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"Chef" der Sauerland Bomber war CIA Mitarbeiter.

Dieses Thema im Forum "Terrorismus und Anschläge" wurde erstellt von Guest, 7. Februar 2009.

  1. Lazarus

    Lazarus Forenlegende

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    Ahja... ich hab den Inhalt deines Postings schon gekannt bevor du es geschrieben hattest....

    ...es ist das typische Schema - ich nenne es das "95% Schema"!

    "Ich konnte es dir Vorrechnen aber du würdest es eh nicht verstehen"

    "Ich könnte es dir erklären aber du würdest es eh nicht verstehen"

    Mehr als heiße Luft kommt da nie...

    Zudem laberst offen gesagt "Dünnschiss" wenn ich dir das mal sagen darf!

    Woher weist du denn, dass du mit jemanden "diskutieren" oder jemanden "überzeugen" müßtest wenn du dich wie auch immer beteiligen würdest?

    Du stellst hier - wie es nebenbei bei den 95% üblich ist - einfach eine Behauptung als Tatsache in den Raum, welche in keinster Weise der Wahrheit entspricht! Wer verzerrt hier die Realität? Du schusterst dir doch deine kleine Welt zurecht in der du lebst! :lol:

    Sich über Projekte zu beschweren ohne selbst - und das von vorn herein - bereit zu sein hier und da auch nur mal ein paar Stichworte bei zu tragen ist arm und zeugt eher von Neid als "Insiderwissen" oder ähnlichem!

    Das ist arm - ziemlich arm Mr. 95%

    Aber es wohl eher so: es kommt nicht mal heiße Luft..... :read:

    *Schublade zu*
     
  2. hives

    hives Ehrenmitglied

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    Als ich noch aktiver in der Redaktion war, habe ich die inhaltlich-differenzierte Auseinandersetzung mit VTen als sehr wichtig empfunden, auch da sie uns von der Berichterstattung in den Massenmedien abgrenzte. Inwiefern und warum die gegenwärtig aktiven Redakteure das anders sehen, kann ich nicht sagen, aber es ist natürlich ihr gutes Recht. Ich persönlich finde es jedoch schade.

    Der jüngste Kommentar war auch meiner Meinung nach keine Glanzleistung, spiegelt jedoch nicht die gesammelte Arbeit der gesamten Redaktion wider, in deren Rahmen bspw. schon Info-Sammlungen zu Bilderberg-Treffen, Artikel zu Leuten wie Mark Lombardi und differenzierte Arbeiten zu Medienereignissen wie G8-Gipfeln entstanden sind. Jeder User kann in der Redaktion produktiv mitwirken - als ich dort noch aktiver war, hätte ich mich über jeden kritischen Neuzugang gefreut. Leider blieben diese weitgehend aus.
    Es ist m.E. nicht richtig, dass die Ask1-Redaktion zu sämtlichen Verschwörungstheorien immer auf Seiten des Mainstreams Stellung bezieht. Es gibt viele Gegenbeispiele, wenn auch nicht aus jüngerer Zeit, was jedoch nicht zuletzt daran liegt, dass in der Redaktion der VT-offenere Nachwuchs ausbleibt. Da die entsprechenden Leute in der Regel gar nicht erst in der Redaktion anfangen, liegt das Ganze schätzungsweise weniger an der Arbeitsweise und den Mitgliedern der Redaktion selbst und mehr an einer abschreckenden Wirkung der wahrgenommenen Konkordanz hier im Forum.
    Die Qualität der redaktionellen Arbeit steht und fällt jedenfalls mit den Recherchier-, Analyse- und Interpretationsfähigkeiten der freiwilligen Mitarbeiter.
     
  3. Guest

    Guest Guest

    @Lazarus:

    Dasselbe in Grün - so eine Antwort habe ich von dir erwartet. Wobei es nicht einmal eine Antwort war, sondern - wie gewohnt - dummes Metageschwätz, Polemik - eigentlich alles außer eine Antwort auf meine Frage. Das hat scheinbar bei einigen hier System: Wenn sie sich angegriffen fühlen, schlagen sie sofort drauf, anstatt der Kritik immanent zu begegnen. Ich reagiere auf diesen Schmierenpost nicht. Meine Frage an dich, von oben, steht weiterhin im Raum.

