Was ist ein Satanist??

Nightmare

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Flowing_tears schrieb:
SeaBiscuit schrieb:
Satanisten sind für mich persönlich leute die sich ganz schwarz anziehen und zwar immer, (auch schwarze haare) und sich merkwürdig benehmen, ausserdem schlürfen sie katzenblut^^ 8) :lol:

Boah Leute wie dich hab ich auch gefressen ey...

HEy, Flowing, meinst du nicht das das von SeaBiscuit ironisch gemeint war? :wink:

Wissender?! schrieb:
Ich nenn die HipHio Fraktion ja auch nicht

Hosenscheißer
Wackeldackel
oder
Epileptiker

Ach, das kommt ganz auf meine Laune an, aber vielleicht sollte man wie die Satanisten gleiches mit gleichem vergelten. Also quasi:

HipHopper: Ey, Katzenfresser
Grufti: Ja was gipps, Spastiker

:D

So in etwa, aber ich glaub dafür bin ich noch zu tolerant 8)

Nachtrag: Ich will hier keine Szene diffamieren...alles nur Spass :D
 

Wissender?!

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Nightmare schrieb:
Ach, das kommt ganz auf meine Laune an, aber vielleicht sollte man wie die Satanisten gleiches mit gleichem vergelten. Also quasi:

HipHopper: Ey, Katzenfresser
Grufti: Ja was gipps, Spastiker

:D

So in etwa, aber ich glaub dafür bin ich noch zu tolerant 8)

Nachtrag: Ich will hier keine Szene diffamieren...alles nur Spass :D


ok das wär ne möglich kommt bei uns sogar auf, seit das dämliche A5 bei uns n ' rock raum hat (der alte tekker schuppen...überall sind schwarzlicht lampen und kuhfell muster..uahahahahaa) hocken wir donerstags auch da drinne......weil bei 99cent das bier und metal kann man die andere kultur musik ja ruhig links liegen lassen, und da kommen solche dialoge wie nightmare sie fiktiver weiße angeschrieben hat schon ab und zu stande..

aber in "freier wildbahn" da siehts nciht so aus da wird man angepöbelt und dumm angesehen, arme welt.....
 

Flowing_tears

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Ich weiss nichts obs Ironisch gemeint war Nightmare , aber nach dem Scheiss der hier im ganzen Thread über Satanisten steht , war ich doch ein wenig gereizt..

Zum Glück hat jetzt aber der ein oder andere mal nen bisschen was richtiges geschrieben ^^
 

DIABOLIK

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Heute ist Satanismus wenn man es so sehen will ein überbegriff, für die metal und gothic hören und einfach dunkel rumlaufen....

Wenn dies der Fall ist, wieso bestehen dann gewisse Leute auf diesen Titel "Satanist"? Der Titel wäre dann völlig bedeutungslos.. Das sind schon merkwürdirge Auswüchse einer Sinnsuche im Leben...

ich würde mich auch nicht "Angelist" nennen nur weil ich helle Kleider tragen würde..
 

Centauri

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Man kann sich mit den guten und den bösen Mächten in Verbindung setzten . Satanisten sind für mich Menschen die sich mit den bösen Mächten in Verbingung gesetzt haben , und von denen die böse Mächte die Gewalt ergriffen haben .
Teilweise wissen sie nicht mehr was sie tun , wenn sie Opfergaben geben , oder dunkel Mächte anbeten .
Ich würde nicht jeden der sich schwarz kleidet und Metall hört als einen Satanisten bezeichen , das ist schon ein bischen weit hergeholt .
Schliesslich gehört da nicht nur schwarze Kleidung und Musik zu , sondern es handelt sich um eine Gesinnung und Vereinigung mit dem Bösen .
Ich würde keinem dazu anraten .
 

Tarvoc

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Lobotomie schrieb:
1. Äußere nicht ungefragt deine Meinung und gib keine unerbetenen Ratschläge.

2. Wenn du redest, stelle sicher, daß man dir auch zuhören will.

3. Respektiere in einem fremden Haus den Hausherren, oder gehe erst gar nicht dorthin.

4. Stört dich jemand in deinem eigenen Haus, verjage ihn gnadenlos.

5. Gehe nicht mit jemandem ins Bett, bevor du nicht eindeutig dazu aufgefordert worden bist.

6. Kümmer dich nicht im Geringsten um das, was dich nichts angeht, es sei denn, jemand fühlt sich belastet und bittet dich um Hilfe.

