Wer ist Michael Moore?

Magna

Erleuchteter
Mitglied seit
10. April 2002
Beiträge
1.025
Die Theorie, dass Saudi-Arabien für 9/11 verantwortlich ist ist gar nicht so neu:

Johan Galtung, Begründer der Transcend Peace University hat diese Theorie schon länger.

Sie glauben also, dass Saudi-Arabien hinter den Anschlägen steckt?
Nein, der Wahhabismus. Er ist die Staatsreligion in Saudi-Arabien, sehr fundamentalistisch und dem Puritanismus auf amerikanischer Seite sehr ähnlich. Das hat mit Tiefenkultur zu tun. Aber das eigentliche Problem ist der Vertrag zwischen den USA und Saudi-Arabien von 1945. Er ist den meisten unbekannt. Dort steht, dass die USA Zugang zu den Ölquellen haben, im Gegenzug garantieren sie der Herrscherfamilie den Schutz gegen Opposition. Denn die al-Sauds wussten: Was wir jetzt mit dem schwarzen Gold tun, ist mit dem Wahhabismus nicht vereinbar. Sie haben die Bevölkerung bestochen, und es hat funktioniert. Bis zum 11. September. Niemand in den USA hat verstanden, dass es eine grausame Beleidigung für den Glauben dieser Leute war. Denn der Wahhabismus ist asketisch, geistig, nichtmaterialistisch: Geld zerstört die Verbindung zu Allah. Die Wahhabiten verbieten jegliche Ausschmückung der Moscheen. Und nun kam im Kielwasser des Öls all dieses Geld. Jetzt hat das Königshaus ein grosses Problem: Ist es auf der Seite der Amerikaner oder des Wahhabismus? Um zu überleben, ist es plötzlich ganz wichtig geworden zu zeigen, dass sie gute Wahhabiten sind. Sie sagten den USA kurz nach dem 11. September: Raus. Die Amerikaner waren empört und überrascht. Und versuchten den Medien weiszumachen, dass es nicht wahr war. Es war aber wahr. Meine These ist also: Der Irak ist ein Ersatzland für Öl und Militärbasen.

Er kann aber vom Ölvolumen her nie Saudi-Arabien ersetzen.
Doch. Die Ölvorräte in Saudi-Arabien scheinen zur Neige zu gehen.
Aus: http://www.miprox.de/USA_speziell/Es_wird_mit_der_Atombombe_enden.htm

Auf Galtung stösst man auch immer wieder, wenn man dem Verweis auf JCS 570/2 nachgeht. Tatsächlich scheint er der einzige zu sein, der auf dieses Dokument verweist.
Hier noch ein kurzer Lebenslauf von Galtung: http://www.transcend.org/t_database/members.php?showcv=1&idm=112

Was haltet ihr davon?
Liebe Grüße,
Magna
 

Elbee

Großmeister
Mitglied seit
28. September 2002
Beiträge
798
@ magna

Das

Niemand in den USA hat verstanden, dass es eine grausame Beleidigung für den Glauben dieser Leute war. Denn der Wahhabismus ist asketisch, geistig, nichtmaterialistisch: Geld zerstört die Verbindung zu Allah. Die Wahhabiten verbieten jegliche Ausschmückung der Moscheen. Und nun kam im Kielwasser des Öls all dieses Geld.
könnte die zentrale Aussage sein. Ich sage absichtlich "könnte", denn auch mir fehlt sowohl der nichtmaterialistische als auch materialistische Absolutismus. Für den Fall, dass die beiden Gegner diese Pole unbalanciert ausleben und ihnen auch die Gelegenheit dafür gegeben wird, müssen sie wohl dann in voller Konsequenz aufeinanderprallen, weil es dem Gesetz der Resonanz entspricht. Das würde bedeuten, dass alle nicht extrem eingestellten Menschen als Zaungäste diesem Spektakel einfach nur zuschauen oder als Mediator auftreten müssen.

Was es noch interessanter macht, die Fädenzieher zu identifizieren. Aber scheinbar ist denen Tageslicht sehr unangenehm, sonst würden sie sich zeigen.
 

Danie

Großmeister
Mitglied seit
16. Oktober 2003
Beiträge
579
edgard schrieb:
daß er damit Geld verdient (oder wieviel) ist platt und vordergründig. Das, was er (angeblich) als Vermögen besitzt (vielviel davon muß für eine Filmproduktion erst ein mal eingesetzt werden), bekommt (nicht:verdient) mancher (staatlich subventionierter) US- Manager in einem Jahr!
Das ist nicht platt und vordergründig da sich Moore ja immer darüber aufregt wenn jemand so Geldgierig ist, er selbst verdient Millionen und behandelt seine Mitarbeiter dann wie Dreck.

edgard schrieb:
Wenn diese "liberalen" Vorwürfe auch nur teilweise stimmen sollten, wäre MM im amerikanischen Rechtsystem längst mit unzähligen Millionen-Klagen gerade von der erwähnten Bank und insbesondere Waffennarr Heston überzogen worden, oder?
Er ist schon verklagt worden und wird auch gerade wegen solcher Falschdarstellungen verklagt.
 

