Verschollene Sahara-Touristen

Kendrior

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Äh... verstehe ich das richtig? Die Betreiber dieser Site wollen nicht, dass man über einem selbst bekannte Sahara-Urlauber postet, damit sie nicht entführt werden, weil sie selbst paranoid sind und mehrere "verdächtige Lesezugriffe" entdeckt haben?
 

Calpurnia

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Das mit den Tunnelsystemen und dem Jeep hab ich auch gelesen. Das sind aber keine richtigen Tunnel sondern eher Canyons.
Ich habe aber auch mal irgentwas von unterirdischen(!) Tunnelsystemen, Wasserspeichern etc. in der Sahara gehoert.
Weiß jemand von euch mehr darueber?
 

Lazarus

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Naja - eigentlich klar das wenn es andauernd im Fernsehn gebracht wird mehr und mehr Leute in Netz suchen und auf ihre Seite stoßen, oder? 8O

Wäre ja lustig gewesen, wenn am 11.9 der Boardadmin geschrieben hätte:
Achtung: Es gibt eine Häufung verdächtiger Lesezugriffe! Keine Infos über Verdächtige posten (Bis in Gewahrsam genommen)! Keine Infos mehr was passiert sein könnte. Macht per Email weiter. DANKE.

:roll:
 

JohnDiFool

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Man vermutet schon lange (oder sogar bewiesen) das unter der Sahara ein riesiges Wasservorkommen ist.......nach Theorien müsste es aber ein Meer, also Salzwasser sein! Es gibt auch Seen in der Sahara, die ohne ersichtlichen Zufluss überstehen! Es muss also irgendwie unterirdisch Wasser nachfliessen, da sie sonst schon längst ausgetrocknet wären!

Zu den Verschwundenen kann ich nur sagen: Alles ist möglich! Es gibt dort Islamisten, Tuaregs usw.! Vor allem die Tuaregs wurden/werden ja gehörig unterdrückt, v.a. in Mali und Niger, weshalb es schon einige Kriege gab! Auch Sklavenhandel gibt es dort, aber weisse Sklaveb fallen dann doch zu sehr auf.....denk ich zumindest! Ich war am Rande der Sahara in Marrokko, Mali, Burkina Faso und Ghana! Wirklich geil! Aber ich muss auch sagen, das man in bestimmten Situationen recht outofeverywhere ist! Von Vorteil ist der Gebrauch von "öffentlichen Verkehrsmitteln" wie Busse, TroTro, TaxiBrousse und vor allem LKW`s! Da reist man mit der einheimischen Bevölkerung, meist etwa 40 Leute pro LKW und ist eher geschützt, als wenn man als offensichtlich reicher Weisser auch noch mit nem teuren Motorrad oder sogar einem fetten Jeep in der Gegend rumkurvt! Da ist man sozusagen Freiwild............

CARPE DIEM

JohnDerNarr
 

TheCure

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es gibt mal wieder neuigkeiten zu diesem thema :!:

was ich mich nur frage ist: warum diese ganze geschichte so in den untergrund gerät !?!?!? wo auf den phillipinen mal deutsche touristen gefangen gehalten wurden, stand das in jeder zeitung und lief täglich in den nachrichten !!! und hier ??? fast gar nichts !!! find ich irgendwie komisch 8O

VERSCHOLLENE SAHARA-TOURISTEN

Schmuggler fordern angeblich Millionenlösegeld

Seit vier Wochen fehlt von den in der algerischen Wüste verschwundenen Touristen jede Spur. Immer wieder tauchten Spekulationen über das Schicksal der 31 Vermissten auf. Nun berichtet ein französischer Radiosender, die Kidnapper seien Schmuggler, die mehrere Millionen Dollar Lösegeld forderten.

