Michael Moore - Nur ein Scheinheiliger?

KeepCool

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Ich weiß nicht ob es schon jemand angesprochen hat, aber mir ist beim surfen durch's Netz eine interessante Seite zum Thema Michael Moore und seinem Bezug zur Wahrheit untergekommen.

Aber seht selbst:

http://www.liberalismus.at/moore.php

Beispiel u.a. :

Waffe für's Konto?

Film: Im Film marschiert Moore in eine Bank, wo er nach fünf Minuten direkt in der Bank eine Waffe als Prämie bekommt.

Wirklichkeit: Jan Jacobson, die Bankangestellte im Film: "Was in der Bank passierte war eine vorher arrangierte Sache. Normalerweise muss man eine Woche oder zehn Tage warten." Bei der Bank kommt man sich nach dem Film ziemlich benutzt vor. Laut Angaben der Angestellten hat Moores Filmfirma ein Monat daran gearbeitet, die Szene so zu filmen. [4] Bei dem Gewehr handelt es sich um eine von mehreren Prämien, die zur Auswahl stehen. Normalerweise wird sie bei einem lizenzierten Waffenhändler gekauft und ist auch dort abzuholen, nach einem Backgroundcheck. Für den Film wurde das Gewehr dort abgeholt und in die Bank zur fingierten "Übergabe" gebracht. [5] Helen Steinman, die Kundenbetreuerin in der Bank (auch im Film zu sehen), bestätigt: "Man kann nicht einfach hereinkommen und eine Waffe erhalten." Moore gab nur vor, ein neues Konto zu eröffnen. [6]
 

Mr. Anderson

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wurde schon sehr oft angesprochen, z.B. von Winston Smith;
übrigens nimmt's diese liberalismus.at Seite mit der Wahrheit auch nicht unbedingt so genau...
 

dkR

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Das Mr. M. Moore in seinen Reportagen teilweise doch etwas... übertreibt und eine eher undifferenzierte Sichtweise der Dinge hat, ist nun weder neu noch überaschend.
 

haruc

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Hmm...
Michael Moore ist ja nicht gerade als Dokumentarfilmer bekannt. Es fällt einem früher oder später auf, dasd die filme doch leicht überspitzt sind.
Man kann einfach mit der Situation in den USA unterschiedlich umgehn... die einen machen ihrem Ärger Luft, indem sie jemand anders umbringen, der nächste bringt sich selbst um und der dritte dreht eben satirische Filme.
 

KeepCool

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Seine_Neutralitaet schrieb:
übrigens nimmt's diese liberalismus.at Seite mit der Wahrheit auch nicht unbedingt so genau...
Das haben politisch motivierte Seiten generell an sich - ich muss eingestehn das ich das auch nicht vorrausgestzt habe.
 

Kendrior

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Rein menschlich betrachtet nicht besonders nett von Herrn Moore.
Dass er übertreibt ist auch klar, aber mal ehrlich- anders versteht das Volk es doch nicht außer durch Polemik, Überspitzung und Humor. So gesehen macht er seinen Job sehr gut, stellt euch vor er würde für die Gegenseite arbeiten...
 

Parzifal

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Da Herr Moore aus den USA kommt, und dort gerade ein sehr Polemischer Präsident am werkeln ist, und das ganze Land auch sonst etwas Polemisch in seiner Art ist, verwundert es doch nicht, das Herr Moore auch so ist.
 

Kendrior

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Sag ich doch. Anders verstehen die eher leichtgläubigen Amerikaner das nicht. Bzw die eher leichtgläubigen Europäer, Asiaten, Australier, Südamerikaner, Afrikaner und Neuschwabenlandbewohner ( nur um darauf hinzuweisen, dass Naivität international verbreitet ist und kein speziell amerikanisches Phänomen ist).
 

benicio

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ich denke dass moore durch die überspitzungen in seinen filmen noch eher die manipulationsmöglichkeiten und ihre machart verdeutlichen kann... er schlägt die US Regierung mit ihren eigenen auf das volk angewendeten waffen...
 

BesenWesen

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ist vielleicht ein bisschen off topic, aber kennt jemand von euch diesen alex jones?

was ist denn von dem zu halten?


besen
 

Talpa

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Komisch: schon am 5.8.04 schrieb ich: Wer ist Michael Moore?
Alles, was ich dafür erntete, war Spott und Gelächter..

Ich bleibe dabei: Moore ist ein Agent der Falken, Neocons und Bushisten...

Seine sogenannten Dokus enthalten für den aufmerksamen Zeitgenossen keine neuen Fakten! Im Gegenteil: Moore relativiert, suggeriert und impliziert!

Wäre Moore auch nur annähernd das, wofür er sich ausgibt, dann hätte er auch die Eier gehabt, die Frage nach den Hintermännern zu stellen. Er hat dies unterlassen und statt dessen auf dem harmlosen Pressesprecher G.W.Bush und seinen Freunden rumgehackt...