TheUnknown

Großmeister
Mitglied seit
24. März 2003
Beiträge
768
Ich für meinen Teil bin heilfroh das es wenigstens einen gibt der mit seiner Kritik gegen die derzeitige US-Administration bei so vielen Menschen gehör findet ...auch wenn seine mittel oft populistisch und vielleicht sogar manchmal nicht ganz der Wahrheit entsprechen sollten...glaub ich nicht das da böse absicht dahinter steckt.
Keiner ist perfekt ... nichtmal Moore. Keiner kennt die Wahrheit über Bushs Verbindungen und Machenschaften. Darf man denn neuerdings Bush nur kritisieren wenn man zu 100% beweisbares und absolut wahres von sich gibt?
Zusätzlich muss man sich zugestehen das es durchwegs bestrebungen gab Moores Filme nie in die Kinos zu lassen und auch ihn mundtot zu machen.
Diese Tatsache zeigt mir deutlich das er gar nicht so falsch liegen kann wie manche gern hätten.

Bedenkt man auch das er öffentlich alle Menschen weltweit aufforderte sich seine Filme ruhig gratis aus dem Netz zu saugen muss man doch sagen das es ihm anscheinend nicht nur um die Kohle geht und da doch mehr dahinter stecken könnte als reine Profitgier.

Oft kommt es mir so vor als ob aus den meisten Moore-Kritikern nur der reine Neid spricht. Die meisten stossen sich an seinen Multi-Millionen die er damit verdient haben soll. NA UND?
Was ist schlimmes daran Geld zu verdienen. Verliert man neuerdings dadurch glaubwürdigkeit??

@Danie
er selbst verdient Millionen und behandelt seine Mitarbeiter dann wie Dreck.
Wo hast du her das er seine Mitarbeiter wie Dreck behandeln soll?
Moore muss auch Geld verdienen damit er all die Klagen die ihm von seinen Gegnern an den Kopf geworfen werden auch finanziell überleben kann und nicht durch unzählige Prozesse irgendwann pleite geht.
Schon mal darüber nachgedacht?
 

Danie

Großmeister
Mitglied seit
16. Oktober 2003
Beiträge
579
TheUnknown schrieb:
Darf man denn neuerdings Bush nur kritisieren wenn man zu 100% beweisbares und absolut wahres von sich gibt?
Nein aber wenn man einen Dokumentarfilm macht sollte schon alles stimmen was gezeigt wird.

Außerdem ist es ein Unterschied ob ich Vermutungen äußere oder ob ich meine Vermutungen als Wahrheit verkaufe oder sogar
das Titelblatt einer Zeitung fälsche in dem ich einen Leserbrief als Schlagzeile bzw. Leitartikel ausgebe nur damit meine thesen unterstützt werden.
http://www.gmx.net/de/themen/unterhaltung/film/news/328468.html


TheUnknown schrieb:
Oft kommt es mir so vor als ob aus den meisten Moore-Kritikern nur der reine Neid spricht.
Das glaube ich weniger.
TheUnknown schrieb:
Was ist schlimmes daran Geld zu verdienen. Verliert man neuerdings dadurch glaubwürdigkeit??
Wenn ich Dinge behaupte und mich bei Fehlinformationen oder übertriebenen Dingen dann rausrede mit Sätzen wie:
"Satire muss nicht immer voll der Wahrheit entsprechen"
dann verliert man nunmal seine Glaubwürdigkeit.

TheUnknown schrieb:
@Danie
er selbst verdient Millionen und behandelt seine Mitarbeiter dann wie Dreck.
Wo hast du her das er seine Mitarbeiter wie Dreck behandeln soll?
Das findest du unter dem link der weiter ober geposted wurde.

TheUnknown schrieb:
Moore muss auch Geld verdienen damit er all die Klagen die ihm von seinen Gegnern an den Kopf geworfen werden auch finanziell überleben kann und nicht durch unzählige Prozesse irgendwann pleite geht.
Schon mal darüber nachgedacht?
Wenn ihm diese Prozesse so viel Geld kosten würden, dann könnte er seine Kinder warscheinlich nicht mehr auf eine teure Schule schicken und auch seine 1,3 Millionen teure Villa hätte er dann warscheinlich schon verkaufen müssen.
Schon mal darüber nachgedacht?
 

