Kommunismus

biowolf

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@Niks Te Maken

Oh man,bist du sturr!nochmal die wirtschaft hat nur funktioniert,weil sie unter anderem mit raub und plünderungen immer wieder nachschub bekamm,ausserdem vergiesst du,dass 12 jahre zu kurz sind um eine aussage zu machen ob ne wirtschaft gut läuft od nicht,wobei man bedenkt,dass man probleme,einfach als kriegsfolgen abgetan hat.

ich finde es echt lächerlich,dass es hier leute gibt,die die sowjetunion als ein land darstellen,wo die menschen gut gelebt haben.ich stamme übrigens aus der gegend und weiss genau wie es dort aussah.hungersnöte,z.B ukraine in den 30 jahren,massenhaft vertreibungen von völkern,tschechenen,kalmuken,russlanddeutsche,etc,etc
terror dem millionen zum opfer fielen,98% des bsp werden für rüstungswettlauf gegen die usa ausgegeben,korruption,leere lebensmittelgeschäfte,zensur,die letzten 25 jahre kauft man lebensmittel im westen-sonst hungersnot droht,bevölkerung lebt in armut,jeder 5 bürger sitzt im arbeitslager,ständige kriege,z.b angola,afganistan

um ein telephonanschluss zu bekommen geschweige ein auto kaufen muss man 10 jahre od mehr warten

wer zum teufel kann behaupten den menschen ging es gut?
 

Winston_Smith

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Politikwissenschaftler? Hmmm, ist das wirklich so auffällig? ;)

Kurz noch mal was zum "Segen" des Kom.:
Wenn es wirklich alles so doll wäre, warum muß man denn die Menschen im eigenen Land einsperren (Mauer usw.), damit sie nicht massenweise fliehen? Warum muß man politisch andersdenkende einsperren, foltern oder in Lager stecken?
Wieso sind nicht alle Einwohner froh, daß sie im Kom. leben "dürfen" und bleiben im Land, bilden keine Opposition und kümmern sich nicht um die Selbstschußanlagen, die ja nur den Kapitalistischen Westen aufhalten sollten...
Ja, ich weiß ich bringe jetzt Kom. und Soz. durcheinander. (Meiner Meinung nach ist das aber gerechtfertigt.)

Eine Staatsform, die nur durch Druck und Verbrechen aufrechterhalten wird, hat ja nun wirklich nichts mit einer guten Staatsform zu tun.

Ich persönlich bin froh, daß ich überall hinreisen, den TV-Sender meiner Wahl sehen, die Bücher meiner Wahl lesen, demonstrieren, wählen und die Waren die ich haben möchte kaufen darf....
 

jadawin

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Winston_Smith schrieb:
Aaaaah!!
. Wer nur ein bißchen Ahnung von Geschichte und MENSCHENRECHTEN hat, weiß, daß er Kommunismus genauso sche*** ist, wie der Nationalsozialismus!!
...

Nö.... völlig falsch.
Was du meinst ist "Stalinismus".
Das hat fast nichts mehr mit Kommunismus zu tuen....

Kommunismus ist im Prinzip eine gute Sache... die Modelle die es bis jetzt gab oder noch gibt gehen alle nicht weit genug.
 

agentP

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Ja, ich weiß ich bringe jetzt Kom. und Soz. durcheinander. (Meiner Meinung nach ist das aber gerechtfertigt.
Ich glaube du wirbelst da noch ein paar andere Sachen durcheinander, das ist nicht gerechtfertigt und das sollte einem Politikwissenschaftler eigentlich nicht passieren. Ein Politikwissenschaftler sollte zwischen Sozialismus, Kommunismus und den diversen Ausprägungen wie Leninismus, Stalinismus, Maoismus, etc. eigentlich unterscheiden können und auch wissen, daß auch in den letzten 100 Jahren nicht jedes sozialistische Land von einer Mauer und Selbstschußanlagen umgeben war.
 

Niks Te Maken

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@agentp
Gegen die ersten Punkte sage ich garnichts.
Zu 3.: Ich weiß wohl womit das finanziert wurde, ich will ja auch hier nichts an den nationalsozialistischen Prinzipien schönreden, sondern nur zeigen, dass die Wirtschaft funktioniert hat. Es soll eben kein Urteil über die Mittel sein.