Algier/Paris - Die Entführer forderten für die Freilassung der 31 Touristen mehrere Millionen Dollar, berichtet der französische Rundfunksender RFI. Er berief sich dabei auf Angaben der algerischen Behörden. Die Touristen, die seit Monaten spurlos verschwunden sind, seien wohlauf und würden in Südalgerien im Dreieck zwischen Illizi, Tamanrasset und Djanet festgehalten. Sie seien nicht, wie zuvor befürchtet, in der Gewalt von Islamisten oder des Terrornetzwerkes al-Qaida.
Von einer geplanten Militäraktion der Algerier habe man auf Wunsch der deutschen Regierung abgesehen, meldet der Sender. Die Schmugglerbande, dessen Chef den algerischen Behörden offenbar bekannt ist, sei auf den Handel mit Waffen, gestohlenen Fahrzeugen und Zigaretten spezialisiert und seit über zehn Jahren im Gebiet zwischen Algerien, Mali, Niger und Mauretanien aktiv.

Die Schmuggler seien zurzeit wohl knapp bei Kasse, hieß es. Ihre traditionellen Verbindungen zu Netzwerken der Islamisten, durch die sie sich bislang finanziert hätten, seien abgebrochen. Deshalb hätten die Ganoven die Entführung der Touristen beschlossen, zu denen auch 15 Deutsche gehören. Die französische Tageszeitung "Le Monde" hatte als Drahtzieher die islamistische algerische Terrorgruppe GSPC ins Spiel gebracht.

Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,246776,00.html


was meint ihr woran das liegt :?: es sind immerhin 15 deutsche dabei :?:

los, gebt mir die er :idea: tung

mfg cure
 

Mitchell

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Ich finde es auch etwas auffällig, daß 15 Entführte(?) deutsche so untergehen in den Medien.
Aber es könnte sein, daß die Entführer(?) einfach noch nicht die Macht der Medien kennen, wie die auf den Philippinen. Und daher den Medien nix gegben, über das sie berichten könnten ( Bilder der Entführzten, um die Lösegeldforderung zu unterstreichen oä...) Es gibt einfach nix, was die Medien bringen könnten. Und sich NUR was aus den Fingern ziehen ... na, gut , das geht sonst ja eigendlich auch...
Allerdings ist das auch wieder auffällig. Entführer, die Lösegeld fordern müssen doch was von den Entführten zeigen oder so, damit man Ihnen abnimmt, daß sie die Geiseln wirklich haben und sie auch noch leben. Weil wer zahlt schon an jemanden, der das nur behauptet....
Ja, ja, mal wieder viele Ungereimtheiten... ( oder einfach die dümmsten Entführer - aber das kann ich mir nicht vorstellen, wenn es sich wirklich um die beschriebenen Schmuggler handeln sollte)
Also doch die Reichsdeutschen... ? ;-)
 

LordGosar

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Könnet aber auch sein, daß sie einfach nicht in den Medien erwähnt werden wollen und nur ganz böse Räuber sind, denen ist Tarnung lieber.
Oder die Reichsdeutschen bauen einen neuen Tunnel nach oben, ist ja auch eklig immer in der Kälte nach oben zu kommen :lol:
 

Trasher

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Ein Ziel von Entführungen ist unter anderem auch eine starke Medienpräsenz. Wenn das zu weit aufgebauscht wird, nehmen sich noch mehr pöse Purschen vor, einen Tourist zu entführen.

Ähnliches verbinde ich mit den Maikrawallen in Berlin. N24 zeigte wieder und wieder die gleichen Bilder, Reporter vor Ort gaben sich völlig entsetzt und sprachen von kriegsähnlichen Zuständen.
Logisch, daß sich dadurch viele animiert fühlen, nächstes Jahr dort mal kräftig mitzumischen.
 

Gurke

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Weiß gar nicht mehr, könnte aber sein, das die Geiseln da in Asien, ins Sommerloch geraten waren. Ist ja nix anderes los, also schreibt man übers einzige Thema.
 

r3bell1

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ein perfekter Vorwand um sich in der Wüste ruhig umzuschauen,
eine Motorrad Tour...
 