Danie

Großmeister
Mitglied seit
16. Oktober 2003
Beiträge
579
TheUnknown schrieb:
Darf man denn neuerdings Bush nur kritisieren wenn man zu 100% beweisbares und absolut wahres von sich gibt?
Ich halte es für nicht ganz fair jemanden etwas vorzuwerfen was nicht der Wahrheit entspricht.
 

Leviathan

Meister
Mitglied seit
26. Februar 2003
Beiträge
297
Michael Moore besitzt 2000 Halliburton-Aktien.
Dazu noch Boeing, Pfizer, Merck, Genzyme, Elan PLC, Eli Lilly, Becton Dickinson, AOL, McDonalds, GE etc...

Zumindest diesbezüglich ist Moore als scheinheiliger Lügner enttarnt.

Während Moore jeweils mit Privat-Jets umherfliegt und im Ritz o.ä. absteigt, mietet er sich ein zweites, billigeres Hotelzimmer um die Journalisten zu empfangen.

Moores Filmcrews sollen zu 100% aus Weissen bestehen.


Michael Moore schrieb:
"I don't own a single share of stock."
Michael Moore schrieb:
"...for every American killed in the Iraq war, I would like Halliburton to slay one mid-level executive."

http://www.newsmax.com/archives/articles/2005/11/3/150518.shtml
http://www.worldnetdaily.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=47174
 

antimagnet

Forenlegende
Mitglied seit
10. April 2002
Beiträge
9.676
ist ja (fast) wurscht.

wir haben hier ne person x und die hat die argumente a, b, c.


wie man in diesem fall von den eigenschaften der person x auf die eigenschaften der argumente a, b, c kommt, möge man mir doch bitte erklären.
 

Winston_Smith

Forenlegende
Mitglied seit
15. März 2003
Beiträge
5.237
Angenommen, die Geschichte stimmt. (was ich selbst MM nicht zutraue)

Person X ist also nun ein Lügner. Wenn man damit die Aussagen a,b,c nicht glauben kann, was ist dann mit den Aussagen d,e und f?

Warum soll er gerade bei einem solch komplexem Thema die Wahrheit sagen, wenn er die Öffentlichkeit schon bei Kleinigkeiten belügt?

ws
 

antimagnet

Forenlegende
Mitglied seit
10. April 2002
Beiträge
9.676
wenn jemand über seine private finanzielle situation lügt, dann stimmen auch seine poitischen analysen nicht?


:gruebel:


das kann ja durchaus sein. richtig gute argumente in der sache wären aber besser, oder nicht?
 

the_midget

Erleuchteter
Mitglied seit
28. Juni 2004
Beiträge
1.878
Danie schrieb:
TheUnknown schrieb:
Darf man denn neuerdings Bush nur kritisieren wenn man zu 100% beweisbares und absolut wahres von sich gibt?
Ich halte es für nicht ganz fair jemanden etwas vorzuwerfen was nicht der Wahrheit entspricht.
Also ich glaub manche verstehen Michael Moore einfach nicht...

Michael Moore macht folgendes: Er macht Filme über bestimmte Themen und nutzt dabei die gleichen Stilmittel, die andere Berichterstatter auch benutzen (Polemik, Agitation, Propaganda etc.), nur daß er das inhaltlich mit genau den entgegengesetzten Präferenzen tut.
Die Fakten stimmen soweit ich weiss immer, nur wie gesagt setzt er sie extrem polarisierend und polemisch in Szene. Er hat gar nicht die Absicht objektiv zu sein. Hinzukommt, daß er seine Arbeit nach eigener Aussage als Satire versteht. Wer also eine sachlich neutrale Darstellung von welchen Fakten auch immer sucht ist bei ihm eindeutig an der falschen Adresse.

9/11 Fahrenheit hat mir allerdings dann auch nicht mehr so richtig gut gefallen. Mir hat immer an MM gefallen, daß er die Dinge sehr humorvoll darstellt, selbst wenn die Dinge, die er darstellt eigentlich eher schockierend sind - und das meist ohne wirklich bösartig oder zynisch zu sein. In Fahrenheit, fand ich, ist ihm das nicht gelungen. Der Film ist wirklich bitterböse und man merkt die Wut, die ihm zu diesem Film veranlasst hat. Ich fand den Film sehr platt, gleiches gilt für sein letztes Buch. Ich glaub seine besten Zeiten hat er hinter sich...


