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Grundeinkommen für alle

Dieses Thema im Forum "Politik, Sozialkritik, Zeitgeschehen & Geschichte" wurde erstellt von DrJones, 24. Januar 2006.

  1. DrJones

    DrJones Ehrenmitglied

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    Bin grad auf der Seite des Sterns auf ein nettes Interview
    gestoßen:
    Katja Kipping von der Linkspartei schlägt darin vor jedem
    ein sogenanntes Grundeinkommen zwischen 700 und 1500 Euro
    zu geben.
    Der Grund dafür liegt ihrer Meinung nach darin das es schlichtweg
    keine/zu wenig 'klassische' Lohnarbeitsplätze mehr gibt um
    5 Mio Arbeitslose in Lohn und Brot zu bringen.
    Wir sind quasi am Ende der Fahnenstange angekommen.

    Sie rechtfertigt sich auch damit das es neben den Lohnarbeitsplätzen
    auch andere Formen von Arbeit gibt (Kinderbetreuung, ehrenamtliche
    Tätigkeiten) die genauso wertvoll für die Gesellschaft sind wie
    normale Jobs.
    Hier der Link: http://www.stern.de/politik/deutsch...ommen-Soll-Nichtstun-Frau-Kipping/553889.html

    Wie seht ihr das? ist das sinnvoll oder nur Utopie?
    Verfallen die Deutschen der Faulheit, oder wird hier und da kreatives
    Potential frei.
    Ich muss zugeben ich finde die Idee die der Kecke Rotschopf da bringt
    schön fürchte aber das sie an den Menschen scheitern würde.
    Warum soll schließlich noch jemand den ganzen Tag lang am Fließband
    malochen wenn er auch seinen Hobbys nachgehen, und kreativ sein
    kann.
    Würde die Wirtschaft zusammenbrechen wenn man den Kreislauf des
    Geldes/Einkommens etwas von der Arbeit abkoppelt?
    Was glaubt ihr würde passieren?
     
  2. vonderOder

    vonderOder Ehrenmitglied

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    nette idee, aber woher das geld nehmen.
     
  3. DrJones

    DrJones Ehrenmitglied

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    Es würde natürlich radikale Umstrukturierungen nötig sein.
    Aber das was in Deutschland passiert ist ja mehr oder weniger ein
    Kreislauf des Geldes.
    Man bekommt Geld für irgendwas (auch Arbeitslose, Kindergeld...)
    Die Geben es aus und zahlen somit wieder Mehrwertsteuer.
    Das Geld hat dann derjenige bei dem gekauft wurde.
    Auch er zahlt Steuern und geht einkaufen... etc etc.

    Neues Geld entsteht dabei eigentlich nicht. Somit ist es nur ein
    Umverteilungsproblem. Ich denke das es einen großen
    Schub für die Binnennachfrage geben würde, wenn jeder ein
    Grundeinkommen hätte. Und dann haben wir ja schon wieder
    unseren oben beschriebenen Kreislauf.
    Das überhaupt keiner mehr arbeit ist natürlich nicht wünschenswert.

    Über das Problem, woher der Staat das Geld nehmen soll hat sich die Frau
    Kipping schon ihre Gedanken gemacht, allerdings fürchte ich nicht genug
    :roll: da muss es einen Haken geben!
     
  4. vonderOder

    vonderOder Ehrenmitglied

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    die fage ist: wer hängt dann an diesem haken?
     
  5. SentByGod

    SentByGod Ehrenmitglied

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    Die Erkenntnis das nur jemand der über Geld verfügt, selbiges der Wirtschaft/Staat wieder zuführen kann ist ja kein Geheimnis.
    Aber da unsere Gesellschaft nicht die Mittel besitzt um sowas zu finanzieren, bleibt es bei der Idee.
    Obwohl eine Wirtschaft selbstlaufend sein sollte, scheint der Kreislauf mehr und mehr nur noch dem einen Zweck zu dienen: Profit.

    Mal sehen was unser Ein_Liberaler-Freund dazu sagt. :)
     
  6. Booth

    Booth Erleuchteter

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    Bis zu 1500 Euro/Monat ohne was dafür tun zu müssen? Hmmm... mindestens eine Industrie würde dies sicher unterstützen:

    Hersteller von Online-Games.

