Apokalyse durch Apophis 13. April 2029?

Ihlenam

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Wieso ist es dann noch nie passiert, dass ein rieiger Komet an der Erde vorbeigezogen ist, ohne dass vorher jemand davon wusste?
 

Lazarus

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Weil ein Komet bedingt durch seine Konsistenz einen Schweif von Material hinter sich her zieht, der wiederum eine Menge Sonnenlicht reflektiert was ihn recht leicht erkennbar macht.

Anders sieht es zB mit Gesteinsbrocken aus, welche zudem noch aus dunklem, wenig reflektierendem Material bestehen. Diese sind meist nur dann zu erkennen, wenn sie sich vor einem leuchtendem Objekt befinden.

Jetzt kann man sich ja mal überlegen, wie groß die Chance ist, ein 30km großes Objekt aus kaum reflektierendem Material in einer Entfernung zu erkennen, welche es überhaupt noch erlauben würde etwas dagegen zu unternehmen....

Zudem hat die NASA festgestellt das die meisten Steinbrocken da oben dummerweise nicht aus massivem Stein bestehen, sondern eher aus porösem lavaartigen Material. Das Problem dabei ist, daß sie jegliche Explosionen einfach wie ein Schwamm absorbieren - also nix mit abschießen.

Selbst wenn wir so ein Teil in Marsentfernung durch ein Zufall entdecken würden, könnten wir nur noch unsere letzten Tage genießen.....

Und wie viele davon schon haarscharf an der Erde vorbeigeschrammt sind will ich gar nicht wissen.... Die NASA und ihre "Verbündeten" sind heut zu Tage nicht in der Lage den gesamten Himmel zu überwachen - momentan versucht man grade erstmal alle größeren bekannten Objekte im Sonnensystem zu katalogisieren. Die "Raumüberwachung" beschränkt sich, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, auf grade mal 5% des "Himmels"....

Leider haben wir weder DRADIS noch Sensoren-Phalanxen wie im Fernsehen.... wir sind blinder wie eine Nuss.....
 

the_midget

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Passend zum Thema bei Spiegel Online:

Was tun, wenn er irgendwann kommt - der oft beschworene Killer-Asteroid?

Dem Artikel nach wird der Himmel nach "Near Earth Objects" (NEO) abgetastet.

Geschätzte 300.000 erdnahe Asteroiden mit Durchmessern über 100 Metern fliegen herum, 4800 davon sind bereits ausgemacht. Größere Brocken über einen Kilometer gibt es vermutlich nur 1100, davon haben die Astronomen 700 identifiziert. Je größer und damit gefährlicher die Asteroiden sind, desto mehr weiß man über sie: "Die NEOs mit Durchmessern über zehn Kilometern hat man alle entdeckt. Da können wir beruhigt sein"

Während die Experten vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt für ein Ablenken von gefährlichen Himmelskörpern sind, bevorzugt die NASA im Falle des Falles den Einsatz von Atombomben.

Die ESA plant das Projekt "Don Quichote":
Asteroiden auf Kollisionskurs sollen hierbei von einer Sonde namens "Hidalgo" mit 10 km/s auf dem Himmelskörper einschlagen und ihn so ablenken.

Man sieht also die Welt steht der Gefährdung nicht gleichgültig gegenüber.

gruß

midget
 

Gaara

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Das die NASA für Atombomben ist, kann man sich irgendwie schon denken :lach2:
 

luisz

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Gaara schrieb:
Das die NASA für Atombomben ist, kann man sich irgendwie schon denken :lach2:

Offtopic
Zum Thema Atombomben und Gefahrenabwehr empfehle ich eine Trilogie
der letzte Southpark Episode namens "Imagination World"

"Terrorists attacked our Imagination" :lol:
"We have to nuke our Imagination"

http://www.southparkzone.com/season-sid-11.htm

Ganz unten findet man den Dreiteiler

Und weg ;)
 

Rivale-von-Nogar

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Re: Apokalyse durch Apophis 13.April 2029????

Aurata schrieb:
Nach diesen neuen Berechnungen soll er am 13. April 2029 nicht mehr auf der Erde aufschlagen (mit der Wucht, die einen halben Kontinent zerstören könnte!) sondern wenn wir Glück haben, rast er an der Erde vorbei. ABER: unterhalb der Höhe von einem Satelliten!

Aurata schrieb:
Und wenn, ist damit nichts vorbei: nach 8 Jahren kommt er wieder und bislang hat man seine Bahn für 2037 da noch nicht berechnet. (Hieß es).

Na wie find ich denn so was. Vor über einen Jahr hieß es noch, dass der Asteroid am 13.April 2029 die Erde trifft und völlig vernichtet.

Danach hieß es irgendwann mal, dass der Asteroid am 13.April 2029 entweder den Erdmond trifft oder die Erde um 30000km verfehlt und im Jahre 2036 wieder zurückkommt.

Jetzt ist auf einmal die Rede davon, dass der Asteroid am 13.April 2029 entweder die Erde trifft und dabei einen halben Kontinent zerstört, oder die Erde verfehlt und im Jahre 2037 wieder zurückkommt.