7. Bestätige und anerkenne die Macht der Magie, nachdem du sie erfolgreich zur Durchsetzung deiner Wünsche eingesetzt hast. Leugnest du ihre Macht, nachdem du sie mit Erfolg hervorgerufen hast, verlierst du alles, was du erschaffen hast.

8. Schere dich einen Dreck um etwas wovon du selbst nicht auch betroffen bist.

9. Verletze keine kleinen Kinder.

10. Töte keine Tiere, ohne von ihnen vorher angegriffen worden zu sein oder sie verzehren zu wollen.

11. Belästige niemanden in der Öffentlichkeit. Wirst du selbst belästigt, sage ihm, daß er damit aufhören soll. Tut er das nicht, dann vernichte ihn.

Niedlich!

"Das Heil der Menschheit liegt nicht in der Hypostasierung primitiv-äffischer hierarchischer Territorialkämpfe, sondern in ihrer Transzendenz." -R.A. Wilson über A.S. Lavey

Auf dem Amt

Seit gut drei Minuten starrte die Frau am Schalter jetzt schon auf meinen Personalausweis. Endlich schaute sie auf.
»Name?«
»Strobinsky, Horst Strobinsky.«
»Was?«
»Strobinsky, Horst Strobinsky.«
»Hier steht aber Evers, Horst Evers.«
»Was?!, zeigen Sie mal, ..., ach so klar, geschrieben wird es Evers, Horst Evers, es spricht sich aber Strobinsky - Horst, Strobinsky.«
»Ach. Könnse das buchstabiern?«
»Klar. E-V-E-R-S, Strobinsky, Horst Strobinsky.«

Klingt für mich mehr nach Diskordianismus als nach Satanismus. Hast du eine Quelle für diesen Text?

Wissender?! schrieb:
Satanisten sind nichts anderes als Christen! [...] Heute ist Satanismus wenn man es so sehen will ein überbegriff, für die metal und gothic hören und einfach dunkel rumlaufen....

Oh my fucking Goddess...

Du solltest GANZ dringend eine Namensänderung beantragen lassen...

satanselbst schrieb:
es ist offensichtlich, dass Ihr ein vollkommen verschrobenens Weltbild und keinen blassen Schimmer von Gott und aehnlichen Begrifflichkeiten habt!

Dann klär' uns auf! Wissen zu teilen ist nach Leary die oberste Pflicht jedes Wissenden!

Centauri schrieb:
Man kann sich mit den guten und den bösen Mächten in Verbindung setzten . Satanisten sind für mich Menschen die sich mit den bösen Mächten in Verbingung gesetzt haben , und von denen die böse Mächte die Gewalt ergriffen haben .
:don:

Kleiner Tipp für dich.

1. Gehirn einschalten.
2. Nietzsche lesen.
3. Über absolute Moralvorstellungen nachdenken.
4. Dann wieder posten.

Centauri schrieb:
Teilweise wissen sie nicht mehr was sie tun , wenn sie Opfergaben geben , oder dunkel Mächte anbeten .

Bitte informiere dich über die Dinge, bevor du über sie redest.

Ich meine, hättest du überhaupt irgendeine Ahnung von der Funktionsweise von Magick, würdest du hier nicht so einen Stuss posten!
 

Alien

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mal ne andere frage bezüglich der diskussionsteilnehmer:):
wie alt seit ihr?
kennt jemand bands wie sisters of mercy?

regards

Alien
 

arius

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Centauri schrieb:
Man kann sich mit den guten und den bösen Mächten in Verbindung setzten . Satanisten sind für mich Menschen die sich mit den bösen Mächten in Verbingung gesetzt haben , und von denen die böse Mächte die Gewalt ergriffen haben .
Teilweise wissen sie nicht mehr was sie tun , wenn sie Opfergaben geben , oder dunkel Mächte anbeten .
Ich würde nicht jeden der sich schwarz kleidet und Metall hört als einen Satanisten bezeichen , das ist schon ein bischen weit hergeholt .
Schliesslich gehört da nicht nur schwarze Kleidung und Musik zu , sondern es handelt sich um eine Gesinnung und Vereinigung mit dem Bösen .
Ich würde keinem dazu anraten .