@biowolf
Sie hat aber funktioniert. Bezüglich der Mittel lass deinen Blick einige Zeilen höher wandern.
Zu den 12 Jahren: Das ist aber nunmal der Zeitraum, über den man urteilen kann und ich werde das auch weiterhin tuen, auch wenn es natürlich, das räume ich ein, nicht allzu lang ist.
Ach ja: Du hast eine Leertaste. Sie ist zum Benutzen geeignet. Bitte mach das auch!
 

agentP

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@NiksTeMakken
Kein Mensch kann sagen, ob die Wirtschaft funktioniert hat. Sie hat 6 Jahre auf Pump funktioniert und dann kam der Krieg. Woran willst Du also bitteschön ermessen, daß sie funktioniert hat ?
 

cyberwotan

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hmmmm ich bin leider kein politikwissenschaftler und kann auch nicht zwischen den einzelnen formen die gerade genannt worden sind unterscheiden, aber ich hoffe ihr lasst mich trotzdem kurz was dazu sagen.

also ich glaube eigentlich auch, dass der grundgedanke sehr vernünftig ist und ich hätte auch kein problem damit, dass jemand der vielleicht weniger arbeitet genauso viel verdient wie ich. ich finde es ein bisschen dreist, dass manche leute ihren lebensstil auf alle übertragen, da ich persönlich auch öfter mal aus nicht egoistischen gründen handel...

ich denke das problem liegt in der grösse der gruppe in der diese form ausgeführt werden soll. denn in kleinen gruppen oder stämmen kann es sehr wohl funktionieren...

so die fachdiskussionen überlasse ich natürlich euch :roll:
 

HamsterofDeath

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kann überhaupt eine wirtschaft gut laufen, ohne dass irgendjemand darunter leidet und ausgebeutet wird ?

die beste staatsform ist immernoch die anarchie der philosophen, nämlich garkeine.
jeder tut was er will, ohne dass diese staatsform zerbricht. das ist die einzige bedingung.
vorraussetzung dafür ist vernunft.

....
 

Winston_Smith

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@Agent
Danke, daß Du dir sorgen über mein "Wissen" machst! Natürlich kenne ich die verschieden Ausprägungen des Kum.!
Aber ist es nicht so, daß ALLE Ausprägungen die Bürger unterdrückt oder zumindest massiv in ihrer persönlichen Freiheit einschrängt?
Siehst Du. Und somit kann ich hier einiges "durcheinanderwirbeln"...
Kannst mich aber auch gerne vom Gegenteil überzeugen.

@cyberwotan
Hey, keiner hat gesagt, daß hier nur "Fachleute" schreiben dürfen. Ich weiß bestimmt auch nicht alles und bin gerne bereit, mich überzeugen zu lassen... (Shit, klingt jetzt fasst ein bißchen hochnäsig. Soll es aber nicht!) Also, keine Angst und immer fleißig weiter posten!

alles wird gut!
 

agentP

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Aber ist es nicht so, daß ALLE Ausprägungen die Bürger unterdrückt oder zumindest massiv in ihrer persönlichen Freiheit einschrängt?
Welche Staatsform ausser dem politischen Anarchismus schränkt die Bürger nicht in ihrer persönlichen Freiheit ein ? An welcher Stelle im "Urtext" des Kommunismus dem "Kommunistischen Manifest" ist die Rede von Selbstschußanlagen oder Unterdrückung der Massen ? Inwiefern haben Parteien wie die Labour-Party oder die SPD, ebenfalls Mitglieder der "Sozialistischen Internationale" oben genanntes gefordert ?
Unter welchen Repressalien mussten die Chilenen unter dem sozialistischen Reformpräsidenten Allende leiden ?

Als Politikwissenschaftler solltest Du Zugang zu ausreichend Literatur und Archivmaterial haben und Du solltest im Laufe Deiner Ausbildung zumindest ein Proseminar über die "Methodik des wissenschaftlichen Arbeitens" in deinem Fachbereich belegt haben und ergo wissen, daß derartige undifferenzierte Verwirbelungen mit Wissenschaft nichts zu tun haben.
 

Winston_Smith

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@agentp
Wo liegt Dein Problem? Wer hat denn gesagt, daß hier nur hoch wissenschaftliche Abhandlugen veröffentlicht werden dürfen?
Es geht hier vielmehr um die Austausch von MEINUNGEN. Und meine Meinung habe ich hier deutlich genug dargestellt. (Und ich habe nicht den Anspruch, hier eine Magister- oder Doktorarbeit ins Netz zu stellen. Und glaube mir: ich könnte das...)

Wo liegt denn jetzt der Vorteil im Kommunismus? Bitte kläre mich und uns alle auf! Und keine Angst, ich verlange keine Quellenangaben und das Einhalten von Zitirregeln...

(Zur Kenntnis: "Die ostdeutsche Provinz des Weltkommunismus hatte einen wunderbaren Namen:>>Deutsche Demokratische Republik<<."
aus: "Das Schwarzbuch des Kommunismus-Unterdrückung, Verbrechen und Terror")

Falls dies aber unter Deinem Niveau ist, können wir uns gerne mal im "TransFAIRladen" treffen, die Internationale singen, einen Tee trinken und uns gegenseitig aus dem Kommunistischen Manifest vorlesen....
 

