Sollte Zoophilie (Sex mit Tieren) in DE verboten werden?

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PaleHorse

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Koryu schrieb:
wenn du mal mit einem pädophilien sprichst, argumentieren die auch oft ähnlich wie du. genauso haben die foren und vereine.
ich will jetzt mal nich von den pädophilien ausgehen, von denen man meist über die medien hört (vergewaltiger, entführer etc).
Du scheinst erstaunlich viele Kontakte zu Pädophilen zu haben....
ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es pädophilie gibt, die dem kind nich schaden (auch auf langfristiger sicht). wenn man bedenkt, dass das alter, in dem man sein erstes mal hat, immer weiter sinkt (~12), kann man sich genauso gut vorstellen, dass jemand der eine beispielsweise 11-jährige "liebt" und genau wie zoophilisten, nichts machen würde, das ihr schaden würde, mit ihr eine "normale" liebevolle beziehung eingehen könnte.
Es geht mir nur nicht darum, was ich mir vorstellen kann. Man neigt dazu von seiner Vorstellung Dinge abzuleiten, die nicht der Wirklichkeit entsprechen. Ich habe gesagt, daß ich nur nach dem gehen kann, was ich gehört habe. Ich beuge mich deiner Erfahrung, wenn du soviel davon hast.
und wenn wir jetzt das bild haben, von einer 11 jährigen, die zu nix gezwungen wird, und von einem meinetwegen 40 jährigen pädophilen...
was würdest du darüber sagen (pale)?
Wie ich schon sagte. Theoretisch ist alles, was in beiderseitigem Einvernehmen passiert und keine Schäden hinterlässt, nicht zu verbieten. Diesen Satz habe ich mal woanders gehört. Ich hätte ebenfalls einen fahlen Beigeschmack im Mund, aber argumentativ wäre ich machtlos, solange mir die Forschung keine Mittel liefert.
deine antwort auf meine frage ging eigentlich nur auf die fälle ein, wo man von einer psychischen störung/gewalttaten ausgeht. aber die meisten pädophilen sind keine gewaltäter.
Wie ich schon sagte. Das ist mir neu. Beziehst du die Ausübung von psychischer Gewalt hier mit ein? Bei Menschen, insbesondere Kindern, braucht man keine Kraft, um Gewalt anzuwenden.
an sich müsstest du doch keine einwände gegen so eine beziehung haben... ?
Wie ich schon sagte. Ein fahler Beigeschmack bleibt. Wer will das kontrollieren, ob eine 12 Jährige reif für eine sexuelle Beziehung ist? Ich kenne Menschen, die das mit 18 noch nicht sind.
Es bliebe sich damit eingehender zu beschäftigen. Ich kann das jedoch erst dann machen, wenn ich meine eigenen Probleme gelöst habe.
ich jedenfalls habe sie. ganz einfach aus dem grund, dass, auch wenn man keine äußerlichen anzeichen oder langfristigen folgen erkennen kann, ein TIER genauso wie ein KIND sich der situation garnicht vollends bewusst ist.
Woher nimmst du dieses Wissen?
ein kind kann genauso wenig wie ein tier die situation beurteilen, um dann (!) womöglich dagegen zu sein. die ursache dafür ist beim kind die fehlende erfahrung/entwicklung, beim tier isses einfache die biologische tatsache, dass sie nich denken können und instinktgetrieben sind.
Die Sache mit den Kindern klingt recht einleuchtend.
Daß du Tieren kognitive Fähigkeiten absprichst jedoch entspricht einer Anschauungsweise, die die Wissenschaft vor über hundert Jahren vertreten hat. Mit den kognitiven Fähigkeiten sprichst du ihnen auch die Lernfähigkeit ab. Ausbrecherkönige, die Boxentüren öffnen können (gibt es in nahezu jedem Stall), sowie Zirkuspferde dürfte es demnach nicht geben. Das Öffnen von Türen ist mit Sicherheit kein Instinkt.
Aber mal davon abgesehen:
Nehmen wir an, eine Stute wäre instinktgesteuert und würde mich anbalzen (und das tun sie eindeutig). Wo wäre das Problem, wenn ich mich genau an die Reflexkette, die Instinkten zugrunde liegt, halten würde? Ich täte nichts anderes, als ein Hengst täte. Die Stute würde den Unterschied nicht mal bemerken, da sie ja nicht denken kann und nur nach ihrem Instinkt handelt. Ich würde mir alle meine Gedanken umsonst machen.
Im Gegensatz dazu wäre da zum Beispiel der Reitsport, wo ich ein erschrockenes Pferd mit angezogener Kandarre schmerzhaft vor der Verfolgung seines Fluchtreflexes abhalten würde, nicht viel verwerflicher? Wetterst du deshalb gegen die Reiter?
Oder wenn ich den Jagdhund an der Leine führe und mit der Würgekette vor der Ausübung seines Jagdinstinktes abhalte, wenn mal ein Kaninchen vorbeikommt?
... und meine Beispiele sind tatsächlich Wirklichkeit....
(ps: möchte zoophilisten und pädophile nicht gleichstellen. beides sind tolerierbare menschen, sofern sie ihrem drang nicht nachgehen. in ihrer argumentation und ihrem handeln sehe ich sie aber ähnlich!
der nicht-vorhandene-schaden am opfer ist KEIN argument!!)
Ich will dir nicht über den Mund fahren. Es tut mir leid, wenn ich das getan haben sollte, aber so leicht ist die Verhaltensbiologie nicht.
Wie gesagt, das Schließen von seiner Vorstellung auf die Wirklichkeit mag logisch erscheinen, birgt jedoch ne Menge Gefahren.
würde der zoophilist sagen, ich lebe meine triebe an einem tier aus, es kriegt die sache eh nich ganz mit.. fände ich das VIEL besser, als diesen an den haaren herbezogenen unsinn von wegen, das tier WILL (von "wille") es oder das tier wäre ein gleichberechtigter partner.
Nun, ich muß mich halt an das halten, was mich die Erfahrung und die Forschung lehrt. Da kann ich auf deine Ansichten leider keine Rücksicht nehmen.
tiere, die wir essen, würden nur zum essen, als von vornherein als ware gezüchtet. das menschen tiere essen ist ein von der natur gewollter prozess. das menschen tiere sexuell benutzen sicher nicht.
Es ist also im Umkehrschluss besser, daß ein Tier schaden erleidet, weil es unserer Natur entspricht, als wenn ein Tier keinen Schaden erleidet, wenn es unserer Natur nicht entspricht?
Tut mir Leid, ich bin Vegetarier, weil ich die Zucht und Schlachtpraxis, die Massentierhaltung und die Tiertransporte einfach nicht gutheißen kann und auch nicht unterstützen will. Auch nicht indirekt. Jetzt erzähl mir nicht das die Natur das so will.
Übrigens hat die Natur das ursprünglich mal so vorgesehen, daß die Raubtiere der Natur auch den Menschen fressen. Und da hält sich der mensch auch schon lange nicht mehr dran. Stattdessen rottete er seine Fressfeinde (z.B. die Wölfe in Europa) kurzerhand aus.
Ich finde, du hast ziemlich seltsame Ansichten.....
weil der schaden letztendlich subjektiv is. ein kind oder tier, dass von sich behauptet, es hätte keinen schaden "erlitten" , rechtfertigt die situation doch nicht? oder siehst du das anders? wenn kein-schaden tatsächlich ein argument WÄRE, müsstest du ja auch diversen pädophilen beziehung positiv gegenüber stehen.
Das war genau das Problem, was ich oben hatte.
Weitergedacht hieße das, Tierhaltung müsste gernerell verboten werden. Dem Tier ensteht zwar kein Schaden und es empfindet keine Einschränkung, aber potenziell schränken wir ja doch seine Freiheit ein und halten sie nur aus egoistischen Gründen?