Sehr gut formuliert, Centauri,

demnach ist der Anteil an Satanisten unter Politikern und Vorständen von Unternehmen gewiss um ein vielfaches höher als eines Metallers !

Es ist nämlich nicht die Kleidung, sondern die Gesinnung, die ausschlaggebend ist. Sünde wider den Geist heisst, den Nächsten nach Strich und Faden schädigen, betrügen, ausnutzen, anlügen....

Heute ist hier in den Schlagzeilen: "Katze im Friedhof erschossen"
Sicher wieder ein Grund für die Boulevard-Presse, dies "Satanisten" zuzuschieben...

Gruß

Arius
 

Tarvoc

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arius schrieb:
Sehr gut formuliert, Centauri,

demnach ist der Anteil an Satanisten unter Politikern und Vorständen von Unternehmen gewiss um ein vielfaches höher als eines Metallers !

Es ist nämlich nicht die Kleidung, sondern die Gesinnung, die ausschlaggebend ist. Sünde wider den Geist heisst, den Nächsten nach Strich und Faden schädigen, betrügen, ausnutzen, anlügen....

Heute ist hier in den Schlagzeilen: "Katze im Friedhof erschossen"
Sicher wieder ein Grund für die Boulevard-Presse, dies "Satanisten" zuzuschieben...

Gut. Wenn die Aussage so zu verstehen ist, dann unterschreibe ich sie natürlich.
 

Centauri

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arius , genau , so sehe ich das auch .
Man kann niemanden wegen seiner Kleidung oder seines Musikgeschmackes als einen Satanisten bezeichnen .
Nur weil jemand vielleicht schwarze Haare hat , oder schwarz gekleidet ist , ist er doch noch lange kein Santanist .
Ich würde eher sagen Satanisten versuchen sich möglichst unauffällig unter das Volk zu mischen , und da es sich um eine innerliche Gesinnung handelt kann man das nicht von Äusserlichkeiten abhänig machen .

Einen Christen sehe ich als einen Menschen der sich Öffendlich dazu bekennt an Jesus Christus zu glauben .
Wirklich aufrichtig glaubende Christen haben sich mit den guten Mächten eingelassen , und werden auch von ihenen beschützt .

Einen Satanisten sehe ich als einen Menschen der sich dazu bekennt an Satan zu glauben .
Wirkliche Satanisten haben sich mit den bösen Mächten eingelassen , haben zugelassen das das Böse von ihnen Gewalt ergreift .
Sie werden von bösen Mächten getrieben und umgeben , und es ist mehr als schwierig sich von dieser Gesinnung wieder ab zu wenden .
Manche Santanisten hören auch Stimmen , die ihnen sagen was sie zu tun haben , und können ihre Hände nicht mehr falten .
Aber das ist natürlich von Person zu Person unterschiedlich .

Ich würde einen Menschen der die Musikrichtung Metall hört niemals als einen Satanisten beszeichnen , denn das ist kein Grund .
Wer sich mit dem Bösen einlässt kommt schlecht wieder davon weg .
Das Böse hält an einem fest .
 

Tarvoc

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Centauri schrieb:
Man kann niemanden wegen seiner Kleidung oder seines Musikgeschmackes als einen Satanisten bezeichnen.
Nur weil jemand vielleicht schwarze Haare hat , oder schwarz gekleidet ist, ist er doch noch lange kein Santanist.

Selbst, wenn er einen Pentagrammanhänger trägt, ist er noch keiner! Ich trage einen, und ich bin keiner. :D

Centauri schrieb:
Ich würde eher sagen Satanisten versuchen sich möglichst unauffällig unter das Volk zu mischen

Wenn du so willst, aber dazu müsste man erst einmal klären, was du unter dem Begriff verstehst.

Centauri schrieb:
und da es sich um eine innerliche Gesinnung handelt kann man das nicht von Äusserlichkeiten abhänig machen.

Sag lieber meistens nicht! Allaussagen sind gefährlich. Und das meine ich durchaus physisch! :twisted:

Centauri schrieb:
Einen Christen sehe ich als einen Menschen der sich Öffendlich dazu bekennt an Jesus Christus zu glauben.

Was verstehst du unter "Glauben an Jesus Christus"?

