wohin wenn`s kracht ?

Andrei

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hm, also ich persönlich würde nen 3ten wk, klar nicht mögen, aber irgendwie doch wünschen...

am besten wenn die ganze menscheit ausgelöscht wird, wer weiss was wir in nächster zeit alles anrichten, was der welt/universum schadet ._.

wer weiss ob wir irgendwann irgendwelche anderen planeten besiedeln (bzw ausbeuten und zerstören, wie wir es mit der erde heute noch machen)

vielleicht bin ich auch nur krank, weil ich solche gedanken habe, oder doch müde? Oo

naja egal, und zum verstecken: nordpol oder atlantis 8O
 

Zerch

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Süden? - Südschwarzwald? oder die schweiz , die vogesen ..pyrenäen....gebirge sind äusserst schwer zugänglich für panzer und sehr gut zu verteidigen.
doch wenn man nicht weiss wann , was , wie und wo passiert kann man erst weiter des wegs entscheiden wenn etwas passiert ist...wenn was derartiges passiert kann man nur hoffen dass man keine waffen benötigt , vor allem wenn man zurückgezogen verweilen will oder ganz auf der flucht ist.
kampf um nahrungsmittel wäre nur eine gefahr von vielen die ehemalige landsleute zu gefährlichen menschen werden lassen könnte , vor allem wenn sie waffen haben.
 

SEAL

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Ich empfehle den Film "Die rote Flut"

wiegesagt ... ich setz mich entweder Richtung Norden oder Richtung Süden (in die Alpen) ab.
 

Quakle

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Leute nur ozeanien kann euch retten...

oder natürich das bestbewachteste gebäude der welt, das pentagon :twisted: *lach*
 

general

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Schweiz

Hi zusammen
Da die Schweiz neutral ist, wäre sie von einem herkömmlichen WK wohl nicht betroffen. Das schliesst einen Nuklear und/ oder Terroristischen Hintergrund aus. Ich würde auch in die Berge gehen. Falls es aber zu spät zum flüchten wäre, würde ich in die Stadt gehen. Es gibt sehr viele Versteckmöglichkeiten und ist ebenfalls einfach zu verteidigen.

Für einen Nulearen Angriff gibt es in der Schweiz Schutzräume.

Gruss
G.
 

SEAL

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Es gibt sehr viele Versteckmöglichkeiten und ist ebenfalls einfach zu verteidigen.
Nach der Detonation einer A Bombe nicht mehr

Für einen Nulearen Angriff gibt es in der Schweiz Schutzräume.
Klar... is bloss die Frage ob du es dadrin die nächsten paar hundert Jahre aushälst o_O
Und nukleare Strahlung / Niederschlag macht nicht an ner Grenze halt.

Meine Ansicht ist, dass früher oder später Krieg kommen wird. Daher rüsste ich mich prophylaktisch dafür aus ... Tarnkleidung, Ghillie, Waffen, Rationen ... alles vorhanden ... der Krieg kann kommen.
 

general

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Kein A-Krieg

Hi SEAL
Für den Fluchtort Schweiz habe ich den A-Krieg ausgeschlossen, wie Du lesen kannst.

Laut dem CH-Zivilschutz könnten die Schutzräume bereits nach maximal 2 Wochen wieder für kurze Zeit verlassen werden. Klar wirst Du dann mutierte Nahrung essen müssen...

Vor dem A-Krieg kann man nicht flüchten, auch kann man sich vor ihm nicht verstecken oder ihn bekämpfen (Ghillie und Waffen)

Ich rüste mich jedoch auch wie Du für einen Krieg. Verstecke, Ausrüctung usw.

Gruss
G.
 

erik

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also gebirge ist sicher eine gut wahl
da gibt es auch höhlen und stollen

oder man flüchtet per schiff auf hohe see und kapert ne bohrplattform?
oder schippert eben ein paar jahre durch die weltmeere - ma findet schon raus wo man anlegen und nachproviantieren kann und im zweifelsfall muss man halt auf andere schiffe hoffen
(öh klingt irgendwie nach kostners waterworld fällt mir gerade auf, naja)

provokante frage:
hr bezieht euch alle auf irgendwelche prophezeihungen zum WK3
hat keiner von diesen schlau hanseln und kaffeesatzlesern was zum WK4 gesagt? ist nach dem dritten einfach schluß oder definitiv frieden?

Also mal raus mit den WK4 prophecies..
 

SEAL

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Für den Fluchtort Schweiz habe ich den A-Krieg ausgeschlossen, wie Du lesen kannst.
Hab i wohl überlesen .. sorry. Student in Semesterferien = Analphabet

Laut dem CH-Zivilschutz könnten die Schutzräume bereits nach maximal 2 Wochen wieder für kurze Zeit verlassen werden. Klar wirst Du dann mutierte Nahrung essen müssen...
o_O ....
Stellt sich die Frage was besser ist .. verstrahlte Nahrung futtern oder ewig in nem Bunker vor sich hin vegetieren.


Sowieso klar ... ich rüste nur auf für das es nur ein konventioneller Krieg in der Region ist. Partisanenkrieg/Guerrillakrieg kann schon recht effektiv sein gegen Invasoren, besonders wenn man Landkartenkenntnis hat.
Aber gegen ABC Waffen ist man mehr oder weniger machtlos .. no way.

Ich rüste mich jedoch auch wie Du für einen Krieg. Verstecke, Ausrüctung usw.
In der Schweiz ist das allerdings etwas einfacher als im "schönen" Deutschland wo alles gesetzlich geregelt is. Hier muss man ja ein Bedürfnis für ne Schusswaffe nachweisen ... und wehe du kaufst dir dann ein Stg. oder ne MP , dann wirste alle 3 Monate kontrolliert ob du das Zeug auch ordentlich aufbewahrst und ob du das Ding nicht auf Vollauto umgebaut hast.


Ach ja .. kleiner Witz anbei:
Wieso kriegen deutsche Polizisten vom Arzt keine Tabletten verschrieben?? --> Weils für Arschlöcher nur Zapferl gibt!

ich hau nach dem studium eh ab in die schweiz
 

general

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Hochburg Schweiz?

Hi

@SEAL
Dann melde dich bei mir und wir gründen einen fluchtclub *gg*
Dem was Du gesagt hast kann ich nicht viel beifügen, nur dass es in der Schweiz auch immer schwerer wird, sich "eindeutige" Literatur, Waffen usw. zu besorgen. Da unsere Armee jedoch ständig verkelinert wird, kann man sich deren Restbestände aneignen (vom Kämpfer bis zur Schuhsohle alles)

Lies doch mal "Der totale Wiederstand" von Major von Dach. Gibt davon auch mehrere Bände (midestens 2) sowie noch Gefechtstechnik Bände 1-7 glaube ich. Danach weisst Du alles über den Guerilla-Krieg. In der Schweiz (noch) nicht verboten, kA wies in Deutschland ist. Bekommst Du aber über Internet. Wenns Dich interessiert kann ich Dir den Link per PM geben.

@erik
Es wird auf dieser Welt solange Krieg geben, wie es Menschen geben wird.

Gruss
G.
 

Camui

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Hi Leute! Das hier habe ich mir vor ungefähr nem halben Jahr aus dem Net geholt. Hab mir dann gedacht:"Hey Camui, ist doch supernützlich!" Naja, vorher muss ich bei Jauch ne Million scheffeln, um die Kosten für mein "ULTRA - MEGA - SURVIVAL-KIT" decken zu können: Wenn nachher kein Krieg ist, dann, dann... :twisted:


Krieg - Sofortmaßnahmen

Indikatoren:
Mord an wichtiger Person, Einmarsch, 1-Minute-Heulton
Was nehme ich mit?
Wen muss ich benachrichtigen?
Was muss ich noch absichern/beenden?
Was muss ich vor der Flucht noch machen (Medikamente, Schutzkleidung anziehen etc.)
Wohin bringe ich mich in Sicherheit?
Falls zuhause - alle Wannen mit Wasser fühlen
Fahrrad ist gut, um am Tag bis zu 250 Kilometer zu schaffen

A-Waffen-Angriff
Indikator: Heller Lichtblitz
Im Freien:
?Sofort Deckung suchen
?Gesicht am Boden
?Hände unter den Körper
?Augen schließen
Im Fahrzeug:
?Anhalten
?Auf den Sitz ducken
?Augen schließen
Im Haus:
?Hinter einer massiven Wand auf den Boden werfen
?Von Fenstern fernbleiben
?Augen schließen
Erklärung: Nach einem grellen Lichtblitz bleiben Sekunden, möglicherweise sogar Minuten bis zum Eintreffen der Druckwelle.


Indikator: Druckwelle erfolgt
Im Freien:
?Das nächste verschließbare Gebäude aufsuchen
?Möglichst quer zur Windrichtung bewegen
?Atemschutz verwenden (notfalls Taschentuch oder Hemd)
?Nach Betreten des Hauses Oberbekleidung und Schuhe ausziehen und außerdem des Wohnbereichs lassen.
?Gründlich waschen, insbesondere Gesicht, Haare, Hände, Nase und Ohren.

Im Fahrzeug:
?Belüftung ausschalten und Fenster schließen
?Radio einschalten um etwaige Hinweise zu bekommen
?Umgehend zum nächsten verschließbaren Gebäude fahren
?Nach Betreten des Hauses Oberbekleidung und Schuhe ausziehen und außerdem des Wohnbereichs lassen.
?Gründlich waschen, insbesondere Gesicht, Haare, Hände, Nase und Ohren.

