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Keine Kinder mehr

Dieses Thema im Forum "Politik, Sozialkritik, Zeitgeschehen & Geschichte" wurde erstellt von Traenenreiter, 8. Oktober 2004.

  1. sillyLilly

    sillyLilly Ehrenmitglied

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    :D

    Na dann wird ja alles gut ;)

    Glückwunsch und dem kleinen Erdenkind alles Gute

    Namaste
    Lilly
     
  2. woelffchen

    woelffchen Meister

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    naja, an allem sind wir ja auch nicht Schuld - Brandrodung, falsche Pflanzen die den Boden auslaugen, dass gar nix mehr wächst, und der Victorias-See wurde einfach leergefischt, weil die Menschen den Fisch essen mußten. Dann wurden noch "Ausländische" Fische eingesetzt, um den Bestand wieder in die Höhe zu bringen, und die haben dann den restlichen Fischen den Rest gegeben.
     
  3. sillyLilly

    sillyLilly Ehrenmitglied

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    woelffchen
    das mit dem victoriasee stimmt so nicht. Meinst du das die Einheimischen den See einfach leergefischt haben?

    Es wurden nicht ausländische Fische dort hineingesetzt nachdem der See leergefischt worden war.
    Es wurde noch zur Zeiten der britischen Konlonialherren in das Ökosystem eingegriffen.
    http://www.aalfred.de/warenkunde/s_fisch/victoriabarsch.php

    Der See wurde nicht leergefischt weil so viele hungrige Mäuler zu stopfen waren.
    Sondern von seiten des Menschen (und das sind nicht die Einheimischen gewesen sondern die damaligen Reichen) wurde in das Ökosystem eingegriffen. Dadruch wurde der ehemalige Fischbestand verändert und das Ökosystem gestört.
    Auch heute sind es nicht die Einheimischen Mäuler die zu viel Fisch essen ...
    sondern der Bedarf an "billig und viel" aus den Industrieländern.


    Zum Thema Brandrodung:
    meinst du das die Einwohner Brasiliens das einfach so machen?
    Siehst du keine Schuld er Industrienationen daran?
    http://home.t-online.de/home/ubergner/rwald1.htm#gefahr

    Ich bleibe dabei, dass ich nicht sehe inwieweit weniger Geburten in Deutschland, die Umweltzerstörung weniger machen würden.
    Denn es sind die Machtstrukturen, die so zerstörerisch wirken.
    Eigentlich könnten alles Menschen satt werden, ohne das die Umwelt so zerstört werden müßte, wenn die reichen Länder andere Ansprüche hätten.

    Namaste
    Lilly
     
  4. woelffchen

    woelffchen Meister

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    dann habe ich das mit dem Victorias-See wohl falsch verstanden.

    bei Brasilien steht ja drin.... Bevölkerungsexplosion....

    weniger Menschen – weniger benötigte Nahrungsmittel – weniger Resourcenverbrauch – weniger Umweltzerstörung

    aber sag mir, wie stellst du es dir vor, wenn es in D keine Arbeit gibt, wie sollen die Jungen ihre Brötchen verdienen und somit in die Sozialkassen einzahlen ?
    Warum brauchen wir 25.000 Einwanderer ?
    Wäre es nicht besser, in die Bildung zu investieren und diese Anforderungen durch unsere eigenen Leute zu befriedigen ? Aber das ist ja leichter und billiger, wir lassen die Ausbildung der Inder von der ind. Regierung bezahlen, und werben die ausgebildeten Ingineure dann ab – aber das ist ja freie Marktwirtschaft.

    Wieviele Stellenanzeigen gibt es mit: ... Bewerber nur bis 35 Jahren.....
    Ist ein 50-Jähriger denn so viel schlechter ?
     
  5. sillyLilly

    sillyLilly Ehrenmitglied

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    Nicht ganz.
    Der Haken liegt in der Wirtschaft und den Eigentumsverhältnissen dort.Außerdem in der hohen Verschuldung des Landes.
    Nicht die Mäuler die zu stopfen sind ... Ich weiß nicht wie genau die Zahl ist, aber ich glaube die Hälfte der Bodenflächen wird für den Export von Kaffee Soja und Zuckerrohr genutzt.
    Der Export ist für Brasilien so wichtig. Das die eigenen Resourcen dafür verbraucht werden.
    Das Land könnte wohl "alle Mäuler stopfen", aber die Exportgüter (die wichtige Rolle die Kaffee schon lange gespielt hat ist dir sicher bekannt.

    Es ist eine Schlange die sich selber in den Schwanz beißt.
    Ohne jüngere Leute keine Einzahlung in die Rentenkassen .... > Wie sollen die zukünftigen Rentner finanziert werden?
    Bei über 38 millionen Erwerbstätigen in Deutschland .... von "wenn es in D keine Arbeit gibt" zu reden, finde ich etwas übertrieben. Nicht das ich das Problem von Arbeitslosigkeit ignorieren will, aber ich finde diese "Deutschlanduntergangsstimmung" nicht angebracht.

    In die Bildung sollte meiner Meinung nach auch mehr investiert werden.
    Allerdings muss man dabei auch bedenken, dass gut ausgebildete Menschen wahrscheinlich noch weniger Kinder bekommen werden.

    Namaste
    Lilly