Aus einigen persönlichen Gründen bin ich daran interessiert, das Geheimnis Yehoschua zu lösen, den die Christen Jesus Christus nennen, den Messias.

Der große Metulevskie schreibt in seinen "Älteren Sagen der esoterischen Eris", Eris habe sich in Person der Maria manifestiert, um mit der Jungfrauengeburt wenigstens etwas Mystik in das sonst steril aneristische Christentum einfließen zu lassen. In der Beschreibung des Baphomet-Rituals behauptet Metulevskie, Yehoschuas Mutter sei die jüdische Hure Miriam gewesen, was auch plausibel erscheint, da Maria offensichtlich eine Latinisierung des jüdischen Namens Miriam ist, so wie Jesus von Yehoschua. Ich sehe keinen Grund, dem großen Bratislav ausgerechnet in diesem Punkt zu misstrauen. Des Weiteren: Umberto Eco behauptet in "Das Foucaultsche Pendel", dass die Ennoia sich gerne in Gestalt von Huren manifestiert. Die Ennoia ist offensichtlich identisch mit Unserer Lieben Frau, ihre ganze Beschreibung passt perfekt auf Eris.

Nun ist also Eris Yehoschuas Mutter, wer aber ist der Vater? Bratislav behauptet einerseits in seinen "Älteren Sagen", Yehova sei Yehoschuas Vater, andererseits behauptet er in seinem Baphometischen Ritual, Yehoschuas Vater sei der römische Legionär Ben Pandera. Yehoschua selbst nannte immer Gott (Yehova) seinen "Vater". Wie ist diese Zwiespältigkeit zu erklären. Ganz einfach: In ganz Israel kam damals die Tradition auf, Yehova mit "Vater" anzureden, was in manchen Kreisen des Judentums heute noch praktiziert wird. Yehoschua schloss sich einfach dieser neuen Tradition, dieser neuen Bewegung an, die im Widerspruch stand zu den ernsten, zugeknöpften und distanzierten Zadokäern (Tempelpriestern), die damals das Sagen hatten. Deswegen sagt Yehoschua ja auch in den - zugegebenermaßen wenig verlässlichen - Evangelien, man solle niemanden Vater nennen als den Vater im Himmel. Es ist offensichtlich, dass Yehoschua niemals auch nur einen Gedanken an die Idee verschwendete, Yehova könne sein leiblicher Vater sein! Diese Idee wäre ihm völlig absurd vorgekommen! Yehoschua wusste genau, wer sein Vater war.

Aber wer war sein Vater? Ein einfacher römischer Legionär? Unwahrscheinlich. Legt man Ecos Charakterisierung der Ennoia zu Grunde und bezieht diese ganz konkret auf Eris, so erscheint es unwahrscheinlich, dass sich Eris einem einfachen Soldaten zeigt, wenn sie sich sonst so weise und mächtige Magier aussucht wie Simon Magus oder Guillaume Postel. Wahrscheinlich würde ein einfacher Soldat sie gar nicht erkennen, was ja nun wirklich nicht Sinn und Zweck der Übung wäre. Pandera musste also ein Initiierter gewesen sein, ein römischer Diskordier, dessen Ziel der Sturz der kaiserlichen Ordnung und die Errichtung der globalen Desorganisation war!

Der Rest dürfte weitestgehend bekannt sein. Nach der Geburt flieht Miriam mit Yehoschua nach Ägypten, wo er mit den isischen Mysterienkulten in Kontakt kommt. Nach der Rückkehr nach Palästina nimmt er natürlich sofort Kontakt zu den dortigen Initiierten auf: Den Essenern! Seine ganze Mythologie ist essenisch durchtränkt.

Eris manifestiert sich erneut in einer Sünderin, nämlich in Maria Magdalena, mit der Jesus auf der Hochzeit in Kanaan die Vereinigung vollzieht. Beide reisen nach Europa zu den dortigen Initiierten. Doch hier weicht die Geschichte von der Version im Foucaultschen Pendel ab: Denn nicht nach Frankreich führt sie ihr Weg, sondern nach Germanien. Und sie sind nicht die Begründer der Blutlinie der Merowinger, sondern vielmehr die Begründer derjenigen Blutlinie, aus denen später Friedrich Michael Zorcy und Till Eulenspiegel hervorgingen.