Im Haus:
?Unbedingt im Gebäude bleiben
?Gefährdete Passanten aufnehmen
?Alle Türen und Fenster verschließen, Lüftung ausschalten
?Kellerraum oder anderen gut geschützten Bereich
(möglichst ohne Außenfenster) aufsuchen
?Falls vorhanden: Schutzanzug und Mundschutz aufsetzen
?Radio einschalten um etwaige Hinweise zu bekommen
?Unnötigen Sauerstoffverbrauch (z.B. Kerzen) vermeiden
?Nur in akuten Notfällen telefonieren

Nachträgliche Maßnahmen
Dekontamination
Alle Personen, Gegenstände und Lebensmittel müssen im Verdachtsfall von radioaktivem Staub gesäubert werden. Dies geschieht durch Ausklopfen, Abbürsten (beides mit aufgesetzter Schutzmaske, Windrichtung beachten) oder mit einer Wasserspülung (mehrere Durchgänge). Eine Mischung aus heißem Wasser und einem Reinigungsmittel eignet sich für Personenreinigungen dafür am besten.
Kontaminierte Lebensmittel gelten als verseucht und dürfen auf keinen Fall verzehrt werden und müssen wie alle kontaminierten Gegenstände entsorgt werden.
Durch die zeitgerechte Einnahme von Kaliumjodidtabletten bei einer großräumigen Verstrahlung kann die Aufnahme von radioaktivem Jod in die Schilddrüse verhindert werden und damit ein wesentlicher Beitrag zur Reduktion der Strahlenbelastung erfolgen.
Kaliumjodidtabletten dürfen nur auf ausdrückliche Anordnung der Gesundheitsbehörde eingenommen werden. Eine vorsorgliche Einnahme ist sinnlos und eventuell sogar schädlich!
Info: Vorübergehende Blindheit
Durch den Lichtblitz kann eine vorübergehende Blindheit eintreten, diese vergeht oft bereits nach wenigern Minuten, spätestens jedoch nach drei Stunden.

Info: Verstrahlungs-Symptome
Effektive
Dosis in sV Strahlenwirkung
0 - 0.5 Schwächung des Immunsystems
0.5 - 1 Hautrötungen, Übelkeit, sehr selten Todesfälle
1 - 2 Nachteilige Wirkung auf das Knochenmark, Erbrechen, schlechtes
Allgemeinbefinden, 20% Todesfälle
ab 4 Schwere Einschränkung der Allgemeinbefindlichkeit, sehr schwaches
Immunsystem, 50% Todesfälle
ab 6 Zusätzlich schwere Blutungen, 75% Todesfälle
Info: Strahlungsabnahme
Es gilt die so genannte 7er-Regel:
7 Stunden: 1/10 der ursprünglichen Strahlung
7x7 Stunden: 1/100 der ursprünglichen Strahlung (2 Tage)
7x7x7 Stunden: 1/1000 der ursprünglichen Strahlung (14 Tage)

B-Waffen-Angriff
Indikatoren: Begrenzter Nebel/ Rauch/ Gelee
Im Freien:
?Das nächste verschließbare Gebäude aufsuchen
?Möglichst quer zur Windrichtung bewegen
?Atemschutz verwenden (notfalls Taschentuch oder Hemd)
?Nach Betreten des Hauses Oberbekleidung und Schuhe ausziehen und außerdem des Wohnbereichs lassen.
?Gründlich waschen, besonders Gesicht, Haare, Hände, Nase, Ohren.

Im Fahrzeug:
?Belüftung ausschalten und Fenster schließen
?Radio einschalten um etwaige Hinweise zu bekommen
?Umgehend zum nächsten verschließbaren Gebäude fahren
?Nach Betreten des Hauses Oberbekleidung und Schuhe ausziehen und außerdem des Wohnbereichs lassen.
?Gründlich waschen, besonders Gesicht, Haare, Hände, Nase Ohren.

Im Haus:
?Unbedingt im Gebäude bleiben
?Gefährdete Passanten aufnehmen
?Alle Türen und Fenster verschließen, Lüftung ausschalten
?Fensterlosen Kellerraum oder anderen geschützten Bereich aufsuchen
?Falls vorhanden: Schutzanzug und Mundschutz aufsetzen
?Radio einschalten um etwaige Hinweise zu bekommen
?Unnötigen Sauerstoffverbrauch (z.B. Kerzen) vermeiden
?Nur in akuten Notfällen telefonieren

Nachträgliche Maßnahmen
Dekontamination
Alle Personen, Gegenstände und Lebensmittel müssen im Verdachtsfall gesäubert werden. Dies geschieht durch Ausklopfen, Abbürsten (beides mit aufgesetzter Schutzmaske incl. Schutzbrille, Windrichtung beachten) oder mit einer Wasserspülung (mehrere Durchgänge). Eine Mischung aus heissem Wasser und einem Reinigungsmittel und eignet sich für Personenreinigungen dafür am besten. Für vereinzelte Stellen Alkohol zur Reinigung verwenden. Vorsichtshalber sollten außerdem Antibiotika eingenommen werden.
Kontaminierte Lebensmittel gelten als verseucht und dürfen auf keinen Fall verzehrt werden und müssen wie alle kontaminierten Gegenstände entsorgt werden.

Diagnose: Mycotoxin (T2-Toxin)
Erscheinungsform: Pulver, Tröpfchen- oder Rauchartig, oft gelblichgrüner Niederschlag.
Symptome: Innerhalb weniger Minuten Hautschmerzen, Juckreiz, Rötung, Bläschenbildung, Abschälen der Oberhaut. Erbrechen und Durchfall. Nasen- und Rachenschmerzen, Jucken, Niesen, Husten. Atembeschwerden und Schmerzen in der Brust.
Behandlung: Muss innerhalb von vier Stunden erfolgen. Kohletabletten schlucken, Augen mit Kochsalzlösung auswaschen. Die Haut gründlich mit Seifenwasser reinigen. Oberbekleidung in 5% Hypchloridlösung (Haushaltsbleiche) 10 Stunden dekontaminieren. Bei rechtzeitig erfolgten Schritten können bis zu 98% des Toxins unschädlich gemacht werden, die Haut entwickelt nur leichte Symptome.


C-Waffen-Angriff
Indikatoren: Begrenzter Nebel/ Rauch/ Gelee
Im Freien:
?Das nächste verschließbare Gebäude aufsuchen
?Möglichst quer zur Windrichtung bewegen
?Atemschutz verwenden (notfalls Taschentuch oder Hemd)
?Nach Betreten des Hauses Oberbekleidung und Schuhe ausziehen und ausserdem des Wohnbereichs lassen.
?Gründlich waschen, insbesondere Gesicht, Haare, Hände, Nase und Ohren.

Im Fahrzeug:
?Belüftung ausschalten und Fenster schließen
?Radio einschalten um etwaige Hinweise zu bekommen
?Umgehend zum nächsten verschließbaren Gebäude fahren
?Nach Betreten des Hauses Oberbekleidung und Schuhe ausziehen und außerdem des Wohnbereichs lassen.
?Gründlich waschen, besonders Gesicht, Haare, Hände, Nase, Ohren.

Im Haus:
?Unbedingt im Gebäude bleiben
?Gefährdete Passanten aufnehmen
?Alle Türen und Fenster verschließen, Lüftung ausschalten
?Fensterlosen Kellerraum oder anderen geschützten Bereich aufsuchen
?Falls vorhanden: Schutzanzug und Mundschutz aufsetzen. Ohrenpropfen verwenden.
?Nur in akuten Notfällen telefonieren

Nachträgliche Maßnahmen
Dekontamination
Alle Personen, Gegenstände und Lebensmittel müssen im Verdachtsfall gesäubert werden. Dies geschieht durch Ausklopfen, Abbürsten (beides mit aufgesetzter Schutzmaske incl. Schutzbrille, Windrichtung beachten) oder mit einer Wasserspülung (mehrere Durchgänge). Eine Mischung aus heißem Wasser und einem Reinigungsmittel und eignet sich für Personenreinigungen dafür am besten. Für vereinzelte Stellen Alkohol zur Reinigung verwenden. Vorsichtshalber sollten außerdem Antibiotika eingenommen werden.
Kontaminierte Lebensmittel gelten als verseucht und dürfen auf keinen Fall verzehrt werden und müssen wie alle kontaminierten Gegenstände entsorgt werden.

Diagnose: Reizstoffe (Adamsit, Clark I/II, CN-/CS-Gas)

Erscheinungsform:
oft pfeffrig riechender Nebel.
Symptome:
Tränenfluss und behinderte Sehfähigkeit. Starke Reizung der Atemwege.
Behandlung:
Die Wirkung klingt langsam ab und ist nach 1-2 Stunden von selbst verschwunden.

Diagnose: Schwefellost (S-Lost, Senfgas, Gelbkreuz)

Erscheinungsform:
ölige, farb- und geruchlose Flüssigkeit, manchmal auch gelblich und Gummi-, Senf- oder Knoblauchgeruch.

Symptome:
Kopfschmerzen, Ohrensausen, Zittern, Appetitlosigkeit, Panikzustände. Oft Vorboten von Bewusstlosigkeit, teilweise mit Todesfolge. 2-6 Stunden nach Hautkontakt Schwellungen und Rötungen, gefolgt von eiternden Blasen. Augenkontakt kann zur Erblindung führen.

Behandlung:
Augen und Haut sofort ausspülen (egal, welche Flüssigkeit). Kohletabletten einnehmen. Auxiloson®-Dosier-Aerosol anwenden (alle 10 Minuten fünf Hübe).

Diagnose: Nervenkampfstoffe (Alkylphosphate, wie z.B. Tabun, Sarin, Soman, VX)


Erscheinungsform:
weißlich/bräunliche (Tabun) oder farblose (Sarin und VX) Flüssigkeit..

Symptome:
extrem verengte Pupillen, Sehstörungen, starker Speicherfluss, Schwitzen, Durchfall, Schockzustand und Atemlähmung bis hin zum Tod.

Behandlung
Augen ausspülen (egal, welche Flüssigkeit). Haut mit 4% Natriumbicarbonat-Lösung reinigen. Kohletabletten einnehmen. Auxiloson®-Dosier-Aerosol anwenden (alle 10 Minuten fünf Hübe).
und noch was feines...


Bombenangriffe
Sofortmaßnahmen
Im Freien:
?Sofort Deckung suchen
?Gesicht am Boden
?Hände unter den Körper
?Augen schließen

Im Fahrzeug:
?Anhalten
?Auf den Sitz ducken
?Augen schließen

Im Haus:
?Hinter einer massiven Wand auf den Boden werfen
?Von Fenstern fernbleiben
?Augen schließen


Besatzungsfall/ Durchzug fremder Truppen
Sofortmaßnahmen
?Umgehend das nächste Versteck aufsuchen
?Tarnung festigen
?Nicht rauchen
?Keine Geräusche verursachen
?Kein Licht oder offene Feuer anmachen
Allgemein
Die „Verbrüderung“ mit den feindlichen Truppen kann in mehrfacher Hinsicht zu Problemen führen. Zum einen ist es nicht sicher, ob auf freundliches Entgegenkommen nicht doch mit Enteignung und Vergewaltigung geantwortet wird. Zum anderen muss man mit der Rache von Mitbewohnern rechnen, wenn diese die „Kollaboration mit den Besatzern“ übel nehmen.
Daher ist es am besten, solche Konflikte durch das Aufsuchen eines Verstecks von vornherein aus dem Weg zu gehen.

