Keine Kinder mehr

antimagnet

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midget, ich hab deine quellenangabe editiert. jetzt kann man wieder lesen ohne hin und herzuscrollen...

antimagnet
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Alien

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Calileo schrieb:
Alien:
was ist das für eine gequirlte kacke? D wird islamisch?
warum sind die kinder der türken nicht gut genug,kinder sind kinder
wenn jemand drüberjammert soll er welche machen
..immer diese gemeinschaftgehabe wo keine gemeinschaft ist!,jedes mal wenn sich die population gestrauchelt fühlt ,sprich:von ihrer "diktatur" im stich gelassen wird, tut sie so als sei sie eine nation,"gesellschaft" oder sonstwie befreundet,wir sind alle (!) fremde!
wen interessiert es wirklich? zusammengehörigkeits-gefühl? verarscht euch alle nicht selber.
viele menschen sind gegen ein zusammen wachsen der welt,manche befürworten es,andere sehen wirtschaftliche vorteile( siehe:globalisierung)und es gibt auch leute die glauben multikulti wäre der untergang der menschheit,
die wahrheit ist: die welt ist komplett gespalten,wir leben in "gesellschaften"
eine wiedersinnige un-natürliche grundlage,durch die wir alle gezwungen werden uns an ideologien zu halten wie "demokratie",oder nationalismus,ect
alles hirngespinnste ,aus dem glauben heraus das wir damit das chaos kontrollieren könnten.
Ich verstehe dich nicht. Wieso regst du dich so auf? Was ich sagte, hat nichts mit meiner politischen Einstellung zu tun. Mein bester Kolleg ist Halb-Türke. Ich hab dir nur die Fakten präsentiert, ohne jede Wertung. Und du schreist, als ob deine mami gestorben wär!

Alien:
wenn jemand drüberjammert soll er welche machen
Genau darum geht es ja in diesem Thread. Lies mal bitte meine anderen Beiträge, bevor du mir irgend etwas unterstellst!


Alien:
immer diese gemeinschaftgehabe wo keine gemeinschaft ist!,jedes mal wenn sich die population gestrauchelt fühlt ,sprich:von ihrer "diktatur" im stich gelassen wird, tut sie so als sei sie eine nation,"gesellschaft" oder sonstwie befreundet,wir sind alle (!) fremde!
Oder wir sind alle Freunde! Schon mal drüber nachgedacht? Ausserdem: Ich bin kein Deutscher und fühle mich deshalb auch nicht angesprochen von wegen: unsere Nation bla bla bla


Alien:
wen interessiert es wirklich? zusammengehörigkeits-gefühl? verarscht euch alle nicht selber.
Zusammengehörigkeitsgefühl ist etwas wichtiges, denn es ist die Grundlage für eine soziale Gesellschaft. Oder wär dir eine Gesellschaft von selbstsüchtigen Egoisten lieber?

Alien:
durch die wir alle gezwungen werden uns an ideologien zu halten wie "demokratie",oder nationalismus,ect
alles hirngespinnste ,aus dem glauben heraus das wir damit das chaos kontrollieren könnten.
Vielleicht ist es ganz gut, das Chaos zu kontrollieren? Ich meine, egoistisch gesehen, nichts gegen Anarchie. Aber Anarchie ist total asi, wenn du mich fragst eigentlich weniger links, mehr national- sozialistisch!
Und unteschätze bitte nicht den Wert der Demokratie!

so ,bevor du nochmal von müttern anderer menschen redest überleg dir genau mit wem du das machst,is mir scheissegal ,wer oder was du bist
also,nicht persönlich werden..

ps:ich schrei nicht,ich kann aber leute schnell dazu bringen.
 

the_midget

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antimagnet schrieb:
midget, ich hab deine quellenangabe editiert. jetzt kann man wieder lesen ohne hin und herzuscrollen...

antimagnet
moderator
thx & sorry... hab leider keine Ahnung wie man sowas macht...

