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Offenbarung- Vorträge von Prof. Walter Veith

Dieses Thema im Forum "Lobbygruppen und geheime Seilschaften" wurde erstellt von anarcho71, 6. Januar 2006.

  1. Nebukadnezzar

    Nebukadnezzar Anwärter

    Beiträge:
    12
    Registriert seit:
    10. Februar 2006
    Hier ging es nicht um die Bestätigung meiner Meinung, sondern um ein Posting, in dem ich anarcho71 angesprochen habe.

    Diese boards gibt es bereits, klar nicht in der kosumnarkotisierten BRD, aber in UK und USA zahlreich. Da versammeln sich Spinner wie ich einer bin und da sind alle der gleichen Meinung :lol:.

    Und zwar einer Meinung, wie sie hier tunlichst nicht diskutiert werden darf.
    Das ist keine Unterstellung sondern mein Eindruck als Leser.
     
  2. Lazarus

    Lazarus Forenlegende

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    Ja, is klar.... nicht das grad die USA führend in Sachen Konsum - grad im Bereich VT ist.... :roll:

    Mein Eindruck als Leser ist, das du auch ein wenig narkotisiert zu sein scheinst - von was auch immer....

    Na dann ab und mit den Wölfen heulen, ist doch auch viel schöner unter seinesgleichen nicht denken zu müssen....
     
  3. Ein_Liberaler

    Ein_Liberaler Forenlegende

    Beiträge:
    9.777
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    Was soll das? Wir diskutieren das doch schon die ganze Zeit. Bloß hast Du keine Argumente, mit denen Du durchdringen kannst.
     
  4. Nebukadnezzar

    Nebukadnezzar Anwärter

    Beiträge:
    12
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    10. Februar 2006
    [​IMG]Das gebe ich unkommentiert an Dich zurück, schließlich heulst Du schon viel länger als ich.[​IMG]
     
  5. Malakim

    Malakim Ehrenmitglied

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    @Nebukadnezzar
    Nur schnell noch eine Frage bevor Du vermutlich von uns gehst:

    Was macht eine Quelle für Dich glaubwürdig bzw. unglaubwürdig?
     
  6. Lazarus

    Lazarus Forenlegende

    Beiträge:
    5.430
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    51°31'52.65
    Du glaubst doch nicht wirklich, das jetzt plötzlich Argumente oder verifizierbare Quellen kommen, Malakim?? :lol:

    bye Nebukad
     
  7. Telepathetic

    Telepathetic Großmeister

    Beiträge:
    738
    Registriert seit:
    16. Oktober 2010
    Mir ist diese Art von Denke auch aufgefallen. Sie gehört zum Standardrepertoire so ziemlich aller Endzeit-Aufklärer. Wenn man die Idee dahinter, nämlich dass Wissenschaft und Technologie - jedenfalls ein Teil davon - eigentlich von den gefallenen Engeln, den Nephilim und Sonstigen inspiriert wurde/wird, logisch weiterdenkt, dann muß man eigentlich aufhören, aktiv zu sein, und muß den ganzen Tag beten, denn wie sonst bekommt man Segen von Gott und wird von ihm vollversorgt?

    Ich bin weiterhin der Ansicht, dass eine wesentliche Einsicht über unsere Welt, die man aus der Paradiesgeschichte gewinnen kann, ist dass der Mensch die Welt nicht selbst retten, heilen, in das Paradies verwandeln kann, oder wie man das auch immer ausdrücken möchte, einfach weil jede Wissenschaft und jede Technologie zum Guten und zum Schlechten verwendet werden kann. Die technische Revolution heutzutage scheint viel zu verheißen, und wenn ihre Versprechungen tatsächlich realisiert werden können, dann würde das undenkbare Erleichterungen bedeuten, gleichzeitig aber auch undenkbare Möglichkeiten Technologie gegen die Menschheit einzusetzen. Ich denke, dass an der Stelle die Befürchtungen der Endzeit-Aufklärer wenigstens vom Ansatz her gut begründbar sind. All das kann man aber auch vortragen, ohne dass man gleich in alles biblische Archetypen projiziert und das Ende der Welt sieht. Kann ja durchaus sein, dass das Projekt "grenzenlose Welt" der Vereinten Nationen und ihren zig Agenden (21/2030, Vision 2050 und wer weiß welche noch) am Ende scheitern wird, und sich die aufgelösten Nationen einfach nur in neue Territorien mit anders gezogenen Grenzen transformieren werden. Und das Neue Jerusalem im Himmel bleibt.