Erdbeben
Sofortmaßnahmen
Im Freien:
?Sicherheitsabstand zu Gebäuden und elektrischen Leitungen einhalten
?In engen Strassen unter den nächsten Hauseingang stellen

Im Haus:
?Hinter einer massiven Wand oder unter einem stabilen Tisch auf den Boden werfen
?Von Fenstern fernbleiben
Nachträgliche Maßnahmen
?Alle Gas- und Wasserleitungen schließen. Elektrischen Strom abschalten.
?Bei Einsturzgefahr muss das Haus umgehend verlassen werden.
?Im Freien weiterhin den Sicherheitsabstand zu Gebäuden einhalten, falls Gebäudeteile durch Nachbeben herabstürzen.
?Häuser dürfen erst wieder betreten werden, nachdem Entwarnung (z.B. Radio) gegeben wurde.


Ausbruch der Finsternis
Indikatoren: Erdeben + Lauter Donnerschlag im Oktober

Voraussetzungen:
Schutzraum, absolut wasser- und luftdicht verschließbar
Uhr, um die 72 Stunden ablesen zu können
Mittel, um Elektrizitätsmangel zu überbrücken
Verschlussmaterial für Fenster und Türen
Lebensmittel + andere Versorgungsgüter für 72 Stunden
Atemschutz
Schutzkleidung

Verletzungen & Krankheiten
Inhaltsverzeichnis
Verletzungen & Krankheiten... 19
Notfälle...... 20
Offene Wunde.. 20
Blinddarm-Entzündung............. 20
Atemstillstand......... 21
Schock.. 22
Schlangenbiss........... 22
Geburt... 22
Knochenbruch......... 22
Sonstige Probleme.... 23
Blasenbildung........... 23
Brandwunden........... 23
Frostschäden........... 23
Glassplitter-Wunde.. 23
Durchfall 24
Zahnschmerzen....... 24
Infizierte Wunde.. 24
Innere Parasiten 24


Notfälle
Offene Wunde
Falls möglich, die betroffene Stelle mit einer Kompresse abbinden. Anschließend desinfizieren, die Wunde nähen (steriler Pfaden und Nadel) und stark verbinden. Nach 30 Minuten die Kompresse vorsichtig lösen und schauen, ob die Blutung gestoppt wurde.
Blinddarm-Entzündung
Symptome: Schmerzen, Berührungsempfindlichkeit oder krampfartige Schmerzen im rechten Unterbauch, die länger als drei Stunden anhalten. Die Schmerzen treten möglicherweise auch im Bereich des Bauchnabels oder der oberen Bauchhälfte auf. Die Schmerzen wandern nach einigen Stunden in den unteren Teil der rechten Bauchhälfte und verstärken sich vor allem beim Gehen. Hüpfen auf dem rechten Bein ist meist nicht möglich. Der gesamte Bereich ist extrem berührungsempfindlich. Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen sind meist begleitende Erscheinungen.
Gefahr: Der Blinddarm wird unter Vollnarkose entfernt. Dabei entsteht ein ca. sechs Zentimeter langer, horizontaler Schnitt auf der rechten Seite unterhalb des Nabels. Der Schnitt wird anschließend genäht. In den ersten 24 Stunden sollte der Patient nichts zu trinken und zu essen bekommen. Anschließend schluckweise Wasser und Tee. Bei unkompliziertem Operationsverlauf kann der langsame Nahrungsaufbau nach ca. 48 Stunden erfolgen. Nach etwa zehn Tagen können bei normalem Verlauf die Fäden entfernt werden.
Behandlung: Der Blinddarm wird unter Vollnarkose entfernt. Dabei entsteht ein ca. sechs Zentimeter langer, horizontaler Schnitt auf der rechten Seite unterhalb des Nabels. Der Schnitt wird anschließend genäht. In den ersten 24 Stunden sollte der Patient nichts zu trinken und zu essen bekommen. Anschließend schluckweise Wasser und Tee. Bei unkompliziertem Operationsverlauf kann der langsame Nahrungsaufbau nach ca. 48 Stunden erfolgen. Nach etwa zehn Tagen können bei normalem Verlauf die Fäden entfernt werden.
Atemstillstand
?Legen Sie die Person auf den Rücken und flach auf den Boden.
?Biegen Sie den Kopf leicht zurück. Halten Sie mit der einen Hand die Stirn und heben Sie mit der anderen Hand das Kinn, indem Sie mit den Fingerspitzen die Kieferknochen halten. Dies dient dazu, dass die Zunge nicht die Luftwege verlegt.
?Halten Sie die Person auf diese Weise und prüfen Sie, ob die Person atmet.
?Schauen Sie auf den Brustkorb und achten sie darauf, ob er sich hebt.
?Legen Sie Ihre Wange direkt vor den Mund der Person und fühlen Sie, ob sie atmet.
?Legen Sie Ihre Ohren an den Mund der Person und hören Sie, ob sie atmet.
?Wenn die Person atmet, halten Sie deren Kopf wie beschrieben, so lange bis ärztliche Hilfe kommt.
?Wenn die Person nicht atmet, beginnen Sie mit der künstlichen Beatmung.
?Halten Sie den Kopf zurück und den Kiefer nach oben.
?Halten Sie die Nase mit zwei Fingern zu.
?Öffnen Sie Ihren Mund weit, holen Sie tief Luft und schließen Sie mit Ihren Lippen den Mund der Person.
?Blasen Sie zweimal kräftig mit einer kurzen Pause - langsam, aber bestimmt.
?Schauen Sie, ob sich der Brustkorb der Person hebt. Wenn sich der Brustkorb hebt, hauchen Sie genügend Luft ein. Wenn Sie Widerstand spüren, halten Sie den Kopf ein bisschen weiter zurück und heben den Kiefer erneut.
?Wiederholen Sie diese Schritte so lange, bis Hilfe kommt oder bis die Person wieder anfängt, selbstständig zu atmen.

Schock
Das Opfer muss warm gehalten werden, sollte aber nicht durch Schwitzen kostbare Flüssigkeit verlieren. Leicht gesalzenes Wasser hilft bei der Überwindung des Schockzustandes.
Schlangenbiss
Still liegen, alle beengenden Gegenstände wie Uhr oder Ringe ablegen.
Die Bissstelle desinfizieren. Auf Mund-zu-Mund-Beatmung vorbereiten, für den Fall den Fälle.
Die Stelle zwischen Wunde und Herzen abschnüren.
Auf keinen Fall die Einnahme von Alkohol, Tabak oder Betäubungsmitteln zulassen. Die Bissstelle darf nicht geweitet oder aufgeschnitten werden. Stattdessen das Gift aussaugen und ausspucken. Der Mund sollte anschließend mit Wasser ausgespült werden.
Geburt
Warten Sie, bis die Mutter das Kind zur Welt gebracht hat. Solange kein Desinfektionsmittel zur Hand ist, darf die Nabelschnur auf keinen Fall durchtrennt werden (Infektionsgefahr). Stattdessen wird die Schnur und die Plazenta um das Neugeborene gewickelt, bis die getrocknet sind.
Die Mutter sollte versuchen, die Nachgeburt auszuscheiden, um Infektionsgefahr entgegenzuwirken.
Knochenbruch
Die betroffene Stelle sollte mit einem Stock stabilisiert und mit Stoff umwickelt werden. So wird eine weitere Verschiebung der Knochenstücke verhindert. Keine Sorgen wegen bleibenden Schäden - die meisten Deformationen können später von einem Arzt korrigiert werden.
Die Heildauer für kleinere Knochen (Finger, Zeh) beträgt ca. 3 Wochen, die Heilung eines gebrochenen Arms und Beins kann bis zu 10 Wochen dauern.
Sonstige Probleme
Blasenbildung
Wenn eine Blase sehr groß ist: Die entsprechende Stelle reinigen, anschließend mit einer sterilen Nadel aufstechen, damit die Flüssigkeit auslaufen kann. Die Stelle sollte fortan wie alle Wunden vorsichtig behandelt werden.
In allen anderen Fällen sollte die Blase in Ruhe gelassen werden, um Infektionen zu vermeiden. Eine kleiner Stoffverband kann allerdings helfen, den Druck etwas zu mildern.
Brandwunden
Die Wunder vorsichtig säubern, ohne das Gewebe weiter zu verletzen. Auf keinen Fall Öl oder Medikamente an die Wunde kommen lassen. Die betroffene Stelle wird nun mit einem sauberen Verband geschützt. Dieser sollte frühestens nach zwei Wochen gewechselt oder - je nach Heilungszustand - entfernt werden.
Frostschäden
Nach Weissfärbung der Haut aufgrund von Unterkühlung beginnt die Haut aufzureißen und schließlich abzusterben. Solche Körperteile dürfen nie mit Schnee eingerieben, massiert oder gewärmt werden. Auf keinen Fall Alkohol trinken, da dies zu weiteren Wärmeverlusten führt.
Der beste Schutz gegen Kälte ist das so genannte „Zwiebelprinzip“: Mehrere dünne, locker übereinander liegende Kleidungsschichten wärmen viel besser als z.B. ein einzelner, dicker Pullover.
Falls möglich, Schutz in einer Schneehöhle suchen - Schnee reflektiert Wärme (deshalb ist es in Iglus schnell warm).
Glassplitter-Wunde
Es sollte nicht versucht werden, Glassplitter mit harten Gegenständen zu entfernen - Splittergefahr. In den meisten Fällen wird der Fremdkörper von selbst rausgeeitert.
Durchfall
Vorbeugend sollten vor der Einnahme alle Speisen gewaschen und Getränke abgekocht und/oder mit entsprechenden Präparaten behandelt werden.
Kohletabletten helfen gegen den Durchfall.
Falls keine vorhanden sind, sollte für 24 Stunden nur sehr wenig getrunken werden. Aus der Innenrinde von Hartholzbäumen kann kein starker Tee gekocht werden (mindestens 2h Kochzeit). Von diesem wird alle zwei Stunden eine Tasse getrunken, bis der Durchfall nachlässt.
Heiße, feuchte Kompressen auf dem Bauch/Darmbereich helfen ebenfalls.
Zahnschmerzen
Nicht versuchen, den schmerzenden Zahn zu ziehen. Mit der Zeit wird der Zahn absterben und von selbst ausfallen. Dies ist ein sehr schmerzvoller Prozess, der aber selten mit Komplikationen verbunden ist.
Infizierte Wunde
Nachdem sie einmal gesäubert und bandagiert wurde, sollte keine weitere Reinigung der Wunde vorgenommen werden. Die weißen Blutkörperchen können sonst nicht mit der Reparatur der betroffenen Stelle beginnen.
Innere Parasiten
Zur Bekämpfung von Würmern oder ähnlichen Parasiten sollte ihr Lebensraum ( Darmtrakt ) gestört werden. Zur Behandlung eignen sich 4 Esslöffel Salz in 1 Liter Wasser (einmalig anwenden) oder eine Zigarette essen (maximal alle 48 Stunden anwenden).
Durst
Schneewasser
Niemals ungeschmolzenen Schnee essen, dies senkt die Körpertemperatur und führt zu zusätzlichem Wasserverlust. Daher den Schnee immer erst schmelzen lassen.
Eigenurin
Eigenurin führt dem Körper wertvolle Flüssigkeit zu und hat zudem sogar reinigende Wirkung auf den Körper.
Offene Gewässer
Wasser aus Flüssen und Seen sollte immer gereinigt werden. Falls kein Wasser-Entkeimungsmittel vorhanden ist, kann ein eigener Filter aus Stoff, Kieselsteinen und Moos gebaut werden.
Birkenwasser
Eine Birke produziert etwa einen Becher Saft pro Tag: Rinde tief und senkrecht einschneiden, Becher darunter hängen.
Kondenswasser
Man kann über Nacht ein Tuch schräg um einen Baum wickeln, das saugt Tau auf, der dann in ein Gefäß tropft.
Alternativ: Ein Loch graben, ein Gefäß in die Mitte stellen. Über das Loch wird eine Plastikplane gespannt (an den Rändern und in der Mitte mit Steinen beschwert). Durch die Sonnenwärme verdampft die Bodenfeuchtigkeit, die sich nachts angesammelt hat, und bildet an der Plane Wassertropfen, die in das Gefäß fallen.
Hunger
Vegetarische Menüs
Baumrinde
Die direkt über dem Holz liegende, innerste Rindenschicht kann man abschaben, kochen und essen. Besonders im Frühjahr sehr safthaltig und nahrhaft. Die hellgelbe Innenrinde der Birke etwa schmeckt, in Streifen geschnitten und gekocht, ähnlich wie Spagetti.
Vermeidung von Giftpflanzen
Folgende Anzeichen sprechen dafür, das eine Pflanze giftig ist:
?milchige oder verfärbte Flüssigkeit
?Samen oder Bohnen in Kapseln
?Bitterer oder seifiger Geschmack
?Stacheln, Feine Haare, Dornen
?Mandelduft in Blättern und Holz

