Teure Milch wegen Biosprit?

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Nach den Milchbauern hat heute auch die deutsche Geflügelwirtschaft deutlich höhere Fleischpreise gefordert. Nur so sei es möglich, die "nahezu inflationären Preiserhöhungen von Futtergetreide aufzufangen", schrieb der Chef des Zentralverbands der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG), Thomas Janning, in einem Brief an den deutschen Lebensmitteleinzelhandel. Die Futterkosten, die etwa 60 Prozent des Erzeugerpreises ausmachten, seien im Vorjahr um fast 100 Prozent gestiegen.

In den vergangenen Tagen hatte die Debatte um steigende Milchpreise für Aufsehen gesorgt (mehr...). So sollen sich Milchprodukte zum Teil um 50 Prozent verteuern. Auch die Milchbauern begründen die Preiserhöhungen mit der Teuerung beim Futtergetreide.

Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,497525,00.html

Jetzt ist selbst bei SPON angekommen, was ich schon vor 3 Jahren gesagt hatte - und mich die meisten deshalb für paranoid gehalten haben.
(...Duuuuu wieder mit deinen Verschwööörungstheorien usw.)

Dabei konnte man sich doch an den Fingern abzählen daß die Getreidepreise und alles was daraus gemacht wird explodieren, wenn die anfangen in großem Stil Sprit daraus zu machen.

Dabei ist es völlig idiotisch.

Biosprit ist eigentlich Alkohol. Und der wurde schon in den 30er Jahren als Rennsprit eingesetzt weil man ihn höher verdichten kann. Ford hatte 1908 sein Model-T schon mit einem Ethanolmotor entwickelt - also alles eigentlich ein alter Hut.

Was beim Rennen keine Rolle spielt macht sich im Alltag unangenehm bemerkbar - der bis zu 30% höhere Spritverbrauch.

Kein Wunder, das sich die Ölfirmen für den hohen Alkoholanteil im Benzin qua Gesetz stark gemacht haben, man muss einfach öfter an die Tanke.

Und dabei ist der Sprit jetzt schon der minderwertigste seit dem Krieg.

Des weitern ist das ganze sowieso eine Sackgasse, denn die Anbauflächen reichen nicht aus um auch nur 20% des Benzinverbrauchs zu decken.

Aber wir können ja schon mal den Regenwald roden da is ja noch jede Menge Platz. Und wenn die Getreidepreise weiter so explodieren dann haben die Leute sowieso kein Geld mehr zum autofahren.
 

haruc

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Stell dir mal vor, wie gut das für die Umwelt wäre, wenn man sich entscheiden muss, ob man 100 kilometer mitm Auto fährt oder sich n Brot kauft.

Ne im Ernst: Ich finds eigentlich gut, dass sich die Preise für Nahrungsmittel etwas erhöhen, vielleicht beginnen viele dann auch wieder, bewusster damit umzugehen. Wenn ich sehe, wie sich leute in der Metzgerei 500 gramm Salami kaufen und die dann nach 2 Wochen verschimmelt wegschmeißen, weil sie sich zwichendurch schon drei mal neue Salami gekauft haben... da kann doch was nicht stimmen. Fleisch und Fleischprodukte sollten ein wertvolles Nahrungsmittel sein, mit dem bewusst umgegangen wird, keine billige Massenware. Die Gesundheit wird es danken!

Ich glaube nicht, dass es am Biosprit liegt, wenn die Milchbauern höhere Perise durchsetzen wollen. Ich glaub die wollen endlich mal was an ihrer Milch verdienen. Und das halte ich auch für gerechtfertigt.

Warum stellt man denn keinen biosprit aus diesem "Zauberschilf" her? das kann man zwei mal pro Monat ernten, wächst fast überall und eignet sich prima zur Treibstoffherstellung. (Leider fehlt mir hier die Quelle)

Naja... so far
 

POW

Großmeister
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kurz nachgefragt: Wird der Preis für Milch nicht durch eine "Milchqoute" künstlich hochgehalten und werden nicht Jahr für Jahr -zig Tonnen Milch deswegen vernichtet?
 

POW

Großmeister
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haruc schrieb:
Ne im Ernst: Ich finds eigentlich gut, dass sich die Preise für Nahrungsmittel etwas erhöhen, vielleicht beginnen viele dann auch wieder, bewusster damit umzugehen... Fleisch und Fleischprodukte sollten ein wertvolles Nahrungsmittel sein, mit dem bewusst umgegangen wird, keine billige Massenware. Die Gesundheit wird es danken!

