Ideen zu Stufen (neben) der Stufenlogik

Trestone

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Hallo,

ursprünglich habe ich ja aus Unzufriedenheit mit bestimmten Punkten der Logik
(Lügnersatz, indirekte Beweise) eine neue Logik entwickelt, die Stufenlogik.

Deren hauptsächliches neues Element waren die Stufen.
In der (Stufen-)Logik konnten Aussagen in unterschiedlichen Stufen
unterschiedliche Wahrheitswerte annehmen und daher die meisten klassischen Widersprüche aufheben.

Details zur Stufenlogik unter:
ask1 Stufenlogik

Aber was genau diese Stufen waren blieb lange unklar.


Als ich dann Stufen auch auf die Eigenschaften von Dingen anwendete
und auf Ursache und Wirkung wurde das Ganze zwar konkreter – aber auch spekulativer.

Und verschiedendlich wurde Unbehagen über dieses Vermischen von neuer Logik
und weitergehenden Spekulationen geäußert.

Daher möchte ich die Betrachtung der Stufen hier quasi “auslagern”.

Die Hauptschwierigkeit Stufen zu finden ist, dass sie bisher noch nicht bemerkt wurden.
Sie dürfen also im Alltag fast keine Auswirkungen haben,
in extremen Sonderfällen aber doch, sonst wären sie ja überflüssig.

Erinnert ewas an die Quantentheorie, die ja auch erst relativ spät entdeckt wurde
und deren meiste Effekte sehr subtil sind.

(Und tatsächlich lassen sich manche Quanteneffekte mittels Stufen beschreiben,
aber die Stufen sind schon ein eigenständiger Ansatz).

Ein Kandidat für Stufenbildung in unserer Realität sind für mich Wechselwirkungen:

Grundidee: Treten zwei Objekte in Wechselwirkung miteinander, so erhöht sich ihre Stufe.
Durch die Stufenerhöhung sind Wechselwirkungen auch nicht mehr rücknehmbar.

Dabei nehme ich gravitative Wechselwirkungen aus, diese sind nicht stufenerhöhend,
denn die Gravitation spielt bei den Wechselwirkungen wohl eine Sonderrolle,
spekulativ gehört Gravitation sogar ehr zum Geist als zur Materie.

Die Stufenerhöhung durch eine Wechselwirkung erfolgt nicht nur bei den direkt
beteiligten Objekten, sondern bei allen potentiell beteiligten Partnern.

Auf einem Billardtisch erhöht sich also simultan die Stufe aller Kugeln,
wenn zwei zusammenstoßen.

Dies ist erforderlich, da gemäß Stufenlogik die Stufen nach oben blind sind,
eine Kugel mit kleinerer Stufe würde also durch eine Kugel mit höherer Stufe
hindurchgehen, als ob diese nicht da wäre – und so verhalten sich Billardkugeln ja nicht.

Aus der Erhöhung der Stufen mit jeder Wechselwirkung lässt sich ein Zeitpfeil ableiten:

Bekommt ein Großvater in Stufe k+1 eine Tochter und in Stufe k+2 einen Enkel,
so könnte der Enkel zwar vielleicht in der Zeit in die Vergangenheit reisen,
aber nicht in eine kleinere Stufe als k+2.
Der Großvatermord läge also in der Gegenwartsstufe (und Zeit).

Zeitreisen wären also nur ohne Stufenwechsel möglich,
d.h. für reale Teilchen/Objekte nicht in die Vergangenheit.
(Wie wir sehen werden, könnten aber Zeitreisen bei Quanten
und virtuellen Möglichkeitsteilchen der Fall sein.)


Auch in der Informatik könnten wir auf Stufen stoßen:
Immer wenn eine logische Operation ausgewertet wird
(z.B. IF a=b THEN DO ... ELSE ...) könnte sich die Stufe des Computers erhöhen.
Das könnte an einer physikalischen Wechselwirkung liegen,
die für Auswertungen wie “a=b?” benötigt werden,
oder an einer grundsätzlichen Stufenerhöhung durch logische Operationen.

Das hat den Nachteil, dass Computer anders funktionieren könnten,
als wir bisher glaubten -
und den Vorteil, dass wir Nicht-Turing-Maschinen bauen könnten
und das Halteproblem nicht mehr prinzipiell unlösbar wäre.
(Programme in einer höheren Stufe könnten widerspruchsfrei das Halten
von Programmen in niedrigeren Stufen ermitteln)

Da mit Stufenlogik der Beweis für die Eindeutigkeit der Primzahlzerlegungen
nicht mehr gilt, könnte ein sonst unveränderter Computer mit identischem Programm
an einem Tag eine andere Primzahlzerlegung ermitteln als an einem anderen Tag
(wegen unterschiedlicher Wechselwirkungen und Stufen).
Dies gilt aber wohl erst ab astronomisch großen Zahlen,
z.B. in Größenordnung der Anzahl der Wechselwirkungen seit dem Urknall.

