Themen, die 2007 nicht angesprochen wurden:

JimmyBond

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z schrieb:
Jimmy:

Sorry, ich sagte dir schon mal, ich nehme dich nicht mehr ernst.
wieso, um himmelswillen, machst du dir dann die muehe mich anzuschreiben? lass es doch einfach, wenn du eine gegenantwort nicht vertragen kannst.

ende..
 

ILLUsiOnline

Geselle
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hey hey,
ahoy
alle sollten sich zurückziehen alle.
Sollen ihr LAND beschützen

ICH BIN DER MEINUNG OSAMA IST UNSCHULDIG.

und die kosten allein..wen der Westen zusammmenhält..

Es kommt immer anders als man denkt.
BUSH golfkrieg gewonnen saddam hat er .

es werden sich immer mehr züruck in ihr ...ziehen.
finds beschissen das ist doch alles gefaktk.
Groung Zero

nenenene da stimmt garnichts mehr.
Medizizinische HIlfe wird gebraucht.

wird eh nichts




THE WORLD IS FUCK
Bin gegen Terror.S
 

Mitmensch

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Also Topic war ursprümglich ein anderes :lol:

Ich habe mir heute mal den Thread hier durchgelesen und finde es schon ein bisschen fies wie hier auf Z eingehackt wird. Da bringt einer seine Meinung vor und anstatt alternative Möglichkeiten aufzuzeigen wird einfach nur die Glaubwürdigkeit seiner Quellen angezweifelt bzw. kleingeredet. Dass einen sowas zur Weißglut treibt kann ich gut nachvollziehen, noch dazu von allen Seiten. Als i-Tüpfelchen wird es Ihm dann auch noch zur Last gelegt, dass er sich über dieses Verhalten beschwert, wird von einem Moderator angehalten keine Beleidigungen o.ä. zu verteilen, muß sich aber im gleichen Atemzug von selbigem als kotzüberheblich bezeichnen lassen. :k_schuettel:

Kindergarten oder was?
 

Lazarus

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Hast du einen langen Atemzug.... :shock:

Aber egal - ich würde es aber auch gerne sehen wenn hier mit dem "egaldasdumichnichtmagstichmagdichjaauchnicht" aufgehört würde...

anschauen muss ich da keinen denk ich ^^
 
G

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Guest
agentP schrieb:
1. Gehört dazu, dass man sich aus erster Hand mit allen Positionen vertraut macht und nicht nur mit einer Seite
Und ich habe mich deiner Ansicht nach nur einseitig informiert? Woher nimmst du diese Erkenntnis? Und wenn ich mich noch differenzierter informieren hätte sollen, wie sähe das dann deiner Ansicht nach aus?

2. Ist es mir egal, ob du das was du da beschreibst "Wissen" oder "fundierte Meinung" nennst, objektiv, wie du behauptet hast, ist es jedenfalls mit Sicherheit nicht.
Ich habe jetzt mit Sicherheit keine Zeit für eine philosophische Diskussion. Du kannst dir selbst aber in diesem Zusammenhang mal die Frage stellen, ob es denn deiner Meinung nach überhaupt etwas gibt, das objektiv ist oder zumindest etwas, das an Objektivität herankommt. Vielleicht änderst du ja dann deine Meinung.

Ihre Gründe? Die Leute die ich kenne, die einen sofortigen Abzug strikt ablehnen sind der Meinung, dass ein Abzug genauso wieder einen Bürgerkrieg auslösen würde wie das nach dem Abzug der Russen der Fall war und dass dies vor allem zu Lasten der Schwächsten passieren würde, nämlich der Minderheiten und Frauen.
1. Den (Bürger-)Krieg hast du jetzt schon. Und der ist mit Sicherheit nicht weniger verheered als die Kriege zuvor.

2. Was gerade jetzt (in diesem Moment) dort geschieht, geschieht zu Lasten der Schwächsten, in diesem Fall der Frauen, der Kinder und im Allgemeinen, der (armen) Zivilbevölkerung. Jeder Krieg geschieht zu Lasten der Schwächsten.