Tut mir leid. Dich verstehe ich nicht..... :O_O:

Edit:
Habe mal die Rechtschreibfehler entfernt. Ist wirklich schon spät.
 

the_midget

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Koryu schrieb:
sehr guter punkt. würden die zoophilisten diese moralsche entlastung als argument bringen, würde ich sie weniger schlimm finden.
Sie weniger schlimm, oder das was sie tun (wenn sie es denn praktizieren)?

würde der zoophilist sagen, ich lebe meine triebe an einem tier aus, es kriegt die sache eh nich ganz mit.. fände ich das VIEL besser, als diesen an den haaren herbezogenen unsinn von wegen, das tier WILL (von "wille") es oder das tier wäre ein gleichberechtigter partner.
Aber findest du nicht, daß es da auch noch was dazwischen gibt?

tiere, die wir essen, würden nur zum essen, als von vornherein als ware gezüchtet. das menschen tiere essen ist ein von der natur gewollter prozess. das menschen tiere sexuell benutzen sicher nicht.
Du unterstellst der Natur ein wollen? Na ja ich seh das anders aber das ist ein anderer Thread...

the_midget schrieb:
Du hast recht, daß die Argumentation ähnlich ist, das gibt mir auch zu denken. Warum der nicht vorhandene Schaden beim Opfer kein Argument ist, müsstest du aber erläutern.
weil der schaden letztendlich subjektiv is. ein kind oder tier, dass von sich behauptet, es hätte keinen schaden "erlitten" , rechtfertigt die situation doch nicht? oder siehst du das anders?
Ist die Frage inwieweit das Kind das selbst beurteilen kann. In diesem Punkt würde ich tatsächlich glauben, daß das bei Tieren einfacher festzustellen ist.

wenn kein-schaden tatsächlich ein argument WÄRE, müsstest du ja auch diversen pädophilen beziehung positiv gegenüber stehen.
hmm... also eigentlich ist der Schaden, den praktizierte Kinderschändung beim Opfer anrichtet für mich sogar das Hauptargument dagegen zu sein.

Und wie gesagt... ich finde einem Kind zu schaden ist nicht das gleiche, wie einem Tier zu schaden.


nächtliche (*gähn) Grüße

the midget
 

Sensoe

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nen kleiner Einwurf zum Thema "Instinkte bei Pferden"

nen Pferd ist vom "Instinkt" her wohl unstrittig nen Fluchttier,und nimmt den Menschen als Raubtier wahr,also würde in freier Wildbahn wohl kein Zoophiler in den "Genuß" kommen Hengst zu spielen.
 

PaleHorse

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Sensoe schrieb:
nen Pferd ist vom "Instinkt" her wohl unstrittig nen Fluchttier,und nimmt den Menschen als Raubtier wahr,also würde in freier Wildbahn wohl kein Zoophiler in den "Genuß" kommen Hengst zu spielen.
Nun, es wäre zumindest bei weitem nicht so einfach, auch wenn es zu beweisen bliebe, ob der Mensch als Räubtier wahrgenommen wird, oder nur als potenziell gefährlich. Die Konsequenz wäre jedoch, zumindest Anfangs, die gleiche.
Allerdings sind die Pferde, von denen ich rede, nicht in der Wildnis aufgewachsen, sondern in menschlicher Obhut. Sie haben die Menschen nicht als Raubtiere kennen gelernt. Ein Pferd klassiert aber interagierende Wesen, die es nicht bedrohen, laut der Wissenschaft (Quelle muß ich raussuchen, wenn Bedarf besteht) als Herdengenossen ein und behandelt sie auch so. Das ist der Grund, warum es bei unklaren Verhältnissen auch mit Menschen mal zu Rangstreitigkeiten kommen kann. Leider landen solche Tiere dann meist in der Wurst, weil sie als gemeingefährlich gelten.

Das Argument, daß Tiere "nur" instinktgesteuert sind stammt übrigens nicht von mir und ich vertrete diese Meinung auch nicht.
 