Liste genießbarer Pflanzen
Viele Kräuter und Baumblätter (z.B. Buche, Birke) sind essbar. Pflanzen müssen nicht immer gekocht, sollten aber gewaschen werden, um Tollwutschaum oder Urin anderer Tiere zu entfernen.
Neben der Jagd von Wildtieren gilt: Kleinvieh macht auch Mist:
Würmer
Würmer sind sehr proteinhaltig und können nach vorheriger Reinigung durch Wasser auch roh gegessen werden. Man findet sie meistens in Humus, Holz oder Erde.
Frösche
Frösche können vor allem in Teichen und Seen gefunden werden. Sie sind essbar, sollten aber nicht mit Kröten (Giftdrüsen) verwechselt werden.
Vögel
können z.B. mit einem Moskitonetz und viel Geschick gefangen werden.
Haltbarmachen von Fleisch durch Räuchern
Das Fleisch wird über ein Feuer gehängt und der Rauch Idealerweise durch eine darüber liegende Plane (nicht brennbar) gehalten. Die besten Holzarten zum Räuchern sind Birke, Buche, eiche, Erle, Kastanie und Weide - keine harzigen Nadelhölzer. Je feuchter dass Brennmaterial, um so stärker die Raucherzeugung.

Verlorene Ausrüstung nachbauen
Seife
Wasser und Asche (am besten aus Hartholz) aufkochen, dann Fett oder Öl zusetzen. Einmal sieben, um gröbste Aschestücke zu filtern. Den entstandenen Brei dann in Stücke schneiden.
Feuermöglichkeit
a) Mit einem Hartholzstab auf ein Weichholzbrett reiben, bis es qualmt.

b) Einen Schneeball so lange zwischen den Händen pressen und polieren, bis daraus die Form einer Lupe entsteht, die man dann als Brennglas verwenden kann.

Vorbereitung
Ausrüstung
Folgende Ausrüstungsteile werden empfohlen.
Die Notvorräte müssen für mindestens 14 Tage, Idealerweise für mehrere Monate reichen.
Alles möglichst strahlungsgeschützt und wasserdicht verpacken!

Gute Bezugsadressen:
www.innova-zivilschutz.com/ <http://www.innova-zivilschutz.com/>
www.globetrotter.de <http://www.globetrotter.de/>
www.raeer.de <http://www.raeer.de/>
www.rainer-foertig.de <http://www.rainer-foertig.de/>
<http://www.carl-roth.de/>

Im Folgenden wird ein 3-Komponenten-Konzept verfolgt:
1.Nottasche: Kann man immer und überall mit sich tragen, wenn man mit dem Schlimmsten rechnet.
2.Kleiner Rucksack: Bei der Flucht von zuhause ist ein kleiner Rucksack keine große Belastung
3.Grosser Rucksack: Wenn absehbar ist, das man noch ein paar Stunden Zeit hat, kann zusätzlich der schwere, große Rucksack zum Versteck mitgenommen werden. Er enthält der Grossteil an Verpflegung, den man sich sonst selbst aus der Natur suchen müsste.


Check Gegenstand
Nottasche (Innenraum 12 x 16cm)
Beispiel: Tatonka Büchhülle medium
Das schlaue Buch (A6, 10.5 x 14.8cm)
Reisepass
Taschenmesser
Beispiel: Victorinox Climber
Kompass
Beispiel: Four Seasons Kartenkompass
Uhr (aufziehbar, wasserdicht)
Beispiel: Basic Instinct Titan
Kopie: Wanderkarte
(mit markierten Schutzmöglichkeiten)
Wasserentkeimungsmittel
Beispiel: Micropurtabletten für 100l
Zusammenfassung Nottasche

Portemonnaie
Personalausweis
Führerschein
Bargeld
Kreditkarten
Krankenkasse-Karte
Sonstige Karten (z.B. Bahncard)
Zusammenfassung Portemonnaie

Rucksack
Unterkunft
Kleines Kuppelzelt
Beispiel: Nordisk Carry Light
Biwaksack
Beispiel: Wäfo Biwaksack
Schlafsack (komfortabel bis -20°C)
Moskitonetz
Beispiel: MossiNets Pyramidenform (2Pers.)
Isomatte
Beispiel: Evazote Comfort

Hygiene
5 Rollen Toilettenpapier
Seife
Läusekamm
Nassrasierer
Beispiel: Merkur Rasierer
Waschlappen
Grosses Handtuch
Beispiel: Globetrotter Outdoor-Seife
Zahnbürste
Zahnpasta
Kondome (40 Stück)
Für Frauen: Binden/ Tampons
100 verschließbare Plastikbeutel

ABC-Schutz
Ohrstöpsel
Beispiel: Eagle Creek Ohrstöpsel
Giftstoffabweisender Overall
Beispiel: Overall chemikalienfest
Schutzhaube + Ersatzfilter
Beispiel: Labor-Fluchthaube
Geigerzähler
Testblock zum Aufspüren von B/C-Stoffen

Medikamente
Aspirin
Antibiotika (Penicillin)
Beruhigungsmittel
Sonnenschutzcreme
Augentropfen (bei Ohrenproblemen)
Kohletabletten
Abführmittel

Erste-Hilfe-Ausrüstung
70% Alkohol
Alkoholtupfer
Wund- und Heilsalbe
Desinfektionsmittel zur Wundbehandlung
Einmal-Skalpell
Arterienabinder aus Gummi
Rettungsdecke (silber/gold)
Erste-Hilfe Dreieckstuch + 6 Sicherheitsnadeln
3 Elastische Verbandsbinden
6 Kompressen, steril, einzeln verpackt
Pflasterschnellverband
Verbandspäckchen
Fieberthermometer
Pinzette
Stumpfe Verbandsschere
Sterile spitze Erste-Hilfe-Schere

Werkzeuge & Hilfsgeräte
Survivalmesser
Hammer
Klappspaten
Säge (keine starre, sondern zusammenfaltbare)
Nähnadel + Garn + Flicken
Zange
Draht
Drahtschere
Nylonschnur (auf Rolle)
10 Leuchtstäbe (verbrauchen keinen Sauerstoff)
Batterielose Taschenlampe
Beispiel: Nightstar Taschenlampe 384g Globetrotter DM 199,90
Radio
(Antenne <20 cm wg. EMP-Strahlung)
Fernglas
20 Signalraketen + Abschussvorrichtung
Signalpfeife
Sonnenbrille
20m Bergseil
dicke Löschdecke (im Feuerfall)
Brennglas
Angelleine, Köder-Teil und Haken

„Küchen“-Gegenstände
Thermosflasche
Trinkflasche
Dosenöffner
Benzinfeuerzeug
Streichhölzer
Essgeschirr

Persönliches
Selbstgebrannte CD mit persönlich
wichtigen Daten (als einziges Erinnerungsstück)
Wichtige Dokumente & Verträge
Zigaretten als Tauschgut
Schreibblock + Bleistifte
Für Brillen/Kontaktlinsenträger: Ersatzbrille