Jetzt noch einmal zur Quantentheorie und der Wechselwirkung.

Ich betrachte ein Teilchen, das durch einen Spalt auf einen Nachweisschirm fliegt
und dort wechselwirkt.

Am Start vor dem Spalt sei das Teilchen real und in Stufe k.
Dann verwandelt es sich in ein Bündel von unsichtbaren virtuellen Möglichkeitsteilchen,
die sich auf allen möglichen Pfaden (gemäß Unbestimmtheitsrelation) bewegen
und ebenfalls alle zu Stufe k gehören.

An den möglichen Zielen auf dem Schirm “holen” sich die virtuellen Teilchen Informationen zu den möglichen Zielwegen.
Nun kehren die Teilchen von den Zielen zeitinvers zum Start zurück
(sie sind ja virtuell und unsichtbar und in Stufe k).

Am Start (zur Ursprungszeit) liegen nun Informationen zu allen möglichen Zielen vor,
aber da sie in Stufe k, derselben wie der des Startteilchens, vorliegen,
sind sie für das Startteilchen nicht inhaltlich lesbar
(gleiche Stufen sind für einander blind).
Das Startteilchen wählt daher “blind” einen Zielweg (=Quantenzufall)
und dieser wird nun gegangen und am Ziel real.
Dabei wird die Stufe am Ziel auf k+1 gesetzt und damit ist das Ganze irreduzibel.

Dieses Modell lässt sich auch für Doppelspalt und Verschränkung anwenden.

Die Stufen können die Irreversibilität von Wechselwirkungen/Messungen erklären
und die Zeitumkehr innerhalb einer Stufe sowie den Quantenzufall.
Doppelspalt (auch Quantenradierer) und Verschränkung lassen sich alle mit Zeitumkehr
virtueller Möglichkeitsteilchen in einer Stufe erklären.


Nimmt man den Geist mit Stufe Unendlich hinzu, so hat man statt der “blinden” Auswahl
nun eine “sehende” Möglichkeit, da in Stufe Unendlich die endlichen Stufen k
sichtbar sind.
Dies könnte ein Ansatz für das Zusammenwirken von Geist und Körper sein.

Insgesamt fanden sich wie ich finde einige interessante Ansätze zu Stufen,
v. a. in Randbereichen,
ein überzeugender und messbarer Alltagseffekt wird noch gesucht ...

Gruß
Trestone
 
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Trestone

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Hallo,

das mit den Wechselwirkungen und den Stufen gucken wir uns noch etwas genauer an:

Denn dass sich auf einem Billardtisch eine Stufe simultan bei allen Kugeln erhöht
klingt ja zunächst nicht besser als simultane Verschränkung.

Wir benötigen dazu aber keinen neuen Mechanismus,
die virtuellen Möglichkeitsteilchen mit Zeitumkehr reichen dazu aus.

Wir starten wieder am Start mit einerm Teilchen/Objekt in Stufe k.
Dieses verwandelt sich in einen Schwarm von (unsichtbaren) virtuellen Möglichkeitsteilchen,
die sich auf allen gemäß der Unbestimmtheitsrelation möglichen Pfaden bewegen,
alle in Stufe k.

Viele dieser Möglichkeitsteilchen werden nie auf einen potentiellen Wechselwirkungspartner stoßen,
sie kehren nie zurück und spielen (in höheren Stufen als k) keine Rolle mehr.

Diejenigen Möglichkeitsteilchen, die auf einen möglichen Wechselwirkungspartner
stoßen, werden von diesem sozusagen zurückgestoßen:
Sie nehmen Informationen zum Ziel/Partner auf und kehren zeitinvers
auf dem gleichen Weg, den sie gekommen sind, zum Start zurück.

(Dabei können sich nur unsichtbare virtuelle Teilchen zeitinvers bewegen.)

Am Start liegen daher zum Startzeitpunkt alle Möglichkeitsteilchen vor,
die potentielle Wechselwirkungspartner gefunden haben (alle in Stufe k).

Das Startteilchen wählt nun blind ein Möglichkeitsteilchen inkl. Partner aus (Quantenzufall),
dieses kehrt nun erneut auf seinem Pfad zum Wechselwirkungspartner zurück
erhöht dort seine und des Partners Stufe auf k+1, wechselwirkt und wird am Ziel real.

Auch alle anderen Möglichkeitsteilchen kehren zu ihren Partnern zurück,
sie werden aber nicht real und wechselwirken auch nicht,
aber sie erhöhen die Stufe ihrer potentiellen Partner auf k+1.


Auf einem Billardtisch würde vom Queu ein unsichtbarer Schwarm an virtuellen Kugeln
ausgelöst, der alle möglichen (direkten und indirekten) Karambolagepartner
(inkl. der Banden) treffen würde,
diese kehren unsichtbar zeitinvers von den potentiellen Karambolagepartnern zurück.