Was stimmt denn jetzt?

Aurata schrieb:
Ich habe danach mit anderen gesprochen und musste etwas Interessantes feststellen: die Leute reagieren nicht, sie hören kaum hin.

Kein Wunder, wenn jeder was anderes sagt :D:D:D
 

Shishachilla

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äh, achso, das in der Klammer musste per Hand einfügen, will irgendwie nicht in den Link mit rein :egal:

Edit: so, jetzt hatters angenommen! ^^
 

Christian77

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Eine blöde Frage an den Ersteller dieses Threads, der sich ja am Anfang darüber aufregt, daß Leute nicht wirklich bestürzt und verzweifelt reagieren.

Wie sollen die Leute denn reagieren?

Welchen Unterschied macht es denn HEUTE für mich, ob in ca. 20,5 Erdenjahren ein recht großes Ding daherbraust und uns allen den Garaus macht oder nicht?
Wird meine Miete/Abzahlrate dadurch geringer? Also warum verzweifeln?

Oder kannst du uns alle retten?

Che sera sera....
 

Eskapismus

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In der Nzz vom 9. Januar war ein guter Artikel zu über die neusten Erkenntnisse zu Apophis. Ich fass mal ein wenig zusammen:

Es gilt als sicher, dass er uns in 2029 verfehlen wird, dass es bei der folgenden Erdbegegnung 2036 zu einer Erdbegegnung kommen könnte ist jedoch nicht aus zu schliessen.

Nach den aktuellen Erkenntnissen wird Apophis im Jahre 2029 in einem Abstand von 4.6 bis 5.3 Erdradien an der Erde vorbei fliegen. Ein Zusammenstoss des 270 Meter grossen Brockens mit einem Satelliten gilt trotz der Tatsache, dass er die Region unserer Erdsatelliten durchfliegt als ausgeschlossen.

Beim nahen Vorbeiflug in 2029 werden kleine physikalische Störeffekte verstärkt. Der grösste Einfluss geht von der Sonne aus. Da sich der Brocken ungleichmässig erhitzt wird auch die Wärme, die er in den Weltraum ausstrahlt, ungleichmässig verteilt. Daraus ergibt sich eine schwache jedoch stetige Rückstosskraft. Dieser effekt ist jedoch mathematisch sehr schwer zu fassen. Wichtige Parameter sind die genaue Gestalt, das Reflexionsvermögen und die Wärmeleitfähigkeit des Geseteins sowie die Rotationsgeschwindigkeit. Die meisten dieser Grössen sind noch unbekannt.

Für die kommenden 22 Jahre sind diese Unsicherheiten nur sehr klein (zwischen 20 und 740 km) mit der Annäherung an die Erde in 2029 nimmt die Unsicherheit aber dramatisch zu (zwischen 520000 und 30 mio km). Auch die Massen und Positionen der Sonne und der grossen Planeten sind für eine genaue Kollisionsprognose nicht hinreichend bekannt. Dies alles kann im Jahr 2036 zu einem Fehler von 23 Erdradien führen. Hinzu kommen die unvermeindlichen Rechenfehler der Computer.

Die Chance für einen Zusammenprall ist zwar gering, aber nicht vernachlässigbar: Sie wird vorläufig mit 1 zu 45'000 beziffert. Die Forscher sind aber zuversichtlich mit neuen optischen Beobachtungen und Radarmessungen genauere Aussagen treffen können. Eine zusätzliche Möglichkeit wäre es im Jahr 2018 oder 2027 mit einer Raumsonde auf der Apophis-Oberfläche zu landen und einen Radiosender zu stationieren. Damit wären sehr genaue Informationen zur Flugbahn möglich.
 

Makoto

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Also wenn ich das richtig verstanden habe kommt er 2029 vorbei und verfehlt uns und 2039 kommt er nochmal vorbei aber man weis nicht genau ob er uns trifft oder nicht.

Könnte man nicht wenn er 2029 schon mal da ist in gleich zerstören?
Praktisch nach vorbei Flug in den "rücken schießen" dann haben wir das Problem 2039 nicht.
 

Shishachilla

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Naja, der löst sich ja nicht einfach so in Luft auf.
Und soweit ich weiß soll das Gestein recht brüchig sein. Wenn man aber Pech hat, und der in genau zwei Teile bricht....
Die nachfolgende Flugbahn zu berechnen, also die der Einzelteile wird auch nicht ohne sein, und am Ende wird der Schaden noch größer... :???:
 

Dominique

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:illu: Jeder Hobby Apokalyptiker kann schon jetzt berechnen, daß der besagte 13. April 2029, ein Freitag der 13te ist und auf Neumond fällt und daß der für 2036 vorhergesagt Zusammenstoß Ostersonntag ist -> siehe diese NASA Website:-%:

Im Web-Ägyptologie Lexikon steht zudem:
--> Seth beschützt das Boot des Rê und bezwingt Apopis mit seiner Stärke und seinen magischen Kräften. [... ] wenn Seth an dieser Stelle als Gegner des Apopis auftritt, verkörpert er ansonsten, ebenso wie die Schlange, die feindlichen Kräfte, deren Ziel die Zerstörung der bestehenden Götterordnung ist.
http://www.aegyptologie.com/forum/&id=030704164454

Und bei Kreuz Net steht
Die 666 entspricht dem Seth – den bereits die koptischen Kirchenväter als den Teufel identifizierten!
http://www.kreuz.net/article.4844.html :read: :kerze:
 

ConspirIsee

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also bist du der meinung das der grosse Brocken mit demZufallsnamen eine ägyptische Prophezeiung od. dergleichen erfüllen soll?


