Iran nimmt 15 britische Matrosen fest

DrJones

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Was sagt ihr zur Festnahme der britischen Soldaten?
Die Situation ist etwas ähnlich wie des deutschen Fischers der
ausversehen in die Hoheitsgewässer des Iran eingedrungen ist/ sein soll.

Hier ein kleiner Ausschnitt des Spiegel online Artikels
'Iran verschärfte seinerseits den Ton und verurteilte es, dass britische Kräfte "rechtswidrig" in seine Hoheitsgewässer eingedrungen seien. Es handele sich um einen "verdächtigen" Vorgang, der gegen weltweit gültige Regeln verstoße, erklärte der iranische Außenamtssprecher Mohammed Ali Husseini nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna. Großbritannien habe die Souveränität der Islamischen Republik verletzt und könne sich "unter keinem Vorwand" seiner Verantwortung entziehen.'
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,473684,00.html


Also ich finde das mal wieder typisch und unerhört. Gerade in so einer
sowieso schon haarigen Situation sich noch so einen Fauxpas
zu leisten.
Selber ist sich der Iran auch um keine Ausrede zu schade sein
Atom(Waffen)programm durchzuboxen und dann kommt dieser Herr
Husseini und redet was von weltweit gültigen Regeln. Pff!


Anm. Admin:
Diskussion abgetrennt aus dem Thread
Atomwaffenprogramm im Iran
Mr. Anderson
 

Swetylko

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Ja, der Iran. Ich weiß nicht, was er sich davon vespricht, in einer Situation, wie der, in der er sich befindet, noch 15 britische Soldaten fest zu nehmen und möglicherweise der Spionage anzuklagen. Vielleicht will der Iran tatsächlich, wie der Spiegel berichtet, mit eigenen Gefangenen ihrer revolutionären Garde, freipressen.

link
Nach Angaben der "Sunday Times" gibt es jetzt aber Hinweise darauf, dass Iran die 15 Briten gefangen hält, um dadurch die Freilassung von fünf Mitgliedern der Revolutionären Garden durch die USA zu erpressen. Sie waren vor mehreren Wochen von US-Streitkräften im Irak festgenommen worden.
Allerdings halte ich sowas, in der Situation, in der sich der Iran befindet, einfach nur für eine unangemessene Provokation, die für den Iran allerhöchstwahrscheinlich böse enden wird, und wiedermal zeigt, dass die Herren in Teheran die Lage nicht richtig einschätzen bzw. sich selbst hoffnungslos überschätzen.
 

Winston_Smith

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Hey, wie wäre es mit noch einer Resolution?

Das wird die Jungs in Theran bestimmt echt ganz dolle beeindrucken. Und wenn sie sich nicht zusammen reißen, kommen sie auf die stille Treppe oder in den Steinkreis... :read:

ws
 

Simple Man

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Jaja, Winston ... Bomben, Bomben ... ne? Das hilft bestimmt allen ...

Oder wirtschaftliche Sanktionen? Einstellung aller Geschäfte mit iranischen Firmen ... irgendwie klingelt mir da Lettland in den Ohren ... :roll:
 

Winston_Smith

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Ne, nicht Bomben. Sondern Einsatzkräfte, welche die Matrosen befreien. (Wenn denn der Aufenthaltsort bekannt ist.)

Aber simple man, was ist denn Dein Lösungvorschlag? Sanktionen helfen ja offensichtlich nicht...

ws
 

Laokoon

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Ne, nicht Bomben. Sondern Einsatzkräfte, welche die Matrosen befreien.
Welche denn? UN-Truppen? Oder britische? Und mit welcher Legitimation?
Erst einmal sollte geprüft werden, ob die Behauptung, dass sich die britischen Soldaten zum Zeitpunkt der Festnahme in iranischen Hoheitsgewässer befanden, stimmt, oder nicht; bzw. die britische Gegenposition, dass dem nicht so war. Das dürfte ja nicht weiter schwierig sein.

