 1 zelle, sondern ziemlich viele einzelne

wenn dir richtigen elemente und bedingungen vorhanden sind, ist es kein zufall das leben entstanden ist, sondern es ist nur eine frage der zeit, entstehen tut es.

und wenn nicht, wie soll es sonst entstanden sein? irgendwie muss das leben ja hergekommen sein, einfach da war es bestimmt nicht.
 

Incy

Geselle
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Hi also erstmal ist ja kalr das diese Theorie niemal wiederlegt und niemals bewiesen werden kann genauso wie die Relativitätstheorie ... irgendwo ist da bestimmt nen Fehler drinn ...denn menschen können net perfekt denken ... Sie wird zwar durch eine große zahl von versuchen bestätigt ...aber trotzdem glaub ich nicht das die Theorien die heute aktuell sind umbedingt die wirklich richtigen sind ...dafür wissen wir einfach nicht viel was ausserhalb unserem Sonnensystems passiert ...
also .. die wahrheit ist irgendwo da draussen :twisted: :lol: :!: :?:
 

Flashbiter

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Glaubt Ihr die Geschichte, daß irgendwann vor Jahrmilliarden aus einer Art Ursuppe eine Zelle entstanden ist, aus der sich dann das ganze Leben, so wie wir es heute kennen, entwickelt hat?
Ja

Ist das alles hier nur eine minimale Möglichkeit aus einer unendlichen mahtematischen Wahrscheinlicheitsreihe?
Korrekt.

Sind wir ein Produkt des Zufalls?
Ganz genau.

Ich sehe in der Evolutionstheorie keinerlei Widerspruch.
 

forcemagick

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also es mag ja sein, dass diese theorie recht dogmatisch im raum steht...

aber im vergleich zu den alternativen find ich sie momentan noch am besten...

aber wenn ich eine gute alternative höre...

ich lass mich ja gern überzeugen
 

XaDis

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Flashbiter schrieb:
Glaubt Ihr die Geschichte, daß irgendwann vor Jahrmilliarden aus einer Art Ursuppe eine Zelle entstanden ist, aus der sich dann das ganze Leben, so wie wir es heute kennen, entwickelt hat?
Ja

Ist das alles hier nur eine minimale Möglichkeit aus einer unendlichen mahtematischen Wahrscheinlicheitsreihe?
Korrekt.

Sind wir ein Produkt des Zufalls?
Ganz genau.

Ich sehe in der Evolutionstheorie keinerlei Widerspruch.
Ich seh das eigentlich genauso... die einzige Sache die sich für mich stellen könnte ob dir Ursuppe nicht "natürlichen" Ursprungs war sonder genau berechnet wurde das daraus einmal Leben entsteht... ausserdem ist unser Universum quasi unendlich gross und somit ist es durchaus im Bereich des Möglichen das wir "nur" ein Produkt des Zufalls sind... Ich muss aber mit den Worten aus dem Film "Contact" rezitieren das ich das für eine ziemliche "Platzverschwendung" halte... Also meiner Meinung erwarten uns da draussen noch einige Überraschungen! Ob das nun Ausserirdische oder Physische Ereignisse sind waage ich nicht zu sagen ;)

Und die Evolutionstheorie ist mir dir bisher einzig Nachvollziehbare um nochmals ehrlich zu sein... währe nett wenn du noch ein paar alternative Theorien dazu aufstellen würdest fumarat!
 

SepptheRap

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@die meisten hier: Die Schule (insbesondere das Fach Biologie) haben ihr Ziel nicht verfehlt.

mfg
 

Rosskeule

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forcemagick schrieb:
also es mag ja sein, dass diese theorie recht dogmatisch im raum steht...

aber im vergleich zu den alternativen find ich sie momentan noch am besten...

aber wenn ich eine gute alternative höre...

ich lass mich ja gern überzeugen
Dem schließe ich mich an. Sie steht vermutlich auf tatsächlich wackligen Beinen und wenn sie heute sehr dogmatisch im Raum steht, dann liegt das wohl daran, dass sie sich in ihrem Aufkeimen, einem unglaublich mächtigen Stuss entgegengestellt sah. Ich halte Ihr dennoch die Treue, da alles, was sie zu entkräften versucht, entweder immer noch der gleiche alte Stuss ist oder nur ansatzweise aufrecht erhalten werden kann.
 

fumarat

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So viele Reaktionen! Freut mich.

