7.7. Auch ein Insidejob

Malakim

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Z schrieb:
7/7 ist um ein vielfaches einfacher zu durchschauen als 911, die Widersprüche und vor allem die enormen Zufällen sind im Vergleich zu 911 auch noch einmal um einiges deutlicher.

Auch wenn Du es nicht wahrhaben willst, das hier nicht alle "Inside Job Inside Job" rufen liegt wohl nicht daran das sie irgendetwas nicht "durchschauen" :geifer:
 

Booth

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So - ich schau mir den Film jetzt mal nach und nach an.

Kapitel 1:
Es gab ca. ein Jahr zuvor eine BBC-Sendung, die ungefähr ähnliches Szenario beschrieb, wie dann zutraf. Die Sendung wird als "mock exercise" beschrieben, also eine Art Simulation inkl Diskussionsrunde. Implizierte Behauptung aus dem Off: Diese Sendung könnte eine Vorlage für "offizielle Planungen" sein, oder gar der direkter Hinweis darauf. Es wird auch explizit behauptet, daß die komplette BBC unter "Kontrolle" der Regierung steht und nur für "offizielle Propaganda" da wäre. Und wie so ift bei solchen "Sendungen" sind die Fragen wichtiger, die nicht gestellt wurden:
1. Wieviele solcher Sendungen sind in der BBC insgesamt in den vergangenen Jahren gezeigt worden. War diese Sendung evtl nur eine von vielen?
2. Kann diese oder ähnliche Sendungen nicht auch Vorbild für die nach offizieller Folklore schuldigen Terroristen gewesen sein?
3. Wo bleibt der Versuch des Autors mit dem Verantwortlichen Redakteur der Sendung ein Interview zu führen?

[edit - Korrektur:] Am Ende des Kapitels werden noch zwei willkürliche Zeitungsartikel gezeigt, die Fehlalarme von Bombenanschlägen zeifen - mit der Nachfrage ob sie absichtlichen Fehlalarm darstellen, um fälschliche Sicherheit zu bieten. Auch hier die wesentliche Frage: Wieviele solcher Artikel gibt es in den gesamten vergangenen Jahren?! Was sagen die Autoren bzw verantwortlichen Redakteure zu diesen Artikeln?! Welche "Wichtigkeit" hatten diese Artikel im Medium - waren es Leitartikel, wenigstens Seite1-Artikel, oder einfach ein Artikel unter vielen?!

Der Kern einer Doku ist Fakten zu sammeln - nicht Meinung zu transportieren. Da hier nicht versucht wird, auch die "Gegenseite" zu hören (es wird nichtmal erwähnt, daß man eine Ablehnung zu einem Interview erhalten hätte) und keine anderen "Möglichkeiten" dargestellt werden, muss man den Eindruck haben, daß es gar nicht darum geht, Fakten zu sammeln.

Kapitel 1 erscheint mir aus journalistischer Sicht schonmal sehr schlecht zu sein. Mal sehen, wann ich mir Kapitel 2 anschaue.

edit:
Kapitel 2

Jetzt wird etwas interessanter. Denn das Szenario, welches in Kapitel 1 genannter Sendung durchgespielt wird, hatte eine "exakt" identische Übung zur Folge - und zwar genau an dem 7.7, wo der reale Anschlag stattfand. Es wird ein kurzer Auszug von demjenigen (einen Hr. Peter Power) gezeigt, der in der damaligen Sendung, wie auch am Anschlagstag angeblich für eine private Firma diese "Übung" durchführte. Am Ende wird sogar darauf hingewiesen, daß Hr. Power seitdem verweigern würde, diesen Kunden zu nennen, für den diese "Übung" durchgeführt wurde.
Wieder wichtiger ist, was alles nicht gesagt wurde:
1. Wie sieht so eine "Übung" aus - in der kurzen Sendung vom 7.7 wurde von "virtueller Übung" gesprochen - wie sieht so eine Übung aus - was ist der Zweck einer solchen Übung?
2. Wie oft wurden in den vergangenen Jahren solche Übungen mit "Kunden" durchgeführt?
3. Wieso wurde wiederum nicht versucht, mit diesem Peter Power ein Interview zu führen? Wo ist das journalistische MINIMUM - nämlich der Versuch mit ihm zu reden? Und damit direkt zusammenhängend - woher kommt die Aussage, daß er die Nennung seiner Kunden verweigert?
4. Was genau bedeutet "exakt" beim Hinweis, daß die Übung identisch wäre mit dem realen Anschlag? Wenn Mr Power nichtmal den Kundennamen nennt, wird er sicher nicht die Details dieser "virtuellen Übung" nennen - woher soll man dann wissen, wie genau der Inhalt dieser Übung aussieht?