    @hives:

    Ich denke es ist eine reziproke Beziehung: Der Nachwuchs hier fehlt, weil viele merken, dass hier mehr oder minder die meisten VTs (obwohl sie eine Berechtigung haben und die offziellen Darstellungen ebenso nur [nicht intersubjektiv zu verifizierende] VTs sind) ins Abseits gedrängt werden. Das wiederum führt dazu, dass die Beiträge noch einseitiger werden. Es ist eine Spirale. Die meisten jungen Leute sind wohl schon längst auf andere alternative Nachrichtenmedien umgestiegen - zurecht wie ich finde.

    Man schaue sich nur einmal die Stränge zu 7/7, 9/11 oder dergleichen hier im Forum an. Man google nur einmal nach entsprechenden Themen oder setze sich ansatzweise mit der entsprechenden Literatur auseinander. Und danach vergleiche man, was davon ins "Terrorarchiv" aufgenommen wurde: Die, sterlisierte, offizielle Meinung, wie sie von Bush, Blair u.a. verlautbart wird. Ganz zu schweigen davon, dass von den geamten jüdisch-zionistischen Terroraktionen der 40-er bis 60-er Jahre - soweit ich es überblicke - keine einzige aufgelistet ist. Das Bild das dadurch entsteht ist so fatal verzerrt, dass ich hier ganz klar Parteinahme unterstelle.

    Deshalb noch einmal die Frage: Wer ist denn für die einzelnen Beiträge verantwortlich? Aus welchen Quellen bedienen sich die Verantwortlichen und wieso sind sie vollkommen blind wenn es darum geht einmal alternative Ansätze nur hier im Forum zu suchen? Einige wenige sind ja vorhanden, auch wenn sie, aus genannten Gründen, nie konsequent zu Ende diskutiert wurden.

    Z
     
  4. hives

    hives Ehrenmitglied

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    Klaro, ich selbst hab hier auch schon wesentlich mehr Zeit verbracht als es bspw. im letzten Jahr der Fall war. Schade finde ich allerdings, dass offenbar viele Leute in typischer Pendelbewegung auf ebenso einseitige und informationsresistente VT-Medien umsteigen. Wichtig ist doch gerade der (ergebnis-)offene Dialog und das gegen alle Seiten kritische Abgleichen von Aussagen und Informationen. Das ist in der Ask1-Redaktion vielleicht sogar besser möglich als im Forum, da dort eben informative Beiträge erstellt und nicht in erster Linie Meinungen geäußert werden sollen - von der ein oder anderen Glosse u.ä. mal abgesehen.

    Wenn ich mich nicht täusche, wurden bisher auch keine bspw. palästinensischen Anschläge aufgenommen, und der Irak als Krisengebiet wurde komplett ausgeklammert, da es fast unmöglich ist, die ganzen Anschläge zu sammeln. Das Ganze basiert wie gesagt auf Eigeninitiative... Was Israel/Palästina angeht: Anschläge durch Irgun und ähnliche Gruppen sind ja gut belegt, da hätte sicher niemand was dagegen, dass du oder ein anderer User entsprechende Einträge verfasst. Die bisherigen Mitarbeiter hatten da offenbar andere Prioritäten, jeder hat eben einen selektiven Blick auf die Realität - du selbst hättest vielleicht palästinensische Anschläge zuletzt eingetragen (oder was auch immer), ich hätte mich vielleicht erst mal komplett am Irak abgearbeitet oder so. Letztendlich hat aber auch keiner von uns beiden am Terrorarchiv mitgewirkt, weswegen es wohl jetzt so ist, wie es ist.

    Zum Terrorarchiv kann ich dir wenig sagen, da ich nicht daran mitgearbeitet habe. Die Beiträge dort sind jedenfalls nicht in Stein gemeißelt, sondern können über die verantwortlichen Redakteure erweitert und editiert werden. Für meine Artikel und Blogbeiträge habe ich nebenbei erwähnt teilweise recht umfangreich off- und online recherchiert.