Michael Moore besitzt 2000 Halliburton-Aktien.
Dazu noch Boeing, Pfizer, Merck, Genzyme, Elan PLC, Eli Lilly, Becton Dickinson, AOL, McDonalds, GE etc...

Zumindest diesbezüglich ist Moore als scheinheiliger Lügner enttarnt.

Während Moore jeweils mit Privat-Jets umherfliegt und im Ritz o.ä. absteigt, mietet er sich ein zweites, billigeres Hotelzimmer um die Journalisten zu empfangen.

Moores Filmcrews sollen zu 100% aus Weissen bestehen.
@Leviathan: Ja bitte, sag doch mal wo du das her hast!


gruss

mgt
 

fumarat

Erleuchteter
Mitglied seit
21. Januar 2003
Beiträge
1.168
Gute Überlegung Talpa, trotzdem würde ich dir empfehlen, den Film erstmal anzusehen, denn er ist eigentlich voll von Systemkritik, wie die meisten seiner Filme. Außerdem stimmen viele deiner Vorwürfe so nicht.

Allerdings, so dachte ich mir spontan (hab mir den Film damals leinwandfrisch im Kino angesehen): "Wow, ganz schöne Kritik an Bush&Consorten. Und das kurz vor den Wahlen."

Einige Minuten später, nachdem der (brainwash-ähnliche) "Kinoeffekt" (geht es nur mir so?) etwas abgeflaut war und ich wieder realistisch zu denken begann, dachte ich mir jedoch, dass die Kritik eigentlich ziemlich oberflächlich blieb.

Ich kenne dieses System (persönlich) aus anderen (aktuellen) Diktaturen, wo auch staatlich gelenkte (Pseudo-)Kritik zugelassen wird, um damit das Volk ruhigzustellen und ihnen Redefreiheit zu suggerieren. Interessanterweise finden es Geheimdienste und Staatspolizei jedoch überhaupt nicht komisch wenn privat auf HPs oder in Versammlungen etc. ebensolche Meinungen vertreten werden, wie es "Volksheld" XY am Hauptabendprogramm im Staatsfernsehen tut!

Kritik an den Mächtigen ist nicht mehr Kritik, wie wir sie kennen, still und heimlich unter vorgehaltener Hand (aber doch so wirkungsvoll), sondern öffentliche Popcorn-Show! Moore sahnt alle möglichen Filmpreise ab, der Film bricht Kinorekorde, doch die Mächtigen bleiben an der Macht, schon komisch, nicht?


Grüße fumarat
 

struppo_gong

Erleuchteter
Mitglied seit
27. September 2002
Beiträge
1.166
h,
ich denke ich kann im großen und ganzen graf unzahl zustimmen.

wenn ich mich so an ende 2002 anfang 2003 errinnere, und wie das ganze Thema so in den Medien stattfand, und wie die leute damals andauernd moore zitierten.....ach ja
auf jeden fall war die ganze irak krieg sache doch soziologisch zimlich gut durchdacht. jeder angriff auf die argumente konnte doch einfach als unpatriotisch abgetan werden usw. die leute wurden quasi durch die umstände in 2 befeindete kategorien aufgeteilt. und vor allem in den usa wurden da doch recht primitive geschütze aufgefahren. kein wunder so emotional wie das ablief.
michael moor ist nun mal nur ein mitglied des systems, und wenn ich mir die "herzerweichenden" mutter von soldat geschichten usw ansehe dann ist das in meinen augen plump, aber in den usa evt auch notwendig um nicht komplett falsch verstanden zu werden.
persönlich fand ich den Film auch total arm. er hätte sich mehr auf die massenvernichtungswaffenlüge konzentrieren können. aber damals war einfach ein verfickt großer haufen von Standpunkten am Start. moore hat einige gestreift. und dass er in die hände von pnac spielt? naja ehrlich gesagt hab ich heute das gefühl, dass damals verdammt viele kriegsgegner die stimmung eher hochgeschaukelt haben als eine sachliche Informationspolitik zuzulassen. zusätzlich gab es riesige unterschiede in der sichtweise der amerikaner und europäer, also auch in der reziption des films. Ich denke, das bei den amis einfach nicht soviel rauszuholen war ohne komplett abgelehnt zu werden.

ab dem punkt an dem mm entschied einen film zu machen war er gezwungen kompromisse einzugehen.

...und wenn ich erst an die damaligen demonstrationen, z.B. hier in Deutschland denke. mit all ihren Schildchen, mit ihren dumpfen Parolen.
naja für die PNAC haben die dann aber vermutlich doch nicht gearbeitet.
 