Ist jemand, der an dieses Jesusbild glaubt, ein Christ? Oder muss man der offiziellen christlichen Dogmatik folgen? Und wenn ja, der Dogmatik welcher christlichen Kirche?

Centauri schrieb:
Wirklich aufrichtig glaubende Christen haben sich mit den guten Mächten eingelassen, und werden auch von ihnen beschützt.

Ob Yahwe eine gute Macht ist, darüber lässt sich berechtigterweise streiten. Einige Bibelstellen würden das bestätigen, andere würden konsequent dagegen sprechen.

Im Übrigen ist das ein kleiner Zirkelschluss: Das absolut Gute soll von Gott definiert worden sein, und das konnte er, weil er ja per Definitionem das absolut Gute sein soll!

Ich bin mir nicht sicher, ob absolute und objektive Definitionen von Gut und Böse überhaupt existieren, und wenn ja, ob sie überhaupt erkennbar sind. (Wenn man Wilson glaubt, ist Objektivität sowieso nicht erkennbar, weil der "Denker und Beweisführer" sowieso alles Wahrgenommene so filtern, dass es in das eigene Weltbild passt.)

Noch etwas sollte bedacht werden: Für viele Satanisten ist Satan das Gute, denn er steht für wünschenswerte Ziele: Erleuchtung (er brachte Eva den Apfel vom Baum der Erkenntnis), Stärke, Auflehnung gegen die Unterdrückung durch Gott und seine Lakaien, etc.

Centauri schrieb:
Einen Satanisten sehe ich als einen Menschen der sich dazu bekennt an Satan zu glauben.

Die Massenmedien definieren das genauso. Unter Intellektuellen sowie unter Esoterikern ist diese Definition jedoch im 20. Jahrhundert stark in Zweifel gezogen worden.

Wie bezeichnest du jemanden, der sich mit ganz anderen Mächten "einlässt", wie du sagst? Z.B. mit Eris, der griechischen Göttin der Verwirrung und des Chaos? Oder mit Pan, oder mit Seth?

Centauri schrieb:
Wirkliche Satanisten haben sich mit den bösen Mächten eingelassen

Und wieder: Wo liegt der objektive Maßstab für Gut und Böse? In der Bibel mit Sicherheit nicht, und ich bin auch davon überzeugt, dass du ihn nicht wirklich hast.

Centauri schrieb:
es ist mehr als schwierig sich von dieser Gesinnung wieder abzuwenden.

Das gilt für Christen genauso.

Centauri schrieb:
Manche Santanisten hören auch Stimmen, die ihnen sagen was sie zu tun haben

Ich habe auch schon Christen gehört, die behaupteten, "Gott" habe zu ihnen gesprochen und ihnen Befehle erteilt (die Bibel wimmelt von solchen Storys). Wo ist nun wirklich der Unterschied?

Wenn dir eine Stimme sagt, was du zu tun hast, solltest du immer zuerst vermuten, dass es ein Teil der eigenen Psyche ist, alles Andere macht schizophren.

Centauri schrieb:
und können ihre Hände nicht mehr falten.

Ochsenscheiße.
 

Tarvoc

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Tarvoc schrieb:
Ist jemand, der an dieses Jesusbild glaubt, ein Christ? Oder muss man der offiziellen christlichen Dogmatik folgen? Und wenn ja, der Dogmatik welcher christlichen Kirche?

Mist, der Link funzt nicht! Hier der Artikel:

Aus einigen persönlichen Gründen bin ich daran interessiert, das Geheimnis Yehoschua zu lösen, den die Christen Jesus Christus nennen, den Messias.

Der große Metulevskie schreibt in seinen "Älteren Sagen der esoterischen Eris", Eris habe sich in Person der Maria manifestiert, um mit der Jungfrauengeburt wenigstens etwas Mystik in das sonst steril aneristische Christentum einfließen zu lassen. In der Beschreibung des Baphomet-Rituals behauptet Metulevskie, Yehoschuas Mutter sei die jüdische Hure Miriam gewesen, was auch plausibel erscheint, da Maria offensichtlich eine Latinisierung des jüdischen Namens Miriam ist, so wie Jesus von Yehoschua. Ich sehe keinen Grund, dem großen Bratislav ausgerechnet in diesem Punkt zu misstrauen. Des Weiteren: Umberto Eco behauptet in "Das Foucaultsche Pendel", dass die Ennoia sich gerne in Gestalt von Huren manifestiert. Die Ennoia ist offensichtlich identisch mit Unserer Lieben Frau, ihre ganze Beschreibung passt perfekt auf Eris.