    ;)

    gruß
    Booth
     
  7. morgenroth

    morgenroth Großmeister

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    hab ich
    Ich finde diese Idee nicht nur gut, sondern denke, sie ist der einzige, soziale Weg aus dem Dilemma. Natürlich bedürfte es Umstruckturierungen aber machbar wäre es -z.Min. theoretisch- allemale.

    Mit einer Wertschöpfungsabgabe z.B., ließe sich so ein Vorhaben in jedem Falle finanzieren. Der goldige Nebeneffekt wäre auch, dass die Firmen wieder Leue einstellen würden um die Kosten zu senken - natürlich nur in einem bestimmten Rahmen.

    Bleibt nur die Frage, wie man es den Globalisierungspredigern beibringt
     
  8. DrJones

    DrJones Ehrenmitglied

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    Tübingen
    Um das Problem von einer anderen Seite anzuleuchten, wodurch
    Frau Kipping erst auf diese Idee gekommen sein könnte, stelle ich
    mal folgende Frage in den Raum:

    Kann es eigentlich sein, das man zur Versorgung der Weltbevölkerung
    mit Nahrung, Wasser, Konsumgütern und in beschränktem Maße
    auch Luxusgüter (allgemein eben Wohlstand) gar nicht die gesamte Anstrengung/ Arbeit der gesammten Weltbevölkerung braucht?
    (wenn Weltbevölkerung zu hochgegriffen ist, ersetzt es durch
    Deutschland)

    Wenn nicht, ist es dann nicht schon Unsinn Vollbeschäftigung
    bzw. 0% Arbeitslose zu fordern? Die Wirtschaft soll dazu gedrängt
    werden Leute einzustellen die sie gar nicht braucht nur damit
    es keine Arbeitslosen gibt?
    Mit zunehmendem technischen Fortschritt wird Vollbeschäftigung
    ja quasi noch schwieriger zu bewerkstelligen sein.
    Irgenddwann sind wohl auch jetztige Niedriglohnländer auf gleicher
    Augenhöhe mit den westlichen Ländern.

    Ich will natürlich nicht das sich die Welt in eine Hälfte arbeitende
    Bevölkerung und eine 'freizeitbevölkerung' teilt.
    Aber wenn eben jeder nur noch ein bisschen arbeitet....
    (Damit eben kein Neid aufkommt und sich keine 2 Klassenbevölkerung
    bildet)

    Klärt mich auf, ich hab das Gefühl ich hab ein Brett vorm Kopf
    :gruebel:
     
  9. Ehemaliger_User

    Ehemaliger_User Ehrenmitglied

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    Glaubt ihr im Ernst, dass ein Prinzip funktionieren könnte, bei dem man fürs Nichtstun bezahlt wird?

    Geld entsteht nicht einfach so. Ich verstehe von Wirtschaft zwar nicht viel, aber soweit ich weiß, muss Geld immer einen bei der Staatsbank hinterlegten materiellen Gegenwert haben. Daher sind alle wirtschaftlichen Bestrebungen im Grunde nur ein Versuch, das vorhandene Geld für einen selbst günstig zu verteilen. Bitte korrigiert mich, wenn ich mich irre.
     
  10. Woppadaq

    Woppadaq Erleuchteter

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    Timbuktu
    Irgendwie taucht das Thema immer wieder auf, auch in der Formaldebatte " Sozialpolitische Entwicklung in Deutschland", aus der ich mal zitieren will:

    Wenn ihr dieses Problem lösen könnt, kann man drüber nachdenken.
     
  11. somebody

    somebody Erleuchteter

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    somewhere
    da irrst du dich , der Gold Standard, den du wohl meinst wurde 1971 vollends aufgegeben (schau dir mal die Texte, die auf den Dollarscheinen vor 1971 drauf sind an, und die nach 1971 :wink: ), dass heißt das du keinen Dollar bzw Euro mehr auf die Bank bringen kannst um dafür GARANTIERT den Gegenwert in Gold zu bekommen link

    Und Geld (Dollar, Euro usw.) ensteht einfach so... musst es nur Drucken
     
  12. Java

    Java Meister

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    26. August 2005
    Der gründer des drogeriediscounters DM, Werner, hat so ein system schon vor monaten im spiegel diskutiert, hier: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,386396,00.html

    dieses thema übernahm ich ins forum und zwar hier , dann allerdings letztendlich gesperrt wurde, weil wir das thema in einem anderem thread (link ebenfalls in meinem thread, vorletzter post)schon kurz diskutiert hatten ...