Nur ein Weg würde real und sichtbar,
aber durch die unsichtbaren Kugeln würde die Stufe k+1
zu allen Kugeln und Banden getragen
und so wäre alles für den nächsten Stoß bereit.


Bei diesem Modell ist das Exotischte wohl die Zeitumkehr.
Diese folgt nicht direkt aus der Stufentheorie
(und wurde auch schon von anderen zur Quantentheorie vorgeschlagen).

Aber die Stufentheorie unterstützt diese Ideen,
wie Erkärung des Quantenzufalls durch gleiche Stufen / Stufenblindheit
und Irreversibiltät von Messungen durch Stufenerhöhung.

Von Stufenlögik/theorie verstehe ich ja einiges,
bei Physik sind meine Kenntnisse deutlich geringer,
daher ist bestimmt noch nicht alles fertig/passend an dem Modell.

Zumindest ist das Ganze eine originelle Theorie,
mit dem “vor – zurück – vor” erinnert es an einen Tanz,
und das ausgerechnet von mir, der ich bzgl. Tanzen ziemlich talentfrei bin ...

Gruß
Trestone
 

Trestone

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Hallo,

ich will hier nun andeuten, wie man das Quanten-Stufen-Modell (wie oben beschrieben)
auf wichtige quantentheoretische Effekte anwenden kann.
(Wohl noch mit Mängeln (z.B. Was genau sind “mögliche Wege”?),
aber Nachfragen und Korrekturen sind ja erwünscht!)
  1. Der Doppelspalt (und Quantenradierer):

    Hier ist ja verblüffend, dass Quantenteilchen/objekte sich bei mehreren Spalten
    anders verhalten (Interferenz), als wenn zweimal je einer der Spalten offen ist.
    Und sogar wenn man nachträglich (aber vor Eintreffen am Schirm) Informationen erhält,
    durch welchen Spalt das Objekt gegangen ist, verändert das das Ergebnis (mit oder ohne Interferenz).

    Details zum Doppelspalt: https://de.wikipedia.org/wiki/Doppelspaltexperiment

    Die Interferenz wird oft mit Wellen erklärt, das nachträgliche Löschen
    durch Informationen mit dem Quantenradierer bleibt aber schwierig.
Die gesamten Informationen von Start zum Ziel (bzw. Zielen) (räumlich und zeitlich) scheinen Einfluss auf das Ergebnis zu haben.

Details zum Quantenradierer: https://de.wikipedia.org/wiki/Quantenradierer

Dies ist im Quanten-Stufen-Modell berücksichtigt:

Alle möglichen Wege zu möglichen Zielen treten auf.
Hier ermöglichen zwei offene Spalten andere Wege als einer
und Informationen zu Wegen oder Quantenradierer andere als ohne.
Doppelspalt und Quantenradierer lassen sich so mit dem Modell abbilden.

2. Verschränkung und EPR-Phänomen

Verschränkte Teilchen/Objekte scheinen ja zeitlos bestimmte Informationen
zu übertragen und so besonders “spukhafte Fernwirkungen” zu zeigen.
Andererseits dürfen diese Informationen nicht gezielte, sondern nur zufällige sein,
da dies sonst der Relativitätstheorie widersprechen würde.

Details zu EPR: https://homepage.univie.ac.at/franz.embacher/Quantentheorie/EPR/

Wir stellen uns eine Photonenquelle vor, die verschränkte Photonen
nach links und rechts zu Polarisationsfiltern Pl mit Winkel wl und Pr mit Winkel wr sendet,
hinter jedem Polarisationsfilter ist ein Nachweisschirm Nl und Nr.

Nach dem Quanten-Stufen-Modell bewegen sich unsichtbatre virtuelle Photonen
auf allen möglichen Pfaden zu den Schirmen und werde dort zeitinvers gespiegelt.

Um den Nachweisschirm Nl zu erreichen, müssen die virtuellen Photonen den Polarisationsfilter Pl passieren,
also müssen sie den Polarisationswinkel wl annehmen.
Diesen haben sie auch bei ihrer zeitinversen Rückkehr zum Start.
Dort geht es (virtuell) auf die zweite Strecke nach rechts, aber sie haben schon wl.
Diejenigen, die den rechten Messschirm erreichen, verhalten sich also wie mit Winkel wl
der auf wr trifft (das entspricht der Beobachtung).
Am Start können also nur solche Photonen als real ausgewählt werden.

Die Information zu wl wird zwar zeitinvers übertragen,
aber da sie sich nur bei virtuellen Teilchen in Stufe k befindet, ist sie am Start oder Ziel (in Stufe k+1) nicht auslesbar.

