Deutschland ist ein Witz

Wodan

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sillyLilly schrieb:
Demgegenüber stehen dann wieder viel positive Erfahrungen, letztens haben mich 3 Unbekannt unabhängig voneinander an der Bar ein paar ausgegeben, als sie festgestellt haben, das ich D bin.
Bin mir vorgekommen wie ne Attraktion, jeder wollte mit mir Quatschen.....
Ich habe im Ausland überwiegend gute Erfahrungen gemacht. Die Gastfreundschaft in anderen Ländern hat mich oft eher beschämt.
Wenn ich mir anschaue wie deutsche Touristen sich in anderen Ländern oft aufführen, dann finde ich das oft sehr peinlich und unverständlich.

1. Man muss sich entscheiden, entweder man sieht sich nicht als teil eines Volkes, dann darf man sich weder schämen, noch stolz empfinden, oder man sieht sich als eben einen Teil davon, und dann sollte man aber nichtnur das negative hervorheben, sondern im gleichen Maße das positive zeigen, wobei mal die positive seite zu betrachten, ja wiederrum nicht deutsch wäre ;)

2.

Denkt immer dran, Kameraden!

Wir mögen den WK II verloren haben!

Aber wir haben uns den Rückweg,
mit Handtüchern auf Liegestühlen freigehalten!!!!
 

Franziskaner

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Ein_Liberaler schrieb:
Dann will ich mal hoffen, daß Du außerhalb Deiner vier Wände niemand etwas zu verbieten hast.

Och, die entsprechenden Äusserungen der Leute, die für ihre eigenen intoleranten Lebenseinstellungen gerne immer wieder Toleranz einfordern, die muss ich nicht verbieten... :lol:
 

Artaxerxes

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Hi Giacomo_S,

Artaxerxes hat folgendes geschrieben::
Darum habe ich auch Bauchschmerzen, wenn sich jemand, speziell Deutsche als Europäer sehen. Tun das die anderen auch? Mitnichten, wir werden - mehr oder weniger - geduldet, als Zahlemann oder Prügelknabe der Union.
Das braucht man sich auch nicht vorstellen, denn es findet bereits statt. Niederlassungs- und Arbeitsrecht, unternehmische Freiheit, keinerlei Grenzkontrollen innerhalb der EU (um nur einige Punkte zu nennen) -
jetzt nenn' mir doch bitte einen Kontinent, der Bürgern unterschiedlicher souveräner Nationen solche Freiheiten gewährt ! Die USA ? Wohl kaum.

Ach wenn das alles so einfach wäre. Wir haben doch gerade dieses peinliche "Rumgegurke" mit der europäischen Verfassung mitbekommen. Hinsichtlichlich der Kommissare wurde - auf höchster Ebene - rumgekungelt und - nicht zu vergessen - viele Europaabgeordnete sorgen sich doch nur um "Cash in die Täsch".

Warte nur mal ab, bis die Harmonierung der Gesetze/Verordnungen der einzelnen Länder zur Sprache kommt. Was wird denn dann aus all den "Benefits" die sich unsere "Miteuropäer" gesichert haben?

Wenn man den Spaniern - z. B. auf unser Betreiben hin - ihre üppigen Landwirtschaftszuschüsse kürzt, wirst Du im Urlaub dort eine etwas andere Stimmung vorfinden. Daher bin ich der festen Überzeugung, dass ein wirklich vereintes Europa (und nicht nur in Teilbereichen) reine Utopie ist.

Die neuen Mitglieder werden doch - wie die Kellerkinder der alten EU - auch nur Honig saugen um ihre 60 Jahre Winterschlaf aufzuholen. Eine Wirtschaftkraft der "Neuen" kann ich nicht feststellen. Im Gegenteil werden die Arbeitsmarktverhältnisse noch viel mehr aus der Balance gebracht.

Ich sehe nämlich nicht, wie man deutsche Arbeitlose nach Polen oder ins Baltikum vermitteln kann. Das Gegenteil war aber schon vor dem EU-Beitritt die Regel. Die Entropie dieses Systems wird zu einem sehr, sehr niedrigen Lohnlevel führen - armer Sozialstaat!

Und die Grenzöffnungen? Da freut sich doch die Russenmafia! Ich mag gar nicht darüber nachdenken, wieviel mehr "illegale" Grenzgänger jetzt hier "einreisen", mal eben "nen Bruch" machen und dann wieder gen Osten ziehen. "Ex oriente lux" - ich hoffe nur, uns geht auch bald mal ein Licht auf!

Gruß Artaxerxes
 

newknow

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"Dazu bald 100 Jahre Reparationszahlungen in gigantischen Größenordnungen"


"Zahlen? Quellen?"