    also langsam sollte man mal was "machen", i.S.v. klaren regeln und klares durchgreifen im forum ... immer das ständige löschen und schließen von threads und nach wochen werden quasi die selben threads wieder neu eröffnet und das nur weil wieder ein anderer mit diesem vorschlag ankam
     
  13. DrJones

    DrJones Ehrenmitglied

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    Tübingen
    Naja, selbst wenn die Sache mit dem Grundeinkommen nicht
    funktioniert,

    steht man nicht trotzdem noch vor meiner oben gestellten Frage?!
    Was macht der Teil der Bevölkerung der zur Produktion
    aller Güter nicht nötig oder überflüssig ist?


    Wenn das Grundeinkommen nicht in diesem, unserem System
    funktioniert, sollte man evtl das System ändern.
    Ansich ist das ja ne schöne Idee, da Armut quasi abgeschafft wird,
    Leistungsdruck von den Menschen genommen wird und den
    Mensch als Individuum wertschätzt und fördert.
     
  14. Ein_Liberaler

    Ein_Liberaler Forenlegende

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    14. September 2003
    Ich habe mir dazu schon in anderen Threads die Finger wund getippt. Deshalb kurz:

    - 700 - 1.500 € für alle sind unfinanzierbar.

    - Der Teil des Volkes, der zur Produktion der Güter, die wir im Moment nutzen, nicht nötig ist, sollte andere, neue Güter produzieren.

    - Geld entsteht, wenn man welches druckt. Dadurch sinkt das bereits vorhandene Geld im Wert. Unser Geld ist nicht mehr gedeckt.

    - Die "Wertschöpfungsabgabe" ist nur ein modischer Tarnbegriff für die längst diskreditierte Maschinensteuer. Mehr Arbeitskräfte und dafür weniger Maschinen bedeutet auch niedrigere Löhne. Hohe Löhne sind nur mit hoher Produktivität, also teurer Maschinenausstattung möglich.

    Warum muß man sich eigentlich von 28jährigen Mädchen, die Slawistik studiert haben und für die "Wirtschaftsfachleute" des Jahrhunderts, die SED, im Bundestag sitzen, via Stern zu wirtschaftlichen Themen belästigen lassen?

    Der Kommunismus leuchtet der Schnepfe doch aus allen Knopflöchern. Da vergleicht sie nichtarbeitende Millionäre, die von ihrem eigenen Geld leben, mit nichtarbeitenden Transferleistungsempfängern, die auf Volkes Kosten leben. Da plädiert sie für drei Säulen der Finanzierung: Erstens die Differenz zwischen Bürokratengehalt und Grundsicherung nach Bürokratieabbau (Kündigungsschutz sichert uns den Bürokratenbestand für Jahrzehnte), zweitens die bisherigen Transferleistungen, drittens der Teil des ausgezahlten Geldes, der als Steuer zurückfließt. Heilige Einfalt! Später verplappert sie sich:

    Sie möchte also "die Unternehmer" "in die Pflicht nehmen". Wir erinnern uns: Der Unternehmer ist für den Kommunisten ein Schwein, das man schlachten muß, für den Sozialisten eine Kuh, die man melken kann und für den Liberalen das Pferd, das den Karren zieht.
     
  15. agentP

    agentP Forenlegende

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    Mich interessiert eher, wie du in unserer längst globalisierten Welt denn den Unternehmer davon abhalten willst, dann endgültig seine Produktion in maschinensteuerfreie Länder wie Polen, China oder meinetwegen auch in die USA zu verlegen.
    Wenn ich´s mir genau überlege interessiert mich auch, wie du den hochqualifizierten Arbeitnehmer davon abhalten willst nach Australien auszuwandern, wo der Unternehemer ohne Maschinensteuer ein deutlich höheres Gehalt anbieten kann?
    :roll:
    Ist denn nicht jeder Unternehmer immer auch ein Verbraucher, der Mehrwertsteuer zahlt?


    Wobei der zitierte Wikipedia-Artikel ohnehin schon ein treffendes Resüme zieht:
     
  16. Kynokrates

    Kynokrates Geselle

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    Grundsicherung für alle?