Kleidung
Regenkleidung
Turnschuhe
Sandalen
Trekkingschuhe
Handschuhe
Schal
2 Pullover
3 T-Shirts (schwarz, weiss, grün)
5 Unterhosen
5 Paar Socken
2 Jacken
2 Jeans
1 Badehose
Polar-Tec-Unterwäsche
Mütze/ Hut

Lebensmittel
Metallbehälter für Wasser und Nahrung
Essenspacks (Essen,Wassereintkeimungstablette)
Dosenfleisch (Schwein -> sehr fetthaltig)
Kartoffelpulver
Käse in Dosen
Dauerbrot, Knäckebrot
Wassertanks (10 Liter)
Vitamintabletten
Tee



Wahl eines Ortes zum Überleben
Dieser Bereich ist extrem wichtig und sollte von Ihnen ausgebaut werden!
Alpenvorland östlich des Rheins und südlich der Donau, Saarland, vermutlich gesamter Ardennenraum, Portugal, Irland und Island, weniger schwer betroffen sind Griechenland und Spanien.
Dichtbesiedelte Gebiete, Verkehrsknotenpunkte, Meeresküsten, Kampf- und besetzte Gebiete meiden
Kriterien für die Ortswahl
?Ist der Ort von zu Hause aus gut erreichbar?
?Ist man in vernünftiger Entfernung von eventuellen Bombenschlägen, feindlichen Truppen oder Bürgerkriegsgruppen?
?Bei Höhlenbau mit Holz oder Metallstäben die Decke einsturzsicher machen
?Meide Flussufer ( Überschwemmungsgefahr )
?Stelle trotzdem sicher, das ein Fluss oder andere Wasserquelle in der Nähe ist (am besten fließendes Gewässer)
?Meide Sumpfgebiete (feucht und Mückenreich)
?Tief gelegene Gebiete vermeiden (Überschwemmungsgefahr, außerdem Sammelbecken für kalte Luft)
?Meide Bereiche, die von Felsschlag oder Lawine betroffen sein könnten (Erdbeben!)
?Bietet der Unterschlupf genug Schutz vor Sonne, Wind, Regen, Schnee?
?Überlege dir, ob der Schutzbereich auch im Fall eines Waldbrandes sicher ist.



Einrichtung eines Schutzraums
Zur Bindung von CO2
Ein Mensch erzeugt in Ruhe pro Stunde ca. 12 Liter CO2. Diese lassen sich binden mit ca. 30Gr Ätznatron. Ätznatron (NaOH) kostet ca. DM 200,- für 100kg. Es ist Perlenförmig (staubt nicht) und Wasser anziehend (muss nicht extra befeuchtet werden). Reaktionswärme sorgt für Temperaturanstieg von ca. 1-2 Grad. Sollte großflächig ausgelegt werden, weil es wg. Schichtbildung eine möglichst große Wirkfläche braucht.

Überlegungen für „die Zeit danach“
(dieser Bereich besteht gerade nur aus Fragen...):
Kontakt zu überlebenden Freunden herstellen - wie?
Versorgung für die erste Zeit sichern.
Eigene Versorgung anbauen.
Was für Ziele will ich erreichen?
Was tun, wenn es für meinen Job keinen Bedarf mehr gibt?


Survivalkalender
Die folgenden Kalender können auch Rückwärts gelesen werden - so kann anhand von Mondphase und Tagesdauer (Messuhr erforderlich) leicht das aktuelle Datum bestimmt werden.
Tages-Temperaturen und Niederschlag
Die folgenden Daten sind Mittelwerte der Klimahauptstation Metten zwischen 1951 und 1980. Sie können zur Orientierung als Vergleichswerte zu den von Ihnen gemessenen Tagestemperaturen herangezogen werden (nachts liegen die Temperaturen im Schnitt 10°C tiefer).

Monat Temperatur in °C Niederschlag in mm
Januar -6° - 0.5° 71.7
Februar -4.5° - 3.0° 66.3
März -1.5° - 8.6° 64.3
April 2.7° - 13.8° 59.1
Mai 6.7° - 18.5° 78.7
Juni 10.2° - 21.8° 109.9
Juli 11.6° - 23.3° 102.6
August 11.1° - 22.9° 98.7
September 8.1° - 19.4° 67.9
Oktober 3.4° - 13.4° 66.7
November 0°- 6.4° 64.0
Dezember -3.7° - 1.9° 85.5


Mondkalender
2002 2003
Neumond Vollmond Neumond Vollmond
13.1. 28.01. 2.1 18.1.
12.2. 27.02. 1.2 17.2 .
14.3. 28.03. 3.3 18.3.
12.4. 27.04. 1.4 16.4.
12.5. 26.05. 1.5 16.5.
11.6. 24.06. 31.5 14.6.
10.7. 24.07. 29.6 13.7.
8.8. 22.08. 29.7 12.8.
7.9. 21.09. 27.8 10.9.
6.10. 21.10. 26.9 10.10.
4.11. 20.11. 25.10 9.11.
4.12. 19.12. 23.11 8.12.
23.12 7.1.

Sonnenauf- und untergang
Alle Zeitgaben sind Sommerzeit und beziehen sich auf Frankfurt am Main. Umrechnungsmodelle für andere Städte selbst einfügen.

Datum Aufgang Untergang Tageslänge
1.1.2002 09:24.25 17:33.26 08:09.01
15.1. 09:18.38 17:51.10 08:32.31
1.2. 08:59.36 18:18.46 09:19.10
15.2. 08:36.37 18:43.01 10:06.24
1.3. 08:09.22 19:06.50 10:57.28
15.3. 07:39.41 19:29.48 11:50.06
1.4. 07:02.35 19:56.50 12:54.14
15.4 06:32.52 20:18.54 13:46.02
1.5. 06:01.53 20:43.55 14:42.02
15.5. 05:39.21 21:04.47 15:25.26
1.6. 05:20.47 21:25.56 16:05.09
15.6. 05:14.55 21:36.44 16:21.48
1.7. 05:19.28 21:38.25 16:18.57
15.7. 05:31.57 21:29.54 15:57.57
1.8. 05:53.44 21:08.36 15:14.52
15.8. 06:14.11 20:44.27 14:30.16
1.9. 06:39.37 20:10.04 13:30.27
15.9. 07:00.37 19:39.35 12:38.58
1.10. 07:24.51 19:04.18 11:39.26
15.10. 07:46.53 18:34.36 10:47.43
1.11. 08:14.48 18:02.20 09:47.33
15.11 08:38.04 17:41.11 09:03.07
1.12. 09:02.11 17:26.03 08:23.52
15.12. 09:17.36 17:23.03 08:05.27
1.1.2003 09:24.26 17:33.11 08:08.45




Verhaltensweisen bei ABC-Gefährdung


1.Atomwaffen: 2.Biologische Kampfstoffe: 3.Chemische Kampfstoffe:
1.1 Erscheinungsformen 2.1 Erscheinungsformen 3.1 Erscheinungsformen
1.2 Verhaltensweisen 2.2 Verhaltensweisen 3.2 Verhaltensweisen
1.3 Behelfsmaßnahmen zur Entstrahlung 2.3 Behelfsmaßnahmen zur Entseuchung (siehe auch hier) 3.3 Behelfsmaßnahmen zurEntgiftung
1.4 Iodprophylaxe 2.4 Mycotoxine 3.4 Therapie von Kampfstoffvergiftungen
Quellen:
http://www.michael-heier.de/luftschutz.htm
H.Volz,"Überleben in Natur und Umwelt - mit ABC-Teil und Ausbildungsplan", Walhalla-Verlag ISBN 3-8029-6417-9 (Sehr empfehlenswert!!!)
Martinetz, Dieter: Vom Giftpfeil zum Chemiewaffenverbot, ISBN 3-8171-1402-8
diverse Katastrophenschutz-Dienstvorschriften (KatS-DV)
Daunderer, Max: Kampfstoffvergiftungen - Diagnostik und Therapie, ISBN 3-609-63730-7
Rebentisch, Ernst u.a.: Wehrmedizin, ISBN: 3-541-09271-8


Wichtig: Alle Angaben auf dieser Seite ohne Gewähr!


1.Atomwaffen

1.1 Allgemeines über Atomsprengkörper

Atomsprengkörper gewinnen ihre Energie im Unterschied zu den konventionellen Kampfmitteln nicht über einen chemischen Vorgang, sondern durch Veränderung von Atomen. Entweder werden schwere Atome, z.B. Uran- oder Plutoniumatome, gespalten oder leichte Atome, z.B. die des Wasserstoffs, verschmolzen. Bei beiden Vorgängen, die als Detonationen ablaufen, werden in kurzer Zeit große Mengen von Energie freigesetzt. Die Energien wirken gemeinsam als Druck, Thermische Strahlung, Kernstrahlung und Elektromagnetischer Impuls. Die Dauer ist unterschiedlich lang. Das Ausmaß der Wirkungen einer Atomdetonation ist abhängig vom Detonationswert und von der Detonationsart. Der Detonationswert gibt die bei einer Atomdetonation freigesetzte Energie an. Wird die gleiche Energie wie bei 1 Kilotonne (1 kt = 1000 Tonnen) des herkömmlichen Sprengstoffs Trinitrotuluol (TNT) frei, so beträgt der Detonationswert 1 kt. Größere Detonationswerte werden nach Megatonnen (1 MT = 1000 kt) berechnet.

Folgende Detonationsarten werden unterschieden:
- Luftdetonation,
- Bodendetonation und
- Untererd-/Unterwasserdetonation.