gruß

the midget
 

woelffchen

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@traenenreiter
jaja, das ist Wunschdenken – wer weiß schon, was aus den Kindern wird ? Wann warst DU das letzte mal mit Omi und Opi im Wald ?
überhaupt Auto – vor 40 Jahren begann es, daß jeder ein Auto hatte


@ the_midget
wo ist der Unterschied, ob es 5 Mio. Menschen zuviel gibt, oder 5 Mio. Arbeitsplätze zuwenig ?
glaubst du, daß, wenn jede Familie jetzt 4 Kinder hat, Opel und Karstadt ein neues Werk in Deutschland bauen bzw. 50.000 Leute einstellten ?
Wieviele Jugendliche haben keinen Ausbildungsplatz ?
Wenn du dir das Geld, das Kinder kosten, sparst, brauchst du später keinen, der für deine Rente einzahlt. (wir kriegen eh keine mehr) kann kannst dir einen Rollstuhl aus Gold kaufen.

PS: wieviele Kinder habt ihr ?
 

the_midget

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woelffchen schrieb:
@ the_midget
wo ist der Unterschied, ob es 5 Mio. Menschen zuviel gibt, oder 5 Mio. Arbeitsplätze zuwenig ?
Der Unterschied ist folgender: Wenn man in Anspielung an die Arbeitslosenzahlen sagt, es gebe 5 Millionen Menschen zuviel in Deutschland, klingt das für mich ein wenig so, als seien diese Menschen überflüssig, weil sie keine Arbeit haben. Da ich den Wert eines Menschen aber nicht ausschliesslich an seinem volkswirtschaftlichen Beitrag messe, sehe ich das nicht so.

glaubst du, daß, wenn jede Familie jetzt 4 Kinder hat, Opel und Karstadt ein neues Werk in Deutschland bauen bzw. 50.000 Leute einstellten ?
Ich glaube nicht, daß ein ursächlicher Zusammenhang bestehen würde, wenn Opel oder Karstadt in 50 Jahren ein Werk hier eröffnen.
Ich sag auch nicht: Los Leute macht Kinder! Wer keine Kinder macht ist doof! Doof wäre es allerdings auch wenn irgendwann hier keine Fabriken etc mehr gebaut werden, weil es zu wenig Personal gibt.
Wieviele Jugendliche haben keinen Ausbildungsplatz ?

Wenn du dir das Geld, das Kinder kosten, sparst, brauchst du später keinen, der für deine Rente einzahlt. (wir kriegen eh keine mehr) kann kannst dir einen Rollstuhl aus Gold kaufen.
Dann bräucht ich aber immer noch einen, der ihn schiebt :wink:

PS: wieviele Kinder habt ihr ?
wie ich bereits erwähnt habe, habe ich keins

gruß

the midget
 

Gorgona

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woelffchen schrieb:
Wenn du dir das Geld, das Kinder kosten, sparst, brauchst du später keinen, der für deine Rente einzahlt. (wir kriegen eh keine mehr) kann kannst dir einen Rollstuhl aus Gold kaufen.
Hmm .. und wer schiebt den goldenen Rollstuhl ? Und wer wechselt Dir die Windeln? Wer füttert Dich? Wer operiert Dich, wenn Du krank bist? Wer kümmert sich um Deine Finanzen?

Versteh mich nicht falsch. Ich persönlich möchte im Moment auch keine Kinder, aber das liegt an mir persönlich. Ich finde es aber toll, wenn andere Menschen Kinder haben. Ich mag Kinder. Und es sollte mehr davon geben.