    Ich kann den Ärger von Lazarus übrigens schon irgendwie nachvollziehen - in der Redaktion mitgeholfen hat von den vielen VTlern, die sich im Forum auch schon vor Jahren ausgiebig über ihre Mainstream-Kontrahenten aufgeregt haben, kaum einer (mir fällt momentan kein einziger ein).
     
  5. agentP

    agentP Forenlegende

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    Z, natürlich hat das was zu bedeuten, da ich aber ergebnisoffen an die Sache heranzutreten versuche, gibt es für mich im Gegensatz zu Gilga, auf dessen Posting ich geantwortet habe nicht eine eindeutige , sondern durchaus mehrere mögliche "Bedeutungen".
    Das ist das was ich dir schon in zig Diskussionen zu vermitteln versucht habe, auch wenn du mich immer als grundsätzlicher Leugner oder sonst etwas abzustempeln versuchst.
     
  6. Gilgamesh

    Gilgamesh Ehrenmitglied

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    Es fehlt hier eindeutig an Gewicht der Leute, die gerne hinter den Kulissen schauen, die den Weg einer verbreiteten Meinung (Information) bis hin zu seiner Quelle, zum Ereignis selbst und davor beleuchten möchten/können.

    Was ist Information? Die Umschreibung eines Ereignisses/Sache, die ihren Weg nimmt zum Endverbraucher, filtriet und bewertet durch ein System politischer Meinungsbildung. Das Endprodukt als Nachricht in den Massenmedien spiegelt nur die Sicht der herrschenden Kaste wieder mit einer Richtungsweisung, die den eigenen politischen Interessen nützt.

    Lassen wir kurz brisante Verschwörungstheorien weg und nehmen als Beispiel die Klimaerwärmung.

    Wo vor Jahrzehnten bereits hervorragende Köpfe auf die Klimaerwärmung durch den Menschen hinwiesen, starteten die größten Umweltbeschmutzer, geführt von den USA, eine riesige Gegenkampange, die unter G.Bush seinen Höhepunkt der Ignoranz fand. Hier zeigte sich sehr deutlich, wie politisch-witschaftliche Interessen mit Hilfe der Massenmedien die Realität zu ihren Gunsten verzerrten.

    Anderes Beispiel Rinderwahnsinn.
    Ich erinnere mich an eine Talkshow vor 15-20 jahren, wo ein deutscher Wissenschaftler von fast allen Massenmedien und eigenen Leuten ins Abseits gedrängt und seine Chance bekam, in dieser Sendung über die Gefahren zu berichten. Und er warnte über die nicht zu unterschätzenden Gefahren für die Bevölkerung, wobei gleichzeitig Politik und Wirtschaft die Gefahr und überhaupt einen Zusammenhang mit der Kreuzfeld-Jakob-Krankheit bestritten. Monate später endlich sah man es ein und England wurde unter Qarantäne geststellt.

    Das sind zwar nicht die besten Beispiele, zeigen aber deutlich, wie Medienkontrolle die Wahrheitsfindung vehement blockieren können.

    Damit läßt sich zwar keine der Verschwörungstheorien beweisen, sollte einem aber die Augen öffnen, dass die sogennate freie Presse diese Freiheit nur bis zu ihren eigenen politischen Zielen und Grenzen verteidigt. Gegenläufige Wahrheiten werden nicht erwähnt oder bestritten. Und genau diese Massenmedien werden immer gerne als Hauptargument gegen die VTler genommen. Wenn die Tagesschau, die BILD-Zeitung, der stern oder Spiegel nicht davon berichten, dann existieren gewisse Wahrheiten nicht.Punkt.

    So war die Wahrheitz.B. sehr paradox aufgeteilt, als der Irakkrieg noch tobte. Pendler, die die zwischen Deutschland und den USA reisten, fanden sich zugleich auch in unterschiedlichen Informations- und Realitätswelten wieder, was zum Glück dazu führte, dass gewisse Deutsche Meinung und Wahrheiten in die USA strömten und dort Gegenbewegung ins Leben riefen.

