Quanten und Stufenlogik

Trestone

Großmeister
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streicher schrieb:
Trestone schrieb:
Übrigens kann das Universum nach Stufenlogik
in einer Stufe mit einem Urknall begonnen haben
und in einer anderen Stufe ewig und zyklisch sein ...
Das geht über den Begriff der "Viele-Welten-Interpretation" in der Quantenphysik hinaus. Steht es nicht im Widerspruch zu dem "gemeinsamen Ausgangspunkt", oder ist es darauf zurückzuführen, dass Stufe 0 unbestimmt ist? Oder anders gefragt: ist von "demselben" Universum die Rede?
Hallo streicher,

das liegt daran, dass Wahrheit und damit Eigenschaften je Stufe fast völlig unabhängig sind.
Im Extrem könnte das Universum sogar in einer Stufe existieren und in einer anderen nicht.
Dadurch ist die Stufenlogik ein sehr mächtiges Werkzeug,
allerdings kann man mit ihr auch schnell gewaltig daneben liegen ...

Die Sonderstufe 0 wird für diese Überlegungen nicht benötigt.

Dennoch gehe ich davon aus, dass mit der Stufenlogik ein Universum beschrieben wird,
Und nicht mit jeder Stufe ein eigenes,
auch wenn einige Eigenschaften (wie Geist) vielleicht nur in einigen Stufen vorkommen.

Gruß
Trestone
 

streicher

Ehrenmitglied
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Trestone schrieb:
Dennoch gehe ich davon aus, dass mit der Stufenlogik ein Universum beschrieben wird,
Und nicht mit jeder Stufe ein eigenes,
auch wenn einige Eigenschaften (wie Geist) vielleicht nur in einigen Stufen vorkommen.
Hi Trestone,

ist das vielleicht deine persönliche Interpretation dieses "mächtigen Werkzeugs"? Letztendlich haben die Überlegungen der Quantenphysik zu deinen Überlegungen beigetragen. Die "Viele-Welten-Interpretation" ist eben auch eine Ableitung aus Befunden der Quantenphysik. Warum sollten also nicht in verschiedenen Stufen Zweige entstehen? Wir hätten freilich das Phänomen einer gewissen "Gleichzeitigkeit" (wenn man das so sagen kann). Die "gleichzeitigen Stufen" würden sich anhand einer anderen Größe unterscheiden, jedoch zurückführbar auf Quantenphänomene und "Wahrscheinlichkeit".

Wären Extreme (Existenz und Nichtexistenz) als unwahrscheinlich für ein Universum einzuordnen?

Grüße
streicher
 

Trestone

Großmeister
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Hallo streicher,

wahrscheinlich ist die Stufenlogik mit einer Vieleweltentheorie vereinbar,
aber mir gefallen Vieleweltentheorien einfach nicht.

Und die Stufenlogik kann helfen, den Messprozess der Quantentheorie
auch ohne viele Welten plausibel darzustellen,
auch wenn ich das selbst nur grob andeuten konnte.

Viele Aussagen sind ja auch in der Stufenlogik quasi „klassisch wahr“,
d.h. sie haben in allen Stufen >= 1 den gleichen Wahrheitswert.

Falls die Aussage „Das Universum existiert“ so eine Aussage ist,
dann kann das Universum nicht in einer Stufe nicht existieren.

Solche Effekte (wechselnde Wahrheitswerte) treten v.a. bei selbstbezüglichen und unendlichen Aussagen auf,
ob die Existenz des Universums dazu gehört weiß ich nicht.

Gruß
Trestone
 

streicher

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Trestone schrieb:
wahrscheinlich ist die Stufenlogik mit einer Vieleweltentheorie vereinbar,
aber mir gefallen Vieleweltentheorien einfach nicht.
Sind dir diese Theorien einfach unsympathisch oder widersprechen sie deiner Weltsicht/Glauben?
Auf die Vieleweltentheorien bin ich auch erst in den letzten paar Jahren gestoßen. Mir ist dann aufgefallen, dass ich die Annahme, das es nur das eine Universum gebe, schon lange vorher unlogisch fand. Auch wenn mit der Ausbreitung des Universums "Raum entsteht", muss es sich doch in etwas ausbreiten, dass dem Universum die Möglichkeit der Ausbreitung lässt. Nun ja, hinter die Grenzen des Universums lässt sich vielleicht nie blicken. Allerdings wird die kosmische Hintergrundstrahlung nach gewissen Unregelmäßigkeiten durchaus abgesucht, die Hinweise darauf geben, dass es eine Art "davor" gab oder dieses Universum möglicherweise nicht das einzige ist. Freilich, man könnte auch nach Hinweisen suchen, warum dieses Universum das einzige sein sollte. Was wäre denn logisch?
 
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