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Der neue Amoklauf in Kanada : Parallelen zu Erfurt ?

Dieses Thema im Forum "Politik, Sozialkritik, Zeitgeschehen & Geschichte" wurde erstellt von Gaara, 14. September 2006.

  1. Gaara

    Gaara Erleuchteter

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    Wen dich das so interessiert Lazarus (wie mich auch, schade, daß das Thema hier recht unwichtig erscheint), so kennst du dieses, sehr gute, Forum sicher auch, aber ich poste es mal trotzdem hier noch rein :
    http://www.findefux.de/forum/list.php4?f=82

    Da wird auch der Bericht auseinander genommen und eigentlich sollten die Stammmember dieses Forums den Bericht verfasst haben.
     
  2. Lazarus

    Lazarus Forenlegende

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    Also - ich kenne diese Seite... entschuldigung, aber ich halte da nicht wirklich viel von.... zudem bezweifel ich das die Stammuser dort aus der Kommission des Berichts sind - oder hab ich da was falsch verstanden?

    jaja - Kinder (und wir reden hier wirklich von KINDERN) unter Schock haben Aussagen kurz nach dem Vorfall gemacht - was für Aussagen das waren kannst du im Kommissionsbericht nachlesen, da stehts wörtlich....
     
  3. DrJones

    DrJones Ehrenmitglied

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    @ Gurke

    Cool mal das Profil mal im 'original' zu sehen.
    Naja, etwa in der Mitte des Profils erzählt er von Dingen
    die er mag und die nicht mag.(Likes /Dislikes)
    Schon teilweise recht krank.
    Andererseits ist das was er da über sich preis gibt schon recht
    oberflächlich. Es bestätigt leider viele Klischees...
     
  4. Lazarus

    Lazarus Forenlegende

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    Tja - du solltest halt nicht von deiner kleinen Welt auf den Rest schließen - ich kenne sehr wohl Leute, die erst ab und an am Wochenende ein zwei Bier getrunken haben... da waren sie um die 15.... und sicherlich, wenn ich heute einen von denen am Busbahnhof treffe, versichert er mir auch das er sofort auf hören könnte und natürlich nur aus genuß den ganzen Tag billigen Fusel säuft und stinkt wie ein vermodernder Kadaver....

    Na - wenn du es hättest würdest du es wohl kaum hier verbreiten... aber davon ab: Ich glaube das fast jeder das potential hat, wenn die Umstände stimmen.... Aber die Idee das es Leute gibt, de anders ticken als du kommt dir erst garnicht, woll? Dabei hatte ich extra noch für dich erwähnt:
    Steinhäuser wuchs also in einem asozialem Umfeld auf? aha - ich denke , nachdem ich den Bericht studert habe - sein Umfeld war nicht anders wie das vieler tausend anderer normalen Jugendlichen. Das Problem wäre wenn, dann das die Eltern versagt haben - wobei es sehr schwer ist bei den heutigen "Freiheiten" den Jugendlichen noch Grenzen zu setzen. So hatten sie keine Möglichkeit ihrem "volljährigem" Sohn zu verbieten, mit Schußwaffen um zu gehen. Hier versagt aber auch der Staat: Waffen haben bei privaten Personen nichts zu suchen. Richtiger wäre es, wenn es auf Schießanlagen Waffenkammern gäbe und die Dinger garnicht erst vom Gelände kommen.

    Wer sich in seine kleine Welt zurück zieht, verliert nunmal den Bezug zur realität - so einfach ist es... bei dir ja scheinbar auch.

    Gewalt in Filmen oder Spielen fördern dieses krankhafte Rückzugsverhalten - jawohl, es ist eine Krankheit - und auch die ja so "harmlosen" Drogen Alkohol und Mariuhana tragen dann noch erheblich dazu bei, den Bezug zur Realität zu verlieren. Sicher gibt es die Ausnahmen, die wirklich damit umgehen können - aber wenige, denn leider glaubt ein Großteil nur das er es könnte.

