Ökoterror - warum tut Deutschland nix dagegen?

ammun

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Mitte Mai 2008 ist wieder alles trocken, und sogar Züge entfachen Brände.
Wenn nur wenige Terroristen es vor hätten, würden jene eine Feuerkatastrophe in Deutschland verursachen könen, die weder mit Panzern, noch mit Bombern zu beheben wäre.
Warum legt man nicht neue Staudämme an, um Läöschwasser parrat zu haben, und bietet der Bevölkerung mehr Rettungsmöglichkeiten, wenn es passieren sollte?
Krankenhäuser sind jetzt schon total überlastet, und man fährt offenen Auges in den unabwendbaren untergang. Warum tut keiner was dagegen, und warum wird selbst einer Angegriffen,d er den etablierten sagt,w as sie alles falsch machen??
 

Shishachilla

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Informier dich mal über Staudämme, bevor du sowas forderst. In diesem Fall würde die Nachteile stark überwiegen.
Und wie kommst du darauf, dass man Brände nicht auf altbekannte Art und Weise löschen könnte?
 

haruc

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weil er diesen thread dann nicht hätte aufmachen müssen.. vermutlich
 

ammun

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löschwasser mitten in der ausgetrockneten pampa zu suchen ist erst mal total abwegig.
und während flüsse massenhaft aufgestaut werden, um sie schiffbarer zu machen,w as das hochwasserrisko deutlich ansteigen lässt, hat offensichtlich jemand etwas gegen staudämme für öko & löschwasser (wenn man es braucht).
komisch...
 

Winston_Smith

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Also Ammun.

Staudämme zur Löschwasserversorgung sind totaler Quatsch. Wie viele Staudämme willst Du denn deutschlandweit errichten?! Abgesehen davon gibt es Löschwasserteiche oder eben Flüsse, die man auch ohne Staudamm "anzapfen" kann.

Und wenn man sich in der "Pampa" befindet, gibt es immer noch Tanklöschfahrzeuge.

Und letztendlich: Warum sollen Terroristen irgendwo in der Pampa einen Wald anzünden wollen?

ws
 

deTommy

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die frage nach löschmöglichkeiten dürfte sich für deutschland fast erübrigen. auch wenn enorm große feuerkatastrophen hierzulande kaum vorkommen denk ich mal, dass die fachkräfte damit klarkommen würden

was ich an ammuns gedanken aber richtig finde ist die gefahr durch solche waldbrände. nach ein zwei wochen trockenzeit ist ein wald mal schnell angezündet (da müssen ja nicht mal böswillige terroristen dahinter stecken)

wie in den mittelmeerstaaten immer wieder zu beobachten is, kann sowas mal ganz schnell ausarten. da leben vllt auch mehr leute in wald/"pampa"-nähe, aber man stelle sich mal vor, dass (nicht nur hier in deutschland) auf organisierte art und weise wälder angesteckt werden. dann ist ein waldbrand in kürzester zeit enorm groß, viele einsatzkräfte werden benötigt, einiges an gerätschaft und eben auch einiges an löschwasser (von daher revidier ich meinen ersten satz teilweise ;) )

menschen müssten evtl ihre wohngebiete verlassen, ortschaften könnten in brand geraten und riesige flächen zerstört werden
das wäre doch genau die art von angst und panik über die sich ein system- und menschenfeindlicher terrorist freuen würde

natürlich ein extremes szenario, aber soweit meine vorstellungskraft und amateurhafter sachverstand das erlauben liegt die gefahr wirklich in einer organsisierten brandstiftung. das riesen durcheinander, das durch flächendeckende brände im ganzen land entstünde wäre auch perfekt für andere machenschaften

würde mich mal interessieren, ob der herr schäuble dafür auch einen plan in der schublade hat
 

Shishachilla

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Ohke, dann mal ernsthaft über die Waldbrandgeschichte diskutieren. Ich denke das mit den Stauseen war eh nich so ernst gemeint.

ICH glaube nicht, dass man die Waldbrandgefahr hierzulande mit der in der Mittelmeerregion vergleichen kann.
1. Herrschen hier immernoch anderer Temperaturen und Luftfeuchtigkeit vor.
2. Haben wir hier einen komplett anderen Wald, der lang nicht so hoch entzündlich ist, bei lang anhaltender Trockenheit.
3. Haben wir deutlich kürzere Wege zum Löschwasser.

