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Wehrpflicht: wie war Euer Grundwehrdienst?

Dieses Thema im Forum "Politik, Sozialkritik, Zeitgeschehen & Geschichte" wurde erstellt von district7, 31. Dezember 2003.

  1. Moppelkotze

    Moppelkotze Lehrling

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    Hallo

    Ich habe die Grundi 1989 gemacht,war doch manchmal etwas
    komisch wenn die Nachrichten über die Vorgänge in der DDR kamen.
    Zum Glück sind dann die Trabis durch die Kaserne zur Notunterkunft
    in der Turnhalle gefahren :)
    Heute ohne direktes Feindbild würde ich auch Zivildienst machen.

    Ciao Moppelkotze
     
  2. Gurke

    Gurke Ehrenmitglied

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    Wehrdienst, mal schaun.
    War bei denen, die nur noch 2 Monate AGA hatten, und die Wachausbildung und schwre Waffen dann in der Stammeinheit durchgenommen wurden. Aber ist je jetzt schon wieder ganz anders.

    AGA, bin am Tor, lassen mich auch einfach so rein (Narren), ein freundlicher Herr, erklärt mir ich soll den Schildern folgen. Schön, nur gehörtetn taktische NATO Zeichen nicht zu meiner bisherigen Ausbildung. Trotzdem gefunden.
    War recht früh da, hieß zwar bis 14 Uhr, wurde aber irgendwann mal geändert ohne die Rekruten zu benachrigtigen, gab deshalb auch ein paar Nachzügler und ein kleines Organisationsproblem.
    Erstmal zur Erfassung, und zur Voruntersuchung, eigentlich der gleiche Spass wie bei der Musterung (später noch TBC Röntgen und wenn nötig Impfschutz aufbessern). Man wurde die ganze Zeit rumgescheucht, auch Mannschaften machten sich Spass drauf einen aufzuziehen (wie war das noch mit Gewaltspirale?). Naja, das übliche halt, ein Kästchen freilassen, nicht die Wände stützen, Hände aus den Taschen usw.
    Nach Stubenzuweisung und teilweiser Einkleidung, etwas Infounterricht ging es bis knapp Mitternacht antreten und aufstellen üben. Wecken war die ersten Tage um 4 Uhr, danach um 5.30 Uhr.
    Dienstschluß war Anfangs eben von Mitternacht nach der ersten Woche so 19 bis 20 Uhr und danach meist 17 Uhr, wenn nichts anderes anlag.
    Ausbilder hmm. War eine Ausbildungskompanie des Bataillions, wer hier landete hatte irgendwann Mist gebaut oder bei paar lehrgängen nicht ganz so gut abgeschitten, ansonsten viele Fallschirmjäger, die wegen Verletzungen nicht mehr springen durften.
    Sagen wir so Arschlöcher gibt es überall, denke lag teilweise auch an ihren Nerven, alle zwei Monate bei null anzufangen ist wohl auf Dauer nicht so zuträglich. Wenn man dann was auf dem Kasten hatte, wurden sie umgänglicher. Nur bei einem war ich mißtrauisch, der machte von Anfang an auf Liebkind, da muß man immer aufpassen nicht irgendwann ein Messer im Rücken zu haben.
    Hochwassereinsatz97 waren wir nur Alarmbereitschaft, kamen erst mal die dran, nur die Fahrzeuge mußten dahin.
    Stammeinheit, gehörte zu dem Logistikregiment einer Panzerdivision. Hatten aber irgendwie das Pech, genau vor einer Übung dahin versetzt zu werden, dachten schon hätten nach der Grundausbildung etwas Pause (als Gruppenführer auch einen frisch versetzten bekommen, der hatte genausoviel Bock wie wir, na ok im nachhinnein wars schon lustig. Übungen sind viel lockerer, als das was man in AGA so erlebt hatte.)
    Erstmal in Eiltempo durch Wachausbildung geschleußt, MG und Panzerfaust mal nebenbei gemacht, nur für MK war keine Zeit (oder kein Geld) da.
    ATN, eigentlich war ein Monat vorgesehen, gebraucht wurde eine Woche, und selbst da hatten wir noch Zeit.
    Wenn kein Biwak oder Übung von uns oder anderen anlag, wars ein lockeres Leben, einzig worauf man achten mußte, war nicht umbeschäftigt ausschauen.
    Mein Chef war ganz ok, weil selten da (hatten kein Telefon bei uns, hockte deswegen immer bei der EDV rum). Nur der Boss der anderen Gruppe, die noch bei uns hinten war, der konnte mich nicht ab. Glaube er hielt mich etwas beschränkt, aber das ist sein Bier.
    Meist in der Spätschicht gewesen, konnte länger pennen und es wurde nicht ganz so sehr wie am Tage gepfuscht (außer war ein Neuer bei, den mußten wir erstmal ins System einbinden und auf die Finger schaun).