    Ich halte zB die Reglung für Alkohol wie sie in den USA herrscht für durchaus sinnvoll. 16 Jährige Besoffene gehören in eine Besserungsanstalt - 18 Jährige sind auch selten wirklich "reif". Wie auch bei Filmen haben Spiele in denen es ums Töten geht bei "Kindern" unter 18 - besser 21 - nix zu suchen. Hier müssen eindeutig mehr der Einzelhandel und die Erziehungsberechtigten in die Verantwortung gezogen werden - Notfalls mittels dragonischen Geld oder Haftstrafen. Ich denke solche Medien sind ein sehr schlechtes Mittel, Jugendlichen eine Wertvorstellung von Menschenleben zu vermitteln.
    Wer töten als Sport betrachtet - und da zähle ich banales virtuelles Töten zu - und meint das er als Jugendlicher ein "recht" (heute haben ja alle ein Recht auf etwas) darauf hätte, der sollte sich ein Ticket in den Irak kaufen, da kann er das dann am eigenen Leib erfahren.
     
  5. DrJones

    DrJones Ehrenmitglied

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    Ich weiß nicht ob ich das recht verstehe, aber lese ich da zwischen
    den Zeilen in Lazarus Beitrag einen Ruf zur guten alten
    'Zucht und Ordnung'.

    Nur als Beispiel: Es gibt strenge Internate für die Eltern
    viel Geld zahlen um ihr Söhne und Töchter dorthin zu schicken.
    Da sind dann weder Handys und Piercings erlaubt. Auch die
    Frisur darf nicht zu gewagt sein. Außerdem gibt es Schuluniformen.
    Und man glaubt es kaum, die Leute dort leben immer noch...
    Auch wenn man ihnen die meisten ihrer Statussymbole abnimmt .
    (Zumindest in der Zeit des Unterrichts) Und ich gehe mal davon aus,
    dass aus diesen Schulen die Elite von morgen kommt, also das Konzept
    das dort verfolgt wird aufgeht.

    Ein Urteil eines Psychologen über den Fall Natascha Kampusch zeigt in eine ähnliche Richtung. Aus diesem Kerker kam eine relativ gebildete
    junge Frau. Umfangreicher Wortschatz, höflich, gewandte Ausdrucksweise.
    Der Psychologe vermutet das es der 'Luxus an Zeit' war der Natascha zur
    Verfügung stand um sich zu bilden,etwas. das anderen nicht zur Verfügung stand, weil sie nicht, wie wir zB überproportional viel Zeit mit unnötigem krimskrams verbrachte. Chaten, Surfen, Shopping, TV,
    Daily Soaps etc.
    Natürlich soll das keine Anleitung sein alle Kinder bis zu ihrem 18.
    Lebensjahr wegzusperren, aber möglicherweise bietet
    die moderne Gesellschaft einfach zu viele Möglichkeiten
    der Zerstreuung, und vielleicht erlauben Eltern ihren Kindern zu viel
    da in den Medien städnig suggeriert wird man habe es sich schließlich verdient und ein Recht darauf. Der Sieg der Dummheit über die
    Vernunft...
    (Ich hoffe ich schreibe nicht zu konfus, ich komme eben aus dem
    Bierkeller 8) )
     
  6. Tyler-Durden

    Tyler-Durden Meister

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    @lazarus

    Kein Grund hier irgendwen persönlich anzugreifen nur weil ich eine andere Meinung und Ansicht vertrete als du. Ich hab hier keine Lust rumzustreiten.

    Und ich sage nichts gegen Zucht und Ordnung in einem gewissen Maß. Nein, ich wünsche mir nicht die Prügelstrafe etc. wieder aber ich kann beim besten willen kein Spiel mit der Realität vergleichen. Es ist einfach so das mehrere Faktoren zu dem Fall in Erfurt beigetragen haben und ich geh´einfach mal davon aus das dieses Videospiel der geringste Faktor war. Das wurde aber breit getreten in den Medien denn "irgendwas" muss ja dran Schuld gewesen und der Auslöser sein. Das ist genauso wie im Mittelalter, der wahre Verbrecher konnte nicht geschnappt werden dann nehmen wir eben einen anderen Verdächtigen und Knüpfen ihn für´s Volk auf damit da Ruhe einkehrt. Was letztendlich wirklich der Auslöser war kann er uns ja nicht mehr erzählen, was da in sich vorging, hm ?

