Keine Kinder mehr

W

Weinberg, Oliver

Guest
..na das ist aber mal 'n schöner erster Beitrag (da kommt doch noch mehr, wie?)
 

agentP

Forenlegende
Mitglied seit
10. April 2002
Beiträge
10.115
Sehr richtig: Es kommt auf das Verantwortungsbewusstsein an und nicht auf die Brieftasche.
Ganz abgesehen davon, daß ich so manche Leute kenne, die mit der Geburt von Kindern plötzlich einen Ehrgeiz entwickelten, der sie ihre Karriereziele nach oben verschieben liess.
Aus beiden Gründen halte ich Aussagen der Art "Arme sollten keine Kinder kriegen" für blanken Müll.
 

the_midget

Erleuchteter
Mitglied seit
28. Juni 2004
Beiträge
1.878
agentp schrieb:
Sehr richtig: Es kommt auf das Verantwortungsbewusstsein an und nicht auf die Brieftasche.
Na dann scheint es ja so zu sein, dass die Menschen durchaus verantwortungsbewusst sind, wenn sie sich gegen Kinder entscheiden. Zur Erinnerung: Der Ausgangspunkt ist die demographische Veränderung, die durch Kinderlosigkeit entsteht.

Dann noch mal ganz allgemein zu den erfahrenen Vätern. Ihr müsst bedenken, daß die Frage "Soll ich jetzt Kinder kriegen oder später oder gar nicht" sich eben vor allem den Unerfahrenen stellt! Man muss ja erstmal Eltern werden, bevor die Erfahrung da ist. Und anscheinend wollen heutzutage nicht mehr Viele die Verantwortung einer Elternschaft übernehmen.

Das Arme keine Kinder kriegen dürfen solleb halt ich übrigens auch für Kokolores.

mfg

the midget
 

agentP

Forenlegende
Mitglied seit
10. April 2002
Beiträge
10.115
the_midget schrieb:
agentp schrieb:
Sehr richtig: Es kommt auf das Verantwortungsbewusstsein an und nicht auf die Brieftasche.
Na dann scheint es ja so zu sein, dass die Menschen durchaus verantwortungsbewusst sind, wenn sie sich gegen Kinder entscheiden.
Ich meinte natürlich wenn man Kinder hat, in Bezug auf die unsägliche Aussage, daß Arme keine Kinder haben sollten.
 

diabolo1962

Neuling
Mitglied seit
11. Oktober 2004
Beiträge
4
Da es hier so vielen um das Thema "Geld" geht. Es spielt keine Rolle, ob du arm bist, wenn du Kinder kriegst. Als "Normalverdiener" der spätestens ab dem zweiten oder dritten Kind in der Regel zum Alleinverdiener wird, wirst du automatisch arm. Wenn du so blöd warst, vielleicht auch noch ein Häuschen gebaut zu haben oder sonst wie "Vermögen" hast (das man aber leider nicht essen kann) bist du wahrscheinlich noch "ärmer" dran, als wenn du schon beim ersten Kind von der Stütze gelebt hast.
 

the_midget

Erleuchteter
Mitglied seit
28. Juni 2004
Beiträge
1.878
diabolo1962 schrieb:
Da es hier so vielen um das Thema "Geld" geht. Es spielt keine Rolle, ob du arm bist, wenn du Kinder kriegst. Als "Normalverdiener" der spätestens ab dem zweiten oder dritten Kind in der Regel zum Alleinverdiener wird, wirst du automatisch arm. Wenn du so blöd warst, vielleicht auch noch ein Häuschen gebaut zu haben oder sonst wie "Vermögen" hast (das man aber leider nicht essen kann) bist du wahrscheinlich noch "ärmer" dran, als wenn du schon beim ersten Kind von der Stütze gelebt hast.
Jaja, damit magst du ja recht haben. Mir geht es ja darum, welche Rolle die eigene Einschätzung der finanziellen Situation auf den Kinderwunsch hat. "Arme" Menschen kriegen ja auch sogar mehr Kinder als besserverdienende. Es geht hier aber um diejenigen, die keine Kinder wollen und die Frage woran das liegt. (Zumindest geht es mir darum). Und da ist meine These: u.a. weil ihnen Kinderhaben zu teuer erscheint.