Ach wenn ich mir dei Erfahrungsberichte hier durchlese muß ich zugeben, daß ich mir schon den ein oder anderen Quälgeist wünsche. Zudem werde ich wohl inden nächsten Stunden Tante. Mal schaun was sich da alles noch ändert in mir. :lol:
 

woelffchen

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aber diese Menschen sind doch überflüssig.....
sie produzieren nicht, sie konsumieren nicht, da sie kein eigenes Einkommen haben, sondern vom Staat (die arbeitende Bevölkerung mit ihren Sozialabgaben) leben.
Natürlich darf man den Wert eines Menschen nicht an seiner Produktivität messen. Aber es ist ja auch nicht in Ordnung, wenn jedes Jahr ein Kind auf die Welt komme, es aber dann mit 4 Jahren verhungert.
Was sollen die „neu“ gezeugten Kinder denn machen, wenn es hier keine Arbeit gibt, mit der sie ihren Lebensunterhalt verdienen können ?
Kinder wird es immer geben, nur sollte die Bevölkerung in einem gesunden Verhältnis zu den Resourcen stehen.

Das erinnert mich an die alten Zeiten, wo die Diktatoren viele Kinder brauchten, um viele Soldaten zu haben.
Jetzt werden die dann halt billige Arbeitssklaven.
Die einen laufen in Desiner-Jeans rum, die andern halt barfuß in ALDI-Jeans (und werden ausgelacht) toll....

@ Gorgona
ich habe dann nen elektr. Rollstuhl – und herzlichen Glückwunsch zur „Tantenwerdung“ Du wirst bestimmt viel Spaß mit dem kleinen haben, und wer weiß, evtl. kommst du dann auf den Geschmack.

noch was: Ich habe übrigens ein Kind, und wenn es die Entscheidung gäbe: Kind und 13-Jahre-altes Auto oder kein Kind und dafür BMW Cabrio würde ich mich für das Kind entscheiden. Denn es ist ein tolles Gefühl (kann man nicht beschreiben) wenn man zusehen kann, wie er groß wird, sich entwickelt, und du weißt, das ist nicht irgendein Kind, sondern DEIN Kind.

Ich mache mir nur Sorgen, was aus den Kindern werden soll.....
 

Centauri

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@diabolo1962


1) Essen gehen. Als wir noch keine Kinder hatten, sind wir gern gut Essen gegangen. So als Doppelverdiener ist das ein paar mal im Monat kein großes Problem. Mit einem Kind geht das auch noch. Solange es klein ist, isst es eh irgendwo mit. Aber geh mal mit 2, oder 3, oder 4 Kindern "gut" essen. Da kriegt nicht nur deine Geldbörse Schwindsucht, sondern auch dein Nervenkostüm. Da spritzt die Soße, da liegen die Nudeln am Boden, nach 2 Min. ist das erste Glas umgekippt usw. - guten Appetit! Es lebe McDonalds.

2) Auto. Mit Kindern brauchst du grosse, alte Autos. Du kannst dein Cabrio vergessen und deinen Zweitürer. Wer mit mehr als 2 Kindersitzen hantieren muss, weiss wovon ich spreche. Und schaff dir bloss kein "neues" an... Nach 2 Jahren Gebrauch sieht es aus wie nach 5 Jahren.
Ausser du bewachst es tag und nacht und hast beim Fahren deine Augen mehr auf die rückbank gerichtet als auf die straße.

3) Schuhe. Also ich hab 4 Kinder im "Wachstumsalter" - glaub mir, wir sind öfters im Schuhladen als beim Metzger. Und zuhause stehen kistenweise Schuhe rum - nur nützt es nix, wenn der nächste im Winter grad in die Sommerschuhe passen würde.

4) Urlaub. Sobald das erste schulpflichtig wird, ist auch dieser Spass vorbei. Nur noch in der Hauptsaison. Wenn alle fahren. Zwei mal so teuer, doppelt so lange anstehen. Gastgeber halb so freundlich. Und mach mal Bade-urlaub mit Kindern, die noch nicht schwimmen können. Nix mit "gemütlich dösen" am Strand. Eher alle halbe Stunde: "scheisse, mein Kind ist weg. Es wird doch nicht... Panik!" Was dir bleibt ist der Sonnenbrand, weil man mit Sand und Sonnenmilch viel bessere Burgen bauen kann als mit Wasser...