    In diesem Beispiel konnte man sehen, wie sich die US-Medien gegen die Bürger, für die Bush-Regierung verschworen hatte (VERSCHWOREN), diese Verschwörung jedoch irgendwann bröckelte, bis zum kompletten Zusammenbruch und der Bildung einer Gegenbewegung.

    Was sagt uns das? Es sagt uns, dass man als VTler Rückgrat beweisen Geduld haben und kämpfen sollte. Und ich habe sehr viel Geduld in solchen Sachen, sehr viel Geduld... :illu:
     
  7. agentP

    agentP Forenlegende

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    Dein Posting beweisst mir eigenrlich nur, dass du deine subjektive Wahrnehmung für die objektive Realität hältst ohne irgendeinen Ansatz zur Distanz oder Selbstreflektion.
    Du erinnerst dich vage an eine Talkshow, leitest daraus eine Creutzfeld-Jakob-Verschwörung ab und das präsentierst du hier als Beispiel für deine kritische Herangehensweise. Ich mein, das sagt doch alles, oder?


    Jetzt wird es albern. Du denkst doch nicht ernsthaft, dass es in Zeiten des Internets in der globalisierten Welt Reisende braucht, damit ein Amerikaner an europäische Sichtweisen gelangt und du glaubst nicht ernsthaft, dass es in den USA ohne deutsche Reisende keine Opposition zur Bush-Regierung gegeben hätte. Das ist wäre schon fast rührende Naivität, wenn sie nicht aller Wahrscheinlichkeit dunklen Ressentiments entspringen würde.
     
  8. hives

    hives Ehrenmitglied

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    Nein, dass zeigen sie nicht, da es zumindest deiner Darstellung folgend keine Beispiele für Medienkontrolle sind. Die Massenmedien sind nun mal keine homogene, streng hierarchisch organisierte Einheit, sondern bestehen aus komplexen Netzwerken. Man orientiert sich bei der Bewertung von Neuigkeiten an bestimmten professionellen Richtlinien und nicht zuletzt auch an Kollegen, stützt sich auf die gleichen Agenturen, bewertet Quellen in ihrer Glaubwürdigkeit ähnlich. Daraus ergeben sich gewisse Ähnlichkeiten und auch Situationen, in denen wichtige Meldungen untergehen.
    Sicher gibt es konkrete Absprachen, Einflussnahme durch PR-Arbeit u.ä., aber einfach bei jedem Versäumnis auf Verschwörung und Kontrolle zu verweisen, ohne den Fall zu untersuchen, ist freundlich ausgedrückt unseriös.

    Allgemein: Man sollte als VTler nicht einfach nur "Rückgrat beweisen", sondern auch kritisch sein gegenüber der eigenen "Großen Erzählung" sowie vorsichtig bei der Interpretation von Aussagen und Meldungen, die einem allzu gut in den Kram passen.
     
  9. Guest

    Guest Guest

    @hives und agentp:

    Ich stimme euren letzten Beiträgen zu 100 Prozent zu. möchte aber noch ergänzen, dass es bei jeder annähernd kritischen Berichterstattung auch immer darum geht, jeder These gegenüber aufgeschlossen zu sein und sie in erster Linie anhand ihrer Inhalte und nicht nur aufgrund ihrer Form zu bewerten.

    Genau das möchte ich den Autoren des "Terrorarchivs" nahe legen, ebenso wie jenen Forumsteilnehmern, die immernoch nicht bereit sind, analoge Schlüsse aus der Geschichte des Terrors in die Gegenwart zu ziehen und konkrete Verbindungen offizieller Institutionen zum Terrorismus erst dann sehen und akzeptieren, wenn sie - wie hier - von einem Massenmedium aufgegriffen werden.