[edit: Wenn der Iran Anklage gegen diese Soldaten erheben wird, müsste er sie jedoch nach Internationalem Recht verurteilen, und nicht nach iranischem, oder? Ich bezweifle zwar, dass der Iran dies machen würde, bezweifele aber ebenfalls, dass er die Soldaten wirklich bis zu einem Urteilsspruch gefangenhält/sie hinrichten lassen wird. ]
 

vonderOder

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Winston_Smith schrieb:
Ne, nicht Bomben. Sondern Einsatzkräfte, welche die Matrosen befreien. (Wenn denn der Aufenthaltsort bekannt ist.)
sag mal willst Du wieder diesem Gequatsche von irgend welcher Schuld bzw. der hat angefangen, auf den Leim gehen?
der Irak hatte keine Chemiewaffen, der Zwischenfall im Golf von Tonkin von 1964, um nur zwei dieser Lügen zu nennen.
alles Geschichten über die man lachen könnte wenn es da nicht die Millionen von Toten gegeben hätte.


zu dem hier diskutierten Thema, ist bei unter anderem folgendes zu lesen:
Die Festnahme der 15 britischen Soldaten im Persischen Golf wirft erneut ein Schlaglicht auf den umstrittenen Grenzverlauf zwischen dem Irak und dem Iran...
Lange Zeit beanspruchte der Irak die gesamte Wasserstraße für sich. Erst 1975 unterzeichneten die Regierungen in Bagdad und Teheran einen Vertrag, demzufolge die Flussmitte als internationale Grenze gelten sollte. Saddam Hussein kündigte das Abkommen fünf Jahre später auf, der folgende Krieg zwischen dem Irak und dem Iran dauerte acht Jahre...
Heute halten sich die Vereinten Nationen aus dem Streit heraus: «Wo die anerkannten Grenzen innerhalb der Wasserstraße verlaufen, ist die Entscheidung des Irans und des Iraks», sagte UN-Sprecher Farhan Haq...
«Das Problem ist, dass niemand weiß, wo die Grenze verläuft», sagt Lawrence Potter, Professor für internationale Beziehungen an der Columbia University in den USA. So lasse sich auch der jüngste Zwischenfall erklären: Die Briten hätten sich wahrscheinlich auf der irakischen Seite gewähnt, die Iraner seien offenbar vom Gegenteil überzeugt.
also nicht so einfach das Ganze.
und bestimmt auch nicht ohne Blutvergießen und auch nicht ohne die Gefahr eines neuen Krieges zu beginnen, wenn britische oder auch auch immer für Spezialeinheiten den von Dir vorgeschlagenen Versuch unternehmen sollten.

Laokoon schrieb:
Das dürfte ja nicht weiter schwierig sein.
ist wohl doch etwas schwieriger die ganze sache als manche denken.
 

Simple Man

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Hardliner wollen Landsleute freipressen



Winston Smith schrieb:
Aber simple man, was ist denn Dein Lösungvorschlag? Sanktionen helfen ja offensichtlich nicht...
Ich habe keinen wirklich praktikablen Lösungsvorschlag ... militärische Interventionen halte ich für falsch und eh nicht umsetzbar ... dazu sind weder die USA noch Europa momentan in der Lage, zudem würden in der Bevölkerung massive Proteste heraufbeschworen werden.

Stärkere wirtschaftliche Sanktionen könnten dazu führen, dass das Regime im Iran wieder gestärkt wird ... nachdem es durch die bisherigen Sanktionen meines Erachtens nach geschwächt wurde ... imo sollte man evtl. so weitermachen wie bisher, vielleicht die Sanktionen leicht anziehen ... dann könnten die Ergebnisse der nächsten Wahl Ahmadinedschad und die anderen Hardliner entmachten ...
 

Winston_Smith

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@Laokoon

Ich mag mich irren, aber haben die Soldaten nicht das UNO-Embargo kontrolliert? Also gibt es sehr wohl eine Legitimation. (auch um diese zu befreien)

Ob sie sich jetzt nun wirklich in iranischen Gewässern befunden haben, ist mir das relativ wurscht. Wenn damit das Embargo gegen den Iran durchgesetzt wird, ist es mir recht.

@vonderoder
alles Geschichten über die man lachen könnte wenn es da nicht die Millionen von Toten gegeben hätte
Ganz recht. Wir hatten sogar mal jemanden, der hat über die Ausrottung "der Juden" ein Buch geschrieben und alle haben erst darüber gelacht. Aber halt, es gab ja Verträge und "peace for our time"...