5) Aus dem Stammtischen werden Elternabende und aus Cocktail-Partys werden Kindergeburtstagsfeiern.

Ich könnte die Liste noch ziemlich lang weiterführen, liest sich ja auch ganz lustig. Sogar für mich im Nachhinein.
Was du hier beschreibst das kenne ich alles,aber nicht aus der Sicht eines Elternteiles sondern aus der Sicht eines Kindes.
Wir waren früher zu hause 3 Kinder,ich war die älteste,und habe immer ziemlich alles mitbekommen welche Probleme und Schwierigkeiten meine Eltern hatten.
Sie konnten nicht Essen gehen,denn sie haben all ihr Geld in uns gesteckt.
Bevor meine Mutter sich was neues gekauft hat hat sie immer zuerst für uns was gekauft.
Meine Eltern waren in den ganzen 20 Jahren 2 mal im Urlaub.
Sie waren fast nie alleine unterwegs,kein Wunder bei 3 Kindern.
Ich kenne das alles,nur war ich eines der Kinder und fühlte mich immer mitverantwortlich für meine Geschwister.
Meine Mutter hat mir mit 10 Jahren schon Veratwortung für meine Geschwister übertragen,wenn sie arbeiten mußte,und das mußte sie wegen des Gelds,mußte ich die Ferien über Vormittags auf meine Geschwister aufpassen.
Ich habe was gekocht und hab mich um sie gekümmert.
Warscheinlich ist es das warum ich kein Kind habe bis jetzt.
Ich hab einfach gemerkt das man dann nicht mehr machen kann was man will,das man keine Freiheit mehr hat,immer waren Menschen um mich rum.
Wenn nicht meine Eltern dann meine Geschwister.
Wollte ich mal alleine sein mußte ich mich schon in meinem Zimmer einschließen um ein bischen Ruhe zu haben.
Ich mag Kinder und ich könnte mir auch vorstellen 5 Stück zu haben,hab ich schon mal geschrieben,weil ich einfach früh gelernt hab wie man mit Kindern umgeht.
Und trotzdem habe ich angst das dann alle Freiheit weg ist,und natürlich der Finanzielle Aspekt den ich bei meinen Eltern gesehen habe,das war erschreckend.
 

sillyLilly

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aber diese Menschen sind doch überflüssig.....
sie produzieren nicht, sie konsumieren nicht, da sie kein eigenes Einkommen haben, sondern vom Staat (die arbeitende Bevölkerung mit ihren Sozialabgaben) leben.
Bei dem Gerede um Arbeitslosenzahlen, wird mE vergessen, das Arbeitnehmer nur eine arbeitende Gruppe ist.
Es gibt ja auch ne Menge andere Menschen die Geld verdienen ... ohne Arbeitnehmer zu sein.
Ich weiß jetzt nicht die Zahlen, wie groß der Anteil von Arbeitnehmern an den Erwerbstätigen ist. *gruebel* Weiß das jemand?

du schreibst "sie produzieren nichts, sie konsumieren nichts"
Natürlich konsumieren sie.
Und was verstehst du unter produktion? ... viele Menschen die im Dienstleistungssektor arbeiten, prodzieren auch nichts. Unter Strich gibt es sogar relativ wenig produzierendes Gewerbe, im Vergleich zum Dienstleistungsbereich.
Kindererzieher/innen produzieren z.B. auch nichts.
Die frage, was ein Teil ist, den ich zur Gesellschaft (zu einer Gemeinschaft beitrage) und wie das honoriert werden sollte ... die müßte vielleicht heutzutage neu definiert werden.