Mal sehen, wann ich weiter mache.

gruß
Booth
 

Ein_Liberaler

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Das war eine Alarmierungsübung. Es ging darum, ob man in einem Krisenfall alle Leute informiert bekommt, die informiert werden müssen.

Bei der Bundeswehr heißt das Ding "Bunter Faden". Wir haben dabei mal rausgefunden, daß der aktuelle Offizier vom Dienst/Regiment umgezogen war und seine neue Adresse und Telefonnummer nicht in den Akten war, und daß es auch keine Routine gab, um die Akten auf Stand zu halten. Ich war an dem Tag gerade Offizier vom Wachdienst und bin ziemlich ins Rotieren gekommen.

Die Übung vom 7.7. war privat und es gehörte kein Feindkommando dazu, wozu auch?
 

maik79

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Übrigens ging der Bus am Tavistock Square hoch. Erstens verkehrt dort keine 31, also der Bus wurde vorher umgeleitet, zweitens, glaube ich kaum, dass
A: die angeblichen Terroristen dieses Symbol absichtlich gewählt hätten.
B: es reiner Zufall war, ausgerechnet dieses Symbol zu treffen.
 
G

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Guest
Neue Beweise gegen die offizielle Version:

Im April platzte aufgrund unzureichender Beweise der Terrorprozess gegen drei Angeklagte, die der Mithilfe an den Anschlägen am 7. Juli 2005 in London beschuldigt wurden
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30660/1.html

Foto widerlegt offizielle Version:
http://infokrieg.tv/2009_07_15_neues_foto_77.html

Ein Film, der ohne Spekulationen deutlich zeigt, weshalb die offizielle Version nicht stimmen kann (leider bisher nur in Englisch).

7/7 Ripple Effect (Länge 56 min)
http://video.google.com/videoplay?docid=8756795263359807776

Z
 

Delao

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Für mich ist 7/7 ein Anzeichen dafür, wie sicher sich die Staatsterroristen fühlen, dass sie vielleicht sogar mit der Öffentlichkeit spielen und ihre Macht beweisen.
Da können sie ganz unverblümt sagen, man hätte genau das, was geschehen ist, genau dort gerade geübt.
Ginge es um einen privaten Mord, wäre derjenige sofort verhaftet und verhört worden, aber wenn der Staat der Täter ist, dann ist das kein Problem. Die Medien hat man im Griff, und die werden den Leuten schon das Richtige erzählen.
 

Ein_Liberaler

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Nur daß das niemand gesagt hat, Du es vielmehr mit Gewalt in die Aussage eines kleinen Sicherheitsberaters hineininterpretieren mußt.
 

Delao

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Ein_Liberaler schrieb:
Nur daß das niemand gesagt hat

Lohnen sich eigentlich die ständigen Bemühungen, die Dinge zu verdrehen und zu verdunkeln?

ITV News interview with Peter Power, Managing Director of Visor Consultants, and a former Scotland Yard official who worked at one time with the Anti Terrorist Branch.
http://www.youtube.com/watch?v=JKvkhe3rqtc

POWER: Today we were running an exercise for a company—bear in mind now that I'm in the private sector—and we sat everybody down in the city—1000 people involved in the whole organization—with the crisis team. And the most peculiar thing was it was we based on a scenario of simultaneous attacks on a underground and mainline station. So we had to suddenly switch an exercise from fictional to real. And one of the first things is, get that bureau number, when you have a list of people missing, tell them. And it took a long time—

INTERVIEWER: Just to get this right, you were actually working today on an exercise that envisioned virtually this scenario?

POWER: Almost precisely...
 