@Simple Man
Einen weitreichenden militärischen Angriff möchte ich auch nicht. Krieg ist immer doof. Und es gibt bestimmt noch einen "Spalt in der Tür".

ABER: Die Soldaten waren im Auftrag der Vereinten Nationen unterwegs. Und da sollten sie, meiner Meinung nach, auch befreit werden. Ohne Verhandlungen, Austausch oder sonst was.

Wie wir uns langfristig um das Problem Iran kümmern, werden wir sehen.

ws
 

vonderOder

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Winston_Smith schrieb:
@Laokoon

Ich mag mich irren, aber haben die Soldaten nicht das UNO-Embargo kontrolliert? Also gibt es sehr wohl eine Legitimation. (auch um diese zu befreien)
Ob sie sich jetzt nun wirklich in iranischen Gewässern befunden haben, ist mir das relativ wurscht.
wurscht ist es nun nicht ob sie sich in iranischen oder irakischen Gewässern befunden haben. wenn sie sich in iranischen Gewässern befanden, wäre dann ja eine Grenzverletzung. auch Soldaten die den Auftrag haben das UNO-Embargo zu kontrollieren bzw. durchzusetzen haben sich an Regeln (in dem Falle Grenzen) zu halten.

Winston_Smith schrieb:
@vonderoder
alles Geschichten über die man lachen könnte wenn es da nicht die Millionen von Toten gegeben hätte
Ganz recht. Wir hatten sogar mal jemanden, der hat über die Ausrottung "der Juden" ein Buch geschrieben und alle haben erst darüber gelacht. Aber halt, es gab ja Verträge und "peace for our time"...
aber wo hat der 'Jemand' das geschrieben.
wie wird hier immer so schön gefordert wenn was geschrieben wird?:"Buch, Erscheinungsjahr, Seite, Absatz" oder auch ganz einfach "Beweise". nicht Beweise dafür, dass es während der NS-Zeit die die Vergasung, die Erschießung, usw. gab, das weiß man. ich meine das Buch das dieser 'Jemand' über die Ausrottung "der Juden" geschrieben hat.

laß uns doch über die Lügen reden die verbreitet wurden um Kriege zu beginnen und laß die Keule im Sack. die zieht immer weniger. macht zwar betroffen aber bringt auch Kopfschütteln hervor. nämlich darüber, daß denen die sie zücken, wohl nicht anderes mehr einfällt.
 

MrPalmer

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Wenn wir schon bei int. Recht sind, ist es schon recht merkwürdig das;
Trotz eindringlicher Bitten und Forderungen Londons verweigern die iranischen Behörden britischen Diplomaten den Zugang zu den Gefangenen ?

Ein irakischer Fischer berichtete der Nachrichtenagentur Reuters in Basra, er habe die Festnahmen in der Siban-Region nahe der Halbinsel Al-Fau beobachtet.



Ich bin mir nicht sicher ob Al-Fau mit dem Fao in der Karte übereinstimmt, wäre aber dann "in" irakischen Gewässer ?
Bei GoogleMaps leider nichts gefunden, aber eigentlich müsste der Sachverhalt leicht zu lösen zu sein. Über den Irak/Iran müssten ja einige Spionagesatelitten kreisen ..

Vor 3 Jahren gab es einen ähnlichenZwischenfall, damals verbrachten acht britische Soldaten drei Nächte in iranischer Gefangenschaft, bevor sie von einer iranischen Spezialeinheit wieder freigelassen wurden. Die iranischen Behörden warfen den Briten damals vor, in iranische Hoheitsgewässer vorgedrungen zu sein, was Großbritannien bestritt.

Was anderes.. was haltet Ihr von dieser Meldung :USA-Schlag gegen Iran schon zu Ostern?
 

Swetylko

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@Winston:

Die britischen Soldaten haben in der Region die irakischen Ölterminals- und Förderanlagen schützen sollen, und hatten nebenbei den Auftrag, Ölschmuggel zu unterbinden, nicht die UN-Sanktinen gegen den Iran überwachen.

