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Chávez muß sterben wie ein Hund!

Dieses Thema im Forum "Krisen, Kriege und Sanktionen" wurde erstellt von Pfeifenkopf, 15. August 2004.

  1. StreetIsWatching

    StreetIsWatching Geselle

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    Das klingt verdammt lustig und absurd. Ich muss mir sowieso mal ALLE Woody Allen Filme besorgen die wo gibt. Was den Bezug zu meiner Aussage angeht, habe ich die laue Vermutung, dass folgende folgende (hrhr) Sätze nicht hinreichend beachtet wurden. *ahem*

     
  2. Ein_Liberaler

    Ein_Liberaler Forenlegende

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    Referendum gescheitert, Chavez räumt Niederlage ein.

    Respekt; ich hatte Zweifel, daß er das eine zulassen und das andere tun würde.
     
  3. Aphorismus

    Aphorismus Ehrenmitglied

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    im moment in den neuronen deines kopfes
    Dafür hat er wenigstens was die Umstellung der Uhrzeit, genauer gesagt, die Schaffung einer eigenen Zeitzone anbelangt, seinen Willen gekriegt.

    Was für ein Trottel muss man sein, um so etwas Kindisches durchzusetzen?

    Chávez schafft sich neue Zeitzone
     
  4. Ein_Liberaler

    Ein_Liberaler Forenlegende

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    Bei einer seiner mehrstündigen, live übertragenen Reden soll er sich darüber des längeren verbreitet und dabei konsequent die Richtung der Zeitverschiebung verwechselt haben. Offensichtlich, weil das Konzept so durchdacht und sinnvoll ist und von ihm so gut verstanden wurde.

    Ein echter Caudillo. Diktatorisches mischt sich mit Clowneskem.

    Edit: Ich traue dem Mann einiges zu, aber daß er das wirklich machen würde, und daß man ihm darin folgt, hätte ich nicht für möglich gehalten.
     
  5. Ein_Liberaler

    Ein_Liberaler Forenlegende

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  6. Ein_Liberaler

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    Chavez schließt seinen Griff um Venezuela nach seiner Abstimmungsniederlage wieder fester. Dazu bedient er sich zweier neugeschaffener Geheimdienste und eines Gesetzes, das jedermann unter Androhung langer Haftstrafen verpflichet, mit den Diensten zu kooperieren, ausdrücklich auch Richter und Staatsanwälte. Hm... Man dachte eigentlich, die Judikative sollte der Überwachung der Exekutive dienen.

    http://www.iht.com/articles/2008/06/03/america/03venez.php
     
  7. Ein_Liberaler

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  8. Ein_Liberaler

    Ein_Liberaler Forenlegende

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  9. Guest

    Guest Guest

  10. Winston_Smith

    Winston_Smith Forenlegende

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  11. Ein_Liberaler

    Ein_Liberaler Forenlegende

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    Mir geht es eigentlich weniger um den gescheiterten Sturz Chavez' als darum, wie gut er für sein Land ist und wie er die Prinzipien von Freiheit und Rechtsstaatlichkeit hochhält.
     
  12. Winston_Smith

    Winston_Smith Forenlegende

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  13. IMplo

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    "Chavez, der umgekehrte Midas: Was er anfaßt, wird zu... Nun ja, jedenfalls nicht zu Gold. Aber das Problem haben ja alle Regierungen, die sich als Unternehmer versuchen: "

    Ja, da ist was dran.

    Andererseits: wenn man die Unternehmer unternehmen läßt, läßt man dem Wahnsinn nur an anderer Stelle freien Lauf.

    Die Finanzkrise sollte eigentlich jedem noch so überzeugten Kapitalisten zeigen, daß der Kapitalismus ein Koloss auf tönernen Füßen ist. Das geniale: Beide Systeme beziehen sich auf die gleiche Rückfall-Lösung: den Steuerzahler!

    wenn ich mir dann noch die Lohnentwicklungen und die Entwicklung der Arbeiterrechte ansehe, bin ich eigentlich lieber bereit, nem meintewegen weniger effizienten Staat Geld zu schenken, als daß ich das Geld des Volkes (=Staates) ausgerechnet denen hinterherwerfe, die für sich in Anspruch nehmen, Kompetenz in weltweiten Finanzfragen zu haben -

    Q.E.D.

    Die Menschheit muß langsam mal lernen, daß Profitgier als Wirtschaftsmotivator recht primitiv ist, zwar funktional, aber eben auch primitiv.

    Es wird Zeit, die Menschen mit moralisch hochwertigeren Ködern zu fangen, damit die Menschen etwas davon haben - und nicht nur die Menschen, die sich vom Kuchen gierig die größten Stücke schneiden.