    Ich meine nur, mir ist das zuwider das es in Deutschland mittlerweile schon so weit, das man als Spieler auf wirklich gute Titel verzichten muss, weil da einer mal wieder in ´nem Schützenverein sein könnte, die Waffen mit nachhause nimmt und einen an der Waffel hat.
    Und überhaupt den Spielen die Schuld dran zu geben ist wirklich primitiv wie nochmal was. Angesichts des Umsatzes und Millionenfacher Verkäufe gewisser Titel zeigen gerade solche Leute das die Spiele eben nicht dran Schuld sind und rein gar nichts damit zu tun haben. Denn hätten sie das, würden auf 10 mio. verkaufte Einheiten von Doom z.b. garantiert 100 leute so ausrasten müssen und Amoklaufen, wäre das Spiel die Motivation und inspiration dafür.
     
  7. Ein_Liberaler

    Ein_Liberaler Forenlegende

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    Die Idee, daß Waffen nicht in die Hände von Zivilisten gehören, hat uns dahin gebracht, daß man inzwischen Flugzeuge mit Taschenmessern kapern kann.

    So flutscht das besser:

    Oder so:
     
  8. DrJones

    DrJones Ehrenmitglied

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    Je nachedem aus welcher Warte man die Fakten betrachtet
    kann man unterschiedliche Schlüsse ziehen.

    Ja, Flugzeuge werden mit Taschenmessern entführt.
    Amokläufe werden dagegen von waffenstarrenden Teenies ausgeführt.
    Ich seh da trotzdem keine Begründung jedem eine Knarre an die
    Hand zu geben.

    Michael Moore, so sehr er auch in Kritik steht zeigt das in seinem
    Filmchen Bowling for Columbine doch recht deutlich.
    Wenn Waffen mehr Sicherheit bedeuten würden, wären die USA
    das sicherste Land der Welt. Das Gegenteil ist der Fall.
    Kaum ein westliches Land mit so vielen Toten durch Schusswaffen.

    (Andererseits hab ich mich eigentlich schon immer gefragt wie so eine
    Entführung von statten geht in einem Flugzeug. 4 bis 5 Entführer
    gegenüber 100en Passagieren. Das man sich mit Pistolen oder
    Schnellfeuerwaffen Respekt verschaffen kann verstehe ich, aber das
    sich die Passagiere so in ihre Opferrolle ergeben, gegenüber
    ein paar Typen mit Messern. Das ist mir schon ein Rätsel.)
     
  9. racingrudi

    racingrudi Großmeister

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    so eine art kollektive feigheit? jeder ist darauf aus, seine eigene haut zu retten. die anzahl der "helden" auf dieser welt dürfte verschwindend gering sein ...
     
  10. Gaara

    Gaara Erleuchteter

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    Du mußt auf nichts verzichten in Deutschland, Tyler (wenn du ü18 bist).
     
  11. Sentinel

    Sentinel Erleuchteter

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    Wenn ich mich recht entsinne, war in BFC Kanada das Paradebeispiel um aufzuzeigen, daß eine "Gesellschaft ohne Waffen" wesentlich friedlicher und sicherer ist. Die Menschen in Kanada haben in dem Film noch nicht einmal ihre Haustüren verschlossen.

    Ich habe persönlich kein Problem damit keine (Schuß-)Waffe zu besitzen, aber mit einer Bush- Regierung, die versucht ihr Land zu entwaffnen und
    sich gleichzeitig fleißig zu einer Diktatur entwickelt.
    Das ist natürlich wieder alles rein spekulativ, aber man sollte aus der Geschichte lernen. Eine Regierung, die sich letztenendes nur über ihr Gewaltmonopol (auch Propaganda ist Gewalt) aufrecht erhalten kann,
    hat natürlich zu Recht Angst vor einem bewaffnetem Bürgertum.
    Ein unbewaffnetes Bürgertum hat natürlich Angst vor einer solchen Regierung. (BTW, es sind auch nicht gerade wenige, die von den Cops abgeknallt werden - die Chance von Terroristen getötet zu werden ist geringer ....)
    Terror- Drills in den USA zeigen auch, daß das nicht unbegründet ist und dienen gleichzeitig zur Festigung der Angst. Angst lähmt und macht gefügig, wie auch das Beispiel mit den Taschenmessern zeigt.