Was im Endeffekt aber ne Haarspalterei ist. Fakt ist: der Iran hat 15 britische Soldaten in einem Gebiet festgenommen, in dem der Grenzverlauf, sagen wir mal, nicht ganz geklärt ist. Was für Reaktionen das bei unseren britischen und amerikanischen Freunden hervorrufen wird, ist klar: mehr Sanktionen, eine härtere Linie in den Verhandlungen über das iran. Atomprogramm und höchstwahrscheinlich eine Befreiungsaktion für die Gefangegen. Das wiederrum wird dem Iran wieder nicht besonders gefallen, der seinerseits wieder Agressionen zeigen wird. Also halt die typische Spirale, die ganz gerne in einem Krieg endet.

Mal so nebenbei:
Wieso wird eigentlich fast überall davon ausgegangen, dass die USA+GB einen Erstschlag führen werden? Mal ganz nüchtern betrachtet hätte der Iran zumindest einen sehr großen Teil der irakischen bevölkerung zu 100% hinter sich, also wieso sollte er nicht versuchen, den Irak zu "befreien"? Auf eine solche Situation wären die USA sicher nicht vorbereitet. Ich weiß, eigentlich ist die Idee ziemlicher Wahnsinn, aber Wahnsinn unterstelle ich den Herren in Teheran ganz einfach mal.
 

vonderOder

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das mit der 'Befreiung' des Irak durch den Iran, ein nicht ungefährlicher Gedanke.
eine solche Ausführung würde aber schneller zur 'Endlösung' des sogenannten Weltfriedens führen als alles andere. ich glaube, dass sich daran viele Muslime aus anderen Ländern der Erde beteiligen würden.
und dann hätten wir wohl bald das, wovor sich die meißten Menschen mit recht fürchten - den 3. Weltkrieg.
 

erik

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Ich finde doch erstaunlich wie einige hier glauben, quasi per goggle earth Grenzstreitigkeiten beilegen zu können, die schon seit Jahren toben.

Da die Grenze in der fraglichen Seezone offenbar nicht von beiden Seiten gleichermaßen anerkannt worden ist, kann es sehr wohl sein, daß beide Seiten nach ihrer jeweiligen Grenzauffassung im Recht sind.

Da auch die US-geführte Seite schon angebliche "iransiche Agenten" festgesetzt hat, nimmt es auch nicht Wunder, dass die andere Seite mit ähnlichen Vorgängen antwortet. Das ist doch eine aggressivere Form der Diplomatie.

Wegen 15 Soldaten schlittert man sicher nicht in einen Krieg, es sei denn, das muß einfach als lange gesuchter Vorwand herhalten.

Und an einem iranischen Überfall auf der Irak braucht man auch nicht glauben. Darüber wird ja schon seit über einem Jahr spekuliert, passiert ist nichts, und wer sich an der Iran-Irak Krieg erinnert darf sich sicher sein, dass nicht, nur weil es gegen die Amerikaner geht, auf einmal ein Großteil der Bevölkerung auf die iranische Seite überwechslen würde.

Die BEvölkerung des Irak hat den Krieg glaube ich sehr sehr satt.

Leider gibt es eben eine Menge von außen gesteuerter Spinner, die die Lage da unten destabilisieren wollen.
Aber das ist ein anderes Thema.
 

Ein_Liberaler

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Dem möchte ich einfach mal zustimmen. Diese gegenseitigen Festnahmen sind Säbelrasseln.

Die 15 Mann zu befreien, wäre eine Eskalation. Sicher eindrucksvoll, wenn man das ungestraft tun könnte, allein, das traue ich den Briten nicht zu.
 

MrPalmer

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Die 15 britischen Matrosen und Marinesoldaten, die von den iranischen Revolutionsgarden (Pasdaran) verschleppt wurden, sollen wegen “Spionage” angeklagt werden und auf Spionage steht im Iran die Todestrafe.

Fünf dieser Revolutionsgarden (Pasdaran) wurden im Januar im Nord-Irak von US-Truppen festgenommen, weil sie irakische Terroristen unterstützt haben sollen. Die Pasdaran operieren unabhängig vom iranischen Präsidenten und unterstehen dem iranischen Revolutionsführer Chamenei, der zu den Hardcore-Hardlinern in Teheran gehört. Das britische Matrosen und Marinesoldaten als Geiseln genommen wurden, ist wahrscheinlich kein Zufall, denn bei einer Geiselnahme amerikanischer Soldaten wäre die Reaktion sicherlich eine ganz andere gewesen, oder ? Tony Blair redet jetzt davon, daß die britischen Soldaten gezielt entführt wurden.