Finanzplan des Bundes 2003 bis 2007:
3.2. A 7. Wiedergutmachung, Lastenausgleich

Im Rahmen von Wiedergutmachungsleistungen hat der Bund bislang insgesamt rd. 37 Mrd. € zugunsten von Opfern geleistet, die in der Zeit des Nationalsozialismus wegen politischer Gegnerschaft oder aus Gründen der Rasse, des Glaubens oder Weltanschauung verfolgt worden sind und hierdurch Schaden (z. B. an Körper oder Gesundheit oder im beruflichen/wirtschaftlichen Fortkommen) erlitten haben. Hinzu kommen weitere Leistungen der Länder i. H. v. insgesamt rd. 22 Mrd. €.
[..]Außerdem hat sich die Bundesregierung auf der Grundlage von Art. 2 der Vereinbarung zur Durchführung und Auslegung des Einigungsvertrages gegenüber der Jewish Claims Conference am 29. Oktober 1992 verpflichtet, für Härteleistungen an jüdische Verfolgte zusätzlich Mittel zur Verfügung zu stellen. Danach hat der Bund bisher rd. 1,6 Mrd. € geleistet (Ist 2002 rd. 196 Mio. €).

Also wenn bedacht wird, das wir seit ´45 oder so, R.-Zahlungen machen, kommt vielleicht doch ne Summe in gigantischen Größenordnungen zustande.
 

sillyLilly

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Im Rahmen von Wiedergutmachungsleistungen hat der Bund bislang insgesamt rd. 37 Mrd. € zugunsten von Opfern geleistet, die in der Zeit des Nationalsozialismus wegen politischer Gegnerschaft oder aus Gründen der Rasse, des Glaubens oder Weltanschauung verfolgt worden sind und hierdurch Schaden (z. B. an Körper oder Gesundheit oder im beruflichen/wirtschaftlichen Fortkommen) erlitten haben.

Dir ist aber schon klar das diese Zahlungen größtenteils an Deutsche gingen?
 

pion17

Geselle
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In der Schweiz nennt man das Tüpflischiesse, in Deutschland nennt man das weniger schön Klugscheisserei :p
Braucht man für dieses Forum ein Lexikon oder ein Gesetzbuch?
OK, behaupten kann jeder was aber Franziskaner übertreibt schon ein bisschen, meiner Meinung nach mit seinen Quellangabenpflicht :roll:
 

OTO

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Wenn Völkervereinigigung heißt das jeder überall als Gastarbeiter arbeiten muss weil er sich am leben halten will.
Ja dann ist Europa auf dem besten weg dahin.

Der rest von Vereinigten Europa ist doch recht fadenscheinig und eine Illusion.
Für zählt Deutschland mehr als die EU und Deutschland ist nicht die BRD Regierung.


@ Fransikaner

Keine Tolleranz der Intolleranz oder?
Und Intollerand ist was man dafür hält.


Wodan schrieb:
Wir mögen den WK II verloren haben!

Seit wann sagt man Weltkrieg 2?
Das heißt doch der 2. Weltkrieg.

Das ist ja eine totale übernahme aus dem Englischen. Wodan bitte besser aufpassen.
 

newknow

Meister
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"Dir ist aber schon klar das diese Zahlungen größtenteils an Deutsche gingen?"


tatsäch?
Kann sein, hab das hier beim goggeln gefunden:

"Aber wiederholt sich die Geschichte? Die Siegermächte des zweiten Weltkrieges annullierten das Young-Abkommen und legten Reparationsleistungen von insgesamt 50 Mrd. Dollar (Zeitwert 1949) fest, und zwar zu tragen von Ost- und Westdeutschen zu gleichen Teilen, was die Ostdeutschen viel stärker belastete als den Westen. Doch während die Sowjetunion in der SBZ und später in der DDR alles, was nicht niet- und nagelfest war demontierte, wurden die westdeutschen Kriegsschulden mit geliehenem Geld bezahlt, d.h., in handelbare Wertpapiere umgewandelt. 1953 schloß die damalige westdeutsche Regierung mit den Siegermächten ein Abkommen, das eine Regelung enthielt, daß die Zinsen der Reparationsforderungen erst durch ein vereintes Deutschland getragen werden müßten, die sogenannte Schattenquote, denn sie stand im Schatten der damaligen deutschen Teilung. 1990 trat diese Schattenquote jedoch unverhofft ans Licht, als plötzlich fällige Wertpapiere, gültig und handelbar noch bis 2020, Reparationszahlungen ein Jahrhundert lang, wie es auf einem Plakat von Herbert Rothgängel heißt: "Bis in die dritte Generation müßt Ihr fronen!"

http://www.bwl-bote.de/20020113.htm

oder auch etwas vielleicht informatives:

Auf der Londoner Schuldenkonferenz von 1952/53 waren der Bundesrepublik Deutschland die Reparationszahlungen bis zur Wiedervereinigung und einem endgültigen Friedensvertrag gestundet worden. Unter Hinweis auf diese Konferenz wollte sich die deutsche Bundesregierung nie auf die Verhandlungen über die Höhe von Reparationszahlungen einlassen, die sich auf 2 Billionen Mark hätten belaufen können. Anstelle dessen wurde nach der Wiedervereinigung die Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft« angeregt. So umging die Bundesregierung Forderungen nach Reparationszahlungen, und entledigte sich mit der Stiftungsgesetz formaljuristisch zukünftigen Forderungen nach Reparationszahlungen von den in der NS-Zeit Geschädigten. Ansprüche auf Entschädigung für Mord, Körperverletzung und Sklavenarbeit unter dem Naziregime wollte Schröder vornehmlich als Reparationszahlungen regeln. Damit wären die Forderungen der NS-ZwangsarbeiterInnen gleichbedeutend mit Forderungen nach Reparationszahlungen.
http://www.cenjur.de/edmo/reparations.htm

Ich bin der Meinung daß hier weniger von den Deutschen als Opfer des
II W gesprochen wird.


GRß
 

Elbee

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Franziskaner schrieb:
Elbee schrieb:
Dazu bald 100 Jahre Reparationszahlungen in gigantischen Größenordnungen
Franziskaner schrieb:

Für einen Einstieg in das Thema kann ich Dir empfehlen, einen Brockhaus zur Hand zu nehmen. Mein hier vorliegendes Exemplar in fünf Bänden ist die 8. Auflage, erschienen 1994. So was gibt es auch gebraucht oder in einer Landesbibliothek, die wiederum in den Landeshauptstädten zu finden sind. Da kann man dann kostenlos nachlesen. Der Abschnitt Reparationen ist hier relativ überschaubar abgehandelt und bezieht sich in erster Linie auf die Zeit vor dem 2. Weltkrieg, und man bekommt erstmal ein Gefühl für die Größenordnung, um die es da geht. Es hat so viele Nullen vor dem Komma, am besten schreibt man sich das dann auf einen Zettel und lässt das mal wirken.

Elbee schrieb:
und eine zwangsverordnete Wiedervereinigung
Franziskaner schrieb:
ja, genau, und die jubelnden Menschenmassen am Brandenburger Tor waren alle zwangsverpflichtete Komparsen... :roll:

Das würde ich so nicht sagen, das wäre ja doch eher anmaßend. Nein, die jubelnden Menschenmassen waren damals zuerst mal gut für Fernsehbilder. Deren spontane Emotionen muss man auch nachvollziehen, denn schließlich waren die quasi eingesperrt. Ich hatte unmittelbar nach der Wende einen jungen Arbeitskollegen, der von Leipzig aus in den Westen gezogen ist. Der hat mir sehr 1:1 berichtet, wie er die "Gefangenschaft" empfunden hat. Leider hat er im Westen dann nicht durchgehalten, es war ihm ein zu großer Leistungsdruck. Er war einer von den jubelnden Menschen und hatte bereits zwei Jahre danach den Katzenjammer. Er empfand den Rückzug nach Leipzig als Niederlage und obwohl ihm aus dem Westen immer wieder Freunde dieses Gefühl nehmen wollten, es hat leider nicht geklappt.


Elbee schrieb:
Obendrein ein Vakuum bei der Vergangenheitsbewältigung in der Familie,
Franziskaner schrieb:
von welcher Familie sprichst du? Deiner?

Ja, von der auch. Meine beiden Großeltern hatten große Schwierigkeiten, über ihre Vergangenheit zu sprechen. Die eine Oma wurde als Deutsche 1946 aus Prag vertrieben, nachdem sie vorher Dresden hat abbrennen sehen. Ihre beiden kleinen Mädchen musste sie alleine großziehen, der Mann war ab 1940 im Russlandfeldzug und konnte erst durch einen Trick 1949 aus der russischen Gefangenschaft entwischen. Die Eheleute haben sich in dieser Zeit nebenbei auch entfremdet. Meine Mutter konnte bis in die 70er Jahre hinein keine Flugzeuge hören, da sie als Kind Tausende über sich hat hören müssen, die ihre Bombenlast auch noch haben fallen lassen. Das Schicksal der anderen Großeltern war ähnlich, die Einzelheiten erspare ich Dir jetzt.

Elbee schrieb:
eine nach wie vor präsente Befreierbesatzung mit Uniform
Franziskaner schrieb:
:roll: (brauchts da wirklich einen Kommentar?)

Tu Dir keinen Zwang an.

Elbee schrieb:
...sowie mehrere Grenzöffnungen und -schließungen mit automatisiertem Mentalitätsimport bei Einreise von Interessierten und Uninteressierten aus aller Herren Länder
Franziskaner schrieb:
verrätst du mir mal, wie Einreisen ohne gleichzeitiger Mitnahme der jeweiligen Mentalität vonstatten gehen sollen? Warst du das nicht, der sich im gleichen Abschnitt über Gehirnwäschen mokiert hat? Also? Lösungsvorschläge?

