Ströbele für islamischen Feiertag

Kasimir

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@Iwweroer

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Türkei in die EU?
Der ist zwar jetzt Geschlossen aber du kannst dort über vieles Nachlesen :wink:
 

_Dark_

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Iwweroer schrieb:
sorry aber wie meinste das?
dreimal darfste raten..
4 posts und schon mitteilungsbedürftig??

manchmal wäre ich echt für ne mitgliederbegrenzung..

:?

AgentP schrieb:
Öhm ja, "integriert" und "nebeneinander" ist ja wohl ein Widerspruch in sich.
nein, das ist kein widerspruch in sich..
ich denke mir das so: das judentum existiert integriert, aber unbeeinflusst und neben dem christlichen, usw....
 

agentP

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_Dark_ schrieb:
AgentP schrieb:
Öhm ja, "integriert" und "nebeneinander" ist ja wohl ein Widerspruch in sich.
nein, das ist kein widerspruch in sich..
ich denke mir das so: das judentum existiert integriert, aber unbeeinflusst und neben dem christlichen, usw....

Vielleicht schlägst du "integrieren" einfach mal im Wörterbuch nach. Der Vergleich mit den Juden hinkt ohnehin komplett, weil das Judentum hier nicht einheitlich zu betrachten ist. Zwischen assimilierten Juden und orthodoxen Juden existiert die volle Bandbreite von "integriert" bis "nebeneinander".
 

_Dark_

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mein gott, dann nimm halt die chinesen, oder die inder..
die meisten arbeiten hier integriert in die gesellschaft, aber haben sich immer noch ihre kultur bewahrt...
 

agentP

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die meisten arbeiten hier integriert in die gesellschaft, aber haben sich immer noch ihre kultur bewahrt...
Ach so. Naja wenn du es so definierst, dann sind alle Einwanderer integriert in die die Gesellschaft. Dann können wir eigentlich keine Probleme haben ? :roll:
 

_Dark_

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AgentP schrieb:
Ach so. Naja wenn du es so definierst, dann sind alle Einwanderer integriert in die die Gesellschaft. Dann können wir eigentlich keine Probleme haben ?
nein, das war auf die chinesen, inder oder sonstwas bezogen..
ich meinte damit, dass deren kultur nicht aufgeben wurde (buddhismus, usw.), aber diese leute trotzdem integriert sind..
zumindest kenne ich keine chinesischen leute, die mich angehen und sagen: eh, deutscher, was guggst du??

wenn du mich aber nicht verstehen willst, dann bitte..
ich merk schon, du denkst dir wohl: ah den Dark, den verarsch ich jetzt mal so richtig... :wink:

:arrow: cuique suum
 

rem_sper

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Der ägyptische höchste islamische Geistliche, Sheik Tantawi von der al-Azhar-Universität, hat ja schon auf die entsprechenden Gesetze der Franzosen hin beschieden, dass seiner Ansicht nach jedes Land das Recht hätte, seine eigenen Gesetze zu machen, und dass die dort lebenden Bürger sich diesen Gesetzen zu unterwerfen hätten.

Sogar religiöse Moslems bescheinigen das Recht der souveränen Gesetzugebeung, warum halten wir uns eigentlich nicht daran?
 

agentP

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Sorry, dark, aber was du da von dir gibst ist auf gut bayerisch einfach Schmarrn. Ob jemand integriert ist lässt sich ja wohl kaum allein daran messen, ob er dich anmacht oder nicht. Ich zumindest wurde bisher mit Abstand am meisten von Deutschen angepöbelt, die sind also nach deiner Logik dann auch nicht integriert. Die meisten Asiaten hier in Berlin sprechen kaum Deutsch und bleiben grösstenteils unter sich. Was soll daran integriert sein ?
Integrieren heisst laut Wörterbuch "zusammenschliessen" und "vereinigen". Inwiefern ist bitte ein Chinese, der im China-Imbiss-Familienbetrieb arbeitet und 3 Worte Deutsch spricht mehr mit unserer Kultur vereinigt oder zusammengeschlossen als ein Türke, der 3 Worte Deutsch spricht und im väterlichen Gemüseladen arbeitet verstehe ich nicht ?
Genau das meint aber "multikulturelle Gesellschaft": Die fremden Kulturen existieren im Großen und Ganzen parallel weiter, lediglich an den Rändern verschmelzen sie ein wenig. Es gibt auch andere Konzepte wo das anders ist, aber dann spricht man eher von zB "transkultureller Gesellschaft" als von "multikultureller".
Im Prinzip liegt das aber schon in der wörtlichen Wortbedeutung, multi=viel, eine multikulturelle Gesellschaft ist also eine Gesellschaft, in der viele "Kulturen" existieren, im Gegensatz zum Beispiel zum amerikanischen "melting pot", wo viele Kulturen wörtwörtlich zu etwas quasi neuem Verschmelzen.
 