Fazit: Selbst wenn in D ein Waldbrand ausbrechen SOLLTE, so wird der niemals die Außmaße eines Mittelmeer-Waldbrandes annehmen, wird viel früher eingedämmt.
 

antimagnet

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deTommy schrieb:
das wäre doch genau die art von angst und panik über die sich ein system- und menschenfeindlicher terrorist freuen würde

eventuell gerade nicht. dass menschen ihre häuser verlassen mussten und ganze landstriche zerstört wurden, war z.b. beim oderhochwasser 1997 auch der fall. und mit der wasserwelle kam eine welle der hilfsbereitschaft und solidarität...
 

vonderOder

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Shishachilla schrieb:
2. Haben wir hier einen komplett anderen Wald, der lang nicht so hoch entzündlich ist, bei lang anhaltender Trockenheit.

Fazit: Selbst wenn in D ein Waldbrand ausbrechen SOLLTE, so wird der niemals die Außmaße eines Mittelmeer-Waldbrandes annehmen, wird viel früher eingedämmt.
Komplett anderer Wald das stimmt schon irgendwie, aber hier in Brandenburg viele viele Kiefern und Sandboden, der keine Feuchtigkeit speichert. was meinst du was passiert, wenn das los geht. dass geht dann ab wie Schmidts Katze - na ja, wenn du ihr den Schwanz angezundet hast.

Waldbrandwarnstufen vom 13.05.2008
 

Giacomo_S

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1975 gab es den größten Waldbrand in der Geschichte der BRD in der Lüneburger Heide , dabei wurden 7418 Hektar Wald zerstört.
Es waren 15.000 Feuerwehrleute und schließlich 11.000 Bundeswehrsoldaten im Einsatz. Und tatsächlich war das größte Problem akuter Löschwassermangel.

wikipedia schrieb:
Natürliche Wasserentnahmestellen wie Teiche, Kiesgruben oder Flüsse lagen meist weit von den Brandstellen entfernt.

@ Ammun
Am Löschwassermangel hätten auch Stauseen nichts geändert.
Denn Stauseen kann man nur dort anlegen, wo es auch Wasser gibt. Ohne Fluss kein Stausee und für die Löschwasserversorgung hätte auch ein Fluss, ja ein Teich gereicht.

Das Szenario, dass Terroristen einen Waldbrand entfachen, halte ich für unrealistisch. Es fehlt das Element, was jeder terroristische Anschlag haben muss: Den Punkt der Bekennerschaft.
Für den Terroristen macht ein Anschlag nur dann sinn, wenn er auch klar als solcher identifiziert werden kann. Das ist bei einem Waldbrand nicht der Fall. Außerdem ist er in seinen Auswirkungen nicht kontrollierbar und im Zweifelsfall bereits gelöscht, bevor er spektakulär werden kann.
 

haruc

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dafür brauchste aber auch so gut wie keine vorbereitung, koordination und mittel, um nen wald im sommer anzuzüden... n kanister benzin, ne weggeworfene kippe.... und schwupps fackelt der forst.
 

n00b

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vor solchen waldbränden wie letztes jahr griechenland hab ich hierzulande keine angst, wenn man allein schon einmal sieht was wir an feuerwehren haben da hat jedes dorf seine feuerwehr ja fast und es wären genügend leute sofort bereit. gut das wasser könnte ein problem werden, dennoch sehe ich bei uns keine große kathastrophe kommen falls mal ein wald in flammen geht.
 

Lazarus

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Und dann noch die ganzen Wasserwerfer die der Bund in Reserve hat.... :derweise: Unsere Polizei kann bestimmt nicht nur Demonstranten und Atomkraftgegner von den Beinen spülen..... :honk:
 

Hans_Maulwurf

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Vor solchen Waldbränden wie letztes Jahr in Griechenland hab ich hierzulande keine Angst, wenn man bedenkt dass , meines Wissens nach , abgebrannte Wälder wieder aufgeforstet werden müssen und nicht als Bauland genutzt werden dürfen.
.
 

Ein_Liberaler

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Bei uns darf doch erstmal grundsätzlich nix als Bauland genutzt werden, deshalb ist das doch so teuer...
 

Hans_Maulwurf

Großmeister
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Bei uns darf alles als Bauland genutzt werden sobald das Bäuerchen seinen Acker an die Gemeinde verkauft hat. :twisted:

Wald gehört eh meist der Kommune also hat keiner etwas von einer Brandstiftung
 

Ein_Liberaler

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Bei uns ist die Kommune ganz wild auf Enteignungen... Will das Land als Acker (naja, mit ein wenig Aufschlag) kaufen und als Bauland weiterverscherbeln, klappt nur bisher nicht richtig.

Wald ist auch oft Staatseigentum, bei uns wild gemischt: Bäuerlich, städtisch, Kirchengemeinde, Investoren...
 

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