Ein_Liberaler

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Du stellst es so dar, als seien die Anschläge geübt worden - "genau das, was geschah". Tatsächlich geübt wurde die Krisenreaktion eines Verlages, eines der Szenarien kreiste um Anschläge im öffentlichen Nahverkehr, allerdings nicht einmal Sprengstoff-, sondern Brandanschläge. Die Übung wird im wesentlichen beinhaltet haben, die Mitarbeiter zu informieren, herauszufinden, ob Mitarbeiter betroffen sein könnten, Termine abzusagen usw. Power betont bei anderer Gelegenheit, wie wichtig es im Krisenfall ist, die Mitarbeiter telefonisch erreichen zu können. Deine Absicht ist, die Lage so darzustellen, als hätten offizielle Stellen eine Übung abgehalten, die es erlaubte, die Anschläge unauffällig zu inszenieren. So absurd dieser Gedanke ist, scheitert er schon daran, daß Power lediglich eine Übung am grünen Tisch für ein halbes Dutzend Mitarbeiter einer Privatfirma leitete.

(Aber das hatten wir ja alles schon.)
 

Delao

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Ein_Liberaler schrieb:
Du stellst es so dar, als seien die Anschläge geübt worden - "genau das, was geschah".
Ich habe das so dargestellt, weil Power das so gesagt hat.

Ein_Liberaler schrieb:
Tatsächlich geübt wurde die Krisenreaktion eines Verlages
Du meinst, es war irgendein Verlag, der sich gesagt hat:
"Eigentlich könnten wir mal einen Terroranschlag in der Stadt üben?"

Ein_Liberaler schrieb:
eines der Szenarien kreiste um Anschläge im öffentlichen Nahverkehr, allerdings nicht einmal Sprengstoff-, sondern Brandanschläge.
Falsch. Power bei einer Diskussion einen Tag danach:
Power: It's a coincidence, and it's a spooky coincidence. Our scenario was very similar - it wasn't totally identical, but it was based on bombs going off, to the time, the locations, all this sort of stuff.
http://julyseventh.co.uk/july-7-terror-rehearsal.html#drivetime

Ein_Liberaler schrieb:
So absurd dieser Gedanke ist, scheitert er schon daran, daß Power lediglich eine Übung am grünen Tisch für ein halbes Dutzend Mitarbeiter einer Privatfirma leitete.
Meinen letzten Beitrag schon wieder vergessen?
Today we were running an exercise for a company—bear in mind now that I'm in the private sector—and we sat everybody down in the city—1000 people involved in the whole organization—with the crisis team.
 

Ein_Liberaler

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Elsevier, ein Verlag mit eintausend Mitarbeitern, von denen etwa ein halbes Dutzend an der Übung teilnahm. Wir hatten das schon. Du langweilst mich. Auch die Aussage Powers zu den Brandanschlägen hatte ich schon zitiert, und selbstverständlich übten die Verlagsmitarbeiter keine Terroranschläge, sondern die Reaktion darauf. Was man in einem Bürohaus in der City eben so tut, wenn es in London Anschläge auf den öffentlichen Nahverkehr gegeben hat. Feststellen, wo die eigenen Leute sind und sie informieren, Angehörige benachrichtigen, Termine absagen, so in der Art.

Peter Power schrieb:
With many staff travelling to work via the London underground system, the chosen exercise simulated incendiary devices on three trains, very similar to a real IRA attack in 1992, as well as other events.

http://forum.prisonplanet.com/index.php?topic=97643.0;wap2

Incendiary device = Brandsatz.
 

Delao

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Ein_Liberaler schrieb:
Elsevier, ein Verlag mit eintausend Mitarbeitern, von denen etwa ein halbes Dutzend an der Übung teilnahm. Wir hatten das schon. Du langweilst mich. Auch die Aussage Powers zu den Brandanschlägen hatte ich schon zitiert, und selbstverständlich übten die Verlagsmitarbeiter keine Terroranschläge, sondern die Reaktion darauf.

Du ignorierst also alles, was er kurz nach dem Anschlag in mehreren Interviews gesagt hat?
 

Delao

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Ein_Liberaler schrieb:
Ich habe dir seine Zitate gebracht, in denen er deutlich gemacht hat, dass Übung und Anschlag nahezu identisch waren.
Ich habe gezeigt, dass es um Bomben ging.
Ich habe gezeigt, dass etwa 1000 Leute an der Übung beteiligt waren.

Alles, woran du dich verzweifelt klammerst, ist seine spätere Aussage.
Was für eine Überraschung, dass er dann um Schadensbegrenzung bemüht war.
 

Ein_Liberaler

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Nein, nicht Anschlag und Übung waren ähnlich, sondern Anschlag und der Übung zugrunde liegendes Szenario. Das ist ein Unterschied.

Es gibt unterschiedliche Bomben, unter anderem Sprengbomben und Brandbomben.

