Urteile deutscher Justiz fallen zu mild aus

holo

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Oh, Mann, krasser gehts wohl kaum.
Da scheint mir eine Zwangs-Sterilisierung schon mal ein guter Anfang zu sein.
 

Hosea

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holo schrieb :

Und so habe ich keinerlei Verständnis für diejenigen, die Alkoholisiert unterwegs sind

ich auch nicht...aligatooo hat das eingebracht mit dem Straßenverkehr. Alkohol darf für nichts meiner Meinung als "Entschuldigung" dienen und im Straßenverkehr hat Alkohol sowieso absolut nichts zu suchen.
 

holo

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Ich hatte auch gleich dass Gefühl, dass die Verteidiger auf der "hatte ne schlechte Kindheit-Tour" reiten wollten. Demnach scheint der Tag der Urteilsverkündung näher zu rücken.
 

arius

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Heute Prozess-Auftakt:

LEICHE IN DER TIEFKÜHLTRUHE - Eltern sollen Dennis jahrelang misshandelt haben
Erst als auffiel, dass der kleine Dennis keine Schule besuchte, machten sich die Behörden auf die Suche nach dem Jungen. Sie fanden seine Leiche in der Tiefkühltruhe seiner Eltern - wo sie vermutlich schon drei Jahre lag. Von heute an stehen Angelika und Falk B. deshalb vor Gericht.

Cottbus - Das Kind starb nach Ansicht der Ermittler an den Folgen von Vernachlässigung. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Ehepaar Angelika und Falk B. Totschlag, Misshandlung von Schutzbefohlenen sowie der Mutter zusätzlich Betrug vor.

Wird auch dieses Urteil zu mild ausfallen ?
 

holo

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Nach dem Tod lieferte sich die Mutter ein Katz-und-Maus-Spiel mit den Behörden. Die 43-Jährige erzählte ihrem 38-jährigen Ehemann, der Familie sowie den Behörden, Dennis liege zur Behandlung in einem Krankenhaus. Gegenüber dem Sozialamt täuschte sie vor, das Kind sei am Leben, um das Kindergeld zu kassieren. Auf ähnliche Weise wurden die Schulbehörden sowie eine Sozialarbeiterin ausgetrickst, die sich um die älteren Kinder der Familie kümmerte.

Das ist ein klarer Fall für ein Kapitalverbrechen, dass klar härter bestraft werden muss. Härter? Nein, ich korrigiere: Mit ALLER Härte.
 

holo

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Lebenslange Haft

Sorry, der Link ist zwar hier, aber irgendwo hakte es mit dem Seitenaufbau...

NDR schrieb:
Chronologie des Falles Jessica

Grab von Jessicagroße Bildversion anzeigen

Im März 2005 wurde Jessica tot in ihrem Kinderzimmer in Hamburg-Jenfeld gefunden. Am 24. August beginnt der Prozess gegen ihre Eltern.
1. März 2005

Jessica wird tot in ihrem Kinderzimmer im Hamburger Stadtteil Jenfeld gefunden. Die Siebenjährige war an Erbrochenem erstickt. Bei seinem Tod hat das Mädchen noch 9,5 Kilogramm gewogen. Die Ermittler stellen fest, dass das Kind wie eine Gefangene in einem abgedunkelten Zimmer gehalten wurde. Bei der Obduktion werden Haare im Magen von Jessica gefunden. In seiner Verzweiflung hatte sich das Kind die Haare ausgerissen und gegessen.
8. März 2005

Hamburgs Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig räumt Fehler der Behörden im Fall Jessica ein. Weil Jessica nicht zur Schule angemeldet war, hatte ein Mitarbeiter der Schulbehörde dreimal vergeblich versucht, Kontakt zu den Eltern aufzunehmen. Danach war er von einer falschen Meldeadresse ausgegangen. Dinges-Dierig regt den Aufbau eines zentralen Schülerregister und eine Ergänzung des Schulgesetzes an.
11. März 2005

Jessica wird auf dem Friedhof im Stadtteil Rahlstedt beerdigt. Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust nimmt an der Trauerfeier teil. Die Eltern von Jessica sind nicht anwesend.
25. März 2005

Unbekannte schänden das Grab von Jessica. Drei Kränze des Senats, der Bürgerschaft und des Bezirksamtes werden dabei angezündet.
28. Juni 2005

Die Staatsanwaltschaft erhebt gegen die Eltern wegen Mord und Misshandlung Anklage beim Landgericht Hamburg.
24. August 2005

Vor dem Hamburger Landgericht beginnt der Prozess gegen die 35-jährige Mutter von Jessica und ihren 49 Jahre alten Lebensgefährten. Im Falle einer Verurteilung drohen den Angeklagten lebenslange Haftstrafen.
30. August 2005

Jessicas Mutter räumt ihre Schuld am Tod des Mädchens ein. Der Vater hingegen lehnt jede Verantwortung ab. Die Erziehung sei die Aufgabe seiner Lebensgefährtin gewesen.
7. September 2005

Zeugen bestätigten vor Gericht, dass die Mutter Jessica vernachlässigt hat.
12. September 2005

Auf Antrag der Verteidigung soll noch einmal Jessicas Mutter gehört werden.
11. November 2005

Die Staatsanwaltschaft plädiert im Prozess auf eine Verurteilung zu lebenslanger Haft. Die Angeklagten hätten ihre Tochter vorsätzlich getötet, sagte Staatsanwalt Bernd Mauruschat.
16. November 2005

Die Verteidiger der Eltern fordern in ihren Plädoyers vor Gericht Haftstrafen von maximal 15 Jahren wegen Körperverletzung mit Todesfolge und Misshandlung Schutzbefohlener.
25. November 2005

Das Landgericht Hamburg verurteilt die Eltern von Jessica zu lebenslangen Haftstrafen. Die Richter sehen es als erwiesen an, dass die Angeklagten ihre Tochter grausam zu Tode gebracht haben
 

_Dark_

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das heißt also die beiden kommen nach 15 jahren wieder raus..
denn da steht nichts von sicherheitsverwahrung oder sonstwas..

naja, ich hätte die lieber tot gesehen, gut, dass ich das nicht zu entscheiden habe
 

Stryker

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Nein, dass heißt, sie kommen frühestens nach 15 Jahren auf Bewährung frei. Sicheheitsverwahrung ist überhaupt nicht nötig, um jemanden lebenslang wegzusperren.
 

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