    Hmm, getrunken wurde viel, jeden Tag ein anderer Raum, gab sonst nicht viel zu tun. Auch interessant, Fernseher auf Stube wurde ungern gesehen, sollte so dem Einzelsaufen vorgebaugt werden.

    Material, darüber reden wir lieber nicht. Als Nichtkampfeinheit, bekam man eh erst ganz am Schluß die neusten Sachen (die KRK Kompanien mal ausgenommen). Andererseits, als Hauptfeinde wurden uns immer feindliche Sabotagetrupps, sprich Fernspäher und Fallschirmjäger, genannt. Das sind ja auch nur Dorfmilizen.
    Selber einkleiden ging auch nur zum Teil, kam immer die Frage, ob dies denn STAN-mäßig ist. Auch schön, wenn man den ganzen Mist auf Lager hat, aber nicht nutzen darf.

    Ansonsten Diebstahl war ein großes Problem. Nicht nur wegen dem BW Material vor der Nase und die bekannten Abläufe, auch private Sachen durfte man nicht unbeaufsichtigt lassen. Scheinen fast nur Kleptomanen in die Materialabteilungen zu kommen. Gab auch recht beliebte Sachen, Panzertape zB, hatten wir sogar Anweisungen Originalverpackungen zu öffnen (normalerweise gehen die ungeprüft durch), weil die im Depot schon mal ein paar Lagen entfernt hatten und mit Holzplatten auffüllten, zum Schluß den Karton wieder wie neu zuklebten. Batterien, auch sowas. Hatten mal Fehllieferung von knapp 3000 Stück zuviel, am Morgen waren nur noch 1000 da. Filter für ABC Masken wurden auch gern genommen. Bekam für Übungszwecke eh nur einen gebrauchten, wurden dann gegen versiegelte unter der Hand getauscht. Blöd nur, als dann alle Masken und Filter nach Israel zum Zivilschutz gehen sollten, und die Hälfte davon unbrauchbar war.

    Alles im Allem, war schon ok, nur auf die AGA könnte ich verzichten.
     
  3. Ring

    Ring Meister

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    Hmmm??... Das kann man jetzt aber auch sehen wie man will :gruebel: !!

    MfG

    Ring
     
  4. Winston_Smith

    Winston_Smith Forenlegende

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    Moin!
    Also ich war bei der Marine.

    Habe gelernt, mich mit verschiedenen Menschen zu engagieren, tolerant gegenüber anderen zu sein. Kameradschaft und Zusammenhalt war der Hammer.

    Habe gelernt zu bügeln, zu nähen, Ordnung zu halten.

    Gesoffen haben wir so gut wie nie. Wie denn auch, wenn man bis 20h Dienst hat und der Wecker um 5h geht, will man einfach nur pennen.

    Habe nicht jede Nacht bei Mami und Papi geschlafen.

    Habe gelernt, die Zähne zusammenzubeißen auch wenn ich mit blutigen Blasen an den Füßen marschiert bin.

    Habe gelernt, daß kälte nur ein Gefühl ist, welches irgendwan vergeht.

    War so fit, wie nie zuvor. 3mal die Woche Sport + Leistungsgruppe laufen. Meine beste Zeit beim 10meilen-lauf habe ich in meiner BW-Zeit erreicht.

    Und ja, ich habe auch erlebt, wie es ist, wenn man mit einem MG und Leuchtspur über die Heide mäht. Handgranaten schocken auch. Ebenso MP und Panzerfaust. (Ihr könnt mich jetzt verurteilen, aber wer es noch nie getan hat, kann sich kein Urteil erlauben.)

