Rückführungen auf VOX TV

Hosea

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Danke Malakim, das war schnell.

Goggle hat leider auch nicht viel ausgespuckt...

The parish church of SS Nicholas & John (also known as Monkton Priory) is located in Monkton, close to the town of Pembroke.

Lg H
 

Malakim

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Die Aussage wundert mich eigentlich ein wenig, denn fast alle FM Symbole sind in Kirchen zu finden ... häufig ... :O_O:
 

Ein_Liberaler

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Dann wäre es ja gar keine Sensation! Womöglich nicht einmal ein Beweis für die wiedergeburt, und wir müßten uns damit abfinden, in einer langweiligen, materiellen Welt zu leben, nur mit Sonnenuntergängen und Shakespearedramen zu unserer Zerstreuung!

Dann müßten wir eventuell ganz irdisch recherchieren, woher Gerti Pembroke kennen könnte. Wie außerordentlich unmystisch!
 

Hosea

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Nochmal was zu der Reinkarnationstherapie :

Und wenn Therapeuten es kategorisch ablehnen, die hochsuggestive Situation in dieser Therapieform (Tiefenentspannung, leichte Trance) zuzugeben und zu berücksichtigen, wenn sie das situationsgegebene Machtgefälle nicht einbeziehen und thematisieren, wenn sie nicht in der Lage sind zu sehen, wie sehr gerade hier feinste und unbewusste Interaktionen sowie unausgesprochene vorgegebene Deutungsmuster und Abmachungen zwischen Therapeut und Klient eine Rolle spielen, so ist das als methodisch höchst fragwürdig, wenn nicht schon als therapeutischer Kunstfehler zu bezeichnen. Dies liegt wohl auch daran, dass diese Themen in der kurzen und sehr schmal angelegten «Ausbildung» zum Reinkarnationstherapeuten nicht berücksichtigt werden.

Und das mal zu Pembroke...

Methodisch fragwürdig ist auch die oft gehörte Behauptung, zwischen Phantasiebildern und historischen Erlebnissen klar unterscheiden zu können. Hier wird wiederum erkennbar, dass die Funktionsweise der Übertragung von Erinnerungen von einem Leben zum anderen schlicht nicht durchdacht ist. Solchen Aussagen liegt letztlich immer noch das Tonbandmodell des Gedächtnisses zugrunde, das von der neurologischen Forschung längst überholt ist. Neue Erkenntnisse über die Entstehung von «Déjà-vue»-Eindrücken und über die Art und Weise, wie unser Hirn während der Kommunikation mit anderen Menschen, aber auch beim eigenen Suchen nach Erinnerungen Gedächtnislücken schliesst (Extrapolieren, Konfabulieren), sind offensichtlich nicht berücksichtigt. Unser Gedächtnis produziert nachweislich schon in diesem Leben nicht nur objektive Wahrheit, nicht nur im historischen Sinn «richtige» Erinnerungen! Und zwar auch nicht und gerade auch nicht unter Hypnose oder in hypnoseähnlichen Zuständen.
Die Behauptung, als Therapeut zwischen Phantasie und «echter» Erinnerung unterscheiden zu können, werte ich vor diesem Hintergrund als Allmachtsphantasie. Sie zeigt, wie sehr unter solchen Vor-Urteilen der Therapeut an der Entstehung von «Geschichte» beteiligt ist, ja sie zusammen mit dem Klient erst macht. Dabei ist immer auch zusätzlich das Machtgefälle zwischen Therapeut und Klient zu berücksichtigen!

http://www.relinfo.ch/reinkarnationstherapie/info.html

Lg H
 

benicio

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ich habe die letzte folge angeschaut und ich fand die berichte ziemlich interessant.
die übereinstimmungen sind teilweise doch sehr verblüffend gewesen und ich kann mir nicht vorstellen, dass man sich soviele zutreffende details zusammenschustern kann.
so gibt es meiner meinung nach zwei möglichkeiten, entweder sind die storys erfunden oder sie sind es nicht.
sollten sie es nicht sein, was durchaus anzunehmen ist... so wäre es doch interessant zu erfahren was hinter diesem phänomen steckt.

ich verstehe nicht, wie es möglich ist aus der ferne, diese rückführungen total überzeugt abzulehnen.
hier wird sofort aus verschiedenen richtungen drauf los geschossen...
dabei gibt es die einfache möglichkeit selbst diese erfahrung zu machen, rückführungen sind nicht sehr teuer... und wenn amn ernstes interesse hat kann man das doch versuchen und sich selbst testen.

ich für meinen teil habe mir sowas zu weihnachten gewünscht... einfach weil ich wissen möchte was dran ist. ich werde solch eine rückführung auf jeden fall mal machen. bis dahin halte ich mich zurück.

gruss
 

Benkei

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eigene Erfahrungen

Eigene Erfahrungen zu machen ist natürlich grundsätzlich der beste Weg, an ein Phänomen heranzugehen.