Die Taliban und alle anderen Widerstandskräfte lachen doch nur über noch mehr Truppen aus dem Westen. Sie bekommen Waffen geliefert aus China und aus Russland, Zuläufer aus Usbekistan, Pakistan und anderen umliegenden Ländern. Der Widerstand ist größer als je zuvor und er wird nicht abbrechen (und jetzt spreche ich bewusst nach Hörstels Meinung) ehe nicht:

a) alle fremden Truppen abziehen

oder

b) den Afghanen SELBST gewährt wird (das mag auch unter Aufsicht der ISAF geschehen), eine Regierung zu bilden, mittels Wahlen, bei denen ALLE Parteien zugelassen sind.

Diese Wahlen dürfen allerdings nicht so aussehen wie die letzten Wahlen, die getürkt waren und bei denen Karzai und andere US-Marionetten bevorzugt wurden.

Ich würde in diesem Zusammenhang gerne 1-2 Interviews hier abtippen die ich höchst interessant finde und die wohl viel zu einem weiteren Verständnis der Lage und der Ansichten der Widerständler beitragen könnten. Diese Interviews hat Hörstel u.a. mit der Nr. 2 des Afghanischen Widerstandes, Hekmatyar von der HIB und mit einem hochrangigen Talibankommandanten geführt. Keine deutsche Zeitung wollte sie unzensiert drucken!

Allerdings habe ich dazu keine Zeit (Sie sind ziemlich ausführlich) und ich würde Herrn Hörstel davor erst eine E-Mail schreiben, ob er damit einverstanden wäre.

Sie sind der Meinung, dass ein Abzug so schnell wie möglich erfolgen sollte, weil eine militärische Lösung kaum möglich ist, aber keinesfalls ohne vorher eine halbwegs stabile, von der Bevölkerung gewählte Regierung zu bilden.
Ja. Von der Bevölkerung gewählt. Das ist ganz wichtig. Und genau da liegt das Problem:

Das will die US-Regierung natürlich nicht zulassen. Die US-Regierung will immer nur eine Regierung die auch mit ihren Interessen nicht im Konflikt steht (freundlich ausgedrückt).

Die Möglichkeit b) ist also ziemlich ausgeschlossen, denn hier tut sich nichts und Merkel wird sich einen feuchten Kericht darum kümmern und der US-Regierung in diesem Punkt ins Gewissen reden.

Und so sind wir wieder da angelangt, was ich schon angesprochen hatte:

Die US-Regierung strebt gar keine freie afghanische Regierung an, die ihr Land selbst verwaltet. Sie will entweder eine Marionette wie Karzai oder garnichts. Und da Karzai von der Bevölkerung und dem gesamten Widerstand des Landes her nicht für legitimiert empfunden wird, gibt es weiterhin Krieg. Die Deutsche Regierung tut zwar vor der Bevölkerung so, als sei sie um des Friedens wilen am Hindukush, aber in Wirklichkeit weiss man schon lange, dass es mit dieser Strategie nicht funktionieren wird (s. meine vorherigen Beiträge) und deshalb ist das keine ISAF-Mission mehr, sondern eine verdeckte OEF-Mission und man macht das den Amerikanern zu liebe mit.

Deshalb und nur deshalb, weil unsere Regierung nämlich (und allen voran die gute Frau Speichellecker-Merkel) nicht dazu in der Lage ist (und es in naher Zukunft allem Anschein nach auch nicht sein wird), die Amerikaner zu rügen, zurecht zu weisen und ihnen aufzuzeigen was Sache ist, bin ich der Meinung, dass wir abziehen sollten um uns

a) von diesem Verbrechen dass dort geschieht ganz klar abzugrenzen

b) nicht noch mehr Bundeswehrsoldaten im Zuge fremder Interessenskonflikte zu verlieren

Meine These bleibt bestehen und ich weiss bisher immer noch nicht was du (außer meiner arroganten Art) die ganze Zeit an dieser Ansicht anprangern wolltest.

Z
 

agentP

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Und ich habe mich deiner Ansicht nach nur einseitig informiert? Woher nimmst du diese Erkenntnis?
Aus der Liste deiner Informationsquellen, die du selber hier gepostet hast? Die umfasst ein Buch von einem Autor dessen Haltung und Nähe zum afghanischen Widerstand hinreichend bekannt ist.

Du kannst dir selbst aber in diesem Zusammenhang mal die Frage stellen, ob es denn deiner Meinung nach überhaupt etwas gibt, das objektiv ist oder zumindest etwas, das an Objektivität herankommt. Vielleicht änderst du ja dann deine Meinung.
Nein, ich glaube nicht, dass es so etwas wie Objektivität gibt in politischen Diskussionen. Ich glaube noch nicht einmal, dass es in den Geistes- und Sozialwissenschaften überhaupt Objektivität geben kann. (Und selbst was die sogenannten "exakten Wissenschaften" anbelangt bin ich skeptisch.)