    Ach ja, wer einmal mit der "Donald-Duck-Uniform" auf der Kieler Woche war, der weiß auch, wie Uniformen auf die Ladys wirken... :wink:


    Kurz und gut, mir hat die BW nicht geschadet.

    winston
    HGdR
     
  5. Narya

    Narya Geselle

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    "Frauen gehen zur Bundeswehr. MAENNER machen Zivildienst!" :lol: :lol: :lol:

    Als Zivildienstleistender hat man mehrere, aber einen ganz bestimmten _sehr_ grossen Nachteil:
    Man kann seine Dienstzeit nicht verlaengern! :(

    Auch bei mir war oftmals aufstehen morgens zwischen 5:00 und 5:30 Uhr angesagt und es ging bis abends 20:00 Uhr (+/- eine halbe Stunde).
    Ein Vorteil des Zivildienstes: Man kann sich selbst organisieren, mit seinen Zivikollegen oder auch seine eigene Arbeit so machen wie man selbst der Meinung ist, dass sie am besten zu erledigen sei.
    Auch ich habe nicht oder nicht unbedingt oft bei Mami und Pappi geschlafen, es war gut Unterkunft auf der Dienststelle zu haben, besonders wenn man freiwillig Ueberstunden gemacht hat weil noch Arbeit anlag die ob der _hervorragenden_ Kammeradschaft und der anstrengenden aber genialen Arbeit sehr viel Spass gemacht hat.
    Und ob man als Bundi unbedingt so viel mehr saeuft als beim Zivildienst lasse ich hier mal hingestellt :lol:
    Frage ist aber ob man als Bundi, wie hier einige Male geschrieben, mit wirklich so vielen Menschen aller Couleur in Beruehrung kommt auf die es sich einzustellen gilt.
    Als Zivi arbeitet man idR mit koerperlich/geistig (sehr) kranken Menschen.
    Ob ein Grundwehrdienstleistender (9 Monate) auch in irgendwelchen Krisengebieten mit menschlichen Tragoedien in Beruehrung kommt?
    Eigentlich nicht, es sei denn er willigt schriftlich zu Auslndseinsaetzen ein.
    Hochwasserhilfe? Ich bin in der Feuerwehr, ich brauche keine Bundeswehr um mich innerdeutsch "humanitaer" zu engagieren.

    Also ich waere fuer eine reine Berufsarmee.
    Und fuer ein soziales Pflicht-Jahr. Wuerde unsere Kassen staerken und die Bundeswehr koennte u.U. auch besser ausgruestet sein.

    Denn ein Argument dass mindestens so verbreitet wie "Ich hab Angst und will nicht durch den Matsch robben" ist doch "ICh habe keine Lust einer alten Omi den Hintern abzuwischen".

    Fazit:
    Frauen gehen zur Bundeswehr, Maenner machen Zivildienst ;o)
     
  6. heftiger_typ

    heftiger_typ Meister

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    Hinterm Deich
    Moin Moin.
    Also ich war bis zum 31.12 2003 bei der marine(SAZ - 2).
    Mir hat alles, von der grundausbildung in parow bis zu meiner letzten tätigkeit in wilhelmshaven sehr viel spass gemacht. wer wegen befehl und gehorsam, machtkomplexen von vorgesetzten rumheult hat die sache nicht verstanden. wenn ein vorgesetzter seinen leuten einen befehl geben muss hat er sie nicht im griff - solange aber ein vorgesetzter ein vorbild(in haltung und pflichterfüllung) ist, muss er nie etwas befehlen. ich kahm immer mit vorgesetzten super aus, ja auch mit den offz'en. solange man leistung zeigt und sich keinen stress macht (denn stress haben nur die leistungsschwachen :wink: ) der macht seine aufgaben gut und hat keinen grund von vorgesetzten angemacht zu werden. bin jetzt HG d.R. war mit vielen per du ob Mannschaften, Unteroffiziere, PUO'S, oder Offzen.

    Ich habe nicht gelernt wie man tötet oder säuft. haben vielleicht einmal die woche etwas im mannheim gefeiert ( einer hatte immer geb. oder was zum feiern), ich habe gelernt wie man schiesst und wache geht. habe viel auch über netzwerke und den allg. stabsdienst gelernt und meine aufgaben immer zu 100% erledigt.

    is alles ne einstellungssache
    und sollte es mal zum V-Fall kommen, und wir werden angegriffen und ich bekomme eine uniform an und ne waffe in die hand, dann mach ich das gerne, denn meine familie lebt in diesem land was es zu verteidigen gilt, und es ist besser dafür zu kämpfen als zu hause zu hocken und sich dann auf die verlassen zu müssen die man ja nich leiden kann...diese saufenden-kein grosshirn besitzenden-dummen-verrohten soldaten :wink: !!!

    ja ich war gerne soldat und bin gerne reservist.

    das war meine meinung...in diesem sinne
    cya
     
  7. IMplo

    IMplo Großmeister

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    Trashy hat geschrieben:

    "Als vielbenannten "Kriegsdienst" habe ich meinen Dienst jedenfalls nie gesehen, denn ich habe weder für irgendeinen Krieg gedient, noch das Töten gelernt.
    Das ist auch das, was mich an dem Wort Kriegsdienstverweigerer stört, aber es macht wahrscheinlich eine Gewissensentscheidung einfacher, wenn die Sache, gegen die man sich entscheiden muß möglichst bösartig klingt."