Das ist ein komplexes Thema, mit dem übrigens viele Länder so ihre Last haben. Patentlösungen gibt es keine. Manchmal führt das zur Gruppenbildung, so wie ich das etwa aus Los Angeles kenne, wo es eine German Connection gibt. Pauschal gesagt ist in LA die Mentalität etwas oberflächlich, das ist bei den dort lebenden Deutschen aber nicht so. Also muss man ein Ventil finden, das auszuleben und seine Neigungen nicht den Amerikanern einfach so auf´s Auge zu drücken. Das nur als klitzekleines Beispiel. Sieh Dich in deutschen Städten um, da gibt es ganze Straßenzüge nur mit Türken und deren Geschäften. Das funktioniert oft ganz prima, mir gefällt das übrigens sehr gut, liegt aber an meiner ziemlich bunt gefächerten Mentalität und daran, dass ich speziell wegen meiner beruflichen Ausrichtung täglich mit wenigstens einem halben Dutzend Nationalitäten und deren Eigenarten zu tun habe.

Gehirnwäsche ist übrigens was anderes.

Elbee schrieb:
Also bitte, im Vergleich mit Nigeria oder Sudan mag es hier Luxusprobleme geben, aber deswegen sind die noch lange nicht vom Tisch.

Franziskaner schrieb:
So lange du nicht jeden Tag ums Überleben kämpfen musst, immer ordentlich was zu futtern und einen Internetzugang hast, solltest du die Probleme in vielen afrikanischen Ländern und deine Wehwechen besser nicht in einem Satz gemeinsam ansprechen.

Doch, das mache ich durchaus. Ich bin selbständig und bereits das Finanzamt hat bei mir Lastschrifteinzug. Erzähl mir also nichts von Überlebenskampf. Dann mal direkt: Beziehst Du Gelder vom Staat? Ich habe neben einem Arbeitslosengeld von 6 Monaten im Jahre 1980 noch nie Geld vom Staat bekommen, sondern ich finanziere andere. Jetzt bist Du dran.

Wehwechen habe ich keine und wenn ich welche hätte, würde ich die Öffentlichkeit nicht damit belästigen.

Elbee schrieb:
Also muss man sich mit dem Kram befassen, und zwar zielgerecht. Wer Türschwellenentscheidungen trifft in Unternehmen, und dafür trotzdem Millionen pro Jahr kassiert, dem gehört ein ordentlicher Tritt in die vier Buchstaben.
Franziskaner schrieb:
Das ist glaub ich der einzige Satz, den ich unterschreiben würde...

Tja, und das ist ein glattes Eigentor. Genau dieser Satz war polemisch gemeint und pauschalisiert, keinesfalls ernst zu nehmen. Falls Du jemals so etwas tätest, dann riskierst Du Deine Existenz, denn die Seilschaften sind unerbittlich und wenn Du dem Falschen einen Tritt gibst oder auch nur zu seiner Frau ein unpassendes Wort über ihre Frisur sagst, dann kannst Du mal erleben, was es heißt, auf dem Trockenen zu sitzen. Aber ich schätze, Du hast noch nie mit solchen Entscheidungsträgern persönlich zu tun gehabt, oder? Das mit der Unterschrift solltest Du Dir also besser nochmal überlegen ...

Elbee schrieb:
Minderheiten gibt es auf allen Ebenen, die müssen gehört werden, und nicht denen den Mund verbieten, auch wenn es nicht gefällt, gleich welche Ansichten vertreten werden.

Franziskaner schrieb:
Glücklicherweise bin ich nicht so tolerant. Ich finde schon, dass es Leute gibt, denen ich die Verbreitung ihrer "Ansichten" verbieten würde...weil manches auch dann nicht richtiger wird, wenn man es mit den gleichen falschen oder nichtvorhandenen Argumenten zum tausendsten Mal hört...

Nun, zunächst gibt es GG Artikel 5, Inhalt dürftest Du kennen. Wenn Du es verbieten möchtest, dass andere ihre Ansichten äußern, dann handelst Du mit Zwängen, typische Merkmale einer Diktatur. Außerdem ist es sehr unklug, Ansichten anderer NICHT zur Kenntnis zu nehmen, denn dann weißt Du gar nicht was los ist und tappst total im Dunkeln und musst notfalls raten.

Elbee schrieb:
Deutschtum muss nicht stupide verwechselt werden mit N_azis, sondern mit einem Erbe, das man halt nicht ausschlagen kann.

Franziskaner schrieb:
Wer sagt, dass es sich dabei um eine Verwechslung handelt? Wenn es läuft wie eine Ente, schwimmt wie eine Ente und quakt wie eine Ente... ?

Da stimme ich Dir fast zu, Verwechslungen gibt es immer wieder mal. Das ist ja auch genau das Trügerische, denn gerade die Raffinierten nutzen das aus. Wer ein N_azi ist, ist heute nicht mehr so blöd und hängt sich auch noch ein Schild um, wo das drauf steht. Du aber scheinst eine Ente immer für eine Ente zu halten, ts ts.
 