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Zissel schrieb:
Die Reichsdeutschen brauchen frisches Blut :wink:

:lol: :lol:

LtHinterheimer schrieb:
die isst der große wüstensandwurm. kennt ihr den nicht?

Zu viel Dune gespielt/gelesen/im TV gesehen ? :roll:


Ich finde Deutschland sollte ein Zeichen setzen und in einer Nacht -und Nebel Aktion die Geiseln mit dem GSG9 befreien. Seit wann lässt man Entführer ungestraft davon kommen ? Die algerische Regierung kümmert sich wohl auch nur halbherzig um dieses Problem...
 

trashy

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Offensichtlich gehts doch nicht so schnell:

Das Warten geht weiter

Erste Meldungen sahen die 14 in Mali festsitzenden Geiseln am Morgen schon in Freiheit. Noch immer aber gibt es kein sicheres Zeichen, dass die Geiseln wirklich auf dem Weg nach Bamako sind. Zumindest der Gesundheitszustand der Touristen sei gut, hieß es jetzt.
link: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,261655,00.html

gruß

trashy
 
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Ich finde es ja ganz gut, das die Geiseln befreit und wohl auf sind, doch die BRD hat gezeigt das sie erpressbar ist. Die Sache wurde zwar über Umwege eingeleitet, dennoch ist Lösegeld geflossen.

Und jetzt sollen die armen Geiseln auch noch dazu zahlen. Erst monatelang in Geiselhaft, dann hoch verschuldet zurück in Deutschland.
„Guten Tag, bin ich hier richtig beim Sozialamt ?“
 

Duftbaum

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Soweit ich das mitbekommen habe sollen sie doch nur zahlen, weil sie aus Eigenverschulden zu Geiseln wurden .. anscheinend lag vom Auswaertigen Amt eine Warnung fuer diese Region vor.

Aber ob das dadurch gerechtfertigt wuerde oder nicht .. DISKUTIERT!
 

semball

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HanzGuckInDieLuft schrieb:
Und jetzt sollen die armen Geiseln auch noch dazu zahlen. Erst monatelang in Geiselhaft, dann hoch verschuldet zurück in Deutschland.
„Guten Tag, bin ich hier richtig beim Sozialamt ?“
Find ich persönlich eigentlich ganz gut.
Wer unbedingt Abenteuerurlaub in Krisenregionen machen muss, soll auch ruhig an seiner Rettung finanziell beteiligt werden.
 

Franziskaner

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semball schrieb:
Find ich persönlich eigentlich ganz gut.
Wer unbedingt Abenteuerurlaub in Krisenregionen machen muss, soll auch ruhig an seiner Rettung finanziell beteiligt werden.

1. Du hast Recht. Wer das tut, sollte sich finanziell an den Kosten beteiligen. Auch wer Ski fährt, Bungeejumping oder andere Risikosportarten betreibt, sollte im Fall eines Unfalls für die Heilkosten selbst aufkommen. Das alles sind Dinge, die im Rahmen einer Solidargemeinschaft herausfallen können, weil nur wenige Kosten verursachen, aber alle sie tragen müssten.

Aber:

2. Für Algerien lag zum Zeitpunkt der Geiselnahme KEINE Reisewarnung des auswärtigen Amtes vor. Sprich also - keine Krisenregion, daher keine Beteiligung an den Kosten, weil unverschuldet in Not. In diesem Fall greift also der Solidargedanke auf jeden Fall.
 

innerdatasun

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2. Für Algerien lag zum Zeitpunkt der Geiselnahme KEINE Reisewarnung des auswärtigen Amtes vor. Sprich also - keine Krisenregion, daher keine Beteiligung an den Kosten, weil unverschuldet in Not. In diesem Fall greift also der Solidargedanke auf jeden Fall.

Korrekt, habe ich eben auch nochmal gehört.
 

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