Zur weiteren Inspiration ein weiteres Zitat:

Der englische Mathematiker und Astronom Sir Fred Hoyle stellte
einen Vergleich in einem Interview an, das am 12. November1981 in der Zeitschrift Nature veröffentlicht worden war. Obwohl selbst ein Evolutionist, sagte er, die Wahrscheinlichkeit, dass höhere Lebensformen
auf diese Weise ins Dasein kamen (bezieht sich auf die Entstehung der "ersten Zelle") sei etwa vergleichbar mit der
Möglichkeit, dass ein, durch einen Schrottplatz fegender Orkan mit den
dort befindlichen Teilen eine Boeing 747 zusammenmontiere.
@Xadis
währe nett wenn du noch ein paar alternative Theorien dazu aufstellen würdest fumarat!
Zumindest eine hätt ich noch, nennt sich Schöpfungstheorie:)
 

semball

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Da kämpft die Aufklärung Jahrhunderte lang gegen den Kreationismus und andere Irrwege der Theologie und dann sowas! :?

Natürlich glaube ich an "das Leben aus der Ursuppe", einfach deswegen, weil es die einzig vernünftige und rationale Erklärung ist, die es gibt.

Ich lasse mich natürlich auch gerne für andere Theorien interessieren (falls für diese wider sämtlicher Wahrscheinlichkeiten jemals ein Indiz vorliegen sollte :p )
 

Rosskeule

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Tchja, auch dem Sir Fred würde ich dann zustimmen. Die Tatsache, dass es Menschen gibt, ist in der Tat ein so seltener Umstand, dass sie diese geringen Chance des Zufalls wert ist. Leider hat der gute Mann keinen passenden Vergleich gefunden, um die Größe der Chance zu beschreiben, dass wir alle aus einem Haufen Lehm stammen. Nein, ich mag mir nicht mal vorstellen, wie diese Allegorie aussehen muß! :wink:
 

fumarat

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Naja Roßkeule, die Schöpfungstheorie kennt keinen Zufall sonder nur Schicksal. :wink:
Immer die Ruhe Leute, war nur die Antwort auf eine Frage.
 

Tarvoc

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Evolutionstheorie? Extrem wackelig, steht auf sehr dünnen Beinen. Ich würde sagen, die Chaostheorie liefert da bessere Ansätze. Aber sobald ich das irgendwo erzähle, belächeln mich alle hinter meinem Rücken als "Spinner".

Oh Mann! Willkommen im Mittelalter!
 

dkR

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Evolution ist freilich bewiesen... geht ganz einfach. Du nimmst nen Schimmelkäse, steckst ihn in den Backofen und wenn anschließend noch was
lebt, hast du per Selektion die bestangepassten ausgesiebt und die anderen sind tot. Da (wahrscheinlich) aller Schimmel aus dem gleichen Behälter kommt - also mal identisches Erbgut hatte - sind die die Überleben durch Mutation entstanden. -> Evolution im Kühlschrank:!:
Natürlich nicht 5 Stunden bei 200 Grad.
Der Vergleich hinkt natürlich.

Kannst mal die Chaostheorie näher erklären?
Sich selbst zusammenbauende Moleküle?
 

Zweifler

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Da passt so vieles zusammen, dass es kaum eine falsche Theorie sein kann...was aber nicht heisst, dass sie mit der Zeit nicht noch ergänzt wird...denke da z.B. an neuere Erkenntnisse wie Erfahrungen, die weitervererbt werden...
 