I

Dem kann ich mich nur anschließen. Ich selbst habe vor einem knappen halben Jahr angefangen, mich "bewußt" zu ernähren. Das heißt, beim Einkaufen achte ich darauf, sowenig chemieverseuchte Lebensmittel wie möglich zu kaufen oder ich kaufe vorzugsweise heimisches Obst und Gemüse der Saison. Auf "Dosenfraß" verzichte ich mittlerweile gänzlich und selbst wenn ich mir eine Sauce zubereite, verzichte ich mittlerweile auf Tütensoßen...
 

somebody

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das ist ja alles schön und gut, und auch sicherlich richtig, nur sollten sich dann im Gegenzug auch die Reallöhne erhöhen, ein Grossteil der deutschen Arbeitnehmer merkt so eine Erhöhung nämlich schmerzhaft im Geldbeutel, ich denke hier vorallem an die ganzen unterbezahlten Jobs die es mittlerweile hier gibt, oder die alleinerziehenden Mütter / Väter welche nur halbtags arbeiten können usw...

Überspitzt ausgedrückt muss sich ein Teil der AN irgendwann überlegen, ob er jetzt seinen Hunger stillt oder er das Geld spart um am nächsten Tag zur Arbeit zu kommen.
 

haruc

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^^ Das hab ich ja schon angedeutet... zwar etwas zynisch formuliert..

Aber es ist doch schon heute so: Wenn man qualitativ akzeptable Nahrungsmittel haben möchte, muss man schon einiges an Geld bezahlen - nicht jeder kann sich das heute leisten.
 

POW

Großmeister
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@ somebody

In Bezug auf die Löhne gebe ich dir völlig recht. Allerdings kann man auch mit einem relativ kleinen Geldbeutel vernünftig und vor allem gesund Leben. Seitdem ich auf meine Ernährung achte und bewußter einkaufe, komme ich mit meinen Lebensmitteln länger aus und spare sogar noch dabei... Ich denke man muß nur wollen...
 

Ein_Liberaler

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Den größten Teil seines Geldes für Lebensmitel ausgeben zu müssen - das ist die Definition von Armut. Das hatten wir schon, das will eigentlich niemand mehr.

Qualitativ akzeptable Lebensmitel sollen teuer sein? Ich behaupte, alles, was man beim Aldi bekommt, ist qualitativ mehr als akzeptabel, gesundheitlich völlig unbedenklich und unseren Vorfahren hätten die Tränen in den Augen gestanden angesichts all der frischen, gesunden Nahrungsmittel zu jeder Jahreszeit.

Biosprit wäre eine super Sache, wenn er weiter soviel weniger besteuert würde als Mineralöl. Aber damit ist es ja vorbei, und dafür haben die Produzenten die Beimischungsverpflichtung geschenkt bekommen. Erst wird ein Produkt besteuert wie bekloppt, dann wird der Verbraucher gezwungen, es zu kaufen. Das hatten wir schonmal, beim Salz, damals, vor der französischen Revolution.
 

haruc

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Ich denke nicht an Aldi, sondern diese seltsame Ekelmasse die sich "Hackfleisch" nennt und die man bei Real, WalMart usw. zu kaufen bekommt... besonders diese "SmartPrice" Lebensmittel. Klar, unsere Vorfahren, die meistens nur Kohlrüben und sonst garnix hatten, wären bei einem Erdbeerjoghurt in Ohnmacht gefallen. Aber die Qualität steigt eben nicht mit dem Grad der Ausbeutung von Arbeitern und ganzen Kontinenten.
Wenn das Hackfleisch so teuer ist wie das Katzenfutter, dann kann irgendwo was nicht in Ordnung sein. Entweder ist das Katzenfutter bestes Fleisch oder im Hackfleisch landet alles, was nicht mehr als Gulasch durchging.