Sensoe

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PaleHorse schrieb:
Sensoe schrieb:
nen Pferd ist vom "Instinkt" her wohl unstrittig nen Fluchttier,und nimmt den Menschen als Raubtier wahr,also würde in freier Wildbahn wohl kein Zoophiler in den "Genuß" kommen Hengst zu spielen.
Nun, es wäre zumindest bei weitem nicht so einfach, auch wenn es zu beweisen bliebe, ob der Mensch als Räubtier wahrgenommen wird, oder nur als potenziell gefährlich. Die Konsequenz wäre jedoch, zumindest Anfangs, die gleiche.
Allerdings sind die Pferde, von denen ich rede, nicht in der Wildnis aufgewachsen, sondern in menschlicher Obhut. Sie haben die Menschen nicht als Raubtiere kennen gelernt. Ein Pferd klassiert aber interagierende Wesen, die es nicht bedrohen, laut der Wissenschaft (Quelle muß ich raussuchen, wenn Bedarf besteht) als Herdengenossen ein und behandelt sie auch so. Das ist der Grund, warum es bei unklaren Verhältnissen auch mit Menschen mal zu Rangstreitigkeiten kommen kann. Leider landen solche Tiere dann meist in der Wurst, weil sie als gemeingefährlich gelten.

Das Argument, daß Tiere "nur" instinktgesteuert sind stammt übrigens nicht von mir und ich vertrete diese Meinung auch nicht.
Also nen Hund behandelt sein "Menschenrudel" auch wie Rudelgenossen,dennoch nimmt er sie deutlich als Nicht-Hunde wahr.
Und ich denke mal nen Pferd weiß auch dass Du kein Pferd bist.
 

mki

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Koryu
würde der zoophilist sagen, ich lebe meine triebe an einem tier aus, es kriegt die sache eh nich ganz mit.. fände ich das VIEL besser, als diesen an den haaren herbezogenen unsinn von wegen, das tier WILL (von "wille") es oder das tier wäre ein gleichberechtigter partner
Ich finde das nicht besser. Da erhebt sich doch der Mensch wieder über das Tier, diesmal mit der Begründung, das Tier habe zu wenig kognitive Fähigkeiten. Mit der Begründung reduzierst Du Tiere auf Reiz-Reaktions-Maschinen, das hatten wir schonmal bei Descartes, und daraus erwuchsen solche Abscheulichkeiten wie Vivisektion.

Hunde und Pferde sind den meisten Menschen meiner Erfahrung nach in puncto Sensitivität auf Stimmungen und Gefühle überlegen. Sie bekommen ganz genau mit, was in einem Menschen vorgeht, eben weil sie nicht auf die bewußte Sprache achten sondern auf unbewußte Signale wie Körperhaltung, Mikrogesten, Gerüche, die Gefühlev iel klarer ausdrücken als Sprache.

Und daß die Natur vorsieht, daß Tiere von Menschen gegessen werden setzt voraus, daß die Natur einen Willen hat, was ich stark bezweifle.

Was das immer wieder gerne angeführte Pädophilieargument angeht, so meine ich, daß es durchaus möglich ist, daß aus einer solchen Beziehung keine Schäden durch die Beziehung selbst entstehen. Durch die Gesellschaft allerdings schon, denn entweder, es ist in der Beziehung die Angst vor der Gesellschaft mit im Spiel, was dann doch irgendwann einen Schaden entstehen läßt, oder die Sache kommt raus, es gibt ein großes Geschrei, und das Kind ist auch traumatisiert. Selbst wenn an der Sache nichts dran ist wie vor ein paar Jahren in diesem Kindergarten, was groß durch die Presse ging. Ich denke, in dieser Gesllschaft ist deswegen keine pädophile Beziehung möglich, die ohne Schaden verläuft.

Tiere leben allerdings nicht in dieser Gesellschaft. Und sie haben keine anerzogene Moral, bzw. diese ist von unserer ganz verschieden. WEnn für sie die Situation in Ordnug ist, dann ist sie eben in Ordnung. Dagegen ist es zum Beispiel für viele Rüden ein Problem, auf das eigene Herrchen zu springen, weil das bei Hunden eine Dominanzgeste ist und sie Bedenken haben, daß Herrchen das Aufspingen als Putschversuch werten könnte. Wenn sie sicher sind, daß dem nicht so ist, haben sie Spaß an der Sache.

Daß Menschen und Pferde in freier Wildbahn nicht zusammenkommen ist zwar richtig, aber wo gibt es die noch? Wir leben doch mit unseren Tieren zusammen, sie sind ein Teil unseres Lebens und wir sind ein Teil ihres Lebens.
 

Sensoe

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Hunde und Pferde sind den meisten Menschen meiner Erfahrung nach in puncto Sensitivität auf Stimmungen und Gefühle überlegen. Sie bekommen ganz genau mit, was in einem Menschen vorgeht, eben weil sie nicht auf die bewußte Sprache achten sondern auf unbewußte Signale wie Körperhaltung, Mikrogesten, Gerüche, die Gefühleviel klarer ausdrücken.
und dennoch wollen sie keinen Sex mit Dir :roll:


Daß Menschen und Pferde in freier Wildbahn nicht zusammenkommen ist zwar richtig, aber wo gibt es die noch? Wir leben doch mit unseren Tieren zusammen, sie sind ein Teil unseres Lebens und wir sind ein Teil ihres Lebens.
es ging mir lediglich um die Darstellung als wäre das was völlig natürliches,und wenn man den Hengst imitiert würde das kein Pferd mitbekommen,und das,halte ich eher für unwahrscheinlich.
 