    Z
     
  10. Gilgamesh

    Gilgamesh Ehrenmitglied

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    @agenP

    Meine einfachen Beispiele dienten zur Veranschaulichung, wie eine Meinung von den Medien hartnäckig verteidigt wird, bis die Realität sie einholt. So geschiet es heute, so geschah es gestern und so geschah es auch vor über 500 Jahren! Stets sind Macht, Einflußnahme und Politik im Spiel.
    Gestern wurde noch Menschen bekämft und umgebracht, weil sie vortrugen, die Welt sei keine Scheibe, sondern eine Kugel. Heute sind es weitaus komplexere Themen, die mit Desinformation bekämft werden.

    Keiner von uns kann sagen, ob die CIA hinter den Sauerland-Bombern steckt oder nicht. Jeder BILDet sich seine Meinung wo auch immer and want to belive, dass es so ist, und nicht anders. Fakt ist aber, dass keiner von uns richtig hinter die Kulissen schauen kann und wir glauben müssen, was man uns erzählt.

    Ich für meine Person betrachte den Mainstream als Rohmaterial für tiefergehende Analysen um daraus durch Abwägung aller Eventualitäten und einer briese gesundem Menschenverstand ein, mein Realitätsmodel zu erstellen, welches in meine persönliche Geschichtsschreibung eingeht.

    Wer glaubt denn ernsthaft den Schrott, den die Medien verbreiten! Die dort dem Fußvolk präsentieren Geschichten sind nicht dieselben, die die jeweiligen Nachrichtendienste ihren Merkels oder Obamas neben das Frühstücksbrötchen legen.
     
  11. Guest

    Guest Guest

    Das stimmt so nicht.

    Ich erinner nur an die unseligen "Nooklear Weapons" die Saddam angeblich haben soll um damit England und Amerika zu vernichten und die als Casus Belli herhalten mußten um im Rahmen eines völlig illegalen Angriffskrieges zig tausen Menschen zu vernichten und die, die es überlebt haben in Not und elend zu stürtzen.

    SÄMTLICHE Medien im Westen waren zu dem Zeitpunkt völlig gleichgeschaltet. Ich kann mich nicht an irgendwelche kritische Fragen, andere Meinungen oder ähnliches erinnern. Die Manipulationskraft war so gewaltig, daß noch heute ein großer Teil der Amis (und wohl auch so manch anderer) glaubt, daß Hussein an 911 beteiligt war.

    Erinnern wir uns an den iranischen Staatschef, der Israel angeblich "von der Landkarte radieren" wollte.

    CNN hat die Ente in die Welt gesetzt und wieder haben SÄMTLICHE westlichen Medien dan Text reflexartig und ungeprüft übernommen.
    Unter sträflicher Umgehung jeglicher journalistischer Sorgfaltspflicht - unsere doofen Politiker natürlich auch.

    Als CNN dann zugeben musste, daß sie gelogen hatten wurde daß dann - wenn überhaupt - nur am Rande und in einem Nebensatz erwähnt.
     
  12. hives

    hives Ehrenmitglied

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    @ schechinah:

    Dann schreib mir mal bitte konkret, wo genau der Fehler in meiner Darstellung lag. Ich habe deutlich gemacht, dass es für viele Versäumnisse der Medien Erklärungen gibt, die sich u.a. aus der konkreten Arbeitsweise ergeben, dass aber natürlich auch Einflussnahmen existieren (was du in dein Zitat nicht aufgenommen hast), die aber nicht so ohne weiteres angenommen werden können, wenn es gerade ins Bild passt, sondern untersucht werden müssen.
    Wenn du allein aus irregeleiteter Medienkonkordanz auf Verschwörungen schließt, sind das deine Hypothesen, die man vielleicht weiter untersuchen, aber sicher nicht als Wahrheit darstellen sollte.

    Dass sich bspw. viele große Medien in den USA („sämtliche Medien des Westens“ kann ja nur eine stilistische Übertreibung gewesen sein) im Kriegsfall erstmal kritiklos auf die Regierungsseite schlagen, dürfte inzwischen bekannt sein. Man kann nun versuchen, herauszufinden, woran das genau liegt – was eben unter anderem zur Untersuchung von journalistischen Organisations- und Arbeitsweisen führt, oder man kann sich zurücklehnen und undifferenziert gegen Medienkontrolle und Verschwörung wettern.