Deutlich erkennbar: Auch ohne explizite Erwähnung von Wellen
ist das Quanten-Stufen-Modell ein nicht-lokales Modell (z.B. Zeitumkehr).
Und nicht alle Komponenten sind real
(z.B. die unsichtbaren virtuellen Möglichkeitsteilchen)

Ähnliches fordert ja auch die Bellsche Ungleichung,
die als indirekter Beweis nach Stufenlogik aber evtl. nicht mehr zutrifft ...

Gruß
Trestone
 

Trestone

Großmeister
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Hallo,

das “panta rhei – alles fließt” von Heraklit passt auch zur Stufentheorie.
Auch “ Wir steigen nicht zweimal in den selben Fluss” passt dazu,
denn von Wechselwirkung zu Wechselwirkung ändert sich ja die Stufe
und damit der Rahmen für jede Eigenschaft.

Daher sind auch meine Monologe Dialoge mit mir in verschiedenen Stufen,
denn jeder Beitrag ist ja in einer anderen Stufe verfasst.
Ich hätte aber auch nichts gegen “echte” Dialoge ...

Gruß
Trestone
 

Trestone

Großmeister
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Hallo,

hier ein kurzer Rückblick zu Stufen/Stufenlogik:


Am Ende meines Mathematik/Philosophie-Studiums war ich mit der klassischen Logik unzufrieden:
Zum einen wegen des Lügnersatzes, der Überabzählbarkeit und den Gödelschen Unvollständigkeitssätzen,
zum anderen mit dem Absolutheitsabspruch, der für die Logik erhoben wurde.

Ich suchte nach Alternativen.
Schon bald stieß ich auf die indirekten Beweise als Kern der Probleme.
Ich wollte sie jedoch nicht verbieten, sondern durch neue Rahmenbedingungen
die dabei auftretretenden Widersprüche entschärfen.

Dazu benötigte ich unterschiedliche Wahrheiten für “Wenn” und “Dann”.
Dies ließ sich erreichen, wenn ich dem “Wenn-Teilsatz” eine Stufe k
(mit eigener Wahrheit) zuordnete
und dem “Dann-Teilsatz” die Stufe k+1 (mit wieder eigenständiger Wahrheit).


Jetzt war die Aussage “Wenn A in Stufe k wahr ist, dann ist A in Stufe k+1 falsch”
kein Widerspruch mehr, denn das wahr und falsch beziehen sich auf unterschiedliche Stufen.

Von hier war es nur noch ein kleiner Schritt, für alle Aussagen Stufen einzuführen,
d.h. Wahrheitswerte zu einer Aussage A sind nur in Verbindung mit einer der Stufen 0,1,2,3,... definiert.

Formal war es nicht schwierig, Regeln für den Umgang mit den Stufen und Wahrheitswerten W(A,k) zu finden, die untereinander zusammen passten.

Aber die Parameter einer neuen Logik sollten möglichst auch Entsprechungen in unserer Realität haben,
und da fand ich lange keine Entsprechung für die Stufen.

Einen ersten Ansatz fand ich in der Reflexionslogik von Prof. Ulrich Blau:
Er betrachtet reflexive Sätze wie “Diese Aussage ist nicht wahr” und zählt,
wie oft wir darüber reflektieren (Anzahl der Metastufen).

Seine Reflexionslogik ist der Stufenlogik sehr ähnlich, allerdings auf reflexive Sätze beschränkt.

Da ich die Stufenlogik für alle Sätze anwenden wollte,
stellte ich das “Stufenproblem” zunächst zurück
und erweiterte sie auf die Mengenlehre.

Grundidee: Menge M1 ist Element einer Menge M in Stufe k+1,
Wenn eine Stufenaussage A über M1 in Stufe k wahr ist,
also wenn M1 eine Eigenschaft A in Stufe k hat ( W(A(M1),k)=w ).

Das ist bis auf die Stufen der Ansatz der naiven Cantorschen Mengenlehre.

Diese Mengenlehre hat einige hübsche Eigenschaften:

Die All-Menge lässt sich definieren

(Als Element-Eigenschaft wählen wir z.B. „wahr ist wahr in Stufe k“,
das unabhängig von M1 immer gilt für k>=1).

Die Russell-Menge ist dank der Stufen nicht mehr paradox.

Und der Cantorsche Diagonalbeweis läuft ebenfalls dank der Stufen ins Leere.

Da die All-Menge gleich ihrer Potenzmenge (=Menge aller Teilmengen) ist
(für jede Stufe k+1),
zeigt die Identität als Bijektion, dass der Satz von Cantor
in der Stufenmengenlehre nicht mehr gilt.

Ich konnte damit auch natürliche Zahlen und eine Arithmetik konstruieren.

Der (indirekte) Beweis für die Eindeutigkeit der Primzahlzerlegung gilt dabei nicht mehr
(zumindest für unterschiedliche Stufen).