OTO

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Elbee schrieb:
Also bitte, im Vergleich mit Nigeria oder Sudan mag es hier Luxusprobleme geben, aber deswegen sind die noch lange nicht vom Tisch.
Fransikaner schrieb:
So lange du nicht jeden Tag ums Überleben kämpfen musst, immer ordentlich was zu futtern und einen Internetzugang hast, solltest du die Probleme in vielen afrikanischen Ländern und deine Wehwechen besser nicht in einem Satz gemeinsam ansprechen.

Nur weil es Probleme sind, die im gegensatz zu Kriesengebieten nicht aufs direkte Überleben ziehlen heißt es nicht das sie unwichtig sind.

Ich habe mal von einem Soldaten gehört der im Kosovo war, das im die Probleme die hier sind belanglos erscheinen. Aber für die Menschen die hier sind, sind sie es eben nicht.
 

Elbee

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OTO schrieb:
Elbee schrieb:
Also bitte, im Vergleich mit Nigeria oder Sudan mag es hier Luxusprobleme geben, aber deswegen sind die noch lange nicht vom Tisch.
Fransikaner schrieb:
So lange du nicht jeden Tag ums Überleben kämpfen musst, immer ordentlich was zu futtern und einen Internetzugang hast, solltest du die Probleme in vielen afrikanischen Ländern und deine Wehwechen besser nicht in einem Satz gemeinsam ansprechen.

Nur weil es Probleme sind, die im gegensatz zu Kriesengebieten nicht aufs direkte Überleben ziehlen heißt es nicht das sie unwichtig sind.

Ich habe mal von einem Soldaten gehört der im Kosovo war, das im die Probleme die hier sind belanglos erscheinen. Aber für die Menschen die hier sind, sind sie es eben nicht.

Ja klar, so war das ja auch nicht gemeint. Probleme werden immer relativ empfunden und wenn jemand welche hat, dann hat er halt welche. Die Möglichkeit zu Verhungern ist in Sudan sicher größer als hier. Nur haben wir hier eine eigene Haustür, vor der wir kehren müssen. Meine Frau und ich haben seit über 15 Jahren mehrere Kinderpatenschaften und ich bin mir trotzdem nicht sicher, ob es wirklich gut ist, Kinder in christlichen Missions-Hostels mit unserem Geld in einer Gegend mit überwiegend Hindu-Bevölkerung zu unterstützen, denn dort sind die Minderheiten. Doch die erworbene Bildung dieser Kinder wiegt dann meine Zweifel wieder auf und am Ende müssen die ihr eigenes Schicksal meistern.
 

Franziskaner

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ohne jetzt auf alles eingehen zu wollen...

Elbee schrieb:
Für einen Einstieg in das Thema kann ich Dir empfehlen, einen Brockhaus zur Hand zu nehmen. ...

und daraus lese ich, dass wir die von dir sog. 100 jahre langen Reparationszahlungen heute noch mit uns schleppen, weil die Zinszahlungen vom Anfang der 50er Jahre bis 1990 ausgesetzt waren, da die damalige Regierung der Meinung war, erst ein vereintes Deutschland hätte die zu bezahlen. Wie schon mal erwähnt, reden wir hier von Reparationszahlungen aus der Zeit nach dem 1. Weltkrieg.

Sprich, wir könnten diese Altlast schon von der Backe haben, wenn die Adenauer Regierung nicht darauf spekuliert hätte, dass die Wiedervereinigung wahrscheinlich nie kommt...

Im übrigen sind die Reparationsforderungen aus dem 2. Weltkrieg AFAIK von den Alliierten irgendwann storniert worden...

Ich hatte unmittelbar nach der Wende einen jungen Arbeitskollegen, der von Leipzig aus in den Westen gezogen ist...

Sorry, aber was haben die Anpassungsschwierigkeiten deines Bekannten - oder die mittlerweile vorhandene Desillusionierung - mit einer von dir sog. "zwangsweise verordneten Wiedervereinigung" zu tun?

eine nach wie vor präsente Befreierbesatzung mit Uniform
Franziskaner schrieb:
:roll: (brauchts da wirklich einen Kommentar?)

Tu Dir keinen Zwang an.

Wie präsent ist denn die von dir genannte Besatzung? Welche Entscheidungen trifft oder beeinflusst sie? Vom Abzug des überwiegenden Teil ihrer noch hier stationierten Soldaten mal abgesehen?

Ich denke, den Begriff der Besatzung solltest du noch mal überdenken...

Elbee schrieb:
Also bitte, im Vergleich mit Nigeria oder Sudan mag es hier Luxusprobleme geben, aber deswegen sind die noch lange nicht vom Tisch.

Franziskaner schrieb:
So lange du nicht jeden Tag ums Überleben kämpfen musst, immer ordentlich was zu futtern und einen Internetzugang hast, solltest du die Probleme in vielen afrikanischen Ländern und deine Wehwechen besser nicht in einem Satz gemeinsam ansprechen.