rem_sper

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Bei dem bierernsten Thema brauchen wir mal ein wenig lustige Abwechslung: Aus der TAZ (auch wenn ich sie nicht mag)

Mullahs immer klüger
Indisches Erdbeben entstand durch das Fernsehen
AHMADABAD/INDIEN ap/taz Bislang dachten wir immer, Christen sind die klügsten Menschen der Welt, jetzt stellt sich heraus, es sind Muslime. Im indischen Unionsstaat Gujarat machen die Muslime das Fernsehen für das verheerende Erdbeben vor zweieinhalb Wochen verantwortlich. Sie warfen am Dienstag hunderte Fernsehgeräte von Hausdächern oder zerstörten sie mit Eisenstangen. Allein in der Stadt Surat wurden rund 400 Geräte zerschlagen. Dort hatte ein islamischer Kleriker erklärt, das Fernsehen habe die Gedanken der Menschen vergiftet und Allah erzürnt, und dies sei die Ursache für das Beben. Während wir im gedankenfaulen Europa die geistigen Auswirkungen von "Arte", dem "ARD-Presseclub" und dem "ZDF-Nachtstudio" völlig unterschätzen, weiß der kluge Mullah längst: Allah ist groß, Allah ist mächtig, er hat einen Arsch von drei Meter sechzig.
 

rem_sper

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:D Nein, ich finde den Ausspruch eigentlich tptal blödsinning, aber ich finde es extrem witzig, daß die TAZ so etwas druckt. Wundert mich eigentlich, daß erst jetzt jemand darüber stolpert :)

Hier habe ich auch noch einen Leserbrief, als Reaktion auf diesen Artikel:

Liebe tazler, ich finde es wunderbar, dass ihr euch von religiösen und politischen Eiferern jedweder Art nicht unterkriegen lasst. Da ihr jetzt anscheinend auf einige Abos verzichten müsst, erhöhe ich (mit Freuden) meinen Abo-Preis mit der nächsten Rechnung auf den politischen Preis. Der Witz eures Wahrheitredakteurs war als Witz (wie so manches in der "Wahrheit") zwar grottenschlecht, hatte aber, wie sich zeigt, das Potenzial, vieles über die Gesellschaft, in der wir leben, zu offenbaren.

Es hat Jahrtausende gedauert, bis sich zumindest einige wenige Gesellschaften von den Auswüchsen religiöser Inquisition emanzipieren konnten. Dieses Gut muss verteidigt werden. Gegen fantische Moslems, gegen Stimmen aus der CDU, die die Beleidigung von Religionen strafrechtlich verfolgen wollen, gegen alle Spinner, die euch und mir vorschreiben wollen, was wir zu denken und zu äußern haben. Und die Dummheit kann man immer noch am besten bekämpfen, indem man sie der Lächerlichkeit preisgibt. TAREK AHMED, Köln
 

fumarat

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Antiislamischer Stänkerer rem_sper gräbt einen mehr als dümmlichen total themaverfehlten TAZ-Artikel und die Fakeleserbriefe von angeblichen Muslimen aus dem Jahre 2001 aus.

Damit wird der offensichtliche agent-provocateur seinem Ruf gerecht, nicht diskutieren sondern nur stänkern und provozieren zu wollen. Deine treuen Fans warten schon auf den nächsten Beitrag aus deinem copy-paste Müll-Archiv.


Fumarat
 

_Dark_

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AgentP schrieb:
Ob jemand integriert ist lässt sich ja wohl kaum allein daran messen, ob er dich anmacht oder nicht.
für mich ist das auf jeden fall ein kriterium..
ganz einfach deswegen, weil es zeigt, ob man die grundlegenden verhaltensregeln und gewisse anstandsgebote in unserer gesellschaft gelernt ha oder nicht..
gut, die gibt es so auch in der türkei, aber ich denke, dass die türken, die hier sprüche wie "deutsche rammen (in der fußgängerzone, kein witz) bringen, nicht integriert sind..
sonst würden sie ja keinen unterschied darin machen, wenn sie jetzt anmachen, wenn sie es denn schon tun..