Atomsprengkörper können eingesetzt werden als
- Atombomben durch Flugzeuge und Hubschrauber,
- Atomgefechtsköpfe durch Raketen,
- Atomgeschosse durch Rohrartillerie und
- Atomsprengladungen durch Kommandos
- Atomminen
Erscheinungsformen von Atomdetonationen
Die Atomdetonation führt sofort zu einer grellen Lichterscheinung, die von dem entstehenden Feuerball ausgeht. Um den Feuerball bildet sich die Detonationswolke, die nach dem Verglühen des Feuerballs zuerst rotbraun, manchmal fast schwarz gefärbt ist. Diese Anfangsfärbung verschwindet wieder; sie läßt keine Rückschlüsse auf die Detonationsart (z. B. Bodendetonation) zu. Die vom aufsteigenden Feuerball erzeugte starke Luftströmung reißt Staub, Erde und Wasser nach oben, wodurch eine stammförmige Wolke entsteht. Um den Nullpunkt, d. h. an der Erdoberfläche, bildet sich die Basiswolke.
Detoniert ein Atomsprengkörper so hoch über der Erd- oder Wasseroberfläche, daß der Feuerball der Detonation die Erd- oder Wasseroberfläche nicht berührt, so bezeichnet man dies als Luftdetonation. Das besondere Merkmal dieser Detonationsart ist, daß kein nennenswerter radioaktiver Niederschlag (Fallout) entsteht. Dies ist insofern von Bedeutung, daß in dem betroffenen Gebiet nur der nukleare elektromagnetische Impuls (NEMP) auftritt, der zur Zerstörung elektrischer und elektronischer Teile führt.
Ist die Detonationshöhe so niedrig, daß der Feuerball die Erd- oder Wasseroberfläche berührt, so spricht man von einer Bodendetonation. Es werden große Mengen Erdreich verdampft und durch die Sogwirkung des aufsteigenden Feuerballs in die Atmosphäre gerissen. Detonationswolke und Stamm sind untereinander verbunden und, wie die Basiswolke, durch das Bodenmaterial hellbraun bis dunkelbraun gefärbt. Die Erdbestandteile verfestigen sich in der Höhe wieder, verbinden sich mit den radioaktiven Spaltprodukten und fallen als radioaktiver Niederschlag zur Erde zurück. Es entsteht außerdem ein Krater.
Bei einer Untererddetonation entstehen ein großer Krater und starke Erdstöße. Detonationswolke, Stamm und Basiswolke sind dunkel gefärbt und nicht mehr deutlich voneinander zu unterscheiden. Bei einer Unterwasserdetonation bilden sich ein Stamm aus Wasser und einer Wasserstoßwelle. Außerdem breitet sich eine Basiswolke aus Gischt und Flutwellen aus.

Wirkungen von Atomsprengkörpern
Atomsprengkörper wirken durch
- Druck,
- thermische Strahlung (Lichtblitz und Wärmestrahlung),
- Kernstrahlung (ionisierende Strahlung),
- elektromatischen Impuls (EMP).

Etwa 50% der freigesetzten Energie wirken als Druck, 35% als thermische Strahlung. Die restlichen 15% der Gesamtenergie werden als Kernstrahlung freigesetzt. Hiervon entfallen 5% auf die Anfangsstrahlung, die innerhalb der ersten Minuten auftritt, und 10% auf die Rückstandsstrahlung.

Druck
Durch die Erhitzung der Luft entsteht ein Druck, der sich nach allen Richtungen ausbreitet. Seine zerstörende Kraft wird mit wachsender Entfernung immer geringer. Die Ankunft der Druckwelle wird als heftiger Stoß, verbunden mit einem lauten Knall aus der Richtung der Detonation wahrgenommen. Gleichzeitig tritt ein plötzlicher orkanartiger Windstoß auf. Der ganze Vorgang dauert nur Sekunden. In großen Entfernungen vom Bodennullpunkt ist nur ein Donnerrollen zu hören. Für den Menschen stellen auch die unmittelbaren Druckwirkungen eine große Gefahr dar. Verletzungen werden durch umherfliegende Trümmer, Gegenstände und Splitter verursacht. Sie werden auch dadurch hervorgerufen, daß Menschen von der Druckwelle weggeschleudert oder durch zusammenstürzende Häuser verschüttet werden.

Thermische Strahlung
Die vom Feuerball ausgehende thermische Strahlung breitet sich mit Lichtgeschwindigkeit aus. Ihre Energie wird von dunklen Materialien stärker absorbiert als von hellen. Die Einwirkung thermischer Strahlung führt zu Verbrennungen von Lebewesen und Entflammen brennbarer Gegenstände.

Kernstrahlung
Bei der Detonation von Atomsprengkörpern treten u. a. Gamma- und Neutronenstrahlen auf. Es handelt sich um energiereiche Strahlung, die mit den Sinnesorganen nicht wahrnehmbar ist, aber die Zellen schädigt oder abtötet. Die Schädigung wächst mit der Intensität und der Dauer der Strahlung. Unterschieden werden Anfangs- und Rückstandsstrahlung. Die Reichweite der Anfangsstrahlung ist auf einige Kilometer begrenzt. Die später als eine Minute nach der Detonation wirksame Kernstrahlung wird als Rückstandsstrahlung bezeichnet. Der größte Teil der Rückstandsstrahlung geht von den radioaktiven Spaltprodukten aus, die im Falle einer Bodendetonation als sichtbarer trüber Fallout (radioaktiver Niederschlag) zur Erde zurückfällt. Die radioaktiven Staubteilchen oder Wassertröpfchen werden kilometerweit in der Höhe gebildet und fallen je nach Windgeschwindigkeit und Windrichtung in den verschiedenen Luftschichten näher oder weiter vom Detonationspunkt nieder und verursachen eine radioaktive Kontamination des Bodens auf vielen Quadratkilometem. Schwere Teilchen fallen in kurzer Zeit nahe dem Detonationspunkt zu Boden. Leichtere Teilchen fallen im Laufe von Stunden oder Tagen auf die Erdoberfläche zurück. Regen und Schnee können in den bodennahen Luftschichten befindlichen radioaktiven Staub "auswaschen". Es entsteht dann eine begrenzte stärkere Kontamination. Die Intensität der Kernstrahlung wird als Dosisleistung in Sievert pro Stunde (Sv/h) angegeben. Sie nimmt mit der Zeit ab.
Als Faustregel gilt bei radioaktivem Niederschlag:
Die zu einer beliebigen Zeit nach der Detonation vorhandene Dosisleistung sinkt auf ein Zehntel des Wertes ab, wenn die siebenfache Zeit seit der Detonation verstrichen ist (Siebener-Regel).
In einem Gebiet mit radioaktivem Niederschlag gibt es folgende Gefahren für den Menschen:
- Schädigung durch äußere Bestrahlung,
- Schäden durch Aufnahme (Inkorporation) radioaktiver Staubteilchen oder Wassertröpfchen.

Die Wirkung der Kernstrahlung auf den Menschen ist abhängig von der Strahlendosis, d. h. der aufgenommenen Strahlenmenge. Die Dosis wird im Katastrophenschutz als Äquivalentdosis mit Sievert, abgekürzt Sv, angegeben.
Außer den schon dargestellten Wirkungen von Kernwaffendetonationen ist noch der nukleare elektromagnetische Impuls (NEMP) zu erwähnen. Er tritt bei jeder Kernwaffendetonation auf und verursacht in elektronischen Geräten und Leitersystemen (z.B. Funkgeräten, Feldkabeln, elektr. Leitungen) Strom- und Spannungsstöße. Dadurch können einzelne elektrische Elemente beschädigt oder zerstört werden. Außerdem können Leitungen durchschmelzen und Isolationen durchschlagen werden.

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1.2 Verhalten bei Gefährdung durch Atomwaffen

Schutzmaßnahmen bei überraschendem Kernwaffeneinsatz
Erstes Anzeichen einer Atomdetonation ist plötzliches, überaus grelles (selbst bei hellstem Sonnenschein auffallendes) Licht. Knall oder Donnerrollen folgen erst mit der Druckwelle. Bei großer Entfernung können bis dahin Minuten vergehen. Nur schnellstes Handeln kann vor möglicherweise schweren Schäden bewahren.
Bei Wahrnehmung des Lichtblitzes:

Im Freien: Sofort Deckung nehmen, dabei Gesicht am Boden, Hände unter den Körper, Augen schließen!
Im Fahrzeug: Anhalten, auf den Sitz ducken oder flach auf den Fahrzeugboden werfen!
In Ortschaften: Deckung nehmen hinter massiven Hauswänden, Betonwänden, Erdaufwürfen oder sonstigen Deckungen!
Im Gebäude: Auf den Boden, in eine Zimmerecke der Fensterwand oder unter festen Tisch werfen! Weg von jeder Fensteröffnung! Sekunden zählen bis zum Eintreffen des Detonationsknalls, mind. weitere 90 Sekunden in Deckung bleiben!

Schutzmaßnahmen nach erfolgtem Kernwaffeneinsatz
Bei Gefahr von Rückstandsstrahlung durch Fallout keine unüberlegte Hast! Möglichst einen Raum aufsuchen, der die Strahlung abschwächt und vor dem Eindringen von radioaktivem Staub schützt, z. B. Keller, Schutzraum.
Bereits kontaminierte Personen müssen vor Betreten des Raumes ihre Bekleidung wechseln, Schuhe reinigen und nicht bedeckte Körperteile gründlich abbürsten. Es ist dafür zu sorgen, daß sich kein radioaktiver Staub für längere Zeit auf Bekleidung oder Haut festsetzt.
Schutzmöglichkeiten gegen Inkorporation (Aufnahme in den Körper) sind Atemschutz und staubdichte Abdeckung von Wunden. Bei zwingendem Aufenthalt außerhalb der Schutzräume in radioaktiv kontaminierten Gebieten sind daher folgende Schutzmaßnahmen zu treffen:
- ABC-Schutzmaske aufsetzen!
- Wunden und Hautabschürfungen mit Wundschnellverband o.ä. abdecken!
- ABC-Schutzanzug anlegen

Dekontamination, Behandlung von Lebensmitteln
Dekontamination ist das Entfernen radioaktiven Staubes von kontaminierten Oberflächen. Schon im kontaminierten Gebiet sollten Bekleidung und nicht abgedeckte Körperstellen frühzeitig behelfsmäßig dekontaminiert werden. Durch Ausklopfen, Ausschütteln und Abbürsten von Bekleidungsstücken bei aufgesetzter ABC- Schutzmaske (!) sowie Abbürsten unbedeckter Hautstellen kann bereits eine beträchtiche Menge radioaktiven Staubes entfernt werden. Diese Maßnahmen sind sofort nach Verlassen kontaminierter Gebiete zu wiederholen. Außerhalb kontaminierten Geländes müssen kontaminierte Personen und Sachen durch eine Voll-Dekontamination von radioaktivem Staub befreit werden. Eine Voll-Dekontamination kann nur durch Einheiten oder Einrichtungen, die aufgrund ihrer besonderen Ausstattung dazu in der Lage sind, durchgeführt werden. Offene Lebensmittel und Trinkwasser im Falloutgebiet müssen vor dem Verzehr auf Radioaktivität überprüft werden. Kontaminierte Lebensmittel und Wasser dürfen nicht verzehrt werden. Staubdicht verpackte Lebensmittel und Getränke dürfen verzehrt werden, wenn sie vor dem Öffnen der Behälter oder der Verpackung durch Abwischen oder Abreiben von radioaktivem Staub befreit wurden und feststeht, daß die Verpackung nicht beschädigt ist. Lebensmittel, die von der Gammastrahlung getroffen werden, werden selbst nicht radioaktiv!

