Sternbilder ein steinzeitlicher Weltatlas??

Tubal

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Hat einer von euch gestern die Doku auf 3SAT gesehen? Falls die Sendung wiedermal läuft, sollte man sie nicht verpassen!

Es waren die Küstenbewohner Europas und Nordafrikas, die in der Jungsteinzeit die ältesten Sternbilder in den Himmel projezierten - als Prähistorische Karte des Nordatlantiks am Himmel.

Sternbilder: Himmelkörper, die scheinbar willkürlich miteinander verbunden wurden und dadurch erkennbare Muster am Himmel bilden. Aber wann und von wem wurden diese Muster erdacht? Wer hat einzelne Sterne, die physikalisch nichts miteinander zu tun haben, einst durch Linien miteinander verknüpft? Warum gerade so und nicht anders, und zu welchem Zweck?
Eine verblüffende Forschungsarbeit hat das Rätsel der Sternbilder nun gelöst: offenbar handelt es sich dabei um die Projektion einer prähistorischen Karte des Nordatlantiks am Firmament - geschaffen von Menschen, die in der Jungsteinzeit die Küsten Europas und Nordafrikas bewohnten. Warum tragen Sternbilder Namen, die nichts zu tun haben mit ihrer Gestalt? Der Walfisch sieht nicht aus wie ein Walfisch, die Hydra nicht wie eine Wasserschlange?

Und das, obwohl Menschen stets versucht haben, eine ästhetisch wahrnehmbare Form in chaotisch anmutende Verhältnisse zu bringen. Doch genau das trifft auf Sternbilder nicht zu. Etwas anderes muss hinter den abstrakten Gebilden stecken. Wurden Sterne ganz willkürlich miteinander verbunden oder gibt es eine uns bislang unbekannte Systematik, die dahintersteckt, einen praktischen Grund für jene Linienführung, die Sterne zu Sternbildern formt?

Kai Helge Wirth (li.) hat sich intensiv mit dieser Frage befasst - und eine Forschungsarbeit lässt die uns bekannten Sternbilder in einem völlig neuen Licht erscheinen: Es waren die Küstenbewohner Europas und Nordafrikas, die in der Jungsteinzeit die ältesten Sternbilder in den Himmel projezierten - als Prähistorische Karte des Nordatlantiks am Himmel. Wir haben es also mit einem vorgeschichtlichen Orientierungssystem zu tun, das die damals wichigsten europäischen Küstenverläufe, einzelne Inseln wie Grönland, für die Seefahrt bedeutsame atlantische Strömungen und Handelswege zwischen Nord- und Ostsee am Firmament widerspiegelt.
Offenbar waren es Megalithiker, die schon weit vor den Wikingern den Atlantik und das Mittelmeer befuhren und sich dabei nicht nur an der Konstellation einzelner Sterne orientierten, sondern an einer sehr genauen "Sternbildkarte", die sie eigens dafür geschaffen hatten.

Die Forschungsergebnisse von Kai Helge Wirth legen nahe, dass Europäer den amerikanischen Kontinent schon in der Jungsteinzeit entdeckt und bereist haben. Wirths Erkenntnissen decken sich mit neuen archäologischen Funden in jenem Gebiet, das der "Atlas der Sternbilder" an den Himmel zeichnet.

Eine sehr interessante These wird entwickelt und mit guten Argumenten belegt. Ein streng-wissenschaftlicher Beweis wird nicht geführt, aber das ist auch nicht der Anspruch von Kai Helge Wirth.



Das Buch:
Wirth, Kai Helge:
Der Ursprung der Sternzeichen;
September 2000, Verlag "Art an Science";
ISBN 3-8311-0780-7

http://www.artandscience.de/
 

Cybergreen

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Hab's gesehen, und kann es nur als totalen Schwachsinn bezeichnen. Die Übereinstimmung der Sternbilder mit den Küstenlinien war an den Haaren herbeigezogen. Wunder mich nur, dass der "Entdecker" keine besseren Übereinstimmungen gefunden hat. Das ganzen erinnert mich an den Pyramiden-Orion Vergleich. Man wird immer ein Sternenbild finden, dass irgeneiner Küstenlinie entspricht. Für mich ist das Zufall.
 

sdrulezagain

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ich habs auch gesehen
ich weiß nicht was ich davon halten soll
ich mein wenn man die sternbilde in verbindung mit namen und den küsten sieht dann könnt man meinen es sei echt

aber andererseits kann man in der unendlichkeit wirklich ein sternbild für jede küste finden...
 

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