Ich habe als alleinerziehende eine Weile Sozialhilfe bekommen. Ich habe mich um meine Kinder gekümmert... die, übrigens auch zu deiner Rente mitbeitragen werden. ;)
Konsumiert ... haben wir auch ... Mehrwertsteuer müssen auch Leute bezahlen, die vom Staat Geld bekommen ... Essen und Leben müssen sie auch und sich dafür Dinge kaufen. Insofern tragen sie auch zur "Kaufkraft" eines Landes bei.
Sie prodzieren vielleicht keine Dinge ... aber hast du schon mal darüber nachgedacht ... das der WErt eines Menschen sich nicht nur aus dem Geld, dass er verdient ergibt? Es gibt auch anderes, dass man in die Gemeinschaft einbringen kann.
In einer Gemeinschaft gibt es verschiedene Dinge die von MEnschen gemacht werden können ... um einen Teil zu Gemeinschaft beizutragen. Kinder zu bekommen und für sie zu sorgen ... ist auch eine Aufgabe, mit der man etwas für eine Gemeinschaft leistet.
Starke und Selbstständige Kinder großzuziehen sollte keine Aufgabe sein, die einem von der Gesellschaft auferlegt wird .... aber honoriert und respektiert werden sollte es von der Gemeinschaft.
Denn die Kinder sind die Zukunft .... nicht nur meine oder deine.


Die Zukunftsangst kann es eigentlich nicht sein, die Menschen davon abhält Kinder zu bekommen, auch wenn es des öfteren als ein Grund angeführt wird.
Es gab früher weitaus schlechtere Zukunftsaussichten und Menschen haben Kinder bekommen.
Ich denke, dass in unserer Gesellschaft der Wert eines Menschen zu sehr von der Arbeit (und dem sich daraus ergebenden Geld) abhängt ....
Außerdem die Angst seine Ansprüch zurückstecken zu müssen und Verantwortung zu tragen.
:gruebel:
Vielleicht ist das Stichwort "Verantwortung" ?
Verantwortung ist heutzutage irgendwie für viele Menschen abschreckend. Verantwortung für sich zu übernehmen ... und dann auch noch für andere Menschen .... ?
Wenn ich mir anschaue wie Beziehungen heute geführt werden ... dann taucht dort auch immer wieder die Angst vor Verantwortung auf.
:gruebel:
Vielleicht hat unsere Gesellschaft heute ein Problem mit Verantwortung?
Oder keine vernünftige Definition mehr? Oder einfach keinen Bezug dazu, was Verantwortung bedeutet? So das es meist mehr als etwas negatives empfunden wird.

Namaste
Lilly
 

struppo_gong

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Jetzt mal abgesehen von den ganzen praktischen gruenden, wie geld , weibliche karriere usw denk ich doch, dass die gefuehlte soziale Entwicklung der eigentliche Kern der ganzen sache ist.
Vor kurzem sah ich erst ein Satirebild in einer zeitschrift, indem die frau zum mann in bezug auf kinder in die welt setzen so ungefaehr sagt: "darf man denn heutzutage noch seine kinder in die schule schicken?"
Ich denke da steckt viel wahres drin.
die allgemeine wertekonfusion, sozio- integrative probleme, schlechte bildung und nicht zuletzt die ganze schwarzmalerei in deutschen koepfen und medien was zunkunft (wirtschaftskrise,werte bla bla) angeht, teils gerechtfertigt teils uebertrieben, aber haupsaechlich nicht kritisch hinterfragt, das sind alles sachen die da viel ausmachen.
Erziehung und evt. Schuld die man auf sich nimmt ein kind in diese welt zu setzen, sind da wichtige faktoren. vielleicht sind deutsche auch in ihrer bewertung penibler und ueber die gesamte gesellschaft eher uneins.
Franzosen sind da anders, und sei es nur von der Grundattituede her. und da klappts ja glaub ich auch mit dem nachwuchs.