1.3 Behelfsmaßnahmen
(Quelle: H.Volz,"Überleben in Natur und Umwelt - mit ABC-Teil und Ausbildungsplan", Walhalla-Verlag)

Ist die Oberbekleidung schon durch radioaktiven Niederschlag verstrahlt, dann muß sie vor dem Betreten eines länger nutzbaren Schutzbereiches (Keller, Höhle, Unterschlupf) ausgezogen werden. Dabei ist sicherzustellen, daß keine verstrahlten Teilchen eingeatmet werden oder durch den Mund in den Körper gelangen. Behelfmäßig kann man das durch ein vor Mund und Nase gebundenes nasses Taschentuch oder eine feuchte Mullbinde erreichen.
Zur Durchführung einer Behelfsentstrahlung (Beseitigung auf dem Körper haftender Fallout-Partikel) geht man dann vor dem Betreten des Schutzbereiches wie folgt vor:
Grundsatz:
1. Entstrahlung von oben nach unten,
2. Wind darf radioaktiven Staub nicht auf den Eingang zum Schutzbereich zutreiben.

Maßnahmen:
1.Atemschutz nicht entfernen!
2.Kopfbedeckung in Windrichtung ausklopfen!
3.Evtl. genutzter Schutzumhang wird in Windrichtung ausgeschüttelt und ausgebürstet.
4.Stiefel mit Bürsten oder Reisig reinigen, eventuell übergebundene Plastikhüllen entfernen und außerhalb der Unterkunft beseitigen.
5.Handschuhe ausziehen und feucht abwischen. Plastikhandschuhe wegwerfen.
6.Haare ausbürsten.
7.Behelfsatemschutz in Abfallgrube werfen.
8.Gesicht mehrfach mit immer wieder erneuertem feuchtem Tuch oder Papier abwischen. Dabei Augen, Ohren und Nase nicht vergessen.
9.Mund mit sauberer Flüssigkeit mehrfach ausspülen und Nase kräftig ausschnauben.
10.Neuen Behelfschutz vor Mund und Nase nehmen und erst im geschützten Unterschlupf entfernen.
Nach Betreten des Unterschlupfes sollte man sich - möglichst in einem Vorraum, zumindest dicht hinter dem Eingang, mit frischem Wasser tüchtig abwaschen und dabei die Haare nicht vergessen. Dabei sollte folgende Regel beachtet werden:
- 2 Minuten Hände abbürsten, Staub und Schweiß vom Körper abspülen;
- 4 Minuten Kopf und Körper einseifen, dann 2 Minuten abspülen;
- Mund erneut mit frischem Wasser ausspülen.
Danach -wenn möglich- frische Wäsche und Oberbekleidung anziehen.
Nach diesen, sorgfältig und gewissenhaft durchgeführten Maßnahmen kann man davon ausgehen, sich wirksam "behelfsentstrahlt" zu haben.

Entstrahlungs- und Entstrahlungshilfsmittel:
Entstrahlen heißt, Rückstandsstrahlung aus radioaktivem Fallout mit Entstrahlungsmittellösungen, mit Lösungsflüssigkeiten oder mit mechanischen Verfahren zu entfernen. Neben den mechanischen Maßnahmen (ausbürsten, ausklopfen, abkratzen usw.) können folgende Mittel und Hilfsmittel hierzu verwendet werden:

Im Fachhandel erhältlich: Ersatz- und Aushilfsstoffe:
Entstrahlungsmittel A1 (1-5g pro Liter)Alkylarylsulfonat zur Entfernung von radioaktiven Substanzen von Haut und Material (Lösung so heiß wie möglich!). Für A1: -handelsübliche Geschirrspülmittel(z.B. Pril, Palmoliv, Coin usw.)
-handelsübliche Feinwaschmittel(z.b. Perwoll, Sanso, Fewa usw.)
-handelsübliche Vollwaschmittel(z.B. Sunil, Dash, Omo usw.)
-Reinigungsmittel für den Haushalt(z.b. General, Ajax, Meister Proper)
-Gewerbliche Waschmittel(z.b. Lavaplex, Hostapal, Basopol usw.)
-Schmier- und Kern- sowie Feinseifen aller Art.

Entstrahlungsmittel A2 (3-5g pro Liter, so heiß wie möglich)Ethylen-Diamin-tetra-essigsaures Natrium zur Entstrahlung von Haus und Material. Für A2: -handelsübliche Wasserenthärtungsmittel(z.B. Calgon.)
-gewerbliche Wasserenthärtungsmittel(z.B. Trilon B, Calgon)

Perchlorethylen zur Entstrahlung von Material (unverdünnt, kalt anwenden; Vorsicht, Dämpfe sind gesundheitsschädlich) Für A4: -Tetrachlorkohlenstoff,
-Trichlorethylen,
-organische Lösungsmittel für die chemische Reinigung von Textilien,
-Benzin,
-Alkohol, Spiritus, Methanol,
-Dieselkraftstoff, Kerosin,
-handelsübliche Fleckenwasser.

A1, A2 und Dekontacoll -wie auch die Ersatzstoffe- sind in Wasser zu lösen. Verstrahlte Stellen sind damit abzuwaschen, abzutupfen, bzw. abzubürsten. Ein A2-Zusatz in einer A1-Lösung erhöht die Entstrahlungswirkung.


1.4. Iodprophylaxe

Ioddosen zur prophylaktischen Anwendung bei Exposition gegenüber radioaktivem Iod.

Unbeabsichtigte Exposition gegenüber Iod-131 kann zu einer potentiell schädlichen Strahlenexposition der Schilddrüse führen.
Schilddrüsenblockade vor oder innerhalb der ersten Stunden nach der Exposition kann die Radioiodaufnahme wirksam reduzieren. Iodgaben von 30, 50 oder 100 µg vermindern beim Gesunden in Nicht-Endemieregionen die 24-Stundenaufnahme von radioaktivem Iod auf weniger als 1,5%. Weiterbehandlung mit 15 oder 30 µg Iodid pro Tag für 11 Tage reduziert die Iodaufnahme der Schilddrüse auf unter 2%, Gabe von 50 oder 100 µg Iodid pro Tag auf unter 1%. Da bei Strumaträgern ein wesentlich höherer Serumiodidspiegel erforderlich ist, um die absolute Iodaufnahme der Schilddrüse zu reduzieren, muß im Strumaendemiegebiet Deutschland eine tägliche Iodidzufuhr von mindestens 100 µg/Tag zur Inkorporationsprophylaxe empfohlen werden. Abgesehen von Störfällen in Kernreaktoren und bei anderem berufsmäßigem Umgang mit Radioiod (z.B. in Isotopenlaboratorien und Therapieeinheiten), besteht die Indikation zur Blockade der Radioiodaufnahme bei diagnostischen Anwendungen, z.B. im Rahmen der Nebennierenszintigraphie. Wegen der höheren Effektivität (und zur Unbedenklichkeit auch bei Schilddrüsenkranken) sollte hier jedoch Perchlorat vorgezogen werden.

Dosierung für Erwachsene:prophylaxe der Inkorporation von Iod-131:

Erwachsene, auch Schwangere:
Anfangsdosis 2 Tabletten zu 100 µg, danach etwa alle 8 Stunden 1 Tablette bis zu einer Gesamtzahl von 10 Tabletten zu 100 µg innerhalb von 3-4 Tagen (jeweils in reichlich Flüssigkeit gelöst).

Die Dauer der Anwendung kann auf Anordnung der Behörde z.B. bei Kernreaktorstörfällen verlängert und die Gesamtzahl der Tabletten erhöht werden.

Dosierung im Kindesalter:prophylaxe der Inkorporation von Iod-131:

Kleinkinder bis zu 20 kg Körpergewicht:
Täglich eine halbe Tablette zu 100 µg bis zu einer Gesamtzahl von 2 Tabletten zu 100 µg (jeweils in reichlich Flüssigkeit gelöst).

Kinder bis zu 40 kg Körpergewicht:
Anfangsdosis 1 Tablette zu 100 µg, danach etwa alle 8 Stunden eine halbe Tablette bis zu einer Gesamtzahl von 5 Tabletten zu 100 µg innerhalb von 3-4 Tagen (jeweils in reichlich Flüssigkeit gelöst).

Die Dauer der Anwendung kann auf Anordnung der Behörde z.B. bei Kernreaktorstörfällen verlängert und die Gesamtzahl der Tabletten erhöht werden.

Dosierung Neugeborene/Säuglinge:prophylaxe der Inkorporation von Iod-131:

Säuglinge bis zu 20 kg Körpergewicht:
Täglich eine halbe Tablette zu 100 µg bis zu einer Gesamtzahl von 2 Tabletten zu 100 µg (jeweils in reichlich Flüssigkeit gelöst).

Die Dauer der Anwendung kann auf Anordnung der Behörde z.B. bei Kernreaktorstörfällen verlängert und die Gesamtzahl der Tabletten erhöht werden.

Art und Dauer der Anwendung:

Prophylaktische Anwendung bei Exposition gegenüber radioaktivem Iod:
Bei geringen Dosen (z. B. Nebennierenszintigraphie mit Iod-131-markierten Substanzen) kann die Schilddrüsenblockade mit etwa 900 µg Perchlorat pro Tag ausreichend sein. Bei höheren Dosen (z.B. Reaktorstörfälle) läßt sich anorganisches Iod verwenden. Die Iodtabletten sollten wegen der Verätzungsgefahr nicht heruntergeschluckt, sondern in reichlich Flüssigkeit aufgelöst und nicht auf nüchternen Magen genommen werden. Die Lösungen von Iodid sind nicht haltbar (sofort verbrauchen).