    Streng genommen ist es in der Bibel ja so, dass Gott direkt einen Menschen anspricht, und ihm genau sagt, was Sache ist. Da bleibt überhaupt kein Raum mehr für Spekulation. Da heißt es klipp und klar, dieser König, dieses Volk in jenem Ort machen dies und das, was dem Herrn nicht gefällt, und dem von Gott angesprochenen Mensch wird genau gesagt, was er dem König, dem Volk sagen soll, welche symbolischen Handlungen er vollführen soll, um zur Einsicht und Umkehr zu bewegen. Ausnahmen: so weit ich das weiß, sind zumindest die Endzeit-Prophezeiungen von Daniel und von Johannes in eine unbestimmte Zukunft gesetzt, und beiden sind die konkreten Bedeutungen ihrer Visionen nicht bekannt. Mir ist momentan nicht bewußt, ob auch andere der großen und kleinen Propheten in der Bibel überhaupt von einer Endzeit, im Sinne des Endes dieser Welt und der Formung von so etwas wie eines neuen Himmels und einer neuen Erde, berichten. Jesus, meine ich, bezieht sich eher auf die unmittelbare Zeit nach seinem Verschwinden (z. B. die Zerstörung des Tempels 70 AD), und auch er gibt sonst keine konkreten Angaben über die Beschaffenheit der Welt am Ende der Zeit.

    Walter Veith und die anderen Endzeit-Aufklärer sind alle keine Propheten, wobei ich noch nicht einmal ausschließen möchte, dass sie so etwas wie einen göttlichen Auftrag erkannt haben, aber dennoch bedienen sie sich alle ihres Verstandes, ihrer Logik, ihrer Aufassung von den Dingen, sie sind in hohem Maße auf die Aufzeichnungen der Bibel angewiesen und auf eine korrekte Interpretation eines Textes, dessen Ursprünge im Dunkeln liegen und der aus vielen praktischen, soll heißen nicht bösartigen, Gründen Veränderungen erfahren hat.

    Leider ist das Dumme an der Geschichte, dass es genauso gut sein kann, dass ich mich täusche, weil auch ich kein Prophet bin, nicht direkt von Gott angesprochen bin, notwendigerweise über die Zukunft spekulieren muß, meinen Verstand, meine beschränkte Auffassung, meine Logik auf die Texte der Bibel anwenden muß. Doof. :-/
     
  8. streicher

    streicher Ehrenmitglied

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    middleearth in otherland
    Das Johannes-Evangelium wird auf die Jahre 68/69 nach Christus datiert oder um die Jahre 95 n. Chr. und ist aus der Zeit heraus zu sehen: sie ist als Pamphlet gegen Rom gerichtet (Stadt der sieben Hügel). Das wäre also ziemlich konkret.
    Sie in den Kanon der Bibel hineinzunehmen, hat wohl dazu geführt, dass sie als Prophetie auf unbestimmte Zeit gesehen wurde und zu den zahlreichen irreführenden Datierungen der Endzeit. Sonst wäre dieses Phänomen in der Form wohl nicht entstanden.