Ohne derartige Erfahrungen läuft jegliches Urteilen, sei es nun befürwortend oder skeptisch, ohnehin nur im Bereich des konzeptionellen Glaubens ab.

Von diesem Standpunkt aus ist es durchaus positiv, sich einer Rückführung zu unterziehen.

Fraglich ist nun allerdings die Aussagekraft einer eigenen Rückführung. Ich denke, wenn man vor der Rückführung bereits an die Wiedergeburt/Reinkarnation glaubt, wird man seinen Glauben nur bestätigt sehen. Das sagt ja auch der Name des Vorgangs: Rückführung. Es wird also bereits zu Beginn unterstellt, dass man in die Erinnerung an ein vorheriges Leben zurückgeführt wird. Es wird demnach schwierig, unvoreingenommen in die Erfahrung einzutauchen.

Und wenn es dann bei einem nicht funktioniert, wird man daraus immer noch seine glaubensbedingten Schlüsse ziehen.

Ich für meinen Teil muss vom derzeitigen Standpunkt aus nicht wissen was ich vor meiner Zeugung gewesen bin.
Trotzdem wäre es bestimmt interessant, wenn benicio uns seine Erfahrungen schildern könnte.
 

Ein_Liberaler

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benicio schrieb:
ich verstehe nicht, wie es möglich ist aus der ferne, diese rückführungen total überzeugt abzulehnen.

Oh, das geht ganz einfach. Man muß nur ein ziemlich stimmiges Weltbild haben, das von funktionierenden Rückführungen total über den Haufen geworfen würde, die angeblichen Rückführungen müssen ziemlich wenig überzeugend sein und es muß eine gute alternative Erklärung geben.

Da ich keinen Fernseher habe: Was für verblüffende Übereinstimmungen gab es denn?
 

Malakim

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benicio schrieb:
ich verstehe nicht, wie es möglich ist aus der ferne, diese rückführungen total überzeugt abzulehnen.
hier wird sofort aus verschiedenen richtungen drauf los geschossen...
dabei gibt es die einfache möglichkeit selbst diese erfahrung zu machen, rückführungen sind nicht sehr teuer... und wenn amn ernstes interesse hat kann man das doch versuchen und sich selbst testen.


.... aber Du weißt doch:
je weniger man über eine Sache weiß um so besser kann man sie verurteilen ;)

Wenn Du es ausprobierst gehörst Du dazu und weißt soweiso nichts mehr.

merkt man eigentlich das mich der Freimaurerthread frustriert hat heute ??!?

Ich weiß ich weiß :offtopic:
 

Benkei

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Sendung vom 13.12.2005

Ich hab´s mir gestern angesehen und muss sagen, dass ich keinen Fortgang in der Sendung erkennen kann.

Jeder Teil läuft fast genauso ab wie die anderen; keine neuen "Erkenntnisse".

Diesmal ging es um eine Deutsche, die sich an ein Leben als Schäferjunge nahe dem walisischen Örtchen Pembroke (meine so hieß es) erinnern konnte. Als "Erinnerungsbezugspunkte" wurden eine Burg im Städtchen genannt, die auf einer Landzunge von einem Meerausläufer umgzogen wurde, sowie eine Kirche mit Freimaurersymolen. Die Frau konnte sich auch daran "erinnern", dass die Burg vier- oder fünf Türme hatte und im Inneren über einen fussballfeldgroßen, rasenlosen, Platz verfügte (der Rest der Fläche war begrünt). Als Schäferjunge hätte sie/er das Städtchen nur zweimal aufgesucht.

Ich muss sagen, dass mit den "Erinnerungen" war schon beachtlich.
Es wurden jedoch häufig nur Ausschnitte aus der Rückführung gezeigt die die Eindrücke der Frau während ihres Besuches untermauerten. Es blieb also vollkommen offen, inwiefern sich die Frau geirrt hätte.