PaleHorse

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Sensoe schrieb:
Also nen Hund behandelt sein "Menschenrudel" auch wie Rudelgenossen,dennoch nimmt er sie deutlich als Nicht-Hunde wahr.
Und ich denke mal nen Pferd weiß auch dass Du kein Pferd bist.
Ja.
Wo ist der Punkt? Bei Hunden erfolgt die Fortpflanzung zwischen dem ranghöchsten Weibchen und dem ranghöchsten Männchen, soweit ich weiß.
Wenn sich der Mensch als einen Hund hält, dann bildet er doch ein "Minirudel". Ist es da verwunderlich, daß er als Ranghöchster von seinem Hund angebalzt wird?
Bei Pferden bedeckt der Hengst alle Stuten. Der Hengst ist das einzige geschlechtsreife Männchen in der Herde. Bewegst du dich im Herdenverband wirst du ebenfalls als möglicher Geschlechtspartner akzeptiert. Ok, mit sicherheit nicht von jeder Stute, weil du einfach nicht "Hengst in allen Bereichen bist", aber von den meisten schon, wenn nur dein Verhalten stimmt.
Ich habe dazu weiter oben schon mal gesagt, daß es auch eine Rolle spielt, in wie weit man seinen Pferden diesen Interpretationsspielraum zugesteht. Antworte ich auf solche Versuche mit Ablehnung oder sogar Strafe, wird das Verhalten nicht wieder auftreten.

Wenn ein Mann sich einen Korb holt, dann hat er in dr Regel auch erstmal die Schnauze voll und wird sich an diese Frau so schnell nicht mehr rannmachen (ok ok, so einfach ist das beim Menschen vielleicht dann doch nicht....)

Quintessenz: Nach meiner Meinung und Erfahrung ist es möglich, sich als Mensch soweit in Pferdeherde zu integrieren, daß man als Herdenmitglied, oder sogar Herdenchef angesehen wird.
Klar, wenn man auf die Fragen (Gestik) der Pferde nicht antwortet, dann steht man bald bei den Pferden als "nicht kommunikationsfähiger Aussenseiter" da. Es gibt genug Reit- und Longierausbilder, die darauf rumhacken. Auch dafür muß man nicht zoophil sein.

Naja, das reicht jetzt für heute, ich gehe dann ins Bett. Ich würde mich freuen, wenn ihr noch Fragen hättet. Eigendlich wollte ich nicht wieder in die Rechtfertigungsecke gedrängt werden. Diese Diskussion ist sinnlos, weil man mit einer Diskussion die Gefühle der Menschen nicht ändern kann. Widerlegt man ihre Argumente, so reagieren viele lediglich sauer, manche nachdenklich. Überzeugt war nachher noch nie jemand. Jeder muß mit sich selbst ausmachen, wo er am Ende steht.
Es ist schon ein Erfolg, wenn manche in Betracht ziehen, daß Zoophilie vielleicht doch kein Verbrechen ist, solange man sich an die Regeln hält.

Ich bin kein Monster und ich liebe meine Pferde wie eine Familie. Ich würde mich selbst verachten, wenn ich ihnen ein Leid zufügen würde. Die Sexualität ist bei dieser Liebe auch nur ein kleiner Teil, genau wie in einer menschlichen Beziehung auch. Ok, ich kann mit ihr nicht so reden, wie ich es mit einer menschlichen Partnerin könnte, und es ist schwer, eine gewisse Gleichberechtigung durchzuhalten. Aber ich bin zufrieden damit, und da sie mir ihre Zuneigung schenkt, denke ich, daß sie es auch nicht so verkehrt findet. Natürlich kann ich das nicht garantieren, aber die Zeichen stehen doch alle dafür.

schlaft gut....

Pale
 

mki

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Zitat:
Hunde und Pferde sind den meisten Menschen meiner Erfahrung nach in puncto Sensitivität auf Stimmungen und Gefühle überlegen. Sie bekommen ganz genau mit, was in einem Menschen vorgeht, eben weil sie nicht auf die bewußte Sprache achten sondern auf unbewußte Signale wie Körperhaltung, Mikrogesten, Gerüche, die Gefühleviel klarer ausdrücken.



und dennoch wollen sie keinen Sex mit Dir
Könntest Du das beweisen?

es ging mir lediglich um die Darstellung als wäre das was völlig natürliches,und wenn man den Hengst imitiert würde das kein Pferd mitbekommen,und das,halte ich eher für unwahrscheinlich.
Oh, das glaube ich auch nicht. So eine Stute ist ja nicht blöd. Allerdings glaube ich, daß Stuten so individuell sind, daß persönliche Freundschaften wichtiger sind als Artgrenzen. Selbst in freier Wildbahn gibt es Stuten, die manche Hengste einfach persönlich nicht ausstehen können, und Hengste, die manche Stuten nicht mögen. Und umgekehrt. Die die meisten Stuten übrigens nicht kennen. Sie kennen bestenfalls den Sprung an der Hand, wo sie einem wildfremden Hengst ausgeliefert und dabei auch noch oft verschnürt sind wie ein Postapket. Wenn man jetzt als gesichert ansieht, daß sowohl Hunde als auch Pferde die ihnen vertrauten Menschen als Herden/Rudel-Mitglieder ansehen, könnte man dann nicht auf den Gedanken kommen, daß ihnen wohl bewußt ist, daß der Mensch kein Hund oder Pferd ist, es ihnen aber egal ist? Außerdem geht ein Mensch schon von der Anatomie her sanfter zu Werke als ein Hengst.
 

Sensoe

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PaleHorse schrieb:
Sensoe schrieb:
Also nen Hund behandelt sein "Menschenrudel" auch wie Rudelgenossen,dennoch nimmt er sie deutlich als Nicht-Hunde wahr.
Und ich denke mal nen Pferd weiß auch dass Du kein Pferd bist.
Ja.
Wo ist der Punkt? Bei Hunden erfolgt die Fortpflanzung zwischen dem ranghöchsten Weibchen und dem ranghöchsten Männchen, soweit ich weiß.
Wenn sich der Mensch als einen Hund hält, dann bildet er doch ein "Minirudel". Ist es da verwunderlich, daß er als Ranghöchster von seinem Hund angebalzt wird?
Bei Pferden bedeckt der Hengst alle Stuten. Der Hengst ist das einzige geschlechtsreife Männchen in der Herde. Bewegst du dich im Herdenverband wirst du ebenfalls als möglicher Geschlechtspartner akzeptiert. Ok, mit sicherheit nicht von jeder Stute, weil du einfach nicht "Hengst in allen Bereichen bist", aber von den meisten schon, wenn nur dein Verhalten stimmt.
Ich habe dazu weiter oben schon mal gesagt, daß es auch eine Rolle spielt, in wie weit man seinen Pferden diesen Interpretationsspielraum zugesteht. Antworte ich auf solche Versuche mit Ablehnung oder sogar Strafe, wird das Verhalten nicht wieder auftreten.