Nochmals mit US-Truppen wäre dies wahrscheinlich nicht passiert;
In a dramatic illustration of the different postures adopted by British and US forces working together in Iraq, Lt-Cdr Erik Horner - who has been working alongside the task force to which the 15 captured Britons belonged - said he was “surprised” the British marines and sailors had not been more aggressive.

Asked by The Independent whether the men under his command would have fired on the Iranians, he said: “Agreed. Yes. I don’t want to second-guess the British after the fact but our rules of engagement allow a little more latitude. Our boarding team’s training is a little bit more towards self-preservation.”

The executive officer - second-in-command on USS Underwood, the frigate working in the British-controlled task force with HMS Cornwall - said: ” The unique US Navy rules of engagement say we not only have a right to self-defence but also an obligation to self-defence. They [the British] had every right in my mind and every justification to defend themselves rather than allow themselves to be taken. Our reaction was, ‘Why didn’t your guys defend themselves?’”
 

DrJones

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Ich stimme MrPalmer zu was die US Soldaten angeht.
Ich erinnere mich an die Drohung US Soldaten zu befreien
sollten sie vor das kriegsgericht in DenHaag gestellt werden. :roll:
 
G

Guest

Guest
Habe eben ein Mail folgenden Inhaltes bekommen:

Tuesday, March 27, 2007; 5:58 AM

DUBAI, United Arab Emirates -- The U.S. Navy on Tuesday began its largest demonstration of force in the Persian Gulf since the 2003
invasion of Iraq, led by a pair of aircraft carriers and backed by warplanes flying simulated attack maneuvers off the coast of
Iran.

http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/03/27/AR2007032700610.html

***

MOSCOW, March 27 (RIA Novosti) - Russian military intelligence services are reporting a flurry of activity by U.S. Armed Forces near
Iran's borders, a high-ranking security source said Tuesday.

"The latest military intelligence data point to heightened U.S. military preparations for both an air and ground operation against
Iran," the official said, adding that the Pentagon has probably not yet made a final decision as to when an attack will be launched.

http://en.rian.ru/russia/20070327/62697703.html
Ich glaub es geht bald los...

... und dann, gnade uns Gott. 8O
 

Mitmensch

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Hallo.

krasser Bericht:

Deutliche Zeichen
Der kommende Krieg gegen den Iran
27.03.2007






Die auf einen bevorstehenden Angriff der USA auf den Iran hindeutenden Zeichen werden zunehmend unübersehbar.

So berichtete die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti bereits am Montag der vergangenen Woche - allerdings bemerkenswerterweise nicht auf ihren englischsprachigen Seiten - unter Berufung auf einen Artikel der russischen Wochenzeitung Argumenty Nedeli, daß am Karfreitag, also dem 6. April dieses Jahres, der Angriff auf den Iran beginnen werde. Der Angriff, der den Namen "Operation Biß" tragen werde, solle 12 Stunden lang, von morgens 04:00 Uhr bis nachmittags 16:00 Uhr Ortszeit andauern, so der bekannte russische Journalist Andrei Uglanov unter Berufung auf "dem russischen Generalstab nahestehende Militärexperten" in Argumenty Nedeli.

Gegenüber RIA Novosti bestätigte der russische Generaloberst Leonid Ivashov, stellvertretender Präsident der Moskauer Akademie für geopolitische Wissenschaften, am vergangenen Mittwoch diese Aussagen. "Ich habe keine Zweifel, dass es eine Operation, genauer gesagt, eine gewaltsame Aktion gegen den Iran geben wird", sagte er gegenüber der Nachrichtenagentur. Er halte es auch nicht für "ausgeschlossen", daß bei diesem Angriff "kleine taktische Atomwaffen" zum Einsatz kämen.