Daher gelten wohl die Gödelschen Unvollständigkeitssätze nicht mehr (noch nicht bewiesen)
und zwischen klassischer Logik/Arithmetik und Stufenlogik/Arithmetik
kann evtl. praktisch durch Primzahlzerlegungen (sehr) großer Zahlen entschieden werden.


Für die Informatik ergeben sich mit Stufenlogik neue Perspektiven:

Es gibt Stufenalgorithmen die keine Turingmaschinen/algorithmen sind
und nicht dem Halteproblem unterliegen.

Dafür ist eine Kenntnis der Stufen erforderlich.


Eine mögliche Interpretation fand ich mit Dominosteinketten und in der Quantentheorie:

In einer aufgestellten Dominosteinkette scheinen Ursache und Wirkung
(bzw. „wenn“ und „dann“) und damit die Stufen klar verteilt zu sein:
Der fallende Dominostein hat Stufe k und der angestoßene Stufe k+1.

Aber es gibt zwei Probleme:
1. Nach Stufenlehre ist Stufe k+1 für Stufe k nicht wahrnehmbar,
aus Sicht des fallenden Steins gibt es also den Stein mit k+1 nicht,
umgekehrt kann der Stein in Stufe k+1 den Stein in k „spüren“.
2. Hat man einen Kreis und erhöht sich mit jedem fallendem Stein die Stufe,
so könnte der letzte Stein keinen Stein mit niedriger Stufe umwerfen.

Da Wirkungen laut Quantentheorie Wechselwirkungen sind
liegt es nahe, fallenden Stein und gestoßenen Stein zunächst beide in Stufe k zu sehen
und nach dem Stoß beide in Stufe k+1.
Ja die Stufe k+1 muss dann für alle potentiellen Partner auf dem Tisch gelten.

Jede Wechselwirkung (außer durch Gravitation) erhöht also im gesamten Interaktionsraum die Stufe.

Wenn das zutrifft sind alle Computer Stufencomputer, denn jede Wechselwirkung in ihnen
(oder in ihrer Nähe) erhöht die Stufe und lässt sie bei stufenabhängigen Algorithmen
anders arbeiten.

Ich habe eine (spekulative) Idee wie Wechselwirkungen auf Quantenebene funktionieren könnten
(zentral dabei sind virtuelle Möglichkeitsteilchen mit Zeitumkehr und Zufallsauswahl).

Hier zunächst Ende des Rückblicks.

Gruß
Trestone
 

Trestone

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Hallo,

jetzt möchte ich aber einen anderen spekulativen und mehr philosophischen Ansatz verfolgen:

Geist und Körper lassen sich auch mittels Stufen erklären.

Zu Geist – Körper gibt es ja v.a. monistische und dualistische Ansätze.
Am monistischen („alles Körper/Materie“) hat mich immer die Unterschiedlichkeit
von Körper und Geist gestört (Stichwort Qualiaproblem, Was sind Empfindungen?).

Beim Dualismus ist die Wechselwirkung zwischen Geist und Körper schwierig,
und auch nicht leicht zu erklären,
wie z.B. bei der Vermehrung Geist und Körper zusammenkommen.

In Erweiterung von Plantons Höhlengleichnis lässt sich auch ein dritter Ansatz betrachten:

Man stelle sich vor, (Quell-)Objekte werden an uns vorbei getragen,
von denen wir nur zwei Arten von Schatten an der Höhlenwand sehen können,
Körper(schatten) und Geist(schatten), wie zwei Seiten einer Münze.

Mittels der Stufentheorie hätte das Quellobjekt in den endlichen Stufen k
die Eigenschaften eines physikalischen Körpers
und in Stufe Unendlich die Eigenschaften eines Geistes / Bewusstseins.

(Das „Quellobjekt“ selbst ist etwas Drittes neben Körper und Geist
und außerhalb der Stufen, sozusagen der „Kern der Münze“).

Die Stufen können also unterschiedliche Eigenschaften für gleiche (Quell-)objekte
erklären und so Dualismus (verschiedene Stufen) und Monismus (ein Quellobjekt)
zusammenbringen.

Wie bei Platon finden die eigentlichen Veränderungen und Wechselwirkungen
auf Quellobjektebene statt,
während wir sie mit unserer Wahrnehmung als „Schattenspiele und Interaktionen“
(auf Körper- und Geistebene) wahrzunehmen scheinen (eine Täuschung).


Nachdem sich der Nebel um die Stufen etwas gelichtet hat
ist mit den „Quellobjekten“ ein neues Rätsel aufgetaucht.

Ob (bzw. ggf. wie) mein Ansatz zu physikalischen Wechselwirkungen
mit Zufallsauswahl und Zeitinversion
und mein Ansatz zur Zusammenwirkung von Geist und Körper
mit „sehender“ Auswahl und Zeitinversion
sich an diesen Quellobjekt-Stufenansatz anpassen lässt,
muss ich noch untersuchen, gern auch im Dialog.