    Was das momentane System angeht, gut gemeint, aber utopisch. Das wäre eine Art "sozialer Kapitalismus", doch wird die Welt von einem Kapitalismus regiert, der von der Wurzel her asozial ist. Das wird sich nicht vereinbaren lassen, ehe das System vollends zusammengestürzt ist.

    Hartz IV ist prinzipiell betrachtet eine gute Grundidee, doch solange sich da draußen die durchaus drastische Quantität völlig untelligenter Machthaber und damit gleichzeitig die Anzahl derjenigen aus den unteren Etagen, die nicht gediggt haben, dass inadäquates Vergleichsdenken einer der größten mentalen Defekte überhaupt ist, nicht ebenso drastisch verringert, solange wird sich im Kern sicherlich nichts ändern.

    Nachdem das System allerdings zusammengestürzt ist, was vorprogrammiert ist, denn den Endsieg des Unfunks kann es aus kosmischer Sicht nicht geben, wird man die Ideen der roten Katja oder anderer psychosozial orientierter Denker nochmals aufgreifen müssen.
     
  17. SentByGod

    SentByGod Ehrenmitglied

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    Technik und Wissenschaft könnte dieses Problem lösen ohne das jeder einzelne Weltbürger selber aktiv sein muss. Problem: Es werden immer mehr und die Versorgung kostet. Da niemand das bezahlen kann(Die es nötig haben) oder will (Die Versorgen und/oder die Versorgung bezahlen könnten) ist es eine Utopie.

    So gesehen hast du Recht. Wenn es die Kapazitäten es nicht erfordern das mehr Arbeiter eingestellt werden, kann man nichts daran ändern. Weder Gesetze noch verpflichtungen. Unsere Welt stagniert... Wir leben um Geld zu verdienen und es auszugeben, der Gesellschaft fehlt ein (höheres) Ziel. Das geht jetzt zwar in die Philosophie aber wer kann das wiederlegen?
    Eine kleine Fantasterei meinerseits ist da natürlich die Kolonialisierung des Mars. Ohne die Fakten zu kennen, wäre es ein Ziel für das es sich Lohnt vieles in Kauf zu nehmen.

    Du hast den Sinn bzw. das Ziel der Globalisierung erkannt!

    Culcha Candela – Augen auf!
     
  18. agentP

    agentP Forenlegende

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    Und was machst du mit denen, die gerne mehr arbeiten würden? Mit Gewalt davon abhalten?
     
  19. DrJones

    DrJones Ehrenmitglied

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    @ SentbyGod

    Du hast auf jedenfall recht wenn du sagst das das Thema ins philosophische
    geht. So betrachte ich das mehr oder weniger auch.
    Für mich ist es sogar fast mehr Philospohie als ein ernsthaftes Modell.
    Aber darüber nachzudenken lohnt sich auf alle Fälle.

    Ein andere Punkt den du angesprochen hast: Das Ziel der Globalisierung.
    Ich hab mir schon immer gedacht warum soll Deutschland zu einem
    Billiglohnland werden nur um osteuropäischen Ländern paroli zu bieten.
    warum sollen wir auf Urlaub verzichten?
    Besser wäre es doch wenn alle anderen Länder ebenso Anspruch
    auf genauso viel Lohn und Urlaub haben wie wir.

    @ agentP

    Niemand soll abgehalten werden, keinesfalls.
    Ich hatte nur das Bild des typischen Arbeiters im Kopf der
    den ganzen Tag in der Fabrik arbeitet. Ich dachte mir
    das er sicher nichts dagegen hätte wenn er etwas mehr Zeit für sich
    und Famile oder seine Hobbys hat.
    Wenn schon das Arbeiten vom Geldverdienen teilweise abgekoppelt
    ist hätte er da sicher nichts gegen einzuwenden.

    Ich hätte jedenfalls kein Problem die gewonnene Zeit
    (sogar sinvoll) auszugestalten.
     
  20. SentByGod

    SentByGod Ehrenmitglied

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    Wir sind einer Meinung, DrJones. Es ist Philosophie. Auf dem Weg zum Ziel der Globalisierung bricht unsere Wirtschaftssystem zusammen. Das ist der Lauf der Dinge.

    Aber Tatsache ist auch das Fehlen vom Sinn unserer Gesellschaft. Es wäre vielleicht eine gute Idee den Mars zu besiedeln, oder nicht?