Am Dienstag nun berichtete RIA Novosti unter Berufung auf russischen militärischen Geheimdienst, daß es "hektische Aktivitäten" des US-Militärs nahe der Grenze zum Iran gebe. "Die letzten Informationen des militärischen Geheimdienstes deuten auf gesteigerte Vorbereitungen des US-Militärs für einen Angriff zu Lande und in der Luft gegen den Iran hin", so eine "hochrangige Quelle innerhalb der Sicherheitsdienste".

Den deutlichsten Hinweis auf einen bevorstehenden Angriff lieferte bisher allerdings eine beispielsweise von der britischen BBC zitierte AP-Meldung. Demnach haben die beiden vor der Küste des Irans liegenden Kampfverbände der US-Flugzeugträger USS John C. Stennis und USS Dwight D. Eisenhower am Dienstag im Persischen Golf mit einer Übung begonnen, bei der die mehr als 10.000 beteiligten US-Soldaten und über 100 Kampfflugzeuge Angriffe auf "feindliche" Schiffe "simulieren".

Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, da auch das iranische Militär im Persischen Golf am vergangenen Donnerstag eine auf eine Woche angelegte Übung begonnen hat. Die Wahrscheinlichkeit, daß es bei diesen beiden parallel laufenden Manövern der beiden Länder zu einem "bedauerlichen Mißverständnis" - beziehungsweise, je nach Lesart, zu einem "feindlichen Akt" - kommt, ist unschwer als äußerst hoch einzustufen. Dies um so mehr, als die USA einerseits bereits im Jahr 1988 "versehentlich" eine Passagiermaschine der Iran Air über dem Persischen Golf abgeschossen haben, wobei 290 Menschen getötet wurden, andererseits aber auch zahlreiche Kriege mittels eines solchen konstruierten Vorwands begonnen wurden - hier sei nur an die "Golf von Tonkin"-Lüge, der erfundene Angriff auf ein US-Schiff im Jahr 1964, der als Anlaß für den Krieg gegen Viet Nam verwendet wurde - genannt.

In diesem Licht wird noch offensichtlicher, daß es sich bei dem Vorfall, der letztlich zur Gefangennahme von 15 britischen Soldaten führte, um eine gezielte Provokation handelte. Dies wird um so deutlicher, als man die Aussage von US-Korvettenkapitän Erik Horner, der mit der Einheit der Briten "zusammenarbeitet", betrachtet. Gegenüber dem britischen Independent konnte er sein Erstaunen, das schon an der Grenze zu Enttäuschung zu stehen scheint, nicht verbergen. Wären Soldaten unter seinem Kommando an der Kontrolle des iranischen Schiffes beteiligt gewesen, so hätten diese sich seiner Aussage zufolge ohne jeden Zweifel mit Waffengewalt ihrer Gefangennahme widersetzt.

"Unsere Reaktion war: 'Warum haben sich eure Jungs nicht verteidigt?'", so Horner.

Ein derartiges Gefecht, gleichgültig, ob es in Wahrheit in irakischen oder iranischen Hoheitsgewässern stattfindet, wäre zweifelsohne als Argument für einen "Gegenschlag" seitens der USA und Großbritanniens genutzt worden.

Auch wenn sich die britischen Soldaten anscheinend entschieden, sich nicht diesem "großen Ziel" zu opfern, so ist der Wille zur Herbeiführung eines solchen "Zwischenfalls" doch unübersehbar. Auch wenn zu vermuten ist, daß die seitens russischer Medien verbreiteten Informationen einen möglicherweise für den 6. April geplanten Angriff vereitelt haben, so wird dies doch doch mit größter Wahrscheinlichkeit nur aufschiebende und nicht aufhebende Wirkung haben.
Quelle: http://www.freace.de/artikel/200703/270307b.html

Gruß, Mitmensch
 

vonderOder

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Mitmensch schrieb:
Hallo.
krasser Bericht:
Deutliche Zeichen
Der kommende Krieg gegen den Iran
27.03.2007
Die auf einen bevorstehenden Angriff der USA auf den Iran hindeutenden Zeichen werden zunehmend unübersehbar...
so krass ist der Bericht nun auch wieder nicht. dort wird etwas geschrieben das alle erwarten, aber doch hoffen, dass es nicht passiert.
 
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