Gruß
Trestone
 

Trestone

Großmeister
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Hallo,

das Zusammenwirken von Geist und Körper ist auch in diesem Modell schwierig:

Denn in der Stufentheorie können zunächst nur Objekte in gleicher Stufe wechselwirken,
das passt nicht zu Körper (endliche Stufe) und Geist (Stufe Unendlich).

Aber eigentlich gehört in diesem Modell die Interaktion zu den Quellobjekten.

Körper und Geist sind ja nur Schatten von Quellobjekten,
und nicht die Schatten wechselwirken sondern die (verborgenen) Quellobjekte.

Also nicht zwei Billardkugeln stoßen aneinander und geben einen Impuls weiter,
sondern das Quellobjekt der ersten Billardkugel interagiert mit dem Quellobjekt
der zweiten Billardkugel und lässt in Stufe k das Schattenbild
zweier zusammenstoßender Kugeln entstehen.

Ob Zeit und Raum auch für die Quellobjekte gelten oder nur für die Schatten
weiß ich nicht.


Beim Zusammenwirken zwischen Geist und Körper wäre es analog:

Ursache meines Willens (in Stufe Unendlich), einen meiner Finger zu heben (Geist-Wunsch)
wäre ein passender Willenswunsch-Vorgänger meines Quellobjekt Subjekts.
Dieser verändert mein Quellobjekt Subjekt so, dass der Körperschatten in Stufe k
einen Finger hebt.

Der Geist wäre also gar nicht echte Ursache von Geist-Körper-Interaktionen,
sondern das Quellkörper Subjekt, das beiden zu Grunde liegt.

Diesem Quellkörper Subjekt könnte man auch leichter Freiheit (Willensfreiheit) zugestehen,
denn es ist in die körperlichen Ursache-Wirkungsketten wohl nicht eingebunden.


Es gibt aber noch ein formales Problem:

„Wechselwirkt mit“ ist eine Eigenschaft, und Eigenschaften
gibt es in der Stufentheorie eigentlich nur in Stufen.
D.h. wir können die Wechselwirkungen vielleicht doch nicht
den (stufenlosen) Quellobjekten zuordnen.

Ich habe ja schon ein Modell für die Wechselwirkung von Geist und Quanten entwickelt,
(noch ohne explizite Quellobjekte).
Das will ich als nächstes in diesem Kontext analysieren.

Gruß
Trestone
 
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Trestone

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Hallo,

hier die Analyse zur Wechselwirkung von Geist und Quanten:
Zunächst noch einmal die Wechselwirkung von Quanten:

Wir starten wieder am Start mit einerm Teilchen/Objekt in Stufe k.
Dieses verwandelt sich in einen Schwarm von (unsichtbaren) virtuellen Möglichkeitsteilchen,
die sich auf allen gemäß der Unbestimmtheitsrelation möglichen Pfaden bewegen,
alle in Stufe k.

Viele dieser Möglichkeitsteilchen werden nie auf einen potentiellen Wechselwirkungspartner stoßen,
sie kehren nie zurück und spielen (in höheren Stufen als k) keine Rolle mehr.

Diejenigen Möglichkeitsteilchen, die auf einen möglichen Wechselwirkungspartner
stoßen, werden von diesem sozusagen zurückgestoßen:
Sie nehmen Informationen zum Ziel/Partner auf und kehren zeitinvers (in Stufe k)
auf dem gleichen Weg, den sie gekommen sind, zum Start zurück.

(Dabei können sich nur unsichtbare virtuelle Teilchen zeitinvers bewegen.)

Am Start liegen daher zum Startzeitpunkt alle Möglichkeitsteilchen vor,
die potentielle Wechselwirkungspartner gefunden haben (alle in Stufe k).

Das Startteilchen wählt nun blind ein Möglichkeitsteilchen inkl. Partner aus (Quantenzufall),
dieses kehrt nun erneut auf seinem Pfad zum Wechselwirkungspartner zurück
erhöht dort seine und des Partners Stufe auf k+1, wechselwirkt und wird am Ziel real.

Auch alle anderen Möglichkeitsteilchen kehren zu ihren Partnern zurück,
sie werden aber nicht real und wechselwirken auch nicht,
aber sie erhöhen die Stufe ihrer potentiellen Partner auf k+1.


Nun zur Wechselwirkung mit Geist/Bewusstsein:

Befindet sich Geist am Start, so kann er aus Stufe Unendlich anders als die Quanten
alle Informationen sehen, also statt „blind“ eine „gezielte“ Auswahl treffen.
So wird das Möglichkeitsteilchen am Ziel real, das seiner Absicht entspricht.

Energie und Impuls bleiben bei dieser Auswahl wie im rein physikalischen (blinden) Fall,
denn die Auswahl des Geistes hätte ja auch zufällig genau so erfolgen können.

Was dabei etwas seltsam ist, dass der Geist dabei in die Zukunft sehen kann
(zwar nur für eine Stufe, aber doch).