Wenn ein Mann sich einen Korb holt, dann hat er in dr Regel auch erstmal die Schnauze voll und wird sich an diese Frau so schnell nicht mehr rannmachen (ok ok, so einfach ist das beim Menschen vielleicht dann doch nicht....)

Quintessenz: Nach meiner Meinung und Erfahrung ist es möglich, sich als Mensch soweit in Pferdeherde zu integrieren, daß man als Herdenmitglied, oder sogar Herdenchef angesehen wird.
Klar, wenn man auf die Fragen (Gestik) der Pferde nicht antwortet, dann steht man bald bei den Pferden als "nicht kommunikationsfähiger Aussenseiter" da. Es gibt genug Reit- und Longierausbilder, die darauf rumhacken. Auch dafür muß man nicht zoophil sein.

Naja, das reicht jetzt für heute, ich gehe dann ins Bett. Ich würde mich freuen, wenn ihr noch Fragen hättet. Eigendlich wollte ich nicht wieder in die Rechtfertigungsecke gedrängt werden. Diese Diskussion ist sinnlos, weil man mit einer Diskussion die Gefühle der Menschen nicht ändern kann. Widerlegt man ihre Argumente, so reagieren viele lediglich sauer, manche nachdenklich. Überzeugt war nachher noch nie jemand. Jeder muß mit sich selbst ausmachen, wo er am Ende steht.
Es ist schon ein Erfolg, wenn manche in Betracht ziehen, daß Zoophilie vielleicht doch kein Verbrechen ist, solange man sich an die Regeln hält.

Ich bin kein Monster und ich liebe meine Pferde wie eine Familie. Ich würde mich selbst verachten, wenn ich ihnen ein Leid zufügen würde. Die Sexualität ist dabei auch nur ein kleiner Teil, genau wie in einer menschlichen Beziehung auch. Ok, ich kann mit ihr nicht so reden, wie ich es mit einer menschlichen Partnerin könnte, und es ist schwer, eine gewisse Gleichberechtigung durchzuhalten. Aber ich bin zufrieden damit, und da sie mir ihre Zuneigung schenkt, denke ich, daß sie es auch nicht so verkehrt findet. Natürlich kann ich das nicht garantieren, aber die Zeichen stehen doch alle dafür.

schlaft gut....

Pale
Der Punkt ist der,dass der Hund die Familie natürlich als "Rudel" ansieht,aber die Familienmitglieder nicht als Hunde und somit potentielle Fortpflanzungspartner.
Und natürlich übernimmt der Mensch die Rudelführung,ich bin auch der Rudelführer meiner Hündin.
Meine Hündin ist übrigens nicht kastriert,und obwohl ich behaupten würde dass da ne sehr starke Bindung zwischen ihr und mir herrscht hab ich noch nicht festgestellt dass sie mich anbalzt.
Es ist einfach nicht natürlich,es wird vom Menschen erzwungen,vielleicht nehmen gewisse Leute das nicht wahr,aber der Hund wird Dich nicht anmachen,und warten dass er von Dir bestiegen wird.
Frag 100 Hundetrainer,Flüsterer,weiß der Geier,keiner wird Dir erzählen dass nen Hund im Menschen nen potentiellen Fortpflanzungspartner sieht.
Er sieht ihn schlicht als Menschen,nicht mehr und nicht weniger.

Und wie schon so oft in dem Thread erwähnt,wer mit seinem Tier sexuelle Kontakte pflegt,der kann in meinen Augen kein Tierfreund sein.Der ist vielleicht Freund seiner Neigung,aber der Gedanke das Tier könnte "Spaß" daran haben ist sowas von absurd...

@MKI

ob ich das beweisen kann?
Beantworte mir doch einfach folgende Fragen:
Besteigst Du kastrierte Hündinnen?Wenn ja,so kann ich Dir "versichern" dass diese es nicht wollen.(es ist ihnen bestenfalls egal)
Oder nimmst Du unkastrierte und wartest auf die 2x im Jahr auftretende Hitze,kuckst dann nach ca.7-10 tagen ob die Fehe bereits in den Stehtagen ist und hoffst dann nicht verbissen zu werden?

Falls nicht...ja,dann maße ich mir an zu behaupten auch diese Hündin "will" es nicht!

Edit: ajO...eines noch,es geht mir in der Diskussion nicht wirklich um eure Neigung,wer sie hat der hat sie,denk ich mal.
Aber diese dann mit "Tierliebe" auszuschmücken und diese Spielerchen als Freude fürs Tier darzustellen geht in meinen Augen zu weit.
 