AgentP schrieb:
ch zumindest wurde bisher mit Abstand am meisten von Deutschen angepöbelt, die sind also nach deiner Logik dann auch nicht integriert
nein, die sind schon integriert, aber haben halt keinen anstand und keine art, miteinander umzugehen..
die machen außerdem ja keinen unterschied in bezug auf herkunft, genauso wie bei uns die oberpfälzer hinterwäldler, die zweimal im jahr die dult besuchen, kein unterschied machen, ob sie jetzt einen türken oder einen deutschen zusammenschlagen wollen..


AgentP schrieb:
Die meisten Asiaten hier in Berlin sprechen kaum Deutsch und bleiben grösstenteils unter sich. Was soll daran integriert sein ?
das ist natürlich nicht integriert..
aber mir sind so ein paar chinesen mit restaurant, die kein deutsch können, lieber, als viele tausende türken/araber, die auch kein deutsch können, und die für uns rückständigen sitten zu uns bringen..


AgentP schrieb:
Genau das meint aber "multikulturelle Gesellschaft": Die fremden Kulturen existieren im Großen und Ganzen parallel weiter, lediglich an den Rändern verschmelzen sie ein wenig.
das denke ich nicht..
eine multikulturelle gesellschaft ist eine, in der viele kulturen nebeneinander existieren, aber eingeschränkt durch eine vorherrschende, deren wesentlichen grundlagen zu beachten und zu befolgen sind..
und da haben die asiaten weniger probleme als türken..



AgentP schrieb:
im Gegensatz zum Beispiel zum amerikanischen "melting pot", wo viele Kulturen wörtwörtlich zu etwas quasi neuem Verschmelzen.
ja, die definition kenne ich auch, ebenso die bedeutung von multi, schließlich hatte ich 6 geschlagene jahre bayerisches gymnasiumslatein..
und ich habs mit ner zwei abgelegt :wink:
aber dass diese idee gescheitert ist, liegt ja nun auch auf der hand..

wenn ich jetzt deine definition richtig verstehe, dann haben also die amis, eine multikultigesellschaft??
 

rem_sper

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fumarat schrieb:
Antiislamischer Stänkerer rem_sper gräbt einen mehr als dümmlichen total themaverfehlten TAZ-Artikel und die Fakeleserbriefe von angeblichen Muslimen aus dem Jahre 2001 aus.

Damit wird der offensichtliche agent-provocateur seinem Ruf gerecht, nicht diskutieren sondern nur stänkern und provozieren zu wollen. Deine treuen Fans warten schon auf den nächsten Beitrag aus deinem copy-paste Müll-Archiv.


Fumarat

Ja, weil es dem Herrn Fumarat nicht passt, ist der Leserbrief plötzlich gefälscht :D natürlich, wie könnte auch ein Türke oder Moslem jemals Kritik an seiner Religion vortragen oder tolerieren? Wie könnte er selbst ein aufgeklärter Mensch sein, der seine radikalen Landsleute verabscheut.
Fumarat, mein kleiner Moslem-Stänkerer, du würdest dich sicherlich auch wieder im klassischen Mittelalter wohlfühlen, oder?
 

agentP

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wenn ich jetzt deine definition richtig verstehe, dann haben also die amis, eine multikultigesellschaft??
Nein, so kann man das nicht sagen: Wenn es um die ersten Wellen Einwanderer geht, also die Einwanderer aus Europa, dann kann man sicher nicht von einer "multikulturellen Gesellschaft" sprechen, denn diese Kulturen sind weitgehend verschmolzen zu etwas "Neuem". Die ursprünglichen kulturellen Einflüsse sind kaum noch in Reinkultur vorhanden.
Von einer multikulturellen Gesellschaft könnte man in Hinblick auf die USA da sprechen, wo es zB um die Einwanderer aus Lateinamerika geht, die ihre Kultur und Sprache bewahren und eine Art Parallelgesellschaft bilden und bedingt auch in Hinblick auf Teile der afroamerikanischen Gesellschaft.
das denke ich nicht..
Tja, das ist unser Problem: Du redest von dem was du denkst, ich rede von dem was das Lexikon und die meisten Soziologen und Kulturwissenschaftler als Definition zugrunde legen.
 
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