Und die Franzosen zb. geben einen viel größeren Teil ihres Geldes für Essen aus, als wir. In Frankreich gibt es auch billige Lebensmittel, die sich aber niemand kaufen mag, der sich nicht auch bessere Lebensmittel kaufen kann. Wieso? Weil bei den Franzosen Essen einen ganz anderen Stellenwert hat. Bloß weil man gerne isst, heißt das dann doch nicht, dass man arm ist. Es fordert ja niemand, dass das Essen so teuer wird, dass man sich sonst nix leisten kann, aber eine leichte Preiserhöhung würde dem Konsumverhalten doch nicht schaden...
 

Ein_Liberaler

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Die Franzosen, die billiges Essen links liegen lassen und lieber Delkatessen kaufen, sind nicht arm. Sie treffen eine bewußte Entscheidung. Sich aber ein höheres Preisniveau zu wünschen, damit die Leute keine oder weniger Auswahl haben, bedeutet, ihnen Armut zu wünschen. Oder zumindest etwas mehr Armut, sicher keine absolute. Aber eine umso fühlbarere, je ärmer jemand ohnehin ist. Reiche Leute juckt es nicht, wenn Adldi teurer wird.

Hackfleisch bei real, am besten noch aus dem Kühlregal... da muß man ganz schön blöd für sein. Wir holen Hackfleisch nur beim Metzger. Unsere Putzfrau allerdings, Moslemin, geht dafür durchaus zu real. Sobald der Laden aufmacht, steht sie an der Fleischtheke und läßt sich was durchdrehen, solange noch kein Schweinefleisch in der Maschine war. Ich denke, das ist dann so frisch, wie man es sich nur wünschen kann.

Ausbeutung. Ich weiß nicht, welche Arbeiter und Kontinente für den Erdbeerjoghurt von Aldi ausgebeutet werden. Daß aon die Qualität steigen würde, hat, glaube ich, auch keiner behauptet. Offtopic.
 

bstaron

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Mehrpreis bedeutet doch nicht automatisch bessere Qualität. Ich habe schon des öfteren zähes Fleisch vom Metzger gekauft und geärgert, andererseits oft genug super Fleisch von den bösen, bösen Billigmärkten gekauft. Diese Analogie das ein höherer Preis bessere Qualität bedeutet, ist falsch. Und in Frankreich ist schlicht kein so hoher Konkurrenzkampf und noch mehr Staat als bei uns. Aber keine Sorge: Es wird hart daran gearbeitet das der Pöbel in Zukunft nur noch Essen, Trinken, in die Arbeit fahren kann und vielleicht noch die Bude im Winter auf 18 Grad heizen kann. Alles andere wird dem Ökologismus geopfert werden :twisted: .
 

Giacomo_S

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Aberwitzig bei dieser ganzen Debatte finde ich mal wieder, dass die Chinesen und Inder - mal wieder - als Argument herhalten müssen. Super Argument, denn die sind zu weit weg, als dass das jemand überprüfen kann.

Was mich nur wundert: Ostasiaten und Milch ? War mir nicht so, dass die aufgrund ihrer Genetik überhaupt keine Milch verdauen können ?

Heute hatte ich so eine Idee, wir als Werbeagentur könnten auch mal mit dem Chinesenargument kommen: Die steigende Nachfrage nach Grafikleistungen aus China und Indien haben leider die Weltmarktpreise steigen lassen und daher sehen wir uns gezwungen, unsere Leistungen um 50% zu verteuern. :-%:
 

Giacomo_S

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haruc schrieb:
Ich denke nicht an Aldi, sondern diese seltsame Ekelmasse die sich "Hackfleisch" nennt und die man bei Real, WalMart usw. zu kaufen bekommt... besonders diese "SmartPrice" Lebensmittel.

A propos "Hackfleisch":
Vor kurzem habe ich mir so einen kleinen Fleischwolf - zum selber kurbeln - gekauft. Tschechisches Produkt, unverwüstlich und mit ca. 50 Euronen noch ganz erschwinglich. Und dann kaufe ich mir z.B. beim Penny Gulaschfleisch o.ä. vom Rind und drehe selber durch !
Die Vorteile:

- Man sieht was man isst !
- Das Fleisch ist von besserer Qualität, hat deutlich weniger Fett und Sehnen - und das sieht und schmeckt man !
- Man kann Fett und Sehnen noch abschneiden vorher
- Das Hackfleisch ist einfach frischer - und damit besser !

Der höhere Aufwand lohnt sich durchaus und ist für Reinigung usw. gering (Tip: Flaschenbürste kaufen !).
Noch ein Tip: Wenn Du zum Schluss ein Stück altes Brot durchlässt, wird das im Wolf verbleibende Fleisch komplett herausgedrückt.
 