In welcher Stufe findet nun in diesem Modell die Wechselwirkung statt?

Beteiligte Stufen sind k, k+1 und Unendlich.

Ohne Geist ist es wohl Stufe k+1.

Mit Geist ist wohl der physikalische Teil weiter in Stufe k+1,
aber zusätzlich findet eine Auswahl in Stufe Unendlich statt.

Ist die Geist – Körper Wechselwirkung nun ein physikalisches oder ein geistiges Phänomen?
Sie gehört wohl zu beidem (oder zu den Quellobjekten) …


Gruß
Trestone
 

Trestone

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Hallo,

auch für theologisch/esoterische Überlegungen kann man den Stufenansatz nutzen:

Das Quellobjekt erinnert in manchem an die „Seele“.
Körper und Geist wären dann Stufenschatten der Seele.

Von der Sterblichkeit der Stufenschatten müsste man nicht zwingend
auf die Sterblichkeit der Seele schließen.
Denn wenn mit dem Sonnenuntergang die Schatten vergehen
bleiben die Objekte doch bestehen und können am nächsten Tag neue Schatten werfen.

Was zu der Frage führt, was die Stufenprojektionen
(endlich für Körper und unendlich für Geist) auslöst bzw. was diese sind.

Vgl. dazu das TAO-TE-KING (nach Richard Wilhelm):

Des Geheimnisses noch tieferes Geheimnis
ist das Tor, durch das alle Wunder hervortreten.“



Gruß
Trestone
 

Trestone

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Hallo,

hier noch ein spekulativer Ausflug zur Quanten-Gravitation:

Setzt man in meinem Wechselwirkungsmodell z. B. beim Doppelspalt
an den möglichen Zielen große gravitative Körper (Massen) an,
so findet man, dass die virtuellen Möglichkeitsteilchen in Stufe k wohl nicht
von diesen angezogen werden können, da ja viele Möglichkeitsteilchen unterwegs sind,
und diese entweder die mehrfache Masse eines Teilches haben müssten
oder die Masse aufgeteilt werden müsste.
Letzteres würde aber andere Wege ergeben als ein Weg mit Teilchenmasse.
Die zeitinverse Rückkehr vom Ziel zum Start würde Gravitationseffekte nicht aufheben.
Also nimmt man am besten an, dass Gravitation auf Möglichkeitsteilchen nicht wirkt.

Wie ist es aber nach der Auswahl des Wegepaketes am Start,
das zur realen Zielwechselwirkung führt?
Ist dieses vom Start bis zum Ziel der Gravitation unterworfen?
Wieder spricht dagegen, dass dann andere Wege
und ggf. ein anderes Ziel gelten würden, als für die Möglichkeitsteilchen in Stufe k.

Also beginnt die Gravitation wohl erst ab der Wechselwirkung am Ziel in Stufe k+1
zu wirken.

Mein Modell legt also nahe, dass die Gravitation bei bewegten Quantenteilchen
nicht auf die virtuellen Möglichkeitsteilchen zwischen Start und Ziel wirkt,
sondern nur an den realen Startpunkten und Zielpunkten mit Wechselwirkung.

Natürlich alles spekulativ.

Gruß
Trestone
 

Trestone

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Hallo,

beim zweiten Blick ist es wohl doch komplizierter und anders:

Sogar ein (rein) gravitatives schwarzes Loch hätte nach dem Modell von eben
keinen Einfluss auf die virtuellen Möglichkeitsteilchen und damit die möglichen Ziele
von Quanten.

Also muss ich mein Argument umkehren:
Da der virtuelle Weg und die möglichen Ziele von Quanten auch von Gravitation
beeinflusst werden können, muss dies auch für die virtuellen Möglichkeitsteilchen gelten.

Alle die zu einem möglichen Ziel beitragen haben in Summe die gleiche Masse
wie das Startteilchen (denn das ausgewählte Zielpaket kann auch z.B. aus zwei virtuellen Teilchen mit verschiedenen Wegen bestehen).

Fällt ein virtuelles Teilchen in ein Schwarzes Loch, kehrt es via Zeitumkehr
doch zum Start zurück (Zeitumkehr schlägt hier Gravitation).

Wird es ausgewählt fällt es ein zweites Mal ins Schwarze Loch, wird dort real
(in Stufe k+1) und bleibt dann dort.

Was nun unangenehm ist: Alle Möglichkeitspakete haben die Masse des Quants.
Also sollten alle mit den anderen Massen (z.B. Schwarzes Loch) wechselwirken.
Bei vielen Möglichkeitspakete wären also statt einer Quantmasse ggf. Millionen Quantmassen unterwegs.
Am Ende sollte das Ergebnis aber das gleiche sein, wie wenn nur eine Quantmasse „unterwegs“ gewesen wäre.

