zur Kirche

e-w-i

Lehrling
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Hi.
Erst mal Hallo da ich in diesem Forum neu bin. Ich wollte gleich einmal ein paar Gedankengänge zu Gott schreiben.
Am besten ich fange von vorne an. Früher, im Mittelalter war die Kirche anders vor allem machtvoller als heute. Damals wurde jeder Ungläubige wie Dreck behandelt. Genauso wurden die Menschen früher ziemlich von der Kirche regiert (hl. Krieg, etc..) Es wurde versucht die verschiedenen Religionen den verschiedenen Völkern aufzuzwingen...

Heute haben wir eine demokratische Gesellschaft wo die hohen Tiere nicht mehr so viel Macht haben wie damals in den großen Monarchien. Auch die Kirche tritt vor allem bei den jungen Leuten immer mehr in den Hintergrund. Umso freier die Menschheit wird umso weniger wird an Gott geglaubt und gedacht.

Meine Gedanken gehen eigentlich mehr in die Richtung dass die Kirche vor allem früher aber auch heute nur ein Vorwand war/ist um Menschen zu beherrschen bzw. mit ihrem glauben zu beeinflussen. Menschen die sich aus Problem situationen auf ihren Glauben stützen und sich so lange einreden dass er Ihnen hilft Schlechtes zu überstehen die glauben die sind ihrem Glauben auf ewig dankbar! Sehen wir doch an den älteren Bevölkerungsteilen wie sie jeden Sonntag morgen in ihr gotteshaus pilgern und sie ellenlange Predigen anhören die nichts anderes aussagen als " Dient unserer Kirche" .... - Wie gesagt, wenn man sich etwas lange genug einreden lässt oder selbst einbildet dann glaubt man irgendwann daran.

Also denkt drüber nach.

SEBASTIAN

P.s. Hoffe ich habe nicht dass Thema um welches es ging verfehlt. Bin gespannt auf eure Ansichten.
 

stephanie

Neuling
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Hallo Sebastian!

ich bin überzeugter atheist - also ziemlich ungläubig.

Glaube ist Opium für das Volk und Fusel für das Hirn.

ich toleriere jedoch jeden, der seine religion lebt, jedoch macht es mich manchmal wütend, dass die verschiedenen religionen untereinander absolut intolerant sind bzw. ich bei diskussionen belächelt werde (wohne mit einem zeugen jehova zusammen), da ich aktiver umweltschützer bin und mir auch politisch so meine gedanken mache (die christen - vor allem die zeugen - sind ja der meinung, dass alles vom lieben gott hervorgesehen ist und dass er auch alle probleme löst). - naja leben halt in ihrer welt.

zur kirche:

die kirche ist mir eigentlich ziemlich egal, finds positiv, dass immer mehr menschen aus der kirche austreten (aber im gegenzug negativ, dass die sekten immer mehr zulauf bekommen) der mensch braucht eben halt, und wenn er ihn nicht irdisch findet, dann vielleicht überirdisch.

außerdem sind mir zuviele scheinheilige in der kirche - siehe kindesmissbrauch

naturreligionen, und zB den buddhismus finde ich nicht schlecht, da sie eins mit der natur sind und nachhaltig vorgehen. ansichtssache
 

innerdatasun

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O.k. ein paar gedanken zum institutionalisierten glauben, die bedeutung der kirchen in unserer zeit, moral, machtmißbrauch etc.... aber was hat das mit religion zu tun - der suche nach dem menschlichen und spirituellen urgrund ?
 

Lyle

Großmeister
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Hoffe ich habe nicht dass Thema um welches es ging verfehlt. Bin gespannt auf eure Ansichten.
Was ist denn das Thema?
Gott oder Kirche oder Glaube oder Christentum? Zwischen den ersten drei Dingen besteht im (christlichen) Normalfall zwar eine enge Verbindung aber das Gleiche sind sie nicht.
 

deLaval

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Hallo Neuer :wink:

1. In der Tat gab es das Thema in ähnlicher Form schon das eine oder andere mal, aber es wird auch jetzt nicht das letzte mal sein.

2.
sie ellenlange Predigen anhören die nichts anderes aussagen als " Dient unserer Kirche" ....
Wieviele dieser "ellenlangen Predigten hast du dir in letzter Zeit angehört?
Ich vermute mal ...keine... Woher also kennst du deren Inhalte?