verstehst?

gruss

the midget
 

Calileo

Meister
Mitglied seit
20. März 2004
Beiträge
213
Alien:
was ist das für eine gequirlte kacke? D wird islamisch?
warum sind die kinder der türken nicht gut genug,kinder sind kinder
wenn jemand drüberjammert soll er welche machen
..immer diese gemeinschaftgehabe wo keine gemeinschaft ist!,jedes mal wenn sich die population gestrauchelt fühlt ,sprich:von ihrer "diktatur" im stich gelassen wird, tut sie so als sei sie eine nation,"gesellschaft" oder sonstwie befreundet,wir sind alle (!) fremde!
wen interessiert es wirklich? zusammengehörigkeits-gefühl? verarscht euch alle nicht selber.
viele menschen sind gegen ein zusammen wachsen der welt,manche befürworten es,andere sehen wirtschaftliche vorteile( siehe:globalisierung)und es gibt auch leute die glauben multikulti wäre der untergang der menschheit,
die wahrheit ist: die welt ist komplett gespalten,wir leben in "gesellschaften"
eine wiedersinnige un-natürliche grundlage,durch die wir alle gezwungen werden uns an ideologien zu halten wie "demokratie",oder nationalismus,ect
alles hirngespinnste ,aus dem glauben heraus das wir damit das chaos kontrollieren könnten.
Ich verstehe dich nicht. Wieso regst du dich so auf? Was ich sagte, hat nichts mit meiner politischen Einstellung zu tun. Mein bester Kolleg ist Halb-Türke. Ich hab dir nur die Fakten präsentiert, ohne jede Wertung. Und du schreist, als ob deine mami gestorben wär!

Alien:
wenn jemand drüberjammert soll er welche machen
Genau darum geht es ja in diesem Thread. Lies mal bitte meine anderen Beiträge, bevor du mir irgend etwas unterstellst!


Alien:
immer diese gemeinschaftgehabe wo keine gemeinschaft ist!,jedes mal wenn sich die population gestrauchelt fühlt ,sprich:von ihrer "diktatur" im stich gelassen wird, tut sie so als sei sie eine nation,"gesellschaft" oder sonstwie befreundet,wir sind alle (!) fremde!
Oder wir sind alle Freunde! Schon mal drüber nachgedacht? Ausserdem: Ich bin kein Deutscher und fühle mich deshalb auch nicht angesprochen von wegen: unsere Nation bla bla bla


Alien:
wen interessiert es wirklich? zusammengehörigkeits-gefühl? verarscht euch alle nicht selber.
Zusammengehörigkeitsgefühl ist etwas wichtiges, denn es ist die Grundlage für eine soziale Gesellschaft. Oder wär dir eine Gesellschaft von selbstsüchtigen Egoisten lieber?

Alien:
durch die wir alle gezwungen werden uns an ideologien zu halten wie "demokratie",oder nationalismus,ect
alles hirngespinnste ,aus dem glauben heraus das wir damit das chaos kontrollieren könnten.
Vielleicht ist es ganz gut, das Chaos zu kontrollieren? Ich meine, egoistisch gesehen, nichts gegen Anarchie. Aber Anarchie ist total asi, wenn du mich fragst eigentlich weniger links, mehr national- sozialistisch!
Und unteschätze bitte nicht den Wert der Demokratie!
 

Tourett

Meister
Mitglied seit
29. August 2002
Beiträge
481
hey 62er ;o)

Ich liebe meine Kinder...und trotzdem gibt es Momente, in denen ich sie an die Wand klatschen oder aus dem Fenster werfen möchte.

muhahaha
kenn ich :mrgreen:

dazu moechte ich noch erwaehnen
das die teilnahme von geburten
fuer mich die schoensten erlebnisse waren

gruesse an die väter und mütter hier
(auch mal zum olli rueberschiel :wink: )
 

Don

Ehrenmitglied
Mitglied seit
10. April 2002
Beiträge
3.077
Unfair! :?

Ihr redet über Kinder und ich habe nicht mal ´ne Frau....... .

:evil: :?
 