Nun ist also Eris Yehoschuas Mutter, wer aber ist der Vater? Bratislav behauptet einerseits in seinen "Älteren Sagen", Yehova sei Yehoschuas Vater, andererseits behauptet er in seinem Baphometischen Ritual, Yehoschuas Vater sei der römische Legionär Ben Pandera. Yehoschua selbst nannte immer Gott (Yehova) seinen "Vater". Wie ist diese Zwiespältigkeit zu erklären. Ganz einfach: In ganz Israel kam damals die Tradition auf, Yehova mit "Vater" anzureden, was in manchen Kreisen des Judentums heute noch praktiziert wird. Yehoschua schloss sich einfach dieser neuen Tradition, dieser neuen Bewegung an, die im Widerspruch stand zu den ernsten, zugeknöpften und distanzierten Zadokäern (Tempelpriestern), die damals das Sagen hatten. Deswegen sagt Yehoschua ja auch in den - zugegebenermaßen wenig verlässlichen - Evangelien, man solle niemanden Vater nennen als den Vater im Himmel. Es ist offensichtlich, dass Yehoschua niemals auch nur einen Gedanken an die Idee verschwendete, Yehova könne sein leiblicher Vater sein! Diese Idee wäre ihm völlig absurd vorgekommen! Yehoschua wusste genau, wer sein Vater war.

Aber wer war sein Vater? Ein einfacher römischer Legionär? Unwahrscheinlich. Legt man Ecos Charakterisierung der Ennoia zu Grunde und bezieht diese ganz konkret auf Eris, so erscheint es unwahrscheinlich, dass sich Eris einem einfachen Soldaten zeigt, wenn sie sich sonst so weise und mächtige Magier aussucht wie Simon Magus oder Guillaume Postel. Wahrscheinlich würde ein einfacher Soldat sie gar nicht erkennen, was ja nun wirklich nicht Sinn und Zweck der Übung wäre. Pandera musste also ein Initiierter gewesen sein, ein römischer Diskordier, dessen Ziel der Sturz der kaiserlichen Ordnung und die Errichtung der globalen Desorganisation war!

Der Rest dürfte weitestgehend bekannt sein. Nach der Geburt flieht Miriam mit Yehoschua nach Ägypten, wo er mit den isischen Mysterienkulten in Kontakt kommt. Nach der Rückkehr nach Palästina nimmt er natürlich sofort Kontakt zu den dortigen Initiierten auf: Den Essenern! Seine ganze Mythologie ist essenisch durchtränkt.

Eris manifestiert sich erneut in einer Sünderin, nämlich in Maria Magdalena, mit der Jesus auf der Hochzeit in Kanaan die Vereinigung vollzieht. Beide reisen nach Europa zu den dortigen Initiierten. Doch hier weicht die Geschichte von der Version im Foucaultschen Pendel ab: Denn nicht nach Frankreich führt sie ihr Weg, sondern nach Germanien. Und sie sind nicht die Begründer der Blutlinie der Merowinger, sondern vielmehr die Begründer derjenigen Blutlinie, aus denen später Friedrich Michael Zorcy und Till Eulenspiegel hervorgingen.
 

Centauri

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@Tarvoc ,

Centauri hat folgendes geschrieben::
Ich würde eher sagen Satanisten versuchen sich möglichst unauffällig unter das Volk zu mischen


Wenn du so willst, aber dazu müsste man erst einmal klären, was du unter dem Begriff verstehst.


Menschen die nur an sich selbst denken , Menschen die keine Rücksicht auf andere nehmen .
Ganz normale Menschen die sich zu den bösen Mächten hingezogen fühlen und meinen andere Türanisieren zu müssen .
Es kann der Nachbar sein , man sieht es ihm nicht an .

Aber um ein richtiger Satanist zu sein muss man dann auch an gewissen Ritualen teilnehmen in denen Ofergaben gemacht werden , und , und , und .
Ich wollte damit nur noch mal unterstreichen das man einem Menschen seine Gesinnung nicht ansehen kann .