Doch, das mache ich durchaus. Ich bin selbständig und bereits das Finanzamt hat bei mir Lastschrifteinzug. Erzähl mir also nichts von Überlebenskampf. Dann mal direkt: Beziehst Du Gelder vom Staat? Ich habe neben einem Arbeitslosengeld von 6 Monaten im Jahre 1980 noch nie Geld vom Staat bekommen, sondern ich finanziere andere. Jetzt bist Du dran.

Ich bin seit 1982 im Arbeitsleben und habe in der Zeit noch überhaupt keine Leistungen in Anspruch genommen. Ist dir das direkt genug?

Im übrigen: Wenn du deine Steuerpflicht als Überlebenskampf bezeichnest, machst du entweder eine miserable Steuererklärung, oder du solltest dir überlegen, ob deine Selbstständigkeit unter dem Gesichtspunkt der Rentabilität Sinn macht.

Aber ich schätze, Du hast noch nie mit solchen Entscheidungsträgern persönlich zu tun gehabt, oder? Das mit der Unterschrift solltest Du Dir also besser nochmal überlegen ...

Da schätzt du aber völlig falsch. Ich hatte und habe mit derlei Leuten zu tun. Die Mehrzahl davon absolut integre und fähige Leute. Aber genügend gehören auch zu den Oberpfeifen der Nation, und meiner Meinung nach gehören nicht nur die kleinen Leute zu leistungsbezogenen Einkommen und adäquater Sicherheit der Arbeitsplätze verdonnert. Also, polemisch gemeint oder nicht, dass ist wie gesagt, das Einzige an deinen Ausführungen, dass für mich nachvollziehbar und mit tragbar wäre.

Elbee schrieb:
Minderheiten gibt es auf allen Ebenen, die müssen gehört werden, und nicht denen den Mund verbieten, auch wenn es nicht gefällt, gleich welche Ansichten vertreten werden.

Nun, zunächst gibt es GG Artikel 5, Inhalt dürftest Du kennen. Wenn Du es verbieten möchtest, dass andere ihre Ansichten äußern, dann handelst Du mit Zwängen, typische Merkmale einer Diktatur.

Sicherlich ist dir auch der Begriff "wehrhafte Demokratie" aus dem GG bekannt? Insbesonders Artikel 18 lege ich dir ans Herz.

Außerdem ist es sehr unklug, Ansichten anderer NICHT zur Kenntnis zu nehmen, denn dann weißt Du gar nicht was los ist und tappst total im Dunkeln und musst notfalls raten.

Um Ansichten zu verwerfen, muss man sie ja zuerst zur Kenntnis nehmen. Das heisst nicht, dass sie übernommen oder toleriert werden müssen...

Du aber scheinst eine Ente immer für eine Ente zu halten, ts ts.

Und sie ist stattdessen was?
 

Franziskaner

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OTO schrieb:
Nur weil es Probleme sind, die im gegensatz zu Kriesengebieten nicht aufs direkte Überleben ziehlen heißt es nicht das sie unwichtig sind.

Nur weil einige Leute ihr nationales Selbstwertgefühl unterdrückt oder in Gefahr sehen, heisst das nicht, das es auch tatsächlich so ist.

Ausserdem: Nicht ich habe den Überlebenskampf in der 3. Welt und die pseudopatriotische Hypochondrie in Verbindung gebracht.
 

Franziskaner

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pion17 schrieb:
In der Schweiz nennt man das Tüpflischiesse, in Deutschland nennt man das weniger schön Klugscheisserei :p
Braucht man für dieses Forum ein Lexikon oder ein Gesetzbuch?
OK, behaupten kann jeder was aber Franziskaner übertreibt schon ein bisschen, meiner Meinung nach mit seinen Quellangabenpflicht :roll:

Also mit dem Prädikat Klugscheisser kann ich gut leben.

Was die Quellen angeht: Wer Behauptungen aufstellt, sollte dem Gegenüber die Möglichkeit geben (wie ja auch geschehen), diese zu überprüfen. Wer dies verweigert, wird sich dem Vorwurf der Polemisierung, der Lüge, oder wie es bei uns in Deutschland auch mal kurz angebunden heisst: der Dummschwätzerei ausgesetzt sehen.

Du siehst, in dem ich Quellen anfordere, schütze und bewahre ich die Glaubwürdigkeit des entsprechenden Autors. Du jedoch hörst dich an, als ob das was Negatives wäre...
 

Ein_Liberaler

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Franziskaner schrieb:
Och, die entsprechenden Äusserungen der Leute, die für ihre eigenen intoleranten Lebenseinstellungen gerne immer wieder Toleranz einfordern, die muss ich nicht verbieten... :lol:

Ah, ein glücklicher Untertan.
 

Franziskaner

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Ein_Liberaler schrieb:
Franziskaner schrieb:
Och, die entsprechenden Äusserungen der Leute, die für ihre eigenen intoleranten Lebenseinstellungen gerne immer wieder Toleranz einfordern, die muss ich nicht verbieten... :lol:

Ah, ein glücklicher Untertan.

