Ist der Feind meines Feindes mein Freund?

Indiana Jones

Meister
Mitglied seit
11. April 2002
Beiträge
101
Was würde eigentlich ein Otto-normal-Al-Quaida-Terrorist zu Michael Moores populistischen anti Bush Parolen sagen ?
Ist der Feind meines Feindes mein Freund?

ok leicht schwachsinniges und nicht wirklich ernst gemeintes Gedankenspiel , trotzdem fände ich es interessant eine Al-Quaida Buchkritik zu Michael Moores Werken zu lesen
 

RockRebell

Meister
Mitglied seit
18. November 2003
Beiträge
137
Hm.
Als "Freund" würde ich den Feind meines Feindes nicht direkt bezeichnen (hab ich überhaupt Feinde...?).

Reduziert auf 3 Interessen a, b und c, und 3 Personen Ich, Du und Er:

Ich vertrete Interesse a und habe Er (vertritt Interesse C) als Feind, weil unsere Interessen gegensätzlich sind. Du vertritt Interesse b, welches zur Hälfte mit a übereinstimmt, aber mit c ebenfalls nicht vereinbar ist.
Ich und Du haben also Er "als Feind". Ich und Du sind in diesem Fall m.E. nach eher als "Verbündete" anzusehen, wenn wir uns entschliessen, gegen Er vorzugehen.
Sollte Du auf den Gedanken kommen, sein Interesse gegen mich durchzusetzen, wären Ich und Du wiederum "Feinde".

Besser wär´s natürlich, wenn Ich, Du und Er sich hinsetzten und aus a, b und c Interesse d machen würden, mit dem wir dann alle leben könnten.
Dann gäb´s zwar keine Feinde mehr, aber vermutlich wären wir dann alle Freunde :wink:

Gruss

der Rebell
 

RockRebell

Meister
Mitglied seit
18. November 2003
Beiträge
137
@lenzerl:
Öhmmm....
Wenn George Bush und ich einen gemeinsamen Feind hätten und ihn bekämpfen, wären wir trotzdem keine Freunde - nur Verbündete. Nach dem Kampf wär er immer noch ein armes Würstchen für mich :D

Gruss

der Rebell
 
Oben