Graf-Unzahl

Meister
Mitglied seit
1. Februar 2004
Beiträge
124
"Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht."

Die Rechnung geht gar nicht mal so unauf. Muss mir das selbst noch ein bischen mehr einprägen. Was eigene Kinder in die Welt setzen betrifft, muss ich mich dann wohl doch ausklinken. Da bin ich nicht so der Typ für. Aber die, die da der Typ für sind, werde ich mental natürlich unterstützen, sofern sie sich passende Partner aussuchen. Aber die Kinder, die aus so "Ich will ficken-Situationen" geboren werden, die leiden nun mal. Das kann ich mental nicht so sehr supporten. Den ganzen Verhütungsquatsch sowieso nicht. Das ist eh Anti-Sex. Etwas mehr Bewusstheit bei der ganzen Sache ist also durchaus zu begrüßen.

:mrgreen:
 

diabolo1962

Neuling
Mitglied seit
11. Oktober 2004
Beiträge
4
Also nochmal das leidige Thema "Geld"...

the_midget schrieb:
Jaja, damit magst du ja recht haben. Mir geht es ja darum, welche Rolle die eigene Einschätzung der finanziellen Situation auf den Kinderwunsch hat. "Arme" Menschen kriegen ja auch sogar mehr Kinder als besserverdienende. Es geht hier aber um diejenigen, die keine Kinder wollen und die Frage woran das liegt. (Zumindest geht es mir darum). Und da ist meine These: u.a. weil ihnen Kinderhaben zu teuer erscheint.

verstehst?

gruss

the midget
Du hast schon recht. Ich glaube nicht, daß die jungen Leute keine Kinder mehr haben wollen, weil sie Angst haben sie könnten sie nicht ernähren.
Sie malen sich vielleicht aus, auf was sie alles "verzichten" müssten. Wobei die meisten das dann wieder nur auf das finanzielle beschränken, weil sie das halt kennen. Mit Kindern musst du auch auf Dinge verzichten, die du dir durchaus leisten könntest. Ein paar Beispiele:

1) Essen gehen. Als wir noch keine Kinder hatten, sind wir gern gut Essen gegangen. So als Doppelverdiener ist das ein paar mal im Monat kein großes Problem. Mit einem Kind geht das auch noch. Solange es klein ist, isst es eh irgendwo mit. Aber geh mal mit 2, oder 3, oder 4 Kindern "gut" essen. Da kriegt nicht nur deine Geldbörse Schwindsucht, sondern auch dein Nervenkostüm. Da spritzt die Soße, da liegen die Nudeln am Boden, nach 2 Min. ist das erste Glas umgekippt usw. - guten Appetit! Es lebe McDonalds.

2) Auto. Mit Kindern brauchst du grosse, alte Autos. Du kannst dein Cabrio vergessen und deinen Zweitürer. Wer mit mehr als 2 Kindersitzen hantieren muss, weiss wovon ich spreche. Und schaff dir bloss kein "neues" an... Nach 2 Jahren Gebrauch sieht es aus wie nach 5 Jahren.
Ausser du bewachst es tag und nacht und hast beim Fahren deine Augen mehr auf die rückbank gerichtet als auf die straße.

3) Schuhe. Also ich hab 4 Kinder im "Wachstumsalter" - glaub mir, wir sind öfters im Schuhladen als beim Metzger. Und zuhause stehen kistenweise Schuhe rum - nur nützt es nix, wenn der nächste im Winter grad in die Sommerschuhe passen würde.

4) Urlaub. Sobald das erste schulpflichtig wird, ist auch dieser Spass vorbei. Nur noch in der Hauptsaison. Wenn alle fahren. Zwei mal so teuer, doppelt so lange anstehen. Gastgeber halb so freundlich. Und mach mal Bade-urlaub mit Kindern, die noch nicht schwimmen können. Nix mit "gemütlich dösen" am Strand. Eher alle halbe Stunde: "scheisse, mein Kind ist weg. Es wird doch nicht... Panik!" Was dir bleibt ist der Sonnenbrand, weil man mit Sand und Sonnenmilch viel bessere Burgen bauen kann als mit Wasser...

5) Aus dem Stammtischen werden Elternabende und aus Cocktail-Partys werden Kindergeburtstagsfeiern.