Trotz allem mochte ich hinterfragen, was denn jetzt abgesehen von renten und wirtschaft so schlimm am geburtenruckgang ist. Grob gesprochen bedeutet das doch mehr quadratmeter pro person, weniger umweltverschmutzung und und und, und ist ausserdem ein unglaublicher fortschritt in der geschichte der zivilisation, da bevoelkerungswachstum langfristig auch nicht exponential weitergehen kann.
 

struppo_gong

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Jetzt mal abgesehen von den ganzen praktischen gruenden, wie geld , weibliche karriere usw denk ich doch, dass die gefuehlte soziale Entwicklung der eigentliche Kern der ganzen sache ist.
Vor kurzem sah ich erst ein Satirebild in einer zeitschrift, indem die frau zum mann in bezug auf kinder in die welt setzen so ungefaehr sagt: "darf man denn heutzutage noch seine kinder in die schule schicken?"
Ich denke da steckt viel wahres drin.
die allgemeine wertekonfusion, sozio- integrative probleme, schlechte bildung und nicht zuletzt die ganze schwarzmalerei in deutschen koepfen und medien was zunkunft (wirtschaftskrise,werte,politik in der sackgasse bla bla) angeht, teils gerechtfertigt teils uebertrieben, aber haupsaechlich nicht allsu kritisch hinterfragt und ohne professionelle loesungsmechanismen angegangen, das sind alles sachen die da viel ausmachen.
Selbstvertrauen in die eigene Erziehungskompetenz/moeglichkeiten(interagierent mit wertfragen und gesellschaftl. kompatibilitaet) und evt. Schuld die man auf sich nimmt ein kind in diese welt zu setzen, sind da wichtige faktoren, ganz zu schweigen vom misstrauen in die zwingede miterziehung der restlichen umwelt. vielleicht sind deutsche auch in ihrer bewertung penibler und ueber die gesamte gesellschaft eher uneins.
Franzosen sind da anders, und sei es nur von der Grundattituede her. und da klappts ja glaub ich auch mit dem nachwuchs.

Trotz allem mochte ich hinterfragen, was denn jetzt abgesehen von renten und wirtschaft so schlimm am geburtenruckgang ist. Grob gesprochen bedeutet das doch mehr quadratmeter pro person, weniger umweltverschmutzung und und und, und ist ausserdem ein unglaublicher fortschritt in der geschichte der zivilisation, da bevoelkerungswachstum langfristig auch nicht exponential weitergehen kann.
 

the_midget

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Hallo,

SillyLilly schrieb:
Die Zukunftsangst kann es eigentlich nicht sein, die Menschen davon abhält Kinder zu bekommen, auch wenn es des öfteren als ein Grund angeführt wird.
Es gab früher weitaus schlechtere Zukunftsaussichten und Menschen haben Kinder bekommen.
Auch wenn es früher weitaus schlechtere Zukunftsaussichten gab, denke ich doch, daß das heute eine einmalige (im Sinne von historisch noch nicht dagewesen) Situation ist. Man darf nicht vergessen, daß es noch nie so leicht war Schwangerschaften zu verhindern wie heute. Ich glaube deswegen wird heutzutage viel bewusster entschieden, ob man ein Kind möchte oder nicht. Zwar gibt es immer noch Zeugungen, die nicht absichtlich und bewusst erfolgen, deren Anteil sollte aber doch erheblich gesunken sein.

Na ja, und gerade weil man bewusster entscheiden muss, denken die Leute auch mehr darüber nach, ob sie es sollen oder nicht. Und da spielt Zukunftsangst vermutlich schon 'ne Rolle. Ausserdem gibt es ja auch immer mehr Singles und Beziehungen werden immer unbeständiger. Das ist dem Kinderwunsch (und dessen Erfüllung ) sicher nicht förderlich.


gruß

the_midget
 

Rupert

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Kinder ... ja ... ein Thema für sich.

Es fängt an, wenn die kleinen Rotzer einen nachts aus dem Bett jagen, weil sie sich in die Pampers gemacht haben. Oder weil sie die Flasche wollen. Oder weil ihnen grade danach ist.