Den (Bürger-)Krieg hast du jetzt schon. Und der ist mit Sicherheit nicht weniger verheered als die Kriege zuvor.
Da kenne ich andere Ansichten und sogar solche, die diesen Standpunkt für widerlich zynisch halten.

2. Was gerade jetzt (in diesem Moment) dort geschieht, geschieht zu Lasten der Schwächsten, in diesem Fall der Frauen, der Kinder und im Allgemeinen, der (armen) Zivilbevölkerung.
Nur würden die von Ruhe und dem Aufbau einer Infrastruktur profitieren und dafür stehen ganz sicher nicht die Taliban und die anderen Aufständischen, die vor nicht mal 15 Jahren genau diese Infrastruktur in Schutt und Asche gelegt haben.

Die Taliban und alle anderen Widerstandskräfte lachen doch nur über noch mehr Truppen aus dem Westen. Sie bekommen Waffen geliefert aus China und aus Russland, Zuläufer aus Usbekistan, Pakistan und anderen umliegenden Ländern.
Beziehst du die Kämpfer aus Usbekistan, Pakistan und anderen umliegenden Ländern eigentlich ein, wenn du einen sofortigen Abzug aller fremden "Truppen" forderst?

b) den Afghanen SELBST gewährt wird (das mag auch unter Aufsicht der ISAF geschehen), eine Regierung zu bilden, mittels Wahlen, bei denen ALLE Parteien zugelassen sind.

Diese Wahlen dürfen allerdings nicht so aussehen wie die letzten Wahlen, die getürkt waren und bei denen Karzai und andere US-Marionetten bevorzugt wurden
Sehe ich ganz genauso, nur wenn man die Truppen abzieht, wird das vermutlich ganz sicher nicht mehr passieren.

Die US-Regierung strebt gar keine freie afghanische Regierung an, die ihr Land selbst verwaltet. Sie will entweder eine Marionette wie Karzai oder garnichts. Und da Karzai von der Bevölkerung und dem gesamten Widerstand des Landes her nicht für legitimiert empfunden wird, gibt es weiterhin Krieg. Die Deutsche Regierung tut zwar vor der Bevölkerung so, als sei sie um des Friedens wilen am Hindukush, aber in Wirklichkeit weiss man schon lange, dass es mit dieser Strategie nicht funktionieren wird (s. meine vorherigen Beiträge) und deshalb ist das keine ISAF-Mission mehr, sondern eine verdeckte OEF-Mission und man macht das den Amerikanern zu liebe mit.
Und jetzt sind wir wieder im Reich der Spekulation, denn was genau die Motive der US-Regierung sind, welche außen- und auch innenpolitischen Interessen da im Spiel sind, das dürfte wohl ein wesentlich vielschichtigeres Erklärungsmodell verlangen, als das, was du da ablieferst.
Fakt ist, dass ohne die Amerikaner gar nix geht. Wenn die hinschmeißen, dann landet Afghanistan nach meiner Meinung nach einem heftigen Bürgerkrieg endgültig und auf Dauer in der Steinzeit, was ernsthaft vermutlich nur die Taliban wollen. Wenn sie nicht hinschmeißen, dann eskaliert womöglich der Konflikt noch weiter.
Und natürlich kann eine Merkel den Amerikanern keine Rüge erteilen, die sie juckt, dazu ist sie ein viel zu kleines Licht, wenn überhaupt können das die NATO-Partner insgesamt, aber sicher nur so lange, so lange sie sich wie Bündnispartner benehmen und nicht im Alleingang Dinge entscheiden.
 

Mitmensch

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Was mich am meisten nervt sind Leute, die zur Diskussion aber gar nix beitragen, aber meinen deren Verlauf kommentieren zu müssen.
Tut mir leid wenn ich irgendwo einen Finger in die Wunde gelegt habe, ich werde das in Zukunft artig unterlassen. (*Ironie Ende)

Ich persönlich bin manchmal dankbar dafür wenn sich jemand neu in einen Thread einklinkt. Die haben sich meistens noch nicht so extrem auf einer Schiene festgefahren und lesen erst mal gemütlich über den ganzen Tread.

