@deimos
Ich find das immer lustig: Oh, da ist jemand nicht meiner Meinung, also muss er wohl nur eine Weltanschauung kennen. Auf die Idee, daß jemand sich auch andere Erklärungsmodelle bereits angeschaut und trotzdem anderer Meinung ist kommst Du wohl nicht, oder ?
Ja, da hast Du recht es heisst Evolutionstheorie, aber nicht deswegen, weil das komplette Gebilde eine Hypothese ist, sondern weil noch nicht alle Aspekte genau erklärt werden können. Andere Aspekte sind aber bereits sehr gut erforscht und nur weil eine wissenschaftliche Theorie nicht komplett alles erklärt, heisst das noch lange nicht, daß sie nicht in vielem bereits bestätigt (empirisch bewiesen) ist.
Meine letzte Frage hast Du mir aber nicht beantwortet, nämlich warum keiner der Evolutionsthoriegegner konkret Stellung nimmt zu den Erkenntnissen der sagen wir mal letzten 20 Jahren in der Genforschung, etc. sondern lediglich immer auf den 150 Jahre alten Werken Darwins rumgehackt wird, die selbst bei Evolutionstheoretikern mittlerweile als rudimentär gelten und bei weitem nicht auf der Höhe der Zeit sind.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Du oder irgendwer hier mir ein evolutionskritisches Werk nenen könnte, das sich mit den sehr viel neueren Erkenntnissen oder mit zeitgenössischeren Wissenschaftlern wie Dawson, Pinker, Harris, Morris, etc auseinandersetzen.
Geht das ? Danke !
"man will uns glauben machen, dass sich im laufe der zeit aus toter materie leben gebildet habe". Das ist übrigens ein absoluter Spezialbereich der Evolutionstheorie. Die Entstehung des Lebens, der Urfunke an sich woher er kommen mag widerspricht an sich noch lange nicht der Evolutionstheorie, die die Entstehung höheren Lebens beschreibt.
Genauso gut wäre ein Gott denkbar, der den Urknall initiert und das System dann sich selber überlassen hat.