Doktore_Flutsch

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dkR schrieb:
sind die die Überleben durch Mutation entstanden.
Guter Mann!Oder Frau. Ist egal.

Auf jeden Fall ist das meiner Meinung nach der springende Punkt.
Anpassung, darum geht es.

Was die Vorgeschichte angeht, bin ich Mad Cows Meinung,
dass aus chemischer Masse, weil es erforderlich oder gerade günstig war,
biologische Masse wurde, wahrscheinlich in Form von
einer Zelle.
Ich will nicht mal sagen, dass alles weitere aus dieser einen Zelle hervorgegangen ist, möglicherweise haben sich in Folge noch andere Zellen gebildet, aber dennoch steht für mich fest, dass höheres Leben in unserem Sinne aus einzelligen Organismen entstanden ist.

Nehmen wir das mal so hin.
Dann finde ich, soweit sich meine Kenntnisse in Genetik nicht mal als völlig falsch herausstellen sollten, es durchaus nachvollziehbar, dass eine langwierige Wandlung dieser Procyten
( simple Zellart in Form von Bakterien, angebliche "Urzelle"; enthält freiliegendes DNA ohne Zellkern -> Biochemische Substanz )
durch Anpassung der Natur an feste und zufällige Umweltbedingungen letztendlich die heutigen höheren Lebewesen hervorgebracht hat.

Anpassung ist die höhste Fähigkeit der Natur oder was wir darunter verstehen und sie erfolgt durch einen biochemischen Vorgang, der dauerhaften Veränderung der DNA ( Mutation ).

Die DNA ist ja bekanntlich eine Art Bauplan für den Körper eines jeden
jeden Lebewesens und ihre Veränderung erzeugt somit auch eine Veränderung des Körpers.
Der wesentliche Schritt dazu war der Vorgang der Reproduktion der DNA, ich meine Zellteilung: Der DNA-Strang wird der länge nach durch Enzyme aufgebrochen und mit freistehenden Nucleotiden (DNA-Bausteine) werden beide Stränge wieder aufgefüllt, daraufhin bringt die nun doppelte DNA die Zelle dazu, sich zu teilen; sie schnürt sich meist in der Mitte ab.

Auf diesem Prinzip beruht meines Erachtens unsere Entstehung und die der uns bekannten und auch nicht bekannten Tiere und anderen Organismen:

Anpassung der Natur als allgemein vorhandene Kraft an bestehende Umweltbedingungen durch Wandlung der erzeugten Organismen in Form von Umstrukturierung der Erbmasse in einem biochemischen Vorgang,
den wir Mutation nennen.
Und über die Jahrmillionen hin wurde aus diesem dauerhaften Mutieren
von Zellen die Evolution.

Logisch, oder?
Bestimmt spielen auch noch mehr Dinge dabei ne große Rolle, aber
ich bin davon soweit recht überzeugt.

Wenn es einen Schöpfer gibt, ist er der derbste aller Naturwissenschaftler!
 

agentP

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Natürlich steht die Evolutionstheorie auf wackeligen Beinen, vor allem dann, wenn man ein so komplexes Gebiet auf die Enstehung des Lebens reduziert, was nur ein Teilaspekt ist. Ein anderer ist die Enstehung von Arten und da steht sie bei weitem nicht auf so wackeligen Beinen, wie uns Kreationisten und andere Zweifler glauben machen wollen. Es gibt übrigens eine ganze Menge Evolutionsbiologen, die kein Problem damit haben, den Quell des Lebens vor ein paar Millionen Jahren in einer höheren Macht zu sehen und trotzdem in der Folge die Evolution als den Mechanismus anerkennen, der die Vielfalt des Lebens ermöglichte.
Insofern ist es kaum verwunderlich, was Sir Fred da von sich gibt. Der Vergleich hinkt dennoch, denn die zufällige Enstehung von Aminosäuren konnte zumindest im Ansatz im Labor schon nachgestellt werden, die zufällige Entstehung von Passagierflugzeugen nicht.
 
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