PaleHorse

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Sensoe schrieb:
Der Punkt ist der,dass der Hund die Familie natürlich als "Rudel" ansieht,aber die Familienmitglieder nicht als Hunde und somit potentielle Fortpflanzungspartner.
Ist das so? Unterhalte dich dazu mit den Hundezoos im anderen Forum. Ich muß leider zugeben, daß ich da nicht ausreichend Ahnung habe und überhaupt keine Erfahrung, um da dagegen zu halten. Ich weiß nicht mal ob es geht.
Und natürlich übernimmt der Mensch die Rudelführung,ich bin auch der Rudelführer meiner Hündin.
Meine Hündin ist übrigens nicht kastriert,und obwohl ich behaupten würde dass da ne sehr starke Bindung zwischen ihr und mir herrscht hab ich noch nicht festgestellt dass sie mich anbalzt.
Es ist einfach nicht natürlich,es wird vom Menschen erzwungen,vielleicht nehmen gewisse Leute das nicht wahr,aber der Hund wird Dich nicht anmachen,und warten dass er von Dir bestiegen wird.
Frag 100 Hundetrainer,Flüsterer,weiß der Geier,keiner wird Dir erzählen dass nen Hund im Menschen nen potentiellen Fortpflanzungspartner sieht.
Er sieht ihn schlicht als Menschen,nicht mehr und nicht weniger.
Interessant. Andere Leute erzählen mir andere Dinge. Naja, ich muß das so stehen lassen. Ich nehme das als wahr hin und werde diesen Standpunkt künftig vor Hundezoos vertreten. Einverstanden?
Und wie schon so oft in dem Thread erwähnt,wer mit seinem Tier sexuelle Kontakte pflegt,der kann in meinen Augen kein Tierfreund sein.Der ist vielleicht Freund seiner Neigung,aber der Gedanke das Tier könnte "Spaß" daran haben ist sowas von absurd...
Ich habe nie behauptet, daß das Tier Spaß dabei hat, oder? Ich habe behauptet, daß das Tier diese Handlungen nicht nur toleriert, sondern auch herbeiführt. Nach dem Absatz oben, nehme ich diese Behauptung zurück und behaupte, daß das bei Pferden so ist. Da weiß ich nämlich dann aus eigener Erfahrung, wovon ich spreche.
Warum ein Tier das tut, das kannst du selber interpretieren.
Edit: ajO...eines noch,es geht mir in der Diskussion nicht wirklich um eure Neigung,wer sie hat der hat sie,denk ich mal.
Aber diese dann mit "Tierliebe" auszuschmücken und diese Spielerchen als Freude fürs Tier darzustellen geht in meinen Augen zu weit.
Das unbesehen für alle Tiere abzustreiten wohl genauso, oder?
Naja, zu behaupten, daß es Spaß für sie ist, ist vielleicht etwas weit aus dem Fenster gelehnt. Aber es muß einen Grund geben, warum sie es machen. Sonst täten sie es nicht, oder? Und wenn es nicht irgendwo etwas ähnliches ist, was ist es dann?

Sorry, wollte ins Bett....

Pale
 

Koryu

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ich hatte auch mal lang eine rüdin, und die hat sich mir NIE angenähert. was sie aber tat, war kuscheltiere besteigen (rüdIN). wo ich mir da aber noch vorstellen kann, dass der hund son behaartes gleichgroßes ding eher besteigen will als nen menschen.


Sensoe schrieb:
Und wie schon so oft in dem Thread erwähnt,wer mit seinem Tier sexuelle Kontakte pflegt,der kann in meinen Augen kein Tierfreund sein.Der ist vielleicht Freund seiner Neigung,aber der Gedanke das Tier könnte "Spaß" daran haben ist sowas von absurd...
man siehts ja auch daran, das pale bei der pädophilie, das kind IMMER als opfer sieht, bei der zoophilie gäbe es aber angeblich aber ernsthafte partnerschaften, sowie menschen die tiere gewaltätig missbrauchen.
hört sich einfach stark danach an, dass er sich dass einredet um sich selbst nich als "krank" zu sehen.


@pale: du meinst ja ich hätte keine ahnung von den wissenschaftlichen erkenntnissen hinsichtlicher kognitiver fähigkeiten von tieren... dann kann ich dich ja beruhigen, dass ich ab oktober mein philosophie studium anfang und wir da als ein hauptseminar "der geist der tiere" kriegen werden, der sich genau damit auseinander setzt.


PaleHorse schrieb:
Ist das so? Unterhalte dich dazu mit den Hundezoos im anderen Forum.
sind das objektive ansichten?

PaleHorse schrieb:
Interessant. Andere Leute erzählen mir andere Dinge.
ja, aber was für leute. pferdezüchter/pfleger erzählen sicher auch ganz ganz andere sachen als du...


PaleHorse schrieb:
Ich habe nie behauptet, daß das Tier Spaß dabei hat, oder? Ich habe behauptet, daß das Tier diese Handlungen nicht nur toleriert, sondern auch herbeiführt. Nach dem Absatz oben, nehme ich diese Behauptung zurück und behaupte, daß das bei Pferden so ist. Da weiß ich nämlich dann aus eigener Erfahrung, wovon ich spreche.
Warum ein Tier das tut, das kannst du selber interpretieren.
hier gibst du doch selbst zu dass du nur den fortpflanzungstrieb des tieres ausnutzt. den du geschickt zu manipulieren weißt.
 

rorriM

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meinen standpunkt habe ich nun schon oft genug klar gemacht, aber mir will sich nicht ganz erschließen, wieso hunde menschen als rudelmitglieder, aber nicht als artgenossen sehen (zweiteres erscheint mir in dem fall dann sowieso irrelevant, aber das ist ein anderes thema).

ich beziehe mich auf wolfskinder. menschen, die unter tieren groß wurden, würden selbst bei kontakt zu anderen menschen nicht auf die idee kommen, mensch zu sein. ich finde das sehr vielsagend, wenn eine so "begreifende" spezies wie wir jeglichen bezug zu seiner spezies verliert. und das argument, wolfskinder würden komplett abgeschieden leben und somit gar nicht die gelegenheit haben, sich als mensch zu identifizieren, zieht insofern nicht, als viele fälle auch während des aufwachsens mit tieren in regelmäßigem kontakt mit menschen stehen.. sie aber nunmal nicht als artgenossen ansehen.

wie kann man sich also allen ernstes anmaßen, darüber so genau urteilen zu können? ich weiß nicht, ob wirklich tiefgehende forschungen auf diesem gebiet existieren, aber mit sicherheit kann ich behaupten, dass wir hier eh nur spekulieren können und ziemlich viel falsches gesagt wurde.
 