3. Du pauschalisierst zu sehr. Ich bezweifle ernsthaft, daß die ersten Christen nur vorhatten die anderen zu unterjochen, die sind nämlich selbst gejagt worden. Da könnte durchaus eine gewisse überzeugung hintergesteckt haben. Nicht daß keiner je die Instution zum eigenen Vorteil misbrauchen wollte :wink:

4. Wilkommen an Board
 

e-w-i

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Wieviele dieser "ellenlangen Predigten hast du dir in letzter Zeit angehört?
Ich vermute mal ...keine... Woher also kennst du deren Inhalte?

Ich war früher öfters in der Kirche. Habe dort auch einiges aufgefasst und mitbekommen. Klar war ich in der letzten Zeit so gut wie nie drin. Aber ich denke mir einfach dass sich da nicht wirklich viel geändert hat.
 

deLaval

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e-w-i schrieb:
Ich war früher öfters in der Kirche. Habe dort auch einiges aufgefasst und mitbekommen. Klar war ich in der letzten Zeit so gut wie nie drin. Aber ich denke mir einfach dass sich da nicht wirklich viel geändert hat.
Dann nenne uns Nichtkirchengägern doch mal ein paar "Predigtzitate" aus denen nur dieser "Dient unserer Kirch" Inhalt hervor geht!
 

Gaara

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e-w-i schrieb:
Ich war früher öfters in der Kirche. Habe dort auch einiges aufgefasst und mitbekommen. Klar war ich in der letzten Zeit so gut wie nie drin. Aber ich denke mir einfach dass sich da nicht wirklich viel geändert hat.
Ich habe sowas dort noch nie gehört.
 

elvissa

Meister
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e-w-i

ich finde du machst den fehler die kirche als eine monolithische einheit zu sehen. die beiden grossen deutschen landeskirchen, die katholen und die evangelen bestehen auch aus menschen und gemeinden die weitgehend unabhägig von einander agieren können im alltag. und dann gibt es so unendlich viele splittergruppen, die deswegen noch keine sekten sind, die auch ganz anders drauf sind.

ich find es schwierig so zu pauschalisieren.

naturreligionen, und zB den buddhismus finde ich nicht schlecht, da sie eins mit der natur sind und nachhaltig vorgehen. ansichtssache

find ich komisch. wieviel weisst du über diese religionen und wieviel über das christentum? meiner meinung nach sind alle weltreligionen im kern derart flexibel, dass sie sich kaum noch unterscheiden. deswegen sind sie auch so gross, weil im endeffekt jeder seine religion so gestalten kann wie es für ihn am besten ist. auch das christentum/die bibel befasst sich mit der natur.

was ist überhaupt eine naturreligion?
 

-sOMa-

Anwärter
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also ich gehe nicht sehr oft in die kirche, vor allem weil sonntag der gottverdammt fast einzige tag ist an dem ich mal ausschlafen kann, zum teufel.

aber trotzdem meine ich zu wissen wie evangelische predigten in deutschland heutzutage so aussehen, zum einem weil ich noch vor ein paar jahren konfirmandenunterrichtsbedingt jeden sonntag in die kirche musste und zum anderen, weil ich weihnachten und sonst mal in anderen städten in die kirche gehe.

daher kann ich sagen, dass dort garantiert kein wort über "der kirche dienen", ja noch nicht mal "gott dienen", verloren wird. meiner meinung nach sind die modernen evagelischen predigten oft sogar sehr interessant und fast objektiv. das hängt natürlich auch vom pastor ab, aber ich denke soviel nimmt sich das nicht, beim luzifer.
 

e-w-i

Lehrling
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Wieviele dieser "ellenlangen Predigten hast du dir in letzter Zeit angehört?
Ich vermute mal ...keine... Woher also kennst du deren Inhalte?

Ich glaube ich habe mich falsch ausgedrückt. Sie halten die Leute dabei an Gott zu glauben. Ist doch auch irgendwie beeinflussend??
 

e-w-i

Lehrling
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Hab noch was vergessen. :!:

Ich hatte (leider) noch nicht viel Einblick auf andere Religionen. Ich beziehe meine Meinung daher eher auf die Katholische Kirche.
 

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