    Die Prophetien, die Jesus zugeschrieben werden, sehe ich auch skeptisch. Jerusalem wurde zwar im Jahre 70 zerstört, jedoch wird die Entstehungszeit des Markusevangeliums etwa auf diese Zeit datiert, möglicherweise sogar mit der Einführung des betreffenden Verses, als die Situation absehbar war oder im Nachhinein. Damit wäre es allerdings eine unechte Prophetie.
     
  9. streicher

    streicher Ehrenmitglied

    Beiträge:
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    15. April 2002
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    middleearth in otherland
    Den Gedanken finde ich sehr spannend. Man muss es ja nicht nur auf die Technologie anwenden. Ich denke, dass eine große Leistung des Menschen (oder des menschlichen Geistes) ist, dass er codieren und symbolisieren kann. Diese Pfade eröffnen ihm die Sprache. Die Folge ist klar: Schrifttum. Und für jede Schrift, zum Beispiel eben auch für die aus der Bibel, ob die Schöpfungsgeschichte oder die Offenbarung, gilt eigentlich auch dies: sie können so oder anders gebraucht werden, also zum Guten oder zum Schlechten.
     
  10. Telepathetic

    Telepathetic Großmeister

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    738
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    16. Oktober 2010
    Ich kann mir gut vorstellen, dass Interpreten von Prophetien, die in unheimliche Erklärungsnot geraten, wenn sie sich geirrt haben, auch einfach mal was dazuerfinden, um ihr Gesicht wahren zu können. Dazu kommen eine fehlerhafte Erinnerung, wenn ein Augenzeuge über Ereignisse schreibt, die Jahrzehnte vorher stattgefunden haben und vermutlich Wunschdenken, der Versuch die hoffnungsvolle Vision aufrechtzuerhalten, wenn die frohe Botschaft über das nahe seiende Reich Gottes und die Wiederkehr Jesu zu Lebzeiten doch nicht eintreten.

    Da die Schrift aber nicht irren kann, weil sie göttlich geoffenbart und inspiriert ist, müssen eben alle möglichen geistigen Verrenkungen angehäuft werden, was man auch sehr gut an dem riesigen Haufen an Unsinn im Judentum sehen kann. Z. B. ist ja eine Argumentation, die beweisen soll, dass das Judentum authentisch von Gott ist, während Christentum und Islam (im Prinzip alle anderen Offenbarungsreligionen) nicht authentisch von Gott sind, dass sich Gott allen Juden am Sinai gezeigt hat, während alle anderen Religionen immer nur einen einzigen Religionsstifter haben, der dann seinen Mitmenschen von seiner Auserwähltheit überzeugt. Es gibt angeblich eine lückenlose Überlieferung der Begegnung am Sinai von damals bis heute. Außerdem sind alle jüdischen Seelen anwesend gewesen. Und einer meinte, dass er sich an die Begegnung mit Gott am Sinai erinnern kann, weil Erinnerungen genetisch weitergegeben würden. Das Phänomen der falschen Erinnerungen war ihm wohl kein Begriff gewesen. Jedenfalls stehen so ziemlich alle Religionen auf tönernen Füßen wie die Statue in Nebukadnezzars Traum im Buch Daniel. Ich muß aber zugeben, dass mir sehr viele der jüdischen Ansichten über den Menschen und das Zusammenleben immer noch gut gefallen. Was lange noch nicht heißt, dass mir die gegenwärtigen Ansichten, Entwicklungen und Aktivitäten in Israel mit Blick auf deren Selbstverständnis als auserwähltes Volk und Weltlehrer gefallen. Darüberhinaus bin ich mir noch nicht sicher, was ich aus der Behauptung machen soll, dass Judaismus ein anderer Name für Kommunismus, bzw. Marxismus sein soll. :hmmmm:


    (Ich bin übrigens mittlerweile zur Meinung gekommen, dass Naivität und kindlicher Gottesglaube ein wesentlicher Grund dafür sind, wenn drohende Gefahren einfach ignoriert werden und dann scheinbar urplötzlich vor der Tür stehen.)