Rosskeule

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Fernab jeder Schreier nach Gesetzen bin ich so ehrlich, dass meine Neugier gerade meinen Würgereiz überwältigt.

Ich versuche mal zu übertragen und stelle mir mangels eigener Erfahrung vor:
Meine Partnerin einer Mensch-Mensch-Beziehung lässt mich nur in einem "Rosse" genannten Zeitraum an sich heran, ansonsten bin ich selbst sehr zurückhaltend mit meinen Bedürfnissen, weil ich weiß, dass sie trotz übersteigerter Sensitivität mir ohne weiteres sämtliche Rippen brechen würde und "tragender"-weise mich gleichfalls nicht akzeptiert (wer lässt seine Freundin schon von Fremden schwängern?) ... dann komm ich nur zu dem Schluss, dass hier ein gänzlich "unmenschliche" Bedeutung auf Wort und Sinn der "Beziehung" liegt.

Nimmt man das in Kauf als sogenannter "Zoo"? Oder ist diese Art der Beziehung gar selbstverständlich und so erwünscht?
Oder würde man sich doch eher darüber freuen, wenn man abends in den Stall gerannt kommt, die Stute schon am Tor einem mit den Augen auszieht, weils ihr schon den ganzen Tag lang der Gedanke an Sex MIT MIR nicht aus dem Kopf ging?
Vom Hörensagen weiß ich, dass Frauen auch mal Tage haben sollen, wo sie trotz allerlei Verliebtheit sagen "Schatz, ich hab' heut fürchterliches Kopfweh!" Aber wie normal ist eine Beziehung, in der man von der Angebeteten ein Hufeisen in den Brustkorb gerammt bekommt, wenn man die Hand auf's Knie legt?

Schwule sind durchaus als Paar in der Lage ohne jedes Outing ggü. anderen ein erfülltes, glückliches Leben zu führen. Es gibt dann keinen Druck von Außen unter dem man leidet. Das liegt aber auch daran, dass alle "menschlichen Bedürfnisse" in einer schwulen Partnerschaft erfüllt werden können. Also frage ich mich justamente, ob es wirklich die Außenwirkung ihrer Vorneigung auf andere Menschen das ist, was den "Zoos" so zusetzt. Oder ist es vielleicht doch die Unpraktizierbarkeit einer menschenlustvollen Beziehung?

Und noch eine letzte Frage: Welche Objekte der Begierde kommen bei "Zoos" vor? Sind es - saudumm und platt gefragt - immer nur Tierarten mit entsprechend nutzbaren Körperöffnungen oder gibt es im gleichen Verhältnis unter den "Zoos" auch Menschen, eine erotische Komponente an Wellensittichen, Schildkröten oder Walen entdecken ohne ihre Triebe ausleben zu können?
 

antimagnet

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also, mindestens delphine sind wohl dabei, wie ich aus einem forum entnehmen konnte.

im übrigen will ich mich deiner ehrlichen posteröffnung ehrlicherweise anschließen - d.h. bislang wars andersrum, sonst hätte ich schon was gepostet...
 

PaleHorse

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Koryu schrieb:
man siehts ja auch daran, das pale bei der pädophilie, das kind IMMER als opfer sieht, bei der zoophilie gäbe es aber angeblich aber ernsthafte partnerschaften, sowie menschen die tiere gewaltätig missbrauchen.
hört sich einfach stark danach an, dass er sich dass einredet um sich selbst nich als "krank" zu sehen.
Sorry, wenn du diskustierst, ohne meine Antworten zu lesen oder richtig zu verstehen und zu zitieren, dann funktioniert das mit uns so nicht.
ad1 : Sehe ich das Kind eben nicht IMMER als Opfer. Darum ging es aber auch nicht. Es ging darum, ob es einen Schaden davon trägt oder nicht.
ad2 : Gibt es in der Zoophilie ernsthafte Partnerschaften und auch Menschen, die Tiere Missbrauchen
ad3 : Hinkt der Vergleich Pädophilie mit Zoophilie und umgekehrt sowieso. Er stammt von dir. Und nur weil die Personengruppen ähnlich argumentieren haben kindliche Sexualität (eines Menschen) mit erwachsener Sexualität (eines Tieres) noch immer wenig Gemeinsamkeiten
ad3 : Ich sagte bereits daß ich krank bin. Lediglich ist Zoophilie nicht die Krankheit, die ich habe.
@pale: du meinst ja ich hätte keine ahnung von den wissenschaftlichen erkenntnissen hinsichtlicher kognitiver fähigkeiten von tieren...
Ich meine das nicht. Ich gehe immer vom besten aus. Allerdings konnte ich mich des Eindrucks aufgrund deiner Argumentation nicht erwehren.
dann kann ich dich ja beruhigen, dass ich ab oktober mein philosophie studium anfang und wir da als ein hauptseminar "der geist der tiere" kriegen werden, der sich genau damit auseinander setzt.
Gut. Bin gespannt, wieviel die Philosophie dazu zu sagen. Sage mir bitte (E-Mail auf der Homepage) welcher Ansatz gewählt wird und wo ich das nachlesen kann. Ich selbst bin Naturwissenschaftler und habe daher gewisse Vorbehalte gegenüber der Philosophie (was nicht heißt, daß ich mich nie damit beschäftigt hätte).
PaleHorse schrieb:
... Hundezoos im anderen Forum.
sind das objektive ansichten?
Ich gehe davon aus. Diese Personen besitzen Hunde und geben an, sich mit der Materie auseinandergesetzt zu haben. Ich kann es entweder glauben oder nicht. Ich habe keinen Vergleich...
PaleHorse schrieb:
... andere Dinge.
ja, aber was für leute. pferdezüchter/pfleger erzählen sicher auch ganz ganz andere sachen als du...
Da ist es wie immer. Es gibt solche und solche.
Große Strecken dessen, was ich gesagt habe, kannst du in Lehrbüchern nachlesen. Wenn du eher andere Quellen bevorzugst, dann kannst du Alternative wie Roberts oder Parelli lesen. Wenn du persönliche Meinungen dazu haben willst, dann gebe ich dir gerne eine Kontaktmöglichkeit um dich persönlich mit einer nicht Zoophilen Pferdehalterin auseinander zu setzen, so sie damit einverstanden ist.
PaleHorse schrieb:
Ich habe nie behauptet, daß das Tier Spaß dabei hat, oder? Ich habe behauptet, daß das Tier diese Handlungen nicht nur toleriert, sondern auch herbeiführt. Nach dem Absatz oben, nehme ich diese Behauptung zurück und behaupte, daß das bei Pferden so ist. Da weiß ich nämlich dann aus eigener Erfahrung, wovon ich spreche.
Warum ein Tier das tut, das kannst du selber interpretieren.
hier gibst du doch selbst zu dass du nur den fortpflanzungstrieb des tieres ausnutzt. den du geschickt zu manipulieren weißt.
Ich gebe garnichts zu. Ich halte mich an das, was ich sagen kann, und was nicht. Ich möchte mich dazu selber noch zitieren:
Naja, zu behaupten, daß es Spaß für sie ist, ist vielleicht etwas weit aus dem Fenster gelehnt. Aber es muß einen Grund geben, warum sie es machen. Sonst täten sie es nicht, oder? Und wenn es nicht irgendwo etwas ähnliches ist, was ist es dann?
Aber es ist gleichgültig, ob ich den Fortpflanzungstrieb nutze oder nicht. Jeder tut das, wenn er mit einem anderen Individuum Sex hat. Sexualität ist etwas ausgeprägt egoistisches. Partnerschaften halten nicht lange, wenn der Sex nur einseitig befriedigt.
Wenn du mir zugestehst, daß ich es schaffe, den Fortpflanzungstrieb des Tieres zu nutzen (der ist auch bei Pferden recht kompliziert und sehr vielschichtig, wie mki richtig andeutete), dann gestehst du mir automatisch zu, daß ich die Stute dazu bringe, mich als Sexualpartner zu akzeptieren. Die Sache wäre dann auf beiden Seiten freiwillig. Ich würde die Stute weder physisch noch psychisch im Mindesten belasten. Das wäre in meinen Augen ok.