Wenn die Wissenschaft den Felsen nu "Ragnarök" genannt hätt, müssten wir dann mit nem AUftritt von Odin als gegenpart rechnen? ;D
 

Dominique

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Mmmh. Zufallsnamen!? :read:
Ich glaube nicht, dass die Astronomen den Namen mit einem Zufallsgenerator ausgewählt haben.

Der Asteroid hat seinen Namen genauso wenig zufällig wie Du Deinen oder ich meinen.

... denk mal wie Beschwörungen vor sich gehen. Man beschwört einen Namen (oder eben besser nicht). Namen haben im Okkultismus eine grosse Bedeutung bzw. Kraft.

Vielleicht wird Apophis die Erde auch gar nicht berühren, vielleicht ist er einfach nur ein Komet, der als ein Himmelszeichen erscheint wie damals:

(Matthäus 2. 9-15)... Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen hin, bis dass er kam und stand oben über, da das Kindlein war. Da sie den Stern sahen, wurden sie hoch erfreut und gingen in das Haus und fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe. Und Gott befahl ihnen im Traum, dass sie sich nicht sollten wieder zu Herodes lenken; und sie zogen durch einen anderen Weg wieder in ihr Land. Da sie aber hinweggezogen waren, siehe, da erschien der Engel des HERRN dem Joseph im Traum und sprach: Stehe auf und nimm das Kindlein und seine Mutter zu dir und flieh nach Ägyptenland und bleib allda, bis ich dir sage; denn es ist vorhanden, dass Herodes das Kindlein suche, dasselbe umzubringen. Und er stand auf und nahm das Kindlein und seine Mutter zu sich bei der Nacht und entwich nach Ägyptenland. Und blieb allda bis nach dem Tod des Herodes, auf dass erfüllet würde, was der HERR durch den Propheten gesagt hat, der da spricht: "Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen."

Apophis klingt wie ein Name aus Ägypten und wenn ein Himmelszeichen Christus ankündigte, dann vielleicht auch ...

Nach der Papstweissagung des Hl. Malachias aus dem 12 Jahrhundert ist der aktuelle Papst der letzte. Wiederum bei Kreuz.net war bezugnehmend auf Malachias Weissagung unmittelbar vor der jüngsten Papstwahl folgendes zu lesen (siehe -> http://www.kreuz.net/article.1023.html :quelle: :

Montag, 18. April 2005 00:34Athanasius: Nein,Die älteste Auslegung dieses Namens ist:

1. Der Papst kommt aus dem Benediktinerorden, ein Zweig dessen heisst nämlich „Die Olivetaner“.

Hat der heutige Papst seinen Namen also zufällig !??? :kerze:
 

Dominique

Neuling
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Mmmh. Nicht ganz richtig!??? ... nicht der letzte!???? :read:

Der 112te Papst Peter der Römer wurde der Liste des Malachias viele hundert Jahre später hinzugefügt. Benedikt ist also gemäss Malachias der letzte :quelle: :

... Tatsache, dass in der im Jahre 1820 herausgegebenen Reprint- Version des 1559er Textes der „Lignum Vitae...“ ein 112. Papst auftaucht, P e t r u s R o m a n u s genannt, von dem allgemein angenommen wird, dass es sich um eine nachträgliche Einfügung handelt [...] Die gängige Übersetzung hierzu lautet: „In extremer Verfolgung, wird der Stuhl der Heiligen Römischen Kirche von Peter dem Römer besetzt werden, welcher die Schafe durch viele Drangsale hindurch nähren wird, wodurch die Siebenhügelige Stadt zerstört werden wird , und der schreckliche Richter sein Volk richten wird. Ende.“ [...] das Motto des 111. Papstes und dessen gängige Auslegung. Dieses lautet schlicht und ergreifend „Gloria Olivae“, also „Der Ruhm / die Zierde des Ölbaumes / des Ölzweiges“ und wurde allgemein dahingehend ausgelegt, dass der entsprechende Papst aus dem Orden der Benediktiner stammen müsse, denn deren Zeichen ist der Ölzweig. Außerdem heißt es, dass der Hl. Benedikt, der Begründer des Ordens ( und der Klosterkultur in Europa überhaupt ) weissagte, der letzte Papst vor dem Jüngsten Gericht würde aus seinem Orden stammen ...
:kerze:
 

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