Ich habe hier weder jemanden angegriffen, noch maße ich mir an, jemanden zu bewerten. Und wenn ich zur Diskussion beitragen will und kann, dann werde ich es Euch wissen lassen.

Und wenn ich das Bedürfnis habe jemandem mitzuteilen, was mich ganz besonders nervt, dann schreibe ich das in den dafür vorgesehenen Thread!
 
G

Guest

Guest
agentP schrieb:
Aus der Liste deiner Informationsquellen, die du selber hier gepostet hast? Die umfasst ein Buch von einem Autor dessen Haltung und Nähe zum afghanischen Widerstand hinreichend bekannt ist.
Wie gesagt, ich meine ausreichend informiert zu sein mit den beiden Büchern die ich mittlerweile gelesen habe und mit dem was ich nebenbei dazu lese.

Ich warte aber bisher immer noch auf Buchempfehlungen von dir, bezüglich "der anderen Seite".

Übrigens ist das eine moralische Frage: Was wollen wir - das beste für das Land oder das beste für einen Teil der amerikansichen Wirtschaft, die dort ihre Kohle macht. Bisher hat die Bundeswehr jedenfalls alles das getan, was auch mit den wirtschaftlichen Interessen der Amerikaner vereinbar ist - wie sollte es unter diesen Umständen auch anders sein?

Nein, ich glaube nicht, dass es so etwas wie Objektivität gibt in politischen Diskussionen. Ich glaube noch nicht einmal, dass es in den Geistes- und Sozialwissenschaften überhaupt Objektivität geben kann. (Und selbst was die sogenannten "exakten Wissenschaften" anbelangt bin ich skeptisch.)
Dann gibt es so etwas wie eine Wahrheit auch nicht, deiner Meinung nach? Ist das aussprechen einer Wahrheit denn nicht eine objektive Tätigkeit?

Da kenne ich andere Ansichten und sogar solche, die diesen Standpunkt für widerlich zynisch halten.
Na dann müssen sie aber auch starke Begründungen haben, wenn sie dies sogar für zynisch halten. Ich bin ganz Ohr.

Nur würden die von Ruhe und dem Aufbau einer Infrastruktur profitieren und dafür stehen ganz sicher nicht die Taliban und die anderen Aufständischen, die vor nicht mal 15 Jahren genau diese Infrastruktur in Schutt und Asche gelegt haben.
Du weisst aber schon, dass die Taliban in Schulen mit den Geldern aus Pakistan, Saudi Arabien und mit Unterstützung der USA großgezogen wurden?

Auch hier wieder eine moralische Frage: Können wir es verantworten, weiterhin im Interesse der USA am Hindukush zu kämpfen, mit dem Wissen, dass es denen - im Gegensatz zu uns und zur eigentlichen ISAF Mission - garnicht um Frieden geht und nie ging?

Da treffen zwei verschiedene Interessen aufeinander:

Die Mehrheit der Bundeswehr (das unterstelle ich ihnen jetzt einfach einmal) ist dort um für Frieden zu sorgen - wohingegen die Amerikaner diesen Frieden bewusst stören und die Unruhen und somit den ganzen Krieg in die Länge ziehen!

Können wir das verantworten? Wie gesagt, manche können das anscheinend und vielen ist es egal. Aber das ist eine moralische Frage.

Und bevor du mit dem Verlangen nach Belegen für diese Behauptung kommst: Wenn ich dir das aufzeige und belege, wirst du mir dann glauben, dass es so ist?

Beziehst du die Kämpfer aus Usbekistan, Pakistan und anderen umliegenden Ländern eigentlich ein, wenn du einen sofortigen Abzug aller fremden "Truppen" forderst?
Ich fordere den Abzug aller nicht-Afghanen.

Sehe ich ganz genauso, nur wenn man die Truppen abzieht, wird das vermutlich ganz sicher nicht mehr passieren.
Ich habe dir ja schon geschrieben wie ich das sehe: Entweder die Amerikaner ändern ihre Strategie der künstlichen Aufrechterhaltung des Krieges in Afghanistan oder wir sollten ein Zeichen setzen und unsere Truppen abziehen.

Eines von beiden muss geschehen - entweder um den Frieden herzustellen oder eben - wenn das nicht klappt - nicht mitzumachen bei diesem Morden für wirtschaftliche Interessen.