Ein_Liberaler

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Von Manufactum vielleicht, das Ding? Obwohl, der verhältismäg niedrige Preis spricht dagegen.
 

Booth

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shechinah schrieb:
Dabei konnte man sich doch an den Fingern abzählen daß die Getreidepreise und alles was daraus gemacht wird explodieren, wenn die anfangen in großem Stil Sprit daraus zu machen.

Dabei ist es völlig idiotisch.
40 Mrd Euro Agrar-Subventionen in der EU finde ich bei weitem idiotischer. Wenn was subventioniert wird, dann doch bitte etwas, was wirklich eines Tages verdammt knapp werden wird, wie z.B. Öl. Aber wozu vorausdenken - hat uns Menschen ja noch nie ausgezeichnet.

Übrigens habe ich letzthin mal gelesen, daß die durchschnittliche EU-Subventionskuh 2 Euro am Tag erhält (bzw deren Bauer)... es gibt verdammt viele Menschen, die weniger als 1 Euro am Tag zum überleben haben...

... aber hauptsache wir beschweren uns, daß die Milch um ein paar Cent teurer wird. Was isn das aktuelle Angebot im Saturn?! :roll:

edit:
shechinah schrieb:
Des weitern ist das ganze sowieso eine Sackgasse, denn die Anbauflächen reichen nicht aus um auch nur 20% des Benzinverbrauchs zu decken.
Aus dem wiki-Artikel zu Zellulose-Ethanol (http://de.wikipedia.org/wiki/Zellulose-Ethanol) - der letzte Satz der wirtschaftlichen Betrachtung:
Wiki schrieb:
Diese Berechnungen zur Produktion von Lignozellulose-Ethanol aus Reststroh bedeuten faktisch, dass allein aus der Hälfte des Reststrohs von deutschen Äckern etwa 15% des in Deutschland verbrauchten Benzins in Form von Lignozellulose-Ethanol substituiert werden könnten.
Ich weiss nicht, wie realistisch diese Zahl ist - ich erinnere mich allerdings an einen Spiegel-Artikel, der ebenfalls aussagte, daß mit viel Geduld, Spucke und Forschung die Aussicht besteht, daß aus solchen Quellen ein erheblicher Teil des Kraftstoffbedarfs gedeckt werden könnte.

Aber wozu sollte man das wollen... die Erde besteht innen ja aus Erdöl, so wie der Mond aus Käse... das weiss doch jeder ;)

gruß
Booth
 
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Booth schrieb:
40 Mrd Euro Agrar-Subventionen in der EU finde ich bei weitem idiotischer.

Aber wozu sollte man das wollen... die Erde besteht innen ja aus Erdöl, so wie der Mond aus Käse... das weiss doch jeder ;)

Hätte nicht gedacht, daß wir mal einer Meinung sind. :D

Erdöl entsteht tatsächlich im Erdinneren deshhalb füllen sich manche Öllager auch wieder auf und die Geschichte mit dem angeblichen "Peak Oil" is nur Geldmacherei. Die Nummer mit vergammelten Bäumen und Sauriern konnte nie nachgewiesen werden.

Mit dem Mond aus Käse bin ich mir jedoch nicht sicher, hast du da Quellen?
 

Hans_Maulwurf

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Also meine Vermutung wäre ja eher daß die Preise die wir für Lebensmittel zahlen relativ wenig mit den Produktionskosten oder Weltmarktpreisen zutun haben sondern viel mehr damit wieviel der Markt hergibt.
Tiernahrung ist dafür ein super Beispiel: die Produktionskosten liegen bei Null, eigentlich müßte der Schlachthof das Zeug was da rein kommt teuer entsorgen, die Verpackung ist auch nicht der Rede wert aber da Frauchen für Miezi oder Mopsi alles tuen würde( ausser sich bewegen ) gibt sie gerne 10 Euro pro Kilo aus damit Liebling sich nicht beklagt.

Bei Lebensmitteln sieht das auch nicht anders aus, auf Grund des starken Konkurenzkampfes zwischen delikatessen Albrecht, Plus und Co wurden Milchprodukte, Backwaren etc. mit sehr geringer bzw. gar keiner Gewinnspanne verramscht. Vermutlich wollen die großen das jetzt ändern da sie gemerkt haben das wenn ich über den Preis meine Marktanteile vergrößere der Gewinn nicht unbedingt steigt.

