Stanley Hilton: Neocons & Bush Auftraggeber des 11.9.!!!

Kasimir

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Apropo Hitze, da fählt mir gerade was enliches ein.

Caracas:
Ein221-Meter Stahlhochhaus brennt, ohne
einzustürzen - einen halben Tag lang
Fast könnte man meinen, in diesen Bildern läge eine Botschaft. Daß in Caracas, Venezuela, zwei 221 Meter hohe Twin Towers aus Stahl stehen, war am Rest der Welt bisher wohl glatt vorbeigegangen. Bis zur Nacht von Samstag, den 16.10., auf Sonntag. Da begann einer von ihnen zu brennen.

Anders als beim World Trade Center in N.Y. beschränkte sich der Brand aber nicht auf wenige Etagen, sondern fraß sich vom 34. Stockwerk über 20 Stockwerke hinweg bis zum Dach hoch. Und anders als in New York brannte das Feuer auch nicht nur eine Stunde, sondern ungefähr 12 Stunden - bis zum Sonntagnachmittag. Und siehe da: der Turm blieb stehen. Und das komischste ist: Brände, bei denen Stahlhochhäuer nicht einstürzen, scheinen an unseren Medien weitgehend vorbeizugehen - merkwürdig, nicht wahr? Ich habe jedenfalls in Google unter "Caracas Brand" kaum deutsche Medienberichte gefunden. In Deutschland durchbrachen die Schweigeblockade gerade mal ein paar Tageszeitungen: die FAZ, das Hamburger Abendblatt, der Kölner Stadtanzeiger und die Frankenpost. Mit dem Thema beschäftigten sich außerdem so prominente Medien wie Rheinpfalz.de, yahoo Nachrichten und die Schwäbische Zeitung. Ist das nicht merkwürdig? 8O
 

Artaxerxes

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Hallo Kasimir,

Feuer in Hochhäusern (Stahlgerüstbau) hat es schon einige gegeben, ohne dass dadurch die strukturelle Integrität gefährdet war.

Dafür wird ja auch beim Bau Sorge getragen, indem die Stahlträger mit feuerhemmenden Materialien verkleidet werden. Beim WTC hätte ein Feuer - so wie das in Caracas - auch nicht zwangsläufig zum Einsturz führen müssen, es sei denn, die Feurschutzrichtlinien wurden im WTC nicht eingehalten. Es befand sich ja - darüber hinaus - auch kein Brandbeschleuniger (Kerosin) in dem Caracas-Tower.

Außerdem dürften Statik und Bauart des Wolkenkratzer in Caracas auch anders sein als die des WTC.

Fruß Artaxerxes
 

Danie

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Artaxerxes schrieb:
Dafür wird ja auch beim Bau Sorge getragen, indem die Stahlträger mit feuerhemmenden Materialien verkleidet werden.
Diese Verkleidung soll ja bei dem Einschlag abgebröckelt sein.
 

general

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Diese Brandschutzverkleidung bestand aus Gipskartonplatten. Logisch, die wurden weggeblasen, als der Jet einschlug. Deshalb wurde auch das Treppenhaus und die Lifte unpassierbar, weil eben auch hier der Transportkern nicht aus Stahlbeton, wie hier in Europa üblich, sondern aus gipskartonplattenumfassten Stahlträgern bestand. Mit einem Betonkern hätte man ,und kann man heute noch nicht, so hoch bauen.
 

spriessling

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Was haben wohl die Leute beim Start der Maschinen so gesagt, als sie die Bomben gesehen haben. "Oh, guck mal, ne Bombe!? Ob das wohl was zu bedeuten hat?" Oder im Tower: "Erteilen der Boeing und ihrer Bombe Starterlaunbnis" Hey sorry Leute, aber schaltet doch erstmal euer Gehirn ein, bevor ihr hier irgendeinen Mumpitz postet!
 