Warum ich diese ganze Diskussion noch führe:
Ich bin überzeugt, daß ich weniger Tierquäler bin, als zwei Drittel unserer Gesellschaft.
Ich bin überzeugt davon, daß ich ein Tierfreund bin, soweit das in unserer tierunfreundlichen Gesellschaft möglich ist.
Und ich bin überzeugt, daß Zoophilie keine Krankheit ist, sondern gleich Homosexualität und Fetischismus eine tolerierbare sexuelle Spielart des Menschen (solange kein Individuum dabei zu schaden kommt und kein Zwang ausgeübt wird. Ich stelle für mich selber sogar noch eine echte Liebe als Voraussetzung auf, da ich reinen Egoismus nicht mag.)

Wenn das einer in Frage stellt, dann ist das sein gutes Recht.
Wenn es mir aber einer ganz klar abspricht, dann greift er mich persönlich an, und das lasse ich ungern auf mir sitzen. Verständlich, oder?

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@ rorriM:

Das mit den Wolfskindern ist ein interessanter Vergleich. Gibt es dazu Quellen, wo ich sowas nachlesen kann? Habe eh viel zu wenig Ahnung von Hunden und Wölfen...


Gruß

Pale
 

rorriM

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PaleHorse schrieb:
@ rorriM:

Das mit den Wolfskindern ist ein interessanter Vergleich. Gibt es dazu Quellen, wo ich sowas nachlesen kann? Habe eh viel zu wenig Ahnung von Hunden und Wölfen...
diese informationen habe ich aus einer sehr aufschlussreichen doku, die ich ein paar mal im tv sah.

über wikipedia bin ich aber nun gerade zu dieser seite gekommen, sieht wirklich sehr interessant aus:

http://www.feralchildren.com/de/index.php
 

PaleHorse

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26. Juli 2005
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20
rorriM schrieb:
über wikipedia bin ich aber nun gerade zu dieser seite gekommen, sieht wirklich sehr interessant aus:

http://www.feralchildren.com/de/index.php
Vielen Dank!

Solche Dinge machen mich stutzig:

Authenticity

Are any of these stories true? The evidence for many is virtually non-existent. Some, such as The Lobo Girl of Devil's River are quite possibly merely folk tales. In The Mother Wolf, the final chapter of his PhD thesis, Paul Williams questions whether any child has really been raised by animals.
Aber letzten Endes ist es Off Topic.

Ich werde das in meinem anderen Forum mal zur Sprache bringen. Denke, daß es interessant ist.

Gruß

Pale
 

Murphy

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@PaleHorse

ich habe deine Postings alle gewissenhaft gelesen und ich finde es bemerkenswert wie du dich, für dich selbst und eine Minderheit Stark machst.
Deine Argumente sind gut gewählt und wenn man sie liest auf irgend eine Art und Weise nachzuvollziehen.
Aufjedenfall hast du ein Talent Zoopholie bzw. Zoophiliee Menschen weniger "krank" darzustellen.

Doch eine Aussage von dir hat mich wieder zum Ursprung meiner eigenen Wervorstellung gebracht.

Bitte sag mir das sie nicht so gemeint ist, wie es dort steht !

ad1 : Sehe ich das Kind eben nicht IMMER als Opfer. Darum ging es aber auch nicht. Es ging darum, ob es einen Schaden davon trägt oder nicht.
 

rorriM

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(komplett off-topic, jaja)

die seite habe ich mir jetzt nicht so genau angeguckt, aber die dokumentation war sehr authentisch.

habe mich gerade mal umgesehen.. bei meinem virtuellen zoophilen partner, bei dem ich auch gerne mal sauge, dem emule, gibt es sie auch. ist der dritte teil von "geheimnisse der wissenschaft".
 
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