    Und wo ist da jetzt die Medienkontrolle? Das ließe sich doch alles viel einfacher durch die von mir genannten Mechanismen, Bindung von Journalisten ans gängige Meinungsklima etc. erklären...
    Siehst du nicht, dass es sich bei deinen Überzeugungen um problematische Interpretationen handelt? Und ist es dir eigentlich egal, ob du ein Phänomen wirklich verstanden oder nur eine interessante Theorie zur Hand hast?

    Mich würde auch mal interessieren, ob du Gilgamesh - ich hab meine Zeilen ja schließlich nicht ohne Kontext verfasst - soweit zustimmst, dass auch die Propaganda gegen die Klimaerwärmung eine Medienverschwörung darstellt?
    Ganz so einfach, eindeutig und objektiv bzw. Ideologie-unabhängig isses dann vielleicht doch wieder nicht festzustellen...?



    @ Z:

    Ja, dem kann wiederum ich mich absolut anschließen.
     
  13. agentP

    agentP Forenlegende

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    Z, das mit den analogen Schlüssen in die Gegenwart finde ich bedenklich und ich glaube ich kann das am besten mit einem Beispiel aus dem Rechtswesen ausdrücken:
    Wenn ein Einbrecher zweimal in die gleiche Wohnung eingebrochen ist und deswegen verurteilt worden ist, dann wird er mit Sicherheit verdächtigt wenn ein dritter Einbruch erfolgt und das zu Recht, aber allein aufgrund dieser Erfahrungen aus der Vergangenheit kann man ihn nicht rechtskräftig verurteilen und bestrafen. Das erfordert trotzdem eine neue Beweisaufnahme und dies muss trotzdem so geschehen, als hätte er sich noch nie was zuschulden kommen lassen.
    Man kann eben nicht hergehen und sagen: "Aha, Sauerland, islamistische Bombenleger, einer war möglicherweise CIA-Informant. Alles klar CIA und Mossad tragen die Verantwortung". Das reicht nicht um sagen zu können ob der CIA von den Anschlagsplänen wusste oder diese sogar gefördert hat, etc.
    Es könnte z.B. auch bedeuten, dass der CIA vom Informaten verarscht wurde (Stichwort: Doppelagent, Gegenspionage, etc.), es könnte bedeuten, dass die Geheimdienste gepennt haben oder viuelleicht Informationen des Informanten falsch gedeutet haben oder dass der CIA dachte, verhindern wir halt den Anschlag in Deutschland nicht, mal sehen, vielleicht ziehen sie dann wieder eher am gleichen Strang mit uns usw. usw. Auch solche Sachen sind in der Vergangenheit schon vorgekommen. Es gibt zig andere Schlüsse, die man aus den dürftigen Pressemitteilungen ziehen kann und die sich ebenso mit Erfahrungen aus der Vergangenheit decken und die man nicht einfach beisete lassen kann, weil man den Einbrecher schon vorab "aus Erfahrung" für den Täter hält.
    Mehr erwarte ich gar nicht, als dass man eben nicht die Schlüsse verkürzt, nur weil sie so schon in das Bild passen, das man vorher schon hatte.


    Mir ist ehrlich gesagt nicht ganz klar, was du mit Form meinst. Wenn Schlüsse gezogen werden, dann sollten die auch formal richtig gezogen werden. Oder anders gefragt: Wäre für dich z.B. ein offensichtlicher Zirkelschluss ein inhaltlicher Punkt oder eher ein formaler?
     