Technoir

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Ein Islamist ist ein

Studierender oder Lehrer der Islamwissenschaft
Vertreter des politischen Islamismus

Dann schau mal bei deiner Quelle nach was Islamismus ist.

Für mich und wohl auch für die meisten hier ist ein Islamist jemand der eine extremistische und radikale Auslegung seiner Religion hat.

Deswegen wohl auch die Sache mit der Endung "ist"
ähnlich wie Faschist oder Kommunist


Wenn jemand soclhe Ansichten hat wie die hier:

"Im Namen Allahs, des Gnädigen und Mitfühlenden. Widmung an die Helden, die die Wahrheit Tag und Nacht verkünden und die diese Zeilen mit Ihrem Blut und Ihren Leiden geschrieben haben.
Die Auseinandersetzung, die wir mit den gottlosen Regimes fordern, kennt keine sokratischen Debatten, platonischen Ideale oder aristotelische Diplomatie.
Sie kennt den Dialog der Kugeln, die Ideale der Emordungen, Bombenanschläge und Zerstörung und die Diplomatie der Kanone und des Maschinengewehrs. Islamische Regierungen wurden nie und werden nie auf friedlichem Weg oder durch Kooperativräte errichtet.
Sie werden errichtet wie immer durch Stift und Gewehr, durch Wort und Kugel, durch Zunge und Zähne"

oder solche:

A group of my ummah will continue fighting for the truth and supporting it, unharmed by those who forsake them and those who differ with them, until the Decree of Allah comes to pass and Jesus, son of Mary descends

Jihad must not be abandoned until Allah alone is worshipped (by mankind). Jihad continues until Allah's Word is raised high. Jihad until all the oppressed peoples are freed. Jihad to protect our dignity and restore our occupied lands. Jihad is the way of everlasting glory

Jihad and the rifle alone: no negotiations, no conferences and no dialogues

dann klingt das in meinen Ohren nicht so, als würde er sich für ein friedfertiges Auskommen zwischen den Weltreligionen einsetzen oder interpretierst du da was anderes rein?
 

Sentinel

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*offtopic*

Technoir schrieb:
Für mich und wohl auch für die meisten hier ist ein Islamist jemand der eine extremistische und radikale Auslegung seiner Religion hat.

Du hast recht. Jedoch ist eine Trennung von Kirche und Staat für die meisten Muslime und gerade deren Führungen undenkbar. Der Islam ist DAS Gesetz, inklusive Strafgesetzbuch usw..
Ich denke, daß in den islamischen Führungsschichten nunmal vorwiegend Islamisten zu finden sind. Jeder Islamist ist ein Moslem, aber nicht jeder Moslem ein Islamist.
Der Unterschied zwischen einem Moslemhasser und Islamistenhasser ist meines Erachtens nach verschwindend gering, aber ich denke wir verstehen uns. :wink:

*offtopic*
 

Technoir

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Du hast recht. Jedoch ist eine Trennung von Kirche und Staat für die meisten Muslime und gerade deren Führungen undenkbar. Der Islam ist DAS Gesetz, inklusive Strafgesetzbuch usw..

Genau das ist das Problem
Der Islam bzw. die radikale Form des Islam hat leider das gleiche Problem wie das Christentum im Mittelalter in Europa (und heutzutage in Teilen der USA) ...es mischt sich in die Politik ein.
In Europa hat es nach dem Inquisitorengemetzel damals eine Ära der Aufklärung gegeben und es wurde Kirche und Staat aus eben diesen guten Gründen getrennt.
Diese Phase der Aufklärung hat der Islam nicht durchgemacht aber ich gehe davon aus, dass dies nach dem Ende der Jihad-Bewegung und der Attentate geschehen wird und ein ähnlicher Selbstheilungsprozess eintritt wie seinerzeit in Europa.
Gutes Beispiel hierfür ist der Iran. Die iranische Jugend hat nichts übrig für die religiös verblendeten Mullahs und ihrem grassroot-Gottesstaat und früher oder später wird sich zeigen welche Ideen und Werte sich dort durchsetzen.
 