Weiter geht's dann im Vorschulalter, wenn man dank fortschrittlicher Erziehungsmethoden eine Heulsuse am Bein kleben hat, die gleichzeitig unter Tränen Forderungen stellt, welche natürlich prompt erfüllt werden, man will ja in der Öffentlichkeit nicht als schlechtes Elternteil dastehen.

In der Schule fängt das Balg dann an, nach Markenklamotten und Computerspielen zu schreien, weil die schließlich jeder hat. Dazu kommt jeden Monat ein neues Heft, weil der Lehrer das präzise Aufschreiben verlernt hat ("Ein Pool aus Informationen - was die Kinder davon mitnehmen, ist ihre Aufgabe. Das ist moderne Pädagogik.") sowie ein paar Stifte, denn so ein langweiliger Holzfarbstift ist schon lange nicht mehr "in".

Am schlimmsten wird die Situation aber, wenn der Dreikäsehoch auf die weiterführende Schule kommt. Besonders, wenn es ein weiblicher Dreikäsehoch ist. Ständige Anti-Haltung, nur Ärger mit den Rotzlöffeln, weil sie wieder im Unterricht aufgemuckt haben, noch mehr Markenklamotten und noch mehr Freiraum, den die Möchtegern-Erwachsenen gern hätten. Dazu kommt noch ständige Musik, deren Lautstärke im Bereich zwischen Presslufthammer und Raketenstart liegt, sowie ein Zimmer, gegen das die Ställe des Augias (so hieß der Saustall in den Herkules-Geschichten doch, oder?) ein Traum für jede Putzkolonne wären.


Und das alles soll ich mir antun, nur um "der Gemeinschaft einen Dienst zu leisten"? Dann bezahl ich lieber, bevor ich mir mein Nervenkostüm vollends ruiniere und mir von sogenannten Pädagogen erzählen lassen muss, wie ich meine Göre zu erziehen habe. :roll:
 

the_midget

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Rupert schrieb:
Und das alles soll ich mir antun, nur um "der Gemeinschaft einen Dienst zu leisten"? Dann bezahl ich lieber, bevor ich mir mein Nervenkostüm vollends ruiniere und mir von sogenannten Pädagogen erzählen lassen muss, wie ich meine Göre zu erziehen habe. :roll:
Ich lehn mich jetzt ein bisschen weit aus dem Fernster, aber so wie du das beschreibst, klingt das aber als hättest du deine Kinder nicht sehr erzogen...

*duck*

Ach ja.. und du sollst Dir das natürlich alles nicht "nur deswegen" antun. Aber deswegen ist es ein Problem für die Zukunft unseres Landes.

gruss

the mgt
 

sillyLilly

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Trotz allem mochte ich hinterfragen, was denn jetzt abgesehen von renten und wirtschaft so schlimm am geburtenruckgang ist.
Für Deutschland ist es ein Problem.
Es beutet unter anderem, das die Definition von Gemeinschaft, die sich ursprünglich mehr aus familiärer Verwandtschaft ergab .... neu definiert werden muss.
Zur Deutschen Gesellschaft und Gemeinschaft gehören mittlerweile nicht nur offensichtlich Deutsche ... sondern auch Menschen, die für andere gar nicht deutsch aussehen.
Aber selbst mit dem Zuzug von anderen Ländern sind zukünftige Probleme für Deutschland unvermeidlich, da die Zahl der "Alten" in Relation zu den "Jungen" einfach zu groß wird.
Deswegen auch die massiven Bestrebungen von Deutschland die EU voranzutreiben.
In einem großen Gemeinschaftsverbund kann dieses Problem leichter aufgefangen werden.
Deutschland alleine steht in der Grätsche zwischen den Schlagworten "Überfremdung", "Überalterung" und "Arbeitslosigkeit"

Weltweit, kann ich nicht beurteilen, ob es wirklich zu einem Rückgang von Umweltverschmutzung kommen würde, da ja ein Großteil der Umweltverschmutzung und - zerstörung von einem kleinen Teil der Weltbevölkerung angetrieben wird.
Der Motor der Industrie ist meiner Meinung nach weniger von der Masse der Menschen abhängig sondern von der Masse des Geldes (und der damit verbundenen Macht)

Quadratmeter pro Person ...kann ich weltweit auch nicht sagen, ob das einen Vorteil bringt. Da es ja nicht Weltweit einen Geburtenrückgang gibt.