  14. Guest

    Guest Guest

    Das sehe ich genauso. Nur sollten wir betrachten in welcher der Phasen deines Beispiels wir uns gerade befinden. Es ist ja nicht so, dass der Einbrecher (in diesem Fall setze ich ich für diesen einfach mal die "CIA" oder repräsentativ "die Geheimdienste") in der breiten Öffentlichkeit (va. den Massenmedien) überhaupt als ein solcher in den Verdacht geraten ist. Die CIA als möglicher Urheber, Mediator oder Moderator dieses Anschlagsversuches steht ja garnicht zur Debatte. Oder siehst du entsprechende Schlagzeilen, wie es sie sonst in anderen Bereichen mit Sicherheit gegeben hätte? Und allein: Welche Debatte eigentlich? Man dürfte meinen es gäbe breite Proteste aus der bürgerlichen Mitte oder in unseren (natürlich nicht gleichgeschalteten) Massenmedien. Doch da gibt es nichts - die wenigen Meldungen werden nicht angemessen aufgegriffen und rezipiert, es gibt keine Headlines, als wenn das nicht wichtig oder als wenn es gewöhnlich wäre. Beides trifft jedoch nicht zu. Eine "neue" Untersuchung diesbezüglich soll ja - geht es nach dem Tenor der Regierungspolitiker, sowie der Dienste - garnicht erst geprüft werden.

    Lediglich einige Politiker der LINKEN fordern nun eine Aufklärung: http://www.ulla-jelpke.de/news_detail.php?newsid=1171

    Ich bin jedoch skeptisch, dass da etwas draus wird. Meiner Ansicht nach wird das vertuscht werden, die brisanten Akten irgendwann vernichtet, genau wie es in der Vergangenheit schon so oft geschehen ist (Vgl. RAF-Terror, Oktoberfest-Anschlag und Olympia Anschlag 1972).

    Mit "aus der Geschichte lernen" meine ich keinswegs (wie mir des öfteren unterstellt wird) die "Wahrheit" schon gefunden zu haben, allein weil es ein Äquivalent dazu in der Vergangenheit gibt. Nein, es geht zunächst einmal nur darum, sich zu vergegenwärtigen, dass derartige Dinge (Regierungsterror, Anschläge gegen die eigene Bevölkerung und Geheimarmeen in - vermeintlich transparenten - demokratischen Staaten) mit auf die Liste der zu untersuchenden Hypothesen gesetzt werden müssen und nicht unter den Teppich der "Verschwörungstheorie" gekehrt werden dürfen. 9/11, 7/7, und auch der Sauerland-Fall bieten gehörigen Anlass dazu. Dennoch schafft es der Pluralismus und die (Schein-)Demokratie in der wir leben nicht, diese Dinge ins Licht der öffentlichen Debatte zu rücken - sie werden verschleiert.

    Es geht hier nicht (in erster Linie) um die formale Logik, sondern darum, dass bestimmte Meinungen und Hypothesen igonoriert und diskrediert werden, weil sie aus - anscheinend - suspektem Munde kommen. Beispiel Infokrieg. Statt sich inhaltlich mit den relevanten Thesen derer auseinanderzusetzen, die immer nur unter dem Begriff "VTler" lächerlich gemacht werden, wird - in Metadebatten - über sie und ihre Glaubwürdigkeit, manchmal noch ihre Quellen, diskutiert.

    Es muss aber primär über Inhalte geredet werden, ganz gleich, aus welchem Munde sie kommen. Ob die Quelle oder das Medium eines Inhaltes als paranoid, rechtsradikal, linksradikal, kommunistisch, zionistisch, islamistisch, oder sonst was abgestempelt wird, ist vollkommen egal, solange der Inhalt plausibel, verifiziert oder naheliegend ist. Inhalte müssen in dem Bereich, der über das Stammtisch-Niveau heraus geht, stets über die Form gehen.

    Z
     
  15. Guest

    Guest Guest

     
  16. Guest

    Guest Guest

    Gerade gefunden:

    AP-Chef: Pentagon hat globale Propagandamaschine aufgebaut

    http://www.0815-info.de/News-file-article-sid-10464.html

    Eine (ganz aktuelle) von vielen Meldungen, die uns endlich klar machen sollten, dass wir lernen müssen, strukturierter Machtakkumulation (dazu gehören u.a. Staatsapparate und (Medien-)Konzerne) grundsätzlich zu misstrauen. Es sind die ersten und einfachsten Lektionen der Gesellschaftswissenschaften, dass solche Strukuren, gemeinhin als "Systeme" dargestellt, sich immer selbst am Leben erhalten, den status quo und damit ihre Vormachtsstellung, nicht aufgeben wollen. Daraus resultieren dann Dinge wie das oben Geschilderte.