    Ein "nettes" Phänomen des Zwangsindividualismus. Nennen wir es kollektive Angst, über die eigene kleine egozentrische Motivlage zu springen und dem Typen links und rechts was an die Lusche zu knallen.
    Aber das ist es eben, die Menschen glauben immer mehr sie bräuchten einen übermächtigen Staat, der sie unter seine "Fittiche" nimmt,*sarkasmus* wenn es schon keinen Gott gibt, der sie beschützt und mit Reichtümern zuschüttet.
     
  12. racingrudi

    racingrudi Großmeister

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    Almeirim
    du gehörst ernsthaft zu denen, die der meinung sind, die welt wäre sicherer, wenn jeder eine knarre zuhause hätte? damit würde doch die wahrscheinlichkeit des missbrauchs durch schwachmaten (völlig egal, welchen hobbies sie nachgehen) extrem erhöht, was irgendwie auch einleuchtet. ob die ami-stories jetzt stimmen oder nicht: ich will jedenfalls nicht im straßenverkehr sterben, weil einer nicht mit meiner fahrweise zufrieden ist und deshalb meint, justitia zu mimen. ohne feuerwaffen hat er's da deutlich schwerer. das beispiel von diesem ominösen john lott aus deinem erstgenannten link (dessen passbild vermittelt nicht gerade einen vertrauenswürdigen eindruck) kannst du direkt kicken. auch wenn solche übergriffe vielleicht vorkommen, so doch nicht in dem maße, eine zivilisten-aufrüstung zu rechtfertigen.

    gruß
    rg
     
  13. Angel of Seven

    Angel of Seven Ehrenmitglied

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    Ja klar, soll ruhig jeder seine Wumme mit an Board nehmen. Dadurch wird das Fliegen bedeutend sicherer... :p
    Also manchmal frage ich mich ob.............................*selbstzensur*


    LG


    AoS
     
  14. Ein_Liberaler

    Ein_Liberaler Forenlegende

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    Nicht jeder sollte eine Waffe haben. Vorbestrafte Kriminelle sollten zum Beispiel keine haben.

    :rofl: * Es gibt sicher auch amerikaniosche Käffer, in denen das nicht nötig ist. Wenn ich es recht bedenke, tendiert mein Pächter in der Uckermark sogar dazu, den Schlüsselbund außen auf der Tür stecken zu lassen. Das hat wohl eher weniger mit den Waffengesetzen zu tun.

    Die Waffengesetzgebung ist in den USA nicht Bundes-, sondern Ländersache. In den Verbrechenshochburgen (zum Beispiel Washington, DC, und New York) ist der private Waffenbesitz verboten. Scheinbar liegt es im Interesse der zuständigen Regierungen, daß nur Kriminelle Waffen haben. Die Waffenbesitzraten des ländlichen Amerika, in dem man zweifellos auch die Haustüren offenlassen kann, mit der Mordrate der Metropolen in Beziehung zu setzen, indem man den bundesweiten Durchschnitt bildet, ist nichts weiter als Lug und Trug.

    Man vergleiche auch Levitt, Freakonomics: Pro Swimmingpool sterben, glaube ich, zwanzigmal mehr Kinder als pro Schußwaffe.

    Außerdem wäre es unsinnig, so etwas wie einen Nationalcharakter zu leugnen. In der Schweiz passiert mit den Sturmgewehren in jedem Schlafzimmerschrank genau gar nichts. Menschen laufen nicht Amok, weil sie Waffen haben. In Deutschland würden sie das auch nicht tun. Übrigens würdet Ihr Euch wundern, wenn ihr wüßtet, wie viele illegale Waffen bei ganz unbescholtenen Deutschen im Nachtschränkchen liegen - bis die RAF einen Vorwand zu einer Rechtsverschärfung lieferte, war der Waffenbesitz ziemlich liberal geregelt, mit einer Unterbrechung nur im Dritten Reich.