Das allerwitzigste ist nur, dass es den Puppetmasters keinen Unterschied gemacht hätte, ob Bush oder Kerry nun den Job des Presseverantwortlichen innegehabt hätten. Beide sind Bonesmen, gleicher Jahrgang in Yale und durch Wort, Griff und Zeichen miteinander verbunden...


brave new world...
 

kaka

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das schlimme ist doch, das viele seiner darstellungsweisen unreflektiert hingenommen werden und klischees und vorurteile gefestigt und ausgebaut werden.

ich erinnere mich mit grausen an die kinovorstellung im alternativen unikino grindel (in hamburg), als bowling for columbine lief. die extremsten szenen wurden mit gegröle und klatschen bedacht, das war nicht mehr schön. undifferenziertere sichtweisen als moore, bringt nur noch die bush-regierung. und gleiches mit gleichem vergelten, davon halte ich nichts.

moore macht sich, meiner meinung nach, die anti-amerikanische stimmung zu nutze und verdient daran einen haufen geld. ich finde das moralisch sehr fragwürdig.
 

Mr. Anderson

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Die anti-amerikanische Stimmung der Amerikaner? Seine Filme waren gerade in den USA erfolgreich.
 

Innana

Geselle
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Der Fim war "erfolgreich" ? Sie haben Bush doch trotzdem gewählt. Negativwerbung ist ja schliesslich auch Werbung. Hätte sich M.M. eigentlich auch denken müssen...
Daß der Film überhaupt so gezeigt wurde, hat mich schon immer irgendwie ein wenig gewundert. Und Kerry hat er auch überhaupt nicht kritiesiert, obwohl der´s genauso dick hinter den Ohren hat, wie georgie.

PS.: Was weiß man denn über die" Person M.M. " wer ist er ?

L.G.Innna :twisted:
 

kaka

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Ich bin ein Millionär, ich bin ein Multi-Millionär. Ich bin scheißreich. Wisst Ihr warum ich ein Multi-Millionär bin? Weil Multi-Millionen mögen was ich mache. Das ist ziemlich gut, nicht? [1]
Ich mag richtig oder falsch liegen, aber wenn ich etwas als ein Faktum darstelle, dann müssen mir die Zuschauer vertrauen, dass diese Fakten korrekt sind. [2]

Michael Moore

http://www.liberalismus.at/moore.php
 

kaka

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jetzt wird es ominös! der film fahrenheit 9/11 wurde anscheinend mit geldern der bin ladin family finanziert!


In Dude, Where's My Country, Michael Moore's conspiracy theory consists of tying the Bush family together with the bin Ladens and the Saudis (whom he regards as little better, in fact arguing that they and not Osama bin Laden -- "how could a guy, sitting in a cave in Afghanistan hooked up to dialysis, have directed and overseen the actions of nineteen terrorists for two years...." (p. 16).). The ties to the bin Ladens, Moore maintains, run through the Carlyle Group, to which both Bush Sr. and Jr. have ties, and in which the bin Ladens had an investment.


[..]

http://www.mooreexposed.com

Anm.d.Admins: Bitte keine exzessiven Copy and Paste Arien durchführen. Text entfernt - weiter gehts unter http://www.mooreexposed.com
 

kaka

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hier mal für die ganzen moore fans und gläubigen:

Anm.d.Admins: Bitte keine exzessiven Copy and Paste Arien durchführen. Text entfernt - Nichtangeben einer Quelle setzt nicht das Urheberrecht außer Kraft
 

the_midget

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Innana schrieb:
PS.: Was weiß man denn über die" Person M.M. " wer ist er ?

L.G.Innna :twisted:
hier gibts ne Menge über Michael Moore:

http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Moore

und seine >Presseinfo(nicht sehr ausführlich) :

http://www.michaelmoore.com/press/bio.php

Michael Moore was born in Flint, Michigan, and attended Catholic schools, including a year in the seminary, which he says accounts for his healthy respect for the fires of hell which seem to be located somewhere just outside Crawford, Texas.

He was an Eagle Scout, Newspaper Boy of the Week, and the youngest person ever elected to public office in the state of Michigan when he was 18-years old.

(...)
Michael currently spends his time reading, gardening, and removing George W. Bush from the White House.
:!:

gruß

the_midget
 

kaka

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Über die Person Michael Moore
Michael Moore hat es weit gebracht. Ohne College-Abschluss lebte er den American Dream und wurde zum Multi-Millionär. Er wohnt in einem 1,27 Millionen Dollar teuren Apartment an der Upper West Side in Manhattan [14], in seinen eigenen Worten im "luxury home and corporate suite to America's elite" [13].
[..]

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