Es waren auch nicht eintausend Menschen an der Übung beteiligt, sondern "involved in the whole organization". Das englische Organization kann zweierlei bedeuten, genau wie sein deutsches Pendant.

"Heute haben wir eine Übung für eine Firma durchgeführt - vergessen Sie nicht, daß ich jetzt in der Privatwirtschaft bin - und wir setzen uns in der City hin - eintausend Leute beteiligt an der ganzen Organisation - mit dem Krisenstab."

Waren das jetzt eintausend Mann in der Organisation im Sinne von Institution, Körperschaft, Firma, oder eintausend Mann allein in der Organisation der Übung, wozu die eigentlichen Übungsteilnehmer noch hinzukämen? Der Mann verfertigt seine gedanken während des redens, und deshalb schiebt er Informationen nach, wenn er eigentlich schon weiter ist. Das mit den eintausend Leuten ist so ein Einschub, das Hinsetzen und der Krisenstab gehören zusammen. Wer sollten auch diese eintausend Übungsteilnehmer, oder, wenn man sich wirklich an den Wortlaut halten wollte, was Du lieber nicht tust, weit mehr als eintausend Übungsteilnehmer gewesen sein?

Und ja, wenn jemand unzureichende, widersprüchliche oder seltsame Angaben macht, dann sollte man nachhaken und ihn seine rede präzisieren lassen. Dabei klärt sich manches. Ich weiß, Deine Sache ist das nicht. Du magst es ja auch nicht, wenn Theorien der Realität angepaßt werden (Pancaking).
 

Delao

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Ein_Liberaler schrieb:
Waren das jetzt eintausend Mann in der Organisation im Sinne von Institution, Körperschaft, Firma, oder eintausend Mann allein in der Organisation der Übung, wozu die eigentlichen Übungsteilnehmer noch hinzukämen? Der Mann verfertigt seine gedanken während des redens, und deshalb schiebt er Informationen nach, wenn er eigentlich schon weiter ist.
Da waren 1000 Leute an der Übung beteiligt. (Ich hoffe, ich konnte dir damit weiterhelfen, denn es scheint für dich ja sehr problematisch, eine für dich akzeptable Übersetzung zu finden.)
Die, die die Attentäter spielten, waren dann die, die als Attentäter beschuldigt wurden.
Und diese Übung fand sicher nicht an einem Tisch statt, denn sie "merkten ja, dass aus der Übung ernst wurde".
Und Power redete auch nicht schneller als der dachte, denn er sagte das Gleiche ja mehrmals bei mehreren Gelegenheiten in den Stunden danach.
Und private Firma - was wollen die uns da erzählen? Das irgendwelche Firmen Terrorübungen veranstalten?

Ein_Liberaler schrieb:
Dabei klärt sich manches. Ich weiß, Deine Sache ist das nicht.
Ach, du möchtest also, dass deine Verdunklung als Wahrheitssuche interpretiert wird?
 

Ein_Liberaler

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Nun, daß eintausend Menschen an der Übung beteiligt waren, sagt er eben nicht. Er sagt "involved in the whokle organization". Übung wäre eine sehr kreative Übersetzung für organization. Zumal Du ja nicht den Schimmer einer Ahnung hast, wer diese eintausend Mann gewesen sein könnten.

Und ja, private Firmen halten Übungen ab, beispielsweise Feuerwehrübungen. Natürlich tun sie das. Vielleicht erinnerst Du Dich auch noch aus der Schule an einen Probealarm. Und selbstverständlich wurde aus einer Übung ernst - das Szenario sah Anschläge auf den ÖPNV vor, und es gab wirklich welche, und schon mußten ganz in echt Termine abgesagt und der Verbleib von Mitarbeitern geklärt werden.

Zitier mal die verschiedenen Ausagen Powers...
 

Delao

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Ein_Liberaler schrieb:
Und ja, private Firmen halten Übungen ab, beispielsweise Feuerwehrübungen. Natürlich tun sie das. Vielleicht erinnerst Du Dich auch noch aus der Schule an einen Probealarm.
Und auf diesem Firmengelände gab es dann auch die U-Bahn-Stationen?
Dann kommen wir der Sache ja schon näher, um welche Firma es sich da handelt.
Du willst damit also andeuten, es handle sich um eine MI6-Tarnfirma?
Ehrlich gesagt kam mir der Gedanke auch schon.
 
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