    Greetz!
    IMplo
     
  14. agentP

    agentP Forenlegende

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    Genau! Und weil beim Staat lauter in Finanzfragen so kompetente Leute sitzen sind die ersten Banken die nun für nötig befinden Rettungsgelder aus dem Steuertopf zu beziehen auch staatliche Banken und keine privaten:

    http://newsticker.welt.de/index.php?channel=wir&module=dpa&id=19273934
     
  15. IMplo

    IMplo Großmeister

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    Ich hebe zwar nicht darauf ab, wo die besseren Finanzhaie sitzen, aber da die Finanzkrise nicht durch staatl. Banken allein entstanden ist, spielt es auch keine Rolle - sie sitzen überall, in jeder Bank.

    Die Privaten warten nur bis sie garnicht mehr anders können, denn sie erleben die mit der Hildfe verbundenen Auflagen als belastend, im Gegensatz zu staatsnahen Banken.

    Absolut lächerlich finde ich die Hatz gegen die Managergehälter - die machen den Kohl nicht fett. Das ist mal wieder so ein rechtes BILD-STAMMTISCH-thema. Wenn die Manager weniger verdienen, werden sie nicht klüger handeln, also so ein Quatsch ;)


    Greetz!
    IMplo
     
  16. Ein_Liberaler

    Ein_Liberaler Forenlegende

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    Im anderen Forum hatte ich folgendes geschrieben:

    Perverserweise hat sich der verantwortungslose Staat die verantwortungslosen Banker heranggezogen, die zu ihm passen.

    Professor Welfens, Schumpeter School: Politker hören nicht auf Ökonomen, und auf Volkswirtschaftler schon gar nicht.
     
  17. agentP

    agentP Forenlegende

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    Das Misstrauen der Politiker gegenüber den Ökonomen hat der bei Amerikanern beliebsteste US-Präsident mal so auf den Punkt gebracht:

    :mrgreen:

    Aber das gehört eigentlich alles in einen anderen Thread.
     
  18. Ein_Liberaler

    Ein_Liberaler Forenlegende

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    Nachdem er im ersten Versuch gescheitert war, hat Hugo Chavez jetzt ein Referendum durchgebracht, durch das die Begrenzung seiner Präsidentschaft auf zwei Amtszeiten aus der venezolanischen Verfassung gestrichen wird. Das Ergebnis war mit 54 zu 46 % nicht einmal besonders knapp. Alles in demokratischer Butter? Nein. Sowenig ein Parlament die eigene Legislaturperiode verlängern kann, sowenig geht es ohne Geschmäckle ab, wenn ein Präsident die eigene Amtszeitbeschränkung aufheben läßt. Seinem Nachfolger hätte er das ja gönnen können, aber sich selbst? Es ist populistischer Caudillismo, der hier seine größenwahnsinnigen Urständ feiert, noch keine richtige Diktatur, aber auch schon keine Demokratie mehr. Die Verfassung wird zum beliebig veränderbaren Machtmittel eines Mannes; die Republik, in der das Gesetz herrschen sollte, wird zur Autokratie; es wird nicht mehr der beste Mann für die verschiedenen demokratischen Ämter gesucht, sondern die Ämter werden auf einen Mann und seine Gefolgschaft zugeschnitten. Hat das Volk es wenigstens gewollt? Das ist nicht klar. Das Referendum hat natürlich keineswegs in derselben ruhigen Atmosphäre stattgefunden wie eine Bundestagswahl. Die Propaganda war so massiv wie einseitig, Bürger zweifelten, ob die Wahl geheim sein würde und fürchteten Repressionen. Als im letzten November ein Oppositioneller, Antonio Ledezma, die Bürgermeisterwahlen in Caracas gewonnen hatten, stürmten Chavez' Rothemden das Rathaus, verwüsteten Büros, stahlen Computer und Akten und besetzten das Gebäude dauerhaft. Ledezma regiert nun von angemieteten Büros aus, und an einem angemieteten Schreibtisch fertigt er die Entlassungen der 9.000 Männer und Frauen aus, die sein chavistischer Vorgänger eingestellt hatte, und die keine andere Aufgabe hatten, als auf städtische Kosten Propaganda für Chavez zu machen und jeden einzuschüchtern, der sich nicht überzeugen ließ...

    Es ist nicht zu erwarten, daß Europa in tiefe Sorge verfallen wird, Europa sieht nicht so gut auf dem linken Auge. Sollten sich dennoch demokratische Reflexe regen, sollte der alte Kontinent bedenken, daß auch er selbst dazu tendiert, solange abstimmen zu lassen, bis ihm das Ergebnis gefällt.
     
  19. Winston_Smith

    Winston_Smith Forenlegende

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