Centauri hat folgendes geschrieben::
Einen Christen sehe ich als einen Menschen der sich Öffendlich dazu bekennt an Jesus Christus zu glauben.



Was verstehst du unter "Glauben an Jesus Christus"? [/quote]

Darunter verstehe ich das man Jesus als den Befreier der Sünden der Menschheit ansieht , der all unsere Sünden auf sich genommen hat , und für uns gestorben ist .

Wie bezeichnest du jemanden, der sich mit ganz anderen Mächten "einlässt", wie du sagst? Z.B. mit Eris, der griechischen Göttin der Verwirrung und des Chaos? Oder mit Pan, oder mit Seth?

Das muss die Peron dann selber wissen wie sie sich bezeichnet , wenn sie sich mit anderen Mächten einlässt .
Ich würde der Person keine Bezeichnung geben , weil ich nicht weiss um welche Macht es sich handelt und weil ich das nicht beurteilen kann .





Aha , nur weil ich nicht mit dir einer Meinung bin musst du mich aber nicht gleich beleidigen .
Ich dachte hier müssen Verhaltensregeln und ein gewisser Umgangston gewahrt werden .
 

Tarvoc

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Centauri schrieb:
Menschen die nur an sich selbst denken

Menschen, die nur an sich selbst denken, gibt es m.E. nicht.

Centauri schrieb:
Menschen die keine Rücksicht auf andere nehmen.

Ich verstehe.

Centauri schrieb:
die sich zu den bösen Mächten hingezogen fühlen

Du bist mir immer noch die Frage nach dem absoluten und objektiven Maßstab von Gut und Böse schuldig!

Centauri schrieb:
Aber um ein richtiger Satanist zu sein muss man dann auch an gewissen Ritualen teilnehmen

Aha, da kommen wir der Sache schon näher. An welche Rituale denkst du da so? Reichen Invokationen (wie z.B. der Turkey Countercurse), um ein Satanist zu sein, oder muss man dafür schon Tiere opfern?

Centauri schrieb:
in denen Ofergaben gemacht werden

An was für Opfer denkst du genau?

Centauri schrieb:
Darunter verstehe ich das man Jesus als den Befreier der Sünden der Menschheit ansieht

Nun, dann bin ich kein Christ, denn ich kann mit dem Begriff "Sünde" nichts anfangen. Hört sich für mich nach einer Unterdrückungstaktik der herrschenden Klasse an.

Ich bin aber auch kein Satanist. Also was bin ich dann?

Centauri schrieb:
Das muss die Peron dann selber wissen wie sie sich bezeichnet , wenn sie sich mit anderen Mächten einlässt .
Ich würde der Person keine Bezeichnung geben , weil ich nicht weiss um welche Macht es sich handelt und weil ich das nicht beurteilen kann .

Verstehe.

Centauri schrieb:
Aha , nur weil ich nicht mit dir einer Meinung bin musst du mich aber nicht gleich beleidigen .

Das hat nichts mit Meinung zu tun. Zu glauben, unchristliche Leute könnten aufgrund von dämonischem Einfluss die Hände nicht falten, ist Ochsenscheisse. Das ist schlichtweg längst falsifiziert. Das ist so, als würdest du behaupten, Amerika gäbe es nicht, die Erde wäre flach und an ihrem Rand lebten Meerungeheuer. Sicher ist das eine Meinung und sicher hat der jenige auch das Recht, sie zu äußern, aber sie ist trotzdem Ochsenscheisse.

Wenn es so etwas überhaupt geben sollte, dann ist es neurosomatisch und wird im Grunde vom Christentum verursacht. Der Betreffende will dann noch Christ sein, aber er bildet sich ein, eine schwere Sünde laste auf ihm und er wäre es nicht wert, mit Gott zu sprechen. Dann könnte es sein, dass er es psychisch nicht fertig bringt. Das hat aber mit dämonischem Einfluss gar nichts zu tun und würde er sich in dieser Situation vom Christentum ganz befreihen, könnte er auch ohne Probleme die Hände wieder falten.
Ich denke mal, dass ein solcher Fall aber dermaßen unwahrscheinlich ist, dass es so etwas auf dieser ganzen Kugel nicht gibt.
 