    *(Das gilt übrigens nicht Dir, sondern Micheal Moore.)
     
  15. Aphorismus

    Aphorismus Ehrenmitglied

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    im moment in den neuronen deines kopfes
    Weil es sehr viel mehr Schußwaffen als Swimmingpools gibt?
     
  16. Ein_Liberaler

    Ein_Liberaler Forenlegende

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    Nein, weil sie gefährlicher sind. Es gibt sechs Millionen Pools und 200 Millionen Waffen. Gefährlicher sind sie, weil weniger verantwortlich mit ihnen umgegangen wird.

    Es braucht 11.000 Pools oder eine Million Waffen, um ein Kind zu töten.

    Quelle

    Edit:

    Dein Einwand hätte Sinn, das fällt mir zu spät auf, wenn Pools und Waffen zur Gesamtzahl der an unnatürlichen Ursachen gestorbenen Kinder in Beziehung gesetzt würden. Das ist aber nicht der Fall.
     
  17. Wanderer

    Wanderer Meister

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    irgendwo im nirgendwo

    Also laut der "Medien" hat er ja Counterstrike gespielt. Laut Polizei hatte er keinen Internetzugang.
    Na, wer findet den Fehler ?

    Counterstrike ist ein reines Onlinespiel ! Es gab damals nicht mal Bots für das Spiel.

    Laut Polizei hat er Konsolenspiele gehabt.
    Es besteht schon ein beträchtlicher Unterschied zwischen einem PC und einer Konsole.
     
  18. Gurke

    Gurke Ehrenmitglied

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    25. März 2003
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    Gurkonien
    Da gabs sicher Bots für, die anderen Mods hatten ja auch welche.

    //edit: Erinnerungsflash. Klar gibts da Bots für, ich weiß es noch als ob es gestern wäre.
    Hatte mal irgendwann ne Betaversion, weil mal wer sagte wäre n tolles Spiel.
    Egal, jedenfalls hatte es da auch schon Bots zu.
     
  19. the_midget

    the_midget Erleuchteter

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    Na ja, vielleicht ist er ja in ein Internetcafe gegangen um zu spielen? Schliesslich hatte er doch auch eine homepage, muss er ja irgendwie erstellt haben...
     
  20. Angel of Seven

    Angel of Seven Ehrenmitglied

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    @Liberaler

    Jetzt mal im Ernst: Das Waffengesetz in den amerikanischen Bundesstaaten ist doch der reinste Hohn.
    Je mehr Privatwaffen, umso mehr wird geschossen, ist doch logisch oder?
    Wo mehr geschossen wird kommen mehr Leute ums Leben. Das Waffengesetz in den Staaten der USA ist doch eindeutig von der überstarken Waffenlobby mit ihren Wahlkampfspenden geprägt.
    30.242 Todesfälle durch Schusswaffengebrauch allein im Jahr 2002 sprechen eine deutliche Sprache. Rechnen wir das mal auf ca. 20 Jahre hoch: ca. 600000 Leute mussten also ihr Leben lassen, von den schwer Verletzten reden wir gar nicht, klar, die hätten genauso mit einen Knüppel totgeschlagen werden können, aber so ein simples Schüsschen ist etwas anderes als selbst Hand anzulegen.
    Jeder Mensch kann in eine Ausnahmesituation kommen, wo er sich nicht mehr selbst unter Kontrolle hat zb. eifersüchtiger Liebhaber der durchdreht. Dann eine Schusswaffe in der Nähe macht die ganze Sache noch viel schlimmer.
    Mein Gott..., wieviele Durchgedrehte habe ich schon bei Kneipenschlägereien oder sonstigen Anlässen gesehen. Wenn die alle eine Knarre gehabt hätten wärs ein einziges Blutbad geworden.
    Halt genauso wie man es immer wieder aus den Staaten zu hören bekommt. 8)



    LG


    AoS