Ob nun diese "Erinnerungen" aus früheren Leben stammen, Eingebungen sind oder gar Phantastereien die zufällig den Gegebenheiten entsprechen, soll jeder für sich selbst entscheiden.

Als Beweis oder auch nur als Indiz für Wiedergeburt/Reinkarnation würde ich diese Rückführungen nicht ansehen. Für mich bleibt die ganze Sache einfach ein beachtliches Phänomen, welches aber keinen Einfluss auf mein Weltbild hat.
 

Ein_Liberaler

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Re: Sendung vom 13.12.2005

Benkei schrieb:
Ich muss sagen, dass mit den "Erinnerungen" war schon beachtlich.
Es wurden jedoch häufig nur Ausschnitte aus der Rückführung gezeigt die die Eindrücke der Frau während ihres Besuches untermauerten. Es blieb also vollkommen offen, inwiefern sich die Frau geirrt hätte.

Warum Gott in Deutschland nicht Professor werden könnte:

5. Als ein Experiment nicht wie erwartet ausging, versuchte er das zu vertuschen, indem er das Labor unter Wasser setzte.

Und andere Leute setzen uns eben nur die passenden Ausschnitte des Protokolls vor. Wisenschaftlich wertlos.


Ob nun diese "Erinnerungen" aus früheren Leben stammen, Eingebungen sind oder gar Phantastereien die zufällig den Gegebenheiten entsprechen, soll jeder für sich selbst entscheiden.

Oder die Gute hat mal eine Reise nach Pembroke unternommen, einen Reiseführer gelesen, oder einen Roman, oder einen Film gesehen. Oder der Hypnotiseur oder wie man das nennen will hat ihr die Geschichte eingeredet. Es ist ja schon vorgekommen, daß Leute nachweisbar fälschlich des Kindesmißbrauchs beschuldigt und dann so "geschickt" verhört wurden, daß sie sich am Ende selbst bezichtigten.
 

arius

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Re: Sendung vom 13.12.2005

Benkei schrieb:
Ich hab´s mir gestern angesehen und muss sagen, dass ich keinen Fortgang in der Sendung erkennen kann.
Jeder Teil läuft fast genauso ab wie die anderen; keine neuen "Erkenntnisse".
Dann brauch ich mich nicht darüber aufzuregen, dass ich diese Sendung nicht sah... ja ich glaube die Zahl der beispiele zu erhöhen bringt nichts, sie hätten ja evt. wirklich Einzelfälle ausführlicher schildern können...
 

Benkei

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Sendung vom 20.12.05

Auch gestern nix neues.

Eine Frau berichtete aus einem Leben in Frankreich unter Napoleon als Geliebte eines Generals und eine andere Frau von einem Leben vor Christi Geburt auf einer griechischen Insel (leider habe ich müdigkeitsbedingt von der letzten Hälfte der Sendung kaum etwas mitbekommen).
Dazu wie gewohnt die "Beweise" mit den "Erinnerungen" an auffällige oder markante Gegebenheiten der Orte.

Ich befürchte dass auch die nächsten Teile so ablaufen werden. Änderungen nicht in Sicht.

Was die Probanden angeht, so kamen mir die beiden Frauen irgendwie bekannt vor. Möglicherweise handelte es sich um deutsche Third-Class-Schauspielerinnen, Talkshow-Hopper oder einfach doch nur um Allerweltsgesichter, denen man so oder in ähnlicher Manier andauernd begegnet.

Aber vielleicht erkannte ich sie ja auch aus einem früheren Leben :roll:
 

Benkei

Großmeister
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TV-Tipp

Zu diesem Thema kam gestern auf Pro 7 bei "Galileo-Mystery": "Wiedergeburt - Wahn oder Wirklichkeit?"

Es ging einerseits um Rückführungen und deren Nachprüfbarkeit und andererseits um Kinder die von früheren Leben (meist als ihre Großeltern die ein Jahr vor ihrer Geburt gestorben sind) berichten oder gar körperliche Merkmale aufweisen, die auf das vorherige Leben hinweisen.

Letztlich wurde das Thema natürlich weder belegt noch verworfen. Aber der Ansatz war ganz interessant.

Die Sendung wird Sonntag um 18:10 Uhr wiederholt.
 
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