Calileo

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In dem Buch:
die CIA und der 11 September - Internationaler Terror und die Rolle der Geheimdienste von Andreas von Bülow
:arrow: http://www.books.ch/is-bin/INTERSHO...M6JtvUhVQ=?ProductID=MsTUL6tXgdgAAAD17NWevVHQ

sagt der Autor, dass es auf Grund diverser Konstruktionspläne technisch nicht möglich ist, dass die Twin- Towers wegen dem Crash in sich zusammen gestürzt sind. Die Stahl- Träger wurden nämlich so konstruiert, dass sie selbst dieser Belastung aushalten.

Vielleicht wurde ja wirklich nachgeholfen :?:
 

bstaron

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General schrieb:
Diese Brandschutzverkleidung bestand aus Gipskartonplatten. Logisch, die wurden weggeblasen, als der Jet einschlug.

Sicher? Ich glaube mich zu erninnern das so Zeug hingesprüht wurde das so ähnlich wie Bauschaum aussieht aber dem Brandschutz dient, also direkt an die Stahlträger gesprüht, und das haftet dann daran.
 

general

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Haste recht, diese Branschutzbeschichtung war auch noch drauf. Trotzdem war der Treppen- und Liftkern noch mit GKP gesichert. Auch die Branschutzbeschichtung soll bei der Explosion abgeblättert sein.
 

bstaron

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Noch einmal bezüglich Ideologien. In "The Power of Nightmare" wird das ganze so dargestellt. Wirklich nur die Ultra-Kurzform hier:

Es gibt im Grunde zwei Strömungen die jetzt aufeinander Treffen. Das eine wären die "Islamisten". Leute die von den Ideen des Sayyid Qutb überzeugt sind.
http://www.nmhschool.org/tthornton/sayyid_qutb.htm
Dazu gehört übrigens auch Ayman Zawahiri der das ganze aber noch weiter radikalisierte.

Und was meinte dieser Qutb? Er meinte das Zeitalter des Liberalismus wie er es in Amerika beobachtete würde die Saat der eigenen Zerstörung in sich tragen. Er glaubte, das wenn dieser Lebensstil in die Islamischen Länder kommt, dann würde das die Gesellschaft zerstören. Er erdachte deshalb eine Theorie bei der die Gesellschaft zwar sämtliche Errungenschaften des Westens annehmen könnte (Technologie, Wissenschaft). Jedoch sollte eine Ablehnung gegenüber der neuen Gesellschaftsordnung erzeugt werden. Die, die eben von Magazinen, Hollywood und Co. vorgelebt wurde. Der Islam sollte als gesellschaftliche Norm etabliert werden, die Normen des Zusammenlebens beschreiben. Ich hoffe das ist verständlich.

In den USA enstand eine andere Bewegung: Die Neocons. Im Grunde sind das Marxisten, Trotzkisten etc. Leute wie Paul Wolfowitz und Richard Perle wurden von den Theorien des Leo Strauss angezogen.
http://en.wikipedia.org/wiki/Leo_Strauss
Was meinte nun dieser Leo Strauss? Ganz erstaunlich, auch ihm waren diese neuen Liberalismen suspekt. Er erdachte das es Aufgabe des Staates sei den Menschen eine bestimmte Richtung zu geben. Dazu kann alles mögliche dienen, etwa Religion oder eine Bedrohung von außen. Nur so lasse sich die Gesellschaft zusammen halten, sie würde sonst zerbrechen.

Da haben wir nun die beiden Gruppen. Und was machen die, die mit diesen eigentlich nichts zu tun haben - etwa unsere Politiker? Sie stürzen sich mit Freude darauf, sichert und vermehrt das doch ihre Macht. Anstatt neue Konzepte für eine bessere Zukunft vorzulegen können sie auf neue Bedrohungen verweisen.
 
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