Kaisar

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Kommunismus macht meiner bescheidenen Meinung nach den Fehler dass alle Macht in die Hände des Staates gelegt wird.Es ist wohl war, dass Engels davon träumte, dass die Führungselite, nach Errichtung der Diktatur des Proletariats, einfach das Handtuch schmeisst, und kein Staat mehr notwendig ist. Aber wie schon oft gesagt : Menschen sind Egoisten, und mehr als blosse Illusion kann dieser Traum nicht bleiben.
:roll:

Ich persönlich bevorzuge da doch Anarcho Syndikalismus. Ist zwar auch illusorisch, hat aber im Gegensatz zum Kommunismus noch keine Menschen gefoltert, getötet, beraubt und demagogisiert.

Hier noch ein Buchtipp von mir : Michael Bakunin "Schrift gegen Marx und andere Texte "
 

jadawin

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.... Anarchie wäre im Prinzip das betse.

Alle arbeiten zum Wohl aller.... Geld wird abgeschafft.
Kein Transport/Zwischenhändlerschwachsinn mehr...
Ein Beispiel dazu.
Im Schwarzwald gibts "Quark aus der Eifel" im Köln Bonner Raum "Quark aus dem Schwarzwald"..... Transport und Überproduktion... völlig hirnverbrannt. Ressourcen werden verschwendet.

Es kommt nicht von ungefähr das das Wort Anarchie so negativ geprägt ist bzw. das die meisten nicht mal wissen was das eigentlich heißt.
 

agentP

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@Winston
Tja, natürlich ist das hier ein Forum in dem Meinungen ausgetauscht werden, aber wenn es jemand für nötig hält seine spezielle Ausbildung hier auf den Tisch zu legen, dann sollte er damit rechnen, daß seine Aussagen auch daran gemessen werden. Du musst schon entschuldigen wenn manche Leute stutzig werden, wenn sich jemand als Fachmann outet und dann nicht mehr als Stammtischparolen zu bieten hat.

Die Vorteile des Kommunismus sind genauso zahlreich wie seine Nachteile. Es liegt in der Natur der Sache, daß sich eine solche Frage nicht so ohne weiteres beantworten lässt, immerhin haben da andere ganze wissenschaftliche Abhandlungen darüber geschrieben und letzendlich ist das eine Frage der Ebene von der aus man das betrachtet. Das verhält sich allerdings mit der Demokratie oder einer Diktatur nicht anders.
Aus dem gleichen Grund finde ich Dein nettes Zitat aus dem Schwarzbuch ziemlich nichtssagend, denn je nach Definition des Begriffs Demokratie konnte sich die DDR sehr wohl mit Fug und Recht "demokratisch" nennen, wenn man die ebenso klassische wie grundlegende Definition ansetzt und die Demokratie auf das Merkmal der Volkssouveränität reduziert, aber das brauche ich Dir sicher nicht zu sagen denn die Definition des Begriffs Demokratie ist in jedem Politologie-Einführungsseminar Standardthema und die Nummer die Studenten mit der Behauptung die DDR sei eine Demokratie gewesen zu verblüffen und zu entsetzen ein Lieblingsspiel vieler Dozenten.
 

Don

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hmmm, kann mir einer hier genau definieren welchen Komunismus er meint? Ich habe das Gefühl das hier einige den Sozialismus angreifen; dabei den Namen Komunismus nehmen.

Wir sollten also erst einmal eine Definition erstellen, dann haben wir hier ein gemeinsames Thema.

Don
 

agentP

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Nein, Don, hier wird in erster Linie über Bolschewismus geredet bisher und weder über Sozialismus noch über Kommunismus.
 

Niks Te Maken

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Also ich habe bis jetzt nur von realer, sozialistischer Wirtschaft gerdet.

agentp schrieb:
Kein Mensch kann sagen, ob die Wirtschaft funktioniert hat. Sie hat 6 Jahre auf Pump funktioniert und dann kam der Krieg. Woran willst Du also bitteschön ermessen, daß sie funktioniert hat ?
Darüber kann man natürlich streiten. Aber sie hat Arbeitsplätze geschaffen, weltweit führende Großunternehmen, den Wohlstand angehoben und (hehe!) die Gewerkschaften abgeschafft. Letzteres freut mich nur persönlich, wenn man sich den aktuellen Lobbyismus anguckt, täte es der BRD ganz gut, dasselbe zu tun. Also, Gewerkschaften abschaffen. Nicht den Rest.
Klar war die Wirtschaft darauf ausgelegt, dass Deutschland nach Osten expandiert (dass sie auf keinen Weltkrieg ausgelegt war, dürftest du wissen, schließlich hat Hitler den so nicht beabsichtigt), aber wenn das funktioniert hätte, wäre das aufgegangen.