China, Indien, Biosprit und Ernteausfälle werden nur Vorgeschoben um dem Kunden nicht ins Gesicht sagen zu müssen" Wir wollen mehr an Dir verdienen". Ob´s klappt ?

Richtig lustig wird es bei Brötchen die kurzlich um 10 - 20% teurer werden sollten mit der Begründung daß die Getreidepreise sich verdoppelt hätten ( Biosprit ).
Die Materialkosten an einem Brötchen sind niedriger als 1Cent !

Ein Bauer in der Nachbarschaft erzählte mir daß der Getreidepreis jetzt ungefähr wieder den Stand von vor 15 Jahren erreicht hat, ob mir mein Bäcker jetzt die Brötchen auch für den Preis von vor 15 Jahren verkaufen wird ?

Bitte nicht mißverstehen Herr Lidl und Frau Edeka sollen ihre Preise so kalkulieren das sie davon vernünftig Leben und Löhne zahlen können aber warum hält man die Kunden für geistig so minderbegabt und erzählt ihnen nicht einfach wie es ist, sondern erfindet schauer Geschichten von Milch saufenden Mongelenhorden die mit unserem Getreide Auto fahren.
 

Booth

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shechinah schrieb:
Erdöl entsteht tatsächlich im Erdinneren
Schau im Duden die Unterschiede zwischen "bestehen" und "entstehen" nach.
Die Nummer mit vergammelten Bäumen und Sauriern konnte nie nachgewiesen werden.
Die Nummer mit der Entstehung von Sonnen aus kalten Gaswolken auch nicht.

Aber irgendwie muss das Erdöl ja in die Erde reingekommen sein - wenn man nun annimmt, daß die Erde aus Gesteinsbrocken entstanden ist, die halt aus dem kalten Gasnebel entstanden sind, aus welchem sich die Sonne gebildet hat, und zudem annimmt, daß es in einer solchen Wolke unmöglich Erdöl geben kann (was beides Stand der Astrophysik ist), dann muss das Erdöl also nachträglich entstanden sein. Nun ist die Frage, wie Erdöl halt entstehen kann, ausser durch organische Reste, die über Millionen von Jahren bei starken Druck vor sich hinblubberten.

Was ist also Deine Theorie... haben die Vogonen die Erde früher als Tankstelle benutzt?! Wäre ja immerhin ne Möglichkeit. Nur frage ich mich, welcher Gedanke Dich zu der Annahme bringt, wir hätten in der Erde quasi unbegrenzte Erdöl-Vorkommen. Nimmst Du es deshalb an, weil es für Dich bequem ist, oder hast Du konkrete Hinweise?!

Denn ohne solche Hinweise höre ich aus Deinen Worten nur ungefähr den Tenor "das Öl kommt aus der Erde - Punkt". Und da interpretiere ich dann quasi zwangsläufig ein unausgesprochenes "mir doch egal, wieviel Öl noch da drinsteckt, solange es nur für MICH reicht" hinein - fast gleichbedeutend mit einem "solangs aus der Zapfe kommt, wie der Strom aus der Steckdose und es schön billig ist, ist doch alles super"... und wehe die Milch wird 20 Cent teurer...

Und Deine Reaktion auf mein Posting ließ mich an dieser Interpretation nun nicht wirklich zweifeln.

Hans_Maulwurf schrieb:
warum hält man die Kunden für geistig so minderbegabt und erzählt ihnen nicht einfach wie es ist, sondern erfindet schauer Geschichten
Je weniger man Kunden die Möglichkeit gibt, zu zweifeln, umso besser aus geschätflicher Sicht. Das Zurückhalten von Informationen ist eine der wesentlichen Ursachen, um Gewinne zu erzielen...

gruß
Booth
 

Shishachilla

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Also bei uns kommt der Strom auch aus der Steckdose, weiß gar nich was die alle haben mit ihren Atomkraft-dingens :lol:

Außerdem läuft mein Notebook mit Akku, da kann ich sogar Strom sparen :wink:
 

Booth

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*g* - sooo isses... und die Milch kommt auch aus der Pulle, und nicht ausm Euter :party:
 

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