Ich könnte die Liste noch ziemlich lang weiterführen, liest sich ja auch ganz lustig. Sogar für mich im Nachhinein.

Also wenn man Kinder unter diesen Gesichtspunkten betrachtet, sind sie wirklich eine Belastung. Finanziell. Nervlich. Gesellschaftlich. Und das sehen die jungen Leute, wenn sie Kinder sehen.
Und wenn man sich nicht zutraut, diese Belastung durchzustehen, dann ist eine klare Entscheidung gegen Kinder immer noch besser als welche zu "machen" und dann im Regen stehen zu lassen.

Das Problem ist, vom außen betrachtet siehst du immer nur die Schwierigkeiten. Wer sieht schon das, was "innen" passiert? Da könnte ich eine Liste schreiben, die zehnmal so lang ist.

Klar sind Kinder "teuer" - aber nicht einen Cent den ich für sie ausgegeben habe, habe ich wirklich "bereut". Sie sind das schönste und liebenswerteste auf der Welt. Nicht für Milliarden würde ich eines meiner Kinder hergeben. Klar kann ich mir einiges nicht mehr leisten, dafür habe ich vieles was man nicht für Geld kaufen kann.

Nur, wie kriegt man das an die jungen Menschen rüber? Wie kann man Ihnen zeigen, wie schön es trotzdem ist, Kinder zu haben? Wie kann man Ihnen die Angst vor der Verantwortung nehmen?

Ich denke, das ist das Problem. Es ist kein finanzielles, sondern ein gesellschaftliches. Solange Kinder nicht "willkommen" sind, kommen auch keine.
 

the_midget

Erleuchteter
Mitglied seit
28. Juni 2004
Beiträge
1.878
diabolo1962 schrieb:
Klar sind Kinder "teuer" - aber nicht einen Cent den ich für sie ausgegeben habe, habe ich wirklich "bereut". Sie sind das schönste und liebenswerteste auf der Welt. Nicht für Milliarden würde ich eines meiner Kinder hergeben. Klar kann ich mir einiges nicht mehr leisten, dafür habe ich vieles was man nicht für Geld kaufen kann.

Nur, wie kriegt man das an die jungen Menschen rüber? Wie kann man Ihnen zeigen, wie schön es trotzdem ist, Kinder zu haben? Wie kann man Ihnen die Angst vor der Verantwortung nehmen?

Ich denke, das ist das Problem. Es ist kein finanzielles, sondern ein gesellschaftliches. Solange Kinder nicht "willkommen" sind, kommen auch keine.
Ich denke auch, dass es sich dabei hauptsächlich um ein gesellschaftliches Problem handelt. Das drückt sich aber leider auch im finanziellen aus. Heutzutage wird ja leider alles nur noch in Zahlen gemessen. Der emotionale Gewinn einer Elternschaft lässt sich eben nicht so ausdrücken. Bezeichnender Weise wird das Ganze ja auch besonders unter finanziellen Gesichtspunkten problematisiert (wer zahlt die Renten etc. ).

Was nicht diskutiert wird ist der biographische-emotionale Verlust, der die Gesellschaft (und die in ihr lebenden Individuen) trifft, wenn immer weniger das "Wunder" einer Elternschaft kennenlernen. Andererseits darf man auch nicht romantisieren schätze ich. Ich für meinen Teil möchte auf jeden Fall Vater werden, aber vorher muss ich mich noch beruflich-finanziell etablieren (was ja heutztage auch nicht leicht ist).

Es gibt immer mehr Singlehaushalte, die soziale Stabilität ist nicht gesichert, es herrscht Verunsicherung über die soziale und wirtschaftliche Lage in der Zukunft. Dazu noch ein auf Selbstverwirklichung gemünztes Wertesystem, soziale Verantwortung wird immer weniger wahrgenommen (das ist zumindest mein Eindruck). So gesehen ist es kein Wunder, wenn es weniger Kinder gibt. Vor dem Hintergrund der familiären Veränderungen (also den Trend zu weniger Familie, aufwachsen unter schlechten familiären Bedingungen) fehlt es an Erfahrungsräumen für junge Menschen. Wenn ich zum Beispiel nicht drei Neffen und eine Nichte hätte, hätte ich auch nicht die geringste Vorstellung davon, wie es ist Kinder zu haben. So habe ich wenigstens eine Ahnung davon, auch wenn ich nicht glaube, daß jemand der nicht selbst Vater/Mutter ist wirklich nachvollziehen kann, wie es ist Kinder zu haben.