Ah, ein weiterer sachlicher Beitrag des Liberalen...

Ich schick dir mal ein FIN-Paket mit der Bitte um Terminierung der Session und Freigabe der geblockten Ressourcen.
 

DerKrieger

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Hm! könntes es sein das der schweizer recht hat.

ich werfe mal ein paar worte in den raum:

- gen austieg
- atom austieg
- dosenpfand
- ökosteuer
- solidarpakt
- arbeitslosenversicherung
- rente
- gewerkschaften
- ich AG
- benzinpreise
- green card, die keiner will
- lohnkosten
- made in germany
- 35 stunden woche
- politik verdrossenheit
- gesundheitssystem
- rechtschreibereform
- pisa
- staatsverschuldung
- Maut
- hier könnte dein beitrag stehen
 

Elbee

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Franziskaner schrieb:
ohne jetzt auf alles eingehen zu wollen....

Das ist schlecht, ich hatte mir ausnahmsweise die Mühe gemacht, trotz Deiner schlechten Umgangsformen mit dem Zerpflücken von etwas umfassenderen Zusammenhängen, auf jede Einzelheit einzugehen. Offensichtlich weißt Du das nicht zu schätzen, wenn man sich mit Deinen Gedankenansätzen detailliert befasst.

Elbee schrieb:
Für einen Einstieg in das Thema kann ich Dir empfehlen, einen Brockhaus zur Hand zu nehmen. ...

Franziskaner schrieb:
und daraus lese ich, dass wir die von dir sog. 100 jahre langen Reparationszahlungen heute noch mit uns schleppen, weil die Zinszahlungen vom Anfang der 50er Jahre bis 1990 ausgesetzt waren, da die damalige Regierung der Meinung war, erst ein vereintes Deutschland hätte die zu bezahlen. Wie schon mal erwähnt, reden wir hier von Reparationszahlungen aus der Zeit nach dem 1. Weltkrieg.

Das steht da definitv nicht drin. Am besten wäre ein Upload einer gescannten Seite, vielleicht hast Du ja auch ein gefaktes Buch vorliegen?

Franziskaner schrieb:
Sprich, wir könnten diese Altlast schon von der Backe haben, wenn die Adenauer Regierung nicht darauf spekuliert hätte, dass die Wiedervereinigung wahrscheinlich nie kommt...

OK, darauf dass die Wiedervereinigung nie zustande kommt, haben manche spekuliert. Und wurden eines Besseren belehrt. Das heißt aber überhaupt nichts. Ob es da überhaupt noch Altlasten gibt, ist Auffassungssache, besonders Juristen tun sich da hervor. Da werden zudem verschiedenste Rechtssysteme mehrerer Nationen berührt. Die Abkürzung des Themas ist die Vorlage der Zahlungsbelege, davon hat Deutschland genügend vorzuweisen. Wer das anzweifelt, kann ja gegenbeweisen.

Franziskaner schrieb:
Im übrigen sind die Reparationsforderungen aus dem 2. Weltkrieg AFAIK von den Alliierten irgendwann storniert worden...

Der ist gut.

Elbee schrieb:
Ich hatte unmittelbar nach der Wende einen jungen Arbeitskollegen, der von Leipzig aus in den Westen gezogen ist...

Franziskaner schrieb:
Sorry, aber was haben die Anpassungsschwierigkeiten deines Bekannten - oder die mittlerweile vorhandene Desillusionierung - mit einer von dir sog. "zwangsweise verordneten Wiedervereinigung" zu tun?

Ohne Bezug zu individuellen Schicksalen wird die Thematik zur puren Theorie. Wo ich mich dann ausklinke, denn das ist was für Stammtische ...


Franziskaner schrieb:
Wie präsent ist denn die von dir genannte Besatzung? Welche Entscheidungen trifft oder beeinflusst sie? Vom Abzug des überwiegenden Teil ihrer noch hier stationierten Soldaten mal abgesehen?

Anwesenheit ist Präsenz, konkreter geht´s nicht. Von einem Abzug der nach 60 Jahren hier immer noch stationierten Soldaten kann man überhaupt nicht reden, wozu auch eine derartige Verharmlosung? Und die verbliebenen Truppen werden auch nur ausgetauscht gegen ein zeitgemäßes Update, das andere Leistungsspezifikationen hat und mit geringerer Personalstärke auskommt. Über deren Entscheidungsbefugnisse und die Auswirkungen kannst Du Dich in den einschlägigen Verordnungen der betreffenden Standorte schlau machen, falls man Dich lässt.


Elbee schrieb:
Also bitte, im Vergleich mit Nigeria oder Sudan mag es hier Luxusprobleme geben, aber deswegen sind die noch lange nicht vom Tisch.