    Also Trashy, daß Du nicht im Krieg warst, freut mich aufrichtig!
    Wenn Du bei der Armee nicht das Töten, Minenlegen, Bombardieren oder ähnliches gelernt hast - wozu warst Du dann da? Heißt das, im Ernstfall würde unsere Armee dastehen und mit Blumen werfen? Das glaub ich Dir nicht, natürlich lernt man dort das Töten.

    Und die Sache Wehrdienst ist im Ernstfall nunmal Kriegsdienst und das hört sich nicht nur "möglichst bösartig" an, sondern ist einfach erschreckend bösartig! An die Geschichte der Kriege muß ich doch nicht erinnern? Und falls Du Dich fragst, was man gegen Kriege unternehmen kann?

    NICHT HINGEHEN!

    Greetz!
    IMplo
     
  8. Winston_Smith

    Winston_Smith Forenlegende

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    "...Bombardieren oder ähnliches gelernt hast..."

    Wow! Grundwehrdienstleistende werden jetzt schon zu Piloten/Waffenoffizieren ausgebildet! :D
     
  9. IMplo

    IMplo Großmeister

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    Also ich kann jedenfalls kein M-16 auseinandernehmen, wiederzusammenbauen und habe auch noch nie am Schiesstand versucht, tödliche Schüße abzugeben...

    Das ist für mich TÖTEN trainieren, für manchen beim Bund ist das wohl nur "Spielerei"?

    Greetz!
    IMplo
     
  10. Ehemaliger_User

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    Also erstmal an IMplo: Ich könnte jetzt in langen Sätzen voller rhetorischer Kunststückchen sagen, was ich auch mit fünf Wörtern ausdrücken kann: Ich halte dich für naiv. Wenn du weitere Erläuterungen brauchst, sag bescheid.


    @district7: Du bist ein österreichischer Fernmelder? Da gab's doch schonmal so einen... :wink:


    Was mich angeht, so habe ich meinen Wehrdienst noch vor mir, werde mich aber mit Sicherheit für diesen entscheiden, wenn ich nicht gerade auf T-viel-zu-schlecht gemustert werde. Ich glaube nicht, dass ich während dieser Zeit allzu viele Leute töten werde, statt dessen kann ich mir dann einen meiner Lebensträume erfüllen: Einmal in der Uniform zum McDonald's gehen :D .
    Und was die ganz stolzen Hardcore-Missionar-Zivis angeht: Ich putze lieber Panzer als alte Leute...



    PS: Was aufgefallen? Ich erkenne seltsame Parallelen zwischen Wehrdienstverweigerern und Vegetariern: Viele Angehörige beider Parteien versuchen Andersdenkende mit großer subversiver Energie zu missionieren. Aber das nur mal an Rande.
     
  11. IMplo

    IMplo Großmeister

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    Jo, EVO,

    is nicht neu, daß Pazifisten als naiv beschrieben werden.

    Im Umkehrschluß werde ich mich aber nicht dazu hinreissen lassen, dir auch irgendwelche Attribute anzuhängen.

    denk lieber mal drüber nach, daß alte Leute DIR ein Leben überhaupt erst ermöglichten und daß Du selber auch mal alt wirst...ich wünsche Dir dann einen kleinen EVO als Betreuer udn nicht so einen naiven Zivi :p

    Soviel zum Thema naiv

    Greetz!
    IMplo
     
  12. Winston_Smith

    Winston_Smith Forenlegende

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    @IMplo

    Ach sieh an: Das die M-16 in Ö und D die Standartwaffe ist, war mir bis heute neu... :roll:

    @EVO
    Zustimmung zu Deinem PS!!!! :D
     
  13. Ehemaliger_User

    Ehemaliger_User Ehrenmitglied

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    IMplo, dann denk du mal darüber nach, dass es nicht DU warst, der bei all den Überschwemmungen der letzten Jahre geholfen hat, dass es nicht DU bist, der versucht, unter Einsatz seines eigenen Lebens in Kabul ein halbwegs geordnetes Leben zu ermöglichen, sondern dass das alles die bösen, bösen, gar schröcklichen, stinkigen, garstigen Soldatenschweine machen, die alle miteinander feige Mörder sind.
     