Hinweise/Vorsichtsmaßnahmen bei der Anwendung:

Prophylaktische Anwendung bei Exposition gegenüber radioaktivem Iod:
Iod in diesen Dosen kann bei entsprechender Prädisposition zur Auslösung einer Hyperthyreose (seltener auch von Hypothyreosen) führen. Dieses Risiko ist im Einzelfall gegenüber der Notwendigkeit des Strahlenschutzes der Schilddrüse (und damit des Gesamtorganismus) abzuwägen. Im Zweifelsfalle sollte noch vor der Iodeinnahme mit der Einleitung einer thyreostatischen Therapie begonnen werden. Unter Behandlung stehende Patienten mit Hyperthyreose müssen die thyreostatische Therapie fortführen und kurzfristig ärztlich überwacht werden.

Handelsprodukt (Beispiel):
Jodid-ratiopharm®, 100 µg Tabletten, PZN: 8709241 (50 Stück), Apothekenverkaufpreis: 4,69 DM
Laufzeit lt. Hersteller: 48 Monate




2.Biologische Kampfstoffe

2.1 Wesen, Bedeutung, Wirkungen

Biologische Kampfmittel sind
-Kleinstlebewesen (z. B. Bakterien, Viren, Parasiten) und Toxine (Gifte),
-Schädlinge, die bei Menschen, Tieren und Pflanzen Krankheiten hervorrufen, sie schädigen oder töten können.

Der Einsatz biologischer Kampfmittel ist als solcher nicht zwingend erkennbar. Biologische Kampfmittel können
- über die Lunge,
- über den Magen-Darm-Kanal,
- durch die Haut
in den Körper gelangen.
Hinweise für das Auftreten biologischer Erreger könnten sein:
-Spuren von geruchlosen, geleeartigen Substanzen in verschiedenen Farben auf der Erde, an Gebäuden und/oder an Pflanzen;
-örtlich begrenzt niedergehender rauchartiger, aber geruchloser Nebel ungewöhnlicher Art ohne unmittelbare oder reizende Wirkung;
-eine ungewöhnlich große Zahl verendeter Tiere auf Weiden oder das Massensterben von Vögeln, Rehwild, Hasen und anderen wildlebenden Tieren;
-flächenweise krank aussehende Vegetation, vor allem bei Nutzpflanzen, die ihr Aussehen in kurzer Zeit ändern und absterben;
-Plötzliches Auftreten unerklärlicher Krankheitserscheinungen.
Diese Indizien sollten in Zeiten militärischer oder ziviler Katastrophen immer mit größtem Mißtrauen beachtet werden und zu besonderer Vorsicht Anlaß geben. Den Warnmeldungen über Radio und Fernsehen kommt in solchen Zeiten besondere Bedeutung zu.

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2.2 Verhalten bei Gefährdung durch biologische Kampfstoffe
Schutzmaßnahmen
Eine vollständige gebrauchsfähige Schutzausstattung und die persönliche Hygiene sind Voraussetzung für wirksame Schutzmaßnahmen gegen Infektion. Die ABC-Schutzmaske verhindert das Eindringen von Erregern und Toxinen in die Atemwege und schützt Gesicht und Augen. Jeder dichte Stoff verhindert ein Eindringen von Keimen. Der im ABC-Selbsthilfesatz vorhandene Wundschnellverband verhindert das Eindringen von Krankheitserregern in Wunden. Vorbeugende Schutzmaßnahmen gegen Infektionen sind die persönlichen und allgemeinen Hygienemaßnahmen:
-Sauberhalten des Körpers mit Wasser und Seife (Waschen, Duschen)
-Vorsicht beim Genuß von Lebensmitteln und Getränken (nur abgekochtes Wasser verwenden; Konserven bevorzugen),
-gründliches Reinigen und Lüften der Unterkunft und der Bekleidung,
-Ungezieferbekämpfung,
-Vergraben von Abfall und Müll unter Zugabe von Chlorkalk oder Verbrennen.


Schutzmaßnahmen nach Ausbruch einer Epidemie
-Sofortiges Melden aller Krankheitserscheinungen,
-Einhalten der für den Umgang mit ansteckend Erkrankten üblichen Maßregeln,
-genaue Befolgung der ordnungsbehördlichen Anordnungen.

2.3 Entseuchungs- und Entseuchungshilfsmittel:
(Quelle: H.Volz,"Überleben in Natur und Umwelt - mit ABC-Teil und Ausbildungsplan", Walhalla-Verlag)

Entseuchung bedeutet, biologische Kampfstoffe zu vernichten oder zu entfernen.
B-Kampfstoffe werden mit Entseuchungsmitteln unschädlich gemacht oder durch Hitzeeinwirkung (sterilisieren, auskochen) vernichtet.
Im Fachhandel erhältlich: Ersatz- und Aushilfsstoffe:
-Aliphatischer Alkohol(Isopropanol) B6
-Formalinseifenlösung B7
-Calciumhypochlorid C8(65-70% aktives Chlor)

-Formalin,
-Spiritus,
-Lysol,
-Alkohol,
-Chlorkalk,
-Natronbleichlauge,
-allgemeine Desinfektionsmittel(Rivanol, Kaliumpermanganat, Sagrotan)
 

_Dark_

Ehrenmitglied
Registriert
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3.473
ja, habs mir gleich mal abgespeichert, man weiß ja nie.
8O
auf jeden fall sehr interessante vorschläge und informationen.
hoffen wir mal dass wir die nicht brauchen werden. :roll:
 

GreatForrest

Meister
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2. Mai 2002
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425
Das war mal eine SINNVOLLE Antwort auf die Frage: Was wäre wenn?

Ich meine das jetzt ernst, gute Tips. Ich speicher mir das auch mal ab, man weiß ja nie...

laut einigen Prophezeiungen soll es ja besonders bis Ulm krachen (hmm liege etwas nodrwestlich von Ulm)....

Mal sehen.
 

Zerch

Ehrenmitglied
Registriert
10. April 2002
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2.937
wenn a. b. oder c.-waffen eingesetzt werden und man lebt gerade noch , ist eine pistole ,am besten durchgeladen und schussbereit , schon was wünschenswertes...sofern man noch fähig ist den abzug zu betätigen um sein eigenes leid zu beenden.
 

Heuli

Meister
Registriert
26. Juli 2002
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387
@Camui
Wow, echt gut. Werd ich mir gut merken. :)

Nur was mich irritiert:

Camui schrieb:
(...)
Ausbruch der Finsternis
Indikatoren: Erdeben + Lauter Donnerschlag im Oktober

Voraussetzungen:
Schutzraum, absolut wasser- und luftdicht verschließbar
Uhr, um die 72 Stunden ablesen zu können
Mittel, um Elektrizitätsmangel zu überbrücken
Verschlussmaterial für Fenster und Türen
Lebensmittel + andere Versorgungsgüter für 72 Stunden
Atemschutz
Schutzkleidung

Ja, wie jetzt? Ausbruch der Finsternis? Versteh ich nicht. Was ist damit gemeint? Die Verdunklung des Himmels durch die Menschen im ersten großen Maschinenkrieg?


PS: Nebenbei gesagt wurde mir ein kleiner Teil des Textes "abgeschnitten", als ich per Zitat antworten wollte. Diese Funktion hat also definitiv ein Zeichenlimit. *g*
 

general

Erleuchteter
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30. März 2004
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Thx

Hi

@Camui
Echt guter Text. Wo hast Du den her? Steht da noch mehr nützliches?


Jeder kann sich für den Krieg vorbereiten. Die Überlebenschancen sind wohl deutlich höher, wenn man weiss, was zu tun ist, wenns kracht.
Bei unkonventionellen Waffen sinkt natürlich die Überlebenschance deutlich. Jedoch kann man auch so einen Einsatz überleben (@Zerch: Erst durchziehen wenn es nur noch um die Art/ Dauer des Todes geht)

Lest Euch in das Thema ein, bereitet Euch vor.

Gruss
G.
 

Quakle

Meister
Registriert
17. März 2004
Beiträge
301
Ja, aber wisst ihr wie es mit privaten Schutzräumen in der BRD aussieht?
Schaut euch die Seite des Zivilschutzes an und dann seht Ihr, das die doch so tollen Wähler im Ernstfall als kolleteral Schaden hingenommen werden. :evil:
 

general

Erleuchteter
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30. März 2004
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1.163
Schutzraumpflicht

Hi
In der Schweiz (und glaub auch Schweden) gilt (oder galt während das Kalten Krieges, Verordnungen werden gelockert) Schutzraumbaupflicht. Das heisst, jedes Haus, welches neu gebaut wird, hat nach einem dicken Buch mit Anforderungen einen Schutzraum für seine Bewohner zu bauen. Der Staat finanziert den Bau. Hausbauer kann sich aber auch in einen öffentlichen SR einmieten, muss dann aber bezahlen.

Der Schutzraum hat einen trümmerfreien Notausgang, ein Belüftungsgerät mit Filter. Ist glaub wasserdicht.

Ich würde da wohl hingehen im Falle einer ABC-Bedrohung. Bei konventionellen Waffeneinsatz hingegen würde ich trotzdem die Berge bevorzugen.

Wir haben einen SR, das ist gut so.
Schweizer Ingenieure planen nähmlich sehr genau, bzw. runden alles auf und rechnen noch x1.5 :lol:

Gruss
G.
 

SEAL

Anwärter
Registriert
13. April 2004
Beiträge
17
Schweizer Ingenieure planen nähmlich sehr genau, bzw. runden alles auf und rechnen noch x1.5
Jaja .. die achso peniblen Schweizer ;) aber woher das ganze Gold in den Tresoren stammt weiss keiner :D

Den oberen Text fand ich sehr informativ ... aber es fehlt noch das man Benzin horten sollte.

Geplündert wird nach Kriegsbeginn sowieso überall.. ich würd n Supermarkt ausseinandernehmen und mit nem Haufen Kanister die nächste Tankstelle aufsuchen!
Am besten wär noch ein geländegängiges Auto (n Ferrari nützt dir net viel wenn du in die Alpen fliehen willst).
 

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