Was wahrscheinlicher ist, kannst du dir selbst aussuchen.

Und jetzt sind wir wieder im Reich der Spekulation, denn was genau die Motive der US-Regierung sind, welche außen- und auch innenpolitischen Interessen da im Spiel sind, das dürfte wohl ein wesentlich vielschichtigeres Erklärungsmodell verlangen, als das, was du da ablieferst.
Nur wenn man sich den offensichtlichen Hinweisen verschließt. Auch hier die Frage: WANN würdest du mir zustimmen? Wenn ich dir die TAP-Pläne liefere, oder was daran willst du nicht glauben?

Fakt ist, dass ohne die Amerikaner gar nix geht. Wenn die hinschmeißen, dann landet Afghanistan nach meiner Meinung nach einem heftigen Bürgerkrieg endgültig und auf Dauer in der Steinzeit, was ernsthaft vermutlich nur die Taliban wollen. Wenn sie nicht hinschmeißen, dann eskaliert womöglich der Konflikt noch weiter.
Das sehe ich nicht so. Überhaupt nicht. Die Gründe dafür habe ich mehr oder weniger schon genannt.

Z
 
G

Guest

Guest
Hier nochmal eine Meldung, die auch mit dem bisher größten Drogenfund aller Zeiten in Zusammenhang steht (gehört ja auch in dieses Thema):

Das Passagierflugzeug in dem das Kokain geschmuggelt wurde gehört zu einem Teil einem Republikaner und zur anderen Hälfte einer Firma die sich "Royal Sons Company LLC" nennt und ihren Sitz in Florida hat, zufälligerweise und genauer gesagt im Hangar bei "Huffmann Aviation" der bekannten Flugschule deren Eigentümer, Wally Hilliard, auch Mohammed Atta das Fliegen beibrachte und dem Kontakte zum CIA nachgesagt werden.

Aber nicht nur das: Zufälligerweise ist Wally Hilliard auch ein guter Freund vom Kalifornien Gouverneur und Präsidenten-Bruder Bush (wir erinnern uns, der, dessen Sicherheitsfirma zufälligerweise bis zu 11. September einen Vertrag für die Zuständigkeit des WTC hatte)

Zufälligerweise hat Wally Hilliard auch noch zwei weiteren Saudis (ohne gültige Visa) vor dem 11. September Flugstunden gegeben, wurde aber dennoch schnell freigesprochen. Liegt das vielleicht an seinen Connections zur Bush Familie?

Aber nein, wir leugnen auch diese Verbindungen am besten gleich wieder, weil sie weder in der Tagesschau noch im Spiegel aufgezeigt werden.

Die ganze Story und weiter führende Links gibts hier:

http://karlweiss.twoday.net/stories/4603485/

Gehört eigentlich schon fast wieder in den 911 Thread.

Schönen Arbeitstag noch,

Z
 

Ein_Liberaler

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Ich glaube nicht, daß die USA ein Interesse am dauerhaften Krieg in Afghanistan haben. Worin sollte dieses interesse bestehen? Ich dachte, es ginge um eine Pipeline. Die wird nicht gebaut werden, bevor nicht Frieden ist. Die anfängliche Unterstützung der Taliban war nichts als ein Versuch, das Land zu befrieden, das vom Bürgerkrieg der Mudschahedin verwüstet wurde.

Und Wally hatte Verbindungen in beide Richtungen? Zu dem, der ins WTC geflogen ist und zu dem, der es gesprengt hat?
 

Winston_Smith

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Den Pipelinequatsch hat damals Michael Moore aufgebracht. Wer aber mal bei Youtube nach "Fahrenhype911" guckt, wird die Antwort dazu schnell finden.

ws
 

willi

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Den Pipelinequatsch hat damals Michael Moore aufgebracht. Wer aber mal bei Youtube nach "Fahrenhype911" guckt, wird die Antwort dazu schnell finden.
Wie jetzt? Keine Pipeline? Wozu wollen sie denn Afghanistan dann haben?
:roll:
Also die Pipeline würde schon lange gerne gebaut werden, ob das allerdings im engsten Zusammenhang steht mit dem Einmarsch der USA, wer soll das schon genau wissen?

http://de.wikipedia.org/wiki/Turkmenistan-Afghanistan-Pakistan-Pipeline

Willi
 
G

Guest

Guest
Liberaler:

Das mit der Pipeline ist Fakt. Die US-Investoren sind schon seit dem Untergang der Sowjetunion mehr oder weniger offen daran interessiert, Afghanistan als Trasse zu nutzen. Rohstofftransport mittels einer Pipeline war deshalb immer auch das Motiv der Amerikaner in dieses Land einzufallen.