Leviathan

Meister
Mitglied seit
26. Februar 2003
Beiträge
297
(Talpa ist tod. Ich übernehm' das)

Natürlich hab ich den Film mittlerweile gesehen. Lief ja auf allen Privaten vor einigen Monaten.


Peter Schweizers neues Buch, "Do As I Say (Not As I Do): Profiles in Liberal Hypocrisy" nimmt den Robin-Hood-Mythos von MM gehörig auseinander. Das Buch ist über Amazon.com problemlos erhältlich.

Natürlich stammt dieses Büchlein aus Neokonservativen Quellen. Und wer mich (uns...) kennt, weiss, dass ich gegen die Neocons bin. Nicht gegen Menschen, Hautfarben, Augenfarben. Sondern gegen intellektuell dogmatisierte Glaubensverpflichtungen. Gegem menschenschädliche -Ismen. Gegen Tabus und religiösen Fanatismus.

Es ist in den USA wohl ähnlich wie in der Schweiz: Jeder Bürger hat das Recht, das versteuerte Einkommen und das versteuerte Vermögen seines X-beliebigen Landsmannes schlicht und einfach auf der zugehörigen Gemeinde zu erfragen.

Also setz' ich nochmals die Links:

Jaja! Neocons Weltbild. Nur leider bestimmt dieses unser aller Fortbestehen...


http://www.newsmax.com/archives/articles/2005/11/3/150518.shtml
http://www.worldnetdaily.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=47174
 

Winston_Smith

Forenlegende
Mitglied seit
15. März 2003
Beiträge
5.237
Für mich ist MM gestorben, als er zum Mord an Deutschen Touristen in Florida aufgerufen hat...

Du willst "die Krauts" erschießen lassen? Bitte, aber dann werde ich Dir ganz bestimmt nicht mein Geld in den Rachen schmeißen.

Was wäre eigentlich, wenn ich MM eine Kugel in den Kopf wünschen würde?
 

struppo_gong

Erleuchteter
Mitglied seit
27. September 2002
Beiträge
1.166
Leviathan schrieb:
Michael Moore besitzt 2000 Halliburton-Aktien.
naja das sind ca. 100.000 dollar in halliburton aktien


oh fuck ich seh grad dass das vor 3 jahren nur 20.000 waren.
seh ich das richtig?

naja eigentlich wollte ich nur sagen, dass ich mir bei mm's einkommen vorstellen könnte, dass ihn 20.000 bzw 100.000 nciht so kratzen und er die aktien gekauft hat um irgendwelche rechte für versammlungen oder einfach informationsfluss gekauft hat.
würde ich zumindest nicht ausschließen.
Und wenn jemand halliburton aktien aus diesem grund kauft dann mm.
 

antimagnet

Forenlegende
Mitglied seit
10. April 2002
Beiträge
9.676
was denn für nen robin-hood-mythos?

:gruebel:


nachtrag: huch, da haben sich zwei dazwischengemogelt... :motz:


als jemand, der noch nie in den usa war, wage ich mal die kühne behauptung, dass ihr den amerikanischen kontext vergesst. moore hat gar nicht vor, umfassend und tiefgründig und nüchtern und neutral zu informieren. der macht unterhaltung. kabarett. wenn einer schlechte nachrichten hat, dann soll er sie doch bitte wenigstens unterhaltsam präsentieren. ard-politberichterstattung kann man doch gar nicht so lange aushalten. erfolgreich ist er, weil die leute diese leicht rezipierbare form von bad news mögen. ob das schlecht ist, wage ich mal zu bezweifeln, denn auch schwer rezipierbare texte ändern nichts an den bad news. und weil er unterhalten will, polemisiert er auch und will die krauts erschießen lassen (will er das?). sowas darf die ard-politberichterstattung natürlich nicht sagen. aber volker pispers darf das bestimmt, winston. außerdem nutzen die amis einfach ne blumigere und sprache als wir...
 

Leviathan

Meister
Mitglied seit
26. Februar 2003
Beiträge
297
struppo_gong schrieb:
Leviathan schrieb:
Michael Moore besitzt 2000 Halliburton-Aktien.
naja das sind ca. 100.000 dollar in halliburton aktien


oh fuck ich seh grad dass das vor 3 jahren nur 20.000 waren.
seh ich das richtig?
Du siehst richtig. Total Share an Halliburton ist > 500'000 Aktien.

Natürlich hat da MM mit seinen 2000 Anteilen kaum Stimmrecht. Aber eben: Was denken die Leute, wenn sie Robin Hood mit dem Sheriff von Nottingham Frühstücken sehen?

Die waren doch (zumindest ideologisch) zusammen im Bett?!?!!!
 
Ähnliche Beiträge




Oben