Is schon irgendwie ein Teufelskreis... weniger Kinder -> weniger Erfahrung mit Kindern -> weniger Wunsch nach Kindern etc.

gruß

the midget
 

woelffchen

Meister
Mitglied seit
9. Dezember 2003
Beiträge
424
haben wir in Deutschland nicht mind. 5 Millionen Personen zuviel ?
ist nicht die ganze Welt von Überbevölkerung bedroht ?
wie sollen Kinder in die Rente einzahlen, wenn es keine Arbeit gibt ?
wenn ich nicht für mein Kind zahlen müßte, wäre mein Auto nicht 13 Jahre alt.....
 

Traenenreiter

Meister
Mitglied seit
1. Oktober 2002
Beiträge
411
Ja, dann wäre Dein Auto neu.

Und wenn Du dann, mit Ende 70, grauen Star, körperlichen Gebrechen usw. gerne mal wieder in die Stadt, in den Wald, wo auch immer hin wölltest, Dich nach jemanden sehnst, dem Du alles anvertrauen kannst, nach jemanden, auf den Du stolz sein kannst, jemanden, der sich UM DICH kümmert, dann stehst DU ohne Kinder ziemlich alleine da - und dann wünschst Du dir, mit einem 13 Jahre alten Auto gefahren zu sein!

Überhaupt Auto... vor 40 Jahren hatte kaum jemand ein Auto und hat mehrere Kinder groß bekommen!
 

the_midget

Erleuchteter
Mitglied seit
28. Juni 2004
Beiträge
1.878
woelffchen schrieb:
haben wir in Deutschland nicht mind. 5 Millionen Personen zuviel ?
eher 5 Millionen Arbeitsplätze zu wenig...


ist nicht die ganze Welt von Überbevölkerung bedroht ?
Die Welt ja, Deutschland nicht:

In Deutschland laufen zwei Entwicklungen parallel: Die Zahl (nicht nur der Anteil) der über 60-Jährigen nimmt von 1998 bis 2050 um rd. 10 Mio. zu, gleichzeitig geht die Zahl der 20- bis 60-Jährigen um 16 Mio. zurück. Wir haben es also gleichzeitig mit einer Bevölkerungsexplosion der Älteren und einer Bevölkerungsimplosion der Jüngeren zu tun (Hervorhebung von mir)(Schaubild 5). Die Zahl der über 80-Jährigen wächst besonders schnell: von rd. 3 Mio. auf rd. 10 Mio. Es wird im Jahr 2050 so viele Menschen über 80 geben wie unter 20. Warum es möglich ist, seriöse Aussagen für so lange Zeiträume zu treffen, zeigt folgende Überlegung: Die 60-Jährigen und älteren im Jahr 2050 sind die 13-Jährigen und älteren, die heute unter uns leben.
Quelle
Das sind Zahlen die seit Jahrzehnten bekannt und ignoriert worden!

wie sollen Kinder in die Rente einzahlen, wenn es keine Arbeit gibt ?
selbe Quelle:
Die Bedeutung dieser Entwicklung für die Funktion des sozialen Sicherungssystems liegt auf der Hand: Die auf dem Umlageverfahren beruhenden Zweige der Sozialversicherung - die Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung - sind angesichts steigender Zahlen bei den über 60-Jährigen bei einer gleichzeitig schrumpfenden Zahl von 20- bis 60-jährigen Beitragszahlern nicht mehr aus Beiträgen finanzierbar.

wenn ich nicht für mein Kind zahlen müßte, wäre mein Auto nicht 13 Jahre alt.....
Und wenn dein Kind später nicht für Dich zahlt, ist dein Rollstuhl auch nicht mehr der Neueste!

Ich hoffe du verstehst jetzt besser worum es im Thread geht.

gruß

the mgt
 
Oben