    Eine Gegenöffentlichkeit über alternative Medien ist in diesen Zeiten der Massenmanipulation wichtiger denn je.

    Z
     
  17. Gilgamesh

    Gilgamesh Ehrenmitglied

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    @hives
    Ich wollte damit nur in einem Beispiel zeigen, wie zu Zeiten dieser Klimadebatte einflußreiche Industrielobbyisten durch ihr politischen Sprachorgane und Medienvertreter die Öffentliche Meinung zu ihren Gunsten verdrehen konnten. Die sogennaten "freien Medien" wirken in solchen Phasen nicht rein informativ, was eigentlich ihre Aufganbe wäre, sondern Meinungsbildend.

    911, Die Islamisten waren es.
    Irak, Massenvernichtungswaffen
    Gaza, harmlose Rauchbomben.

    Nur in Zeiten (innen)politischer Kämpfe gibt dann mal die eine oder andere Gruppe durch ihre Presseorgane und Mittelsmänner kleine Wahrheitshäppchen preis.
    Dann erfährt auch mal die Masse, was hinter den Kulissen läuft. Aber auch hier dient diese Masse nur als Schutzschild gegen die, die auf der Anklagebank sitz.

    Siehe Watergate Affaire, Leuna-Affaire in Deutschland oder die Iran-Contra-Affaire.

    Hier einige Zitat aus der Iran-Contra-Affaire, Wiki-einträge:


    Natürlich können wir mit Beispiele aus der Vergangenheit nicht aktuelle Vermutungen untermauern. Aber wir können und dürfen solche Vermutungen auch nicht total ignorieren. Wo kein Feuer ist, dort steigt auch kein Rauch auf und kein VTler behauptet die Wahrheit für sich gepachtet zu haben. Wir zeigen nur weitere Möglichkeiten auf..., Puzzelteile, die sich aus nicht beachteten Informationsfragmenten ergeben...
     
  18. Ein_Liberaler

    Ein_Liberaler Forenlegende

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    Ein typischer Z wieder mal... Arrogant, überheblich, selbstgerecht. Er als der große Wahrheitssucher, der alles hinterfragt, der Skeptiker, der sich nichts vormachen läßt, während die anderen blind der Staatspropaganda folgen. Und wie sieht es in Wirklichkeit aus? Z plappert nach, was ein "Kuddel", wer immer das sein mag, ihm vorspricht. Immerhin verlinkt Kuddel seine Quellen. In denen es nicht um das von Z zitierte Schreckensszenario geht, sondern um die Propagandmaschine des Pentagons und ihre gewaltigen Kosten. AP Vernichten, ja klar. Hallo, das ist das amerikanische Militär.

    http://www.huffingtonpost.com/2009/02/06/ap-ceo-bush-turned-milita_n_164812.html

    Und was passiert den Reportern schreckliches?

    Festgenommen! Oh mein Gott! Elf Mann seit 2003! Der pure Faschismus!

    Soviel bleibt übrig von Zs Skandalen, wenn man einfach nur seinen links folgt. Der berechtigten Regierungskritik erweist solche Hysterie eher einen Bärndienst.
     
  19. Guest

    Guest Guest

    Und weil´s grad so schön passt, die Meldunge der letzten paar Tage:

    http://wire.antiwar.com/2009/02/05/ap-impact-pentagon-ups-public-relations-spending/

    http://jezekiah.wordpress.com/2009/02/07/columnist-banned-for-approaching-the-truth-is-the-truth-anti-semitic/

    http://www.theglobeandmail.com/servlet/story/RTGAM.20090206.wprof06/BNStory/National/home

    .http://www.lepoint.fr/actualites-mo...ien-suite-a-un-article-du-point/1648/0/313843
     
  20. Guest

    Guest Guest

    http://www.google.com/hostednews/ap/article/ALeqM5hgR0BhkQ5f1cKtQ-q5cNFoJEeYgQD966AF900

    Ich nehme die Entschuldigung nicht an, Liberaler.

    Z