Nachlesen kannst du dies detailliert in folgendem Buch von Ahmed Rashid: Taliban: Islam, Oil and the New Great Game In Central Asia. Rashid ist Journalist beim indischen Daily Telegraph, welchen ich wegen seiner investigativen Berichterstattung sehr schätze.
Ausserdem hat Assad Durrani, der ehemalige ISI-Chef das bei seinem Besuch in München 2003 ganz ohne Zurückhaltung ebenso zusammengefasst und bestätigt.

Das habe ich übrigens alles schon mal im Afghanistan-Thread vor einigen Monaten geschrieben. Aber in diesem Forum sind Vergesslichkeit und damit zusammenhängende, stetige Widerholungen ja nichts neues.

Zur Destabilisierung: Du darfst den Begriff Destabilisierung nicht so einseitig sehen. Natürlich soll zunächst einmal destabilisiert werden um die Aufbringung weiterer militärischer Ressourcen rechtfertigen zu können. Dieser Zustand muss ja nicht anhalten, aber im Moment ist diese Strategie in vielerlei hinsicht belegt. Z.B. anhand der Tatsache, dass die US-Basen schon bei ihrem Bau dafür ausgelegt worden sind, über einen längeren Zeitraum Bestand zu haben: Man hat, anstatt in konventionelles, für temporäre Basen übliches, leichtes Material, stellenweise in feste Betonfundamente investiert.
Auch die gezielten Angriffe auf Zivilbevölkerung und Infrastruktur, die Hörstel in seinem Buch nachweist, deuten auf eine Destabilisierungstaktik hin.

Das muss ma nsich folgendermaßen vorstellen: Zunächst wird noch eine Weile weiter destabilisiert, bis genug militärische Ressourcen gerechtfertigt werden konnten (sei es vor dem Congress oder der Öffentlichkeit und den Verbündeten) und die Basen ausgebaut und befestigt sind, so dass man sich dort für längere Zeit einnisten kann. Danach erst wird langsam damit begonnen, die Strategie zu ändern, so, dass die Lage sich wieder stabilisert.

Eine ähnliche Strategie wird übrigens im Irak betrieben. Dazu gibts hier im Forum auch schon einen Thread.

Das ist alles Kalkül. Und gleichzeitig eines der schlimmsten Verbrechen unserer Zeit.

/edit: 8.34 Uhr:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,528839,00.html

Und alles läuft wie am Schnürchen - genau wie man es im Pentagon sehen will.

Und Wally hatte Verbindungen in beide Richtungen? Zu dem, der ins WTC geflogen ist und zu dem, der es gesprengt hat?
Wally hatte die Verbindungen, die angeben sind - zu den arabischen Attentätern und Atta, sowie zur Familie Bush und zum CIA.

Das ist ein Paradebeispiel dafür, welche Strukturen unter dieser Regierung in den Staaten herrschen. Und leider kommt davon nur sehr selten etwas so offensichtliches wie hier an die Öffentlichkeit. Denn meist geschieht folgendes, wenn ein Journalist seine Nase zu weit in die Angelegenheiten dieser "mafiosen Strukturen" steckt:

http://karlweiss.twoday.net/stories/3391035/

Nicht nur, dass einem glaubhaften Journalist (immerhin Pullizer-Preisträger) wegen solchen Recherchen die Existenzgrundlage nahezu entzogen wird, nein:

Bumm. Tot.

Selbstmord?

Schönen Abend noch,

Z
 

Ein_Liberaler

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Okay, es muß noch ein paar Jahre destabilisiert werden, bevor... Bevor was?

Was soll der ganze Aufwand? Die Regierung Karzai hat nichts im Griff, ihr die Kontrolle über das Land zu verschaffen rechtfertigt jede Befriedungsoperation, sie ihr zu erhalten, jede Besatzung. Siehe Saudi-Arabien, siehe Südkorea.