Centauri

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@Tavoc ,

ich versuch dir das jetzt mal zu erklären .
Ich habe mich bis jetzt nicht all zu viel mit dem Thema Satanisten beschäftigt wie du .
Der Grund ist hier nicht das ich keine Lust dazu hatte , ich hatte keine Zeit .
Das was ich dir als Antwort geschrieben habe ist das was ich im ersten Moment gedacht habe , und was ich zurerst denke wenn ich darüber nachdenke .
Ich bin schon der Meinung das es Menschen gibt die nur an sich denken , das hat meine Erfahrung 10 Jahre mit Menschen zu arbeiten gezeigt .
Ich habe Menschen in all ihren Fasetten erlebt .
Menschen im Entzug , Menschen die sterben , Menschen die einen Suizid hinter sich haben .
Ein Beispiel , Menschen die sich selbst umbringen denken nur an sich selbst und in dem Moment nur an ihre eigene Situation .
Sie denken nicht an die Angehörigen die sie trauernd hinterlassen , oder an andere Menschen .
Es gibt Situationen in denen Menschen nur an sich denken .
Zum beispiel wenn sie eine Opfergabe machen , denken sie an sich , das ihnen jetzt geholfen wird .


Du bist mir immer noch die Frage nach dem absoluten und objektiven Maßstab von Gut und Böse schuldig!

Den absouluten Objektivem Masstab von Gut und Böse gibt es nicht .
Fast jeder Mensch interpretiert in Gut oder Böse persönliche Dinge mit hinein , oder Erfahrungen die ihn zwischen Gut und böse unterscheiden lassen .
Auch Sozio Kulturelle Hintergründe spielen dabei eine Rolle , was als gut oder als böse beszeichnet wird .
Dazu kann ich dir keine Allroundantwort geben .
Ich könnte dir höchstens schreiben was ich persönlich als gut oder böse empfinde .

Aha, da kommen wir der Sache schon näher. An welche Rituale denkst du da so? Reichen Invokationen (wie z.B. der Turkey Countercurse), um ein Satanist zu sein, oder muss man dafür schon Tiere opfern?

Rituale in dem Sinne die Satan gutmutig stimmen sollen , egal welcher Art .
Immer in dem Moment wenn es um ein Ritual geht das Satan dient .

Nun, dann bin ich kein Christ, denn ich kann mit dem Begriff "Sünde" nichts anfangen. Hört sich für mich nach einer Unterdrückungstaktik der herrschenden Klasse an.

Ich bin aber auch kein Satanist. Also was bin ich dann?

Was du bist das musst du wohl selber herausfinden .
Du musst selber wissen was du bist .
Das kann ich dir ebensowenig sagen wie irgendwelche anderen Personen .

Das hat nichts mit Meinung zu tun. Zu glauben, unchristliche Leute könnten aufgrund von dämonischem Einfluss die Hände nicht falten, ist Ochsenscheisse. Das ist schlichtweg längst falsifiziert. Das ist so, als würdest du behaupten, Amerika gäbe es nicht, die Erde wäre flach und an ihrem Rand lebten Meerungeheuer. Sicher ist das eine Meinung und sicher hat der jenige auch das Recht, sie zu äußern, aber sie ist trotzdem Ochsenscheisse.

Sorry das ich jetzt wieder private Erfahrungen ins Spiel bringe , aber ich kannte eine Person die das nicht mehr konnte .
Diese Person hatte sich mit einer Satanistischen Glaubensrichtung eingelassen und kam nicht mehr davon weg .
Sie wollte immer da raus , ging aber nicht mehr .
Als sie mit in die Kirche genommen wurde konnte sie die Hände nicht mehr falten , und auch ihr Leben hatte sie nicht mehr im Griff .
Wenn du meinst das das andere Gründe hatte dann ist das auch in Ordnung .
Wie gesagt sein Leben bestimmt man immer selber , und auch in dem was man denkt sollte man sich nicht überstürzt beinflussen lassen .
 

Centauri

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Kurz und knapp ,

ein Satanist ist für mich ein Mensch der sich mit den Bösen Mächten verbunden hat , den es zu dem Bösen hinzieht und der seinen Halt auf der Seite Satans sucht .
Satan versucht meistens diese Menschen zum Selbstmord zu treiben , denn sie dann häufig auch irgendwann begehen .
 

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