In meinem Modell hieße das, das nur der „letzte Weg“ nach der Zielauswahl mit Masse beschritten würde – oder virtuelle Effekte wieder verschwinden.

Aber dazu bleibt das schon beschriebene Problem, dass die vorherigen virtuellen Möglichkeitswege ohne Gravitation zu anderen Zielen führen würden.

Ob Gravitation auf den Möglichkeitswegen durch die Zeitumkehr aufgehoben wird
ist mir noch nicht klar:
Wenn etwas an einer Masse vorbeifliegt und beide sich ablenken,
und einer dann zeitinvers zurückkehrt, hebt sich diese Ablenkung dann wieder auf?

Gruß
Trestone
 

Trestone

Großmeister
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Hallo,

die Gravitation hatte ich ja bei stufenerhöhenden Wechselwirkungen ausgenommen.
Daher kann die Gravitation in jede Stufe und jederzeit auf Körper einwirken,
ohne die Stufe zu verändern.

Leider bleibt das Ganze kompliziert, auch wenn ich mein Wechselwirkungsmodell
zur Vereinfachung entwickelt habe.

Umgekehrt sind die drei anderen Wechselwirkungen irreversibel, wenn sie erst einmal
vollzogen sind und die Stufe erhöht wurde.

Wechselwirkung mit Gravitation (Raum-Zeit-Krümmung) sind wohl reversibel,
da die Stufen unverändert bleiben.

Wurden also die Positionen eines Möglichkeitsteilchens und eines Schwarzen Lochs
beim Hinweg zum Ziel verändert,
so wird dies auf dem zeitinversen Rückweg des Möglichkeitsteilchens wieder zurückgenommen und Teilchen und Schwarzes Loch befinden sich wieder an gleicher Position wie am Start.

Nach der Auswahl kann das Quantenpaket dann auf dem Weg nochmals gravitativ wechselwirken und eine Spur hinterlassen, denn es wird ja seine Stufe erhöhen
und real werden.

Ob die gravitativen Partner (bzw. die Raum-Zeit-Krümmung) auf den ersten Hinwegen und zeitinversen Rückwehen der virtuellen Möglichkeitsteilchen selbst unsichtbar/virtuell sind, weiß ich noch nicht.

Gegen eine Sichtbarkeit/Messbarkeit spricht, dass man so die virtuellen Teilchen indirekt doch beobachten könnte, was wohl das Modell sprengt.

Nimmt man die gravitativen Partner als unsichtbar/virtuell an,
so würden nicht nur Quanten vorübergehend verschwinden (zwischen Wechselwirkungen) sondern ggf. auch riesige Massen.

In unserem Beispiel mit Schwarzen Löchern auf den Wegen hinter dem Doppelspalt
vor/neben den z.B. zwei möglichen Zielen.
könnte so die Position der Schwarzen Löcher von den Möglichkeitsteilchen minimal verändert werden, der Weg des Möglichkeitsteilchens wohl etwas stärker.

Beides wäre ggf. Bestandteil des ausgewählten Zielweges.

Was bedeutet es, wenn sich ein Möglichkeitsteilchen zeitinvers bewegt:

Vorwärtsbewegung: Zur Zeit t0<t1 befindet sich M am Ort S0.
Zur Zeit t0 befindet sich M2 am Ort S2.
Zur Zeit t1 befindet sich M am Ort S1.
Zur Zeit t1 befindet sich M2 am Ort S4, wenn M am nahen S1 ist.
Zur Zeit t1 befindet sich M2 am Ort S3, wenn M nicht am nahen S1 ist sondern an S5.
Zeitumgekehrt: M kehrt zu t0, S0 zurück. Nimmt M auf diese Zeitreise auch alle Umgebungsobjekte mit? Kehrt also auch M2 zu S2 und S5 zurück?


Vielleicht hilft die Überlegung, zu welchem Zeitpunkt die Massen (v.a. M2) unsichtbar wären?
Zum Startzeitpunkt t0 wäre M2 noch sichtbar,
Wenn M zu t1 virtuell an S1 wäre, wäre M2 an S4 und auch virtuell.
Kehrt M nun virtuell zeitinvers zurück zu t0, so wäre M2 wieder an S2.
Wird nun nicht der Weg zu S1 als real ausgewählt, sondern der Weg zu S5,
so wird M2 zu t1 bei S3 sein – und real.

Für M2 beobachten wir also: Zu t0 bei S2 real und zu t1 bei S5 real.
Dass es für M2 noch andere virtuelle Orte gab, beobachten wir also gar nicht.

Die virtuellen unsichtbaren Quanten und Massenkörper werden im Laufe des Wechselwirkungsprozesses durch reale ersetzt.
Sie werden nur für Zwischenschritte benötigt, wie Hilfsgrößen,
allerdings könnte man ohne sie kaum zu den realen Ergebnissen kommen.


Zwar nur ein spekulatives Modell, aber immerhin …


Gruß
Trestone
 
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