Die Basen in Deutschland haben übrigens auch alle Fundamente... Und die im Irak auch. Die waren geplant, um die Truppen aufzunehmen, die vorher in Saudi-Arabien standen. Lange, bevor es anfing, im Irak so richtig schief zu gehen. Eigentlich war vorgesehen, mit den Irakern auf freundschaftlichem Fuß zu stehen wie mit den Deutschen. Deutsche Bürgermeister heulen doch, wenn die "Besatzer" abziehen. Festungen deuten nicht darauf hin, daß man destabilisieren will.

Weißt Du, Deine Argumentationsstrategie erinnert mich an Fenerbahce und andere religiös Gläubige. Alles kann als Bestandteil des übergeordneten Plans erklärt werden, der Allmächtige ist allmächtig und hat alle Zeit der Welt. Wenn ihm was schiefzugehen scheint, gehört das zum Plan.
 

agentP

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Dann gibt es so etwas wie eine Wahrheit auch nicht, deiner Meinung nach? Ist das aussprechen einer Wahrheit denn nicht eine objektive Tätigkeit?
Vielleicht sind meine Ansprüche an das, was ich für die Wahrheit halte etwas höher als deine. Deshalb sind mir Aussagen wie "es spricht einiges für, aber..." immer 100 mal lieber, als Aussagen wie "so und so und nicht anders ist es gewesen und das ist die Wahrheit"

Du weisst aber schon, dass die Taliban in Schulen mit den Geldern aus Pakistan, Saudi Arabien und mit Unterstützung der USA großgezogen wurden?
Ja das weiß ich, aber ich weiß nicht, was das damit zu tun hat, dass es in Afghanistan heute nicht ausreichend Schulen, Krankenhäuser, Universitäten, etc. gibt und der Aufbau einer funktionierenden Infrastruktur bitter Not tut.

Können wir das verantworten? Wie gesagt, manche können das anscheinend und vielen ist es egal. Aber das ist eine moralische Frage.
Ja nun, dummerweise ist ja Moral nun auch wieder nichts objektives.

Das ist ein Paradebeispiel dafür, welche Strukturen unter dieser Regierung in den Staaten herrschen. Und leider kommt davon nur sehr selten etwas so offensichtliches wie hier an die Öffentlichkeit. Denn meist geschieht folgendes, wenn ein Journalist seine Nase zu weit in die Angelegenheiten dieser "mafiosen Strukturen" steckt:

Interessanterweise war das meiste das Webb zutage förderte allerdings nicht neu, sondern war 10 Jahre vorher schon Thema eines Untersuchungsausschusses, den ein gewisser John Kerry durchsetzte. Damals wurden die Vorgänge im großen und ganzen bereits ans Licht gebracht und soweit ich weiß ist dieser John Kerry nicht nur putzmunter, sondern konnte neulich sogar als Präsident kandidieren. Was war denn da los? Haben die "mafiösen Strukturen" damals gerade ein Nickerchen gehalten? Oder ist es vielleicht nicht ganz so einfach, wie du es gerne hättest. Auch hier geht es mir nicht darum zu bestreiten, dass da Dinge passieren die Verbrechen sind und in die Regierungen oder zumindest Regierungsbehörden verwickelt sind, was mich stört sind diese simplen monokausalen Deutungen. Gegen die bin ich allergisch.
 

willi

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Also den kann ich mir auch nicht verkneifen:

Den Pipelinequatsch hat damals Michael Moore aufgebracht. Wer aber mal bei Youtube nach "Fahrenhype911" guckt, wird die Antwort dazu schnell finden.
Wie jetzt? Keine Pipeline? Wozu wollen sie denn Afghanistan dann haben?
Zur sagenhaften Pipeline:
Tatsächlich bevorzugte Bush einen Konkurrenzplan zu Unocals Vorhaben, nämlich den Bau einer Pipeline durch das Kaspische Meer, was eben keine Pipeline durch Afghanistan bedeutet hätte...

was mich stört sind diese simplen monokausalen Deutungen. Gegen die bin ich allergisch.
Speziell wenn sie nicht meine Meinung vertreten...oder wie?
:lach2:
Willi
 

agentP

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Tut mir leid, ich kann nicht folgen: Was wird in den zitierten Passagen "gedeutet" und wo liegt darin die Monokausalität?
Geht es da nicht eher darum eben zu bestreiten, dass der Grund für die Amerikaner in Afghanistan Krieg eigentlich nur diese Pipeline ist, was eben genau eine "monokausale Deutung" wäre?
 
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