Franziskaner schrieb:
So lange du nicht jeden Tag ums Überleben kämpfen musst, immer ordentlich was zu futtern und einen Internetzugang hast, solltest du die Probleme in vielen afrikanischen Ländern und deine Wehwechen besser nicht in einem Satz gemeinsam ansprechen.

Elbee schrieb:
Doch, das mache ich durchaus. Ich bin selbständig und bereits das Finanzamt hat bei mir Lastschrifteinzug. Erzähl mir also nichts von Überlebenskampf. Dann mal direkt: Beziehst Du Gelder vom Staat? Ich habe neben einem Arbeitslosengeld von 6 Monaten im Jahre 1980 noch nie Geld vom Staat bekommen, sondern ich finanziere andere. Jetzt bist Du dran.

Franziskaner schrieb:
Ich bin seit 1982 im Arbeitsleben und habe in der Zeit noch überhaupt keine Leistungen in Anspruch genommen. Ist dir das direkt genug?

Im übrigen: Wenn du deine Steuerpflicht als Überlebenskampf bezeichnest, machst du entweder eine miserable Steuererklärung, oder du solltest dir überlegen, ob deine Selbstständigkeit unter dem Gesichtspunkt der Rentabilität Sinn macht.

Du hast das "bereits" überlesen. Und Du bist auch gar nicht in der Position, mir Ratschläge über die Rentabilität meiner Selbständigkeit zu geben, da die keinerlei Informationen darüber vorliegen. Du faselst ...

Elbee schrieb:
Aber ich schätze, Du hast noch nie mit solchen Entscheidungsträgern persönlich zu tun gehabt, oder? Das mit der Unterschrift solltest Du Dir also besser nochmal überlegen ...

Franziskaner schrieb:
Da schätzt du aber völlig falsch. Ich hatte und habe mit derlei Leuten zu tun. Die Mehrzahl davon absolut integre und fähige Leute. Aber genügend gehören auch zu den Oberpfeifen der Nation, und meiner Meinung nach gehören nicht nur die kleinen Leute zu leistungsbezogenen Einkommen und adäquater Sicherheit der Arbeitsplätze verdonnert. Also, polemisch gemeint oder nicht, dass ist wie gesagt, das Einzige an deinen Ausführungen, dass für mich nachvollziehbar und mit tragbar wäre.

Es gibt keine kleinen Leute, und niemand ist zu bestimmten Leistungen zu verdonnern. Wer das tut, ist anmaßend. Es muss grausam sein, mit Dir arbeiten zu müssen.

Elbee schrieb:
Minderheiten gibt es auf allen Ebenen, die müssen gehört werden, und nicht denen den Mund verbieten, auch wenn es nicht gefällt, gleich welche Ansichten vertreten werden.

Elbee schrieb:
Nun, zunächst gibt es GG Artikel 5, Inhalt dürftest Du kennen. Wenn Du es verbieten möchtest, dass andere ihre Ansichten äußern, dann handelst Du mit Zwängen, typische Merkmale einer Diktatur.

Franziskaner schrieb:
Sicherlich ist dir auch der Begriff "wehrhafte Demokratie" aus dem GG bekannt? Insbesonders Artikel 18 lege ich dir ans Herz.

Puh, also Deinen Ratschlägen folgen zu wollen, ist keine besonders gute Idee.

Elbee schrieb:
Außerdem ist es sehr unklug, Ansichten anderer NICHT zur Kenntnis zu nehmen, denn dann weißt Du gar nicht was los ist und tappst total im Dunkeln und musst notfalls raten.

Franziskaner schrieb:
Um Ansichten zu verwerfen, muss man sie ja zuerst zur Kenntnis nehmen. Das heisst nicht, dass sie übernommen oder toleriert werden müssen...

Nun, in Deinem vorherigen Posting wolltest Du anderen noch die Verbreitung ihrer Ansichten verbieten.

Elbee schrieb:
Du aber scheinst eine Ente immer für eine Ente zu halten, ts ts.

Franziskaner schrieb:
Und sie ist stattdessen was?

Das war eigentlich weiter oben schon erklärt worden, vielleicht liest Du das nochmal nach.

Ich finde es auch gar nicht ulkig, wenn Du zuerst den Eindruck erweckst, konkrete Fragen beantwortet haben zu wollen, Dich dann aber davor drückst, ordentlich mit den Antworten umzugehen und so preisgibst, dass das nur ein Fake war.
 

indi-ffo

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sillyLilly schrieb:
Im Rahmen von Wiedergutmachungsleistungen hat der Bund bislang insgesamt rd. 37 Mrd. € zugunsten von Opfern geleistet, die in der Zeit des Nationalsozialismus wegen politischer Gegnerschaft oder aus Gründen der Rasse, des Glaubens oder Weltanschauung verfolgt worden sind und hierdurch Schaden (z. B. an Körper oder Gesundheit oder im beruflichen/wirtschaftlichen Fortkommen) erlitten haben.

Dir ist aber schon klar das diese Zahlungen größtenteils an Deutsche gingen?

das glaub ich weniger.
 
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