  14. IMplo

    IMplo Großmeister

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    ...ich bin gegen den Einsatz deutscher Soldaten außerhalb des Bundesgebietes und bin zudem der Auffassung (habe ich schonmal geschrieben), daß dies nicht Aufgaben einer Armee sind, die zur Verteidigung und nur zur Verteidigung da ist.

    beim Hochwasser habe ich übrigens mitgeholfen, dazu muß man nicht und zwar GARNICHT beim Bund sein :p

    Greetz!
    IMplo
     
  15. IMplo

    IMplo Großmeister

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    @Winston:

    Klar, immer schön am Thema vorbeireden! Ist mir doch egal, mit was ihr standardmässig tötet!

    mannmannmann

    LOL
    IMplo
     
  16. Winston_Smith

    Winston_Smith Forenlegende

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    nochmal @IMplo

    Ist zwar offtopic aber trotzdem:

    "...is nicht neu, daß Pazifisten als naiv beschrieben werden."

    Sind sie es denn nicht?!

    So und jetzt schön wieder zurück zum eigentlichem Thema:
    "...wie war Euer Grundwehrdienst?"

    winston

    edit: Das es Dir egal ist, welche Waffe der Standart ist, ist mir schon klar. Wenn man aber diskutieren will, sollte man schon die Grundbegriffe kennen. Sonst sieht es eher nach Phrasendrescherei aus...
     
  17. IMplo

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    @EVO:

    "bösen, bösen, gar schröcklichen, stinkigen, garstigen Soldatenschweine machen, die alle miteinander feige Mörder sind."

    diese Attribute sind zwar sehr plastisch, aber

    1: sind das Deine Worte
    2: weiss ich nicht, was Du mit dieser unnötigen Zeile inhaltlich unterstreichen möchtest.

    Greetz!
    IMplo
     
  18. IMplo

    IMplo Großmeister

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    @Winston:

    Nein, sind sie nicht.

    Pazifisten handeln nach ihrer Überzeugung und das ist, auch und gerade in schwerem Umfeld eben nicht naiv, sondern Ausdruck einer gewissen Standhaftigkeit und von Charakter.

    Weißt Du? Mitlaufen kann jeder....

    Greetz!
    IMplo
     
  19. Ehemaliger_User

    Ehemaliger_User Ehrenmitglied

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    1. Es hat dich niemand gefragt, ob du für oder gegen den Einsatz bist. Ich bin gegen Spargel - interessiert das jemanden? Nein.

    2. Wer, wenn nicht die Armee, soll eine Stadt vor übriggebliebenen Taliban-Angehörigen, die hier und da noch 'ne alte Stinger rumfliegen haben, verteidigen? Das Rote Kreuz?

    3. Wenn du € 3,50 gespendet und das als großartige Hilfe angesehen hast, dann brauche ich das nicht weiter zu kommentieren. Wenn du tatsächlich dort warst und Sandsäcke gestapelt hast, dann schätze einfach mal den Prozentsatz der Zivilbevölkerung ab, der dasselbe getan hat, und vergleiche diesen mit dem Anteil der bösen Soldatenschweine.

    4. Wach auf aus deiner rosaroten Traumwelt, wo überall Blümchen und Schmetterlinge umherfliegen, wo man nur am goldenen Glöckchen klingeln muss, damit ein Schokoladenschweinchen ankommt und dich mal abbeißen lässt, damit die in deinem Bäuchlein vorprogrammierte Glückseligkeit aktiviert wird und damit Daisy Duck erscheint und dir einen bläßt.

    5. Falls du es nicht bemerkt hast: Ich versuche niemanden vom Zivildienst abzubringen. Nun denk mal über dich nach.
     
  20. Ehemaliger_User

    Ehemaliger_User Ehrenmitglied

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    Guck mal, Igelschnäuzchen, in Deutschland gibt es so um die 300.000 Soldaten und etwa 82.000.000 Zivilisten. Nochmal für dich: Rund 0,37% aller Deutschen sind Soldaten. Wer läuft also wo mit?



    Weißt du?