Unter Strich wird weltweit die Bevölkerung die arm ist, noch größer in relation zur Weltbevölkerung die viel hat.
Einen Fortschritt sehe ich da nicht.

Namaste
Lilly
 

woelffchen

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ach Lilly, weißt du nicht, was ich meine, mit produzieren ?
habe ich mich wieder nicht deutlich ausgedrückt, natürlich meine ich die Personen, die keiner Erwerbstätigkeit nachgehen, somit Geld vom Staat bekommen.
Ein Künstler, ein Handyverkäufer oder eine erziehende Mutter zähle ich nicht dazu.
Den Opel-Arbeiter, der auf der Straße steht, und mit 45 Jahren keine Arbeit mehr findet, ist überflüssig.
Er bekommt Hartz IV um die Ohren gehauen, kann wohl nur noch das nötigste konsumieren, wohl keinen neuen Opel Vectra kaufen, und bei Quelle die neue Ledercouch nicht bestellen....
Unsere Gesellschaft ist halt so aufgebaut: du erbringst eine Leistung, für die du Geld bekommst – kannst du aus welchem Grund auch immer, keine Leistung erbringen, gibt’s auch kein Geld.....

Ein Großteil der Umweltzerstörung geht schon auf die Überbevölkerung zurück.
Rodung der Wälder für Brennmaterial und Weideflächen
Überfischung von Seen und Meeren
Verbrauch der Resourcen wie sauberes Wasser, Landfläche, Öl.....
je mehr Menschen, umso mehr Umweltverschmutzung

Ich wünsche euch nen schönen Abend.......
 

sillyLilly

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Doch ... eigentlich hast du dich recht verständlich ausgedrückt.
Ich habe bewußt etwas auf dem Begriff "produzieren" herumgeritten. ;)
In dem zusammenhang dachte ich, dass verständlich wurde warum.
"Produktion" oder "Arbeitnehmertum" sind ja nicht die einzigen Möglichkeiten Erwerbstätig zu sein.

Ein Großteil der Umweltzerstörung geht schon auf die Überbevölkerung zurück.
Rodung der Wälder für Brennmaterial und Weideflächen
Überfischung von Seen und Meeren
Verbrauch der Resourcen wie sauberes Wasser, Landfläche, Öl.....
je mehr Menschen, umso mehr Umweltverschmutzung
Der Regenwald wird nicht für den Heizbedarf der dortigen Bevölkerung gerodet. Auch wenn es viele sind.
Die Überfischung geht eher auf die technisierung der Fischerei, als den großen Bedarf an Fisch zurück.
Die Umweltzerstörung geht darauf zurück, dass die reichen Länder alles möglichst billig haben wollen .... und außerdem im Überfluß.
Also sehe ich da weniger die Masse der Menschen (denn immerhin verbraucht ein kleiner ANteil der WEltbevölkerung den großteil der Resourcen der Erde)

Ich glaube nicht, dass es da Einfluss hat, ob es ein paar Menschen mehr oder weniger in den Industrienationen gibt. Die Machtstruktur bleibt meiner Meinung nach gleich.


Namaste
Lilly
 

Gorgona

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Seit heute 20:30 gibt es Rettung für Deutschland!

Mein kleiner Neffe ANGELOS ist da!
Eine deutsch-griechische Co-Produktion!

Ihr dürft mich jetzt Tante Gorgona nennen!
 
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