So, mal zurück zum Thema:
Da jetzt alle die reellen Versuche des Kommunismus kritisiert haben und agentp schon wieder mal mit dem Finger auf eine scheinbare Unwissenheit legt, mache ich mal mit dem theoretischen weiter 8zumal ich erst vor 2 Wochen wieder was vom Kom. Maniofest gelesen habe):
Funktioniert nicht. Dabei muss automatisch eine Herrschaft a la Sowietunion herauskommen, da der Charakter des Menschen grundlegend durch den Egoismus geprägt ist, was dem Kommunismus mehr als zuwiderläuft.
Fortsetzung folgt, ich muss weg.
 

struppo_gong

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also, dass philosphen teilweise regieren sollten ,damit kann man doch schonmal was neues in sachen staatsform machen.
mein vorschlag: aussen und innenpolitik trennen.
ein philosophisches innenwirtschaftsforum;ein philosophisches aussenwirtschaftsforum ein philosophisches gesellschaftsforum#;ein philospphisches kollektivforum ein philosophisches individuuenforum.
usw. usw.
es ist doch peinlcih dass der lächerliche mensch kaum noch staatsformen erfindet. so kann ja nur alles den bach runtergehen.
 

typaufderkautsch

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" wir alle wollen geld, wir wollen macht, wir wollen anerkennung, wir wollen verehrt, geachtet, geliebt werden "
ich nicht

Die Marktwirtschaft zerstört unseren Planeten. Der gesamte Kapitalismus ist das Krebsgeschwür der Menschheit. Wer profitiert eigentlich davon? Doch nur eine kleine Oberschicht, die uns kontrolliert. Im Idealbild des Kommunismus, das leider nie erreicht wurde, würde es so etwas nicht geben. Die Menschen wären vernünftiger. Man würde nicht annähernd so viel und verschwenderisch konsumieren wie wir es jetzt leider tun. Im Kommunismus (Idealbild) müsste nicht jeder Angst um seinen Job haben. Kommunismus wäre eine Befreiung für unseren Planeten. Uns fehlt leider nur die nötige Erziehung. Wir wurden kapitalistisch erzogen. Angefangen in der Schule. Passt jetzt vielleicht nicht ganz zum Thema aber in Kopenhagen gibt es einen Stadtteil der anarchistisch
ist. Und es funktioniert. Dort gibt es nur eine Behörde. Die reguliert die Einwanderung.Kommunismus ist die Vorstufe zur Anrchie .[/list]
 

agentP

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Letzteres freut mich nur persönlich, wenn man sich den aktuellen Lobbyismus anguckt, täte es der BRD ganz gut, dasselbe zu tun. Also, Gewerkschaften abschaffen. Nicht den Rest
Bombenidee ! Die Gewerkschaften abschaffen wegen dem Lobbyismus. Also folglich die Lobby der Unternehmer, der Autofahrer, der Landwirtschaft usw. erhalten. Das funktioniert sicher. Und uns allen wirds dann gut gehen. Oops, solange wir zufällig Wirtschaftsbosse sind, natürlich.

Klar war die Wirtschaft darauf ausgelegt, dass Deutschland nach Osten expandiert (dass sie auf keinen Weltkrieg ausgelegt war, dürftest du wissen, schließlich hat Hitler den so nicht beabsichtigt), aber wenn das funktioniert hätte, wäre das aufgegangen.
Ach ja ? Das ist ja interessant. Komischerweise waren selbst Volkswirtschaftler die in der NSDAP waren mehr als skeptisch, welchen Nutzen die Expansion haben soll. Man hätte erstmal nichts gewonnen ausser Land. Die reichen Bodenschatzvorkommen lagen soweit im Osten, daß man praktisch fast die Fläche der damaligen SU erobern hätte müssen und das hätte man dann auch erstmal halten müssen. Die Sowjetunion ist auseinandergebrochen, obwohl sie mit Sicherheit auf mehr Unterstützung aus der Bevölkerung rechnen konnte, als eine deutsche Besatzung das jemals gekonnt hätte. Die Kosten für die Sicherung der Gebiete hätte vermutlich den Gewinn komplett aufgefressen. Eine Milchmädchenrechnung damals wie heute.

Dabei muss automatisch eine Herrschaft a la Sowietunion herauskommen, da der Charakter des Menschen grundlegend durch den Egoismus geprägt ist, was dem Kommunismus mehr als zuwiderläuft.
Der Egoismus des Menschen läuft jeder Form von Staat zuwider, denn Staat an sich bedeutet eigene Rechte und Freiheiten aufzugeben für die Gemeinschaft. Das mit dem Egoismus ist ja ganz nett, nur Frage ich mich ob der Egoismus anerzogen oder angeboren ist. Immerhin gibt es genug Leute die im Laufe ihres Lebens lernen, daß einen Egoismus nicht zwangsläufig am weitesten bringt.
 
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